Donnerstag, 3. November 2011

Deutschland der ARBEITERSTAAT ohne Rohstoffe - Die Lohnuntergrenze ohne Wirkungsbereich

Es geht immer nur um wirtschaftliche Entscheidungen, der Mensch existiert nicht. Er ist eine Ressource, die vom Staat - als Demokratie - gehegt und gepflegt werden muss. Eine Agonie der Selbstverwaltung von Sklaven. Der "kleine Mensch", der nur für sich alleine seine Entscheidungen trifft, funktioniert genauso, wie der "große Mensch", der mit seinen Entscheidungen gleichzeitig für andere diese trifft. Um neue Wortschöpfungen ist die CDU nicht verlegen. Sie macht aus dem Mindestlohn eine Lohnuntergrenze und aus den Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke wird eine Atomaufstiegsmindestgrenze.


Doch bei der CDU fehlt das Adjektiv "flächendeckend", schließlich will man seine Wirtschaftskompetenz beweisen. Würde die Regierung das kleine zusammengesetzte Wörtchen ihrer Lohnuntergrenze noch beifügen, könnten die Ämter nicht mehr Aufträge an ausländische Unternehmen vergeben, die sich nicht an die Lohnuntergrenzen halten.



Der kleine aber feine Unterschied in der Formulierung fällt natürlich unseren Journalisten nicht auf. Sie bejubeln plötzlich den Linksrutsch der CDU/FDP. Die lieber zur EFSF-Abstimmung gleich die Vertrauensfrage von Angela Merkel mit angeknüpft hätte. So wäre es der SPD und Grünen schwerer gefallen, diesem Agoniepapier zuzustimmen.

Noch sind die Regierungsunterhändler in China und verhandeln - ich würde sagen betteln - dort um frische Geld gegen 30 % Sicherheiten aus dem gehebelten EFSF. Doch auch China kennt die Gesetze unserer Wertelehre und verlangt Sicherheiten für neues Geld, und zwar nicht nur 30 % für 100 Euro.


Wer gewinnen will, darf nicht menschlich sein. Die Menschlichkeit kommt erst danach, als Moral.


Deutschland diskutiert über Griechenland und deren Dekadenz - Geldverschwendung. Geld verschwindet aber nicht, sondern landet auf einem anderen Konto. Wo sind diese Konten? Nur bei reichen Griechen? Lächerlich !!!

Leider wird in der Diskussion vergessen, dass Deutschland mit bis zu 8 Billionen Euro selber verschuldet ist, wenn die Beamten- und Politikerpensionen mit eingerechnet werden. Mit dem 55 Mrd. Fund, wurde lediglich eine Schonfrist von 90 Tagen für Deutschland erkauft, bevor es abgestuft wird und seine Kreditwürdigkeit verliert.

Die Wertschöpfung hat ihren Höhepunkt erreicht. Unsere parasitäre Symbiose mit dem Eigentumsrechts und dem Belohnungssystem in unserem Hirn, das Endorphine ausschüttet ist beendet. Plötzlich will diese Geld aus dem NICHTS, seine Sicherheiten die dafür hinterlegt wurden und diese stellen sich als Betrug heraus. Die menschliche Leistung, die all das was hier ist geschaffen hat, ist nichts WERT. - Denn Leistung ist nicht der Grundwert, sondern materielles Eigentum ohne das Leistung nicht notwendig.

Die Demokratien haben keine andere Wahl, sie müssen sich selbst dem Wertschöpfungshunger der auferlegten Grundregel des Eigentumsrechts hingeben.



Manch einer träumt noch von einem Binnenmarkt, der ganz Deutschland mit seinen 80 Mill. Einwohner ernährt. Doch jedes Produkt braucht einen Rohstoff, der verarbeitet werden muss - erst dann ist Leistung gefragt. Der frühere Sklave musste von seinem Herren eingekleidet und unterhalten werden. Diesem Gesetz wurde eine Freiheit angefügt. Von da an, wurde der Arbeiter entlohnt und musst mit seinem spärlichen Einkommen sich und seine Familie selber ernähren. Das ist unsere Freiheit.

Seit dieser Zeit antizipieren wir mit unserem Sklavenhirn und wollen nicht erkennen, dass die Leistung der Grundwert ist und nicht das Eigentum an Ressourcen. Der Mensch ist erst dann frei, wenn er einen höchsten Wert - das Eigentum - aufgibt - nicht hergibt oder als Gemeinschaftseigentum gütlich zum Wohle alle verwaltet. So macht sich die Gemeinschaft bzw. der Staat zum eigenen Ausbeuter. Diese schizophrene Logik zieht sich durch sämtliche Modell unserer modernen Welt wie ein Roter Faden durch die Geschichte.

Leistung ist kein WERT, sondern freie Energie für jeden Eigentümer

Leistung hat jeder Mensch. Er ist die Energie, die alles antreibt. Maschinen sind heute nur ein Ersatz für die Menschen, kein Werkzeug für alle. So ist jeder bestrebt, sich einem neuen Herren anzudienen, der ihn beschäftigt. Das ist die traurige Geschichte einer Hochkultur, die Leistungsverschwendung bis zum Exzess als Selbstdarstellung betreibt. Der Habenichts muss stolz auf den Reichtum des anderen sein. Das ist Kultur und Unterdrückung des Neid. Doch was ist Reichtum? Die moralische Rechtfertigung für Ausbeutung, die ihren Höhepunkt im Spenden und Mitleid findet? Ist das Hochkultur oder Blasphemie der Menschheit?

Der Sklave ist erst dann frei, wenn er nicht mehr glaubt, er müsse selber ein Herr werden, um frei zu sein. Freiheit ist die größte Verantwortung, die sich die Menschheit nicht zutraut. Freiheit beginnt da, wo es kein Herrschen und eine Abhängigkeit mehr gibt. Der Mensch ist erst dann frei, wenn er aufhört, andere abzuschneiden und Zäune um sein Eigentum zu errichten. Ressourcen gehören allen und die Freiheit der Mensch besteht darin sinnvoll mit ihnen und der Leistung der Menschen umzugehen.

Die natürliche Vernunft des Menschen ist eingemauert


Der einzelne Mensch muss, wenn er frei sein will, über sich hinauswachsen. Er muss sich Zugang zur natürlichen Vernunft schaffen. Dort hin führt keine Tür. Sie muss aus hartem Granit, der in unserem Kopf ist, herausgeschlagen werden. Er muss sein eigenes Ego und sein Bonusdenken überwinden - das Eigentumsrecht als schwarze Vergangenheit der Menschheit hinter sich lassen. Die neue Vernunft kann nur dann entstehen, wenn die gesamte Menschheit die Leistung als Grundwert anerkennt und den alten, verstaubten Gesetze einer Herrscherrasse, die es nicht gibt ablegt.

Die Welt ist autark als gesamtes System und der Mensch glaubt er könne autark leben, wenn er die Erde als Privateigentum aufteilt. Das ist keine Logik, sondern der pure Sinn nach Ausbeutung und Unterdrückung. Es ist mit uns verwachsen und zieht sich durch jede unserer Hirnwindungen; blockiert jede andere Art des Denken - des freien Denkens; denn alleine die Aufgabe von Eigentum ist so als ob der Mensch das Ende des Universums begreifen müsste. Denkblockaden funktionieren so. Doch durch diese Dunkelheit muss jeder für sicher hindurch, um festzustellen, es geht weiter und es in Freiheit weiter.

Der Mensch ist nicht von Natur aus, habgierig und besitzdenkend! Es ist eine Resultat unserer kulturellen Erziehung in einer unmenschlichen Wertelehre, mit der sich der Mensch in einer angepassten Vernunft und Moral arrangierte. Diese Vernunft ist keine Ratgeber, sondern eine neun schwänzige Katze, mit der wir uns jeden Tag, das eigene Fleisch aus den Rippen prügeln, um die Wertschöpfungsketten in Gang zu halten.

Wenn Menschen zu solchen Taten im Stande sind, was kann dann ein Mensch - ein wirkliche freier Mensch erreichen, der nicht mehr nach Eigentum strebt, um andere arm zu machen? Es gibt kein Gen, das dem Menschen Eigentumsrechts implantiert. Es ist ein Trugschluss unserer Historie. Das Eigentumsrechts entfacht das hungrige Tier im Menschen. Wer Menschen durch Sanktionen, Preissteigerungen oder Eigentumsrechts von der Nahrung abschneidet ist niemals gerecht. Er wird auch nicht gerechter, wenn er großzügig Arbeitsplätze erschafft und die Leistung der Menschen für seinen eigenen Gewinn ausbeutet. Das ist keine Gerechtigkeit und kann niemals mit Moral ausgeglichen werden. Die Hirnwindungen sind isoliert, anderes Denken bleibt ausgesperrt. Es bleibt nur die einsame Ahnung von etwas, was der Mensch nicht begreift, weil er nicht frei ist, weil sein Denken ihn nicht in die Freiheit führen kann, sondern nur in die nächste Sklaverei.

1 Kommentar:

  1. "...Die natürliche Vernunft des Menschen ist eingemauert..."

    Es ist die Unfähigkeit und Unwilligkeit, anderen Teilhabe zu gewähren - ohne Bezahlung.

    Ob man es glaubt oder nicht, als ich vor Jahren schnell ein neues Auto brauchte, weil ich meinen zu Bruch gefahren habe, hat mir ein "Freund" eins vermittelt.
    Hinterher habe ich erfahren, dass er vom Verkäufer, ein Freund von ihm, dafür 500 Mark kassiert hat, obwohl selbst schon absoluter Top-Verdiener.
    In meinen naiven Augen war das Verrat und es mit der "Freundschaft".

    Gestern Abend war ein interessanter Bericht über "MS 13" (http://de.wikipedia.org/wiki/Mara_Salvatrucha) im TV.

    Zu Zuständen wie in diesem Film weden wir weltweit kommen, wenn die Leute, die die Welt beherrschen nicht endlich umdenken.

    Die führen einen Krieg genau wie die Jungs von MS13, die immer aktiver werden, weltweit.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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