Donnerstag, 31. März 2011

Stesstest für Regierung und AKWs

Die Schwarz-Gelb-Regierung steuert auf eine Regierungskrise zu. Ihre Politik ist nicht mehr durchsetzbar. Ein Regierungswechsel bahnt sich an. Noch zögert Merkel die Vertrauensfrage zu stellen. Sie schrödert sich durch die Regierung. Rein in die Atompolitik und dann wieder raus. Rein in den Afghanistan und raus aus Libyen. Jetzt bricht ihr vormals "starker Regierungspartner" ein. Nicht nur die CDU ist unglaubwürdig geworden, sondern auch die FDP hat nichts mehr von ihrem Glanz vor den Wahlen erhalten können. Noch will die Republik nicht in der Realität landen. Sie schwingt sich auf den ÖKO-Traum. 

Die jungen Wilden aus der FDP haben längst ihren Bundestagswahlkampf aus dem Jahre 2009 vergessen. Sie bevölkerten das Internet und führten sich auf wie Hooligans. Sie waren die verbalen Schlägertruppts von CDU und FDP. Westerwelle galt als Held mit "... mehr Netto vom Brutto" und Hartz4-Dresche. Merkel kostest das alles ein müdes Lächeln. Sie ist fein raus und ihre Wahllügen und Scharmützel mit der Bevölkerung gehen im Frust um die großmaulige FDP unter.

Die FDP ist das neue Schmuddelkind der sogenannten "Bürgerlichen Wähler". Der Proletarier lässt sich nicht einmal mehr im Süden als Unternehmer umprogrammieren. Die FDP ist auf die Wählerstimmen  geschrumpft, die sie tatsächlich mit ihrer Politik vertritt. Warum soll sich ein Atomkraftgegner von einer Unternehmerpartei vertreten lassen, die nicht anderes im Blick hat, als Steuergelder für reiche Industrielle.



... und diese Jungen Wilden wollen jetzt noch schnell ans Ruder bzw. ans Geld durch Postenhascherei.. Die Zeiten mit garantierten Listenplätzen in Parlamenten sind vorbei. Linder mimt den Revoluzzer und will alle alten AKWs sofort abschalten. Der Rest der Bande spielt mit und attackiert ihn, bis der neue Star die Partei zu einer "besseren" Beschisspolitik gedreht hat. Die nächste Welle ist im Anmarsch und dieses Rendezvous findet unter den Linden am Brunnen vor dem Tore statt. 


Die Wähler sollen in süßen verklärten Erinnerungen seiner eigenen Träume schwelgen. So stellt sich die FDP die Welt vor und übermorgen ist jeder ein Vaterlandverräter, der keine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat und 40 Cent für seinen Öko-Strom bezahlt. Plötzlich ist der Atomausstieg ein Wirtschaftsaufschwungsfaktor. Bilfinger & Berger lässt dies bestätigten und wird prompt in den 20-Uhr-Nachrichten erwähnt.

Der Schwarze Peter geht jetzt an die Grünen. Sie müssen mit ÖKO-Druck die Hochspannungsleitungen über die Dächer der Menschen zu ziehen, am besten auf Staats- und Länderkosten. Kein Windpark ist in Zukunft zu nahe an einer Wohnsiedlung und Subventionen für Elektrofahrzeuge sind keine Zukunftsmusik mehr für BMW, die von Joschka Fischer beraten werden.  Die Ausbeutung der Bevölkerung bleibt, nur die Volksmotivation ändert sich.

Dabei spielt es keine Rolle, wenn das teure Elektrovehikel 200 kg Batterien über die Lande chauffiert und Atomstrom im Tank versenkt. So ganz ungelegen kommt dieser Stimmungswechsel in der Republik nicht. Die Grünen haben ihre Regierungsfähigkeit mit der AGENDA 2010 als Gemeinschaftsarbeit in der Einheitspartei Deutschland längst bewiesen. Die Realos sind am Ruder und mutieren zur ÖKO-FDP. Stuttgart21 wird der Tribut für den Politikwechsel in Deutschland sein. Von nun an ist ÖKO das Druckmittel für mehr soziale Ungerechtigkeit.

Das EU-Energiesicherungsprogramm kann nur mit GRÜNEN-Doktrinen durchgesetzt werden. Hier ist der Deutsche noch leidensfähig und Schulden bereit. Hierfür greift er noch einmal tief in die Tasche, damit die Großprojekte von Münchner Rück und Deutsche Bank in Afrika realisiert werden können. Sogar Kriege wie in Libyen sind dafür kein Hindernis.  Dezentralierte Energieerzeugen als Wertschöpfung durch das Volk ist nicht geplant. Die Wind und Ökostromerzeugeranlagen bleiben in den Händen der Globalisten. Das ist der Regierungsauftrag für die neue Rot-Grüne-Regierung im Jahre 2013.

Der Energiepreis ist der Brotpreis von Morgen. Diese Wertschöpfung muss in die Hände der Bevölkerung, als Rückversicherung, damit die Wirtschaft sich nicht die ihre Energiekosten durch Grüne-Öko-Kunst von uns finanzieren lässt. Die CO2-Steuer macht erst dann Sinn, wenn CO2 reduziert und nicht wie die ÖKO-Steuer ein Rentenfinanzierungsmittel ist.

Der FDP würde man diese Kehrtwende nicht abkaufen. Würde sie dieses Manöver einleiten, wäre es sofort durchschaut. Die Rolle der FDP als Zünglein an der Waage hat ausgedient. Die CDU wirft ihre Netze längst in das ÖKO-Meer der bürgerlichen Wohlstandspartei. Die ihren Sozialrassismus im Bioladen austobt und den Chemiefraß dem "gemeinen" Volk überlässt.

Die FDP ist von den Grünen abgelöst worden. Der FDP bleibt nur noch die soziale Sparte und da wird sie sich schwer tun, denn dann bleiben die Spendengelder aus.

1 Kommentar:

  1. Prima, prima Rundumsicht um die zu erwartende, mögliche politische Richtungsänderung!!!
    Da passt es dann auch gut hinein das DESERTEC-PROJEKT, Siemens´ Sonnen-Energie aus Afrika für EUROPA.
    Die Afrikaner müssen sich halt mehr anstrengen im Wettbewerb: jeder ist seines Glückes Schmied! Nein, nicht die Butter aufs Brot! Das Brot auf den Tisch zu bringen – ist "satt sein" nicht ein Luxus?

    Doch wenn Afrika mit Kollektoren zugestellt ist wird es sicher dem Großkapital besser gehen.
    So wird der viel propagierten These von Überbevölkerung auch gleich ein Schnippchen geschlagenweerden können.


    Extrem gelungener Artikel, super Statement, keine Phrasen, kein Geseire. Die reine Essenz einer politischen Richtung!
    Meine Hochachtung vor soviel Realitätssinn und Weitsicht. Weiter so, weiter, weiter, weiter ….

    Ps. Wenn der Friedensnobelpreis nicht mit seinem Image zu kämpfen hätte, ja dann ...! denn, seit ein Friedensnobelpreisträger in der ersten Angriffswelle 110 Tomahawk-Raketen abgefeuerte hat.
    Öko und die CO2 Steuer aufs Atmen für Europa und das Öl für USA!

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