Mittwoch, 16. März 2011

Japan: Stahlungswerte von 8000 Millisievert pro Stunde sind tödlich!

Die Regierungen dieser Welt haben versagt. Warum liegen die Militärschiffe vor Libyen und nicht vor Japan, um zu helfen?


Die Strahlenbelastung ist zwischenzeitlich auf über 8000 Millisievert pro Stunde angestiegen. Die Kernschmelz ist nicht mehr zu leugnen. 100 Millisievert pro Jahr gelten als krebserregend. Strahlenkrankheiten, wie Haarausfall, den wir aus Endzeitfilmen kennen, treten bereits nach Kurzzeitdosen von 2000 Millisievert pro Stunde auf. 

+++ Hohe Strahlungswerte um Kraftwerk +++
[21.27 Uhr] Die Strahlungswerte rund um das Kraftwerk stiegen zwischenzeitlich auf fast 8000 Millisievert, wie die Nachrichtenagentur Jiji unter Berufung auf Tepco-Vertreter berichtete. Schwere Fälle von Strahlenkrankheit, bei denen Menschen Haare verlieren und bereits nach Tagen sterben können, treten nach Expertenangaben ab Kurzzeitdosen von etwa 2000 Millisievert auf.
T-Online
Noch immer ist keine INES Einstufung auf  7 erfolgt, obwohl in Japan Millionen von Menschen von der austretenden Radioaktivität des Atomkraftwerkes Fukushima bedroht sind. Die Richterskala für Atomunfälle der IAEA sagt nichts darüber aus, ab welcher Entfernung die Redioaktivität für die Bevölkerung gefährlich wird, sondern sie ist viel mehr eine Einstufung der Art wie die Radioaktivität austritt. Als SUPERGAU wird eine Kernschmelze nach unten bezeichnet. Damit bewegt sie sich außerhalb der Kontrolle des Menschen. In Tschernobyl wurde damals fieberhaft daran gearbeitet, damit dies nicht geschieht.  Ende Juni 1986 gelang es eine kühlbare Betonplatte unterhalb des Reaktors einzuziehen. 



Wenn der Reaktor in die Erde hinein schmilzt 


Geschmolzene Brennstäbe können Temperaturen über 2000 Grad C entwickeln. Lava tritt z. B. mit ca. 800 Grad C aus der Erde und basaltische Lava mit 1200 Grad C. Es gäbe nichts mehr, was diesem Kern sich entgegen stellen könnte. Wie die Erdkruste reagiert, wenn ein Reaktorkern in die Erde ein schmilzt ist nicht bekannt - aber vielleicht können wir genau das - im Jahr 2011 erleben.  Der sogenannte Kernfänger (Beton unterhalb des Reaktors) schmilzt ebenfalls bei ca. 1400 Grad C, aber man geht davon aus, dass sich das radioaktive Material bis zum Durchdringen abgekühlt hat. 


Voyeure ohne Änderungswillen



All die Millionen Liter Öl und Kubikmeter an Methan, die vor fast einem Jahr in den Golf von Mexiko und unsere Atmosphäre strömten, sind wie ausgelöscht. Wir hasten wie Geisterbahnbesucher von einem Entsetzen ins nächste. Die Abwürfe der Atombomben über Japan sind vergessen. Eine Atombombe ist heute nur noch eine Verteilungswaffe, wenn der Iran nicht wäre. Es ist noch keine 30 Jahre her, als die Welt der unbezähmbaren Gewalt der Atomenergie in den vernichtenden Schlund blickten durfte, um nach zwei Wochen davon überzeugt zu sein, dass die eigene Atomenergie sicherer sei.  


Wir sind Weltvoyeure und wollen aus den Fehlern der anderen lernen und uns sie besser machen. Wir wissen, dass Verantwortliche in Situationen wie in Japan niemals die Wahrheit sprechen, um Panik zu vermeiden und die Aussichtslosigkeit für viele tausenden Menschen erkennbar würde.

Nach und nach kommt die Wahrheit ans Licht, wie in einem spannenden Buch mit neuem Titel und ewig gleichen Inhalt. Aus der Ferne sehen wir, wie ein Millionen Volk sich selbst zur Erkenntnis bringt, in welcher ausweglosen Situation es sich befindet.  Die Flucht vor der Radioaktivität soll langsam und kontrolliert erfolgen, denn es gibt keinen Ort wohin sich dieses Volk in kürzester Zeit in Sicherheit bringen könnte. Die Reaktoren schwelen vor sich hin. Bilder bekommen auch sie nicht zu sehen. Es gibt die Wahrheit nur in kontrollierten kleinen Dosen aus vielen verschiedenen Medien, die alle unabhängig scheinen.

Die leeren Lebensmittelregale zeugen davon, dass die Infrastruktur am Zusammenbrechen ist. Seit den frühen Morgenstunden MEZ ist die Abgabe von Grundnahrungsmitteln rationiert. . Noch haben sich die Menschen nicht in ihr Schicksal ergeben.  Im Grunde geht es nur noch darum 127 Millionen Menschen zu beruhigen und daran zu hindern, ihre wirkliche Situation zu erkennen. Wer hier denkt und sich nicht leiten lässt, könnte einem Inferno für kurze Zeit entkommen.

50 Kamikaze sollen den Supergau verhindern


In Tschernobyl setzte die damalige UdSSR ca. 600.000 Menschen im Kernkraftwerk ein, um das Schlimmste, den Supergau (Durchschmelzen des Kerns) zu verhindern. Wie viele dieser Männer, die hauptsächliche abkommandierte sowjetische Soldaten waren, an den direkt an den Folgen der Radioaktivenstrahlung starben oder an den Spätfolgen ist nur Spekulation. Gemäß WHO werden nur die Menschen an Strahlenopfer anerkannt, die direkt nach der Verstrahlung an den Folgen versterben. Spätfolgen wie Krebs oder sonstige Erkrankungen sind in diesen Statistiken auch nicht erfaßt. 

Damals sagte ein Arzt sinngemäß in einem -TV-Interview: "Als Strahlenopfer wird nur der gezählt, bei dem der Geigerzähler massiv ausschlug."

In Deutschland und auch in Japan oder den USA und Frankreich würde niemand die Verantwortung übernehmen eine Million Menschen zur Beseitigung eines Atomunfalls abzukommandieren. Keine Firma der Welt wäre bereit all diese Maschinen für diesen Einsatz zur Verfügung zu stellen, in der Gewissheit sie wären verstrahlt und würden nicht ersetzt. Die Welt schaute immer nur verachtend auf die angebliche "minderwertige" Technologie der Russen. Die westliche Energiewirtschaft nahm Tschernobyl sogar zum Anlass, ihre Kernkraftwerke als sicher darzustellen.

Die Liquidatoren erhielten nie für ihre übermenschliche Leistung - damit meine ich selbstlose Leistung für die Allgemeinheit - keine gebührende Anerkennung. Sie starben umsonst. Ihr Einsatz war vergeblich. Heute gibt es mehr Reaktoren als vor 25 Jahren.




Tausende von Liquidatoren waren in Russland im Einsatz. Beim Unfall von Tschernobyl verheizte man nicht nur Maschinen, sondern auch Menschen. Es war eine gigantische Materialschlacht, um den Supergau zu verhindern. Im Westen würde keine diese Verantwortung auf sich nehmen und Todgeweihte bestimmen.


Die Flucht aus Japan und Tokio hat längst eingesetzt

Einige Fluggesellschaften fliegen Tokio nicht mehr an. Ihre Maschinen könnten verstrahlt werden. Es scheint fast so, als ob Japan zu einer Insel der Aussätzigen geworden sind.


Sämtliche Journalisten flüchte von Tokio nach Osaka, während der Rest der Bevölkerung in ihren Wohnungen ausharren soll. Frankreich fordert seine Staatsbürger auf, Japan zu verlassen. Seit einigen Tagen wird der Weltöffentlichkeit der Blick auf die kollabierenden Reaktoren verweigert. Die Regierung erteilte ein Flugverbot um da Gebiet des havarierten Atomkraftwerkes.


Auch unsere Medien sind bemüht den öffentlichen Focus auf die Opfer und die glücklichen Überlebenden der Tsunamiwelle zu richten. Sie berichten von den freudigen Einzelschicksalen die aus einem unüberschaubaren Trümmerfeld einer ehemals vorbildlichen Infrastruktur vor dem sicheren Tod gerettet wurden. Während all dieser Geschichten schleicht sich die unsichtbare Bedrohung immer näher in die evakuierten Gebiete heran.  Sie schleicht sich in die Körper der Menschen, nistet sich wie ein Parasit ein und zerstört den Körper ganz langsam mit allen möglichen Krebs- und Krankheitsarten.

Wir kennen diese Geschichten und all das Leid durch Tschernobyl. Wir wollen hoffen und beten. Während diese Bilder und Wünsche sich in unsere Seelen fressen, erhalten wir mediale Nachhilfe in Strahlenvorsorge und Atomenergie. Unter der Flut all dieser Informationen beißen wir uns in technischen Details fest und vergessen die Bedrohung durch die Atomenergie, die vor jeder Haustüre lauert. Auch die Deutschen Atomkraftwerke sind so verteilt, dass jeder jeden Tag einen Supergau in unmittelbarer Nähe erleben könnte.

Millionen Überlebende des verheerenden Erdbebens vom 11.03.2011 vor der Küste Japans und der Flutkatastrophen harren nun einer radioaktiven Verstrahlung entgegen und sind in ihren Notunterkünften gefangen. Eine bedauernswerte Regierung übt sich in Selbstdisziplin und Beruhigungstaktik.


Wir erleben live wie ein Land mit 54 Atomkraftwerken nicht mehr im Stande ist, die Stromversorgung aufrecht zu erhalten, obwohl viel Firmen wie Toyota ihre Produktion einstellten. Die umweltfreundliche Technologie, die Geld- und Abhängigkeitsmaschine bezahlt nicht selber den Preis für ihre Ignoranz, sondern der Kleine Mensch, der blind seinen Anführern vertraute. Die heutige Generation der Japaner bezahlt den Preis für all die falschen Entscheidungen, die zum Wohle der Wirtschaft, dem Aufschwung und dem Wohlstand getroffen wurden. Große Teile der japanischen Infrastruktur sind zerstört und eine Vielzahl von kleinen Eigentürmen werden todbringend verstrahlt sein. Der fleißige Kleine Mensch steht vor dem Nichts. Wer verstrahlt wurde, hat nicht einmal das, was er auf der Haut trug.

Sievert- Tabelle - Strahlenerkrankungen
1 Sv (Sievert) wird in 1000 Millisivert aufgeteilt. Die Strahlung in Japan wird "pro Stunde" ausgedrückt und ist daher mit einer Jahresdosies (s. weiter unten) nur schwer zu vergleichen.

Äquivalentdosis Bewertung Symptome
bis 0,2 Sv
Mögliche angenommene Spätfolgen: Krebs, Erbgutveränderung. Diese zählen nicht zur Strahlenkrankheit im eigentlichen Sinne; sie sind stochastische Strahlenschäden (siehe Strahlenrisiko).
0,2–0,5 Sv
Keine Symptome, nur klinisch feststellbare Reduzierung der roten Blutkörperchen
0,5–1 Sv
Leichter Strahlenkater mit Kopfschmerzen und erhöhtem Infektionsrisiko. Temporäre Sterilität beim Mann ist möglich.
1–2 Sv leichte Strahlenkrankheit 10 % Todesfälle nach 30 Tagen (Letale Dosis - tödliche Dosis (LD) 10/30). Zu den typischen Symptomen zählen – beginnend innerhalb von 3-6 Stunden nach der Bestrahlung, einige Stunden bis zu einem Tag andauernd – leichte bis mittlere Übelkeit (50 % wahrscheinlich bei 2 Sv) mit gelegentlichem Erbrechen. Dem folgt eine Erholungsphase, in der die Symptome abklingen. Leichte Symptome kehren nach 10-14 Tagen zurück. Diese Symptome dauern etwa vier Wochen an und bestehen aus Appetitlosigkeit (50 % wahrscheinlich bei 1,5 Sv), Unwohlsein und Ermüdung (50 % wahrscheinlich bei 2 Sv). Die Genesung von anderen Verletzungen ist beeinträchtigt, und es besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Temporäre Unfruchtbarkeit beim Mann ist die Regel.
2–3 Svschwere Strahlenkrankheit35 % Todesfälle nach 30 Tagen (LD 35/30). Erkrankungen nehmen stark zu und eine signifikante Sterblichkeit setzt ein. Übelkeit ist die Regel (100 % bei 3 Sv), das Auftreten von Erbrechen erreicht 50 % bei 2,8 Sv. Die Anfangssymptome beginnen innerhalb von einer bis sechs Stunden und dauern ein bis zwei Tage an. Danach setzt eine 7- bis 14-tägige Erholungsphase ein. Wenn diese vorüber ist, treten folgende Symptome auf: Haarausfall am ganzen Körper (50 % wahrscheinlich bei 3 Sv), Unwohlsein und Ermüdung. Der Verlust von weißen Blutkörperchen ist massiv, und das Infektionsrisiko steigt rapide an. Bei Frauen beginnt das Auftreten permanenter Sterilität. Die Genesung dauert einen bis mehrere Monate.
3–4 Sv schwere Strahlenkrankheit 50 % Todesfälle nach 30 Tagen (LD 50/30). Nach der Erholungsphase treten zusätzlich folgende Symptome auf: Durchfall (50 % wahrscheinlich bei 3,5 Sv) und unkontrollierte Blutungen im Mund, unter der Haut und in den Nieren (50 % wahrscheinlich bei 4 Sv).
4–6 Sv akute Strahlenkrankheit 60 % Todesfälle nach 30 Tagen (LD 60/30). Die Sterblichkeit erhöht sich schrittweise von ca. 50 % bei 4,5 Sv bis zu 90 % bei 6 Sv (außer bei massiver medizinischer Intensivversorgung). Das Auftreten der Anfangssymptome beginnt innerhalb von 30–120 Minuten und dauert bis zu zwei Tage. Danach setzt eine 7- bis 14-tägige Erholungsphase ein. Wenn diese vorüber ist, treten im Allgemeinen die gleichen Symptome wie bei 3–4 Sv verstärkt auf. Bei Frauen ist permanente Unfruchtbarkeit die Regel. Die Genesung dauert mehrere Monate bis 1 Jahr. Der Tod tritt in der Regel 2–12 Wochen nach der Bestrahlung durch Infektionen und Blutungen ein.
6–10 Sv akute Strahlenkrankheit 100 % Todesfälle nach 14 Tagen (LD 100/14). Die Überlebenschance hängt von der medizinischen Intensivversorgung ab. Das Knochenmark ist nahezu oder vollständig zerstört, und eine Knochenmarktransplantation ist erforderlich. Das Magen- und Darmgewebe ist schwer geschädigt. Die Anfangssymptome treten innerhalb von 15–30 Minuten auf und dauern bis zu zwei Tagen an. Danach setzt eine 5- bis 10-tägige Erholungsphase ein, die als Walking-Ghost-Phase bezeichnet wird. Die Endphase endet mit dem Eintritt des Todes durch Infektionen und innere Blutungen. Falls eine Genesung eintritt, dauert sie mehrere Jahre, wobei diese wahrscheinlich nie vollständig erfolgen wird.
10–20 Sv akute Strahlenkrankheit 100 % Todesfälle nach 7 Tagen (LD 100/7). Diese hohe Dosis führt zu spontanen Symptomen innerhalb von 5–30 Minuten. Nach der sofortigen Übelkeit durch die direkte Aktivierung der Chemorezeptoren im Gehirn und großer Schwäche folgt eine mehrtägige Phase des Wohlbefindens (Walking-Ghost-Phase). Danach folgt die Sterbephase mit raschem Zelltod im Magen-Darmtrakt, der zu massivem Durchfall, Darmblutungen und Wasserverlust sowie der Störung des Elektrolythaushalts führt. Der Tod tritt mit Fieberdelirien und Koma durch Kreislaufversagen ein. Behandlung kann nur noch palliativ erfolgen.
20–50 Sv akute Strahlenkrankheit 100 % Todesfälle nach 3 Tagen (LD 100/3), im Übrigen wie bei „10–20 Sv“
über 50 Sv
Sofortige Desorientierung und Koma innerhalb von Sekunden oder Minuten. Der Tod tritt in wenigen Stunden durch völliges Versagen des Nervensystems ein.
über 80 Sv
Die US-Streitkräfte rechnen bei einer Dosis von 80 Sv schneller Neutronenstrahlung mit einem sofortigen Eintritt des Todes.

Vergleich mit Jahresdosiswerten

Im Folgenden sind die normalerweise auftretenden und die nach der Strahlenschutzverordnung zulässigen Jahresdosen angegeben (mSv/a bedeutet Millisievert pro Jahr). Dabei handelt es sich um die allmählich im Lauf eines Jahres angesammelte Dosis. Der Vergleich mit obigen Zahlen zeigt, dass sogar die kurzzeitige Verabreichung der gesamten zulässigen Jahresdosis nicht zur Strahlenkrankheit führen würde.
Jahresdosis Beschreibung
1–5 mSv/a Übliche Exposition durch Umgebung, Innenraumatemluft (Radon), medizinische Untersuchungen (Röntgen) und Flugreisen (Kosmische Strahlung)
zusätzlich 1–6 mSv/a nach derzeitiger Gesetzeslage noch erlaubte zusätzliche berufliche Exposition für Überwachungskategorie B.
zusätzlich 6–20 mSv/a nach derzeitiger Gesetzeslage noch erlaubte zusätzliche berufliche Exposition für Überwachungskategorie A (seit 2001). ICRP-Empfehlung aus dem Jahr 1991: 0,05 Sv pro Jahr, 0,1 Sv pro 5 Jahre, 0,4 Sv über die Lebenszeit

Quelle: Wikipedia


Die stoische Ignoranz der gewählten Demokratievertreter

Die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel, nutzt das Schicksal der vielen Menschen in Japan skrupellos für einen kleinen Wahlsieg in noch kleineren Bundesländern aus.  Sie erklärt einige Problem-Atom-Meiler für drei Monate als funktionsuntüchtig, um sie hinterher unter fadenscheinigen Vorwänden wieder in Betrieb zu nehmen, wenn die Menschen in Deutschland auf den nächsten blutigen Krieg blicken und Japan längst vergessen haben.

Alle die tausend Proteste, die Millionen gemalten Protestplakate konnten kein Umdenken in der Bundesregierung anstoßen, erst der drohende Verlust von Landtagswahlen in Flächen-Bundesländern, lässt die Bundeskanzlerin für drei Monate den AUS-SCHALTER drücken. Plötzlich steht sie über ihren eigenen Gesetzen, die sie noch vor ein paar Monaten für unumstößlich erklärte und vor allem für richtig, wichtig, recht und nachhaltig. Aus der Brückentechnologie der Atomkraftwerke wurde eine Ausstiegstechnologie. Das klingt versöhnlicher in den Wahlohren einer hilflosen Nation, die ihr eigenes Schicksal in dem der Japaner sieht.


Tschernobyl reichte unseren arroganten Wissenschaftlern, Unternehmern und Politiker nicht als Mahnung. All die Toten, Verstümmelten, Vertriebenen, Enteigneten und Kranken erhielten kein Denkmal in ihren Hirnen. Tschernobyl wurde zum Ansporn einer neuen, besseren und sicheren Atomenergie, die niemals beherrschbar wird und trotzdem glauben wir, weil wir glauben wollen; weil wir nie nach unserer Meinung gefragt wurden und wer sich doch gegen die Atomenergie aussprach, wurde mit einer drohenden Dunkelheit bedroht, die dann herrscht, wenn diese "Atombomben"-betriebenen Kraftwerke nicht mehr laufen.

Die Armut, der Hunger und das Elend drohte, wenn man sich nicht der Meinung der Machthaber anpasste und jeder Demonstrant mutierte zum militanten Regierungsgegner. Tschernobyl war plötzlich ein riesiges Versuchslabor für die Wissenschaft. Sie suchte nach Wegen, einen Supergau zu überleben ohne viele Menschenkapital und Land zu verlieren. Russland und die Opfer des Supergaus waren lebende Versuchsobjekte, um Radioaktivität doch noch vernichten oder absorbieren zu können. Die Wissenschaft sucht nicht nach neuen Technologien, sondern nach einem "Impfstoff" der uns gegen Radioaktivität immun macht. 


In alle ihrer Überheblichkeit haben sie, die Wissenschaftler und Entscheidungseliten vergessen, dass Tschernobyl in einer entlegenen, dünn besiedelten Ecke eines riesigen Landes steht, das ohne weiteres eine Sperrgebiet von ca. 4300 Quadratkilometer um den Reaktor ziehen konnte ohne die Bevölkerung auf einem engen Raum zusammen drängen zu müssen. Dem Kernkraftwerk in Japan steht eine Metropole von 35 Millionen Menschen gegenüber. Tokio ist so schnell und einfach zu evakuieren, wie ein Arbeiterstadt mit 40.000 Einwohnern.


Die schmelzenden Reaktoren in Japan beherbergen eine viel größere Menge an radioaktivem Material, das sie ohne Mühe an die Umgebung abgeben können. Der Radius, der als Bannmeile um dieses Atomkraftwerk gezogen werden müsste ist höchst wahrscheinlich größer als Japan selbst. Doch diese Wahrheit will keiner denken und aussprechen. Würde es zur Gewissheit werden, würde sich die Menschheit im klaren sein, dass sie tatenlos einer gesamten Nation bei einem nuklearen Gau vom Wohnzimmer aus zu sieht.

Unser Politik ist längst zur Tagesordnung übergegangen

Sind die Opfer der vielen kleinen Menschen immer noch nicht hoch genug, um dieser gefährlichen, vernichtenden Energie abzuschwören können? Unsere Hoffnung auf Wohlstand ist dadurch geprägt, dass wir annehmen, wir könnten Atommüll für 100.000de von Jahren sicher lagern und unsere Enkel und Nachfahren davor schützen.


Offensichtlich hat noch nie eine arrogantere Masse von Menschen diesen Planeten bewohnt. Wir sind gegen sämtliche, jemals begangenen Fehler immun. Wir wiederholen sie sogar wie in einem Blick über eine Spiegel in den Spiegel hinein. Wir haben es zugelassen, dass sich eine menschenverachtende Elite über uns schwingt und uns zählt wie Kühe. Mit ihrer Wertegesellschaft lassen sie uns selber bestimmen, wer WERT hat weiter zu leben und gelingt eine Versuchsreihe nicht, wir die nächste mit neuen Menschen angesetzt. Noch schlimmer ist, wir stehen Schlange, um ihre Versuchstiere zu sein, denn das garantiert uns unser Auskommen bzw. und kleinen Wohlstand.


Fukushima hat nicht einmal das Ausmaß derAtombomben, die überall in dunklen Schächten einer Supermacht lagern, die jeder Zeit abgefeuert werden können. Gegen die Menschen, die sich für ihre nächste Versuchsreihe nicht eignen. Wir alle, mich eingeschlossen, sind dazu verurteilt tatenlos dieses Drama zu betrachten und mitzuspielen, denn es findet sich in all dieser Hölle kein einziger Nenner, der uns auf ein Ziel einschweißt, sondern jeder kennt nur seinen eigenen kleinen Wohlstand, den er sich erhalten will.

All das Flehen und Bitten der vielen Atomgegner konnte kein einzige Herz der Verantwortlichen erweichen, denn wir lassen uns immer wieder in weitere Interessengruppen verteilen.

Der kleine mögliche Nenner ist keine Basis für eine Demokratie

Mit unserer Demokratie sind wir dazu verteufelt, dem Wohlstand hinterher zu eilen und säumen unseren Weg mit so vielen Opfer, die wir nicht einmal bedauern. In all diesem Drama dürfen wir gemäß unseren Medien nicht vergessen, dass wir Gaddafi in Libyen bekämpfen müssen. Die EU und auch die USA wollen unbedingt diesen Krieg für das GUTE, doch in Wahrheit geht es nur um unseren Wohlstand, nämlich um das Öl, das unter den Füßen der Libyer schlummert und nicht allen, sondern den selbstgerechten Globalmonopolen.

Sinnlose Verschwendung von Energie und Leistung



Für die sinnlose Produktion von unsinnigen Artikeln verbrauchen wir so viel Energie, damit die Menschen dieser Welt einen Arbeitsplatz in einer Fabrik irgend eines Fabrikanten haben, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Wir bauen die Fabriken, nicht weil wir die Produkte brauchen, sondern als Stätten für das Anbieten unserer Leistung für ein paar Geldscheine., die wir gegen Brot einlösen. Um wie viel wäre die Menschheit friedlicher und freundlicher, wenn diese Abhängigkeit nicht mehr vorhanden wäre, sondern die Menschheit als Gesamtes in Freunde und Not nur für die eigene Versorgung produzieren würde?

Energieenpässe gehörten der Vergangenheit an. Doch der kleine erzogene Mensch will immer ein bisschen mehr wert sein, als der andere. Diesen Wert erreicht aber nicht durch Leistung an der Gemeinschaft der Menschheit, sondern durch das Schmücken von falschen Werten, die man sich wie einen Orden anstecken kann - auch wenn die Leistung darin bestand, den Rest der Menschheit auszubeuten. Diesen Irrsinn wollen wir nicht überdenken, sondern Orden gerecht verteilen.

Der vorgelebte Luxus unserer falschen Idole erschiene plötzlich sinnlos und nichtig. Deren Luxus ist nämlich unsere Leistung, die sie uns nicht bezahlen, weil sie besser argumentieren oder unser Abhängigkeit von deren Eigentum schamlos ausnützen. Das macht sogar Atomkraft für manch einen attraktiv.

Die Menschheit befindet sich in einer unendlichen Produktionsschleife und stellt plötzlich fest, dass die Rohstoff für all ihren Eifer, den sie in den Mülleimer entwertet und wieder recycelt, gefangen ist.  Wir sind getrieben von einem Neid, der künstlich erlernt und anerzogen ist. Die Natur des Menschen ist, sich zu freuen und zu helfen, wenn es notwendig ist.

Die Hilfe der Nationen ist ein weiterer, teurer Kredit ?

Unlängst hörte ich wie eine Japanerin eine CNN-Reporter beschimpft und sagte: "Ihr kommt nur und macht Fotos und dann geht ihr wieder..." vor Libyen ist mittlerweile die halbe Weltmarine versammelt und jeder will seine Landesleute vor diesem Krieg retten. CNN, BBC, N-TV und all die Nachrichtensender verdienen Millionen an Werbegelder mit den Bilder der Zerstörung und blenden dann Spendenkonten ein.....


Vor Japan findet sich keine Weltflotte ein, weil in diesem Fall unsere verantwortlichen Entscheidungsträger nicht reagieren wollen und keine Argumentation aus ihrem Wertedenken finden. Menschlichkeit ist kein Wert, sondern brotlose Kunst.  Plötzlich steht Japan ganz alleine da und zu vor war es noch ein gefragter Handelspartner, der seine Schulden abzahlt.


Ich als Mensch fühle mich angesichts jedes einzelnen Schicksals, da ich mir ausmalen kann schuldig und hilflos, denn auf dieser Welt gibt es offensichtlich keine einzige selbstlose Hilfe, denn wenn ich gebe, nehme ich im Sinne der Wertegesellschaft weg. Wir können nicht erwarten, dass ständige eine Hälfte der Menschheit einen Märtyrertod stirbt.


Mittlerweile wird davor gewarnt, Trinkwasser zu trinken, das erinnert an die Warnungen nach Tschernobyl, die in Deutschland an die Bevölkerung ausgesprochen wurden. Tatsächlich senkt sich dieser radioaktive Staub auf die Erde und wird auch in zwei Wochen oder zwei Monaten oder zwei Jahren noch seine zerstörerische Kraft beibehalten.


Japan ist ein gezeichnetes Land. Es musste zwei Atombombenabwürfe ertragen, doch diese Radioaktivität ist im Vergleich zu der drohenden Nuklearkatastrophe nur ein Vorspiel gewesen. Trotzdem bin ich der Meinung, Barack Obama hätte sich dafür im Namen Amerikas bei seinem letzten Besuch in Japan entschuldigen können.



Während ein N-TV-Reporter von der ersten Explosion in Fukushima berichtete, stellte er verduzt fest, dass keine Windrichtung mehr auf der japanischen Wetterkarte angezeigt wird. Tokio, die pulsierende Millionen Metropole ist nur 250 km vom Ort des Grauens entfernt. 35 Millionen Menschen zu evakuieren ist unmöglich. Dieser Tatsache müssen wir uns stellen und es wird immer mehr durch die Medien in das Weltbewusstsein gerückt.


Offensichtlich spielt das Leben der Menschen, die nicht in dieser Metropole leben, keine große Rolle. Nur Tokio und die Eventualität einer Massenpanik erschreckt die Welt. Es mag sich kein Regierender vorstellen, welche Entrüstung sich überall auf der Welt entladen könnte, wenn sich herausstellen würde, dass das japanische Volk von sämtlichen Industrienationen im Sicht gelassen wird.


Wir werden gerade Zeuge einer noch nie da gewesenen Katastrophe und der Verantwortungslosigkeit von Technik- und Geldgläubigen Wissenschaftlern und Politikern.



Im Umkreis von Fukushima I wurden 400 Milli-Sievert gemessen. Der Trick an dieser Maßeinheit ist,  sie kann in Stunden, Minuten oder in einem Jahr angegeben sein. In Japan spricht man von 400 Millisievert in der Stunde. 400 Sievert pro Stunde führt langfristig unweigerlich zu einer schweren Erkrankung. Das erklärt, warum sämtliche Journalisten nach Osaka umsiedelten und die US-Marine ihren Standort verließ. Nur die japanische Bevölkerung harrt im Abstand von 20 km zum Kraftwerk weiter aus. Wer über Geld und Zeit verfügt verlässt sogar Tokio, das als „sicher“ gilt, weil 35 Millionen Menschen nicht evakuiert werden könne.


35 Millionen Menschen sind fast die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland. Vielleicht könne wir uns so das tatsächliche Ausmaß der japanischen Misere vorstellen. Japaner können nicht ins Hinterland flüchten. Hinter jeder Stadt bauen sich Berger und Gebirge auf, die sich für keine menschliche Besiedlung eignen. Das ist der Grund warum sich das japanische Leben in  riesigen Metropolen konzentriert.

Japan wird einfach alleine gelassen!

http://www.studvet.de/downloads/tschernobyl.pdf

Kommentare:

  1. Ich liebe diesen Blog, ja, tatsächlich ich mag die umfassend und tiefgreifende Information die ich hier bekomme!
    Diese klare, lupenreine erhellende und inspirierende Aussprache. Diese erfrischende Direktheit die mich auf Gegebenheiten und Fakten hinweist und mir die Auswirkung verdeutlicht.
    Mit diesem Artikel ist eine weitere leuchtende Perle der langen Perlenkette von Beiträgen hinzugefügt worden.

    Die Vortragsweise der Vivisektion zeigt mir deutlich dass hier Information betrieben wird, die mit Herzblut für die MENSCHLICHKEIT eintritt.
    Meine aufkommenden Fragen finden in tiefgehender Offenheit und Ehrlichkeit mit zufrieden stellender Glaubwürdigkeit ihre Beantwortung.

    Doch jetzt ist mein Kopf und Herz so voll von Gedanken, dass ich etwas Zeit brauchen werden um diese kapitalen Ausmaße des menschenverachtenden Systems aufnehmen zu können, und dabei an den Funken der Hoffnung festhalten werde, die ich hier erfahren habe.
    Besten Dank

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  2. Es ist vollkommen unklar, inwieweit Strahlung austreten wird. Die Bevölkerung kann nicht ohne weiteres evakuiert werden. Es fragt sich, wer sein Leben riskieren soll, um den verantwortungslosen Politik den Sitz im Parlament zu retten. Sehr informativer Artikel vielen Dank :)

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  3. Atomkraft war ein Versuch, der mehr als einmal schief gelaufen ist.
    Mich würde es nicht wundern, wenn Japan schon völlig verstrahlt ist und man sich immer noch in Schweigen hüllt. Die Menschen dort kommen nicht mehr runter von Japan. Die sind zum sterben verurteilt und werden ruhig gehalten. Geld ist wichtiger als Leben.
    Die Salamitaktik bei der Berichterstattung ist grauenhaft, weil sie abstumpfen lässt.
    WEnn der Super-Gau zugegeben wird, sind die Menschen so genervt vom Thema, dass es aufgenommen wird wie der Wetterbericht.

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  4. ...die Anzahl der Rechtschreibfehler in diesem "blog haben mich echt beeindruckt!!!

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  5. Immerhin konnte ich dich mit etwas beeindrucken.. :-)Du hast wohl vor lauter Fehlern, die Sätze nicht mehr verstanden. :-D

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  6. @Fibonaccie
    Aber nein, nein! Strahlung tritt bereits aus, dass ist unumstritten! Die Menge wird nur verheimlicht, die Amis evakuieren bereits im Umkreis von 80km! Kachelmann-Wetter zeigt bereits die Ausschwemmungen der ins Meer geratenen Strahlung auf!
    Dennoch greift die Frage zu kurz, auch wer soll da sein Leben hergeben…., greift zu kurz! Die Frage sollte lauten wie konnte so etwas installiert werden, ohne uns zu fragen - quasi am Menschen vorbei! Von einigen Entscheidern die nach kurzer Zeit abdanken und nicht zur Verantwortung gezogen werden können. Hier läuft doch etwas GRUNDLEGENDES schief - oder? Bis dann.
    Ps. Merkel faselt was von "letzlich lieg es auch in Gotteshand" Das sind die Mullahs der CDU!

    @Schreibfehler
    Haha , ha ha haha…..*prust* Das weist Du nicht !!!! haha, haha…*brüll*
    Also: Schreibfehler die du findest kannst Du behalten. Haha, haha, hihihi.!
    Doch Du siehst, Dich interessiert das Thema, also bleib dran!

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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