Dienstag, 27. Dezember 2011

Iran: Ehebrecherin (Mörderin) droht Todesstrafe

Seit geraumer Zeit erfüllt die Schlagzeile"Ehebrecherin zum Tode verurteilt", die westlichen Medien. Die Medien legen Ihre Betonung auf "Ehebrecherin". Getragen von dem Wissen, dass die meisten nur die Schlagworte der Überschrift lesen und zu braven Soldaten der Staatsräson werden. Doch in Wahrheit handelt es sich  um einen gemeinschaftlichen verübten Mord. Aschtiani plante mit ihren Freund den Mord an ihrem Ehemann. Ein Verbrechen, das im Westen, in den USA, als kaltblütig, geplanter Mord bezeichnet wird, der in den USA schon mehrfach mit der Todesstrafe belohnt wurde.

Dieser Justizfall wird ganz offensichtlich politisch ausgeschlachtet. Der Islam ist ein Frauenfeind. Die Frau ist der Willkür des Mannes ausgeliefert - was in unseren westlichen Kreisen niemals vorkommt.

Ich bin kein Freund der Todesstrafe und unterscheide nicht zwischen Steinigung und Todesspritze. Es wird Zeit für Selbstkritik gegenüber unserer eigenen Gesellschaft, anstatt ständig mit erhobenen Zeigefinger, wie Blinde, größere Schandtaten aufzudecken, um die eigenen zu übertünchen.


Die Fragen sollte sein:

WAS macht es möglich, dass der Mensch mordet ... und wann ist töten gerecht? Genau diese Fragen offenbaren sich in der Diskussion über die Todesstrafe und doch geht es nur um Rache und Genugtuung.

Was unternahmen die Angehörigen der Ermordeten, dass der Mörder sich nicht ungerecht behandelt fühlte?

Wie unschuldig sind wird alle an jedem Mord oder gerechtem Töten auf dieser Welt?
Wann erscheint Gewalt sinnlos? ... Doch wenn es "sinnlose Gewalt" gibt, gibt es auch eine sinnvolle Gewalt.

Was macht Gewalt sinnvoll? ... Wenn sie die Menschlichkeit verteidigt oder ist gerade die Verteidigung die Aufgabe der Menschlichkeit?

Der Grund unserer Unzufriedenheit und damit die Sehnsucht nach Zufriedenheit/Frieden muss also da liegen wo wir anfangen Menschlichkeit als Gesetz zu definieren, weil wir einem System freiwillig unterworfen sind, das Unmenschlichkeit als Norm anerkennt.

Ist jeder der nach Frieden ruft, bereits ein Kriegshetzer und Beschwörer der radikalen Menschlichkeit?

Setzt er nicht seine Rache als Maß für Gerechtigkeit an?

Jeder Horde von Revolutionären beseitigt ihre Peiniger mit der Argumentation der Gerechtigkeit. Doch was ist das für eine Gerechtigkeit, die nur Ereignisse und Auswüchse dahin metzelt und die Regel für die systemische Ungerechtigkeit - als Gerechtigkeit im Wappen trägt?


Das falsch verstandene Bild der Frau in der Bibel

In vielen Geschichten, Mythen und Religionen gilt die Frau als das Böse, die Versuchung. Die armen Dummen dieser Welt, die sich anmaßen diese Schriften zu interpretieren und sich heute Priester oder Gelehrte nennen, haben damit eine Welt geschaffen, die berechtigt, Frauen zu Unterdrücken.

Die Gier und die Begierde nach Macht, Ruhm und Reichtum wurde so einfach in die Wohllust hinein interpretiert. Die eigentliche Systemkritiker, die sich wie ein roter Faden durch die Menschheitsgeschichte zieht, ist so eine Fehlinterpretation zum Opfer gefallen. Das Herrschen kann ohne Hemmungen durch Eigentumsanspruch kann so ohne Kritik weiter gehen.

Wer sich selber als Eigentum empfinden, entwickelt kein schlechtes Gewissen, einen anderen mit Haut und Haaren besitzen zu wollen. Frauen könne aus Mangel an Kraft, ihren Willen nur mit Raffinesse durchsetzen. So entschloss sich der Mann, eine Frau zu sein und die Frau zu verteufeln.

Der Islam steht in dieser Hinsicht der Interpretation der Bibel noch an der Spitze. Er hat noch nicht gelernt, den verweiblichten Mann zu spielen, der mit Raffinesse unterdrückt. Doch die Raffinesse einer Frau dient nicht dem Eigentum, sondern dem Erhalt der Familie und dem Leben der Kinder. Deshalb ist es an der Zeit, dass Mann und Frau sich nicht als Konkurrenten empfinden, sondern als Einheit.

Die Frau muss kein Mann sein und wie eine Bärin ihre Jungen alleine großziehen. Der Mann muss keine Frau und diese nur noch decken wie ein Zuchthengst. So erliegen wir dem Wahn der Gleichmacherei, der Uniformierung in Herz und Vernunft - wobei die Vernunft die größte Täuschung unseres Seiens ist. Entgegen der Gelehrten Meinung ist die Vernunft nicht natürlich, sondern ein Resultat und Ergebnis unserer künstlich geschaffenen Realität, die Eigentumsrecht über die Menschlichkeit stellt. 

Die Vernunft kennt nur das Eigentumsdenken und diktiert uns das auf, was wir so hassen. Die Vernunft ermöglicht und Herrschen überhaupt zu akzeptieren. Sie ist ein Anpassungsinstrument an diese künstliche Realität - erzeugt durch die Fehlinterpretation von alten Mythen, wie die Bibel.

Diese Ungleichheit, erzeugt aus falschen Weisheiten, dient als Grundlage für unser Sein und unsere Gesellschaft. Es wird Zeit, dass wir eine denkende Menschheit werden und die Vernunft, die uns denken vorgaukelt, mit Fragen enttarnen, bis sie entsetzt aus unseren Gedanken verschwindet.


http://www.stern.de/panorama/iranische-ehebrecherin-droht-aschtiani-nun-doch-die-todesstrafe-1766875.html

http://www.thailandtip.net/index.php?id=nachrichten&tx_ttnews%5Bpointer%5D=14&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2205&tx_ttnews%5BbackPid%5D=185&cHash=790bb626efa0b480cd895b6a1426a202

1 Kommentar:

  1. Das ist die Meinungsmach Maschinerie...wer nicht hinterfragt bleibt dumm, oder im Glauben! Gut das Du das Thema wieder aufgreifst!

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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