Montag, 14. November 2011

Die neue Rechte oder das 9/11 Syndrom

Bei der Kindererziehung gibt es ein altes Sprichwort: "Wie man sie zieht, so hat man sie..." - das trifft auch bei der Völkerziehung zu. Seit dem 11. Sept. 2001 wird die Bevölkerung der Industrienationen mit einem unterschwelligen Islamhass überzogen, der sich jüngst in den Anschlägen in Norwegen brutal entlud. 

Es macht fast den Eindruck, dass besonders hier in Deutschland seltsame Kräfte daran arbeiten, den Islamhass zu schüren. Ich selber macht auf Facebook damit Bekanntschaft. Dort gibt es Konten die provokativ sämtliche Straftaten islamischer Mitbürger akribisch auflisten, verteilen und bissigen Kommentaren versehen; gegen Moscheebauten hetzen und nichts auslassen, um diesen anderen Glauben in Deutschland zu diskreditieren.

Versucht man diesen Herrschaften etwas auf den Zahn zu fühlen, indem man die Palästinenser Politik der Israelis kritisiert, wird plötzlich aus dem deutschen Rechtsradikalen, ein Israeli-Freund, der alles daran setzt den Islam zu verteufeln, weil diese Menschen den Judenstaat ständig terrorisieren. Das Wort Antisemit steht bei diesem Thema sehr schnell im Raum, was eigentlich zum allgemein gültigen Bild eines Neo-Nazis nicht passt.

Das ist die "Neue Rechte" in Deutschland. Sie verteufelt jede Art von Islam, schürt den Hass gegen die Bevölkerungsgruppe und hält sich damit akribisch an nationalsozialistische Propaganda, die damals gegen die Juden angewendet wurde.

Offensichtlich haben sich in Deutschland, wie auch in Norwegen ein paar wenige jetzt so extrem durch die Propaganda der letzten 10 Jahre aufmischen lassen, dass es sogar zu Anschlägen gegen türkische Mitbürger gekommen ist. Verzweifelt versucht die Regierung nun eine Nähe zur NPD herzustellen und suggeriert so ein mögliches Verbot dieser Partei.

In Wahrheit ist diese Partei allerdings extrem vom BND unterwandert. Der letzte Versuch, die NPD scheiterte kläglich. Selbst die Richter waren überfordert und konnten nicht klar erkennen, welche Maßnahmen nun dem Wille der NPD entsprangen und bei welchen von eingeschleusten V-Männer des BND motiviert wurden.

Die Mitglieder  der "Döner-Mörder-Gruppe" erscheinen in den Nachrichten in nostalgisch anmutenden Bildern, die unweigerlich an die Fahndungsfotos der RAF erinnern; schwarz/weiss und in überaus schlechter Qualität. Vergessen ist die große, heiße Spur der mysteriösen Polizistenmörderin von Heilbronn war ein Rohrkrepierer der neuen kriminalistischen Arbeit. Am Ende war es verunreinigtes Polizeiequiment, was zu einer Großfahndung nach ein Phantom führte. Nun soll genau diese Mordwaffe in einem ausgebrannten Wohnwagen gefunden worden sein, die zur Döner-Mörder-Gruppe führte. Von der "neuen RAF", die angeblich die "Sprengstoffanschläge" in Berlin gegen die Bahn inszeniert haben soll, ist längst keine Rede mehr. Jetzt redet Deutschland über rechte Kriminelle, die Ausländer jagen. Offensichtlich wird kein Klischee mehr ausgelassen, um die asymmetrische Kriegsführung gegen die Bevölkerung zu planen.

Vor Kurzem nahm die Polizei oder der Bundeswehr - die Grenzen sind mittlerweile so verwischt, dass nicht mehr unterschieden werden kann - den Eurohawk in Betrieb. Mit dieser Drohne können sämtliche elektronischen Datenübertragungen abgefangen - bis hin zu ihrer lapidaren SMS.


Eurokrise wird vertuscht

Die Meldungen über die neue "Terrorgruppe" in Deutschland kommen zu einem passenden Zeitpunkt. Zwar wurde der EFSF genehmigt, aber bis heute fanden sich keine Geldgeber. Russland, Norwegen, Großbritannien und Brasilien, wollen nicht in diese Ramschpapiere investieren; China ziert sich noch und will politische Entscheidungen als Sicherheit für frische Geld.

Die EU muss sich bald zwischen der eigenen Existenz entscheiden ober ob sie für den Dollar ihr Leben aushaucht. Doch das wäre ein Pyrrhussieg für die USA. Bricht Europa zusammen, kann es aufgrund seiner sinkenden Wirtschaftskraft keine Energie mehr gegen Petrodollars einkaufen. die BRIC-Staaten selber tauschen ihre Waren längst nicht mehr gegen Dollars, sondern weichen auf ihre eigenen Währungen und zum Teil sogar auf den YUAN aus. Europa selber bleibt in seinem Überlebenskampf also nichts anderes übrig, als die angesammelten US-Dollars durch den EFSF für China zu waschen und in Euros um zu münzen. War der EFSF einmal als psychologische Kriegsführung gegen China ausgeheckt, ist er im Raum der Wertelehre-Realität einfach verdampft.

Europa und die USA können sich drehen und wenden wie sie wollen. Sie sind die Grube gefallen, die sie anderen gruben. Imperien stürzen an ihrer eigenen Selbstüberschätzung. Sie straucheln, wenn der angebliche Feind, den man aus Gier und Neid verschlingen und unterjochen will, einfach sich nicht auf das Nash-Gesetz (Spieletheorie) einlässt, sondern tatenlos dem Treiben zuschaut.

So muss der Einsatz der Angreifer immer höher werden, um selber überlegen zu können, denn China und Russland verfügen über einen unschlagbaren Vorteile. Ihre Rohstoffe sind so zahlreich vorhanden, dass sie diese exportieren können, aber nicht müssen. Sie verfügen längst über eigenen Produktions- und Veredelungsindustrien ihrer eigenen Rohstoffe. Ein riesiger Vorteil gegenüber den heutigen Industriestaaten. Befreiungsschläge wie Irak, Libyen und nun auch der Iran können die Agonie einer sterbenden "Hochkultur/Ausbeuterkultur" nur noch verlängern, aber nicht verhindern.


Der Tod eines Imperiums

Sie sind ihrem eigenen Wertesystem erlegen und gehen daran zu Grunde. Die Staaten, die eigentlich für die Ausbeutung für unseren Wohlstand vorgesehen waren, können nicht mehr mit einem Währungssystem zum Handel erpresst werden. Sogar das Urteil der WTO, dass China zu Verkauf seiner seltenen Erden verpflichten soll, ist bereits ein Bruch der eigenen Rechtsstaatlichkeit.

Diese Vorgänge werden sich wiederholen und massiv in die Höhe schaukeln. Die Nation der EU müssen ihre Hoheitsrechte schnellsten an die EU abtreten. Das bekräftigte Angela Merkel bereits Gestern, am 13.11.2011, in dem sie sagte, die EU müsse eigene Steuern erheben können. Das alleine ist die letzte Möglichkeit, um über die EZB eigenes, frische Geld schöpfen zu können.

Ein Europa ohne eigene Steuereinnahmen kann nicht als Sicherheit für eine Geldschöpfung verwendet werden. Schließlich geht es wie im Mittelalter immer nur darum, wer welche Gebiete mit Steuern belegen und ausbeuten kann. Jeder einzelne EU-Staat ist dazu nicht mehr im Stande. Die Rentabilität der Menschen unterschreitet die Kosten für die Humanität. Lediglich eine neue Annahme von einer noch größeren Sicherheit, generiert aus Schuldenstaaten, kann das System noch für ein paar Jahre in der westlichen Welt aufrecht erhalten.

Ein Krieg gegen China ist verloren, bevor er begann. Bereits die Logistik ist ein unlösbares Problem, denn Russland wird sich diesem Krieg nicht als Kanonenfutter gegen Asien zur Verfügung stellen, wie damals in Europa gegen Deutschland. Russland hat keinen Grund sich seinen "neuen Markt" zu zerstören, schließlich ist es sich bewusst, dass Europa in absehbarer Zeit als Handelspartner ausfallen wird, wie die Ukraine, die ihre Gasrechnungen nicht bezahlen kann. Die angeblichen deutschen Weltfirmen, haben chinesische Unternehmen längst hinter sich gelassen. Deutsche Firmen sind darauf angewiesen als Co-Partner in China Produktionsstätten zu errichten. Die angebliche Schuldenkrise in China, die hier in Deutschland, Europa und den USA medial aufgebauscht wird, beträgt lediglich ein paar 100 Mrd. US-Dollar. In Europa und den USA stehen Billionen von Währungseinheiten als Schulden in den Büchern der Völker, die selber keine Substanz mehr haben. Sie sind ausgeblutet und ausgesaugt, von ihrer eigenen Wirtschaft, von der sie bedingungslos abhängig sind.


Die Zukunftskonzepte für das nächste Bretton Woods III

Bretton Woods I und Bretton Woods II war die Antwort auf den gescheiterten Goldstandard. So schufen sich die Mächten neue Möglichkeiten frisches Geld zu erzeugen, um die Leistung der Völker zu entlohnen. Nun ist ein neues Konzept nötig, ohne die alten Abhängigkeiten zu zerstören. D. h., der Mensch braucht ein Konsumgeld, das er gegen seine eigene Leistung erzeugen kann ohne jemals Rohstoff als Privateigentum zu kaufen. Das Konzept heißt Cradle to Cradle oder "Von der Wiege bis zur Bahre". Rohstoffe bleiben damit im Eigentum der jeweiligen Firma, der Verkaufspreis stellt lediglich noch ein Nutzungsrecht des Konsumenten dar.


Aufgrund der Entwicklungen des Zweiten Weltkrieges waren die USA zur dominanten Weltmacht geworden, was auch die internationale Währungs- und Finanzpolitik beeinflusste: Waffenverkäufe und Rüstungskredite machten sie zum weltweit größten Gläubiger, während der währungspolitische Hauptkonkurrent Großbritannien zum Schuldner geworden war; 70 Prozent der Goldreserven lagerten in den USA. Noch während des Zweiten Weltkrieges arbeiteten die USA daher an einer Weltwirtschaftsordnung, welche nach Beendigung des Krieges gelten sollte.

Die Wiederherstellung Europas als Wirtschaftszentrum und als wichtiger Handelspartner der USA war Kern der Konferenz von Bretton Woods.Das Abkommen von Bretton-Woods verfolgte dafür vor allem ein Ziel: Die Wechselkurse zwischen den Währungen sollten stabilisiert werden, sodass der Welthandel ohne Probleme und Handelsbarrieren vonstatten gehen konnte und es keine Schwierigkeiten bei Zahlungsvorgängen gab. Dies wiederum sollte die Wirtschaft soweit stimulieren, dass es vermehrt zu Handel und Investitionen kommen konnte. Zur Erreichung dieses Ziels sollten spezielle Organe eingerichtet werden.


Dieses System basiert darauf, dass die USA große Teile ihres Leistungsbilanz- und Haushaltsdefizits durch asiatische Kapitalzuflüsse finanzieren und so günstig Güter aus Asien importieren. Im Gegenzug erzielen die ostasiatischen Länder, z. B. China, Exportüberschüsse und häufen Devisenreserven in US-Dollar auf. Es wird durch folgende Schlüsselelemente charakterisiert:

Die USA importieren große Gütermengen aus Ostasien und insbesondere aus China und Japan.
Da weder China noch Japan große Mengen US-Produkte nachfragen, folgt aus diesem System ein hohes US-amerikanisches Außenhandelsdefizit.

Da sowohl China als auch Japan die Wechselkurse der nationalen Währungen Yuan bzw. Yen niedrig halten, um so die Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Produktpalette auf dem internationalen Markt zu gewährleisten, erfolgte bisher kein marktwirtschaftlicher Ausgleich der Warenströme.

Das Bretton-Woods-II-Regime wird als eine der vorlaufenden Ursachen der Finanzkrise ab 2007 gehandelt. Es gehört zu dem „makroökonomischen Umfeld“, das den „Nährboden“ der Krise bildete. Wiederum wird seit den massiven Zinssenkungen der Fed infolge dieser Finanzkrise und der fast 8-prozentigen Abwertung des Dollars im Februar/März 2008 vermehrt von einem Zusammenbruch des Bretton-Woods-II-Regimes gesprochen.



Das besondere Verhältnis zwischen China und USA, in dem China Devisen ansammelt und so gleichzeitig seine Exporte in die USA finanziert, wird von Niall Ferguson als „Chimerica“ bezeichnet.

„Bretton Woods II“ wird in den Medien teilweise auch der außerordentliche Weltfinanzgipfel (G20) von mehr als Zwanzig der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer im November 2008 in Washington genannt, auf dem auch über die Reform des internationalen Finanzsystems in Folge der Finanzkrise ab 2007 beraten wird.

Sollte sich diese Konzept durchsetzen, sind wir im Hamsterrad vollends gefangen. Das einzige gegen das noch Geld entsteht ist die Leistung, die der Mensch an die Industrie verkaufen kann. Die Rentabilität des Menschen wird in einem direkten Maß zur Humanität gesetzt. Staaten wie heute werden daher unnötig. Die Sklaven erhalten ihre eigene Währung und der Mensch wird nur noch als Wert in bezug auf seine Leistung gemessen. Das ist leistungsbezogenes Geld, das in keinster Weise zum Leistungsgedeckten Geld in meinen Beträgen steht. Der Grundwert bleibt beim leistungsbezogenen Geld/Konsumgeld, immer noch das Eigentum an Rohstoff und Grund- und Boden. Der Erwerb ist lediglich für einen großen Personenkreis - den Leister - ausgeschlossen worden. Das festigst und manifestiert die Eliten/Herrschafts/Staatsstrukturen und vor allem die Abhängigkeit der Massen.

Das Zusammenleben wird daher über einen sehr ungesunden und unmenschlichen Determinismus koordiniert, der in einer noch strafferen Armutsverwaltung mündet, wie das heutige Staatswesen.



Kommentare:

  1. Islamhass überzogen, der sich jüngst in den Anschlägen in Norwegen brutal entlud

    Bist du wirklich der Meinung, dass das keine False Flag-Aktion war?
    Das was genauso eine merkwürdige Geschichte wie der Amoklauf von Winnenden, bei dem eigentlicht mindestens zwei bestens ausgebildete Amokschützen notwendig gewesen wären, um die ganzen Leute abzuknallen.

    Ich bin mir sicher, dass Norwegen in die Schranken verwiesen werden sollte.

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  2. Man braucht trotzdem einen Grund, damit sich Menschen bereit erklären, sich für solche Schandtaten aufbereiten zu lassen. ;-)

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  3. Ich bin da in der Denkschiene des Determinismus. Ohne eine akzeptierten, gesellschaftsfähigen Hass gegen den Islam gibt es keine motivierten Täter.

    So bereitet man Menschen emotional auf und spricht nur einen Teil des Individuums an. Ich nenne das psychologische Kriegsführung.

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  4. http://www.youtube.com/watch?v=K9bi6OKtCtE&feature=channel_video_title

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