Dienstag, 13. Dezember 2011

Attentat in Lüttich: Das 9/11 Symdrom hat wieder zugeschlagen

In der Lütticher Innenstadt (Beligen)wird geschossen. An die zwei Tode und mehrere Verletzte soll es geben. Noch haben die Medien keine rationale Erklärung für diese Ausschreitung aber es wird fieberhaft danach gesucht. Es gibt nicht viele Möglichkeiten in unserer kleinen Gedankenwelt. Es muss entweder Rechtsradikalismus sein oder Islamismus.


Seit einem Jahrzehnt erhält die westliche Welt eine Gehirnwäsche, d. h. eine vorgegebene Richtung für rationale Erklärungen. Sei den Anschlägen vom 11. September 2001 gilt der Islam als Klassenfeind, wie damals der Kommunismus und der Ostblock im Kalten Krieg. Diese Panik vor einem nicht existierenden Feind hat sich nun verselbständigt und treibt ihr Unwesen in den Hirnen der Menschen. Verarmt der westliche Mensch, ist immer der Ausländer schuld. Das ist kein Phänomen, das die Deutschen für sich alleine gepachtet haben. 

Der Ursprung dieses heutigen Hasses auf den Islam ist das Unvermögen der USA, die Anschläge vom 11. Sept. 2001 selbstreflektierend aufzuarbeiten. Sie wollen sich einfach der Frage nicht stellen, warum islamische Länder, die USA als Feind betrachten. Augenhöhen darf nicht nur als emotionales Schlagwort benutzt werden, sondern sie muss praktiziert werden. Wer eine andere Weltanschauung bzw. eine andere Vorstellung von Handel und Marktwirtschaft hat, darf nicht einfach von unseren Wertevorstellungen überrollt werden.

Genau das provoziert den Terrorismus, dem man heute so hingebungsvoll bekämpfen muss - als höchste Aufgabe ansehen; unsere Gesetze dafür ändern und mehr Kontrolle akzeptieren. Das Opfer ist zuzusagen der Täter. In unserer Gesellschaft wird akribisch zwischen körperlicher und geistiger Gewalt unterschieden. Gewalttäter werden nur als solche erkannt, wenn sie zuschlagen oder Bomben legen. Krieg als solcher wird als gerecht empfunden und nicht als Gewalt. Das vorangegangene Mobbing, Diplomatie oder Knebelverträge, die ein Handelspartner in seinen Auswirkungen gar nicht voll erfasste, sehen wir nicht als Gewalt bzw. Vergewaltigung an. Wir halten diese Gewalt für Recht und Vertragslehre. Dafür verfügen wir über Gesetzesbücher und Moral. Wir müssen also auch Verträge einhalten, die sich im Nachhinein als unlauter herausstellen. Das erwarten das Opfer eben dann von den anderen auch.

Es wird höchste Zeit die Reissleine zu ziehen. Aufzuhören mit Diplomatie, eben mit dem hinterhältigen Kuhhandel aufzuhören und Tacheles zu reden. Der Westen ist offensichtlich in der Lage, das Kind beim Namen zu nehmen, aus Angst er offenbart seine Abhängigkeit gegenüber den Ölstaaten, die dem Islam anhängen.

Wir folgen immer noch der alten Kriegskunst. Ein Land hat etwas, was das andere braucht. Die Industriestaaten sind sozusagen die Allianz der Habenichtse, die etwas holen wollen, es aber mit der heutigen Auffassung von RECHT an sich zu reißen versuchen - eben ohne Krieg ... und wenn doch Krieg ... eben eine Friedensmission.

Dazu benutzen sie die Kunst der Manipulation. Westen gegen Islam. Nun ist erkannt, dass diese Manipulation eskaliert und unkontrollierbar wird. Der nächste Selbstläufer ist längst unterwegs und wird als RECHTSRADIKALISMUS bezeichnet. Dieser ist aber nur das Resultat der heutigen Berichterstattung und der Staatsräson, die Wahrheit vermeidet. Wir wurden zu Hassmenschen gemacht, um unser eigene Habgier moralisch umsetzen zu können.

Im Grund hasst kein Mensch einen anderen. Das was wir als Hass empfinden ist der Neid und die Verteidigung des Eigentums und doch sind wir im Grund alle von einander abhängig. Kein Land, keine Nation, kein Glaube und kein Mensch kann ganz alleine für sich, mit seinem Hab und Gut leben.

Diese Erkenntnis muss nicht aus dem Volk in die Regierungen und in die Herzen der Entscheidungsträger hinein, sondern die Entscheidungsträger müssen es von Oben in die Herzen der Völker geben.

Amerika ist in dieser Hinsicht kein Vorbild. Es ist der Haudegen, dem alle aus Angst folgen, sonst setzen sie sich dem Hass dieser Supermacht aus. Freunde getrauen sich, die Fehler des anderen aufzuzeigen und zu benennen. Doch davon sind wir alle noch sehr weit entfernt. Da der angebliche Freund, nur eine Zweckfreundschaft sucht.

Teile der Deutschen bejubelten Robert Koch, wenn er unverhohlen Ausländerhass in moralisch gekleidete Sätze formulierte. Die Masse ist ein Produkt der Vorbilder "da oben". Sie verteidigen sie und sind daher selber Menschen, die unter großen Verlustängsten handeln, die in Wahrheit nur dann existieren, wenn wir die Regeln des MEINS und DEINS beachten.

Das geht sogar so weit, dass wir glauben es sei moralisch, wenn einer etwas hat, das ich brauche, dass er es mir gegen einen Obolus zu verkaufen hat. Doch das ist keine Moral, sondern emotional verkleidete Gier. Die Krönung unserer Moral ist, dass dieser angebliche Obolus die Rohstoffländer in unsere Abhängigkeit stürzt.

Das ist von denen längst erkannt worden. Es wird eben nicht auf Augenhöhe verhandelt, sondern behandelt und mit Intrigen und dem öffentlichen Druck gearbeitet, der ebenfalls nur mit Lügen zu erlagen ist.

Wir müssen die Regierenden nach ihrem Charakter beurteilen und nicht nach ihrer Moral

Das Lügengebäude bricht zusammen. Die Regierenden betreiben Flickschutzerei an allen Ecken und Enden. Mit dem Resultat, dass es zu solchen "Anschlägen" wie in Oslo und jetzt in Lüttich (Belgien) kommt. Mehr Ehrlichkeit von den Verantwortlichen ist nicht nur gefragt, sondern eine Frage des Charakters und den kann man auch ohne Moral haben.

Wir sollen uns also in Zukunft über den Charakter unserer Regierenden, Eliten, Meinungsbilder und Entscheidungsträger unterhalten und die Moral außen vor lassen. Sie ist kein Gradmesser für Gerechtigkeit. Wir leben in keiner gerechten Welt.

Je mehr wir andere unterdrücken und es als Moral und Strafe bezeichnen, desto höher wird die Gegenreaktion durch Gewalt erfolgen. Es hängt also immer und immer wieder am Charakter der verantwortlichen Meinungsbilder. Sie haben aber nichts anderes im Sinne als Macht, also bedienen sie ihr Volk mit noch besseren und noch ausgereifteren Lügen und begehen damit ein Verbrechen an der gesamten Menschheit.

Dies gilt nicht nur für die westlich-christlich orientierte Welt, sondern auch für die muslimische. Man stellt Moral gegen Moral; anstatt sich auf den Charakter zu besinnen.

Kommentare:

  1. Kein Wunder das in Belgien auch mal was passiert.
    Wovon man nicht wirklich was mitbekommt ist der flämisch/wallonische Konflikt in dem das Land seit Jahren ist.
    Belgien wäre beinahe erst vor kurzem an diesem Konflikt zerbrochen.

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  2. Sicher, aber es hat mit dem Konflikt bzw. Hass oder Neid - wie immer wir das nennen wollen, gegenüber ausländischen Bürgern nichts zu tun.

    Die belgische Partei Vlaams Belang demonstrierte gegen die Islamisierung in Europa. Das war auch der Beweggrund von Breivik in Norwegen.

    Daher überlege ich zu erst woher der Begriff Islamisierung kommt und wie er in die Welt katapultiert wurde. Dies geschah erst nach dem 11. Sept. 2001 bzw. aus diesem Grund.

    ... Daher ist für mich der Ideengeber für all diesen Hass und Diskriminierung die Berichterstattung und die kollektive, weltweite Aufarbeitung von 9/11.

    Offizielle wurde ein Schuldiger und damit eine ganze Gruppe genannt. Da es zu keiner Aufarbeitung kam, was der emotionale Grund für diese Anschläge hätte sein können, gehe ich davon dass es entweder ein fingierter Anschlag war oder aber die Regierungen sind tatsächlich so dämlich und wollen nicht denken.

    LG

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