Mittwoch, 12. Oktober 2011

Prof. Hörmann - Sein Denkfehler zum Geldsystem ist Lehrprogramm

Mir wurde zwar mitgeteilt, man greift sich nicht gegenseitig an, aber Aussagen, die aus meiner Sicht falschen Wahrheiten erliegen, müssen zur Sprache kommen und zur Diskussion gestellt werden. Lehrstühle oder Auszeichnungen dürfen dafür kein Hindernis sein.

Wann begann die Finanzkrise wirklich? Man möchte fast meinen gleich nach den II. WK, mit dem Marshall-Plan für Deutschland. Deutschland als Industriestaat wurde nicht zerschlagen, sondern als solcher wieder aufgebaut. Deutschland blieb ein Arbeiterstaat, zwar getrennt aber der Westen kaufte die Rohstoffe für seine Wirtschaft ein und sorgt so für Wohlstand - eben Geldfluss - in Europa und in der Welt. Der größte Warenumschlagsplatz der Welt nahm damals wieder seine Arbeit auf. Es gab eine neue Währung, die D-Mark. Die erste Auflage stellte den fiktiven Wert von Grund- und Boden der BRD dar, obwohl der Staat nicht Eigentümer seines Territoriums ist.


Schon vor dem Krieg kam es zur Gründung der BIZ (Bank für Internationalen Zahlungsverkehr). Sie sollte das Bankenwesen, nach dem berühmten Börsencrash von 1929 kontrollieren. Am Wesen des Geldes als Enteignungsmittel hat sich dadurch nicht geändert. Es funktioniert heute noch so wie eh und je. Das gestartete Finanzbriefing zur Finanzkrise aus den USA kam voll und ganz in Europa an. Geld entsteht aus dem Nichts, das ist die neue Wahrheit und der Zins ist an allem schuld.  Doch das ist nur die halbe Wahrheit über Geld, sein Geheimnis ist damit noch lange nicht gelüftet. Das Wertschöpfen soll doch keine Ende nehmen. Es ist der Lebensinhalt aller Strebsamen, das ist auch eine Religion.  Doch wen interessiert die Wirklichkeit, wenn die Märchen so schön klingen und Luxus, Reichtum und Wohlstand versprechen. 

Ich behaupte nach wie vor, dass diese Finanzkrise zwar systemisch bedingt ist, aber mit der Lehman-Pleite, direkt und bewusst von den USA nach Europa transferiert wurde. Europa reagierte gemäß der amerikanischen Ausbildung seiner Finanzexperten. Die wahre Enteignungskraft des Geldes kann mittlerweile nicht mehr geleugnet werden, ist aber noch lange nicht Bestandteil der Lehrbücher. Es stellt sich die Frage muss dieses System überhaupt gerettet werden, wenn es funktionsuntüchtig ist.  Diese Wertelehre, die Geld lediglich als Enteignungsmittel benutzt, ist es nicht wert weiter diskutiert zu werden. Wir müssen anfangen über das DANACH nach zu Denken. 

Der Zusammenbruch Europas ist nicht das Ende der Welt, aber das Ende einer Hochphase für die europäische Bevölkerung in dieser Wertbemessungsreligion. Die neuen, großen Rohstoffabnehmer befinden sich längst in Asien. Sie sind bereit höhere Preis zu bezahlen - das ist der Wettbewerb. Europa ist abgegrast; enteignet und entmündigt. Es hat seine Schuldigkeit getan. Das Weltfinanzsystem stützt sich nun mal auf eine Leitwährung, den Dollar, der ebenfalls ums Überleben kämpft. Sein Rivale ist Europa und der wird momentan heftigst attackiert.  Was aus politisch motivierter Ideologie immer ignoriert wird, vor allem bei den us-amerikanischen Überlegungen über Geld im Internet. Eine ganze Generation ließ sich dadurch unter den Scheffel einer Finanzpolitik stellen und zu falschen Schlussforderungen motivieren.

Lug und Trug in der Beurteilung von GELD

Die einmal gefundene Wahrheit wurde niemals überprüft, sondern einfach für WAHR angenommen. Man hält Deutschland für eine Wirtschaftsmacht, obwohl dieses Land lediglich eine große Fabrik ist, die von überall her ihre Rohstoffe beziehen muss. Das alleine ist der Motor für die Welt. Deutschland kann seinen Status als Produktionsstätte nur so lange halten, wie es sich Rohstoff - meist gegen Dollar - auf dem Weltmarkt noch finanzieren kann. Dafür gab es als kleinen Obolus, Arbeitsplätze für die Bevölkerung und damit Wohlstand, den heute jeder als normal ansieht und erhalten will. Dieser Wohlstand kam aber nur aufgrund von Schulden zu Stande. Eine Realität, die verdrängt wird. Der Verzweifelte hält diesen Wohlstand für einen realen Wert und möchte diesen durch einen Schuldschnitt ergaunern.

Die internationale Wirtschaftspolitik wir nie eine WIN-WIN-Situation für die Bevölkerungen. Es war eine Illusion der Ökonomen, die Geld niemals als Enteigungsmittel ansahen. Es soll kein Vorwurf sein. Sie haben es nicht anders gelernt. Geld ist auch kein Wertaufbewahrungsmittel. Geld braucht immer einen Gegenpart, der bereit ist WERT gegen Geld einzutauschen. Dazu sind massive Abhängigkeitsverhältnisse notwendig, die heute nicht einmal als solche angesehen werden, sondern als Synergieeffekt.

Schulden beinhalten grundsätzlich eine Bringschuld von Waren und Rohstoffen. Die erbrachte Leistung der Menschen, die zum Endprodukt führt, ist nie in der entstanden neuen Geldmenge durch Schulden enthalten. Ein fataler Denkfehler oder einprogrammierte Absicht? Diese Frage muss jeder für sich beantworten.

In jedem Falle fehlt immer und grundsätzlich das Geld für Leister im System. Leistung war noch nie etwas wert. Der Zins soll diesen Defizit ausgleichen, aber damit steigt die Bringschuld an Waren und Rohstoffen noch weiter an. Im Grund ist es also nicht beabsichtigt, dass Schulden durch Geld wieder abgeglichen werden, sondern durch die hinterlegten Sicherheiten für das entstanden Geld aus dem Nichts, das ins System gelangte. Das ist der Enteignungsmoment des Geldes, weil Geld lediglich endliche Ressourcen als Privateigentum annimmt.

So entstehen Monopole - globale Monopole, gegen die sich der kleine Mensch nicht erwehren kann. So entstehen immer größere und massivere Abängigkeitsverhältnisse. Diese können nicht mit einem neuen Geldsystem geheilt werden, in denen der Staat, die Demokratie basierend auf der gleichen Werteidologie, Geld aus dem Nichts entstehen lässt. Für mich ist es unbegreiflich, warum man solch einer Ideologie überhaupt anhängen kann.

Die Spirale des Wachstums gilt als einzige Möglichkeit erträglich in dieser Wertelehre der verkehrten Wertschöpfung existieren zu können. Das macht das Armutsgefälle zu einem MUSS, basierend auf der heutigen und doch uralten Wertevorstellung des Menschen.

Das Konzept "Europa" ist nicht gescheitert. Er hat seinen Zweck erfüllt. Es verschleppte den Niedergang durch Schulden nur etwas in die Zukunft, in der wir jetzt ankommen. Noch kann es sich finanzieren. Gelingt es Europa selbst als neuen Schuldner zu etablieren, können wir noch etwas länger die Zukunft hinaus zögern. Das Spiel gilt erst als verloren, wenn das jeweilige Land keinen Einsatz, also keine neue Schulden bzw. Umschuldung erbringen kann. In dieser Beziehung lag Nobelpreisträger Nash falsch. Im Finanzwesen kommt es zu keinem Unentschieden, wenn eine Partei beim Pokerspiel keinen Einsatz mehr vorlegt, sondern dann setzt der Bankrott ein. Das Unternehmen wird aufgeteilt.

Es geht wie in alten Zeit nur darum, wer die Steuereinnahmen von Völkern einstreichen kann, schließlich das der letzte funktionierende Markt, basiert auf Zwangsabgaben. Staaten sind heute lediglich noch Zwischenhändler für unternehmerische Gewinne. Längst genieren Staaten durch Gesetze eine Art Konsumzwang oder starten Konjunkturpakete. Die Wirtschaft verschmilzt mit dem Staat auf eine Gegenposition zur Demokratie.  Regierungen sind nur noch Betriebsräte. Sie kämpfen lediglich um die Bevorzugung ihrer eigenen Bevölkerung und müssen dafür immer höhere Abstriche in den Solidarisierung in Kauf nehmen. Die ist nicht erst sei der Finanzkrise zu beobachten, sondern es begann bereits in den 1980. Wirtschaftsdelegationen begleiten die Bundeskanzler auf ihren Auslandsreisen und hoffen mit vollen Auftragsbücher zurück zu kommen. Dafür muss der Staat, der Steuerzahler, bei anderen Nationen Zugeständnisse machen. Also finanzieren wir uns so unsere Arbeitsplätze. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn es heißt: "Sozial ist was Arbeit schafft...".

Die Finanzkrise selber war absehbar. Deutschland bereite sich mit seiner Agenda 2010 vorausschauend darauf vor. Diese Feststellung ist keine Wertung, sondern lediglich der Beweis, dass die Abläufe in unserem Finanzsystem kein Geheimnis sind. Man wollte mit massiven Streichungen einem neuen Desaster gemäß der Vorlage von 1932 entgegen wirken. 6 Millionen Menschen waren 1932 in Deutschland arbeitslos. Heute versteckt man die hohe Arbeitslosenquote in Statistiken und Arbeitsprogrammen, mit einem hohen psychologischen Effekt für die Menschen - alles finanziert mit neuen Schulden.

Prof. Hörmanns Bonissystem basiert auf dem gleichen Irrtum wie das heutige Wertesystem

Nichts desto trotz  wird es wie damals zu massiven Verstaatlichungen von Banken kommen und ein Großteil der Bevölkerung wird ihn Angespartes verlieren. Das ist nun mal das Wesen unserer Wertelehre, die auf Wertschöpfung beruht. Man kann sich nicht auf Dauer Aufschub mit neuen Schulden erkaufen. Die Enteignungswelle wird einsetzen. So lange wir keinen anderen Grundwert global  für den Handel annehmen, wird sich an diesem Enteignungssystem, das wir Wirtschaft nennen, nichts ändern. Es kann nie zum Wohl der Menschheit eingesetzt werden, schon alleine aufgrund der Boni, die für Wirtschaftsleistung - also Wertschöpfung/Ausbeutung - bezahlt werden. Jedes Bonussystem beinhaltet einen automatischen Mehraufwand für den Rest der Menschheit - also kann Leistung ohne Notwendigkeit für die Allgemeinheit von einzelnen für ihren persönlichen Vorteil eingefordert werden. Daher ist das Modell von Prof. Hörmann aus Wien keine Antwort auf das aktuelle Wertesystem, sondern lediglich ein WEITER SO, mit schönen Illusionen.

Der Mensch wird weiterhin Raubbau an der Natur betreiben müssen, um der Wertschöpfung genüge zu tun. Es geht auch nicht um Eliten, die angeblich die Weltherrschaft an sich reissen wollen. Sie sind dem Spiel der Wertschöpfung genauso ausgesetzt wie der kleine Mensch. Bei ihnen handelt es sich lediglich um höhere Summen und größere Werte, die verloren gehen und um die sie kämpfen.

Im Grund kann diese Wertelehre als Gesellschaftsordnung mit einem Selbstzerstörungsmechanismus angesehen werden. Heute wird lediglich versucht die Lunte immer wieder ein wenig zu verlängern ... denn bei diesem Neustart, wird Deutschland keinen Marshall-Plan mehr erhalten - also ist das Spiel für uns damit aus.

Eine neue Währung oder ein EU-Austritt katapultiert Deutschland trotzdem nicht an die Spitze zurück. Schließlich muss diese neue Währung im Stande sein, große Mengen von Rohstoffen und Energie einkaufen zu können. Die D-Mark als kleine Landeswährung würde innerhalb von Monaten auf den Märkten zerlegt werden. Deutschland ist nicht mehr wichtig für den Weltmarkt, auch wenn wir gerne etwas anderes glauben möchten.

Unser Knowhow lässt sich auch für weniger einkaufen. Ein Abhängiger, ein Hungriger, akzeptiert am Ende jeden Lohn. Das was die deutsche Wirtschaft mit seinen Arbeitern machte, macht heute die Weltwirtschaft mit den deutschen Unternehmern.

Jeder findet irgendwann seinen Meister - doch daraus will keiner lernen, sondern man träumt von einer alten Stärke, die niemals da war. Sie war erkauft mit Schulden, weil wir nicht im Stande sind, Geld als Enteignungsmittel anzuerkennen und den Grund, welches das Geld dazu macht einfach nicht mehr als Wert akzeptieren.

Das wäre ein Lösungsansatz, der allerdings weltweit diskutiert werden müsste. Denn nur wenn die Menschheit sich global zu einer anderen Handelsbasis durchringt, haben wir alle hier auf dieser Welt eine Chance endlich in Frieden leben zu können.

... mit den aktuellen Wertvorstellungen und Sicherheitsansprüchen ist dies nicht möglich - außer mit purer Unterdrückung und Gewaltherrschaft. Ich denke die Welt hat etwas besseres verdient, als noch einmal das DUNKLE MITTELALTER durchleben zu müssen.

Kommentare:

  1. "Die erste Auflage stellte den fiktiven Wert von Grund- und Boden der BRD dar, obwohl der Staat nicht Eigentümer seines Territoriums ist."

    Wie ist das denn zu verstehen, und was hat sich ggf. geändert?

    "Schon vor dem Krieg kam es zur Gründung der BIZ (Bank für Internationalen Zahlungsverkehr). Sie sollte das Bankenwesen, nach dem berühmten Börsencrash von 1929 kontrollieren."

    Das ist sicherlich ein Aspekt: KONTROLLE der Zahlungsströme!
    Es ging bei der Gründung auch darum, den Zahlungsverkehr mit dem Dritten Reich aufrecht zu erhalten, aber geheim. Bei Euro-Med gab es gerade wieder einen interessanten Link dazu: youtube.com/v/7b94otKh3FQ und folgende.

    "Diese können nicht mit einem neuen Geldsystem geheilt werden, in denen der Staat, die Demokratie basierend auf der gleichen Werteidologie, Geld aus dem Nichts entstehen lässt. Für mich ist es unbegreiflich, warum man solch einer Ideologie überhaupt anhängen kann."

    Das ist sicherlich korrekt, aber als ersten Schritt wohl überhaupt machbar, um endlich die unfassbare Macht der privaten Banken zu reglementieren.
    Wenn man zuviel auf einmal will, bekommt man Ende vielleicht gar nichts.
    Und auf Basis menschlicher Leistung geschöpftes Geld ist vielen einfach auch noch viel zu abstrakt, als dass es vertanden werden könnten. Man kennt halt nur die eine Schublade.

    Es fehlt der vorher-nachher-Effekt.

    Mein Vorschlag, damit der Gedanke der leistungsbasierten Geldschöpfung verstanden und geübt werden kann: Ein Spiel zu kreieren.
    So kann die ganze Familie ganz ungezwungen "Was wäre wenn" spielen, und auch Prof. Hörmann gewänne vielleiht neue Einsichten.

    "Sie war erkauft mit Schulden, weil wir nicht im Stande sind, Geld als Enteignungsmittel anzuerkennen und den Grund, welches das Geld dazu macht einfach nicht mehr als Wert akzeptieren.

    Das wäre ein Lösungsansatz, der allerdings weltweit diskutiert werden müsste. Denn nur wenn die Menschheit sich global zu einer anderen Handelsbasis durchringt, haben wir alle hier auf dieser Welt eine Chance endlich in Frieden leben zu können."


    Das ist doch genau das, was die Herrscher eben nicht wollen!
    Sie wollen eine Reduktion der Menschheit auf ca. 500 Millionen.
    Es wäre eine weltweite Revolution notwendig, um eine neues System zu etablieren.

    Wie kann sich so ein Gedanke durchsetzen, wenn die Medien in der Hand der Protagonisten des jetzigen Systems sind?

    MACH DAS SPIEL, RETTE DIE WELT!!!

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  2. @ Europa -

    1. Ich spreche von einem Leistungsgedeckten Geld und nicht vom leistungsbezogenen Geld, wie Hörmann oder Popp Alleine hier besteht sczhon ein großer Unterschied.

    2. Fallbeispiele, die einen anderen Grundwert annehmen, basierend auf der heutigen Wertelehre erklären, ist unmöglich - da der heutige Wert sich nicht mit dem neuen deckt. Deshalb werden Popp und Hörmann so einfach verstanden, weil sie nix ändern. ;-)

    WARUM?

    ... weil bei einem leistungsgedeckten Geld eine ganz andere Kosten/Nutzenrechnung aufgestellt wird, die für den Betrachten aus der heutigen Wertelehre nicht als Wert und Gewinn erkennbar sind.

    Es ist dem heutigen, denkenden Menschen, der alleine in der heutigen Wertelehre denkt, nicht möglich, einen Welthandel zu denken, ohne Wertschöpfung.

    Daher muss sich der Leser bewegen, um zu verstehen, nicht ich. Schließlich ergibt die Umkehrung der Werte eine völlige neue Gesellschaft usw.

    Die Dualität hört auf zu existieren. Wie soll man das in einem Fallbeispiel, mit der heutigen Denkautomatik erklären???????

    Der heutige Mensch urteilt nur nach Mehrwert und Gewinn - er sucht nur seinen Vorteil. Beim Leistungsgedeckten Geld erkennt er keinen Vorteil, weil andere Wert vorausgesetzt werden, die heute nicht als solche existieren. Die Denkstruktur ist dafür auch gar nicht vorhanden. Das ist das Problem beim Begreifen von Dingen, die man noch nie vorher dachte.

    Die Erwartungshaltung des Neugierigen wird also nie erreicht, da er nach heutigem Maßstab, Luxus und Wohlstand erwartet - also Arme dafür in kauf nimmt. Der Dualismus setzt wieder ein.

    ... weil er nicht im Stand ist, den neuen Mehrgewinn als solchen zu erkennen - da es sich um eine andere Wertelehre handelt, die nicht einmal ansatzweise mit den heutigen Werten - dem Mehrwert - vergleichbar sind.

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  3. @ Europa

    Die Wertelehre wird nicht geändert, wenn man Gold als Basiswert annimmt oder Leistung an der Gemeinschaft mit einem Boni belohnt.

    Der Materialismus bleibt trotzdem Grundwert von allem.

    Wird Leistung als Grundwert angenommen, ist das was heute als Wert angesehen wird, wertlos.

    Grund- und Boden, Rohstoffe sind unkaufbar!!!! Daraus ergibt sich eine ganz andere Logik in der Bewertung und Annahme von Wert. Die heutigen Abhänigkeitsverhältnisse sind aufgelöst.

    Territoriales Denken, auch über Staaten ist daher gar nicht mehr möglich und notwendig. Die Wertschöpfung macht gar keinen Sinn mehr.

    Der Mensch trifft seine Entscheidung plötzlich nicht mehr auf sein Ego bezogen, sondern in Rückkopplung auf die Gemeinschaft. Boni - also Vorteile für gesellschaftliches Verhalten, müssen nicht durch extra Arbeit/Leistung für die "schlauen" erwirtschaftet werden - sonst sind wir wieder im heutigen Denken des Dualismus.

    Geld wird bei dieser Umkehrung der Werte lediglich dazu benutzt, Entscheidungsträger abzuhalten, neue Abhängigskeitsverhältnisse durch ihre Position zu schaffen. D. h. es findet grundsätzlich und immer eine Rückkopplung mit der Basis - also den Leistern statt - wenn es zu arbeitsintensiven Anschaffungen für die Allgemeinheit kommt.

    Auf diese Art kann der Rohstoffhandel (nicht im heutigen Sinne von Mehrwert) weltweit aufrecht erhalten werden ohne Wirtschaftswachstumszwang und Wertschöpfung.

    Um dieses Thema tatsächlich umfänglich verstehen zu können, muss eine komplette Aufarbeitung unserer Kultur, Religion und Staatslehre vorgenommen werden. Die ich eigentlich ständig in jedem meiner Beiträge anspreche und versuche zu erklären.

    Leider werden diese oft als Wertung aufgefaßt, anstatt die Zusammenhänge zu erfassen, die einen Automatismus in unseren Entscheidungen hervorrufen.

    Selbst der Familienvater trifft seine Entscheidungen, wie der scharf kritisierte Börsianer oder Firmenchef. Das einzige was hilft, ist schonungslose Wahrheit gegenüber sich selber und nicht die ständige Flucht nach vorne, mit der Suche nach Schuldigen.

    Es ist also in unserem Denkmuster verankert, die Umkehrung der Werte nicht zu sehen, das sie unsere gesamte Zivilisation infrage stellt und uns aussehen lässt wie dumme Esel, die ständig hinter der Karotte herrennen.

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  4. Nehmen wir an ein Unternehmer kauft Rohstoffe (Holz) auf Kredit um Stühle herzustellen. Um dieses Geld zu bekommen braucht er Sicherheiten.
    In diesen Schulden (Kredit) ist das Gehalt der Arbeiter die Stühle herstellen nicht enthalten, weil die Leistung der Arbeiter nichts Wert ist.
    Anders ausgedrückt, ein Arbeiter kann durch seine Leistung kein Geld entstehen lassen. Erst wenn der Unternehmer seine Stühle Gewinnbringend verkauft kann er die Löhne der Arbeiter b.z.w die Zinsen + Kredit bezahlen.

    Die Zinsen sind im Wert/Preis der Ware mit eingerechnet um die Schulden bezahlen zu können. Der nächste Unternehmer der die Stühle vertreiben will(Mehrwert), muss hierfür dann einen höheren Preis für die Stühle bezahlen. Somit hat man mehr Schuldgeld im System, und es werden mehr Sicherheiten bei der Bank hinterlegt. Im Prinzip ist es ein Schneeballsystem bei dem es immer neue Schuldner= Sicherheiten braucht.


    Ich habe mir das damals so begreiflich machen können, ich hoffe ich bin da nicht zu weit weg von ihrer Meinung.

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  5. Hallo Anita, meinst du falsche Wahrheiten, oder wahre Lügen?
    Ich vermute Hörmann und auch Popp - beide wissen um die Schwächen des ElitenGeldSystems.
    Auch ein Prof. Sinn ist schlauer, als das was ein Mietmaul sagt.
    Kredit - Zins - Pfand - Enteignung - Schuldknechtschaft - Versklavung,
    dieses Spiel läuft schon seit 4000 Jahren.
    Der Kluge lebt von den Dummen und die Dummen von der Arbeit.
    Die Fehler im System zwingen die Drahtzieher jetzt das Endspiel
    zu spielen " Alles oder nichts " es ist ein Spiel gegen die Zeit.
    Die Paten haben alles auf ihrer Seite, ihre Achillesferse ist
    das Unrecht, welches immer deutlicher wird.
    Die Massen bewegen sich erst, wenn der Einzelne den Schmerz
    verspürt und beim Systemwechsel wird es sehr viel Leid geben.
    Deutschland ; Gold nahmen $ie uns für Karotten.
    2012 - die Menschheit erwacht mit einem neuen Bewußtsein.
    Vielleicht haben wir dann die Chance auf eine neue Wertegesellschaft.

    Jörg Haider hat es ausgesprochen und ist vor 3 Jahren "verunglückt "
    http://www0.xup.in/exec/ximg.php?fid=50697815
    http://www.youtube.com/watch?v=sFT6-2oObKU

    Der Mensch ist nur "Rohstoff" oder "Vieh" für die Farmer.
    http://www.youtube.com/embed/Stupjq7lsec?autoplay=1&hd=1
    http://www.youtube.com/embed/R0_pTLnhOow?autoplay=1&hd=1

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  6. @ Anonym
    ... das ist der Aufbau des aktuellen Geldsystems. So erkennt man den Grundwert und dieser wird durch das Leistungsgedeckte Geld aufgehoben.

    D. h. jeder Rohstoff der benötigt wird, kann nur durch Leistung gefördert werden. Als würde die erbrachte Leistung Geld entstehen lassen. Nicht das Eigentum, auf oder unter dem der Rohstoff steckt.

    Eine Wertschöpfung durch Handel und Verkaufszwang durch Zinsen ist daher nicht mehr notwendig.

    Eine Weltgemeinschaft würde auch nur noch die Dinge produzieren, die benötigt werden, um leben zu können. Ein Konsumzwang ist daher auch nicht notwendig.

    Kommt es zum Bedarf von Rohstoffen, findet immer eine Rückkopplung zum Leister statt. Leistungsaufwand und Nutzen stehen dann plötzlich in einer tatsächlichen Relation. Der bloße Besitz von Geld kann keine "Zwangsarbeit" mehr durch Hungerangst auslösen.

    Die Menschheit muss nicht nicht mehr in Staaten organisieren und rivalisieren usw.

    Der alte Werte, der heute als Sicherheit eingesetzt wird, kann auch nicht mehr käuflich erworben werden. Es ist im Grund wertlos, deshalb streitet sich auch niemand mehr darum.

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  7. @Reiner Dung

    ... das sind alles Erklärungen wie wir ausgebeutet werden. Es wird aber nicht erklärt, WAS es überhaupt möglich macht.

    Sinn, Senf, Hörmann, Popp und sonstige reiten eben nur auf der Welle der Empörten, die Beweise für den Betrug wollen.

    Den Betrug unmöglich machen, sollte deren Aufgabe sein. Leider versuchen sie verzweifelt den Betrug sozial verträglich zu gestalten.

    WAS FÜR EIN IRRSINN!

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  8. Danke für deine schnelle Antwort...

    und den Kampf Mensch gegen Maschine würde es dann auch nicht mehr geben.

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  9. Leistungsgedeckten Geld und nicht vom leistungsbezogenen

    Das meinte ich eigentlich mit dem Bezug

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  10. Daher muss sich der Leser bewegen, um zu verstehen, nicht ich. Schließlich ergibt die Umkehrung der Werte eine völlige neue Gesellschaft usw.

    Diese Aussage konterkariert deine Message. Ich war der Meinung, dass dir es wichtig ist, deine Idee auch umgesetzt zu sehen.

    Daher muss sich der Leser bewegen, um zu verstehen, nicht ich. Schließlich ergibt die Umkehrung der Werte eine völlige neue Gesellschaft usw.

    Wenn der Leser es nicht versteht, wird er dir sicherlich nicht hinterlaufen. Diese neue Denke hat nur dann eine Chance, wenn du die Leute dafür einnimmst, und nicht - übertrieben - sagt: "Tink yaself, ey!"

    Die Dualität hört auf zu existieren. Wie soll man das in einem Fallbeispiel, mit der heutigen Denkautomatik erklären???????

    Aber die Menschen sollen doch damit leben, haben vielleicht sogart irgendwann mal die Chance, darüber zu entscheiden, d. h. wie will man, die Menschheit, oder nur wir hier, oder bestimmte Kreise weiter leben, welchen Weg man weitergehen will.

    Welchen Nutzen hat deine Information, wenn sie von 99,99 Prozent nicht verstanden wird und von dir ein schlichtes "Denk nach!" kommt.

    Wie würde mit so einem System das tägliche Leben aussehen, welche neuen Pflichten, Freiheiten, Gegebenheiten wird es geben?

    Wird das tägliche Leben sichergestellt, Nahrungsmittel, Unterkunft, med. Versorgung?

    Das sind doch Fragen, die beantwortet werden müssen.

    -----------

    Gold als Basiswert...

    Das habe ich verstanden: keine materielle Basis für die Geldentstehung - ausschließlich menschliche Leistung.

    Der Mensch trifft seine Entscheidung plötzlich nicht mehr auf sein Ego bezogen, sondern in Rückkopplung auf die Gemeinschaft.

    Aber wer entscheidet, wann Geld entsteht, und für welche Leistung?

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  11. @ Europa
    "Aber wer entscheidet, wann Geld entsteht, und für welche Leistung?"
    DER MENSCH - als eigenverantwortliches Wesen.

    Diese Frage stellt ein Mensch, der sich ganz viele schöne Dinge mit dem Geld kaufen will, der er durch seine Leistungen entstehen lässt. - Nicht wahr?

    Das wäre dann Überproduktion - oder? Ein weiterer Denkfehler kristallisiert sich heraus ... !?!?! ... wenn Du leisten willst, brauchst du Rohmaterial um etwas zu beleisten. ;-)

    Es gilt also eine absolut andere Logik - die mit der heutigen nicht zu begreifen ist.

    ... das ist es, was man ganz alleine begreifen muss.

    Platon meinte dazu: Man kann es nicht mit den heutigen Worten beschreiben, sie führen zu Missverständnissen. Man muss es selber sehen, um es zu begreifen. Jeder der es versucht mit Worten zu beschreiben macht sich zum Idioten.

    Ich glaube ich mache mich ständig zum Idioten. :-(

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  12. "Aber wer entscheidet, wann Geld entsteht, und für welche Leistung?"
    DER MENSCH - als eigenverantwortliches Wesen.


    Der individuelle Mensch? Wie soll das denn gehen? Ohne "höhere" Instanz? Wie kommt das Geld in Umlauf? Wie wird es ggf. wieder eingezogen, falls überhaupt. Wer überwacht die Geldschöpfung? Gibt es einen Markt, der entscheidet, wie wertvoll eine Leistung ist? Wenn jemand Energie zum Nulltarif erfindet, sollte dies nach meinem jetzigen Empfinden und mit der heutigen Denke höher bewertet werden, als wenn jemand z. B. Schuhe putzt. Oder aber auch nicht, aber dann bräuchten wir gar kein Geld mehr, wenn die Leistung jedes Menschen gleich bewertet wird.

    Diese Frage stellt ein Mensch, der sich ganz viele schöne Dinge mit dem Geld kaufen will, der er durch seine Leistungen entstehen lässt. - Nicht wahr?

    Blödsinn! Ich würde es nur gerne verstehen. Wenn ich mich für etwas entscheide, ist das doch ein abwägen, ein für und wider. Wie kann für etwas stimmen, wovon ich keinen Schimmer habe?

    Das wäre dann Überproduktion - oder? Ein weiterer Denkfehler kristallisiert sich heraus ... !?!?! ... wenn Du leisten willst, brauchst du Rohmaterial um etwas zu beleisten. ;-)

    Wenn ich der Altenpflege tätig bin, brauche ich kein Rohmaterial sondern nur mich selbst, dasselbe als Dolmetscher, Sänger usw.

    Wie entsteht für die Leistung dieser Menschen Geld, und wer macht das? Er selbst oder eine überregionale (staatlich, weltweit, ...???) Instanz?

    Ich glaube ich mache mich ständig zum Idioten. :-(

    Du hast mit diesem Thema angefangen. Nun musst du leiden...;-)

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  13. Lieber Politprofiler,
    bei der Darstellung meines Vorschlags handelt es sich leider um einen Irrtum. Ich habe niemals ein Tausch- sondern ein (auf Gutscheinen basierendes) Kooperationssystem als Lösung vorgeschlagen. Gutscheine werden, im Gegensatz zu Geld, nicht im Kreislauf zwischen den Menschen weitergegeben, sondern speziell für Güter und Dienstleistungen und ganz konkrete Personen ausgestellt (sind daher auch nicht tauschbar). Nach Einlösung wird der Gutschein vernichtet, d.h. wir ersparen uns "Geldmenge", "Umlaufbeschleunigung", "Wertsicherung", "Zinseszins", aber auch die Preisbildung, Inflation etc.

    In dieser kleinen Animation habe ich versucht den Grundgedanken eines Systems, das sich an jeden einzelnen Menschen anpasst, um nie wieder ein System zu errichten, an das sich alle Menschen anpassen müssen, allgemein verständlich darzustellen:

    http://www.youtube.com/watch?v=6tK91Lq7cSg

    Ich hoffe, es ist mir gelungen. ;-)

    Mit herzlichen Grüßen
    Franz Hörmann

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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