Dieses Blog durchsuchen

Wird geladen...

Sonntag, 27. Februar 2011

Guttenberg - Die Bundeswehrreform ist kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt

Samstag, 26. Februar 2011

Die BILD-Täuschung: Zu Guttenbergs OPA war Kiesinger Staatssekretär und 2007 in den USA bei Kissinger

Der Adelstitel von Karl-Theodor von zu Guttenberg ist keinem entgangen, aber unsere Presse versäumte der breiten Masse mitzuteilen, dass sein OPA ( Karl-Theodor von zu Guttenberg) ein Mitbegründer der CSU war und Staatssekretär unter Kiesinger

OPA von Karl-Theodor zu Guttenberg
Die zu Guttenbergs sind daher sehr stark mit der CSU und damit mit der Politik verbandelt. Barack Obamas Berater machten sich sogar 2008 die Mühe, ein Gespräch mit dem Adelssprössling zu vereinbaren, während Obama Berlin 2008 ( hier bin ich mir nicht ganz sicher) besuchte und in Wikileaks ist vermerkt, dass Angela Merkel mit dem Gedanken spielt, zu  Guttenberg als alternativ Außenminister einzusetzen.

Aus meiner Sicht führte BILD (Springerverlag) seine Leser ganz bewusst an der Nase herum. Wir brauchen keinen Verteidigungsminister der eine Söldnerarmee in Deutschland einführt und über dessen Verbandelung zur Politik die Bevölkerung nicht informiert wurde. 


Kiesingers NS-Vergangenheit stand immer wieder im Brennpunkt öffentlicher Diskussion, besonders als 1968 die Notstandsgesetze in Deutschland eingeführt wurden.



Karl-Theodor von zu Guttenberg betonte immer, dass sein Großonkel Karl Ludwig enge Kontakte zu den NS-Widerstandskämpfern um Graf Stauffenberg hatte und heroisierte sich damit selbst.

Guttenberg bereits 2007 im Gespräch mit Kissinger

Henry Kissinger (oben), Bundeswirtschaftsminister KT Guttenberg (unten links) (Bildschirm-Kopie von der Internetseite der American Academy)
Guttenberg und Kissinger (USA) waren bereits 2007 gemeinsam auf der American Academy in New York und die Bild wußte all die Jahre nichts und alle inkl. seine Partei- und Politikkollegen hielten uns alle im Dunkeln. Es mag zwar einem kleinen Kreis gekannt gewesen sein, aber diese Tatsachen gehören in die breite Öffentlichkeit und keine Spekulationen über Guttenbergs viele Vornamen.


Daher wundert es mich persönlich nicht, dass zu Guttenberg ein Kanzlerkandidat für den Springerverlag ist, wenn bereits Barack Obama vor seiner Präsidentschaft den Kontakt mit zu Guttenberg suchte und Henry Kissinger mit ihm in New York 2007 diskutierte. Das macht auch klar, warum zu Guttenberg seiner Sache immer so sicher war.

Die zu Guttenbergs - der Adel als Demokraten
und Chef einer Söldnerarmee


Die Familie zu Guttenberg gehört zu den 200 reichsten Familien Deutschlands und verkaufte 2002 seinen Aktienanteile am Rhönklinikum für ca. 260 Mill. Euro an die Hypovereinsbank. 2003 hatte das Aktienpaket bereits ein Drittel an Wert eingebüßt.

Gemäß meinen Recherchen stand der Aktienkurs im Mai 2002 bei ca. 49,00 Euro, heute liegt er bei ca. 16,33 Euro.



Die deutsche KANZLER-ARMEE

Noch schlimmer ist, dass durch den Umbau der Bundeswehr eine deutsche Söldnerarmee entsteht und niemand wagt öffentlich einen Vergleich zwischen Libyens Söldnerarmee und einer deutschen Söldnerarmee zu ziehen, die bedingungslos den Befehlen des Regimes folgen. Warum soll eine deutsche Söldnerarmee nicht auch ohne Skrupel gegen die deutsche Bevölkerung eingesetzt werden? Auf diese Art schlägt Guttenberg zwei Fliegen mit einer Klappe. Die jungen Männer stehen der Wirtschaft uneingeschränkt zu Verfügung und die Bundeswehr kann als Staat im Staat ungeniert walten. Vorkommnisse wie auf der Gorch Fock gibt es zwar in einer Söldnerarmee auch, aber die Öffentlichkeit erfährt davon nichts mehr.

Ist die Bundeswehr erst umgebaut, wird aus der parlamentarischen Bundeswehr im Hand umdrehen eine Kanzlerarmee. Das ist das wirkliche politische Ziel des zu Guttenberg und seinen Gönnern. 


Das Rhönklinikum


Von 1996 bis 2002 gehörte Guttenberg dem Aufsichtsrat der Rhön-Klinikum AG an, an der die Familie 26,5 Prozent der Stammaktien hielt. Ab da begann seine politische Karriere.

Eugen Münch der Firmengründer des Rhönklinikum, das sich bei Klinken auf "kaufen, sanieren, verkaufen" spezialisierte, gliederte offensichtlich den maroden Familien-Kurbetrieb der zu Guttenberg in die Rhönklinikum AG ein.

Natürlich bleiben noch die Spenden des Rhönklinikums an die Uni Bayreuth im Raum stehen, in der zu Guttenberg seine Dr.-Arbeit schrieb und auch wieder aberkannt bekam. Es bleibt a Gschägle übrig - würde der Bayer sagen.

... aber ein wirklich Unbekannter kann "zu Guttenberg" in der Polit-Welt nicht gewesen sein. Es ist daher unverständlich, dass die Journalisten dies bei seiner Amtseinführung übersehen und wilde Spekulationen über seine angeblichen wirtschaftlichen Erfahrungen starteten.

Guttenberg wurde nicht wirklich zum Superstar geschrieben, sondern es war klar, dass er das politische Rennen macht - er sollte nur der Öffentlichkeit als Superstar verkauft werden. Der adlige Mann aus der Mitte des Volkes. Das macht auch klar, dass die angebliche Chancengleichheit nicht in der Schule und auch nicht im sonstigen Leben gegeben ist.

target="_blank"http://www.aktion-kehrwoche.com/de/wp-content/uploads/2009/10/Der-Herr-Guttenberg.pdf

Freitag, 25. Februar 2011

Guttenberg und Wikileaks: Guttenberg bald alternativer Außenminister?

Guttenberg als Alternative zu Westerwelle?

http://213.251.145.96/cable/2009/11/09BERLIN1403.html

(05.11.2009)


Alternatively, Merkel may look to new Defense Minister zu Guttenberg (CSU) to play an
alternative role on foreign policy. End summary.

Es kann sein, dass Merkel auf den neuen Verteidigungsminister schaut,

um eine alternative Auslandspolitik zu spielen.


Ende der Zusammenfassung.



Al Jazeera-Softpower aus den USA für den Umsturz verantwortlich

Joschka Fischer mit seinen Statement zur US-Außenpolitik im Nahen-Osten. Die Variante des nicht militärischen Umsturzes durch Softpower made in USA.

Er bezeichnet Al Jazeera als von denUSA installiertes Netzwerk zur Vorbereitung von Regimestürzen in der arabischen Welt. Da muss angemerkt werden, dass auch der Pragerfrühling mit Hilfe von US-Radiosendern angeheizt wurde und die Bevölkerung alleine den Panzern gegenüberstand.


Die Masse als dumpfe programmierte politische Masse für us-amerikanische Wirtschaftsziele, um leichter an Öl und die Verwaltung der Ölquellen zu kommen, ist ein makaberes Spiel der Psyche und dem Drang nach Freiheit.

Seien wir mal ehrlich! Es ist egal, wer für die Terroranschläge in New York am 11. Sept. 2001es war ein Segen für die USA verantwortlich ist . Sie hatte endlich einen Grund geliefert, um die Kriegsplanungen im Nahen-Osten umsetzen zu können, zumal die USA bereits durch das Platzen der Börsenblase des "neuen Marktes" schwer angeschlagen war. Die USA wussten, dass die Geldkreierung durch Kredite an nicht zahlungsfähige US-Bürger früher oder später auch platzen wird. Es ist mittlerweile auch kein Geheimnis mehr, dass diese Kredite auf Druck von der Regierung an vergeben wurden.

Auf der Agenda von Bush stand auch die Provokation des Irans, doch dieser hielt bis heute still. Dafür werden durch die Unruhen in "Nord-Afrika" die Ölquellen für Europa vorrübergehend lahm gelegt, das treibt das Energiesicherheitskonzept der Europäer voran, steht aber im Gegensatz zur US-Planung, das besonders für Deutschland vorsieht, sich vom Öl und Gas aus Russland abzukoppeln. Daher ist die Demokratisierung in Nord-Afrika eine Planungssicherheit für die westlichen Industrienationen.




Mit Google, Facebook, Twitter und Nachrichten-Hyper-Sendern wie Al Jazeera oder CNN bzw. deutsche Ableger wie N-TV kann sehr wohl Stimmung im Volk erzeugt werden. Gleichzeitig sind diese "sozialen" Netzwerke bequeme Überwachungszentren für die USA. Auf diese Art ist es nicht mehr notwendig, sich mit anderen Regierungen über Datenschutzbestimmungen zu streiten -  ein zweites Echelon, direkt in die Wohnzimmer der Weltbevölkerung. Das Internet ist nur noch eine imaginäre Freiheit, die nach belieben abgeschaltet und manipuliert werden kann, aber ausschließlich von Regierungen und werden Zugriff auf diese Netzwerke hat, dann die Kommunikation der ganzen Welt auf einen Schlag ausschalten.

Die User begeben sich freiwillig in den Überwachungsapparat USA. Hinzu kommt, dass Klick und Freundschaften, insbesondere für politische relevante Seiten bequem fingiert werden können. Nicht umsonst gab es das IT-Gipfel-Treffen in Weissen Haus, bei dem auch Facebook mit einem Platz neben Präsident Obama geadelt wurde.

WELTONLINE macht es dreister! Es verlegt seine Kommentarfunktion scheinheilig in die USA und gibt so die Kommentatoren der US-Regierung preis, weil diese die Datenübertragung aus Deutschland verfassungswidrig wäre. Wir werden mittlerweile belogen und betrogen. Die freie Meinungsäußerung wird nur noch dazu verwendet, Psychoprofile zu erstellen und eventuell unangenehme Kritiker im Vorfeld bereits zu lokalisieren und bei Bedarf abschalten zu können.  

In Deutschland bekam Facebook erst eine wirkliche Beachtung, in dem in Nachrichten und Berichten ständig gelobt und gefeiert wurde. Das gleiche gilt für Apple-Produkte. Apple braucht keinen Werbeetat, das übernehmen die Sender kostenlos über redaktionelle Berichte und erzeugt beim Betrachter, er erhielte eine neutrale Meinung zu Produkten.

Der angebliche Filmerfolg von "Socialnet" (Facebook) gehört auch zu dieser Werbekampagne,  um die Menschen in die freiwillig Überwachung zu schicken.

Mit einem derartigen Informationspool können Volkstimmungen erfaßt und natürlich auch manipuliert werden. Wir stehen hier einem psychologischen Apparat gegenüber, der tatsächlich von menschlicher Programmierung spricht - hier zu müssen sie Wikileaks lesen. Man hält solche Instrumente für viel wichtiger als jedes Printmedium, der der Konsument geht davon aus, dass er ausschließlich authentische Meinungen von Menschen liest und ist daher ein leichtes Opfer für Meinungsmache.

Das soll jetzt nicht heißen, dass die Bewegung in Ägypten nicht richtig ist, aber die Menschen wurden in eine überhastete Aktion gedrängt, die ein Machtvakuum erzeugte, das nach Belieben  gestopft werden kann ohne dass die errungene Demokratie tatsächlich Vorteile für die gesamte Bevölkerung ergibt. Ägypten ist geopolitisch wichtig und darf sich niemals aus Sicht der USA und Israel neutral verhalten.

Die Gästeliste liest sich wie das Who-is-who der Branche: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der scheidende Google-Vorstandschef Eric Schmidt und der Chef des SAP-Rivalen Oracle, Larry Ellison. Yahoo-Chefin Carol Bartz, Art Levinson von Genentech, Cisco-Chef John Chambers, Dick Costolo von Twitter, Top-Investoren wie Steve Westly sitzen um den Präsidenten herum. Ihr aller Gastgeber: John Doerr, einer der einflussreichsten Strippenzieher im Valley. Und auch er fehlte nicht: Steve Jobs, der iGott persönlich, lebend und wohlauf - allen Todesgerüchten, die ein Boulevard-Blatt in die Welt gesetzte hatte, zum Trotz.

Wie wichtig Obama Zuckerberg, oder besser dessen Netzwerk Facebook, nimmt, zeigt die einzige weitere offizielle Aufnahme von diesem Treffen. Sie zeigt Barack Obama im Gespräch mit - Zuckerberg. Und am Rand steht Googles Schmidt. Und selbst wenn dieser eine Minute später genauso persönlich mit Obama gesprochen haben sollte, so ist es doch die Aufnahme mit Zuckerberg, die das Weiße Haus veröffentlicht hat. Keine Frage, der Facebook-Gründer hat den Zenit seiner Popularität erreicht.

Offiziell, so ein Sprecher des Präsidenten, habe sich Obama mit Unternehmensführern von Technologiekonzernen über Innovation und Arbeitsplatzschaffung unterhalten. Der Präsident habe Vorschläge für Investitionen in den Bereichen Forschung und Ausbildung diskutiert und seinen Plan zur Verdopplung von Exporten in den nächsten fünf Jahren erläutert. Auch das ist ein Zeichen dafür, welchen Stellenwert Zuckerberg inzwischen hat - nämlich den eines großen, früher hätte man vielleicht gesagt, Tycoons. Aber Achtung, dass Schmidt nur noch an der Seite saß, sollte Zuckerberg eine Mahnung sein.

http://www.handelsblatt.com/unternehm...

Mittwoch, 23. Februar 2011

Guttenberg ... wenn eine Masse ihren Helden nicht aufgibt - Copy & Paste

Die Masse, das undefinierbare Ding, das mit seinem Glauben Berge versetzt und blind gehorcht. In Ihrer Seele entstehen Helden, die eigentlich keine Helden sind, sondern der Trugschluss einer gläubigen Massen, die unbedingt glauben will. Die einen glauben an Karl Theodor von zu Guttenberg als den Erlöser, der Wohlstand bringt, die anderen hängen an den Zeilen einer Facebook-Seite, die das Selbe verspricht.

Gestern sah ich den Vorspann zu einer Doku über Hercules des griechischen Halbgott unter dem Thema: Mythos oder Wahrheit? In 2000 Jahren wird sich die Menschheit damit beschäftigen, ob SUPERMAN tatsächlich auf der Erde lebt......



Eigentlich muss man von und zu Guttenberg dankbar sein, dass er, wenn auch ungewollt den Schleier lüftete und das Gerüst eines Helden zeigte. In unserer Bildungsrepublik ist es die Weisheit der Akademiker, die sie mit einem Titel als Orden vor dem Namen einhertragen. Im Internet sind es die Klickzahlen, die Adeln und doch haben sie alle eines gemeinsam. Sie schreiben ab. Am Besten von einander, innerhalb der gleichen Gesinnung, dann bleibt es in der Familie. Es gehört zum Anstand abzuschreiben, die gute Note macht es, wenn erwähnt wird, wer die Vorlage war - dann ist es schon gar nicht mehr schlimm. Dr.-Arbeiten sind halt doch etwas anderes, als was das gemeine Volk so von seiner Schulzeit kennt. Schrieb man da ab und wurde erwischt, gabs ne SECHS - da nutze es auch  nicht, anzugeben von wem man abschrieb. Noch fataler wurde es, wann man Fehler abschrieb und nicht erwicht wurde. Die Fehler des anderen gingen auf das eigene Konto. 

In Dr.-Arbeiten (Dissertation), das heilige Schriftstück zum Adelstitel der Wissenschaften, dürfen nur Fakten verwendet werden und ein Fakt wird offensichtlich dann geschaffen, wenn ein anderer seine schriftliche Behauptung, diesem Fall wissenschaftliche Analsyse, in einem Medium veröffentlichte - wie z. B. Prof. Zehnpfennig mit ihrem Aufsatz in der FAZ - über die Vereinigung der US-Bundesstaaten zum Kunststaat USA - aus dem Herr von zu Guttenberg abschrieb ohne es als Zitat zu kennzeichnen.

Noch erstaunlicher ist, dass seine Dr.-Arbeit, die ca. 380 Seiten umfaßt und 270 Seiten aus Zitaten besteht. Vermutlich sind die individuell geschriebenen Seiten die ca. 1.100 Fußnoten. Das Volk  - die Masse verteidigt diese Abschreibekennzeichnungsarbeiten als menschlich und gesteht seinem Helden, damit er ihm erhalten bleibt, keine menschlich Fehler zu und übersieht die Grundsätzlichkeit des Abschreibens bei Dr.-Arbeiten.

Da entsteht fast der Eindruck, dass Akademiker nur brillante Abschreiber sein müssen und ihre Hauptausbildung darin besteht zu wissen wo sie abschreiben bzw. nachlesen müssen, wenn sie etwas wissen sollen. Diese Art von Wissen ist nun vielen durch das Internet zugänglich, doch eine Weiterentwicklung des Wissens findet trotz des breiten Zugriffs nicht statt, weil man abschreibt und aufhört zu denken. Das denken scheint vor hunderten von Jahren aufgehört zu haben. Platon gilt heute noch als brillanter Vordenker für unsere Staatslehre, obwohl er alten Griechenland lebte und Sklaven das normalste auf der Welt waren.

Die Weisheit der Abschreiber 

Unsere Denkwelt basiert auf dem Wissen, das vor mehr als Tausend Jahren entstand und nur der Sprachentwicklung angepasst wurde, die antiken Weltanschauungen bleiben davon unberührt.  Das ist auch der Grund warum sich die Menschheit nicht weiter entwickelt. Sie kopiert und zitiert, anstatt selber zu denken. Unsere Geschichte sollte uns doch zeigen, dass all diese alten Denker, irgendwo einen Denkfehler hatten, sonst ginge es uns heute allen viel, viel besser. Wir kopieren immer nur das Dekadenzdenker einer Antike und glauben in der Ungerechtigkeit des Standesdenken, Gerechtigkeit durch Solidarität schaffen zu können.

Was für Rückschlüsse lassen sich von der Amerikanischen Vereinigung der Staaten auf Europa ziehen? Ein grandioses Gedankengut ohne dabei zu bedenken, dass diese Bundesstaaten bis aufs Blut bekriegten, weil die einen glaubten, die anderen hätten Vorteile durch die Sklavenei. Die Sklaven wurden also nicht aus Nächstenliebe befreit, sondern aus Nächstenliebe zur offenen und gerechten Marktwirtschaft mit gleichen Bedingungen für die Großgrundbesitzer und gleichzeitig sperrt sich diese Bundesregierung vehement gegen den Mindestlohn in Deutschland. Davon ist in diesem Aufsatz natürlich zu hören, es geht schließlich um die Staatskunst bzw. - lehre. Herr von und zu Guttenberg hat also nichts verstanden - er hat nur abgeschrieben.

Wenn wir unser Wissen auf diese Art von Wissenschaft begründen, dürfen wir uns nicht wundern, dass wir immer wieder im gleichen Desaster enden. Es gibt gar keinen Willen zur Änderung, sondern nur den Willen, das schlimmst Leid zu lindern, damit es nicht fordernd vor der eigenen Türe steht oder sie sogar vor Wut eintritt. Das ist die Angst der Massen, die Helden zu mobilisieren wissen.

Das war schon immer das Gedankengut dieser alten Weisheiten, der Staatskunst und der tiefe Sinn der Staatslehre, der als Schutz für das Volk verstanden wird. Es will gar keiner auf die Idee kommen die Ungleichheit der Völker zu beenden, dann dann wären die Staatsmänner und Wissenschaftler schlicht weg arbeitslos. Neue Gedanken entstehen nicht durch Copy + Paste.

Nicht nur die Elite ist im letzten Jahrtausend stecken geblieben, sondern die Bildungsmasse auch, denn die lernt aus den Lehrbüchern, die die Weisen des Volkes schreiben bzw. abschreiben und ihrer Ideologie der Staatskunst anpassen.

Wann war die Zeit, in der letzte freie, unabhängige Gedanken verfasst worden war? War es Spartakus, der ohne Lösung tausende von Menschen in die Freiheit führen wollte und kein Ziel hatte? Nicht immer ist der Weg das ZIEL, das ist nur ein schöner Satz der Freiheit beflügeln soll, um tragische Helden zu schaffen, die für Freiheitsliebene sterben. Die Masse kommt nur dann weiter mit ihren Forderungen, wenn es in die Staatslehren der ALTEN-Köpfe paßt.

Antikes Denken als moderne Staatskunst

Unsere Köpfe sind angefüllt mit Helden, die Kriege und Bluttaten vollbrachten. Böse Herrscher besiegten und ihre Staatslehre als Ultima ratio etablierten. Das unumstößliche Heil aus den Lehren der Antike. Das römische Reich war ein Imperium, vor dem wir würdevoll die Köpfe neigen und lernen wie Völker ohne große Gewalt beherrscht werden und die Gebäude, die von Sklaven erbaut wurden, sind Sinnbild einer Hochkultur.

Guttenberg stellt sich den Fragen des Bundestages 23.02.2011



Wir haben kein Wissen um ein Wissen, das die Leistung des kleinen Mannes ehrt. Wir haben nur das Erinnern an die Männer und Frauen in unseren Köpfen, die die Macht hatten so viele Menschen anzuweisen, Kultur zu schaffen, an der sich wenige labten. Kaiserin Sissi ist der Ideal vieler Frauen, aber um Kaiserin zu sein, braucht es Massen, die schuften, die Kaiserin ihr Volk mit Pracht beglücken kann. Das war die Geburtsstunde der Superstars, die von der Masse zu Göttern erhoben werden, bis der nächste vom Olymp steigt. Wir unterscheiden uns durch nichts vom antiken Menschen. Wir teilen mit ihm sogar den Humanismus der sich in Dekadenz begründet und dem Gesinde sein Auskommen gönnt, wenn auch nur gering. Deshalb streiten wir uns um die 8 oder 5 Euro mehr im Monat für die nicht mehr gebrauchten in unserer Gesellschaft, denn wir wollen keinen Barbaren sein. Vergessen aber, dass es bei den Barbaren gar keine Nutzenlosen in der Gemeinschaft gab - jeder war wertvoll - das war ja die Barbarei.

Wir sind alle nur eine "Copy & Paste - Gesellschaft". Wir kopieren, das was wir für richtig halten und glauben durch die sture Vervielfältigung wird das Wunschdenken zur Wahrheit und zu Weisheit. Wir wollen alle zum Kaiser und König werden, der herrscht über sich selbst. Es wäre sinnvoller, sich dem Dienen zu widmen und jeder dem anderen dient und das Herrschen wollen sich abgewöhnt - denn herrschen ist grundsätzliche die Voraussetzung für Dekadenz. Unsere Eliten herrschen über sich, zum Wohl der anderen; geben sich demütig in ihren Villen und Luxuskarrossen, denn Bescheidenheit definiert sich für einen Reichen und Mächtigen nun mal anders als für den letzten Stand unserer Gesellschaft und das die Gerechtigkeit in der Ungerechtigkeit die von Volk, der Masse anerkannt wird und die Helden macht, weil sie ihr herrschen so würdevoll und gerecht verkaufen. Das erste Marketing wurde wohl schon in der Antike entdeckt, nur nicht als Marketing genannt, sondern diese Menschen wurden als Weise der Staatskunst bezeichnet.

Wer diese Prämisse als Matrix für sein Denken benutzt ist ein Angepasster, in sich selber beschränkter Denker und könnte ohne Probleme eine Dr.-Arbeit schreiben. Für Copy + Past gibt es hierfür sehr viele namhaften Vorlagen, die alle die Ständeordnung aus biblicher Zeit für richtig erachten und preisen.

Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass wieder einmal eine Passage gefunden wird, in der steht: Der Mensch, der den Schutz des Staates genießt hat ihm zu unterwerfen, ihm zu dienen und seine Schuld durch Dienst an der Allgemeinheit der Gesellschaft abzuarbeiten.

Änderungen gibt es nur mit grundlegend neuen Gedanken, die all dieses alte Denken bei Seite schieben, denn hätte es Richtigkeit, würde die Menschheit schon seit Tausenden von Jahren in Frieden und Freiheit leben. Frieden und Freiheit bedeutet für mich kein soziale Ständeordnung unterhalb der Völker.

Staaten als Demokratien in Sinne der alten Staatslehre sind nämlich nichts anderes als Betriebsräte, die sich den Herrschen nicht nur unterordnen sondern abhängig sind. Es wenn diese Abhängigkeit gebrochen ist, kann von einer wirklichen Demokratie gesprochen werden, deshalb ist die Demokratie die Herrschaft des Pöbels und machte den eigentlichen Herren über die Abhängigkeit keine Sorgen - bis heute. Er wenn wir den Weg in die wirkliche Demokratie geschafft haben, die die Abhängigkeit überwindet, können wir anfangen uns gegenseitig zu dienen.

Dr.-Titel wird Frhr. v. z. Guttenberg aberkannt
Pressekonferenz Uni Bayreuth 23.02.11

Dienstag, 22. Februar 2011

Was ist "a"-sozial?

Wikipedia schreibt:


Asozialität ist eine zumeist als abwertend empfundene und gemeinte Zuschreibung für Verhaltensweisen von Individuen oder Gruppen, die von den gesellschaftlichen Normen abweichen. Im wissenschaftlichen Bereich wird neutraler von Devianz als Oberbegriff gesprochen und dabei von abweichendem, nicht unbedingt strafbarem Verhalten (Delinquenz) abgegrenzt.

Im Nationalsozialismus und in der DDR haben die Machthaber den Begriff „asozial“ zum Rechtsbegriff gemacht und daraus die Verfolgung von unangepassten sozialen Gruppen juristisch abgeleitet. Zur Zeit des Nationalsozialismus konnten Menschen aufgrund ihnen vorgeworfener Asozialität in Konzentrationslagern interniert werden.

"ASOZIAL" ist ein Kunstwort. Setzt sich aus "a" (lateinisch-gegen-anti) und sozial (Gemeinschaft) zusammen.

Fazit: Unsere Gesellschaft ist ASOZIAL

Eine Gesellschaft die sich über Geld definiert (Wertegesellschaft) und seinen jeweiligen sozialen Status damit feststellt, ist asozial, weil sie es zulässt, dass sich aufgrund der Wirtschaftsform, Gesellschaftsschichten bilden müssen, die unterhalb des Existenzminimums leben müssen und daher gar nicht mehr in der Lage sind, sich gemäß der Norm der Gesellschaft zu verhalten.

Man kann also davon ausgehen, dass die Gesellschaftsform, in der wir heute angeblich als SOZIALE WESEN leben, die wirklichen ASOZIALEN sind und die Ausgegrenzten, die tatsächlich SOZIALEN WESEN sind, weil Solidarität unter einander ihr einziges Überlebensinstrument ist.

ASOZIALES Verhalten ergibt sich also immer dann, wenn nicht alle Menschen Zugang zu den Lebensnotwendigkeiten haben und sich bereits durch die äußerliche Kennzeichnung (Kleidung) in der Gesellschaft als "ASOZIALE" kennzeichnen müssen.

Daher ist der Begriff "ASOZIAL" immer faschistischer und nationalistischer Prägung, egal wie soziologische man sich auch anstrengt, ihn zu betrachten.



Sarrazin:

Die öffentliche Diskussion über das Buch von Thilo Sarrazin "Wie wir unser Land aufs Spiel setzen" assoziiert mit seiner Diskussion um Ausländer in der "deutschen" Gesellschaft in eine Bevölkerungsgruppe den Begriff "asozial" hinein und erzeugt so eine gewünschte Gegenhaltung in der Bevölkerung.

Diese Gegenhaltung bewirkt aber eine weitere Pauschalisierung des Begriffes in die Seele der Menschen hinein, untermauert mit angeblichen wissenschaftlichen Evaluationen, dass jeder die Gesellschaft schädigt, der Geld von ihr annimmt ohne dafür für die Gesellschaft Leistung in Form von freiwilliger Arbeit zu leisten. In keiner einzigen öffentlichen Stellungnahme zu diesem Buch wird darüber gesprochen, dass unsere Gesellschaft gerade mit ihrer wirtschaftlichen Orientierung diese Randgruppen erzeugt und gleichzeitig als Sündenböcke darstellt, obwohl diese Menschen Opfer der Gesellschaft sind, von der sie  ausgeschlossen werden.

Thilo Sarrazin hat es also in Zusammenarbeit mit Bertelsmann und Springer geschafft, die Deutschen zu einem nach außen hin verleugneten Ausgrenzungsdenken zu bringen und mit diesem Gedankengut sogar noch Geld zu verdient, indem er sein Bücher über 1 Million mal verkaufte.

Montag, 21. Februar 2011

... wenn man sich beim Denken selber zensiert

Noch vor einigen Tagen schrieb ich hier - "Das Zeitfenster hat sich geschlossen". Das war für mich der Ausdruck meiner tiefen inneren Zerrissenheit über die momentanen politischen Ereignisse, die sich überall auf der Welt überschlagen. Vor meinen Gedanken baute sich ein unüberwindbare Denk-Schranke mit TABUs auf, die an Selbstzensur und politische Korrektheit erinnern. Es waren die mahnenden Worte der Moral und Tugend, die mich zurück schrecken ließen. Ich verhängte mir einen eigenen Maulkorb.

Vor mir bautet sich das mächtige Wesen DEMOKRATIE auf, das unfehlbar und unkritisierbar im Glanz seiner eigenen Gerechtigkeit strahlte und die Menschen in seinen Bann zog; vor dem sie stehen, es mit ihrem Blut verteidigen, egal wie ungerecht sie von ihm behandelt werden.

Ich blickte mit gemischten Gefühlen auf die demonstrierenden Massen in Afrika, die sich für eine parlamentarische Demokratie einsetzen und im Grund nur nach Arbeit und Auskommen verlangen. Wie gebannt starrte die "Erste Welt" - das "reiche Europa" in den heißen Süden, auf unser Nachbarkontinent und feierte frenetisch den Aufstand der Armen und deren Ruf nach Demokratie. Ganz so als ob diese Freiheitsbewegung nach Demokratie unsere Welt hier im reichen Europa heilen könne.

Die Berichterstattung war angeheizt aus den USA. Unablässig flimmerten die Bilder von CNN und All Jazzira über die europäischen Bildschirme, bis auch hier die Sender mit Liveberichterstattungen einstiegen. In Deutschland wäre wohl am liebsten auf Großleinwänden die Befreiungsaktion der Ägypter übertragen worden. Es ergab sich eine ausgelassene und euphorische Partystimmung in Deutschland. Nur die zitternde Stimme der Bundeskanzlerin befremdete etwas, als sie ihre Freunde über die Befreiung der Ägypter erklärte.

Ich sah auf der einen Seite ein Volk das nach Demokratie schrie und eigentlich Arbeitsplätze und Nahrung meint. Auf der anderen Seite sah ich hier in Europa und den USA Demokratien, die all das was die Ägypter wollen, ihren Völkern nicht bieten können. Die Bewohner Europas und den USA bangen um Arbeitsplätze und Auskommen. Um die Definition "Soziale Gerechtigkeit" wird hier in Deutschland erbittert gestritten und die Regierung - unsere Demokratie - versteht soziale Gerechtigkeit mittlerweile als soziale, gesetzlich legitimierte Ausgrenzung. Wir sind also in unseren Demokratien auf den Weg hinein in eine ägyptische Gesellschaftsordnung, die gerade nach Demokratie verlangt. Das sprengt jede logische Vorstellungskraft und versetzt mich zumindest ins AUS des Denkbaren.

Diese Wahrnehmung baute sich in mir als Selbstzensur auf, denn Demokratie ist nicht diskutierbar. Alles was sich Demokratie nennt ist auch Demokratie und daher unantastbar. Wir haben schließlich freie Wahlen und alle Möglichkeiten der Freiheit, wenn wir das nötige Kleingeld haben. Doch diese Möglichkeit hatte ein Ägypter auch unter Mubarak, also sind all die Menschen auf der Straße die kein Geld haben, um sich ihre Freiheit zu kaufen. Sie wollen Demokratie, um mehr Geld zu haben, um frei zu sein. Das ist die Definition von Freiheit in unserer Wertegesellschaft und daher unabhängig von der Regierungsform die gerade ein Land beherrscht. Es ist aber politisch korrekt und akzeptiert sich gegen ein Regime aufzulehnen, das nicht demokratisch ist. Deshalb haben nach 30 Jahren die westlichen Länder festgestellt, dass Ägypten und Tunesien keine Demokratien sind, obwohl die vorangegangen Jahre diese Länder nie als Diktatur im Gespräch waren. Das war sozusagen die internationale Legitimation zum Volksaufstand. 

Die Ägypter tun das natürlichste auf der Welt. Sie wollen eine Diktatur los werden, die sich als Wirtschaft und Humankapitalverwalter sieht. Unsere westlichen Demokratien sind ihr Vorbild - so wird es in jedem Fall durch unsere Medien uns erzählt.

Doch was haben wir für Demokratien? .... sie trifft hier in Deutschland auf ganzer Länge wirtschaftliche Abkommen mit Großkonzernen, um uns angeblich zu dienen. Ich konnte mich einfach nicht gegen den Eindruck wehren, dass wir das gleiche Mubarak-Regime als parlamentarische Demokratie alle vier Jahre in abwechselnden Farben wählen dürfen. Noch größer war daher die Wahrnehmung, dass bei mir nicht die richtige Freude und Empathie mit den ägyptischen Aufstand einstellen wollte. Ich war viel mehr von einer Angst gelähmt, was wohl passieren wird, wenn diese Menschen feststellen werden, dass eine Demokratie ihnen genauso wenig Arbeitsplätze und Auskommen verschaffen kann, wie unsere Demokratien hier auf europäischem und amerikanischem Boden.

Noch mehr plagt mich der Gedanke, ob ein weiterer Aufstand in einer ägyptischen, parlamentarischen Demokratie ebenso erduldet und vom Militär unterstützt wird, wie der jetzige im Jahr 2011 unter einer Diktatur in Ägypten? Es ist sehr schwierig die Frage nach einer wirklichen und echten Demokratie zu stellen, wenn man angeblich in einer richtigen Demokratie lebt.

Realistisch betrachtet ist die Erwartungshaltung an die Demokratie in Europa gleich NULL, aber in Afrika ist ein glühender Gedanke an Freiheit, Selbstbestimmtheit und vor allem Wohlstand direkt mit Demokratie verknüpft, weil sie es so erzählt bekommen. Ihnen sind unsere Sorgen um Arbeitslosigkeit und Armut nicht bekannt.

Ich vergleiche unsere Demokratie mittlerweile mit Betriebsräten. Ägypten ist für mich Lidl, der auf einmal einen Betriebsrat zulassen muss - das ist für mich der Kompromiss in diesem Denkwirrwarr. Das restliche Nordafrika wird sich auch seinen Betriebsrat wählen, der seine Interessen gegenüber der Wirtschaft vertreten soll.

Eine Demokratie ist nicht anderes als ein Betreibsrat

Demokratien sind in unserer Wertegesellschaft nämlich nichts anderes als Betriebsräte. Derjenige der Betriebsrat werden will verspricht Wohlstand, Altersvorsorge und soziale Absicherung im Krankheitsfall, solange es die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zulässt. Wir wissen alle aus Erfahrung, dass jeder Betriebsrat vor der Geschäftsleitung einknickt, wenn nicht die gewünschten Gewinne sich einstellen. Betriebsräte können sich sogar mit Entlassungen und Lohnkürzungen abfinden. Sie sind die besten Diplomaten, die eine Geschäftsleitung sich wünschen kann. Sie haben direkten Kontakt zur Belegschaft und können nach 100 geforderten Entlassungen und harten Verhandlungen mit der Unternehmensleitung verkünden, dass NUR 80 entlassen werden und das "sozial" verträglich. 

Daher ist meine Freude für Ägypten und seine angestrebte Demokratie bzw. Betriebsrat in engen Grenzen und mit Wehmut vermischt. Unser Betriebsrat hier in Deutschland ist gerade in Begriff das aufzugeben, was Ägypten gerade einfordert - Soziale Gerechtigkeit - Es bleibt anzumerken, dass Ägypten ist in keiner besseren wirtschaftlichen und finanziellen Verfassung ist als Deutschland.

Es sind nicht wenige in Deutschland, die glauben, dass auch hier gegen den Betriebsrat rebelliert werden kann. Doch ein Betriebsrat ist eine geduldete, demokratische Organisation in einem global aufgestellten Firmennetzwerk, das jederzeit mit wirtschaftlichen Handlungen gegen den Betriebsrat Stimmung machen kann. In diesem Sinne prallen alle unsere demokratischen Entscheidungen am Bollwerk dieser Denkbarriere ab, die die Demokratie als Farce erscheinen lassen und Staaten als Luftschlösser enttarnen. Das ist die große Weiße Wand, die unsere Vorstellungskraft von Freiheit und Gerechtigkeit jedes Mal blockiert und freie Gedanken zurück weist, als Freveler und Freiheitsberauber. Die Synergieeffekte werden sich noch weit aus größer auswirken, wenn diese Staatsunternehmen reihenweise fusionieren.

Überbevölkerung ist kein wirkliches Problem - es ist nur ein Problem der Mächtigen


Die Menschheit steht vor einer großen Herausforderung, vor einem Aufbruch in eine neue Welt des Denkens und der Wahrnehmung. Unsere Vorfahren entschieden sich aufgrund ihrer ansteigenden Population sesshaft zu werden und Ackerbau und Viehzucht zu betreiben. Daraus ergab sich Eigentum an Land. Das Recht kam erst später als nicht mehr genug Landeigentum für alle da war und es geschützt werden musste. Diese Regeln sind nun nicht mehr menschlich praktikabel und humanitär verträglich umsetzbar. Viel wissen es, aber verdrängen diesen Gedanken wieder.

Bald sind wir am Scheideweg angekommen. Unsere Population ist mittlerweile derartig angestiegen, dass wir in der Alten Form unserer Wertegesellschaft keineswegs weiter machen dürfen ohne das Risiko einzugehen zu müssen, uns gegenseitig aufgrund von Neid und Gier und Hungerangst umzubringen, weil die Wertegesellschaft wie sie heute existiert nicht mehr für alle zum Überleben ausreicht. Das erzeugt in vielen ein unausweichliches Schreckensszenario, das sie im Denken lähmt und in einer Grube wie ein Hase sitzen lässt, bis der Fuchs ihn schnappt und die Angst endlich vorbei ist. Auf diese Angst zählen die Mächtigen und sie haben unsere Ängste voll im Griff - sei es durch sogenannte Verschwörungstheorien, die sie auch noch mit provokativen Gegendarstellungen anheizen und füttern oder durch simple Hollywoodproduktionen. Wir werden von allen mit Ängsten vor einander her getrieben.

Wir müssen uns selber überwinden und Gedanken denken, die wir bis heute nicht wagten zu denken; TABUs brechen, die in Wirklichkeit keine sind. Demokratie kann nicht nur ein Management für die Belegschaft eines Weltunternehmens sein, sondern sie kann das Unternehmen gerechter und sozialer führen, so dass der Gewinndruck mit einem Mal verschwunden ist und die Abhängigkeiten in Luft auflösen. Sogar der Konsumzwang und die damit verbundene Ressourcenverschwendung wäre wie weggezaubert.

Schafft die Menschheit diese Denk-Aufgabe nicht und sieht die Signal aus Afrika als Stärkung für das mittlerweile veraltete Wertesystem an, werden wir eine Völkerwanderung erleben, die wie ein Feuerball über uns alle hinweg fegen wird.

Ich persönlich bin mir nicht sicher ob die alte Garde der Betriebsräte - unsere angebliche Demokratie - diese Signal überhaupt sieht, geschweige denn versteht und werten kann. Vermutlich reichen ihnen ihre selbst gesteckten Denk-Horizonte nicht aus. Ihre Zensoren schlagen schon beim bloßen Gedanken an direkte Demokratie Alarm. 

... und denken sollte und muss in jedem Fall erlaubt sein. Denken muss frei sein von Emotionen und Tugend- und Moralvorstellen. Das sind gefährlichsten Dornen, wenn die Gedanken freien Lauf suchen. Die alten gedachten Trampelpfade der Philosophie und der Antike sind überholt. Sie begründen sich aus Erfahrungen einer Zeit als die Menschheit noch genügend Raum hatte sich ungeniert auszubreiten und die Natur auszurauben, weil diese noch Zeit hatte sich zu erholen.

Die Menschheit ist an ihre natürlichen Grenzen gestoßen und muss ihr Zusammenleben neu organisieren und alles was früher einmal richtig war, hat in dieser neuen Zeit keine Richtigkeit mehr, denn die Rahmenbedingungen können nicht der alten Formel angepasst werden, sondern es muss ein neue Formel für neue Rahmenbedingungen gesucht werden und sie ist nur mit viel mehr Demokratie erreichbar, und zwar mit so viel Demokratie, dass wir es uns schier nicht vorstellen können.

Demokratie ist viel größer und gewaltiger, als wir sie bis heute jemals lebten und erfahren. Doch wirkliche Demokratie ist auch Selbstverantwortung und Bescheidenheit im eigenen Fordern aus Rücksicht auf den anderen - die Geburtsstunde einer neuen Wertegesellschaft steht an. Die Wehen haben aber noch nicht einmal eingesetzt. Noch geht die Menschheit schwanger mit einer Idee umher, die noch keinen Namen hat. Wir dürfen nicht die zu Geburtshelfern machen, die diesen neuen, noch nie dagewesenen Freiheitsschrei als Gefahr für ihre Macht ansehen. Sie würden ihn ohne Skrupel ersticken.

Eine"Neue und alte Weltordnung" gibt es nur in dieser Wertegesellschaft. Sie ist ihr Gesetz und ihre Spielregel, wenn wir diese Schreckensherrschaft nicht haben wollen, müssen wir nicht die Ordnung kippen und neue an die Spitze setzen, sondern die Wertegesellschaft kippen und eine Wertegesellschaft schaffen, die gar keine u Ordnung der Machtverhältnisse in der Welt fordert.

Sonntag, 20. Februar 2011

How a State really Operates Part 2 -Money and market economy as an expropriation of funds

Our conscience is to be considered as our voice within us. It is able to distinguish wrong from right. But still, we wake-up every morning and betray ourselves. We talk ourselves in to believing our lives would be something like a marketplace, and that we could only win, if we left others behind, or if others loose, to be more precisely.

Some people already conjecture, that what we practice and define as economy and a community can´t really work and both are in fact not continuously sustainable.

And still, the discontent of these people is simply because they don´t want to change from the winning team to the side of the loosers. They don´t want to change the system at all. All they want is a clear definition of the looser´s side, and this definition is to be held upright eternally.



This is the only solution they have consurnung the system. In other words the observance of the rules of economy is to be maintained.

This is the reality of our value oriented society. A society full of hypocrisy and self-deception. These people develop solutions in corporation with the government in order to gain a position in the global feudal-system with out even knowing.

They don´t bother to seek for the cause, which led to the beginning of a value oriented society and the definition of their values. It is not their intention to let justice prevail on earth. Since they believe that justice on the one hand can only exist with injustuce on the other.hand.
And justice should predominate on our side of the hemisphere. Therefore injustice must be held upright in the rest of the world and the appropriate instrument has been found. We call it the free market system. But in reality the free market system is nothing more but a legalised defrauding system. The free market system is a system, which demands that a very clever person is to be found, who uses natural resources, which have the same price more or less in the world, in order to manufacture them into something else more cheaply as we could. This is called a free enterprise system, an interim profit, and an enterpreneural profit.

So far, many people did not fail to realize that the preservation of this system would lead to a global feudal-system. The industrial countries and their wealth are being admired by the poorer countries. Therefore guidelines are being established by the former countries and everybody must follow them. This means the next step into a feudal-system. A global uniform free enterprise system with strict regulations under the supervision of the leading countries. A system in which the winners let loosers remain as loosers. In fact, they must remain as loosers.

The porousness of the classes must be prevented. Otherwise our monetary system with this kind of money-emergence would not be sustainable. The ruling elite is only being expanded on china and the rest of the world. And still many people refuse to realize that every winner must face a looser in this system. In the same way a christian had to face a lion. There is no solution within this System of winners and loosers. This system will never be fair! The only solution would be for the people to divide themselves into a ruling class and a suppressed class, just as people did in medieval times. We don´t bother to attempt to find out how our values are being defined. I say it again. The values that we consider to be right only develop themselves through the emergence of money. The money emerged out of the blue, this is true but if you want to get hold of it you are forced to provide certain guarantees taken from real sources. This caused our society, that we regard so highly, to develop in the way it did, and we don´t want to get rid of it. It would be interesting to reflect how the money-emergence could be changed in order for us to escape from this system of winners and loosers. Our so called free market system is nothing more but the obedience towards the money-emergence. It is not the people´s demand which sets the agenda concerning the manufacture of certain products. No, it is the compulsion to produce money. A lot of people tend to believe that the interest would be the cause for the emergence of money. But the truth is, if the interest did not exist, a lack of money will develop due to the cash generation, which would demand further secured loans because services will never be considered in the money supply during the emergence of money. In fact, the payment of a certain service will always be in relation to the money, which is already existing.


The best way to discuss this topic is to have a look on our recycling economy. The effort which is necessary for the preperation of already existing raw materials never refer to the money supply consurning the value of these materials. Which means, that the recovery of raw materials should be for free, otherwise the consumer would have to pay for increasing prices with his or her constant or even diminished income. This so called economic policy of the Green Party obey the same mechanism we could witness in the years before, under the reign of the major parties. A green economic policy is therefore only another term, which permits the maintainance of this system of money-emergence. Further more the green economic policy is a method to justify the imbalance on Earth and imbalance must be subsidized through tax money in return. Moreover, it will be considered free of charge from an economic standpoint. This Method also applies to supporting natural resources, in particular in the oil production.

This is the reason why there always is a lack of money everywhere and why further credits will have to be raised, no matter if we would abolish the interest or not. People´s assignment in a free market system is to find a clever person, who is able to manufacture raw materials into something else more cheaply as we could, as I said before. This is a very important fact in order to understand our value oriented society. To understand on what these values are based on and to realize how they have been deternined. Our economic system has developed itself to such an extend, that the only duty of our countries is to reduce the cost for people´s services in order to enable countries like Germany to offer the support of natural resorces at a lower price than other countries may do. The country, which will be triumphant in doing so will become world export champion. This country will subsidize the economy with the money of its citizens, so that they will be able to earn money. A supposed perpetuum mobile, which can´t work and we all know that, and this is the reason why our debt mountain keeps on growing continuously.

But we don´t want to bring a change. All we want is the country to gain more money in order to subsidize jobs. The government therefore should receive more taxes from the rich people. These are the kind of popular solutions you hear now and then. Since we don´t want to get rid of the gap between the rich and the poor because it is a part of our culture, a part of our value oriented society. It alway has been the duty of a country to cause the indebtedness of its citizens, if they should be unwilling to become indept. Even the countries have now reached the margin of their creditworthiness. This capitalis planned economy, which is based on an in justly emergence of money, demands more and more money by obtaining further more loans. The countries have no other choice than to reduce certain merits, or even to get rid of them entirely. To charge fees and to raise taxes under the circumstances of a demanded submission on behalf of the monetory system and the emergence of money. 


The countries never had duties besides the administration of human capital for the benefit of the economy, which only serves the system of money-emergence.
I therefor come to the conclusion that a real democracy has never existed on Earth, wether in the past nore in the prensent day.


We've never had a real democracy  

The Greek democracy was based on slavery. A modern democratic State should therefore never refer to Platon governance theories. Since Plato never criticized slavery in Greece. But maybe this is the reason why the Elite always uses Plato as a reference.

However, it happened to be when our economic system had reached it´s peak, that people did not recognize this system to be an impoverishing system with a country functioning as the guardian of the monetory system. The countries are forced to qualify their human capital of citizens for the benefit of our economy. Further, a state is obliged to ensure a people charity when they enter the end of service with in the economic system of a so called social state. This social state is being removed step by step to our dismay.
Talking about a social state, we are looking forward to the privatization of the railway, the waterworks and the waste water treatment, causing the state to interfere by putting more and more tax money in the free enterprise economy. It has no choice. Otherwise our value oriented society could not be maintained.

It would be even more dramatic, if people would notice that our oriented society never had been founded on neither order nore justice and it certainly did not develop in a natural way. It can only be traced back to the origins of money and its pervert emergence. A real solution will only be achieved, if bring a change to the money-emergence. Only a few people notice what would happen, if money would generate from a rendered performance. They simply don´t understand what a great change it would bring to mankind, to the value oriented society. Everything would turn in the other direction. But people evaluate the statement that money could possibly generated from a rendered performance from the perspective of our current value oriented society. This is absoluty impossible, because if money should really generate from a rendered performance, this would mean that our former values would be worthless. A new kind of value oriented society would develop, a real and just society. Everybody contributes. Even through parenting, which is in fact a great contribution to our society, but because parenting can´t be expressed in terms of some kind of payment it has become worthless. For this reason a lot of mothers need to go to work., so that their effort can be expressed through the money they earn. If money could generate from the contribution to society instead, a real economic market could be established, in which prices would really be set according according to the supply and demand. Of course this kind of free economic market does not exist. We all know that, we just have to acknowledge it.

Advertisement for instance creates desires within us, that hadn´t been their before. Is a product very expensive, it is of even less useful. We consider this product to be of pure luxury and these are values, we strive for. For every luxury we enjoy, another person will be vegetating with an empty stomach instaid of living in return. But if a performance would generate money, a totally different balance of power from the bottom to the top would come into being. We could get rid of the coercion exercised by the elite. The mass could easily control the elite. Because, if the mass should be forced to produce exceptionals through useless projects, like in Stuttgart 21 and in nuclear power plants, the parliament could decide on necessary measures concerning projects , as long as they wanted to, but it would be of no use, if the mass would refuse to cooperate. A real democratic could develop. The citizens should not depend on the good-will of certain decision makers. The decision makers should always need to make sure, that they obtain the reinsurance from the people, and this is deffenetly impossible at the moment because of the money-emergence, infact, it might be even on purpose. We all are led to believe, that benevolent decission makers are needed. But this is not the case. Since in a democracy the mass will decide.

It is absolutely paradox to believe, that in a democracy the weavers would have prevented the increasing technology arising from the industrialization. Since the weavers surely knew the new weaving looms would eliminate their jobs and they would hence live in poverty. Therefor a democracy would guarantee more justice. The right decisions on behalf of a revolutionary change concurning the technologies would have been made, and progress would be achieved. 


We do not need to change the money system, we must take a different value for the money creation!
This changes the values of society

Anyway, in the way we practice democracy, politics will always be in opposition to the interest of the people. In fact, we are led to believe that democracy would hinder a progress. No, this is not the case. Democracy would support a progress if it was for the benefit of the people, but if it only served just a few people, revolutionary technology wouldn´t be supported at all. This is a very important fact, but not wanted in our society. Therefor decisions made in parliament will be enforced with methods like brute police force and infact with military forces in the near future on German Territory.

However, even our discussion makers know, that man should not strive for a feudal system. Economy and politics will never acknowledge the fact that money-emergence is the cause for all mischief on Earth and they would always refuse to bring a change to the emergence of money.
Well, why don´t we just set an end to this economic system and leave this vale of tears. May the last persons finally understand, that this system never has been and never will be just.

Freitag, 18. Februar 2011

How a State Really Operates - States Are Poverty Managements

Well, actually we don't need to discuss political day-to-day business any more. The abolition of our welfare-state has already been concluded and can easily be seen in the current interpretation of our "value-oriented" society. A State never has been anything else then a ludicrous poverty seeking administration.

A State finances itself through its dependency employees, especially in the manufacturing industry. Machines, which in fact compete with human employees and don't pay any taxes. They are objects, which can be written-off. This means that a state will now be interested in writing-off the human capital, if it is considered to be non-profitable for the economy.




But how should we define the mechanism of society structure which is based on the concept of value? A State, however defines itself through a delineated territory and the people living there are citizens, who are forced to pay taxes. A democracy will not replace a king, but it is in fact a replacement of a royal household and its royal household manager. Since only a few are in possession of a state territory. This also applies to all means of production, all resources and to everything else in nature. These are all dependency creating values, generating dependent employees.

Should a dependant find himself left behind, in terms of being non-profitable, and unable to consume, he will be considered as being unvaluable. Our value system can be easily and completely explained by this thought of dependency. Everybody has an aspiration towards commodities, which generate the dependency of another person, and we consider this, as a state of being independent. This is why autocracy is the archetype of our system of value, because autocracy requires landed property and the ability of self-subsistence of a freeholder. If a freeholder is in possession of large piece of land, he will gain the facility to create dependencies himself. He is able to hire employees at a small remuneration. The excess profit that results from this management is the principle of our value oriented society. The goal is to increase the state of dependency. People who are left behind shall no longer be regarded as members of society, which leads to the loss of our principles of solidarity in society by degree, simply because a different behaviour is inefficient. Those people are not of use to anyone, nothing but a burden. Money, which is being spent on the unemployed, serves only one purpose, to calm down the poor.

Is it possible that money, which used to be provided for the poor, will no longer be given to them but to the authority of the state? In the near future? The state's duty is to ensure education, so that people can operate as efficient employees and eventually pay taxes. In other words, to begin the process of creating a relationship of dependency. This relationship of dependency is the basic source of income of every state. Especially to those that see the appeal of democracy. A relationship of independency has been achieved or established in our democracy. A democracy is in fact the administration of dependents by choice. Solidarity can be practiced among the dependent as long as enough money is handed over to the state through taxes. This is the only source of income that modern states have at their disposal. State enterprises have been privatised almost entirely. The state is unable to produce an income outside of taxes. The government has driven our administration deeper into a state of dependency. More so than ever before. This is do to the mechanisms of our "value oriented" society. The state, on the other hand, is in fact dependent on the economy as well. It depends on the citizens, who finance it.

The state does not support the interests of the citizens. It only serves the economy. By now, nobody disregards this fact. The tempo will be increased. It will get worse and it can't be stopped. Unless we begin the trans-valuation of our values. We need to consider that enterprises don't pay any taxes since they get them back from their customers and their dependents. Therefore you could consider an enterprise as the private taxman of the state, which increases its income through tax hikes that the state retains for its own benefits. The French Revolution had only led to a poverty seeking administration, whose establishment through the citizens had been granted by the actual owners. We shouldn't be surprised when the state, our government, the poverty seeking administration grant subsidies for companies instead of demanding tax money from them. Of course the state does not bite the hand that feeds it. We citizens really believe that we feed the state, but this is not the case. The state is being fed by taxes from the dependent employees, and this creates the illusion of feeding the state in us. But in case the economy does not provide any jobs, it will be impossible for the citizens to finance the state.

I therefore consider every state to be a poverty seeking administration, and our democracy is nothing more than an illusion. As long as a democracy is based on dependency, it will no enable society to make its own independent choices. Therefore, a state must sacrifice parts of its citizens in order to finance itself. This is exactly the mechanism all governments orient towards, and this is why actions and decisions of the state have now become so incomprehensible for its citizens.

We always tend to search for errors in the system instead in the emergence of money and the manifestation of our "value oriented" society. Today people are being considered as successful when they are rich. They are respected for moving and keeping the people into a state of dependency. In short, exploits them. But are these values really humane? I don't this so.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Notiz zur NWO - der "neuen Weltordnung"

Seit Jahren geistert diese Bezeichnung "NWO" oder "Neue Weltordnung" im Internet herum und wurde grundsätzlich falsch interpretiert. Wenn die Politik über "die neue Weltordnung" spricht ist der Machtwechsel von den USA nach CHINA gemeint!

Diese "neue Weltordnung" und auch "die alte Weltordnung" findet unter den Gesetzmäßigkeiten unserer Wertegesellschaft statt. Sie schafft die Voraussetzungen, dass es überhaupt zu Macht kommt und damit auch zu einer Machtverschiebung.

Die USA kämpfen lediglich dafür, dass sie an der Macht bleiben oder zumindest gleich hinter China als Macht folgen. Europa und auch Deutschland hat sich unter der CDU dazu verpflichtet, den USA den Rücken freizuhalten ohne Rücksicht auf die eigenen Verluste.



Das ist ein Fehler ohne Gleichen und hat schwerwiegende Folgen für die Deutsche Bevölkerung und auch für die EUROPA. Gerhard Schröder hat zwar mit seiner Hartz4-Politik innerpolitisch schwer versagt, weil er sich da noch an die Weisheiten der USA hielt, die längst im Untergang waren, aber seine Entscheidung gegen den Irak hätte die Wende für Deutschland und Europa gebracht.

... dem wurde Angela Merkel und die CDU erfolgreich entgegen gesetzt. Wikileaks ist ein Tagebuch der US-Polit-Gedanken. Ein Sammelsurium der Ansatzmöglichkeiten für Intrigen und Erpressereien, denen Angela Merkel ohne Gegenwehr erlag und mit voraus eilendem Gehorsam die US-Erwartungen erfüllt.

Die USA werden Europa und Deutschland wie eine heiße Kartoffel fallen lassen, wenn die "neue Weltordnung" stabilisiert ist und die USA der Kronprinz dieser Macht sein wird. Die USA wird sich gegen Pazifik orientieren und Europa als Allianz nicht nur vergessen, sondern als neuen Feind im Wirtschaftskrieg betrachten.

Die Veränderungen im Nahen-Osten zeugen von diesem Wandel. Europa gerät durch diese Politik in noch höhere finanzielle Schwierigkeiten. Es muss Flüchtlingsströme verhindern und Wirtschaften aufbauen, obwohl für die eigenen kaum noch Geld da ist.

Dadurch verschafft sich die USA finanzielle Entlastungen und bürdet ISRAEL nach und nach Europa auf, das natürlich die finanziellen Hilfestellungen der USA übernehmen muss, um in Frieden leben zu können.

Dieser Todesstoß für Europa ist ein Befreierungsschlag für die USA, um sich umorientieren zu können. Angela Merkel und Nikolas Sarkozy sind derartig auf dem politischen Parkett der Nettigkeiten und guten Vorsätze vorgeführt worden und ausgerutscht, so dass die "alte Welt" wie man uns nett, in der Versenkung verschwinden wird.

Asien hätte gerne andere Partner gehabt, aber es geht seinen Weg der Wertegesellschaft weiter. Das ist zu vergleichen mit der großen Völkerwanderung unserer Geschichte. Die wirklichen Kriege finden längst nicht mehr Waffen statt und die Propaganda aus den USA gegen die "NWO" sind ein Stützungsmoment, um in Europa für den letzen Zucker eine Legion aufzubauen, die jede Einigkeit zerschlagen soll, damit den USA Europa nicht in die Quere kommt.

   Wir müssen nicht dafür kämpfen, auf welcher Seite wir in der "Neuen Weltordnung" stehen wollen, sondern wir brauchen brauchen eine neue Wertegesellschaft die wirkliche Freiheit, wirkliche Gerechtigkeit und wirkliche Demokratie ermöglicht. 


Bitte beachten Sie mein Blog: http://leistungsgedecktes-geld.blogspot.com/


In meinem neutesten Artikel versuche ich zu erklären, warum wir unentwegt an der existierenden Wertegesellschaft festhalten. Bereits die alte chinesische Staatslehre verkannte, dass es vor unserer Geschichtsschreibung eine Wertegesellschaft gab, die weit aus gerechter und freier war.


Die heutige Wertegesellschaft entstand aus einer Fehleinschätzung der Menschen  und daher aus einer guten Absicht mit verheerenden Folgen für die Menschheit, denen wir heute ratlos gegenüber stehen, weil wir den Grund für die damaligen Umwertung der Werte nicht mehr kennen und sehen.

Sie - unsere Urahnen -  sahen es als richtig an, ich einer hierarchischen Ordnung unterzuordnen und die Erde als Privateigentum zu verteilen. Zur damaligen Zeit waren dir Risiken nicht abzuschätzen und niemand dachte daran, dass sich die Menschheit derartig vermehrt, dass die Ordnung jemals in Frage gestellt werden muss.

Es ist an der Zeit diese gesamte Wertegesellschaft in Frage zu stellen - eine neue Gesellschaftsordnung und eine gesamte Werteanschauung umzukehren. Wir sind wieder an dem Punkt angekommen, wo sich unsere Urahnen bereits befanden und jetzt haben wir die Chance die richtige Entscheidung zu treffen und zur Ur-Wertegesellschaft zurückzukehren, in der wir nicht die Verantwortung an ein paar wenige übertragen, sondern jeder für die Verantwortung und damit die mögliche Schuld einer Fehlentscheidung selber trägt.

Das ist die wirkliche Freiheit und der Grundstock einer wirklichen Demokratie - da dazu brauchen wir eine neue Wertegesellschaft, die Gerechtigkeit nicht in einer Ansammlung von Werten sieht die wir heute in Geld messen. .

Mittwoch, 16. Februar 2011

Woche 7 - 2011: Der Währungskrieg zwischen USA und Europa

Hartz4 - 5 Euro mehr im Monat
Armseliges Gerangel um ein paar Cent. Das zeugt davon, dass Kleinvieh doch Mist macht. Die vielen Nutzlosen der Wirtschaftsregierung Deutschlands werden der Demokratie zu teuer. Die Regierung sollte viel mehr dazu übergehen, die Zuschüsse an die Armutsindustrie zu stoppen, die mit der Beschäftigung von Ein-Euro-Jober und der Beratung kräftig Kasse machen. Das ist ein Wirtschaftszweig, den eine Demokratie nicht braucht.



Wir müssen also Nord-Afrika wirtschaftlich unterstützen, damit die Armen in ihrem Land bleiben. In Deutschland müssen wir neue Wirtschaftszweige durch die Armutsindustrie öffnen, damit wir ein paar Arbeitplätze erhalten und dafür kürzen wir bei unseren Armen.


Erleben wir eine neue Völkerwanderung? 
Ich frage mich: Wohin flüchten in Zukunft die armen Deutschen ?

Berlusconi der Putinfreund muss weg

Unlängst war in Wikileaks zu lesen, dass Berlusconi ein guter Freund Putins sein und seine Pro-Amerika-Politik daher nicht mehr als glaubwürdig gilt. Clintons Affäre mit Zigarre und Levinsky brachte den US-Präsidenten nicht zu Fall, aber Berlusconis Moral bringt die Italiener auf die Straßen. politische Argumente gegen die Flüchlichts- und Romapolitik hört man nicht :-O !?!?!



Überwachungskameras: Die neue Reality-Show der Deutschen

Immer wieder bekommen wir schockierende Videos von Überwachungskameras vorgeführt, mit leeren U-Bahnhaltestellen, mitten in der Nacht. Wir sehen wie Menschen brutal zusammen geschlagen werden. So suggeriert man einer Menge, dass Überwachungskameras sooooo wichtig sind. Der Zuschauer wird nicht sensibilisiert, dass dem Opfer die spätere Tätersuche nichts bringt. Unsere Medien schlafen wieder einmal gewaltig und absichtlich. Ihre Moral ist gleich Null. Sie funktionieren nur noch politisch korrekt ohne rationales Denken, dabei wäre es so einfach diese Übergriff zu vermeiden. Wir bräuchte einfach wieder genauso viel Sicherheitspersonal, wie vor der Überwachungsmanie unserer Regierenden gab, die sie aus den USA importierten.



Diese neue Art der Ordnung, die wir politisch verordnet bekommen ist eine Einladung zur Eskalation. Wir brauchen nicht mehr Überwachungskameras, sondern einfach wieder genauso viel Sicherheitspersonal wie früher. Ticketautomaten alarmieren nun mal keine Polizei wenn es brenzlig wird und eine Kamera schaut tatenlos zu, wenn Menschen ihrer Menschlichkeit verlieren.

Noch vor einigen Jahren war es undenkbar, dass es keine Polizei- und Bahnpolizei in den Bahn- und U-Bahnstationen gab. Heute ist es Normalität. Auf der anderen Seite produziert die Politik immer mehr Jugendliche ohne Zukunftsperspektive.

Dieses Land wird absichtlich verroht und wir schauen mit Überwachungskameras zu. 


Mehr Zivilcourage ist die einzige alternative Lösung der Politik

 „Der Senat muss Programme zur Förderung von Zivilcourage ins Leben rufen“, forderte der Berliner Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Bodo Pfalzgraf, als Konsequenz.


http://www.bild.de/BILD/regional/berlin/aktuell/2011/02/16/jugendliche-pruegeln/maler-geselle-ins-koma.html



Flüchtlingswelle aus Nord-Afrika - Kampf der Währungen

Noch erinnern wir uns an die wacklige, gar angstvoll zittrige Rede unserer Kanzlerin an das Volk, zum Rücktritt von Mubarak. Mit Sicherheit wurde hinter den Türen längst davon gesprochen, dass nach dieser Demokratisierung in Nordafrika eine Flüchtlingswelle einsetzen wird. Die alten Machthaber werden die Grenzen für Europa nicht mehr dicht halten. Doch das interessiert die USA und Israel nicht. Es geht nur darum die internationalen Verträge mit Israel einzuhalten.



Keiner will einen Zusammenhang zwischen Demokratisierung und Flüchtlingswelle herstellen. Es steht außerhalb unserer Vorstellungskraft, dass es sich um psychologische Witschaftskriegsführung handelt, die Europa immer mehr in die Enge treibt, um die Vorrangstellung des Petrodollars gegenüber Chinas ausbauen zu können.


Auch Unruhen in Libyen

Gaddafi forderte am 31.08.2008 5 Milliarden Euro von der EU, damit er weiterhin die Flüchtlinge von Europa fernhält - „sonst kann es schon morgen zu einem zweiten Afrika werden“.

Libyen sei das Eingangstor der „unerwünschten Immigration“, diese könne nur an den Grenzen seines Landes gestoppt werden, sagte Muammar Gaddafi am Montagabend in Rom. Es liege deshalb ganz im Interesse Europas, auf seine Forderungen einzugehen, „sonst kann es schon morgen zu einem zweiten Afrika werden“. Er versicherte, seine Forderung werde auch von Italien unterstützt. Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi an Gaddafis Seite ging auf die Äußerungen seines Gastes nicht weiter ein.

http://www.focus.de/politik/ausland/fluechtlinge-gaddafi-fordert-fuenf-milliarden-von-der-eu_aid_547124.html

Freitag, 11. Februar 2011

Das Zeitfenster hat sich geschlossen

Ich bedanke mich bei allen Lesern für ihr Interesse. Der Erwartungsdruck, den ich mir selber auferlegt habe, ist nicht erfüllbar.

Ich werde aber mein Blog - Leistungsgedecktes Geld intensiver weiterführen, zur Erklärung der Umkehrung der Werte als Lösung für all die Probleme die wir heute durch soziale Ungerechtigkeit und ungerechte Ressourcen Verteilung erleben:

http://leistungsgedecktes-geld.blogspot.com/


Die heutigen Meinungsbilder im Internet haben sich für den Weg entschlossen, die Lösung im System zu suchen und die Tendenz steigen an, die mir momentan noch imaginär Antidemoarktismus unterstellen- doch es wird anschwellen.  Eine Lösung außerhalb des System ist nicht gewollt. 

Deshalb wurden und werden wir zum Teamgeist erzogen, der durch ständige Zugeständnisse das eigentliche Ziel - die Freiheit aller Menschen - zersetzt und aus dem Blickfeld rückt. Diesen Mächten werde ich mich nicht beugen und auch nicht zu arbeiten. 



Ich kämpfe für die Freiheit aller Menschen auf dieser Welt und für das Denken über die nationalen Grenzen hinweg. Das "Heil" liegt nicht im Nationalismus, sondern im Denken einer Menschheit. Freiheit ist nur dann gegeben, wenn alle Menschen frei in ihrer Entscheidung sind und nicht von irgend welchen Abhängigkeit in ihrer Entscheidungsfreiheit eingeschränkt werden. Staatsdenken ist kein territoriales Denken, sondern Armutsverwaltungsdenken eines Sklaven, der mit aller Gewalt sich der Herrschaft unterwerfen will.


Erst wenn die Menschheit bereit ist, ihre Moral und ihre Wertevorstellung frei und ohne äußere Einflüsse des Systems zu überdenken, sehe ich eine Möglichkeit für einen Neuanfang. 


Meine Zeit des Denkens ist verstrichen. Das Zeitfenster schließt sich - der Nationalismus ist auf dem Vormarsch - auch wenn der neue Nationalismus sich in Europaismus äußert, ist er noch immer eine Abgrenzung von der Menschheit. 




Ich selber habe dieses Blog nie als aktuelle Berichterstattung gesehen, sondern wollte damit erreichen, dass der Blick hinter die Kulissen - also auf die Wertegesellschaft - ermöglicht wird.

Da mir dies offensichtlich nicht gelungen ist und es ausschließlich und immer nur um die Interpretationshoheit aktueller Vorkommnisse geht, sehe ich mich außer Stande weitere Beiträge zu schreiben.

Die Menschen sind erzogen, um nach Reichtum und Gewinn zu streben, daraus erfolgt Hass und Neid, Totschlag und Krieg. Weil das so ist, brauchen alle Menschen eine strenge Erziehung durch das Ritual (Moral) und durch Gesetze.

Noch schlimmer ist die Tatsache, dass die Menschen glauben, sie können die Welt mit anderen Gesetzen und noch mehr Vorschriften oder neuen Verfassungen besser machen, anstatt die Wertegesellschaft in Frage zu stellen.

Sie glauben an die soziale Abstufung der Gesellschaft und halten diese für vollkommen richtig und organisieren diese Demokratien, die in Wahrheit Diktaturen der Eigentümer dieser Welt sind. Wer jetzt auf die Idee kommt, zu vermuten, dass ich ein Anhänger des Kommunismus bin, ist falsch gewickelt.

... der Kommunismus ist genau die gleiche Humankapitalverwaltung unter dieser Wertegesellschaft wie die Demokratie. In einer Demokratie sieht sich die Politik als Diplomat zwischen Mensch und Wirtschaft, im Kommunismus übernimmt die Volksgemeinschaft einfach die Aufgaben der Wirtschaft in Eigenregie - gehorcht aber gleichzeitig den Regel der Wertegesellschaft und beutet die Menschen nach wie vor aus.

Die Menschen verstehen einfach nicht, dass Leistung nur dann erbracht werden kann, wenn Rohstoffe zur Verarbeitung zu Verfügung gestellt werden. Es lässt sich leicht am Weberaufstand im Jahr 1830 erklären. Die Weber - die Leister - konnten ihre Leistung nur an die verkaufen, die Rohstoffe und Webstühle kaufen konnten. Das sind Abhängigkeit, die von keinem -ISMUS jemals berührt wurden, weil die Geldentstehung immer an diese Abhängigkeiten gekoppelt ist - auch der Kommunismus griff hier nicht ein.

Wer also Lösungen sucht, muss nicht nach einem neuen -ISMUS suchen, sondern nach einer ganz neuen Wertegesellschaft, die den Nutzen für die Allgemeinheit belohnt und Privateigentum nicht verbietet, sondern uninteressant macht.

Das sind Diskussionen, die ich vergeblich führte, da die Menschen mit so vielen Meme und Tabus behaftet sind, die ihnen den klaren Blick auf die Dinge verwehren. Sie getrieben von dem was ihnen erzählt wurde, was sie glücklich macht. Doch Glück ist ein flüchtiger Moment im Leben eines Menschen und darf mit Glückseligkeit nicht verwechselt werden.

In diesem Sinne verabschiede ich mich und wünsche alle eine gute Zeit in einer verfestigten Wertegesellschaft und hoffe für alle, sie können die Weichen so stellen, dass jeder von Euch der Profiteur ist. Ist natürlich ein utopischer Wunsch, denn wer gewinnen will, braucht einen Verlieren - aber so lange die Verlieren außerhalb des Blickfeldes sind, scheint diese Wertegesellschaft halb so schlimm.

Ägypten: Mubarak doch zurückgetreten

Mubarak gibt die Amtsgeschäfte an das Militär ab, also an die Hintermänner seiner Regierung. Wie eine demokratische Verfassung Korruption und Seilschaften unterbinden soll ist mir ein Rätsel, vor allem in einer parlamentarischen Demokratie.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Ägypten: Mubarak tritt nicht zurück - unverantwortliches Verhalten der Nachrichtenagenturen


Unverantwortliche Meldungen über die Nachrichtenagenturen in Ägypten und in der gesamten Welt. Sie kolportierten, dass Mubarak vermutlich heute Nacht zurücktritt und erzeugten so eine unglaubliche Erwartungshaltung in den Massen auf den Tharir-Platz in Kairo.

Die Stimmung ist ungewisse. Ein Funke genügt und das Militär, das um den Tharir-Platz zusammengezogen wurde müsste eingreifen. Wer für diese Mutmaßungen verantwortlich ist, ist für mich nicht erkennbar.

Mubarak sprach von den Opfern der Demonstration als Märtyrer und erzeugte so eine Verbundenheit mit seinem Volk. Ebenso beschwor er den pharaonischen Stolz der Ägypter, die gemeinsame Kultur aller Ägypten, egal ob Moslem, Kopte oder Christ.

Seine Rede war gestrickt wie ein Vater, der mit seinen Kinder redet. Die Art der Rede erinnerte mich aber unwillkürlich an die Ansprachen unserer Kanzlerin, wenn es darum ging, Gelder an die EU oder andere Länder zu überweisen. Mubarak wies ausdrücklich darauf hin, dass die wirtschaftliche Situation in Ägypten auf jeden Fall Priorität hat. Somit unterscheidet er sich in keinster Weise von europäischen Herrschen oder von den USA. Es sprach den Ägyptern gleichzeitig ein Recht auf ihre Forderungen und bestätigte sie gleichsam als RICHTIG.

Mubarak versprach indirekt einen sanften Übergang und versprach, dass alle Parteien, die sich zur nächsten Wahl stellen, auch gewählt werden können. Ebenso versprach er eine Änderung der Verfassung. Heute stufte Moondy (Ratingagentur) Ägypten auf Ba1 auf nun nur noch Ba2 und drohte mit weiterer Abstufung, entsprechend den politischen Entwicklungen in Ägypten. Mubarak betone ebenfalls, dass er sich dem ausländischen Druck nicht beugen wird, sondern Ägypten selber in die Demokratie zu führen.

Die Lage bleibt in Kairo angespannt. Die versammelte Menge ist besonders aufgrund der erzeugten Erwartungshaltung durch die Nachrichtenagenturen sehr aufgebracht, obwohl noch kurz vorher ein Dementi der Rücktrittmeldungen verbreitet wurde. Das kam offensichtlich nicht mehr in der Menge an.

http://politikprofiler.blogspot.com/2011/02/agypten-google-chef-reiste-extra-nach.html

http://politikprofiler.blogspot.com/2011/02/agypten-aktivisten-in-kontakt-zu-den.html

Solimann spricht ebenfalls an das Volk

Soliman unterstützt das Verbleiben Mubaraks an der Regierungsspitze. Er sagt, der Dialog sei eröffnet worden und verspricht eine Verfassungsänderung gemäß den Forderungen der Demonstranten. Er fordert die Menschen auf Ruhe zu bewahren und nicht in die Falle des Chaos zu laufen und nach Hause zu gehen. Er spricht aber nicht von ausländischer Einflussnahme wie Mubarak auf Ägypten.

Für Soliman sind die Toten der Demonstrationen Helden der Nation und appelliert an den Wachstumsglauben einer Wirtschaft in Ägtypten, die längst und hauptsächlich in ausländischer Hand ist und unter den Mächten - der Eliten - aufgeteilt ist.

Sogar vor einem Zitat des Koran schreckte er nicht zurück, obwohl es Auffassung der ägyptischen Politik bis jetzt immer war, das Politik und Religion getrennt sein muss.

Was wäre passiert, wenn Mubarak zurück getreten wäre?





Soliman wäre sein möglicher Nachfolger gewesen, der die Staatsgeschäfte bis zur nächsten Wahl geführt hätte. Die Aktivisten hatten versäumt Personen an die Spitze der Bewegung zu stellen, die vom Volk als mögliche Regierungschef anerkannt worden wären. El Baradei hätte eventuell die Position übernehmen können. Die Bewegung "6. April" hatte versucht, seine Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen. Doch er war als Befreiungspolitiker zu unbekannt. Pressemitteilungen aus dem Ausland gaben ihm auch keinen weiteren Vorschub.

Vermutlich hielt sich Obama deshalb zurück. Die Börsen reagierten nicht auf den Nicht-Rücktritt von Mubarak. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es keine Möglichkeit mehr gab zu reagieren, da die Rede kurz vor Börsenschluss ausgestrahlt wurde. Im Grund ist Mubaraks Rücktritt für die wirtschaftliche Entwicklung Ägyptens nicht unbedingt ungünstig, wenn er sich an die Versprechungen hält und die Forderungen der Massen erfüllt und die Demonstrationen enden. Jeder Demonstrationstag kostet die Regierung und die Wirtschaft Geld, das sie nicht zur Verfügung hat. So schuf Mubarak vollendete Tatsachen und hielt die Menschen nicht weiter in Hoffnung auf eine prompte Änderung.

Eine weitere Option wäre immer nach wie vor das Militär, aber die Führungsschicht des Militärs ist massiv in der Wirtschaft verwurzelt. Nicht selten sind die Generäle auch Wirtschaftsbosse. Ein Wandel in Ägypten muss wohl unter wirtschaftlichen Aspekten gesucht werden, wenn dabei ein "bisschen" Demokratie für die Bevölkerung übrig bleibt, wir die Bevölkerung diese auch erhalten.

Mubarak offenbar doch zurückgetreten

Lt. CNN und ägyptischem Botschafter in Washington wird gemeldet, dass Mubarak alle Geschäfte an Soliman abgegeben hat. Sogar die Nachrichtenagentur AFP meldet dies als Teil der Rede von Mubarak. Offensichtlich haben die USA und die Nachrichtenagenturen die bessere Übersetzung der Rede von Mubarak als die Ägypter die immer noch wütend auf Tharir-Platz stehen und den Rücktritt Mubaraks fordern.

Offensichtlich herrscht innerhalb der internationalen Gemeinschaft große Verwirrung. Es kann doch nicht sein, dass Millionen von Ägyptern (Mutterspracher) die Rede von Mubarak falsch verstanden hätten.

In einem Gespräch auf N-TV wird die Situation so dargestellt, dass der CIA-Chef schon vor der Rede-Mubaraks wusste, dass er zurücktreten soll. Offenbar sind die Medien mit den wirrenden Meldungen aus Realität und Politik momentan überfordert. Live-Berichterstattungen und politischer Will überschneiden sich momentan. 

Ägypten: Google-Chef reiste extra nach Ägypten und wird dort prompt verhaftet

Wael Ghonim ist Google-Marketingleiter in Dubai. Er reiste extra zu den Unruhen nach Kairo und wurde prompt verhaftet. Gemäß Pressemitteilungen wurde Ghonim am 27. Januar 2011 verhaftet und galt für die Öffentlichkeit als verschollen. Es wird von einer 12tägigen Haft gesprochen, in der ständig mit verbunden Augen inhaftiert war.


Zur Ikone wurde Ghonim durch die Gründung einer Facebookseite "Wir sind alle Khaled Said", die an den zu Tode geprügelten Blogger erinnern sollte. Im Januar erschien auf dieser Facebook-Seite der erste Aufruf zu Demonstrationen.

Seine Verhaftung bzw. Verschwinden und wieder Auftauchen gab der Demokratiebewegung in Ägypten neuen Schwung, die bereit in Begriff war zu erlahmen. Die Menschen mussten arbeiten und Geld verdienen.  Wieder gingen tausende von Menschen auf die Straße und begrüßten ihn nach seiner Freilassung auf dem  Tahrir-Platz in Kairo.



Diese Demonstrationen, die auch mit Streiks verbunden sind, kosten die ägyptische Wirtschaft Millionen. Eine schier unlösbare Aufgabe für ein so wie so schon hoch verschuldetes Land wie Ägypten (Moondy korriegierte von Ba1 auf nun nur noch Ba2), daher ist abzusehen, dass es nur auch unter wirtschaftlichen Druck zu einer schnellen Lösung kommt.


Heute Mittag (10.02.11) wurde bereits kolportiert, dass Mubarak eventuell zurücktritt, nur von welchem Amt wurde noch nicht angekündigt. Ägyptische Militärfunktionäre teilten in einer Pressekonferenz mit, sie werden sich für eine schnelle Lösung für das Volk einsetzen.


Zwar ist die ägyptische Armee eine Armee des Volkes, mit Bundeswehrpflicht, aber die führenden Generäle sind nicht nur mit einem hohen Dienstgrad bestückt, sondern tragende Kräfte in der Wirtschaft. Somit leiden ihre Privatgeschäfte unter den Demonstrationen.

In jedem Fall der Zufall der ägyptischen Bewegung zu gute, indem ein Ägypter, der aus Dubai einreiste und verschwunden war. Nach 12 Tagen wieder auftauchte und seiner 12tägigen Haft sehr emotional berichtete.

Die Willkür der ägyptischen Polizei

Die Art und Weise wie in Ägypten Polizeigewalt und Zensur ausgeübt wird ist für unsere Verhältnisse schier unvorstellbar. Das ägyptische Volk wurde zum Wohle der Eliten im Stall einer Schein-Demokratie gehalten. Der Mut dieser jungen Männer ist daher beachtenswert. Es muss aber auch erwähnt werden, dass sich die USA bei der Haftung der Aktivisten vom "6. April" sehr stark für sie einsetzten. Die Zuwendung wurde nicht allen mutigen jungen Männern zu teil. Es hätte weit aus schlimmeres passieren können, wenn die USA bei den Aktivisten des "6. April" nicht interveniert hätten. 

Gleichzeitig muss immer wieder erwähnt werden, dass die Zustände in Ägyütem nicht erst seit 2008 vorherrschen, sondern zum Polit-Programm einer Führungselite gehören. Der Westen monierte nie, da er seinen Partner in der Friedensbewegung mit Israel nicht verlieren wollte. Des Weiteren ist in den USA schon länger bekannt, dass sich das Militär für einen Machtwechsel einsetzen wird, auch für einen Zivilisten an der Spitze des Staates. Das macht eine Bewegung wenigsten dahin gehend sicher, dass die Protest nicht wie in Thailand vom Militär blutig niedergeschlagen werden und doch kam es zu Opfern der Freiheitsbewegung.

Der Umbruch in Ägypten war schon sehr lange plant und im politischen Sinne zeitlich längst überfällig. In Ägypten baute sich eine arme Unterschicht auf, die nicht länger für die Völkergemeinschaft tragbar war. Die USA standen vor einer großen Herausforderung. Mubarak zeigte sich sehr uneinsichtig, wenn es um Demokratisierungswünsche der USA ging. Er wollte in jedem Fall verhindern, dass die Moslembruderschaft an der Regierung beteiligt ist. Aus seiner Sicht sollte es eine rigerose Trennung von Religion und Politik geben.

Es ging lediglich darum die Massen auf die Straße zu bringen, um Mubarak um Umdenken bzw. Abdanken zu bringen. Die Bewegung "6. April" hat dies geschafft. Es bleibt abzuwarten, wer die Macht von Mubarak beerben wird. Die Bewegung "6. April" hat versäumt Persönlichkeiten als Alternative für Mubarak ins Spiel zu bringen. Es lediglich einen kläglichen Versuch El Baradei als Alternative anzubieten, doch dieser war und ist in Ägypten nicht übermässig bekannt. Gohnim (Google-Manager) will sich der Politik nicht zur Verfügung stellen, er will weiter in seinem Beruf arbeiten.

Auch wenn es eine verfassungsgebende Versammlung in Ägypten geben soll, müssen für die anstehenden Wahlen neu, unbeschriebene Köpfe her, die nicht von den "alten Hasen" der Politik benannt sind, sondern direkt aus dem Herzen des Volkes kommen und in keiner Verbindung zu ausländischen oder inländischen Machtseilschaften stehen.

Die Moslembrüder sind die einzige strukturierte Organisation und werden bei Wahlen nicht unberücksichtigt bleiben. Die Angst vor einer Islamisierung in Ägypten ist wohl unberechtigt und entspringt der Propagandafeder Israels. Ägypter genießen ihre religiöse Freiheit und jeder kann seinen Islam ausüben wie er es für richtig hält, auch ägyptische Kopten blieben bis vor einige Monaten unbehelligt. Doch schon damals - beim Anschlag auf die kopitische Kirche - konzentrierte sich das Medieninteresse auch auf eine mögliche Radikalisierung, sogar der Vatikan meldete sich zu Wort. Ägypten war längst in einer Aufbruchstimmung. Die Mubarak-Regierung konnte seinem Volk nicht mehr viel bieten. Die Pfründe waren aufgeteilt und keiner war bereit etwas davon abzugeben. Ägypten ist nur ruhig zuhalten, in dem über ein Demokratie die gleiche Nahost-Politik geführt wird und die Umverteilung besser in die Mittelschicht vorrückt.
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Neueste Meldungen

Regelmässige Leser

Internetradio

mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
---------------------------------------------
Ravensburg, Friedrichshafen, Lindau, Tübingen, Freiburg, Lörach, Memmingen, Augsburg, Ulm, Keuronfuih, Politprofiler, Wertelehre, Umwertung der Werte