Sonntag, 4. Dezember 2011

Klimawandel/Wärmedämmung: Wie wird eine Wertschöpfungskette in Gang gesetzt?

Die Diskussion über Klimawandel und Ölverknappung folgt nun das in Gang setzen einer Wertschöpfungskette. Eine moralische Verantwortung mit gleichzeitigem Spareffekt suggerieren, Wärmedämmmaßnahmen an alten Gebäuden. Hinzu kommt der bald einsetzende gesetzliche Druck, der auf Immobilienbesitzer angesetzt wird.

Kapital muss für diese neue Wertschöpfungskette freigemacht werden. Dazu dienen die Immobilienbesitzer. Sie erzeugen Kredite und schaffen so für frische Kapital, das in die neue Wertschöpfungskette eingeführt wird. Nutznießer sind die Materialhersteller und das Handwerk. So erzeugt die Politik neue Arbeitsplätze und erzielt dadurch einen fiskalischen Effekt, durch die Schulden der Häuslesbesitzer.

Diese Wertschöpfungskette wird nicht über den Steuerzahler erzeugt, sondern durch Gesetze, die dem Hauseigentümer erlauben, seine Mehrkosten, an den Mieter weiterzureichen. So erhöht sich der Leistungsdruck des kleinen Menschen weiter und er ist sich nicht einmal bewußt, wie es dazu kommt.

Auf der anderen Seiten, werden die Nachteile der Wärmedämmung systematisch unterschlagen. Kämen sie ungeniert und unbewertet in die Öffentlichkeit, hätte zwar der Häuslesbesitzer tatsächlich die Möglichkeit der freien Entscheidung, doch das ist nicht gewollt. Es würde das Wirtschaftssystem gefährden. Wird die aktuell praktizierte Wärmedämmung weiter umgesetzt, sind die Folgeaufträge längst absehbar. Der Immobilienbesitzer unterschreib sozusagen mit seiner neuen Dämmung gleich die Sanierung mit.

In den 1970er wurden bereits derartige Wärmedämmplatten verbaut. Danach wusste man, dass die Bausubstanz dadurch zerstört wurde. ... Und heute erzählt man uns, dass das gleiche Prinzip nun besser sei.


Kommentare:

  1. @Politprofiler

    Das ist ja mal Wahnsinn was da betrieben wird aber ich finde du sprichst nicht direkt an was hier eigentlich in Wirklichkeit gemacht wird.

    Du sagst es wird eine "Werschöpfungskette in Gang gesetzt" aber das klingt meiner Meinung nach viel zu geschönigt.

    In Wirklichkeit wird hier schlicht und einfach Wertvernichtung betrieben, denn zur Werschöpfung ist es wichtig, dass Werte so schnell und gründlich wie möglich vernichtet werden, damit der Zwang entsteht neue zu erschaffen.

    Man versucht diejenigen anzugreifen, die versuchen sich innerhalb des Wertesystems durch zb Immobilienbesitz unabhängig zu machen.
    Die meisten denken ja, wenn man Immobilien hat ist man unabhängig und hat ausgesorgt aber weit gefehlt, es brauchen nur irgendwelche Verordnungen kommen und Baupfuscher und schon verwandelt sich die eigene Immobilie in einen Haufen Müll und man sitzt wieder auf nem Schuldenberg und ist nun wieder gezwungen andere auszubeuten oder die eigene Existenzvernichtung in kauf zu nehmen.

    Fazit ist, man entkommt dem System nichtmal wenn man viel besitzt.

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  2. @anonym

    Für mich ist eine Wertschöpfungskette - Wertvernichtung - denn schließlich muss einer seinen Wert hergeben, damit er abgeschöpft wird.

    Das ist die Grundsätzlichkeit einer Wertschöpfungskette. Es kommt also immer darauf wo man in dieser Wertschöpfungskette steht.

    In der hier beschriebenen, ist der Häuslesbesitzer, der ARSCH und der Arbeiter des Betriebes, der das Dämmmaterial anbringt, der Nutznießer durch einen Arbeitsplatz, der Staat durch Steuern und der Unternehmer durch den Gewinn.

    Um die Unsinnigkeit der Wertschöpfung zu erkennen, sollte man das gesamte Gebilde erfassen und sich nicht auf die momentan eigenen Position sich zurückreduzieren, sonst beginnt eine Opferdiskussion. Diese Diskussion bringt uns genau zu den Lösungsvorschlägen, die Politik und Wissenschaften immer wieder aushandeln.

    Sie versuchen die "Arschkarte" immer wieder einem anderen zuzustecken.

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  3. Nene der Häuslebesitzer gibt ja nicht nur einen Wert her um abgeschöpft zu werden, er wird gleich 3 mal abgeschöpft, einmal durch die Anbringung des Produktes, danach durch die Entfernung des Produktes und danach muss er sein Haus sanieren, weil es durch das Produkt beschädigt wurde.

    Es wird also nicht nur ein Wert hergegeben sondern besonders hinterhätig und nachhaltig nachträglich noch vernichtet, damit der Wert des Wertebesitzers weniger oder nichts mehr wert ist und er somit gezwungen ist sich neue Werte anzueignen.

    Es geht hier ja nicht nur darum einen Wertebesitzer abzuschöpfen sondern darum ihn gleich mehrfach abzuschöpfen und darüber hinaus noch nachhaltig zu schädigen.

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  4. @anonym
    ... aber genau das ist das Prinzip unserer Wirtschaft, des Wertschöpfens. Der Häuslesbesitzer nimmt es jetzt in seinem speziellen Fall jetzt wahr - aber es findet auf diese Art immer und überall auf der Welt statt.

    Wer gewinnen will, braucht Verlierer.

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  5. Ich glaube nicht, dass der durchschnittliche Häuslebesitzer dies wirklich warhnimmt, er wird sich nur denken "Ach das ist nur ein schreckliches Versehen, da hat jemand ausversehen Mist gebaut"

    Die meisten sind immer noch fern davon zu begreifen was wirklich gemacht wird, zb das Firmen absichtlich ihre Produkte so bauen, dass sie nach Ablauf der Gewährleistung Sondermüll sind, was in dem Beitrag sehr gut gezeigt wird.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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