Freitag, 12. August 2011

Gaubensbekenntnis unserer Wertegesellschaft

Wir glauben an die heiligen Grundwerte des Kapitalismus (Wertelehre),
das Geld, das diese Werte heiligt,
und die menschlichen Eigentümer der Erde und des Himmels.
Ihr Wille geschehe.


Wir glauben an die Ungleichheit.

Frei ist nur der, der über andere bestimmt und
das besitzt, was alle brauchen.
Das ist die Gerechtigkeit in der Ungleichheit,
das höchste Ziel der Klassen.


Wir glauben an den Zwang,
Lebensnotwendiges gegen Geld auf Basis von Eigentum einzutauschen.
Der Hunger bestimmt den Preis des Brotes.
Das ist das oberste Gebot der Knappheit.
Wir glauben an die Eigentumsrechte auf Ressourcen,
die Grundbücher, die mit Hungerangst abhängig halten.

Die Regeln empfinden wir aus Geschichtsbüchern,
geboren aus den Hirnen von Menschen,
die Vorrecht auf Eigentum erfanden
und als von Gott gewollt erklären.

Wir glauben an die heiligen Ureigentümer,
das Recht, die Welt als Eigentum zu verteilen.
und an die, die sich opfern für uns, jeden Tag.
Sie leiden unter dem Neid derer, die von ihnen geliebt werden.


Sie werden beschimpft und gekreuzigt,
steigen hinab in die Schande,
um mit ihren Almosen als Retter in der Not aufsteigen zu können,
wenn das Geld zum Leben der Armen nicht mehr reicht.

Wir preisen sie als Erfinder der Nächstenliebe;
sie sitzen zur Rechten der Staaten, den allmächtigen göttlichen Lenkern;
gewählt durch die hungrige Stimme der Demokratie,
um zu stopfen die hungrigen Mäuler der Habenichtse,
um zu schaffen Arbeitsplätze als soziales Engagement.


Die Eigentümer sind die Basis des Rechts
und ihre Großzügigkeit ist unser Schicksal.
Ihr Vorrecht auf Wertschöpfung ist ihr göttliches Recht,
das zu erfüllen der Habenichts verpflichtet ist.


Wir
glauben an den heiligen Schein (Geld) der Eigentümer,
die heiligen Grundbücher dieser Welt, auf dass sie alle anerkennen.
Wir glauben an die Gemeinschaft der Judikative und Notare,
an die Abhängigkeit, die uns fleißig macht und
das Streben nach eigenem Eigentum,
um aufzusteigen in den Himmel der Gerechten.



Wir
hoffen auf die Vergebung der Schulden und der Zinsen.
Unsere Opfer ist die eigene Meinung und die Freiheit.
Unsere Freiheit, ist die freiwillige Unterwerfung,
getragen von der Hoffnung auf faire Behandlung in der Ungleichheit.

Wir glauben an die Auferstehung nach der eidesstattlichen Versicherung
und das endliche Leben als Habenichts,
unter der Obhut der Eigentümer dieser Welt,
bis der Tod uns von ihrer Habgier befreit
und der Lauf im Hamsterrad beendet ist. 

Amen.

1 Kommentar:

  1. Ich sage es mal mit Ivo Batic: Respekt!!

    Keuronfuih, Du kannst Dich wieder setzen! Das war ein glatte 1.

    Dass Du Gottes Willen im Geldsystem seiner Bankster erkannt hast, ist ein unerwarteter Aspekt, irgendwo, dessen fundamentale Bedeutung so mancher Finanzwissenschaflter bzw. Volkswirtschaftler sicherlich bisher nicht erkannt hat.

    Da haben die Experten nun erstmal dran zu kauen, sach ich getz einfach mal.

    Und nun zur Aufgabe für nächste Woche.

    Keuronfuih, das machst Du am besten auch.

    Thema: "Gaubensbekenntnis der NEUEN Wertegesellschaft".

    Traust Dir das zu? Oder willst Du einen Experten aus dem Finanzministerium zu Rate ziehen?

    Hast Du doch bestimmt schon in der Schublade liegen, was?

    AntwortenLöschen

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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