Das sind keine guten Vorzeichen für ausländische Investoren und dem Westen ist es schon lange ein Dorn im Auge. 1956 verstaatlichte Ägypten die Wasserstraße, die vormals eine Aktiengesellschaft war, an der Großbritannien den größten Teil der Aktien 1875 gesichert hat.
Des Weiteren stellt Ägypten einen Risikofaktor gegenüber dem israelischen Vorgehen in GAZA da. Es ist nicht abzuschätzen, wie sich Ägypten im Ernstfall verhält, vor allem nach den Enthüllungen von Allgzeera über die Zugeständnisse des Palästinenserführers ABBAS.
Europa will sich im seinem Zukunftsenergiekonzept ebenfalls bis nach Afrika ausdenken. Es ist daher nicht vorstellbar, dass die angegrenzenden Länder Afrikas an das Mittelmeer nicht früher oder später über die Mittelallianz zu Europa kommen. Da sind keine Staatslenker vom Format "Mubark" gefragt. Es müssen pro-westliche Regierungschefs in Amt kommen. Soziale Unruhen können ohne Probleme durch steigende Lebensmittelpreise ausgelöst werden. Ägypten verkauft schon länger Zeit sein "Armen-Brot" in den Straßen Kairos.
El Baradai der Mann des Westen
Er studierte in Ägypten und den USA und stieg zum Generaldirektor der IAEO (Atomkontrolle) auf. El Baradai soll Ägypten wieder für den Westen und dessen freie Marktwirtschaft öffnen. Aufgrund der Intensivierung der Bewässerung in Ägypten kann dort an die dreimal im Jahr geerntet werden. Ernährung wird in den nächsten Jahrzehnten eine immer größere Rolle spielen. Das ist am Kaufverhalten von Fondsgesellschaft gut zu erkennen. Sie gehen schon seit einigen Jahren dazu über 100.000 von ha Ackerland überall auf der Welt einzukaufen. Auch in Davon beim World Economic Forum ist dies ein Thema und Sarkozy zeigt sich über die Entwicklungen auf der Welt sehr skeptisch.
El Baradei, der in Ägypten und den USA Jura studiert hat, hatte seine Karriere 1964 im Außenministerium in Kairo begonnen. Später wurde er an die ägyptischen Vertretungen bei den Vereinten Nationen in New York und Genf geschickt. 1984 wechselte er nach Wien zur IAEA.
Als er 1997 schließlich zum Generaldirektor der Organisation ernannt wurde, war die ägyptische Regierung gar nicht glücklich darüber - sie hätte lieber einen anderen ägyptischen Diplomaten auf diesem Posten gesehen. Auch über den Friedensnobelpreis, der ihm 2005 zugesprochen wurde, freuten sich die Funktionäre in Kairo nicht so sehr. Denn el Baradei hatte schon damals eine distanzierte Haltung zur ägyptischen Regierung.Vier Monate nach seiner Pensionierung kehrte el Baradei im Februar 2010 nach Kairo zurück, wo ihn linke und liberale Oppositionelle als neuen Hoffnungsträger und potenziellen Präsidentschaftskandidaten empfingen. Der pensionierte Diplomat ließ sich von dieser Welle der Begeisterung zunächst davontragen.Doch schon bald stellte er ernüchtert fest, dass sich die ägyptische Regierung von seinen Reformvorschlägen nicht beeindrucken ließ und dass die Schlagkraft der Opposition sehr gering ist, weil sich die einzelnen Gruppen nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen konnten. Als die staatlichen Medien dann auch noch eine Kampagne gegen seine Familie begannen, zog er sich weitgehend aus dem politischen Geschäft zurück und verbrachte wieder viel Zeit in Wien.

Mubarak war dem Westen durchaus recht, sonst hätten sich die USA schon um den gekümmert, diesen fiesen Tyrannen und Lügner. Da hätten sie keine Kriegsgründe zu erfinden brauchen.
AntwortenLöschenVon ElBaradei mag man halten, was man will (ich glaube, der passt schon), die bessere Wahl ist er allemal, vor allem als lediglicher Übergangstaatschef. Ägypten verdient seine Freiheit. Ich wünsche dem Widerstand von ganzem Herzen, daß sie so schnell und mit sowenig Blutvergießen wie möglich dieses Ziel erreichen. Free Egypt!
Una Bastet
... welche Umbrüche haben wir in den letzten Jahrzehnten erlebt?
AntwortenLöschenIran - Khomenie
Unkraine
Georgien
Aserbaidschan
Irak
Afghanistan - russischer Abmarsch
Jugoslawien
Ungarn
Nicaragua
Südafrika
Es wurde und wird immer nur noch heftiger zwischen Arm und Reich getrennt. :-(
Sofern die folgende Regierungsbildung vom NWO Abschaum gesteuert wird, mag das zutreffen. Aber jetzt wachen die Menschen langsam auf. Ob die Ägypter sich von USrael und Co. (weiter?) versklaven lassen, ist immerhin fraglich.
AntwortenLöschenIch glaube, sie haben eine echte Chance. Die ägyptischen Erhebungen starteten ca. zu dem Zeitpunkt (um 10:00), als die Sonne mit meiner Geburtssonne exakt am selben Punkt stand. Diesmal sogar an meinem Geburtstag, dem 25., was nur manchmal der Fall ist. Auch "I *Herz* Egypt" kann ich unterschreiben. Das wird erst dann seltsam, wenn man weiß, daß Kemet die Heimat meiner Ahne Bastet und mein Herz eine Kopie des ihren ist.
Ich möchte das als ein gutes Omen werten, in all dem alltäglichen Grauen dieser Zeit.
Una Bastet
http://www.xup.in/pic,12932400/Revolution_frEI.jpg
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