Mittwoch, 16. November 2011

Italien: EU-Kommissar Monti übernimmt Italien

Berlusconi nimmt in Italien den Hut. Der ungeliebte Multimillionär nimmt den Hut. Nun hat die EU vollen Zugriff auf Italien und das demonstriert sie mit Monti. Es scheint fast so, also ob Italien glaubt Berlusconi habe die Staatsschulden für sich alleine gemacht. Nun kommen die Sparpakete, die in Italien keiner wollte und niemand stellt sich denen mehr entgegen.

Selbstbewusst verkündet Monti, am 14.11.2011, dass er zuversichtlich sein, Italien aus der Schuldenkrise zu führen. Damit meint er nicht, dass die Schulden getilgt werden, sondern er wird Italien als lukrativen Zinszahler umkonstruieren, damit die Investoren ihre Renditen für ihr Kapital wie gewohnt einstreichen können. Die Geldmengen, die eigentlichen bereitwillige, kostengünstige Leistung der Bevölkerung ist, kann nur durch drastische Sparmaßnahmen in den Sozialleistungen erzielt wieder - wie überall. Deutschland sollte sich nicht schadenfroh im Kreis drehen und genießen wie schlecht es den anderen geht. Deutschland genießt momentan nur eine Schonfrist der Renditejäger.

Deutschland ist momentan noch der Garant dafür, dass Investoren Gelder in die EU investieren. Schließlich ist das der fettes Brocken an Steuergeldern, der zu holen ist.


Ein ehemaliger EU-Kommissar an der Spitze Italien

EU-Kommissare sind diejenige in der EU, die all die vielen schönen Gesetzesvorschläge für das EU-Parlament ausarbeiten. Sie alleine verfügt über eine echte Kompetenz zur Gesetzgebung (Initiativrecht). Das Parlament ist immer noch ein Abnickautomat trotz neuer Regelungen.

EU-Kommissare kommen in diese Positionen nicht durch demokratische Wahlen. Kommissare werden von den Regierungen vorgeschlagen und vom Rat der Europäischen Union (EU-Ministerrat) angenommen. Die Wahl selber ist obligatorisch. Im Rat der Europäischen Union befinden sich lediglich Vertreter der jeweiligen Landesregierung, die berechtigt sind, eigenständige Entscheidung für sein Land zu treffen. Alleine diese Konstruktion auf den angeblichen drei Säulen der Demokratie, zeigt eindeutig, wie undemokratisch und totalitär die EU bereits ausgerichtet ist. Ihr wahres Gesicht, wird sich erst nach den "nötigen" Finanz- und Wirtschaftsreformen zeigen, die im Zuge der Schulden- und Finanzkrise gezogen werden. Die EU muss zu einer Wirtschaftsregierung umstrukturiert werden. Dies entspricht einer nie dagewesenen Ehrlichkeit, denn unsere Vorstellungen von Demokratie war nichts anderes als Wirtschaftsdiktatur auf freiwilliger Basis. Diese Art der Demokratie war lange genug für uns sehr angenehm, da wir indirekt vom Wirtschaftswachstum als Humanität profitierten.

Nun kommt die Stunde der Wahrheit für alle Wohlstandsgläubigen, die meinen ein menschliches System auf der Grundlage eines rentablen Bevölkerung kreieren zu können. Sie werden plötzlich mit Wahrheiten konfrontiert, die noch vor einigen Jahrzehnten als Restrisiko, das nie eintrifft, konfrontiert.

Eine europäische Bevölkerung zu führen, in absehbarer Zeit unter dem wirtschaftlichen Einbruch - also seiner Einkommensquelle leidet - kann nur totalitär regiert werden. In der Konvergenz zwischen Diktatur und Demokratie ergibt dies das Konstrukt der EU. Es befinden sich also alle auf voller Linie der Wertelehre. Wer einen Ausstieg aus der EU befürwortet, er liegt lediglich der Hoffnung, ein wenig mehr Zeit bis zur Zukunft herausschinden zu können.


Das einzige was wirklich hilft, ist eine Abkehr vom Wirtschaftsmodell der RENTABILITÄT (WERTSCHÖPFUNG), das nur dann funktioniert, wenn man verwertbare Menschen in Form von wertvoller und weniger wertvoller Arbeit bemisst, um damit Rentabilität für Wirtschaft und Staat zu erzielen, damit man sich damit Humanität erkaufen kann.. Wir müssen aufhören daran zu glauben, dass man sich durch einen unterwürfigen, rentablen Menschen Solidarität finanzieren kann - denn alleine diese Vorstellung von Gesellschaft ist bereit unmenschlich und unnatürlich.



EFSF: Kein Geld in Sicht

Erstmals wird offiziell in den Medien von einem Währungsgriff gegen Europa gesprochen und trotzdem beherrscht der "neue Neo-Nazi-Terror" die Meldungen. Es steht nicht gut für Deutschland auch auch nicht für die EU. Die großen Sparmaßnahmen der Mitgliedsstaaten fordern ihren Tribut. Die deutsche Wirtschaft kommt ins Stocken. Dieses Mal können keine weiteren Konjunkturpakete geschnürt werden; der Staat kann die Kurzarbeit nicht wie 2008 finanzieren. Dieses Mal werden die Dinge ihren Lauf nehmen, bist zu den leeren Kassen der Kommunen.

Staatsanleihen des EFSF können nur schwerlich am Markt platziert werden. Englische Medien berichten bereits, dass die EZB entgegen allen Aussagen ihre eigenen Anleihen aufkauft. Während dessen werden die Ratingagenturen wieder einmal als mit Verursacher der Schuldenkrise diskutiert. Der Fauxpas, durch die angeblich falsche Herabstufung Frankreichs wird ihnen zu Schulden gelegt. Vermutlich war diese Abstufung des zweit größten EU-Zahlers kein Versehen, konnte aber in letzter Minute noch als Missgeschick dargestellt werden.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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