Samstag, 31. Dezember 2011

2012: Das Jahr der Angst

Ich bin davon überzeugt, dass die Welt auch im Jahre 2012 nicht untergeht. Dazu hab ich bereits zu viele Weltuntergänge überlebt. Das einzige was für manch einen untergehen wird, ist sein perfektes Wohlstandsleben. Das Vorrecht des Ausbeutens wird ihm im Zuge des selbst aufgebürdeten Lebensspiels entzogen. Er muss sich den Regeln für die Verlierer beugen. Das wird oft als Weltuntergang bezeichnet. Doch diesen Weltuntergang haben wir hier für viele andere Menschen auf dieser Welt, bereits verursacht. Nun sind wir an der Reihe und vollführen einen Gnadentanz der Bettler.

Es gibt keine universell gültige Richtlinie zum Glück - zum Reich der Reichen - zum Himmelreich. Die einen sammeln Geld, die anderen Seelen - die Währung nach dem Tod. Es ist ein Märchen, das wir uns immer wieder selber erzählen, bis wir es leben - im Theaterstück auf der Weltbühne. Nun in dieser Aufführung wird ECHT GESTORBEN.

Es kann auch Selbstmotivation genannt werden. Das tägliche Selbstgespräch vor dem Spiegel. Wir erklären uns selber wie toll, erfolgreich und unentbehrlich wir sind - denn schließlich versetzt Glaube Berge.

Wir trägen die Wahrheit in den Hintergrund. Jeder Reichtum braucht die Armut, sonst ist es kein Reichtum. Wer die Welt sehen will wie sie ist, muss zuerst die eigenen vier Wände einreisen, in die er sich selber einsperrt. Es hilft nichts, sich Gleichgesinnten anzuschließen, die gerade in die gleiche Richtung aus ihrer Box heraus gucken wie ich. Das erweitert nicht die Perspektive, sondern vervielfältigt sie nur. Es ist ein Zeichen der Macht, nicht des Wissen. Auch wenn viele einer Meinung sind, muss es noch lange nicht bedeutet, dass sie RECHT haben. Das hat uns die Geschichte schon viel Male bewiesen.

Entpersonifizierte Selbstverwaltung im Systemzwang

Betrachten wir doch einfach einmal den Staat vs. Bevölkerung, die ihn schaffen durfte, weil sonst die Wirtschaft- das System - nicht funktioniert. Man würde sonst heute noch im Feudalismus leben – der universellen Macht des Eigentums. Der Staat befindet sich sozusagen in der Vogelperspektive. Er ist ein imaginäres Individuum. Erschaffen von uns Einzelmenschen, für uns, zur Optimierung der Rentabilität für die Wirtschaft, von der wir alle leben. Wir erschufen uns ein Gesetz, mit eingebauter Moral (den Religionen nachempfunden), die das Unrecht unseres Handelssystems ausgleichen soll. Die Gnade wurde zum Recht. Doch wir bilden als Bevölkerung keine Einheit, sondern viele Millionen Einzelstimmen, die alle nur ihren eigenen persönlichen Vorteil (Gewinn) aus den Massen ziehen wollen. Die Grundaufstellung unseres Kollektives heißt: „Alle für EINEN!“ - 80 Millionen wollen Nutznießer sein. Keiner will das Nießrecht bedienen.

So kann das Überwesen, niemals jedem gleichsam dienen - es muss einen Kuhhandel nach dem anderen abschließen. Der Staat – die Politik - ist ein Spiegelbild unseres angeblich erfassten Seines, hinterhältig und gemein. Ein Grund mehr ihn zu hassen, anstatt uns selbst zu überdenken. Wer am lautesten schreit, wird beachtet, oder aber es findet ein großes Unrecht statt - dann rückt es in unser und damit in das Blickfeld des Staates. Das Überwesen reagiert in Mitleid. Das ergibt den Drang zum Gruppenzwang. Man buhlt um die Liebe - eben um die finanzielle Zuwendung, mit der Liebe - Nächstenliebe und Gemeinschaftswesen – eben Menschlichkeit - erkauft werden kann. Das Grundübel unserer Lebenserfassung. Wer hungert hat dient sich an, und zwar bei dem der etwas hat. Un wer was hat, muss Großmut zeigen – dann hat er ein Recht auf Profit = „sozial ist was Arbeit schafft!“ - Ein Hoch auf den Arbeitgeber und deshalb ist es die hohe Pflicht des Staates, den Unternehmer zu fördern, denn damit fördert er das Volk. Tut der Staat dies nicht, ergreift das Kapital die Macht und herrscht – denn ein Menschenleben ist nix wert, wenn es keinen Profit abwirft. So wird jeder Arbeitnehmer zum Kapitalist in seiner eigenen kleinen Welt. Er gehört sich selber und kann sich verkaufen, an wen er will - er ist frei.  

In Wahrheit steckt das Volk, jeder einzelne Bürger in seiner Box und guckt sich die Welt durch seinen kleinen Spion in der Wand an. Er glaubt er sieht die Welt, die Realität und doch ist es nur ein Bruchteil – eben das was er sehen will. Passt ihm das gesehene nicht, hat er die Möglichkeit sein Loch an anderer Stelle zu bohren, damit er das nicht sieht, was ihm nicht gefällt oder ihn persönlich nicht berührt. Er macht sich so seine eigene kleine Realität – Eskapismus. .... und deshalb ist der Staat der erklärte Feind von allen und doch das Spiegelbild eines jeden. Der Kampf jeder gegen jeden – ohne Rücksicht auf Verluste. Man würde am liebsten die Wirtschaft zermalmen, um hinterher festzustellen, dass ohne den Umschlagplatz des Profites – eben den Schlachtfeld, des Kapitals, nichts zu gewinnen gibt.

Der Einzelmensch will keine Entscheidung treffen, denn jede Entscheidung bedeutet VERLUST, das sagt ihm seine Vernunft.


Doch was sieht der Einzelmensch tatsächlich?

Er sieht die Box seines Nachbarn. Hat er Glück und steht er auf einer Anhöhe, kann er sogar mehrere Boxen überblicken – welch ein Glück und doch sieht nur das gleiche Elende der Entscheidungslosigkeit. Dem Nächsten versperrt die Box der Bank den Blick auf die Welt – ein willkommener Feind der freien Sicht. Und ein anderer findet keine Zeit in die Welt hinaus zu schauen, weil er sich um seine Kinder kümmert. Doch jeder kann ganz bequem den Blick nach oben richten - zum Überwesen zu seinem Staat zu seinem entpersonifizierten ICH. Das böse Wesen der Vernunft, das ausgelagert ist und die Entscheidungen treffen soll, zu denen man selber als Einzelmensch gegen das Kollektiv nie fähig wäre.


Was sieht der Staat – das ausgelagerte Wesen?

Der kleine Mensch sieht sein Oberich; verschmolzen mit allen anderen ICHs in dieser Nation und doch glaubt er, das Oberich muss nur auf ihn hören, ihn betüddeln und mit Wohlstand nähren. Tut das Oberich dies nicht, fühlt sich jeder kleine Mensch benachteiligt – der auf seine Art. Der Arbeitnehmer will mehr vom Arbeitgeber. Der Arbeitgeber fühlt sich vom Arbeitnehmer überfordert und jeder ist im RECHT. Die Schizophrenie ist auf ihrem Höhepunkt angelangt. Der Irrsinn, die Manie nimmt seinen Lauf. Gegen wen soll der Staat Amok laufen? Immer und grundsätzlich gegen die Minderheit. Die Minderheit kann sich aber auch in der Masse befinden, wen jemand etwas von Mengenlehre versteht.

Das Oberich löst also seine Zwangslage mit Raffinesse. Es ist geschaffen aus der Schizophrenie des Volkes und daher eine Puppe, ein Diener des Systemzwangs. Sein Ziel ist die Einhaltung der Systemregeln. Wer sich durch die Macht des Habens gängeln lässt wird nur etwas größeres schaffen, das durch Rechte noch besser gängelt. Geht es schief, war es immer dieses entpersonifizierte ICH – nie das ICH im Einzelnen. Das ist der kollektive Freispruch, den diese Art von Selbstverwaltung parat hält.

Das Erschaffene kann nicht besser sein als sein Schöpfer – es ist und bleibt klein und erbärmlich - eben wie sein Ebenbild – eben wie der Einzelmensch, habgierig und korrupt. Im Staat kämpfen Wirtschaft vs. Menschlichkeit – wie Raubtiere. Doch niemand stellt die Frage, ob Menschlichkeit die Wirtschaft braucht. Wie soll das Überich (das hätte erschaffen werden sollen), nicht zu verwechseln mit dem Oberich, etwas verteilen, was der kleine Mensch nicht zu teilen vermag, denn der Profit ist unnatürlich, wer also den Zins abschaffen will, muss gleichsam den Profit abschaffen, - aber das will keiner – keiner will sein „goldenes Kalb“ schlachten.

Kriegserklärung an Freud
Definition Oberich:
Das Oberich, wird aus der Seele des kleinen Einzelmenschen erschaffen, das in seinen Augen die Aufgabe hat, nur für sein Wohl zu sorgen und dafür die ganze Menschheit in die Pflicht zu nehmen.
Definition Überich:
Das Überich kennt kein Vorrecht des ICHs. Es denkt als Einheit – nur was GUT für alle ist, ist für den Einzelnen gerade gut genug. Es ist die Demut, die keine Vorrechte kennt.


Das Hirn braucht ARM(E) – es hat Vernunft – doch der Arm kennt den Verstand

Das Oberich kann nur verteilen, was es vorher stahl. Also mästet es, um zu rauben. Und der Arme schreit: "Mäste mehr, um mich satt zu machen." So glaubt die Menschheit mit der Moral des Unrechts, Recht zu schaffen. Der Dieb ist sein eigener Richter, Ankläger und Kläger. Nur nicht zu viel nehmen, sonst stirbt der rechte ARM(E) ab. Das Hirn, der Kopf, die Intelligenz braucht ARME zum Arbeiten. Die Moral sagt: "Die Mühsal ist der ARM(E) Lohn.“

Warum KOPF?? , frage ich ... Warum, soll der ARM(E) sich ins siedende Wasser strecken, um das Gold heraus zu holen? Nur die Vernunft des Profites wird dies RICHTIG heißen, der Verstand hält es für falsch. Daher ist anzunehmen, dass der Verstand heute im ARM(E) steckt.  


Das is der ARM(E) Lohn und des Hirnes Profit. So entsteht ein Riese mit übergroßem Kopf, der kippt. Das Ziel des Menschen ist ein Hirn, das keinen Arm mehr hat, der ihn füttert. Das ist die Logik des Profits. 

Das Oberich - der Staat - ist also nicht der Verstand, sondern die Vernunft der Menschheit, Die jeden zum Kopf machen soll, weil jeder den Profit will - ohne die Mühsal. Wäre der Verstand das Überich, würde er sagen: Es gibt keinen Profit mehr und Du Kopf bist nicht mehr als der ARM(E).
Kopf sagt: "Hand, wenn Du schnell genug bist, wirst du den Schmerz erst merken, wenn Du längst schon aus dem Wasser wieder heraus bist. Ein kleiner Lohn für diese Mühsal sei Dir aber sicher.

Wie oft verbrennen wir uns noch selbst und winden uns hinterher im Schmerz, weil die Vernunft immer und immer wieder den Verstand überlagert. Die Menschheit ist eins. Sie ist nicht Kopf und auch nicht Arm. Kein ganzer Körper denkt in sich aufgeteilt in Profit und keine Zelle gehört sich allein. Sie ist da, weil der Körper als ganzes da ist. Kein Zellstamm kann über den anderen herrschen oder gar den ganzen Körper als seinen Besitz beanspruchen.

Es gibt kein natürliches Recht auf Eigentum und damit kein Recht auf Profit und Vorrecht. Der Arm füttert nicht den Mund als Teil des Kopfes, sondern alle Zellen des Ganzen. Der Kopf hat nicht das Vorrecht auf, das neue, Sauerstoff angereicherte Blut. Dafür gibt es kein Naturgesetz. Gnade ist daher auch kein Naturgesetz, sondern das wohlmeinende Öffnen einer zwanghaft angebrachten Armpresse.
Sprengen wir die Ketten der Vernunft und atmen frei ohne den Zwang des Bonusdenkens. Das Hierarchiedenken ist nur eine Erfindung der Profitvernunft. Sie sah sich einen Körper an uns sagte, der Kopf ist oben - also ist er der Chef. Im gehört der Körper, alles andere unterwirft sich. So übernahm das Oberich zu erst als Monarchen, später als Demokratie das kognitive Nervensystem der Menschheit und so atmet die Menschheit nur noch, wenn der Profit stimmt.

... also kleiner Mensch arbeite, damit der Kopf nach Luft japst. Schalten wir also die Vernunft ab, wird nach einer kurzen Ohnmacht der Körper ganz von selber und ohne denken anfangen zu atmen, wenn wir aufhören nur noch etwas gegen einen Bonus zu tun. Die Menschheit wie die Erde sind in sich geschlossene funktionierende Systeme, jede Aufteilung in Eigentum ist daher unnatürlich und lebensbedrohlich.

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