Sonntag, 1. Mai 2011

"Die kommenden Tage" - Ein Kinofilm mit großem Titel ohne SYSTEMKRITIK

Ein großartiger Titel für einen Film´, der nicht einmal den Hauch von Systemkritik wagt. Die Pressemitteilungen und Medienberichte über diesen Film entsprechen in keinster Weise den erzeugten Erwartungen.

Es ist lediglich ein langweiliges Beziehungsdrama, das sich um mehrere Personen windet, die in bezug zu Terrorismus gebracht werden. Man begibt sich in gewohnter Form in die Sichtweise einer Familie der gehobenen Gesellschaft und einer Doktorandin, die sich ihren Lebensmitteleinkauf vom Supermarkt-Sicherheitspersonal durch die Zeltkolonien bringen lässt. Ein klares Signal für die Leistungsgesellschaft: "Wer sich anstrengt hat nix zu befürchten - wer sich beugt, um so weniger".

Politische Entscheidungen oder gar Diskussionen über die Kriege um Rohstoffe und Ressourcen sind Hintergrundrauschen. Das "Drama" ist gleich aufgebaut wie "Der Feuersturm", um den Bombenangriff auf Dresden. "Außer Liebe und Leid nichts gewesen".

Lediglich NAZI- und DDR-Themen können bzw. dürfen filmisch aufbereitet werden. Die aktuellen politischen Entscheiden bedürfen keinerlei Kritik und dürfen mit den logisch folgenden Konsequenzen von Entsozialisierung lediglich als Sparziergangkulisse im Film dienen. Sind aber der Aufmacher der Filmkritiken.

Nicht einmal auf die Filmkritiker ist Verlass. Sie postulieren das was politisch gewünscht ist. Das erklärt ebenfalls warum dieser Film in den Kinos vermisst wurde. Ich hätte das Kino spätestens nach 20 Min. verlassen.

Was nicht öffentlich diskutiert werden darf

Wir wissen alle, dass dieses System, die sogenannte "Zivilisation", am Ende ihrer Leistungsfähigkeit angelangt ist. Immer mehr Menschen werden über den Rand der Gesellschaft gedrängt. Wir verhalten uns wie Tiere auf der Flucht und lassen den liegen, der das neue Tempo nicht mithalten kann oder für die "Zivilisation" nicht mehr benötigt. Alle Signale der Politik stehen auf Endsolidarisierung!

Wir alle benötigt einen Schnitt, einen Umbruch der Bewertung der Werte. Die aktuellen Werte stürzen uns in Kriege. Wir verbrauchen zu viel Energie für sinnlose Produktion, die lediglich der Wertschöpfung dienen und der Menschheit keinerlei Fortschritt bringen.

Die Population der Menschheit ist so weit voran geschritten, dass eine Umwertung der Werte keinen Aufschub mehr duldet. Noch immer braucht der denkende Mensch irgendwelche Organisation, die seine Kritik öffentlich untermauern. So sind wir erzogen und so reagieren wird. Ganz im Sinne des System, das jede Kritik kontrolliert und dafür müssen wir uns organisieren. Das erleichtert die Kontrolle. So wurde uns das Kritisieren beigebracht und wir lassen uns dadurch besser überwachen oder vielleicht besser kontrollieren, denn die beste Opposition ist die eigene.

Einzelkritiker trifft man nur selten an. Man bevorzugt Quellen zu zitieren ohne selber Verantwortung übernehmen zu müssen. Wir sind Versager in Sachen Eigenverantwortlichkeit. Wir sucht Führer, die Schuld auf sich nehmen, falls die Sache schief läuft. Der Ruf nach neuen Führen ist unüberhörbar. Jeder wünscht sich seinen eigenen, persönlichen Führen. Das ist der Beginn der Schizophrenie - der Teilung in uns selber - auf der Flucht vor der Verantwortung, in der eigenen Meinung.

Die wertkonservativen Vordenker werden die Schwäche in uns ausnutzen und für ihre Zwecke missbrauchen. Ein Schauspiel der Geschichte, das sich zum wiederholten Male abspielt. Auch wir werden ein Deja Vu erleben und mit einer Katerstimmung aufwachen. Aus Angst vor der eigen Kurasche.

Sie werden Angstszenarien schüren, die uns in eine neue Gesellschaftsform drängen, die jedem Humanismus entbehren. Sie werden uns lehren, neue Gesellschaftsformen zu akzeptieren, die wir nie wollten und verachteten. Sie werden uns mit neuen Leitbildern lehren die Perspektiven zu wechseln, dass vormals BÖSES als GUTES erscheint.

Wir werden mit jedem neuen Tag gelehrt, das Leben der anderen - der Minderwertigen - mehr zu missachten. Es ist eine Volksbildung der "kleinen Schritt". Sie begann mit dem Wahlkampf der FDP und wird mit dem Buch von Sarrazin nicht enden.

Sie werden uns beweisen, dass Entsozialisierung das Losungswort der Stunde sei und die Gesellschaft der Menschheit vorantreibe. Sie werden uns lehren, dass eine neue Gesellschaftsschicht der Arbeitslosen als vererbbar gilt und die alten, verkrusteten Weisheiten der Staats- und Gesellschaftslehre werden um eine weitere Schicht erweitert werden.

Die niedrigste der Arbeiten, gebührt den Niedrigsten. Die Leistung der Familie, die Fürsorge der alten gebührt den Ausgeschlossenen unserer Gesellschaft - dem unbrauchbarem Humankapital, das seine Zahlungen für uns als Sklaven abarbeiten muss.  Ihre letzte Möglichkeit, sich als "brauchbar" zu erweisen. Die Allgemeinheit wird ihren Tribut für ihre Leistung der Solidarität einfordern und die Schuldsklaverei in der Demokratie wieder einführen, schließlich gibt es dafür biblische Vorbilder. Das ist jetzt etwas überspitzt formuliert, doch Hartz4-Empfänger sind längst fremdbestimmt und unsere Gesellschaft ist nicht bereit es zuzugeben.

Gemäß unserer Rechtsprechung  werden sie nicht benachteiligt, doch wer hinterfragt das Gesetz und das Recht, das gesprochen wird? Die Demokratie entwickelt sich zu einem Monstrum der Selbstherrlichkeit im Dienste der Werte, die längst überholt sind. Wie im Mittelalter kämpfen die Gesellschaftsschichten um die Vorherrschaft der "göttlichen Ordnung", die besagt, dass es wertigere Menschen gibt und unwertigere. Der Klassenkampf ist wieder einmal entbrannt. Er tobt in unseren Herzen und bald auf der Straße. Viele werden ihre Augen vor der Ungerechtigkeit verschließen, weil sie ihre eigenen Pfründe verteidigen. Sie sehen den Mehrgewinn nicht, wenn die Wertigkeit unseres Tun neu überdacht würde.Doch ich muss gestehen: Es macht keinen Sinn sein Hab und Gut für diejenigen herzugeben, die keine Einsicht in die Umwertung der Werte haben. Es ist Perlen vor die Säue werfen. Der Pöbel muss lernen zu denken und nicht denken lassen.




Längst hat die Population der Menschheit die Leistungsfähigkeit des Wertesystems gesprengt. Wertkonservatives Handeln und Denken ist die Bereitschaft, viele Menschenleben für den eigenen augenscheinlichen Vorteil zu opfern. Der jetzt beginnende Kampf, ist der Kampf um den Klassenerhalt des eigenen Daseins. Es ist keine Umwertung, sondern purer Egoismus.  Die Wirtschaftszahlen und Börsengewinnen sind der Volatilität des Handels geschuldet. Wieder sehen wir einen Wirtschaftaufschwung auf Pump. Doch die Staatsverschuldungen können nicht stetig steigen. Das Geldsystem fordert seinen Tribut. Es will Sicherheit, die keiner von uns mehr hat. Deshalb werden wir Kriege führen - wie in grauer Vorzeit auch. Der Mensch lernt nicht - er reagiert nur als WERTSTREBENDER Mensch ohne Wert.

Der rational denkende Mensch, der von der Vernunft der Werte gesteuert wird, wird sich für eine neue Art des Sklaventums entscheiden. Der zivilisierte Mensch wird die Schuldsklaverei neu erfinden und sie heißt HARTZ4. Aus diesem Grunde ist es verständlich, dass es Forderungen nach ein bedingungslosen Grundeinkommen gibt. Sie wird sich als Phyrussieg entpuppen und die Gesellschaftsschichten verfestigen und die unterste Schicht noch vergrößern.

Wertkonservativismus ist der Tod eines jeden Erneuerungsversuchs


Wir alle halten am Wertkonservativismus (Werte beibehalten nur neue Herrschaftsstrukturen entwickeln) fest und glauben er würde uns vor dem Ertrinken retten. Wir brauchen keine neuen Herrschen im gleichen System. Wir kennen das System zur genüge und wir wissen, dass es die Menschheit nicht weiterbringt, sondern in einer Schleife der Wiederkehrung gefangen hält. Wir erhoffen aus all dem Bösen, die Erlösung im Guten zu finden, das sich aus dem Bösen entwickeln wird. Das ist ein Irrglaube, der sich in der Bibel begründet.

Der Dualismus in unserer Seele, in unserer Wahrnehmung funktioniert daher perfekt. Wir provozieren das Böse, um das Gute herbei zu rufen, das uns rettet. Im Grund sind wir Hexer, die glauben den Dualismus beherrschen zu können, wenn wir nur die richtige Formel dafür finden. Keiner Frage, ob der Dualismus überhaupt notwendig ist. Wir müssen endlich ablassen davon, das Böse zu fördern, um das Gute zu erfahren. Es gibt keinen natürlichen Dualismus. Es gibt nur eine Vereinigen von Gut und Böse, von Yin und Yang. Das wäre das Ganze, das in unseren Träumen existiert und wahr werden kann.

Wir müssen uns endlich unserer menschlichen Aufgabe stellen und Eigenverantwortung übernehmen, indem wir gemeinschaftlich denken ohne das Ego zu übervorteilen. Das beinhaltet eine Aufgabe der aktuellen Werte. Eine Umwertung der Werte. Es ist keine hergeben an einen anderen und daher kein Verlust.

Die erste Umwertung der Werte geschah vor ca. 15.000 Jahren

Unsere Vorfahren entschieden sich zu einer Umwertung der Werte, als sie vom Jäger und Sammler zur Ackerbau und Viehzucht wechselten. Daraus ergab sich die aktuelle Wertegesellschaft aus HABEN und NICHT-HABEN. Sie ist am Ende ihre Leistungsfähigkeit angelangt.  Die Population der Menschheit hat die Leistungsfähigkeit unserer aktuellen Wertegesellschaft erreicht. Es wird Zeit für eine neue Umwertung.

Es ist die Zeit eine neue Wertegesellschaft zu erfinden, in der Mensch als Mittelpunkt des Wertes angesehen wird.

Der höchste Wert unserer Wertegesellschaft ist nun mal nicht der Mensch, sondern er ist das Instrument, um den Wert zu schützen und zu mehren. Wäre der höchste Wert in unserer Gesellschaft der Mensch, bräuchten wir keine Menschenrecht, dann wären sie natürlich und jede Missachtung wäre ein Wertverlust.

"Dieser Satz stammt von Platon". (;-)) Suchen Sie nach Möglichkeiten, diese Forderung in eine Wertegesellschaft umzusetzen, die einer Menschheit endlich den Frieden beschert, die sie verdient hat.

Frieden auf dieser Welt ist nur durch eine Umwertung der Werte zu erlagen. Das war bereits die Forderung Nietzsches, auch Platon selbst verbot sich über diese Tatsache zu sprechen, denn jeder der es seiner Meinung nach versucht, wird am Verständnis der Menschheit der scheitern und als Irrer abgetan. Dafür gäbe es keine Wort und keine Begrifflichkeiten, sondern nur das Verständnis des des Verstandes.

Doch der Verstand ist in der Zwischenzeit der Vernunft gewichen. Er sucht seine Lösung in hierarchischen Umstrukturierungen, anstatt der Umwertung.

Unbelehrbarkeit der Menschheit - erst das Gefühl für neues schafft  neues Denken

Ich weiß, dass diese Menschheit unbelehrbar ist, weil die anerkannten Gelehrten andere Flöten spielen - die der Macht. Doch werde ich die Hoffnung nie aufgeben, dass ein paar wenige, die Wahrheit erkennen und sich nicht um die Interpretation der Wahrheit streiten, sondern die Wahrheit als solche akzeptieren und  Änderungen der Wahrnehmung herbeiführen. Daraus ergibt ein ein großer Chor der Erkenntnis, die jede Flöte der Wissenschaft übertönt.

Jeder Einzelne muss sich in sich selber verbinden und Verantwortung für seine eigenen Entscheidungen übernehmen. Wie viele Märtyrer braucht die Menschheit noch, um sich auf sich selber zu besinnen und zu erkennen, dass die Menschheit nur all Gemeinschaft und nicht unter Feinschaft in Frieden existieren kann. Das ist kein Lied für die Globalisierung, denn sie ins nur ein ökonomischer, wirtschaftlicher Gleichschaltungsprozess und der Konsens zu gleichen Richtlinien in der Ausbeutung.

Feinschaft ist das gegenseitige Belauern der eigenen Schwächen und bei geeigneter Gelegen zum eigenen Vorteil zu zuschlagen. Das nennt sich Wirtschaftshandeln und Raffinesse. Wir Töten um das Gute zu schaffen. Wir sind also das BÖSE, um GUTES zu tun. Nach diesem Motto werden momentan Krieg in Nah-Ost geführt.

Es geht darum die angebliche Zivilisation aufzugeben, um eine neue Zivilisation zu schaffen, die wir aus keinen Geschichtsbüchern oder Glaubensbücher kennen. Wir müssen endlich anfangen uns zu emanzipieren und nicht mehr den alten Vordenken gehorchen.

Kommentare:

  1. druckfrisch BildDung am Sonntag.
    Wer das §ystem erkannt hat, weiß
    es gibt kein Links und Rechts, sondern nur ein OB€n und unten.

    http://www0.xup.in/exec/ximg.php?fid=12570807
    http://www0.xup.in/exec/ximg.php?fid=78647403
    http://www0.xup.in/exec/ximg.php?fid=20575726
    http://www0.xup.in/exec/ximg.php?fid=18301835

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  2. @Reiner Dung

    Ist der Name Programm? Dung wie die Gülle vom Bauern? Zuviel Scheiße und es wird nix mit der Ernte!

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  3. Courage=Kurasche? ;-)

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  4. An den Aufmerksamen Anonymist:
    http://books.google.de/books?id=8IPVZwinb9oC&pg=PA290&lpg=PA290&dq=mutter+kurasche&source=bl&ots=w7vFMoIFjf&sig=oYQfn746lwYy1rpBID3tN8JwPEw&hl=de&ei=4F--TfKnIYacOqOZvbgF&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&sqi=2&ved=0CCAQ6AEwAA#v=onepage&q=mutter%20kurasche&f=false

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  5. ach so schwäbisch, ich dachte deutsch... :-)))

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  6. I offer to your attention a film about six priorities of the generalized instruments of management by countries and people of Earth.
    Six Principles of Global Manipulation
    http://www.youtube.com/watch?v=0fF3TQ0lJnU

    and:

    Anti-Qur'an Strategy of the Bible Project Wheeler-Dealers
    http://www.youtube.com/watch?v=_1wXgXwj3MI

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  7. der artikel - so eine religiöse gülle. das ist pseudoprogressives geschwafel zum selbstzweck. wenns mal wieder ernst wird und ihr mit hammer und sichel die welt retten wollt, hau ich mindestens 10 von euch arschlöchern um.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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