Dienstag, 21. Juni 2011

Stuttgart 21: Polizei schleust Zivilbeamte unter die Demonstranten

Offensichtlich eskalierte die Montagdemonstration in Stuttgart vor dem Wassermanagement, weil ein ziviler Polizeibeamter von Demonstranten enttarnt wurde. Er wurde massiv attackiert, schreiben die Medien. Glaubwürdige Berichte gibt es noch nicht. Vor allem Mitteilungen aus Stuttgart sind mit Vorsicht zu genießen. Bereits im Sept. 2010 versuchte die Polizei und die Politik Gewaltbereitschaft der Demonstranten darzustellen, wo keine war.

Noch ist nicht klar, wie es zur Enttarnung des Polizisten in ZIVIL kam und ob der Beamte versuchte Unruhe in den Reihen der friedlichen Demonstranten zu stiften. Die Medien berichten lediglich von einem "Attentat" und dass einige Beamte verletzt wurden.

Es wird immer offensichtlicher, dass die deutsche Polizei dazu neigt, ziviles Personal als Demonstranten einschleusen, um zu eskalieren, damit seine Kollegen wiederum eine rechtliche Legitimation erhalten zu deeskalieren.

Zivilpolizist, mit kahlgeschorenem Kopf und Bomberjacke,  wird von Demonstranten gestellt und bleibt unverletzt!






Playliste:
1 + 2 Enttarnung des Zivilpolizisten
3 Tricksen bei S21 Demo durch die Polizei
4 Mappus fordert massives Vorgehen gegen Baumbesetzer
5 Zusammenschnitt Untersuchungsausschuss S21 - die Lust an der Gewalt


Auch in Heiligen Damm kam es während den Demonstrationen gegen das G8-Treffen zu mehreren Enttarnungen von Zivilbeamten. Die Indizien mehren sich, dass sogar Teile des berüchtigten schwarzen Blocks von der Polizei gesteuert sind. Während des G8-Treffen in Genua gelang es einigen Journalisten entsprechende Nachweise zu führen.

CDU hetzt schon wieder gegen die Demonstranten

Bei der CDU lässt man nicht locker. Auch in der Opposition macht sie sich für die Prügelstrafe gegen die Demonstranten stark. Alte Seilschaften halten auch in der Opposition. schließlich verspricht man sich bei der nächsten Wahl bereits wieder das Zepter, gegen das unwillige Volk, das einfach die Fürsorge der CDU nicht verstehen will. Mappus Million-Deal mit den EnBW-Aktien ist um die Diskussion von S21 untergegangen. Stuttgart 21 ist nicht das einzige Milliardengrab das die CDU den Baden-Württembergern beschwert hat.

Der Sprecher für das Projekt, Wolfgang Dietrich, sagte: "Nach meinem ersten Eindruck handelt es sich hier nicht mehr um zivilen Ungehorsam oder Recht auf Demonstration. Das ist schlicht und einfach kriminell." CDU-Fraktionschef Peter Hauk betonte: "Diese Art der gewaltvollen Protestaktionen muss aufhören." Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) müsse seine abwartende Haltung aufgeben und die Demonstranten zur Friedfertigkeit aufrufen. 

Auch Dietrich forderte Maßnahmen zur Deeskalation. Es müsse deutlich gemacht werden, dass die Bahn nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht habe, das Projekt fortzuführen. "Man kann nicht einerseits der Bahn Verstöße gegen den Geist der Schlichtung vorwerfen, andererseits aber zu friedlichen Demonstrationen aufrufen – das ist ein Widerspruch in sich", sagte der Leonberger Unternehmer. 
Quelle: http://www.welt.de

Offensichtlich will sich die Polizei keine Schlappe mehr im Kampf um Stuttgart 21 erlauben. Im September 2010 kam es zu massiven Polizeieinsätzen gegen die Bevölkerung. Anfänglich berichtet die Polizei und die Politik von Pflastersteinen werfenden Demonstranten. Liveaufnahmen der vielen Demonstranten widerlegten diese Behauptungen. Lediglich ein Kastanien werfender Demonstrant konnte als gewalttätig von der BILD dargestellt werden. Ein Armutszeugnis unseres Rechtsstaates und unserer Medien. 

In Stuttgart verweigerte die CDU-Führung jahrelang die Mitsprache der Bevölkerung. Daher darf die Bahn meiner Auffassung nach nicht auf einen Vertrag bestehen, der gegen alle guten Sitten verstößt. Noch bedauerlicher ist die Tatsache, dass die eigentlich politisch unabhängige Polizei nicht davon ablässt Zivilbeamte unter Demonstranten zu mischen. Das ist keine Polizeiaufgabe, sondern Spitzel- und Provokationsaufgaben, die keine wirkliche Demokratie notwendig hat.

Der Staat und seine Gewaltorgane sollte nicht der Feind der Bevölkerung sein, sondern jeden Schaden vom Volk abwenden.

Kommentare:

  1. Der Staat und seine Gewaltorgane sollte nicht der Feind der Bevölkerung sein, sondern jeden Schaden vom Volk abwenden....

    ...aber leider ist es im Faschismus genau umgekehrt: der Staat und seine Organe zusammen mit der Wirtschaft gegen die Staatssklaven.

    Es wird Zeit, dass hier ein Ruck durchs Land geht, den diese Politverbrecher richtig deuten!

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  2. jetzt tötungsversuch
    das gute verhältnis zw polizei und demonstranten ist dahin > spiegel

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  3. ich halte das für sehr plausibel! Der Terrorapparat des Staates hat schnell gelernt und er fackelt nicht lange. Rot-grün ist sich nicht einig um das Projekt zu Fall zu bringen, die versprochen Volks-abstimmung wird es wegen der Verfassung des Landes BaWü nicht geben, die Grünen wären ent- tarnt als das was sie tatsächlich sind: erzkonservativ und asozial, ökologisch versus sozial, Natur versus Mensch, das ist das Dogma der Grünen. Menschen nur zur Naturpflege und nur zum eigenen Nutzen, zur Pfelge des Parks der eigenen Villa.

    Insofern ist gleich zu Beginn der wieder aufflam- menden Demos größeren Umfangs, das brutale Vorgehen, des jetzt grünen Staatsterrors nur logisch. Ein agent-provocateur wird eingeschleust, enttarnt und verdroschen, vielleicht war er sogar ein beabsichtigtes Opfer des Staatsterrors, eine Art potentieller Selbstmordattentäter im Auftrag des Staates? Er hat überlebt und das Ziel wurde erreicht. Die bis dato friedlichen Demonstranten wurden mit dieser Aktion kriminalisiert, und dank der gleichgeschalteten Medienberichterstattung ihrer Friedfertigkeit beraubt.

    Demnächst darf der Staatsterror dann vorsorglich wieder die Wasser-Werfer auffahren, vorsorglich Demonstranten blenden, vorsorglich Schüler verwunden, vorsorglich Menschen verätzen um sich vor eben diesen Menschen zu schützen.

    Es ist die Strategie, die die Mächtigen immer an- wenden um nicht enden wollenden Widerstand zu vernichten, es ist eine Vernicht- ungsstrategie der Meinungsfreiheit, der Bürger, der Menschen.

    Der Staat in dem wir leben will uns vernichten.

    Gestern wurde in S21 der Verdacht, das Volk sei kriminell, bestätigt. Heute haben uns die Innen- minister auf ihrer Tagung in FFM offiziell zu 82 Mio. potentiellen kriminellen Bürgern und Bürgerinnen erklärt, vor denen sich der Staat mit sog. Notstandsgesetzen schützen muß.

    Der Staat hat uns zum Feind erklärt, vor dem er sich schützen muß.

    Wie von den Regierungen der westlichen Demokratien inzwischen mit Feinden umgegangen wird, zeigt Guantanamo.
    Feinde sind rechtlose Gesellen, sie haben per Definition als Feind alle Rechte verwirkt.

    Stellen wir uns darauf ein. Es gibt in diesem Land nur einen Feind des Bürgers, der Staat, der Staat ist unser Feind, er will uns vernichten.

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  4. Meine Tochter wohnt in Stuttgart. Die masse der Stuttgarter hat die Nase voll von Leuten, die aus ganz Deutschland anreisen um Randale zu machen. Nun kommen auch die schwarzen Blocks aus Berlin und Hamburg. Tatsache ist, den meisten Stuttgartern ist Bahnhof schlichtweg zu teuer. Die meisten Stuttgarter sind aber nicht gegen einen neuen Bahnhof, nur so teuer soll er nicht sein. Und es ging bei dieser Gewalt Demo von Anfang an um Gewalt. Die vermutungen ob Provoziert/ Fälschung oder nicht will ich nicht kommentieren. In Stuttgart gärt es aber, bald brauchen die Demonstranten Polizeischutz.Mein Schwiegersohn hat bereits Strafanzeigen gestellt. An Hand von Bildern sind die Täter die seine Baumaschine beschädigt haben,Dingfest gemacht worden. Die Täter kommen aus Berlin. Hier geht es nicht mehr um den Bahnhof sondern gegen Demokratie und es sind Linksfaschisten die den Protest des gemeinen Bürgers nun ausnützen.

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  5. Nun folgt die mediale Gegedarstellung zu den "Gerüchten" der "Internetgemeinde", samt Video.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/stuttgart-21/stuttgart-21-bahnhofsgegner-bedauern-gewalt-von-demonstranten_aid_639910.html

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  6. "Schwer verletzt" ist man immer dann, wenn jemand auch mit leichten oder mutmaßlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

    Das sollten Journalisten wissen und die Menschen auch darauf hinweisen.

    "Schwer verletzt" man in der Polizeisprache also immer dann, wenn man einen Gang in Krankenhaus antritt. Mit schwer verletzt in der Auffassung der Allgemeinheit, hat diese nichts zu tun.

    Das ist ein schwerer journalistischer Fehler, der immer bei Berichterstattungen zu verletzten Polizisten auftritt.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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