Montag, 27. Juni 2011

Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft: Die Frauen sind die besseren Männer!

Ab sofort spielt die moderne Frau Fußball - wie ein Mann. Sie stürzt sich in sinnlose Zweikämpfe um ein Stück Leder (wenn er heute nicht aus Leder ist); stürmt auf die Gegnerin zu wie eine wild gewordene Stierin, damit sie vor Angst erstarrt und den Ball verliert. Die Frau steckt Magenschläge weg und bindet sich in einem Team ein - alles nur des Spieles willen. Das macht stark und unbesiegbar. Frauen haben die besseren Männer zu sein! Das macht die Welt arm, wenn nicht die Männer fraulicher werden.

Fußballspielen macht keinen Sinn, es macht "nur" SPASS. Es gibt ein Objekt der Begierde, den Ball und der muss in das Tor des Gegners, um zu punkten. Dafür werden Regeln aufgestellt und doch sind es keine Regeln. Es sind lediglich zugelassene Regelverstöße, die in verschiedenen Abschwächungen im Gesetzesbuch stehen. 

Grundvoraussetzung für einen guten Spieler ist: Fouls zu beherrschen, die gemäß den Regeln keine sind. Faire Fouls sind der Weg zum Sieg ... genau so ist unser Rechtssystem um unser gesamtes wirtschaftliches Handeln und Geldwesen aufgebaut. Wir betrügen fair und gemäß den Gesetzen. Damit die Spiele fair bleiben, sollten alle die gleichen Gesetze anerkennen. Das ist die Logik, die uns treibt. Wir akzeptieren eine Geld- und Enteignungsmoral, die diejenigen bestraft, die all zu übereifrig sind. Unsere Richter und Polizisten sind die Hüter dieser Moral und die Parlamentariern die Verfasser der Gesetzbücher - der Spielregeln.

Echte Regeln wären:

Kein Schubsen, kein Treten
kein Grätschen
- wenn der Gegner im Ballbesitz ist

Das Spiel wäre verloren sobald es begann.

Eine simple Münze bestimmt den SIEGER

Die o. g. Regeln wären zu langweilig. Der Betrug wäre sofort erkannt und keiner würde sich dem Reiz des Spieles, des angeblichen Kräftemessens hingeben. Genauso verhält es sich mit unserem Wertesystem, das sich in unserem Geldsystem widerspiegelt. Wir würden es niemals mitspielen, wenn es nicht diese falsche Moral geben würde, die uns erlaubt, doch ein bisschen zu schummeln und zu betrügen - eben der Reiz des Spieles, um uns am anderen zu bereichern. 

Wir dürfen also auch im echten Leben ein bisschen treten und zerren, foulen und schikanieren - am besten wenn der Chef, die Polizei, der Richter, der Konkurrent oder die Öffentlichkeit gerade nicht zusieht - hinter verschlossenen Türen und im Geheimen. Sogenannte Seilschaften sind daher lebensnotwendig. Die einen lenken ab und brüllen, während der Rest zum Tor stürmt.

Wer es übertreibt und dabei erwischt wird bekommt eine Verwahrung und dann einen Platzverweis unter dem Jubel der Zuschauer. Je anständiger wir sind, desto eher halten wir uns an die Regeln und wundern uns, dass wir verlieren. Im echten Leben beuten wir nur im rechtlich zugelassenen Rahmen aus, nutzen jede gewollte Lücke im Gesetz aus, sonst läuft das Spiel nicht weiter. Unser Einsatz ist Hab und Gut, sowie unsere Lebensenergie.

Das Weltturnier wird bis zum Ende durchgespielt

Wir spielen bereits seit Jahrtausenden diese Spiel und immer wieder haben die vielen Enttäuschten es geschafft, das Turnier von vorne zu starten - wegen des Spieles und dem Zeitvertreib - so scheint es. Sie sehen nicht, dass damit ganze Existenzen für immer vernichtet werden und in die Abhängigkeit abrutschen. Sie hängen am seidenen Faden der Gönner, die noch ein Publikum brauchen um bejubelt zu werden.

Beim Fußball sprechen wir von einem Spiel. Unsere Geld-, Wirtschafts- und Finanzordnung bezeichnen wir aber als SYSTEM, obwohl es auch nur ein Spiel ist, das wir nicht spielen müssten. Es ist ein selbst auferlegter Zwang, eines Spielsüchtigen, der vom Reichtum träumt, den andere vorher in den Automaten steckten.

Unser Spiel ist geschaffen um zu enteignen, von etwas, was uns niemals als Eigentum gehörte. Die Erde ist für alle da und kann kein Privateigentum sein. Sie kann nicht mit Geld gekauft werden, denn diese Eigentumsrechte machen andere abhängig. Das war der Beginn des Spiels - ich nenne es das Königsspiel. Die Menschheit hat längst vergessen, dass es auch einmal eine Zeit gab, wo es noch keine Eigentumsansprüche gab. Man lebte in einer Gemeinschaft ohne Vorrechte und Unterdrückungsrechte. Die Spielregeln war noch nicht formulieren und gedacht.


Jetzt spielt jede Generation um ihr spärliches Eigentum, weil sie die Regeln eines Spieles akzeptiert, das nie gewonnen werden kann und dessen Sinn nicht einmal ersichtlich ist, außer man sieht das Amüsement am Leid des anderen als Sinn. Doch altmodische Helden definieren sich immer an der Schach des Besiegten. Sie halten sich für rechtschaffen, weil der Gegner dies nach ihrer Ansicht nicht ist. Er verdient es besiegt zu werden - enteignet zu werden, weil er schwach ist und unter der Obhut der neuen Herrschaft effektiver und besser für das Turnier arbeitet.

Wir spielen also um unsere Lebensgrundlagen mit dem Risiko alles zu verlieren, nur um von anderen bestimmt zu werden. Das macht Verlieren in einer Demokratie so erträglicher. Die Mannschaft gab ihr bestes aber sie ist unterlegen. Das wird den Griechen nun auch erzählt. Als Strafe müssen sie jetzt an ihren Lebensgrundlagen sparen oder sie verkaufen und sich unter das Kuratel der Fremdbestimmtheit stellen. Das ist unsere Siegeslust, die uns anspornt. Diese Mannschaft ist raus aus dem Turnier und wir wissen ganz genau, dass wir die nächsten sein können. Wir hoffen und beten, dass wir gewinnen - mit unserer Mannschaft.

Es bringt es uns (den vielen)  keine Vorteile, wenn wir den Ball weiter rollen lassen. Ihn als Spieleinsatz sehen und glauben gewinnen zu können, um danach besser herrschen zu können als die anderen. Es bringt nichts, die Regeln noch etwas abschwächen und mehr Grätschen zuzulassen. Es bringt nichts die Schiedsrichter auszutauschen oder andere Ratingagenturen einzuführen, die uns selber wohlgesonnen sind.

Es wäre sinnvoller das Turnier als illegal anzuerkennen und andere Werte als Grundlage für ein gemeinsames Zusammenleben aufzustellen, das diesen ewigen und sinnlosen Wettbewerb ein für alle Mal aus der Welt schafft. Wir brauchen keine Regelverstöße als legitime und zugelassene Regeln. Doch ohne "saubere" Foul funktioniert unsere Welt des gerechten Wegnehmens nicht. Immer mehr Strategen bieten sich an, um im Turnier als Meister hervor gehen zu können.

Mit unserer "Höher-Weiter- Schneller-Mentalität" vergeuden wir unsere Lebensenergie für den sinnlosen Reichtum einiger weniger. Wir schätzen uns glücklich ihre Villen bauen zu dürfen, weil wir von ihnen einen Lohn erhalten, den sie anderen stahlen.


Wenn der Sinn des Lebens nicht mehr darin besteht andere zu verarmen, ihnen etwas wegzunehmen, damit man selber überlebt, haben wir schon sehr viel an Lebensqualität gewonnen und unsere Hungerangst getilgt, die uns im Spiel hält. Die Welt geht nicht unter, wenn wir nicht mehr spielen, sondern beginnen ernsthaft über unser Zusammenleben nachzudenken. Wenn wir uns als Mannschaft ohne Vorrechte begreifen, sind wir schon ganz nahe am Ziel.

Wir brauchen für eine Gemeinschaft keine Eliten - wie eine FIFA oder Politiker, die wie Patriarchen über uns thronen, alles als Eigentum betrachten und von unserer Leistung mehr zehren als sie fressen können. Das sind die fetten Bäuche, die erzählen, dass die knurrenden Mägen am eigenen Hunger selber schuld sind, weil sie sich nicht genug angestrengt haben. Sie erzählen uns von Bildung, die wir nicht haben, aber benötigen, um ihnen zu genügen. Zu was sollen wir uns ausbilden lassen? ... zum effektiven Foulen?

Eines müssen wir uns vor Augen halten: 

In einer Welt, in der, der Gewinner alles erhält, wird es nie Gerechtigkeit geben, denn Grundvoraussetzung für diese Spiel ist ein Verlierer. Wer nicht mitspielt, wird gezwungen! Erst wenn wir das Spiel mit samt den Regeln und den dahinter liegenden Werten aufgeben, kann ein echte wirkliche Gerechtigkeit herrschen, die keine Moral mehr braucht, damit das Verlorene als eigenes Versagen erscheint.

Die Leistung liegt allem heutigen Wert zu Grund und doch ist die Leistung nichts wert, außer einen Hungerlohn - sie wird von dem bezahlt, was anderen bereits weggenommen wurde. Das bringt niemals Frieden auf dieser Welt, egal wie sehr wir auch die Abgehängten überwachen oder mit Almosen ruhigstellen.

Bill Gates stellte heute die Forderung an Deutschland, es solle sich mehr an der Entwicklungshilfe beteiligen. Wir müssen also erst entwickeln, damit der Rest der Welt bereit für unserer Spiel ist, um hinterher wieder alles zu verlieren? ... Nein, das kann nicht das Ziel einer Menschheit sein, die von sich behauptet, sie sei zivilisiert.

1 Kommentar:

  1. Frauen sind Frauen und Männer sind
    Männer, es lebe der Unterschied.
    Jeder hat eine Rolle im System der Natur.
    http://www0.xup.in/exec/ximg.php?fid=26173415
    widerlegt die Argumente der Mietmäuler
    http://www0.xup.in/exec/ximg.php?fid=81383745
    Regierungswechsel mar bildlich dargestellt am Beispiel Griech....
    http://www0.xup.in/exec/ximg.php?fid=54295214
    dieses System lebt nicht mehr lange.
    http://www0.xup.in/exec/ximg.php?fid=15413566

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