Donnerstag, 14. Juli 2011

Das Schmuddelkind: Europa träumt den Traum von Augenhöhe mit den USA

... wenn Europa meint, dass Amerikas Bonität von den US-Ratingagenturen nicht korrekt bewertet wird, sollten die EU-Kommissare dies genauso formulieren. Seltsam ist, dass es ihnen erst jetzt auffällt. Als die Ratingagenturen noch alle EU-Länder mit AAA+ bewerteten, gab es keine Kritik. Eine eigene EU-Ratingagentur, die für Europa lügt und den anderen anschwärzt ist keine Lösung, sondern ein Selbstbetrug. Beide sind pleite, alles andere sind Tagträume ... eben keine Realität. Selbstverständlich werden die USA ihre Schuldenbremse lösen und noch mehr Geld druck, so wie Europa sein 1,5-Billionen-Rettungspaket schnüren wird. Es geht nur darum länger durchzuhalten, als der andere.

Europa hat einen Traum und liegt im tiefen Dornröschenschlaf. Es träumt von einer Partnerschaft mit den USA auf Augenhöhe. In einem Wertesystem, das sich immer neue und größere Verlierer suchen muss. Es basiert anscheinend auf GELD, aber es geht um das Eigentum am gesamten Erdball - der absoluten Abhängigkeit der Weltbevölkerung. Beherrscht vom Eigentümer, Lehnsherrn oder wie immer wir das nennen wollen. Es wäre die Erfüllung und das Ende unserer Wertelehre. Der Kampf um Vorrechte wäre bestritten und dem Sieger gebührt alles. Das faszinierende am europäischen Traum ist, in diesem Kampf gibt es keine Freundschaft auf Dauer. Die Freunde werden unweigerlich zu Feinden, denn es kann nur einen Gewinner geben. Eine Weltmacht braucht keine gleichberechtigten Partner, denn dann hört sie auf eine Weltmacht zu sein. Das wäre der amerikanische Albtraum.





Eine faire Welt mit gleichberechtigten Partner

Ein großer Traum der Mensch ist: Wohlstand für alle und das in einem System, das nur Wohlstand kennt, wenn einer seinen Wohlstand verliert. Der Traum der Gerechten wird also immer ein Traum bleiben, weil dieses Wertesystem, Wohlstand immer auf des anderen Verlust generiert. Erst wenn einer alles hat und die anderen nichts mehr, wird es beendet sein. Jeder Rückumverteilung wird im gleichen Verlierermuster wieder enden, weil die Menschheit nicht bereit ist, die falschen Werte nicht mehr als Wert anzuerkennen. Der Traum der Gerechten kann sich also nie erfüllen und ist keine Gefahr für die Mächtigen. Sie werden lediglich als Bremsklötze empfunden, doch die Zeit arbeitet für sie. Jeder anscheinende Kollaps ist ein großer Schritt zur restlosen Enteignung.

Fairer Handel in einer fairen Welt gibt es nicht, denn Handel ist immer unfair. Er besteht darin, Leistung und Rohstoff billigst einzukaufen und am teuersten wieder zu verkaufen. Geld wird also in den "reichen" Industrieländern gegen künstliche Sicherheiten kreiert und dient zur weiteren Enteignung des Erdballs. Der Zwang des Handels und damit des Wirtschaftswachstums besteht auf der Basis des Kaufens. Es muss also immer jemand vorhanden sein, der etwas verkauft aus dem etwas produziert werden kann, um das Wirtschaftswachstum in Gang zu halten.
Der Handel kommt zum Erliegen, wenn niemand mehr Rohmaterial verkaufen muss. Unter diesen Bedingungen kann es keine Fairness geben. Alles unterliegt dem Zwang des Handels auch ohne Nutzfaktor für die Menschheit. Daraus ergeben sich die politischen Entscheidungen wie Klimawandel, Handelsvorschriften, Schuldenbremse und internationale Entwicklungsbanken.

Eine faire Welt besteht nicht darin, die Welt an eine Währung zu knebeln. Die nur von einem einzigen Land ausgegeben werden darf und gleichzeitig dazu befähigt, ist Güter einzukaufen, von denen die ganze Menschheit abhängig ist.  Fairer Handel besteht nicht darin, über eine Welthandelsorganisation Recht und Vorschriften zu formulieren, die Rohstoffländern die Exportraten ihrer unbearbeiteten Materialien vorgeben, egal welche innenpolitischen Auswirkungen dies auch haben wird. Der Handel selber unter den Bedingungen der momentan anerkannten Werte ist daher immer ein Umverteilungssystem/Enteignungssystem. Es geht lediglich darum, sich am längsten gegen die verarmenden Auswirkungen dieser Wertelehre zu wehren. Das geschieht momentan in der Welt.

Noch mehr Geld zur Enteignung der Welt

Die Schuldenkrise ist nur ein Vorwand noch mehr Geld aus der Welt heraus zu pressen, das sie gar nicht hat und nie haben wird. Geld ist nur ein Wertaufbewahrungsmittel, das später gegen materielle Sicherheiten eingelöst werden kann. Bereits im Mittelalter stritten sich die Landherren nicht nur um die Gemarkung, sondern vor hauptsächlich um das darauf lebende Volk, das das Abgaben einbrachte und das Land bestellte. Sicher wissen die Mächtigen, was wirklicher Wert ist. Es ist Leistung des Menschen und diese können sie bequem mit ihrer Wertegesellschaft ausbeuten und die Menschen damit zur freiwilligen Unterdrückung bringen - man kann es auch Abhängigkeit nennen. Nicht umsonst tobte der 30-jährige Krieg. Es war kein Glaubenskrieg, sondern der Aufstand des kleinen Menschen gegen die Wertegesellschaft. Nach 500 Jahren ist all diese Wahrheit wieder vergessen und der kleine Mensch träumt nur noch von seiner Glückseligkeit im Schatten der Mächtigen.Wir kämpfen selber um die Aufrechterhaltung dieses Wertesystems, weil wir nichts anderes zu kennen glauben. Alles Wissen und jede Kritik wurde längst wieder verklärt. Jede Generation muss sich ihre Kritik neu erarbeiten und erstreiten.


Höheres EU-Rettungspaket soll EURO stützen

Europa kolportierte, dass es sein Rettungspaket auf  1,5 Billionen Euro erhöht, das befeuert die Finanzwelt und hält den Eurokurs oben. Ein spekulativer Angriff gegen den Euro wird dadurch sehr teuer, die USA können es sich daher nicht mehr leisten zu intervenieren. Aus diesem Grund antworteten die Ratingagenturen mit weiteren Abstufungen von EU-Ländern.  

Sie setzt ihren Hebel mit der Abstufungen der Kreditwürdigkeit an. Der Hebel durch die Abstufungen gilt nicht nur den Regierungen, sondern auch der europäischen Bevölkerung. So ist die Gegenwehr der Demokratie nicht so vehement. Dieses Schuldenpaket ist nämlich auch notwendig ohne Abstufung. Jeder unbedarfte Systemmensch weiß, dass diese Schulden der Welt niemals beglichen werden können. Es wird früher oder später zu einer Konkursverwaltung kommen, wenn wir am gegenwärtigen Wertesystem festhalten.

Gegenfrage: Wären wir überhaupt bereit so viel Schulden aufzunehmen, wenn wir keine Überlebensangst bzw. Hungerangst hätten? Würden wir tatsächlich untergehen, wenn die Großindustrie und die Banken Pleite gehen würden? Nein, es ist kein Rettungspaket für den kleinen Mann. Es ist nur eine Verschnaufpause für die Reichen, um ihren Wohlstand in Sicherheit zu bringen, um nach dem Showdown wieder als Führungsspitze in Erscheinung treten können.

Daher stellt sich die nächste Frage, treffen die Angstszenarien, die uns aufgezeichnet werden, auch tatsächlich in der Realität ein, wenn wir deren Wertvorstellungen nach dem Showdown nicht mehr übernehmen? D. h., nach diesem Crash dürfen nicht mehr die alten Wertvorstellungen gelten, sonst finden wir uns im gleichen Desaster wieder. Sollen Sie sich doch überschulden. Vom kleinen Mann ist nichts mehr zu holen. Der kleine Arbeiter hat nichts mehr außer Mietwohnung und Leasingfahrzeug. Der stolze Hauslesbesitzer ist voraussichtlich erst kurz vor der Rente schuldenfrei. Wir haben nicht wirklich etwas zu verlieren, nur einen Traum, der bekanntlich keine Realität ist.

Der Showdown

Der eigentliche Showdown - der Kampf um die Vorherrschaft auf der nördlichen Halbkugel - wird erst dann beginnen, wenn sich Europa emanzipiert und seine Energie und Rohstoffe in der eigenen Währung bzw. in der Währung der Rohstoffländer einkauft, und zwar zu fairen Bedingungen. Noch sind die neoliberalistischen Ansichten in der Überzahl, aber auch dieses Blatt, wird sich wenden. China praktiziert eine andere Philosophie der aktuellen Wertelehre, die als freiheitlicher empfunden wird.

Man kann nicht auf der einen Seite von Menschenrechte einklagen und auf der anderen Seite durch die auferlegten Handelsbedingungen, Länder dazu zwingen Menschenrechtsverletzungen zu begehen, damit Verträge und Schuldentilgung erfüllt werden können.

Exportzölle müssen aus der Sicht der Industrieländer abgeschafft werden, damit diese günstiger an ihre Rohstoffe kommen. Auf diese Art nehmen sie den Rohstoffländern ihre letzte Einnahmequelle, denn ihre eigenen Rohstoffe dürfen sie nicht verarbeiten. Weiterverarbeitung erfolgt nur dann, wenn ausländische Investoren diese Branche übernehmen dürfen. Auf diese Art versprechen sie Arbeitsplätze und erzählen etwas von fiskalischen Gewinnen für die Staaten. Würden Rohstoffländer ihre eignen Rohstoffe verarbeiten, wäre Europa arbeitslos und würde seinen Wohlstandsstatus verlieren.

Das Spiel mit den Drittländern

Daher ist für Afghanistan keine Industrie geplant, sondern nur eine plumpe Ausbeutungsindustrie durch Rohstoffabbau. Dieser Handel soll aber bitte schön in Petrodollar abgewickelt werden. Damit der Wohlstand der USA nicht gefährdet wird. Das ist der offene Markt, den Europa sich wünscht, um die Weltmacht USA mit ihrem Petrodollar bedienen zu können. Europa ist nichts anderes als der Handelsumschlagplatz für Amerika. Europa kauft seine benötigten Rohstoff für die Verarbeitung mit Dollar ein und verkauft die fertigen Produkte meist auch wieder in dieser Währung. So macht man eine Währung zum Blatt im Wind und verkauft die Lebensleistung seiner Bevölkerung absolut unter Preis; setzt sie Währungsschwankungen aus ohne ersichtlichen Grund.

Mittlerweile sprechen die Presse und der Rest der Medienlandschaft von einem Griechenlandvirus und von der Ausbreitung der Schuldenkrise, ganz als ob es ein Antiserum geben würde. Man müsste nur die richtige Pille schlucken und sofort sei alles wieder gut. Die Welt kann wieder in ihre Traumwelt von Wohlstand eintauchen und all das Elend der Drittweltländer vergessen. Hi und da ein paar Almosen verteilen und sich in seiner eigenen Dekadenz suhlen. Offensichtlich stellt die europäische Welt plötzlich fest, dass wir die ganzen Jahre auf Pump gelebt haben. Ratingagenturen sind plötzlich diejenigen, die an allem Schuld sind, weil sie uns nicht mehr die Kreditwürdigkeit attestieren, die wir gerne hätten.
Europa stellt nach all den Jahren fest, dass sämtliche Ratingagenturen ihren Sitz in den USA haben. So soll es offensichtlich in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Als die Seilschaft noch funktionierte und Europa trotz hoher Schulden gute Bewertungen erhielt, störte sich niemand daran. Jetzt plötzlich, als die Wahrheit ausgesprochen wird, fühlt man sich beleidigt und benachteiligt.



Europa das Schmuddelkind

Nach der Lehmannpleite waren die Ratingagenturen ebenfalls an allem Schuld, weil sie die verbrieften Immobilienschulden aus den USA mit AAA+ bewertet hatten.

Natürlich fällt es auf, dass nur Europa mit schlechten Bewertungen überzogen wird und nicht die USA, die weit aus mehr im Verhältnis zum BIP verschuldet. Doch der Europäer muss sich endlich eingestehen, dass er seine Währung, den Euro, eben nicht als Petro-Euro einsetzte, sondern sich der Petro-US-Dollar freiwillig und willig unterordnete. Die Naivität unserer Politiker ist daher mit nichts zu überbieten. Es war klar, dass es früher oder später zum Eklat zwischen Dollar und Euro kommen wird und Europa positionierte sich absichtlich in die schlechteste Position. Internationale Abkommen haben eben für manche Nationen nur so lange Gültigkeit, wie sie ihr Vorteile bringen. Die USA neigen dazu, in ihrer Außenpolitik zwar die Einhaltung von Verträgen einzufordern, auch wenn diese für den Partner Nachteile bergen. Dreht sich aber das Blatt und die USA sollten trotz Nachteile Verträge einbehalten, fühlen sie sich zu nichts mehr verpflichtet.

Solche Vertragspartner gelten seit jeher als nicht vertrauenswürdig und trotzdem stützt sich Europa auf genau diesen Partner und wundert sich jetzt, dass diese plötzlich nur noch an sein eigenes wirtschaftliches Überleben denkt. Alle die illusorischen Reden der Angela Merkel vor dem US-Kongress waren heiße Luft und müssen auf sie wie ein Schlag ins Gesicht wirken. Ganz wie damals, als US-Präsident Barack Obama im Nov. 2009 es nicht einmal für notwendig hielt, die Bundeskanzlerin über seine Entscheidung zu Opel zu unterrichten, obwohl sie in den USA war. Sie erfuhr es auch der Presse.

Jeder normal denkende Mensch wäre spätestens ab diesem Zeitpunkt auf der Hut gewesen. Manch einer behauptet sogar, dass bereits die Lehmannpleite ein Angriff auf den Euro war. Diese Bank verteilte vor allem in den europäischen Raum genau die risikoreichen Anleihen, die die USA für ihre innere disflationierende Finanzierung erzeugte. Danach ließen sie genau diese Bank in die Pleite gehen, um die europäischen Banken in Not zubringen. Es gab keinen Rettungsversuch vonseiten der USA. Seit diesem Zeitpunkt bemüht sich ausschließlich Europa, das riesige Finanzloch zu stopfen, dass die USA in die Welt riss.



Europas Traum ohne Prinz, der es wach küsst

Manchmal sollte man sich von Träumen trennten, denn Träume sind nun mal nicht real und werden auch nicht realer, wie sehr man sie auch träumen will. Ich bin mir nicht sicher, ob es richtig ist, von Antiamerikanismus zu sprechen, wenn man die Wahrheit über den Petro-Dollar ausspricht. Die Welt ist auf jeden Fall nach dem II Weltkrieg nicht friedlicher geworden. Die Brennpunkte liegen lediglich außerhalb der Betroffenheitszone Europas. So entsteht der Eindruck wir würden seit über 60 Jahren in Frieden leben. Was natürlich nur eine Falschinterpretation der Wahrheit ist.

Viele tun sich zusammen und bilden Armeen, die auf anderen Kontinenten seit Jahrzehnten Stellvertreterkriege führen. Europa erlag dem Traum, wenn es an der Seite der USA kämpfe, wird es als ebenbürtig angesehen. ... aber es war nur ein Traum, weit ab von der Realität. Die europäischen Regierungschefs rangeln sich um eine Audienz im Weißen Haus, wie Kindergartenkinder, die unbedingt beim beliebtesten Kind zur Geburtstagsfeier eingeladen werden wollen. Sie glauben damit einen sich über die anderen stellen zu können.

Europa vergaß schlaftrunken zu analysieren, warum die USA als Weltmacht angesehen werden und es sind nicht ihre Streitkräfte und nicht ihre Waffen, sondern die Zorneskraft, die sie ohne Rücksicht auf Verluste auch einsetzen werden. Wer Atombomben über andere Länder abwirft und nach dem Rest der Welt diese Waffe verbieten will, dient nicht als Vorlage für eine friedliche Weltmacht, sondern strebt eine Angstherrschaft an. Wer die eigene Währung als Zahlungseinheit für den Energiebedarf einsetzt und Länder mit fadenscheinigen oder gar falschen Behauptungen überfällt, die diesen auferzwungenen Standard nicht mehr akzeptieren wollen, hat als Weltmacht ausgedient.

Was nützen hohe Werte und Standards, wenn sie lediglich nur einseitig beachtet werden? Es sind selbst auferlegte Träume von einer gerechten Welt. Geschürt von den eigenen Erwartungen und Interpretationen gegenüber dem Verhalten der USA, die nie stattfanden.

Europa befindet sich in der Phase der Selbsterkenntnis. Europa ließ sich aus den USA zur eigenen Unfähigkeit anleiten und steht nun geknebelt am eigenen Marterpfahl, bereit ausgenommen zu werden.

Die schlechten Bewertungen aus den USA passen nicht in diesen Traum. Es wird Zeit aufzuwachen und die Lösung ist es nicht, europäische Ratingagenturen zu gründen, die überschuldete Staaten wieder mit AAA+ bewerten. Das ist eine Schlaftablette, damit man seinen Traum weiter träumen kann, aber keine Lösung der vorherrschenden Probleme.



Europas alte Supermächte

Der übergroße Währungsmogul - die USA - ist ein Gini (Flaschengeist), der nicht mehr in die Flasche zurück will. Er beschwerte wundervolle Träume und nun ist er in seiner ganzen Größe frei. Eine freie Welt gibt es nur mit handelbaren Währungen sagt der US-Flaschengeist und damit lügt er. Es gibt erst eine halbwegs freie Welt, wenn endlich die Dollarbindung für den Welthandel aufgehoben wird, und sei es nur durch eine andere Währung. Die USA haben sich als sehr unfaire Weltmacht erwiesen.

Das Problem ist längst weltweit erkannt, es traut sich nur keiner, die Konsequenzen zu tragen. Daher frage ich mich: Würde die USA Europa angreifen, wenn es seinen Handel mit den BRIC-Staaten in Euro, Rubel oder Yuan abwickelt? Die BRIC-Staaten untereinander sind sich in dieser Hinsicht bereits einig. Jetzt liegt es nur noch an Europa, ob es sich vom GINI, dem US-Flaschengeist weiter als Schmuddelkind behandelt lässt oder in die USA auf Augenhöhe zwingt.

Großbritannien hab ich in diesen Überlegungen ausgeblendet und dennoch frage ich mich, warum Großbritannien noch nicht im Visier der Ratingagenturen gelandet ist. GB ist zwar der große Bruder der USA, muss ich aber mittlerweile hinter seinem kleinen Bruder verstecken, damit es für den Rest Europas nicht wahrgenommen wird. Wer noch in den Machtverhältnissen des Mittelalters denkt und sich nicht vor längst vergangenen Zeiten als Weltseemacht trennen kann, ist ebenfalls ein Träumer. Das gleiche gilt für den kleinen franz. Sarkozy, der meint, seine franz. Männer in us-amerikanischen Kriegen verheizen zu müssen.

Die ewigen Rangeleien der alten Habsburger sollten endlich ein Ende habe. Nationalistische Denken ist längst überholt. Das ist das Denken einzelner keiner Machthaber, die über Völker bestimmen wollen und in Wahrheit nur nach den Steuereinnahmen des beherrschten keinen Menschen gieren.

Die Freiheit des keinen Menschen ist noch lange nicht in Sicht, weil er nicht versteht, was Mächtige tatsächlich mächtig macht.

Kommentare:

  1. Das Schmuddelkind: Europa träumt den Traum von Augenhöhe mit den USA

    Das kann nur dummen, rotzfrechen Polithuren passieren, die ihr eigenes Geschwafel in den von ihnen kontrollieren öffentlich-rechtlichen Medien auch noch selbst glauben.
    Haben sie vergessen, warum sie hier einen ganzen Kontinent in eine einzige große Diktatur verwandeln sollen? Weil sie es sich so erdacht haben, oder weil es die Elitisten wollen?
    Die Politiker sind hier sind doch das Allerallerallerletzte, und man kann sie bestenfalls mit purer Verachtung strafen, wenn das nicht viel zu wenig wäre.

    wenn Europa meint, dass Amerikas Bonität von den US-Ratingagenturen nicht korrekt bewertet wird, sollten die EU-Kommissare dies genauso formulieren.

    Mit Europa können wohl nur die Politfatzkes, diese hirnlosen, aber nicht weniger korrupten Vollidioten in Brüssel und Berlin gemeint sein, die alles das schabenhaft nachschwatzen, was ihnen ihre Verführer vorgeben, nicht wahr?
    Wann endlich begreifen diese Nullchecker, dass sie nur Attrappen, Marionetten, Puppets der angloamerikanischen Geldverleiher Gottes sind und entwickeln so etwas wie Achtung vor sich selbst, Stolz, Rückgrat, Mut, Verantwortung?

    Und vor allem, wann begreifen das ihre "Wähler" endlich, auf dass sie dieses Pack dann endlich achtkantig rausschmeißt?

    Diese sog. Ratingagenturen in eimem Ponzischema sind mit oder ohne US-unabhängige "Institute" - wieder so ein Begriff der irgendwie Seriösität vorgaukelt: Institut für Blabla - nur ein weiteres Stellrad in der ultimativen, geheimen Beraubungsmaschine der Geldverleiher-Mafia Gottes!
    Wie könnte sonst DAS trojanische Pferd zur Unterwerfung der Welt, die USA, noch mit AAA+++TOLLSUPERKLASSE bewertet sein? Wobei die Begründung bei MMnews zu lesen war schon klasse: Weil sie das System erhalten, indem sie immer mehr Schulden machen! Sie also verantwortlich handeln oder was? Für wen? Ach, ich verstehe.

    Jeder anscheinende Kollaps ist ein großer Schritt zur restlosen Enteignung.
    Die Bankster wissen das seit Jahrhunderten, im Internet setzt sich diese Erkenntnis nun gaaaaaz langsam durch - deshalb muss das Internet "kontrolliert" werden -, und die breite, konsquent desinformierte breite Masse hat absolut keinen Schimmer, sonst wäre das Thema Klima-"Gerechtigkeit" schon in Luft aufgegangen.

    --

    Ich weiß nicht, wie Du es machst, aber es gelingt Dir immer wieder, den Finger in die Wunde zu legen! Einfach klasse!
    Ich hoffe, diesen Text lesen und verstehen möglichst viele, und auch ohne dass sie Angst bekommen, dass ihre materiellen Sicherheiten ggf. wertlos werden könnten. Sie bekämen das Paradies im Gegenzug, aber wer will das schon, was?

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  2. Großbritannien hab ich in diesen Überlegungen ausgeblendet und dennoch frage ich mich, warum Großbritannien noch nicht im Visier der Ratingagenturen gelandet ist.

    UK hat neben den USA den (noch) einzigen wichtigen Handelsplatz für Rohstoffe. Die werden einen Teufel tun, ihre Währung aufzugeben.

    Mal sehen, wie sich die Rohstoff-Futures-Börse in Hongkong entwickeln wird. Könnte eng werden für die Manipulierer im goldenen Westen.

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  3. Ihre Bemerkung "Die ewigen Rangeleien der alten Habsburger sollten endlich ein Ende haben",
    zumal noch "fett" ohne einen wirklichen argumentativen Zusammenhang, ist leider zu wenig differenziert.

    Die Paneuropäische Idee ist schließlich zuerst im der alten k.u.k. Monarchie realisiert und friedenstiftend umgesetzt worden,
    jedoch an den aufkommenenden Nationalismen gescheitert.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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