Dienstag, 22. November 2011

Stuttgart21: Ja, zum Ausstieg - NEIN stimmt nur, wer keine Ehre hat

Ich bin für den Ausstieg von Stuttgart21. Teufel /Öttinger / Mappus, das CDU-Dreigestirn von Stuttgart 21  log und betrog. Es hatte leichtes Spiel. Ihre Wähler waren keine kritischen Bürger, sondern ein blinder Haufen von Parteianhängern, die niemals hinterfragen. Die CDU war und ist für viele die einzige Partei wie die SED in der DDR. Der Filz stank schon lange von innen heraus. Es half nichts mehr, sich gegenseitig den Pelz zu waschen. Das Volk hatte längst vom Betrug Wind bekommen und schrie es in die Welt hinaus. Nicht einmal Wasserwerfer konnten die Wahrheit aufhalten.

Skrupellos veruntreuten sie Milliarden und stellten Gewinn in Aussicht, die in Wahrheit ein Draufzahlgeschäft sind. Stuttgarts Bürgermeister verweigerte die bürgerliche Mitsprache und die Presse spielte eine parteipolitische Rolle, der sie sich heute nicht einmal schämt. Man bezichtigte die Gegner einfach als Nihilisten des Fortschritts.

Die verantwortliche Bagage ist längst über alle Berge. Entzieht sich ihrer Verantwortung und hinterlässt nicht nur ein Loch in Stuttgart, sondern auch in der Landeskasse. Teufel hält heute Vorträger über Ethik in der Wirtschaft. Öttinger sitzt in Brüssel und Mappus suhlt sich im Schlamm der Wirtschaft.

Was falsch und unter Lügen begann, wird mit einer Volksabstimmung nicht richtiger. Meiner Meinung nach gehört das Verhalten der CDU-Landesregierung vor Gericht. Bewusste Verschleierung und die damit verbundene Veruntreuung von öffentlichen Geldern ist kein Kavaliersdelikt, über das mein einfach hinweg sehen darf. Politik ist kein Bundesligaspiel, denn es mangelt an Schiedsrichtern.

Selbstverständlich fällt es schwer, sich selber einzugestehen, dass man durch seine heiß geliebte Partei, die das christliche Prädikat im Namen trägt, selber zum Deppen gemacht wurde. Doch Sturheit hebt die Schande nicht auf. Es müssen Zeichen gesetzt werden: So NICHT - NICHT mit uns - wir sind doch keine Deppen.

Selbst mit den Kosten für den Ausstieg wollen Sie uns noch anlügen; der Landesregierung verbieten, die echten Zahlen vor der Volksabstimmung zu veröffentlichen. Da ich nur - Gehts noch? Dem Hartz4-Empfänger gönnen sie die Butter auf dem Brot nicht, ihre Kinder schicken sie in alte Schulen und maulen bei jeder Elternversammlung, aber für Stuttgart21 stecken Sie Gelder förmlich in den Reißwolf.

Ja - das ist Parteigefolgschaft wie in alten Zeiten. Man geht durch Dick und Dünn; durch Lug und Betrug, Hauptsache man verliert das Gesicht nicht. Das gilt ganz besonders für die schwarzen Ecken im Ländle. Man denkt nicht und hinterher wars keiner, der seine Stimme abgab. So versteckt man sich in der Masse und in der Wahlkabine zittert die Hand vor Frust und doch hält man dem CDU-Filz die Teure, weils immer schon so war.  Das ist die Ethik der Kirchgänger, die sich jeden Sonntag vor dem Altar versammeln und um Absolution beten. Das ist die Ethik des Geldbeutels und der Unterwürfigkeit.

Stuttgart21 muss ein Mahnmal für missverstandene Demokratie sein. Nur Mut! Gerade die Belogenen und Betrogenen müssen mit Ihrer Stimme für das Kündigungsgesetz ein für alle Mal für Gerechtigkeit sorgen - denn so gehts nicht! So springt man nicht mit Menschen um, die einem das Vertrauen schenken. Wir sind schließlich nicht in der DDR, wo die Partei immer Recht hat, auch wenn sie im Unrecht ist.

Kommentare:

  1. Stuttgart 21! War da was?

    Gerade bin ich auf ein interessantes Video aufmerksam gemacht worden, in dem eine interessante Theorie verfolgt wird.

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=zwzOSteTn2Q

    Interessant für mich außerdem, dass die Jugend offenbar doch noch zu retten ist!!

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  2. Noch eine Video zur Kostenübernahme gefunden.
    Falls du aus der Region stammt, was wohl der Fall ist, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, viel Spasss...

    http://www.youtube.com/watch?NR=1&feature=endscreen&v=O9Vn50G1uZ4

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  3. Gerade habe ich gefunden, warum das damals schief ging:

    http://www.titanic-magazin.de/uploads/pics/Stimmzettel-reloaded_01.jpg

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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