Sonntag, 22. Mai 2011

Spanien: Erfolgsrezept gegen die Proteste - aus einem Job mach DREI

Massen versammeln sich in Madrid. Ein Bild wie aus Kairo und trotzdem keine Reaktion aus Spaniens Regierung. Demonstrationen wirken sich offensichtlich nur in Nordafrika auf die jeweiligen Mächtigen aus und es kommt zu Rücktritten. Europa bleibt davon unberührt und hart. Sie bleiben alle auf ihrem Thron. Mubarck scheint mehr Anstand zu haben als jeder andere Regierungschef in Europa. Nicht einmal der Hinweis auf Korruption und überladene Kandidatenlisten mit korrupten Politiker bringt sie zum Rücktritt oder Neuwahlen.

Die einzigen Demonstration in Europa,  die offensichtlich politischen Einfluss nahm, war der Protest in der DDR. Doch all diese Rücktritt betreffen lediglich die Art von Regime, die unserer Wirtschaftspolitik im Wege standen. Seit 1089 zeigt die Politik dem Volk wieder die kalte Schulter bzw. die Keule und den Wasserwerfer. Spaniens Politik hält nur still, weil der Rest Europas eine Kettenreaktion befürchtet. Stuttgart21 und die CDU-Wahlniederlagen in Baden-Württemberg sitzen noch tief in den Knochen der Erzkonservativen. Sie treiben Europa gerade in Kriege und brauchen jeden Mann und jede Frau für ihre Vorhaben.



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JONSENTER als Beschäftigungsprogramm ohne Job

Das einzige was in Spanien die Massen aus den Straßen spült, sind Arbeitsplätze. Dadurch verliert der "kleine Mensch" jedes Interesse an Politik und damit auch an Protesten. Deutschland betreibt ein sehr erfolgreiches Beschäftigungsprogramm für Arbeitslose ohne Jobs schaffen zu müssen. Die neue Beschäftigung der Arbeitslosen heißt JOBCENTER.

Arbeitslose werden mit Formularkriegen überzogen und willkürlichen Rapportberichten sowie Meldepflicht. Der  moderne Arbeitslose wird so zum Jobcenter-Kunden und verliert auf diese Art seine Bürgerschaft. Bürgerschaft besteht lediglich noch darin Steuer zu zahlen.

Der KUNDE DER JOBVERMITTLUNG - muss regelmäßig Bewerbungsschreiben nachweisen, auch wenn diese in regelmäßigen Abständen an immer die selben Unternehmen gehen, weil es sonst keine Firmen mehr für die Bewerbung gibt. Ein neuer Wirtschaftszweig für die Wirtschaft. Wer derartige Programm anbietet wird vom Staat belohnt, weil er die Menschen von der Straße holt. Zapatero hat dies wohl versäumt uns sieht sich jetzt einer aufgebrachten und aus politischer Sicht, unbeschäftigten Masse gegenüber.

Spanien braucht daher ein Arbeitslosenbeschäftigungsprogramm, welches der Wirtschaft gleichzeitig Möglichkeiten einräumt, noch mehr Steuergelder als Gewinne einzuheimsen. Die Aufgabenstellung des Staates ist klar. Der Arbeitslose muss sich anstrengen und seinem neuen Therapeuten, dem Jobcenter, gefallen, ansonsten drohen Sanktionen.  Auf diese Art bleibt der Arme der Nation jeder Demonstration fern. Ich nenne es Gefallsucht aus Hungerangst.

400-Euro-Jobs oder mehr Praktika für Spaniens Studenten würde die wütende Masse zerschlagen. Zapatero wird daher schleunigst ein neues Volksbeschäftigungsprogramm benötigen und EU-Gelder. Es ist nicht auszuschließen, dass die Telefondrähte bereits jetzt wieder glühen und wir leider keinen Whistleblower aus den inneren politischen Kreisen haben, der uns über die Hinterzimmergespräche und -treffen unterrichtet.

Die Stabilität Europas steht auf dem Spiel. Neue Parteien mit mehr menschenwürdiger Politik kann sich Europa einfach nicht leisten. Sie bedrohen die Wirtschaftspläne der Großunternehmen.

Zapatero scheint sowieso der US-Liebling zu sein. Es gab einen regen Interessenaustausch zwischen diesen beiden Nationen, das belegt Wikileaks. Spanien ist besonders für die südamerikanische Politik der USA wichtig und für die deutschen Energiekonzerne, die ihre Energieproduktion nach Spanien verlagern wollen. Eine sozialpolitisch engagierte Partei wäre für all diese Vorhaben Gift und bedeutet erhebliche Gewinnverluste, die in die Bevölkerung als Gehälter und Sozialleistungen zurückfließen würden.

Brot und Spiele für das Volk - das gilt heute noch wie zur Zeit der Römer. Spiele hat Spanien genug, aber sie ersetzen nicht das BROT. Zapatero muss der spanische Messias werden, meiner wundersamen Jobvermehrung! D. h. aus einem Job mach drei!

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