Sonntag, 6. November 2011

Ich brauche keinen Krieg gegen den Iran!!!

Nicht vergessen sind die Lügen der USA vor der UN, als sie zum Krieg gegen die Irak aufrief. Das Unrecht in Afghanistan geht immer noch weiter, bis die Rohstoffe des Landes an die Industrieländer strömen und nun soll der Iran aufgrund imaginärer, paranoider Vorwürfe ebenfalls zu einem Bombenabwurfzentrum werden, wie Libyen.

Israel hört nicht auf, den Rest der Welt in einen Krieg aufgrund falsch empfundener Verpflichtungen zu drängen. Niemand kam auf die Idee Israel zu bombardieren, als sie ihre erste Atombombe bauten, wobei Israel immer wieder beton, von diesen auch Gebraucht zu machen. Das scheint keine Bedrohung für die Welt zu sein, nur der Iran. Ich bin auch weiterhin davon überzeugt, dass der Iran vom Westen keines Blickes gewürdigt werden würde, wenn er kein Öl unter seinem Territorium hätte. Vielleicht wäre es Israel lieber, dieses Öl, würde unter seinem Boden liegen?

Wer fängt mit dem ersten Frieden an?

... wenn schon keine wirkliche Demokratie in unseren westlichen Industrienationen  vorhanden sind, sollten wir trotz alle unsere Stimmen, jeder Einzelne für sich im Internet und überall, erheben und dem Kriegsgeschrei entgegenhalten. 

Niemand - kein einziger Mensch braucht diesen Krieg gegen den Iran - nur die Wirtschaft und die Finanzwelt. Sie bestehen lediglich aus Teilmenschen. Die ihre Psyche längst gespalten haben. Für Krieg plädieren und sich als "normaler" Mensch für den Frieden einsetzen.

Sie - diese Halbmenschen -  wollen freien Zugriff auf die Rohstoffe des Iran unter einer von ihnen gesteuerten Demokratie. Es sind die Wölfe in uns selbst, die wir leugnen. Die Werwölfe, die aus uns heraus kriegen und sich einer seltsamen Moral bedienen, um Artgenossen zu reißen. Wenn Demokratie lediglich Mittel zum Zweck der Wirtschaft sind, warum ist es dann erstrebenswert in einer Demokratie zu leben. Es muss offensichtlich noch andere Formen der Selbstverwaltung geben, die nicht einmal einen Krieg und Gewalt als letzte Lösung ansehen und wenn es sie nicht gibt, dann müssen wir sie schnellstens erfinden!

Wir müssen unsere Gemeinschaftsordnung grundlegend überdenken und genau die Momente von Hasse und Krieg aus unserer Wertelehre herausnehmen, die immer und immer wieder zu diesen Bluttaten animieren und immer wieder einen moralischen Grund finden, es zu tun und aus den Blutverschmierten Tätern HELDEN macht.

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es Möglichkeiten gibt, einen weltweiten Güteraustausch zu betreiben ohne vorher irgend einen Eigentumsanspruch als Privatrecht zu vergeben - wobei Staatseigentum und Genossenschaftdenken - auch ein Privateigentum darstellt. Es ist trotzdem ein Ausgrenzen von anderen. Viele unserer Wirtschaftsleistungen sind überflüssig und verschlingen unnötig Ressourcen, die eine Knappheit verursachen, die nicht sein müsste.

Überlegungen, die sich lediglich mit einer Umverteilung der erwirtschafteten Überschüsse in Form von Geld beschäftigen, sind Überlegungen in die falsche Richtung. Sie halten die Wertschöpfungskette, also die Ausbeutung - das Gewinnen und Verlieren - aufrecht und führen zu dem, was keiner von uns Menschen will - ZU KRIEGEN und UNGERECHTIGKEITEN - HUNGER UND ELEND.

Ein BGE, das sich aus einer Wertschöpfungskette generiert, ist nicht gerecht und schon gar nicht ein Mittel zum Frieden. Ist die Fahrt zur Arbeit mit Benzin, an dem Blut und Hass klebt, noch befreiend? Macht diese Art der Ressourcensicherung, die Industriedemokratien für ihre Wirtschaft betreiben überhaupt noch für den Menschen Sinn oder sind es lediglich Auswüchse einer angenommen Ordnung, die längst in die Vergessenheit verbannt werden müsste?

Keine Kuhhandel mehr

Ich plädiere für den Frieden in einer Wirtschaftsordnung, die nicht für den Frieden erdacht wurde. Ich plädiere gerade deswegen für den Frieden, damit die Hirne endlich nach Lösungen suchen, ihren unbändigen Hunger nach Energie - als Leistungsverschwendung anzusehen - und wirkliche Lösungen suchen.

Das ist kein Nihilismus, sondern ein klares JA für den Frieden. Frieden beginnt erst da, wo man anfängt Lösungen zu suchen, die für alle  gleichermaßen erträglich sind und nicht für den einen mehr und für den anderen weniger Abstriche bedeuten. Das sind keine Lösungen, sondern Kuhhandel. Die Welt ist voller Verträge, die nichts anderes sind als simple Diplomatie - die der Sau erklärt, dass ein Sonntagsbraten notwendig ist.

Muss der Iran nun geopfert werden, damit für die nächste Woche ein Sonntagsbraten bereit besteht? ... und wer ist die nächste Sau die wir schlachten für das Ungleichgewicht der Welt, damit sie nicht ins Gleichgewicht kommt?

Wie viele Schuldige wollen wir noch suchen und verurteilen, obwohl wir allesamt die gleiche Schuld tragen. Es gibt keine Unschuldigen. Schießen wir auf den Iran, erschießen wir ein Teil von uns selber und beladen uns mit einer Schuld, die wir bei der nächsten Autofahrt einfach durch den Auspuff blasen.

NEIN ! NEIN ! und noch mal NEIN!

Es muss endlich mit dem Gewinnen und Verlieren Schluss sein. Es bringt uns nicht weiter. Wir müssen auch keine Konzepte entwickeln, die uns alle als Gewinner dastehen lässt, denn das ist nicht nur illusorisch, sondern purer Charlynismus des Irrsinn.

Wir müssen endlich den Kapitalismus als das erkennen was er ist - er ist die Wertschöpfung - das abschöpfen des eigenen ICHs, bis zur völligen Aufgabe der Identität als Mensch - wenn Krieg zum Menschsein gehören, will ich kein Mensch mehr.

Kommentare:

  1. Bellende Hunde beißen nicht

    Uri Avnery sieht die Gefahr eines Angriffs auf den Iran nicht.

    http://tinyurl.com/68ytyku

    Seiner Sicht nach dient das Säbelrasseln vor allem dazu, von den sozialen Protesten im eigenen Land abzulenken. Zudem gibt es nur begrenzte Budgetmöglichkeiten für die Forderungen der Demonstranten nach mehr Lohn und bezahlbaren Lebensverhältnissen.

    Da wären einerseits die Siedlungen, die Unsummen an Mitteln zu ihrer Aufrechterhaltung und zu ihrem Schutz verschlingen. Siedlungen einzustampfen ist ein Israel ein Tabu.

    Dann wären da noch die Fraktion der Ultra- Orthodoxen. Diese müssen nicht arbeiten, keinen Wehrdienst leisten und auch keine Steuern bezahlen. Dafür beten sie den ganzen Tag und lassen sich dabei vom schrumpfenden Rest der Bevölkerung aushalten. Ausgesprochn kostenaufwändig, jedoch ebenfalls Tabu.

    Zum Schluss bliebe als dritte Alternative das Militärbudget, dass alle anderen Ausgaben um ein Vielfaches überragt. Daran zu knabbern wäre vielleicht eine Lösung. Nicht jedoch, wenn man kurz vor einem vermeintlichen Krieg gegen den Iran steht. Also auch Tabu. Was bleibt, ist ein Haufen heißer Luft.

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  2. @Denkbonus

    Sorry, aber träum weiter.

    Sie werden den Iran überfallen.

    Das Geldsystem steht kurz vor der Auflösung.

    Es muss ein weiterer Krieg her, um die gesamten Rohstoffe in der Region unter die Kontrolle der Geldsystembetreiber zu kriegen, Sicherheiten für Luftgeld.

    Die USA führen überall auf der Welt unerklärte Kriege. Geld spielt für die keine Rolle - sie machen es selbst!

    Der Pest, die das Geldsystem als Monopol betreibt, gehören doch die ganzen Rüstungsfirmen.

    So, wo ist das Problem?

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  3. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es Möglichkeiten gibt, einen weltweiten Güteraustausch zu betreiben ohne vorher irgend einen Eigentumsanspruch als Privatrecht zu vergeben - wobei Staatseigentum und Genossenschaftdenken - auch ein Privateigentum darstellt.

    Ja, wie hören...

    Zeig dem Popp, wie es wirklich geht. Die Welt wartet darauf.

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  4. Huhn oder Ei?

    Wer hat's gesagt?

    "Let me first define what is meant by land. "Land" is all the natural universe except Man and wealth. "Land" is not only the earth, it is the oil and minerals in the ground, the air and the sea. Just as you cannot claim to "own" the air or the sea, so you cannot claim to own the earth. All you can do with them is to "use" them. I subscribe to John Locke's view of the origin of ownership rights. Locke believed that ownership of property is created by the application of labor. The application of labor on or to "land," resulting in something which has exchange value, is termed "wealth." It is human exertion, or the "labor" applied in the production of wealth, which determines ownership rights to wealth. Since "land" was not produced by labor there are no ownership rights in land which can vest."

    Hast wohl Fans in Amiland?

    http://www.thedailybell.com/3199/Anthony-Wile-Ingo-Bischoff-on-Why-Land-Cannot-Be-Owned-Why-the-Federal-Reserve-Was-Good-Once-and-What-Needs-to-Be-Done-to-Take-Back-America

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  5. Ups, da war ich wohl etwas voreilig. Man sollte zuerst alles lesen.
    Trotzdem, interessanter Hinweis auf Herrschaftsformen: Monarchy, Oligarchy, Democracy, Republic, Anarchy

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  6. Wirtschaft ist Krieg im Frieden,erst wird der Konkurrent und der mögliche Konkurrent(Arbeitnehmer) bekämpft und falls das Ziel erreicht und es nichts mehr zu Gewinnen gibt,folgt der Satz “Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln”

    M.f.G

    Habnix

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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