Dienstag, 12. April 2011

Was nun? Fukushima wird zum Supergau erklärt

Japan gesteht nun offizielle ein, was längst jeder wusste. Seit dem 11. März 2011 sieht die Welt einen Supergau. Nicht nur Japan hatte Angst vor dieser Wahrheit, sondern die gesamt Welt. Allen voran die Industrienationen. Ihr Wohlstand begründet sich angeblich auf der Kerntechnologie.

So hat man es auf jeden Fall ständig eingebläut. In Wahrheit besteht unser Wohlstand auf Ignoranz und purem Glück. Japan ist nun der Leidtragende für all die vielen wissenschaftlichen Fehleinschätzungen, die seit Tschernobyl in die Welt postiert wurden.

Medien verlachten Kernkraftgegner und erklärten in wissenschaftlicher Manier, wie ungefährlich all die Atomkraftwerk sind. Selbst Automülllagerung war niemals ein Problem, sondern nur ein aufgebauschte Hysterie der Kernkraftgegner.


Pflugbeil (Präsident der Ges. f. Strahlenschutz) "Fukushima ist gefährlicher als Tschernobyl". Das radioaktive Inventar ist ein vielfaches mehr als in Tschernobyl. In Tschernobyl ist nur die Hälfte der radioaktiven Emissionen in der Umgebung abgegangen. In Japan blieb die meiste Radioaktivität Vorort. Es sollte eine generalstabsmäßige Evakuierung erfolgen.


Manchmal erfüllt es einen mit Wut, wie viel Ignoranz sich als Elite von Nationen um einen Tisch versammeln können. Kritik wird als Angst verhöhnt. Doch in Wahrheit verhöhnten sie all die Jahre den Volksverstand der Deutschen, die sich gegen die Kernenergie aussprachen. So ist die Gefahr, die von den japanischen Reaktoren ausgeht, aus Sicht der Internationalen Atomenergie-Behörde IAEA nicht so groß wie in der Sowjetunion 1986. Die IAEA sieht also gar keine Gefahrenstufe 7 in Fukushima.

Die Verantwortlichen - Politik, Wissenschaft und Wirtschaft  eingeschlossen - sind verantwortlich für unsere rückschrittliche Technologie im 21. Jahrhundert. Sie lähmten jede Weiterentwicklung der Energiewinnung aus Ignoranz und Gewinnsucht. Der Politik werfe ich schnöde Gefallsucht vor. Sie gab mehr auf Spendengelder, als auf Staatspolitik.

All die wertkoservativen Entscheidungen der letzten Jahrzehnte lähmten uns als Nation, als Volk und als Mensch. Sie raubten uns den letzten Rest Stolz und vor allem den Glauben an unseren Verstand. Seit Jahrzehnten ist der Mensch in einem Staat nur noch so viel Wert, wie er fiskalische Gewinne erbringt. Ein Armutszeugnis unserer Wertegesellschaft.



Die einzige Lösung die uns ständig und immer zu vor Augen geführt wird, sind Umstrukturierungen der Macht. Anfänglich suchte die Politik ihr Heil der Privatisierung. Jetzt, im Angesicht der Finanzkrise wird verstaatlicht durch Kreditvergaben und Verlustübernahmen. Es ist ein ständiges Hin- und Her der Entscheidungen, mit dem einzigen Resultat, dass mittlerweile ganze Nationen ihre Insolvenz erklären müssen.

Noch naiver sind Forderungen, dass Staaten wie Griechenland Inseln oder Irland ganze Landstriche verkaufen sollen. Diesen Besserwissern ist noch gar nicht aufgefallen, dass Staaten kein Eigentum an Territorium mehr haben, sie verfügen lediglich über eine Verwaltungshoheit. Ein weiteres Manko unserer Wertegesellschaft. Macht hat nur der, der Eigentum nachweisen kann.

Staatsbürger und Staaten sind daher Bittsteller und verpfänden die Lebensleistung ihrer Bürger, die mit Verwaltungshoheit regieren.

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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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