Montag, 21. März 2011

Libyen: UN-Truppen - Bomben als Bestrafungsaktion gegen Zivilisten und BP zittert um sein Milliardengeschäft

Die Bombenangriffe der UN-Truppen sind eine Bestrafungsaktion der internationalen Gemeinschaft für die Gaddafi-Treue. Die USA forderten Gefolgschaft im UN-Sicherheitsrat. Deutschland enthielt sich trotzdem der Stimme für Angriffe gegen Libyen.

Jetzt fliegt vor allem Frankreich massive Angriffe gegen die Bevölkerung in Tripolis. Sie will die Bevölkerung zermürben und gegen Gaddafi aufbringen. Das ist keine Schutzmaßnahme für Zivilisten, außer man werten jeden Gaddafianhänger als Soldaten, der zum positiven Töten durch die Alliierten freigegeben wird.

Die UN verhängt ein Flugverbot und fliegt selber Bombenangriffe gegen Tripolis. Offensichtlich will die UN und auch die NATO einen GAZA-Effekt simulieren, denn wenn Gaddafi nicht fliegen darf, können sie die Stadt in Schutt und Asche legen. Zivilisten scheinen aus Sicht der UN-Friedenstruppen als Kollateralschaden längst einkalkuliert zu sein.  

Wirtschaftseinbussen lassen Westerwelle als Friedensapostel erscheinen



Deutschland enthielt sich der Stimme im UN-Sicherheitsrat, weil es befürchtet es könnte zu einer Teilung Libyens kommen und Gaddafi wäre damit weiterhin an der Macht. Das wird Deutschlands Aussichten auf einen festen Platz im UN-Sicherheitsrat deutlich schmälern. In den USA wird dies als "Bündnisbruch" empfunden.

Es ist nicht auszuschließen, dass Gaddafi auch nach diesem Krieg weite Teile des Landes kontrolliert und damit die Ölquellen und die Befugnisse Aufträge für den Wiederaufbau in Libyen zu vergeben. Deutschland fürchtet sich also nicht vor der Verantwortung Menschen auf dem Gewissen zu haben, sondern vor wirtschaftlichen Einbussen. 

Frankreich ist dagegen von der Angst getrieben wichtige Ölraffinerien durch den Krieg zu verlieren. Tamoil ist zwar eine libysche Firma, ist aber in den Niederladen eingetragen. Diese Firma gehört einem libysch stämmigen US-Amerikaner, Tamraz. Tamoil ist keine staatliches Unternehmen, wie immer angenommen wird.

BP bohrt bald in 2000 m Tiefe im Mittelmeer


Im Juli 2010 startete BP ein riskante Tiefseebohrung vor der Küste Libyens. Es wurde sogar vermutet, dass BP Einfluss auf die Freilassung von Lockerbie-Attentäter nahm, um den Auftrag dafür zu erhalten. 1784 m Tief ist dieses Bohrloch und damit 200 m tiefer als Deep Water Horion im Golf von Mexiko. Sollte diese Anlage in den Gefechten zerstört werden, dort dem Mittelmeer eine weit größere Katastrophe als vor der Küste Amerikas.

Weiter Bohrungen in 2000 m sind geplant. Die Ölläger sind so groß wie Belgien und daher geht es um sehr viel Geld. Sollte Gaddafi an der Macht bleiben, wir BP wohl nicht mehr lange das Öl vor der Küste Libyen ausbeuten dürfen. Chinesische Firmen stehen längst in der Startlöchern.






Giftgasangriffe von Gaddifi vermutet

In den Medien wird bereits kolportiert, dass Gaddafi eventuell Giftgasangriffe gegen die Bevölkerung plant. Das lässt Erinnerung an die Lügen wach werden, die damals aus den USA vor der UN angeführt wurden, damit sie eine Genehmigung für einen massiven Angriff und Invasion in den Irak erhielten.

Hier die Ansprache Powells vor dem UN-Sicherheitsrat


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