Freitag, 24. Juni 2011

Libyen ... bis zur bedinungslosen Kapitulation

Die Allianz gegen Gaddafi kennt kein Erbarmen. Die Zahl der zivilen Opfer spielt keine Rolle. Italiens Vorschlag eine Waffenruhe einzuhalten, wird von der NATO abgelehnt. Nato-Chef Anders Fogh Rasmussen meinte dazu: "Wir machen weiter und wir ziehen das durch bis zum Ende." Die westlichen Alliierten wollen also eine bedingungslose Kapitulation.

Die Begrifflichkeit "zivile Opfer" ist lediglich die Wortklauberei der Militärs. Ein Krieg wird immer gegen die Bevölkerung geführt, egal auf welcher Seite sie sich sieht. Libyen wie auch Syrien gelten als unsichere Vertragspartner im Pokerspiel um die Macht und Vorherrschaft der Welt. Wer die Energiequellen steuert, steuert die Welt - Geld alleine reicht dafür nicht aus - denn Geld braucht immer Sicherheit, damit es in Umlauf kommt.

Während Gaddafis Konten in der Welt "eingefroren" werden und für die Rebellen benutzt werden, bleibt die griechische Clique um Papandreou unbehelligt. Die Doppelmoral unsere Politiker wird immer unerträglicher. Sie werden fast täglich von ihren eigenen Werten eingeholt und als Lügner enttarnt. Doch unser Medien und Nachrichtensendungen interessiert dies reichlich wenig. Sie berichten Fakten. Beleuchten jedes Ereignis separat und stellen keine Querverweise dar, damit sich jeder eine eigenen Meinung über die gesamte internationale und nationale Lage gebildet werden kann. Die ganzen Ereignisse folgen unserer Logik der Werteideologie. Sie sind einfach zu erklären, wenn man sich nicht scheut, alles im Kontext erfassen zu wollen.

Europa und die USA haben keine andere Wahl die Ermordung von Gaddafi

Bleibt Gaddafi am Leben und regiert eventuell Libyen weiter kann der Westen seine Öllieferungen aus Libyen ein für alle mal vergessen. Das muss so drastisch formuliert, denn mit Diplomatie lässt sich ein
Gaddafi nicht mehr umstimmen, vor allem wenn Libyen in Ruinen liegt. Bereits vor den Angriffen signalisierte Gaddafi, dass er sich in Richtung Asien orientieren wolle.

Die NATO kann nicht mehr zurück. Sie muss ihn töten und  seine Anhänger, wie die Taliban in Afghanistan. Freiwillig werden diese Clans ihr Öl nicht an die Mörder ihrer Familien, Angehörigen und Schutzbefohlenen verkaufen.





"Die Karten werden neu gemischt"

Merkels Zitat aus ihrer Regierungserklärung zu ihrem zweiten Amtsantritt, "die Karten werden neu gemischt" findet daher seine Erfüllung. Doch bevor die Karten gemischt werden können, müssen sie erst auf den Tisch und genau das findet gerade statt.

Gaddafi gibt seine Trumpf nicht widerstandslos her. Er will frei entscheiden, wem er sein Öl verkaufen will. Schon lange war klar, dass er längst mit Asien und Russland liebäugelt. Sie verweigern den Rohstoffländern nicht die Technik um ihre eigenen Rohstoffe zu veredeln. Sie erzwingen keine Verträge, die ausländischen Firmen Vorrechte für die Weiterverarbeitung der Rohstoffe einräumt. Bereits der Schah musste diese Lektion lernen. Seine brutale Herrschaft störte den Westen erst ab dem Zeitpunkt, als er sein Öl selber veredeln und verkaufen wollte. Plötzlich gab es eine islamische Revolution und einen passenden Führer, der direkt aus Frankreich eingeflogen wurde.

"Wer nicht für uns (USA) ist, ist gegen uns"

Dieser berühmte Satz der Georg W. Bush nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sollten wir uns immer wieder in Erinnerung rufen, denn er gilt heute noch. Die USA fordert bedingungslosen Gehorsam für ihre eigenen außenpolitischen Ziele. Das macht auch Obama ständig deutlich. 

Europa, besonders Deutschland kann auf eine angenehme und friedliche Geschichte mit den Nahen-Osten zurückblicken, bis Angela Merkel als CDU-Kanzlerin das Parkett betrat. Helmut Kohl hätte zwar die gleiche Gesinnung wie sie gehabt, aber nicht die Möglichkeiten. Der Kalte Krieg erlaubte keinen Angriffskriege, zu groß wäre die Gefahr gewesen Russland hätte interveniert.


Angela Merkels Affinität zum Krieg sollte mittlerweile klar sein. Ihre Zurückhaltung ist nur der momentanen Stimmung im Land geschuldet, wie das Atommuratorium. Das Brüderle klar als solches öffentlich benannte. Sie spielt die große Dame, die sich aufgrund der Verträge mit Brüssel und der NATO letztendlich immer einer ausweglosen Situation zuerkennen gibt und aus ihrem NEIN wieder ein JA macht.

Mittlerweile kann man mit Bestimmtheit sagen, dass alles von Angela Merkel zuerst abgelehnte, nach ein paar Monaten als Jubellösung dargestellt wird. Das gilt die Wirtschaftsregierung für Europa genauso, wie für jedes Rettungspaket irgendwelcher EU-Länder, die überschuldet sind. Diese Frau ist unfähig zu einer eigenen Meinung und noch schlimmer: Sie ist unfähig zu einer eigenen Einschätzung der Lage.


Wir wollen die Welt neu einteilen

Die Neuordnung der Welt, die immer wieder in der Politik als Halbsatz auftaucht ist das Ausrufen zum Krieg für eine Neuordnung der Welt. Leider besitzt keiner der Exzellenzen den Mut das Kind beim Namen zu nennen. Zu groß ist die Angst vor dem Volkszorn, denn der Deutsche hat sich geschworen: NIE MEHR KRIEG.

Zum 20. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags / Von Hans-Dietrich Genscher 

Europa, das aus der Geschichte gelernt hat, kann bei der Gestaltung einer neuen Weltordnung ein Beispiel geben dafür, dass die Anerkennung von Gleichberechtigung und Ebenbürtigkeit der kleineren und der größeren Völker Frieden und gemeinsamen Fortschritt möglich macht. Politik verlangt tägliche Entscheidungskraft und Führungsverantwortung. Sie verlangt aber heute zuallererst das Bewusstsein, dass in einer neuen Weltordnung der Interdependenz Frieden und Stabilität nur gesichert werden können, wenn eine solche Weltordnung überall als gerecht empfunden werden kann.
http://www.tagesspiegel.de/politik/zwei-voelker-haben-zueinandergefunden/4293764.html
Dies sagte er bereits am Abend zur Wahl von Barack Obama
 

Die moralische Kehrtwende eines Volkes, das seit Jahrzehnten auf Antikriegshaltung konditioniert wurde, kann nicht in ein paar Jahren gedreht werden, das muss auch ein Barack Obama einsehen. Der Deutsche verschaffte sich nach dem Krieg ein ganz eigenes Weltbild, das Krieg grundsätzlich als Lösung ausschließt. Nicht einmal im Angesicht einer drohenden Ölkrise lässt er sich umstimmen, er verfolgt viel mehr das Ziel andere Energiequellen aufzutun, was über viele Jahrzehnte systematisch von der Politik blockiert wurde.

Der Deutsche erkannte zum größten Teil, dass Lösungen darin bestehen sich von der Ursache des Problems zu lösen. Der Ausstieg in die Erneuerbaren Energie ist die richtig Lösung vom Problem Öl und Machtansprüche, doch wenn sich der Deutsche damit nur in die nächste Abhängigkeit von anderen Firmen begibt, hat er nur einen halben Teil der Wahrheit erkannt.

Momentan wird an den Deutschen gezogen und gezerrt, nicht nur vom Ausland, sondern von der eigenen Regierung. Er soll ich endlich der höheren Logik unterwerfen und den Zielen der USA dienen, auch unter der Gefahr eigene Nachteile zu erleiden. Österreich kämpft mit dem gleichen Problem, verfügt aber über einen Vorteil, die österreichische  Regierung liegt noch in der Schwebe auf welche Seite sie sich stellen soll.

Amerika in der Opferrolle


Amerika - die Weltmacht - muss im Namen der gesamten westlichen Welt Kriege führen und verschuldet sich deshalb. Heimlich und unter Ausschluss der Öffentlichkeit - also der Medien in Deutschland - wird in den USA längst Stimmung gegen Europa gemacht. So wie wir den Schuldigen in Griechenland finden durften. darf der Amerikaner die Schuld in Europa sehen.

Der angebliche amerikanische Altruismus wird überall auf der ganzen Welt als Heuchelei verstanden, nur in Amerika selber nicht. Amerika fühlt sich daher sogar angegriffen, wenn seine angeblich großen Ziele für die Welt als Egoismus bezeichnet werden. Aus diesem Grund lassen sich die Massen in den USA abermals unter einem falschen Patriotismus unter der Flagge versammeln. Das amerikanische Gemüt ist zu einfach und weit weg von der Welt.

Libyen spielt momentan die zentrale Rolle in der Berichterstattung. Es gilt als weiteres Beispiel für die Aufopferung der USA für die Welt und als Beweis für ihren Führungsanspruch in der Welt. Sie schrecken nicht davor zurück Libyen als Grund für eine kleine mediale Ölschwemme anzuführen, um ihren eigenen Haushalt zu retten und der Rest der Welt macht mit.Wie Lakaien ohne Selbstachtung. Sie Opfern Menschenblut für den Energiehunger einer Industrie die längst ins Leere produziert und für deren Überproduktion die Staaten - also ganze Völker - sich verschulden müssen.

Schachspieler vs Go-Spieler

Durch die Ölschwemme glauben die westlichen Schachspieler sich einen Vorteil verschaffen zu können:
  • Die noch ruhigen Ölländer haben geringer Einkommen und höhere Forderungen aus der Bevölkerung
  • Die Wirtschaftsdaten sehen schöner aus, wenn die Weltwirtschaftsprüfer zu den überschuldeten Ländern kommen.
So glauben sie, sie schlagen sie mehre Fliegen mit einer Klappe - im großen Spiel um die Abhängigkeit der Welt. Doch der Go-Spieler - der Asiate - verteidigt keinen König, sondern nur sein Vorteile.

Es wird keine Kriege mehr zwischen Staaten geben, auch der Krieg gegen Libyen ist kein Krieg gegen den Staat, sondern ein Präventivkrieg, um eine die Öllieferungen nicht zu gefährden. Das ist der neuen Satzung der NATO geschuldet nicht vor knapp einem Jahr in Kraft gesetzt wurde.

Ich schlage jedem deutschen Demonstranten vor, um einen NATO-Einsatz zu bitten, wenn er wieder vom Staatsmonopol bedroht und vertrieben wird. Plakate mit der Aufschrift: "Helft uns!" - können damit an die Weltöffentlichkeit gerichtet werden. Vielleicht erweicht sich ein Herz der Exzellenzen und Deutschland wird vom Despotentum der Einheitspartei befreit.

Bleibt noch die Frage zu klären, welche Konten wir einfrieren sollen, um diesen Präventiv-Kampf zu finanzieren. Bleibt nur die Frage, welchen Hut kann Deutschland in den Ring werden? Rohstoffe haben wir keine nennenswerten und unsere Technologie unterscheidet sich nicht von der in der übrigen Welt. Nicht einmal ein übermäßige Zahl an Arbeitskräften haben wir anzubieten, China und Indien schlagen uns um Längen, ebenso im Nachholbedarf von Konsumartikeln. Deutschland steht auf verlorener Position und hofft, dass diese nicht so schnell erkannt wird.

Sarkozy geht dagegen in die Offensive und zeigt sich bereit seine Soldaten in den Krieg zu schicken. Eine Aktionen vor der sich die übrigen Europäer noch scheuen, außer England, das bequem auf seiner Insel sitzt.




Bild erhält Quandt-Medienpreis für seine Griechenland-Berichterstattung
http://www.bild.de/politik/inland/deutscher-medienpreis/quandt-preis-fuer-bild-zeitung-roland-tichy-laudatio-im-wortlaut-18497366.bild.html

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