Mittwoch, 13. Juli 2011

Libyen/Gaddafi: Merkel zieht im Auftrag der NATO die Spendierhosen für Afrika an

Mit der "Afrika Union" schlossen sich 52 Staaten zusammen. Angola gehört genauso dazu wie Nigeria. Angela Merkel tourt momentan mit einer Wirtschaftsdelegation durch Afrika und eröffnet sogar in Luanda (Angola) die diesjährige Wirtschaftskonferenz.

Durch den Krieg in Libyen fallen nun die Zahlungen von Gaddafi weg. Er unterstütze in letzten 40 Jahren fast jede Unabhängigkeitsbewegung in Afrika. Er hatte sich zur Aufgabe gemacht Afrika aus eigener Tasche zu finanzierten und in die wirtschaftliche Unabhängigkeit zu führen. Er zahlte für viele armen Staaten die anfallenden Beiträge zur Afrika Union. Nun soll Angela Merkel dieses Loch mit europäischem und vor allem mit deutschen Geld stopfen. Der Preis für die Nichteilnahme am kollektiven Überfall auf Libyen.

Die rohstoffreichen Länder auf unserem Nachbarkontinent dürfen nicht in die wirtschaftliche Unabhängigkeit geraten und ihre Rohstoffe selber verarbeiten. Gerade China setzt viel wert auf diese neue Art der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, die Europa und die USA nie anboten.

Nach dem Gaddifs finanziellen Hilfen nun wegfallen, glauben die Industriestaaten mit ausländischen Investitionen, besonders in der Rohstoffförderung locken zu können. Das bedeutet für Afrika natürlich die Aufgabe einen großen Teil seiner Unabhängigkeit. Europa und die USA lernen aus ihren Fehlern nicht. Sie verlassen sich auf ihre gemeinsame militärische Stärke. Doch es wird die Zeit kommen, in der Befreiungs- und Friedenskrieg auch für den Westen zu teuer werden.


Die Idee von der "Afrikanischen Union"

Von Gaddafi selbst stammt die Idee für eine "Afrikanische Union": eine Organisation der afrikanischen Staaten mit dem Ziel, stärker zusammenzuarbeiten. 2002 wurde sie Wirklichkeit. Auch deshalb, weil Gaddafi die Mitgliedsbeiträge der ärmsten Staaten Afrikas aus eigener Kasse zahlte. Überhaupt finanzierte er in Afrika so ziemlich alles: Banken, Entwicklungsprojekte, Straßen, Hotels, Moscheen. Wohl auch deswegen geben die meisten afrikanischen Präsidenten nur lasche Statements zur Lage in Libyen, wie Armando Guebuza, Präsident von Mosambik: "Wir sind besorgt, die meisten afrikanischen Länder sind das. Was dort passiert, ist eine Situation, in der es an Dialog anscheinend fehlt."
http://www.tagesschau.de/ausland/afrikanischeuniongaddafi100.html


Sie wollen mittlerweile im Sudan intervenieren, der sich nach jahrelangem  Streit endlich teile ohne zu berücksichtigen, dass die Ölgebiete nicht mehr allen Sudanesen zur Verfügung stehen. Der Konflikt ist vorprogrammiert. Doch dieses Mal ist es kein Konflikt mehr zwischen Interessengruppen, sondern von Staaten.

Das Intrigenspiel um die Rohstoffe dieser Welt geht weiter und der Aggressor verkauft sich erfolgreich als Friedensstifter.

Kommentare:

  1. Wo es Bodenschätze zu holen gibt, da sieht man Merkel und Obama, auch wenn dafür deutsche Waffen zur Vernichtung der Bevölkerung geliefert werden müssen.

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  2. Nun soll Angela Merkel dieses Loch mit europäischem und vor allem mit deutschen Geld stopfen. Der Preis für die Nichteilnahme am kollektiven Überfall auf Libyen.

    Geht es nicht eher darum, auch ohne Krieger nach Afrika geschickt zu haben, sich irgendwie trotzdem Rohstoffe zu sichern?

    Gadaffi halte ich für einen Patrioten, für jemand der Mumm, Rückgrat und Ehre genug hat, den verhassten Faschisten der Welt, USrael mit dem dazugehörigen Geschleime, die Stirn zu bieten.

    Da wir eigentlich tradionell recht gute Beziehungen zu Libyen hatten, die die Aggressoren nun unter offziellen Führung vom Neuen Napoleaon dabei sind zu zerstören, muss gerettet werden, was noch geht, bevor es USrael sich alles unter den Nagel reißt, was trotzdem passieren wird!

    USrael wird den gesamten afrikanischen Kontinent in unzählige Kriege stürzen, davon bin ich überzeugt, einfach weil diese Verbrecher weiterhin hemmungslos die Welt tyrannisieren und kein Politike in der westlichen Welt Charakter genug hat, Einspruch zu erheben.

    Von ganz besonderem Interesse ist dabei das Wasserprojekt, dass so viel wert ist, dass es mit einem Schlag alle Schulden der USA tilgen könnte!

    Eben habe ich noch einmal das Video gesehen mit Möllemanns letztem Fernsehauftritt gesehen.

    Dass angesichts der Bedrohung durch die Mächtigen jeder fein das Maul hält, ist irgendwo verständlich, andererseits wird sich so nichts ändern. Das sollte für jeden einsehbar sein.

    Übrigens auch bezogen auf das Geldsystems.

    Wenn die Menschheit weiterhin nach dem 3-Affen-Prinzip leben will, ok, dann soll sie sich aber bitte sehr auch nicht wundern, wenn ein monströses Krebsgeschwür hier alles zerstört.

    Gemeinsam könnte man es schaffen. Ein Möllemann hätte vielleicht das Zeug gehabt hätte - der teilweise Zwischenapplaus machte es deutlich! - den dummen Deutschen eine kritischere Haltung gegenüber der zionistischen Bedrohung zu vermitteln. Das hat der Fallschirm noch verhindert. Viele würden das sicherlich als göttliche Weisheit sehen.

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