Mittwoch, 1. Juni 2011

Atomausstieg muss schneller gehen! ++ Unabhängige Messung mit dem Quantulus



Newsletter des Umweltinstitut München
e.V.
Mittwoch, den 1. Juni 2011

Liebe
Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

wir fordern den schnelleren Atom-Ausstieg!
Die bundesdeutschen Parteien versuchen uns die Pseudo-Rückkehr
zum alten, rot-grünen Atomausstieg als neues Ausstiegskonzept
zu verkaufen. Doch was ist neu an diesem Konsens, wenn wir
nach Fukushima nicht mal soweit sind wie vor einem
Jahr
?
Die Ausstiegspläne aller Parteien sehen keine Einsparungen,
sondern ein "Weiter so" mit neuen Mitteln vor.
Wir haben noch die
Wahl, ob wir abschalten und Strom sparen, oder auf den GAU
warten und dann sparen. Die Japaner haben keine Wahl mehr.

Je
länger wir warten, umso größer wird die Gefahr, dass wir den Gau
noch im eigenen Land erleben. Der Ausstieg binnen zwei Jahren ist
möglich
, wenn wir sofort damit beginnen und auch wirklich
Energie einsparen. Selbst das Umweltbundesamt hält den Ausstieg bis
2017 für machbar.
Statt einer Hintertür zur Verlängerung der AKW-Laufzeiten fordern
wir den geplanten "Ausstieg Light" zu beschleunigen!
Wir wollen nicht, dass die AKW zehn Jahre weiterstrahlen und Müll
produzieren. Das Ausstiegsgesetz muss den Zeitpunkt für die
Abschaltung des letzten Atomkraftwerks unwiderruflich festlegen. Es
darf aber keine Bestandsgarantie für die Atomenergie sein.
Ein Allparteienkonsens zum AKW-Betrieb bis 2022 ist
definitiv das falsche Signal!



Wir kaufen einen
Quantulus

Auch wenn Deutschland aus der Atomenergie
aussteigt, besteht die Gefahr einer radioaktiven Verseuchung für
viele Jahre weiter. Wir haben kein Vertrauen in die
Informations-politik der Regierungen. Wie in Japan werden wir zwar
vor Panik, aber nicht vor der Radioaktivität geschützt.
Wir wollen unsere Überwachungstechnik mit einem Quantulus
ausbauen, um auch Alpha- und Betastrahler wie Plutonium und
Strontium messen zu können. Nur mit unabhängigen
Messungen
, können wir Sie rechtzeitig informieren.
Auf jeden Unterstützer kommt es an!
35.000 Euro werden für den Kauf
des Quantulus
benötigt. Unterstützten Sie den Kauf des
Messgeräts mit Ihrer Spende.

500
Förderer
, die uns monatlich mit 10 Euro
unterstützen, gewährleisten mit ihrer Fördermitgliedschaft
den laufenden Betrieb.

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erneuerbare Energien und gegen die Atomkraft. Zusammen können wir
für eine nachhaltige und ökologische Stromerzeugung sorgen.
Hier
können Sie schnell und umkompliziert spenden oder Fördermitglied des
Umweltinstitut München e.V. werden:






Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand



+
+ + Termine + + +


Der Preis der
Sojamonokulturen in Südamerika

3. Juni., 20 Uhr,
Kulturladen Westend, Ligsalzstr. 44, München

Im Rahmen einer
entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsreise berichtet
die Kleinbäuerin und Aktivistin Esther Leiva über Vertreibung und
Hunger in ihrer Heimat Paraguay als Folge der zunehmenden
Sojamonokulturen in Südamerika. Die Veranstaltung organisiert der
Kulturladen Westend in Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Büro. Mehr
Infos

Digitaler Behördenfunk (TETRA) - Strahlenbelastung und
kommunale Handlungsalternativen bei der
Standortfestlegung

8. Juni, 17.30 Uhr, Bayerischer
Landtag, Saal 3, Max-Planck-Str.1, München

Vortrag mit
anschließender Diskussion im Rahmen eines öffentlichen Fachgesprächs
der Grünen im Bayerischen Landtag.
Folgende Punkte werden
darin besprochen:

- Mobilfunk, TETRA, Schnurlostelefon,
WLAN: Strahlenbelastungen im Vergleich
- Wieso
Strahlenminimierung? (Kurzabriss zu Studien und Gerichtsurteilen)

- Welche Spielräume bestehen bei der Strahlenminimierung?
-
Chancen und Risiken kommunaler Handlungsalternativen (Kopf in den
Sand stecken, dialogisches Verfahren, Bauleitplanung)
-
Immissionsminimierung und Versachlichung der Diskussion durch
unabhängige technische Beratung
- Erfahrungen aus verschiedenen
Städten und Gemeinden
Referent: Hans Ulrich-Raithel,
Umweltinstitut München e.V. Mehr
Infos und Anmeldung

AKW gewaltfrei blockieren!
13.-17. Juni, an allen
deutschen AKW

X-Tausende Menschen werden sich im Juni
gemeinsam dem Wiederanfahren der abgeschalteten Atomkraftwerke
widersetzen - mit großen, gewaltfreien Blockade-Aktionen direkt an
den Kraftwerken.
Das Aktionscamp zur Aktion beginnt bereits am
10. Juni. Mehr
Infos



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80336 München | umweltinstitut.org



Kommentare:

  1. spenden sie! geben sie uns ihr geld! wasn nu hier los?

    AntwortenLöschen
  2. Hi - diesen Artikel hab ich übernommen. Mir geht es viel mehr um die Infos.

    Habe leider nicht die Zeit über alles was interessant ist, selber zu schreiben.

    SORRY :-(

    AntwortenLöschen
  3. ...Auf vielfache Nachfrage haben wir
    inzwischen eine eigene Facebook-Seite eingerichtet...

    Na dann viel Spassssss beim Sammeln. Die Facebook-Heinis sind ja tradionelle sehr freigiebig mit allem.

    AntwortenLöschen
  4. Ich finde gerade den Spendenaufruf sinnvoll! Es lesen sicher auch Leute Dein Blog, die mehr als den Hartz IV Satz zur Verfügung haben.
    Facebook gehört zu den "Feinden", das wird immer offensichtlicher, aber die haben sich nur auf "vielfache Nachfrage" hin dort angemeldet. Das Institut scheint wirklich koscher. Vielen Dank für diesen Post.

    AntwortenLöschen

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

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