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Samstag, 30. April 2011

Syrien: Israel bald in den Grenzen von Hesekiel 47?

Selbstverständlich fühlt sich Israel grundsätzlich immer berechtigter Weise bedroht und darf sein Verteidigungsrecht grundsätzlich in jeder Situation ohne Kritik und Mahnung ausüben. Die Kritik der Kritiker der israelischen Politik gebührt denjenigen, die ohne Meme die Augen auf die Vorfälle in dem Landstrich richten und nach einer grundsätzlichen Lösung suchen, die endlich den Hass und das Blutvergießen beenden möchten.

Israel gehört alles und den anderen, die dort lebten nix. Manchmal kommt es mir so vor, als ob ein neues Land für die Palästinenser auf der Landkarte gefunden werden muss.  Das ist die Botschaft, die aus der israelischen "Friedenspolitik" ins Auge springt. Israel wartet geduldig wieder auf einen Fehler der Araber, damit es weitere Landgewinne vornehmen kann.


Lange Jahre konnte sich Israel und auch die internationale Staatengemeinschaft auf die Feindschaft zwischen Fatah und Hamas verlassen. Es war ihr Argument, keine wirklichen Friedensverhandlungen führen zu müssen. Völlig unerwartet bilden jetzt Fatah und Hamas eine Übergangsregierung für Palästina. (Siehe Video weiter unten). 

Der Traum Israels sind die Grenzen von Hesekiel. Sie schließen auch Syrien bis hinter Damaskus mit ein.




Wer aus GAZA raus will, muss einen Passagierschein bei den Israelis beantragen, wie ein Gefangener. Israel streitet kategorisch ab, dass GAZA ein Gefängnis sei.  Israel muss sich vor Terroristen schützen. Das ist ihre Argumentation für die Kasernieren der 1,5 Millionen Menschen in GAZA.




Die Bibel als Drehbuchvorlage des "neuen" Israels

Als Moses die Israeliten aus Ägypten führte und sie im "gelobten Land" ankamen, mussten sie feststellen, dass es bereits besiedelt war. Damals wie heute befreiten Sie "ihr" Land von den Menschen, die darauf lebten. Es wurde nie bewiesen, dass die vorfahren der "Israelis" tatsächlich aus Israel stammen. Sie beziehen sich lediglich auf die uns bekannte "Bibel" und die ganze Welt versucht seither die Bibel als WAHR zu beweisen. 

Palästinenser übernehmen jetzt die Rolle der Kanaaiter, die aus Israel blutig und mit "Hilfe Gottes" vertrieben wurden. Ob dies Glaubensfanatismus ist, kann jeder für sich selber entscheiden.



Was ist Zionismus?



Nach dem II WK erhielten die Juden von England, Palästina als ihr Land zugesprochen. England erfüllt damit die Balfour-Deklaration vom 2. November 1917, in der sich Großbritannien für eine "nationale Heimstätte" des jüdischen Volkes in Palästina aussprach. 1948 beschloss die UN die Teilung Palästinas, die arabische Welt war damit nie einverstanden. Dies war ein schwerwiegender Eingriff in das Völkerrecht. Kolonialisten verschenkten nach Gutdünken Land und glauben bis heute den Unfrieden den sie stifteten mit Waffengewalt eindämmen zu können. 



Jüdische Siedler strömten bereits nach 1945 in dieses Land, wie damals die Europäer nach Amerika. Für Sie war es ein Land, auf dem sie willkürliche ihre Siedlungen errichten konnten. Das blieb natürlich nicht ohne Gegenwehr. Vor der offiziellen Unabhängigkeitserklärung des Staates Israels leben die arabische und jüdische Bevölkerung ohne Konflikte und Hasse, ruhig und friedlich zusammen. Die jüdische Bevölkerung hatte keine Repressalien durch die arabische/muslimische Bevölkerung erfahren.

Israel ist der erste künstlich geschaffene Staat für eine Glaubensgemeinschaft. Ein einmaliger Vorgang in der Menschheitsgeschichte. Bereits besiedeltes Land, wir einfach einer Glaubensgruppe übergeben und darf von ihr besiedelt werden. Es war klar, dass diese Bevölkerung niemals friedlich von statten gehen wird.

Mit dieser Staatsgründung Israels wurde der Startschuss für das größte Theaterstück der Welt abgegeben.

Eine ganze Glaubensgemeinschaft spielt die Bibel unter der Schirmherrschaft des Westens nach! Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wer der Antichrist sein wird, der im Tempel von Jerusalem seine Rede halten wird. Vielleicht findet sich auch hierfür noch ein Schauspieler.


Die biblische Schuldsklaverei für die westliche Welt

Im Alten Testament wird von einer Schuldsklaverei berichtet, in der der Gläubiger dem Schuldner seine Schulden erlässt, wenn er bei ihm in die Sklaverei geht. Die Bibel unterscheidet ausdrücklich zwischen israelischen - also jüdischen - Schuldsklaven und nicht jüdischen. Es ist auch nicht klar ausgesagt ober die Sklaverei nach dem Jobeljahr (7x7=49 Jahren) wieder aufgelöst wird, doch die Schuldsklaverei des Westen gegenüber Israel hält immer noch an. Die Welt ist einfach nicht im Stande die Vorgänge in Israel neutral zu beurteilen und entsprechende Sanktionen zu verhängen. Nicht einmal der Angriff auf den Hilfskonvoi im Jahr 2010 hatte Folgen für Israel.

Israel genießt seit seiner Gründung den militärischen und mentalen Schutz der internationalen Staatengemeinschaft. Mit dieser Armee kam es zum berüchtigten Landgewinn für Israel, mit dem es sich in die biblischen Grenzen ausdehnen will. Seit dieser Zeit sehen die Europäer und Amerikaner die arabische Bevölkerung als Terroristen an.  Die Überheblichkeit der Kolonialisten, die Afrika mit dem Lineal aufteilten und verschenkten spürt die Welt noch heute. Auch die Innerafrikanische Unruhen zeigen von dieser unsensiblen Landaufteilung, die keinerlei Stammesgrenzen berücksichtigt.

Im Jahre 2006 durften die Palästinenser freie Wahlen abhalten und sie wählten die HAMAS. Ein schwerer Fehler aus internationaler Sicht. Die internationale Staatengemeinschaft inkl. Israel hätten diese Wahl am liebsten revidiert und die Palästinenser solange wählen lassen, bis der Wunschsieger Fatah an die Macht gekommen wäre. Seit diesen Wahlen wurden Sanktionen gegen den GAZA-Streifen verhängt. Das bedeutet für diese Menschen, dass Nahrungslieferungen willkürlich ankommen.


Das ärmste Gefängnis der Welt ist GAZA

In Israel leben 7,6 Millionen Menschen = 340 Einwohner je km2. In GAZA sind 1,4 Millionen auf 360 km2 eingepfercht. Sie leben in für uns nicht vorstellbaren Lebensbedingungen. Lediglich 14 % des Gebietes ist landwirtschaftlich nutzbar. Die Bevölkerung in GAZA ist gefangen und umrandet von Mauern, die Israel zu seinem eigenen Schutz um diesen Landstrich zieht. Der GAZA-Streifen kann nur an bestimmten, von Israel kontrollierten Punkten verlassen werden. 

Der Traum Israels sind die Grenzen von Hesekiel. Sie schließen auch Syrien bis hinter Damaskus mit ein.  GAZA ist also auf Lebensmittellieferung angewiesen. Die ganze Welt finanziert dieses Gefängnis, das von Israel für landlose Palästinenser großzügigerer Weise eingerichtet wurde. Ein souveräner Staat für Palästina würde bedeuteten, dass die Lebensbedingungen im GAZA-Streifen akzeptabel sind.


Aus israelischer Sicht ist GAZA ein Speckgürtel, es kann nach belieben billiger Lohnarbeiter ins Land lassen und sie nach den Arbeitszeiten wieder abschieben.

Ariel Scharon fragte bereits, ob der GAZA-Streifen geräumt werden kann und stellte fest, dass sich die Palästinenser auch unter den widrigen Bedingungen noch exponentiell vermehren.


Mittwoch, 27. April 2011

Kate Middelton und William Windsor - Relikte einer verkommenen, dekadenten Vergangenheit

Der Traum eines jeden jungen Mädchens ist einmal Prinzessin zu sein. Ein faszinierender Gedanke. Das schönste Kleid; den besten Platz; den ersten Tanz und die volle Aufmerksamkeit aller anderen jungen Frauen. Das wohl beste Gefühl ist, den Neid der anderen im Nacken zu spüren und sich in diesem zu baden.

Adlige bleibt man auch nach einer Scheidung und genießt den ganzen Glanz und Glimmer, um seine angebliche Abstammung aus einem besonderen Geschlecht. Es ist so als ob man Adam und Eva spielt. Massen von Menschen mit einem jämmerlichen Stammbaum beherrscht und plötzlich auf die andere Seite des Lebens wechselt. Von nun an lebt man in Prunk und Überfluss, während der Pöbel auf der Straße mit hungrigen Magen / heute mit leerem Portemonnaie lächelnd zu winkt.

Die Windsors kämpfen um ihr gesellschaftliches Überleben, um die Akzeptanz in der Bevölkerung, die ihnen ihren Luxus erst möglich macht. Daher darf William eine "Bürgerliche" zur Frau nehmen. Die Träume und Hoffnungen eines Lottogewinns alles 40 Jahre soll damit geschürt werden und die Geldschleusen für die Royals offen halten.  

Alleine die Sicherheitsvorkehrungen für diese Hochzeit kosten den britischen Steuerzahler 23 Millionen Pfund. Die Übertragungsrechte in alle Welt bringen diese Mehrkosten ohne Probleme wieder rein. Auch der deutsche GEZ-Zahler finanziert damit die Royals höchstpersönlich. Sendezeit wird für diese brachiale Dekadenzdarbietung geopfert. Die vielen Berichterstatter erzeugen Unsummen an Spesen, die wir bezahlen müssen - für ein klein bisschen Träumen.



Adel verpflichtet behauptet der Adel von sich selber. Er hebt sich alleine durch sein Outfit von der Allgemeinheit ab. Der Hut der Damen ist ihr Standessymbol. Sie inszenieren ihr Privatleben wie eine Hollywood-Produktion und haben ganze Heere von Verschwörern an ihrer Seite, die jede Art von Menschlichkeit von der Öffentlichkeit fernhalten.

Kastendenken ist Pflicht und überlebenswichtig für die Herrschaft

Lady Diana war diesem royalen Druck nicht gewachsen. Sie ist unter im zusammengebrochen. Sie konnte einfach nicht akzeptieren, dass ihr Mann Charles eine Mätresse hält.Sie war trotz ihrer adligen Herkunft zu bürgerlich eingestellt.  Sie sah ihre Ehe als real an und nicht als das was sie war: Eine große Inszenierung zum Werteerhalt der Windsors. Sie hätte ein sorgloses Leben führen können, wenn sie nicht provokativ an die Öffentlichkeit vorgeprescht wäre und ihrer Enttäuschung in den Medien ausgebreitet hätte.

Das erklärt auch, warum Henry all seine unliebsam gewordenen Frauen einsperrte oder gar köpfte. Dieser schwarze Fleck in der Vergangenheit der Royals interessiert den heutigen Fan nicht. Er will Glamour sehen und ihn nachfühlen. Er will sich den eigenen Tränen der Frustration hingeben, weil er nicht an der Stelle von William oder Kate stehen darf.

Ein weiterer Vorteil eines Adelstitels ist: Man ist auch dann noch angesehen, wenn man keine Geldberge hinter sich versammelt hat. Man ist und bleibt ein Mensch der ersten Klasse. Heutige Prominente genießen die Anerkennung nur solange ihr persönlicher Erfolg und Reichtum anhält. Ein Adelstitel hält ewig und lässt sich vererben, wie Reichtum.

Ein Adelstitel genießt einen Vertrauensvorsprung, den kein "normaler" Mensch mit seriöser Arbeit und Leistung jemals erlangen kann. Europa ist immer noch das alte verkrustete Museum. Wir pflegen die Überbleibsel der Ausbeutung wie unsere eigene Vergangenheit und das Mitten im Herzen der Demokratie.
Wir sehen die Sklavenarbeit und die Steuererpressungen für den entstanden Prunk nicht.

Wie Gläubige strömen wir in all die Schlösser und Paläste, bezahlen horrende Eintrittsgelder, um unsere eigenen Schmach zu bewundern. Im Hinterhalt stehen die Adligen und Nutznießer dieses Prunkkultes und zählen ihre Gewinne.

Schloss Schönbrunn in Wien ist eines dieser Dekadenz-Zeugnisse vor unserer Haustüre. Wie besessen stehen die Menschen Schlage, um das Schloss der Traumprinzessin Sissi betrachten zu können - ihr Leben in all diesem Luxus nachempfinden zu können. Keiner dieser Royalanhänger sieht die Ausbeutung und Sinnlosigkeit in all diesem Prunk, der nur ein paar wenigen Personen zu Gute kam.

Wer im Luxus lebt und das Volk im Dreck sitzen lässt ist kein Herrscher, sondern ein Ausbeuter. Wer aus dem Prunk heraus Recht sprechen will und aus seiner erhöhten Position Gerechtigkeit üben will, wird immer zu versagen, weil er die Welt des "kleinen Menschen" nicht kennt und seine Sorgen nicht einmal nachvollziehen kann.

Der Prunk für die Führerschaft ist die Armut der Bevölkerung

Ein Volk, das seine Führer in Prunk leben lässt, während es selber im Dreck haust, ist kein Volk, sondern eine Horde von Narren. Sie verfügen genauso wenig Anstand, wie ihre Führer selbst. Sie können genauso wenig Gerechtigkeit von Überheblichkeit unterscheiden, wie die von ihnen Angebeteten. Sie sehen sich von Geburt an als minderwertig an und bestrafen sich selber durch die Unterwürfigkeit, die sie ihren Herrschern erbringen.

In unserer Demokratie verhält es sich nicht anders. Wir erheben Führer in den Luxus  und sehen uns als geläutertes Volk, das geduldig alles erträgt. Wir erbauen wieder Paläste, in denen unserer Herrscher auf begrenzte Zeit hausen dürfen, aber den Adelstitel des politischen Führers auf ewig erhalten. So wird eine neue Kaste geschaffen, die Macht vererbt und deshalb dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir die Kinder und Enkel unserer angebliche "großen" politischen Führer wieder in den Palästen finden.



In einer Demokratie kommen nicht mehr die unehelichen Kinder der Mächtigen an die Macht, sondern die Wunschadoptivsöhne- und töchter der anerzogenen Ideologie des Herrschens in einer Demokratie. Ihnen wird jedes Vergehen verziehen und schnellstmöglich vergessen. Sogar der Schmach der Wissenschaft sind wir erlegen. Wir krönen Akademiker zu Mächtigen, weil sie über einen Titel verfügen und nicht über Wissen.  Auch diese Vorstellung von OBERMENSCH ist in der jüngsten Zeit wie seine Seifenblase geplatzt. Karl Theodor zu Guttenberg musste gehen und FDP-Blondine Koch-Mehrin darf bleiben, weil ihr Vergehen bereits verjährt ist. Sie darf ihren Dr.-Titel behalten und uns weiterhin im Europaparlament gemäß ihrer demokratischen Gewalt, die ihr verliehen wurde, vertreten.

Die Welt als Museum der Ausbeutung und Kulturnachweis

In ganz Europa treibt der Adel und die neue Kaste des Kapitals ihr Unwesen. Es verblendet uns mit glamourösen Shows und katapultiert uns damit in eine Traumwelt der gerechten Herrscher, die in Wahrheit immer nur ihren eigen Vorteil sehen und der "kleine Mensch" erträgt alle Schmach in der Hoffnung es könnte sich alles noch zum Guten wenden.

Blickt man zurück in die ungeschminkte Vergangenheit unserer Völker, muss man feststellen, dass alles nur Lug und Betrug war und ist. Es war immer schon eine Ausbeutungsorgie des "kleinen Menschen",  der immer und immer wieder an hohle Versprechungen glaubt. "Hohl" verwende ich hier nicht im umgangssprachlichen Gebrauch, sondern im Sinne von "hohl" = leer. Wir sind aus der Sicht der Mächtigen immer noch das Gesinde, das keine bessere Behandlung benötigt, sonst würden wir Menschen aufhören in Gesellschaftsschichten zu denken und den Anspruch des Prunks gerecht auf alle zu verteilen. Die Führer und Vordenker unserer Zeit könnten sich nicht mehr vom Gesinde abheben und wären daher ihrer Vordenkerrolle entzogen. Der Reichtum wäre nicht mehr der Schlüssel für die Aufmerksamkeit in der Bevölkerung, sondern das Wort und Wahrheit hätten endlich den Gehalt, der ihm gebührt. Lügen und Betrügen würde nicht mehr hohen Gewinnen belohnt und das Gesinde könnte endlich aufhören nach noch besseren Lügen zu streben.

Wir sollten die Paläste nicht als unsere glorreiche Vergangenheit pflegen, sondern sie einreißen und damit die Schuld an unseren Vorfahren, die dafür hungern und bluten mussten, endlich begleichen.

Dienstag, 26. April 2011

Osterfest: Europäer glauben an Gott, aber noch mehr an den ATOMGOTT

Wohlstand und Gier locken die oft sehr gläubigen Menschen in Europa hinein in die Atomenergie und in Kriege. In der mehrheitlich christlichen Bevölkerung regt sich keinerlei Widerstand gegen diese unmenschliche Energiegewinnung. Sie sind geblendet von der Gier und dem Egoismus unserer Zeit.

Sie bringen nicht nur sich selbst mit ihrer Gier in Gefahr, sondern viele andere Menschen, die im direktem Umfeld der Gefahr leben. Mit Nächstenliebe und Verständnistum aus der Entfernung ist diese Fehlentscheidung nicht zu korrigieren. Gerade die Kirchgänger sind die unkritischsten Energieverbraucher in unserer Moderne.  Sie glaube das, was von Oben gepredigt wird und über Kernenergie spricht kein Pfarrer, nur die christlichen Politiker. Bei uns in Europa ist der Glaube noch lange nicht aus der Politik verschwunden. Christliche Werte dienen immer noch als Argument für unmenschliches. Sogar das Morden für Gerechtigkeit ist wieder im Kommen. Wie Inquisitoren bricht die NATO über Länder herein, die sich unseren Werten nicht unterwerfen wollen.

Im Iran ist die Atomenergie ein Frevel und bei uns hält man an ihr fest

Zwiespältig sind unsere Ansichten von der Welt und doch scheinen sie im Auge des Gläubigen als gerecht und friedfertig.  Atommüll wird in Panzerbrecher-Raketen verarbeitet und über der Erde verteilt, die Menschen ernähren sollte. Alles kein Grund für einen CHRISTEN es als Unrecht anzuprangern und zu verurteilen.

Sollte es zu einem weiteren Atomunfall in kommen, verlassen sich all die Gläubige nicht auf einen Gott, sondern auf die Nächstenliebe ihre Nachbar, zu der wir gemäß unserem Glauben verpflichtet sind. In solchen Situationen ist die Staatengemeinschaft, die Rückversicherungen für den menschlichen Irrsinn, der von Gier und Blindheit getrieben ist. Der "biblische" Anreize zwischen dem Habenden und dem Eigentumslosen ist der Ursprung allen Übels und der Raffgier. Es ist so als ob wird das Böse streuen, um Guten tun zu können.

Den Christen treibt kein schlechtes Gewissen die Kirche, weil er Atommüll hinterläßt. Er akzeptiert den Atomtromstrom wie den Satan, der unwiderruflich zum Kern seines Glaubens gehört - und ohne den Satan nicht existieren könnte.

Es scheint fast so als ob Baal, der Beelzebub, die Kernspaltung in die Welt brachte, um die Menschheit auf Ewig zum Guten zu zwingen. Er kann sich nun fortan in guten Taten üben, die durch radioaktive Strahlung gefordert wird.

Es reicht nicht mehr aus mit Gier und Wohlstand die Menschen ins Verderben zu locken, sondern eine weitere Plage muss über der Menschheit entfesselt werden. Der Atommüll wird das ewige Erbe unseres Jahrhunderts an die Nachwelt sein. Eine Bundeslade der Buße, für die wir alle einen unrühmlichen Platz in den Geschichtsbüchern unserer Nachfahren erhalten werden.

Ohne Judas - kein Jesus und keine Christentum

Eigentlich müsste JUDAS ein großer Heiliger im Christlichen Glauben sein. Ohne seinen Verrat gäbe es keinen JESUS; ohne Judas gäbe es keinen gekreuzigten Jesus, der von den Toten auferstand. Es scheint fast so, als ob sich die Menschheit einen weiteren Ritter der Apokalypse schaffen will, den Kernenergiereiter, der die Menschheit dahinraffen kann, wie die Pestzilenzia oder die Hungersnot. Unser Streben nach Erlösung begründet sich immer im Bösen, das wir schaffen, um als Gegenpart das GUTE entstehen lassen zu können. Der Irrsinn der Menschheit geht unentwegt weiter. Die Enteignung durch Radioaktivität erreicht eine noch nie dagewesene Dimension. Sie macht Eigentum faktisch unbrauchbar und wertlose.

Kein Gott wird uns neue Energiequellen suchen. Kein Gott wird uns Entscheidungen abnehmen. Das Gute muss von nun an seinen Auslöser im Guten suchen und nicht ständig auf das BÖSE bauen. Der Mensch muss endlich beginnen sich unabhängig und verantwortungsvoll zu verhalten. Er muss seine Vernunft abstreifen und selber denken ohne eine Begründung in Gott - dem geteilten Wesen suchen.

Die Bibel ist voll von Herrschaft und Tyrannei. In ihr wird gemordet für den Glauben und das Habe. Aus diesem Grund berufen sich die Christen lieber auf des Neue Testament. Damit können sie sich der Wahrheit und des Ursprungs ihres Glaubens verweigern. Sie wollen eine guten Gott anbeten und deshalb wurde Jesus zu ihrem guten Gott, obwohl er "nur" der Sohn des Gottes ist und im Zweifel aller Zweifel gibt es noch den "Heiligen Geist" - so erschufen sie sich die Dreifaltigkeit.  Die neue vermeintliche Dreifachstärke gegen das einzelne Böse.

Der eigentliche Gott der Güte und der Barmherzigkeit hat nie existiert, er ist nur eine Wunschvorstellung der Menschheit, die sie in die Bücher hinein interpretieren - sonst hätte die Menschheit ihre Ignoranz und Bosheit längst abgelegt und erkannt, dass sie das BÖSE pflegt, um Gutes tun zu können.

Montag, 25. April 2011

Audi schafft 20.000 Arbeitsplätze - Deutschland im Aufschwungfieber

Die Nachrichtenagentur "Reuters" meldet, dass Audi bis 2020 an die 20.000 Arbeitsplätze schaffen will. In der Nachricht ist versteckt, dass dies global geschehen soll. Die Hoffnung auf deutsche Arbeitsplätze ist daher gering. 

Audi bereitet einen Ausbau seiner Chinaproduktion vor. Das wird wohl auf Kosten der deutschen Arbeitsplätze geschehen. Schließlich müssen die Produktion Kaufkraft durch Arbeitsplätze dort schaffen, wo noch Marktanteile zu ergattern sind.



In Asien ist der Markt noch unbeackert, unbestellt und noch nicht aufgeteilt. Eine Expansion in diesen Markt bedeutet aber auch Firmenanteile an die chinesische Regierung abzutreten, um dort produzieren zu dürfen. China ist also weit aus schlauer und geübter in dieser Wertegesellschaft als Europa und das gesamte abendländisch denkende Arsenal der Menschheit.

"Schlage sie mit ihren eigenen Waffen", ist die Devise aus den Ländern der aufgehenden Sonne. Amerika ist bereits in ihrer Abhängigkeit und Europa auf dem besten Weg dazu. China kauft sich mit den wertlosen Dollars in die Staatskassen Europas ein.

Die abendländische Denkkultur des Imperialismus hat versagt. Das egoistische Denken schlägt mit unerbitterter Härte zurück. Die angeblichen "Hochkulturen" vergaßen die Konsequenzen ihres Handels in ihrem Werdegang zu berücksichtigen. Jetzt werden sie von ihrer eigenen Ignoranz erschlagen.



Frankfurt (Reuters) - Die VW-Tochter Audi will die Zahl ihrer Mitarbeiter bis 2020 um mehr als 20 Prozent erhöhen.
http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE73O03S20110425

15.04.2011 – Der Ingolstädter Autobauer Audi ist auf Expansionskurs. Audi will vor allem in China mehr Autos bauen als zuvor.
http://www.focus.de/finanzen/finanz-news/audi-produktion-soll-in-china-ausgebaut-werden-_aid_619024.html

Finanzkrise: JP Morgen rettet die Welt mit lächerlichen 800 Millionen Dollar

Eine einzige amerikanische Bank (Lehmann) soll gemäß den Medien das gesamte globale Finanzsystem der Welt ins Wanken gebracht haben. Welch eine lächerliche Behauptung. Es ist so, als ob ich behaupten würde - Gott sei ein Amerikaner. Der Sturz von Lehmann-Brothers war eine Offenbarung. Es war das offenlegen unserer absurden Wertegesellschaft, die mittlerweile sogar dazu bereit ist sich selbst zu betrügen, in dem Schulden als Sicherheiten für neues Geld dienen. Die jetzt gemachten Staatsschulden sind der gleiche Betrug wie die Immobilienkredite in den USA. 

Unzählige Billionen Währungseinheiten sind seit der Pleite dieser Bank von Staaten an neuem Geld gegen Sicherheiten aufgenommen worden. JP Morgen bietet den geschädigten Lehmann-Kunden  niedliche 800 Millionen Dollar an, die über den Konkursverwalter verteilt werden sollen. Das ist nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein; das reicht nicht einmal für eine Nebelkerze. Die Welt ist PLEITE. Die Welt ist zahlungsunfähig und in der Endphase unserer Wertegesellschaft angekommen. Es gibt nur Verlierer in diesem Spiel der Wert. Unser toten Werte sind nur dann etwas wert, wenn das Humankapital es bearbeitet. Eine lästige Tatsache für all die Elitenführer dieser Welt.

Schweigegeld für die Welt

Es ist kein Geheimnis, dass der größte Teil der 800 Millionen Dollar Entschädigung nicht bei den Geschädigten ankommt, sondern bei den Verwaltern und Rechtsanwälten.  Das System füttert sich selber und der Pöbel glaubt davon profitieren zu können. Die US-Show der Weltfinanzen geht weiter. Der größte Spieler dieser Welt blufft in der letzten Runde und gibt voll ein Royal-Flash zu haben. JP Morgen gibt sich gönnerhaft. JP Morgen und Lehmann seien enge Geschäftspartner gewesen und diese 800 Millionen Dollar würden nicht einmal die Bilanz von Morgen belasten, aber die Geschädigten beruhigen und damit die Welt

Vor einer Woche geriet die USA ins Visier der Ratingagenturen. Die USA sollte nach deren Meinung ihre Spitzenbewertung verlieren. Es sei unwahrscheinlich, dass die USA ihre Schulden jemals bedienen können, sogar die Zinszahlungen könnten zum Problem werden.

US-Schulden in Gold aufwiegen?
 
Selbstverständlich können die USA und kein anderes Land dieser Welt jemals ihre Schulden zurückbezahlen. Nicht einmal ein riesiger Berg von Gold, Silber und Platin könnte die US-Schulden aufwiegen. Die Erde würde an diesem Gewicht untergehen und die Umlaufbahn um die Sonne verlassen.


Dieses Geld- und Wertesystem würde nicht einmal funktionieren, wenn alle Ländern dieser Welt ihre Schulden erlassen werden würden. Nach einem Jahr stünde der Weltwirtschaft nicht mehr die Geldmenge zur Verfügung, die sie bräuchte, um ihre produzierten Waren zu verkaufen bzw. Rohstoffe einzukaufen - auch wenn der Zins abgeschafft werden würde.

In unserer Vorstellung von Wert braucht der Mensch ein Wertaufbewahrungsmittel. Das billigste ist nun mal der Geldschein oder das Bankkonto. Das gesamt Gold dieser Welt würde nicht zur Deckung aller Werte dieser Welt ausreichen - schon heute stellt eine Unze Gold  (31g) über 1500 Dollar dar.  Ein Südafrikaner, der keine Goldmine besitzt, könnte sich nicht einmal mehr das Brot leisten, das er braucht, damit er für seinen Herren, das Gold aus der Tiefe herausfördert. Das ist der Grund warum der Goldstandard seine Schuldigkeit tat und gehen durfte.

Die Weltwährung US-Dollar ist ein Betrug

Die USA plagen keine Sorgen bezüglich ihrer Währung. Sie haben sich durch ihren Petrodollar ein Imperium aufgebaut und weltweite Abhängigkeiten geschaffen. Die gesamte westliche Welt schützt nicht die USA, sondern deren Währung. Die ganze Welt muss in der US-Währung ihre Energierechnungen bezahlen oder besser gesagt, die ganze Welt handelt in einer Währung, die sie selber nicht herstellen darf. Das ist die neue Art der Imperium. Abtrünnige müssen mit Waffengewalt (NATO) zur Vernunft und Freiheit gezwungen werden.

Niemand glaubt daran, dass den USA diese Macht streitig gemacht werden kann. Die USA positionieren Außenposten wie das römische Reich, vor allem in den Rohstoffländern. Die USA schließen augenscheinlich Allianzen wie die NATO, in denen sich die übrige Welt freiwillig für die Interessen der Weltwährungsnation einsetzen darf. Diese politischen Interessengemeinschaften sind Clubkarten der Weltelite. Der übrige Rest ist die Aufgabe zugedacht, den Wohlstand dieser Länder zu mehren. Wer diese Allianzen kündigt gehört zur Achse des Bösen. Er ist ein Verräter und Abtrünniger. Es gibt nur ein Problem: In den Allianzen sind zu viele, die von zu wenigen leben wollen.

Das Europa der Unstelbständigen

Europa würde sich niemals dazu bereit erklären seine Energierechnungen in Euro zu begleichen. In Europa leben 500 Millionen Menschen, das ist fast das doppelte als in den USA und trotzdem besitzt Europa kein Rückgrat, weil es Angst vor dem US-Militär und den Atombomben hat. Es müsste sich in den Osten oder nach Asien orientieren. die Gefolgschaft nach all den Unruhen in den Ölländer ist ungewissen denn je und Europa hilft mit, sich sein eigenen Grab zu schaufeln.

Nicht nur Europa müsste sich emanzipieren, sondern die Rohstoffländer ebenfalls. Dieser Erkenntnis bauen die USA bereits vor - mit den Einsätzen in Afghanistan, Irak, Libyen und bald auch in Syrien und Jemen. Sie berufen sich auf die Vertragstreue Europas, obwohl die USA sich nur an Abkommen hält, wenn es zu ihrem Vorteil ist. Die USA werden Europa wie eine heiße Kartoffel fallen lassen, wenn es darum geht sich mit China und Indien die Welt neu aufteilen zu können.





Uns wird immer die Weltkarte so aufgezeigt, dass die USA eine Allianz mit Europa bilden. Doch in Wahrheit liegen die USA näher an China und Indien - wenn man die Weltkarte von der anderen Seite betrachtet.


Emanzipieren und eine neue Wertegesellschaft entwerfen

Die Welt sitzt auf einem Berg von wertlosen, grünen Scheinen, die nicht einmal das Papier wert sind auf dem sie gedruckt sind. Deshalb schützen und pflegen alle die USA und damit diese Weltwährung. Die Reichen und Mächtigen wollen auf ihr Guthaben nicht verzichten, sondern bürden in gewohnter Gutsherrenart, diese Last dem gemeinen Volk auf - das aus ihrer Sicht eh nicht viel hat - aber in der Summer der Masse, eben doch noch zu viel besitzt.

All die amerikanischen Freiheitsjodler, Liberale und Frasendrescher würde niemals in den Sinn kommen ihre eigenen Währung infrage zu stellen und damit der Welt ein kleine Stück Freiheit zurückgeben. Selbst ihnen gehen die Wort für die Lügen aus. Sie suchen nach Nebenschauplätzen zum Aufpeitschen der Massen. Selbst wenn Libyen unter Mithilfe von Europa ein "freies" Land wird, muss Europa seine Ölrechnungen weiterhin in Dollar bezahlen und bleibt in der Abhängigkeit zu den USA. Will ein Ölscheich sein Geld in Euro anlegen, muss er das Währungsrisiko auf sich nehmen und bleibt ein Spielball der Finanzjongleure.

Europa ist nicht in der Schwebe für wen es sich entscheiden muss. Es ist von Wirtschaftmagnaten beraten, die keine Wurzeln und keinen Humanismus besitzen. Sie wollen lediglich die Märkte liberalisieren, um einen weltweiten, einfacheren Zugang zur Ausbeutung zu haben.

China soll seine Währung für den Welthandel freigeben, das ist ihre Forderung aller US-Währungsanhänger. Es erscheint ihnen als einzige Lösung. Sie wählen das kleiner Übel aus ihrer Sicht. Die Wertkonservativen sind immer noch an der Macht und manövrieren uns immer weiter in die Abhängigkeit und zum Freibeutervieh hinein.

Das soll nicht heißen, dass ich mich Protektionismus einsetze oder Nationalwährungen, sondern ich will lediglich die globalen Zusammenhänge und Auswirkungen aufzeigen, die auf uns zu kommen, wenn wir uns für die Emanzipation aller Länder in diesem Wertesystem entscheiden. Es könnte ein Schritt zur Erkenntnis sein, dass unsere Werte nicht die richtigen sind. 

Der Widerstand der BRIC-Staaten

Doch es regt sich Widerstand in der Welt. Die BRIC-Staaten ( Brasilien, Russland, Indien und China) beschlossen vor gut einer Woche, ihren Handel nicht mehr in Dollar zu begleichen. Das ist eine Majestätsbeleidigung für die USA. China vergibt seit gut einem Monat in seiner eigenen Währung Handelskredite an nicht chinesische Geschäftspartner aus. Das Sterben des Dollars wird langsam vorbereitet und die Europa will die Zeichen nicht erkennen. All die neuen aufstrebenden Industrienationen brauchen ein Land, ein Kontinent, dass sein Hab und Gut gegen den wertlosen Petrodollar eintauscht und das ist Europa. Der Kontinent der in der neuen Weltordnung keine Rolle mehr spielen wird.

Das Weltbild der europäischen Politiker ist mittlerweile so groß, dass sie den Boden unter ihren eigenen Füßen nicht mehr sehen; die Leben und Existenzen, die an ihren Entscheidungen hängen sind lediglich Buchungszahlen für eine Welt, deren Machtverhältnisse sich verschieben. Europas Bevölkerung verpasste unter der Federführung der Politik den Anschluss an diese "neue Weltordnung", lediglich die Wirtschaft wird diesen Machtwechsel unbeschadet überstehen.

Deutschlands Volksvertreter schnappte den Köder des Euros. Europas Bevölkerung zappelt wie ein Fisch der an der Angel hängt und glaubt sie wird in neue Höhe katapultiert, um hinterher gegrillt zu werden.

Damit will ich nicht sagen, dass eine Wiedereinführung der D-Mark eine Lösung wäre, wie wären immer noch am Haken des US-Dollars hängen. Wir haben uns nie emanzipiert und unserer Währung ihr eigentlichen Wert gegeben. Wir haben uns immer an der Reihe ganz hinten angestellt und unseren Handel in Dollar getätigt - auch mit mit einer neuen D-Mark müssten wir dies tun.

Eine Liberalisierung des Welthandels ist durch eine Rückstufung des Dollars als Landeswährung der USA möglich. Das würde einigen Unbedarften die Augen öffnen, in welchem Irrsinn von Wertegesellschaft wir leben.

Golddeckung ist keine Lösung, sondern nur Altes in neuem Licht

Selbstverständlich werden jetzt wieder einige erklären, die Welt braucht die  "Weltwährung" Gold und seit neuestem sogar Silber. Doch Gold ist der gleiche imperialistische Wert, der seit Jahrtausenden die Welt beherrscht und unterdrückt. Wir überfallen dann eben Länder mit Goldvorkommen und versklaven die dortigen Bewohner als Billiglöhner, damit wir - die reichen Nationen, die über effektive Waffen verfügen - zu unserem Wohnstand kommen. Der Wert der Leistung - Gold durch Leistung an die Oberfläche befördern - ist nichts wert, nur der Hungerlohn, den die Arbeiter in einer Währung erhalten, damit sie ihre Lebenskräfte erhalten können.

Es bleibt also nach wie vor Sklavenarbeit, egal wie wir das Blatt in Währungen und materielle Werte für Geld drehen. Nicht das Geld ist falsch, sondern die Werte, an die es gebunden ist. Wer also eine Lösung sucht, darf nicht nur der Währung einen anderen Namen geben, sondern muss den Wert umkehren, an das es gebunden ist.

Samstag, 23. April 2011

Ist die Asse das deutsche Fukushima? 700 Sievert pro Stunde in eingelagerten Fässern

Update 24. April 2011
In der Asse ist die Strahlung weiter gestiegen. Strahlenschützer maßen in der ASSE lt. Meldung in Welt-Online" in "0,3 Liter, 80 000 Becquerel Strahlung von Cäsium 137" = 266.000 Becquerel pro Liter.

23. April 2011:
Die Bohrungen zur ASSE sind jetzt erlaubt. Erstmals wird in den Mainstream-Medien erwähnt, dass dort auch PLUTONIUM gelagert ist. Es wird aber weiterhin betont, dass es sich nicht um hoch radioaktives Material handelt. In der Forschungsanlage Karlsruhe sind auch MOX-Brennstäbe verwendet worden, diese enthalten Plutonium. Ihre Lagerung ist ungewiss. Man spricht von verglasen. Sie enthalten ca. 35 % Plutonium. Die herkömmlichen MOX-Brennstäbe sollen "nur" noch 3 bis 9 % Plutonium enthalten.

HANAU.pdf

20. April 2011
Mit dem Abschalten der Kernkraftwerke fangen die Probleme erst richtig an. Die Erblast einer Generation, die sich keine Gedanken über ihre Energiegewinnung machte, bekommt jetzt ihre Rechnung präsentiert. Die Sintflut kommt nicht nach uns, sondern über uns. 

Während Japan in Fukushima gegen radioaktives Wasser kämpft, bildet sich im deutschen Untergrund - in der Asse - ein hoch radioaktiver See. Täglich sickern 12.000 Liter Wasser in den angeblich trockenen Salzstock. Die Strahlung liegt zwischen 90.000 und 240.000 Becquerel pro Liter. 


Für Energieoligarichen ist das kein Problem. Ihre Gewinne sind privatisiert. Sie produzieren lediglich den Strom; verlangen horrendes Geld dafür und überlassen den Müll der Demokratie - dem Wahlvolk.  Der Staat ist ihre Rückversicherer für alle Fehlentscheidungen und eventuelle Kosten ihrer Energieanlagen, die den Gewinn der Aktiengesellschaften schmälern. Die größte Sorge der Energiewirtschaft ist, dass sie den Netzausbau ihrer herunter bewirtschafteten  Stromleitungen nicht selber bezahlen muss. Dafür ist sie sogar bereit den deutschen Energiemarkt mit weiteren Mitbewerbern zu teilen.  Das nennen FDP und Grüne dann Marktliberalisierung.

Offiziell lagert in der Schachtanlage ASSE kein hoch radioaktiver Müll. Die Asse galt noch vor einem Jahrzehnt als sicheres Endlager. Heute wird sie zum Problemfall. 127.000 Fässer mit radioaktiven Müll müssen / sollten geborgen werden. Es sieht nicht gut aus. Auch in Deutschland herrscht die Sorge, dass die Radioaktivität für menschliche Arbeit in der Asse zu hoch sein könnte.

Deutschlands Fukushima liegt 750 m unter der Erde

Es bahnt sich eine noch nie dagewesene Umweltkatastrophe an. Das Hightechland Deutschland hat seine Atommüll wie ein Dieb verbuddelt und kann nach über 30 Jahren seine Schuld nicht mehr von sich weisen.  Wirtschaftlicher und fiskalischer Druck führte zu politischen Fehlentscheidungen, die sich als Erbschuld entpuppen. Jüngst wurden erhöhte Cäsium-137-Werte gemessen und angeblich weiß keiner woher auf einmal dieses nukleare Zerfallsmaterial aus der Asse kommt. Unschuldsmienen so weit das Auge reicht. Wie eine Bande von Kleinkindern, die beim Lügen ertappt wurden, schicken sie ihre Pressesprecher vor. Noch will keines der Medien das Thema so recht aufgreifen. Zu frisch sind die Eindrücke aus Fukushima. Doch Deutschland muss sich dem Problem stellen. Es könnte eigentlich gemeinsam mit Japan eine Technik entwickeln, im den hoch radioaktiv verseuchtes Wasser wieder gereinigt. 

Den Deutschen reicht offensichtlich der radioaktive Fallout aus Tschernobyl nicht aus. Sie können von ihrer Atomenergie nicht genug bekommen. Sie haben Angst um ihre Samstagabend Show mit Thomas Gottschalk oder "Deutschland sucht den Superstar". Für diese Bequemlichkeiten nimmt man gerne ein paar Sievert mehr in Kauf. Der Strompreis darf auch nicht steigen, doch die versteckten Kosten des Atomstroms sind mittlerweile schon derartig überdimensional, dass sich Deutschland in naher Zukunft gar keinen Atomstrom und dessen Atommüll mehr leisten kann.

Kungelei und Filz so weit das Auge schaut


Politik und Wirtschaft entschlossen im jugendlichen Übereifer Atomkraftwerke zu bauen. Zu verlockend war die angeblich billige und saubere Energie. Politiker können mit diesen dünnwandigen Argumenten leicht getäuscht werden, denn sie wollen nicht wissen wie hoch die Nebenkosten sind. Mit der Atomindustrie bekamen die Deutschen eine Lexmarkdrucker, mit überzogen hohen Nebenkosten.

Mit dem Atommüll wollte man sich später beschäftigen bzw. das überließ man den Nachfolgern. Die Politik der vollendeten Tatsache wurde einfach in die nächste Generation gewälzt, während sich die Altpolitiker auf ihren fetten Pensionen ausruhen ober bereits auf ihre hochtrabenden Nachrufe herunter blicken.

Irgend wie hofft die Schar der parlamentarischen Entscheider, dass sich im Lauf der Zeit neue Techniken ergeben könnten, damit ihre Probleme von gestern im heute einfach in Luft auflösen. Im Fall der Asse hat diese nicht funktioniert. Sie strahlt mehr denn je im vollen Glanz ihrer Radioaktivität. All die vielen Proteste und Warnhinweise wurden missachtet. Schlaue Menschen lösen erst das Müllproblem einer Energiegewinnung bevor sie diese Einführen. Im modernen Deutschland wird grundsätzlich das Pferd von hinten aufgezäumt.


Dem Bundesamt für Strahlenschutz ist nicht einmal bekannt, um welche Art von Atommüll es sich in der Asse handelt. Es sollen angeblich keine stark radioaktiven Materialien im einsturzgefährdeten Atommülllager Asse deponiert seien. Eine kleine Notlüge kann nicht schaden, vor allem wenn schlampig Buch geführt wurde. In manchen Situationen macht dies wiederum Sinn. Vor allem wenn es um Vorgänge geht die über 30 Jahre zurück liegen. Verantwortung will keiner der Entscheidungsträger übernehmen. Das soll die Demokratie als Kollektiv übernehmen.

In der Asse fragte man damals nicht, was für Material in den Fässer eingelagert ist. Er musste weg. Er musste in der Tiefe verschwinden und aus der Wahrnehmung der Öffentlichkeit. Doch in einer Liste vom 18. Januar 1977 ist vermerkt, dass  49 Atommüllfässern eine Strahlung von 550 bis 700 Sievert pro Stunde an der Außenseite aufweisen.

Der Begleitschein gibt lediglich Auskunft darüber, dass es sich um ein betonierten Schrott aus dem Kernforschungszentrum in Karlsruhe handelt. In den Jahren um 1977 arbeiten Forscher an einem Pilotprojekt zur Wiederaufbereitung von Brennstäben. Vielleicht galten zur damaligen Zeit Brennelemente noch als Atomschrott, wenn sie aus einer Forschungsanlage stammten? Heute will das keiner mehr Wissen und die Papiere geben keine Auskunft darüber.

Hier gilt im wahrsten Sinne des Worte: "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heißt." ... doch jetzt wird es heißt. Das hoch radioaktive Material fraß sich durch den Beton und die 24 cm dicke Stahlschicht. Den Rest besorgte das Wasser, das in die Asse läuft.

Jüngst wurden erhöhte Cäsium-137-Werte gemessen und immer noch will keiner wissen woher auf einmal dieses nukleare Zerfallsmaterial kommt. Eine Tatsache bleibt! Es ist da und es strahlt.


Radioaktiver Abfall entwickelt nicht nur Strahlung, sondern auch noch Wärme. Radioaktiver Abfall benötigt kontinuierliche Aufsicht und kann nicht einfach in der Erde eingebuddelt werden. Deshalb sollen nun die 127.000 Fässer wieder heraus geholt werden. Wo sie als nächsten gelagert werden, weiß natürlich keiner. Doch eines ist gewiss: Sie werden wieder ein Loch finden, in das sie die Fässer verkippen können.

Ein Salzbergwerk wäre ideal. Es ist trocken - wie die Asse es einmal war. Radioaktivität plus Wasser ergibt eine sehr ungesunde Lösung. Das ist spätestens seit Fukushima bekannt. Radioaktiver Abfall kann ebenfalls Temperaturen von 400 Grad C erreichen. Diese Temperatur reicht Wasser locker aus, um zu koche und zu verdampfen. Es wäre ein Albtraum, wenn in Deutschlauch sich auf einmal die Erde heben würde und sich mit einer gewaltigen Wasserstoffexplosion eine riesige Atomwolke über Deutschland senken würde.

Das Restrisiko der Kernenergie ist so gewaltig und unberechenbar. In der Asse ist ebenfalls das unvorhersehbare eingetreten. Es kam zu einem Wassereinbrauch, der hätte nie stattfinden dürfen. Die Möglichkeit war für die Wissenschaft ausgeschlossen, aus diesem Grund gab es den Zuschlag für die Asse.

Atomenergie ist kein Segen, sondern ein Fluch für die Menschheit.


Am 15.04.11 hielt Angela Merkel wieder einen Energiegipfel ab.  Ordentliche Ergebnisse sind natürlich nicht zu erwarten, sondern nur eine Forderungsliste der Energieriesen, die sich in kollektiver Weltuntergangstimmung befinden, weil sie ihre Gewinnsteigerungen für die nächsten Jahren gefährdet sehen. Der Steuerzahler soll die Managementfehler ausgleichen. Die Atommülllagerung übernehmen und gleichzeitig den Netzausbau.

Unsere Demokratie ist zu einem primitiven Überstimmungsinstrument verkommen. Sie ist eine Ansammlung von faulen Kompromissen, beraten von Lobbyistenvereinen, die Solidarität las lästiges moralisches Anhängsel eines Urzeitmenschen begreifen. Der Wert war und ist niemals der Mensch gewesen. Sein Wert besteht nur darin, ihre Vermögen zu mehren, damit wir noch abhängiger von ihnen werden.

Die letztes Phase unserer Wertegesellschaft hat begonnen. Die vollkommene Entreicherung der Weltvölker beginnt. Das Sozialnetz ist nur noch ein lästiges Beiwerk, einer Demokratie, die sich längst selbst verloren hat. Zu groß ist der Schuldenberg durch die Wirtschaftssubventionen geworden. Sie ließen uns im angeblichen Wohlstand leben, wie ein Kasino, das mit Prunk lockt, damit wir auch noch unser letztes Hemd verpfänden.

Doch das haben wir bereits Gerhard Schröder ins Kanzleramt geschickt. Es hat nichts benützt, Angela Merkel will noch mehr - sie will die nackte Haut.

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:energiegipfel-im-kanzleramt-merkels-atomausstieg-bleibt-im-vagen/60040158.html

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/geowissenschaft/hochradioaktiver-atommuell-was-lagert-wirklich-in-der-asse_aid_566724.html

http://www.rf-news.de/2011/kw15/hohe-radioaktivitaet-im-atomlager-asse-gemessen

http://www.sueddeutsche.de/politik/russland-und-der-akw-sarkophag-knausern-fuer-tschernobyl-1.1087323

Wer das WIR sucht, muss sich erst selber vereinigen

Wer dem Druck der Moderne nicht gewachsen ist, gilt als "geistig verwirrt". Ein simpler Ausdruck für Menschen, die von unserer Gesellschaft, ihren Gesetzen und ihrer Arroganz an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden und jede Identität verlieren. Kein einziges ICH in uns erscheint noch wertvoll und für die Gesellschaft wichtig. Wir wechseln wie Kamelions unsere Zielrichtungen gemäß unseren Lebensphasen und glauben, die Welt hätte sich ausschließlich um dieses momentane Primär-ICH zu drehen. Das WIR in unserem ICH ist längst verdorrt. Wir können nur noch gespalten in unserer Realität leben. Alles andere überfordert uns.

Es passiert seltsames mit uns. In unserem Inneren. In unserem geheimen Häuschen, dem ICH. Das WIR in uns ist zerstritten. Der Arbeitnehmer in uns, streitet mit dem Chef in uns; die Mutter mit sich als Kind; der Großvater mit sich als Enkel. Eine gemeinsame Lösung gibt es nicht. Einer muss Abstriche hinnehmen.

Erkennen Menschen diesen inneren Hass und vereinen ihr WIR zum ICH, werden sie gefährlich für unsere Gesellschaft. Sie sind nicht mehr zu belügen. Sie stehen außerhalb des Sozialgefüges. Sie müssen resozialisiert werden . Sie kommunizieren ins sich selber zwischen ihren Mehrfachbilanzen und erkennen die Realität. Sie sehen den Selbstbetrug, den wir uns tagtäglich mit dem Frühstück gönnen.

Sie gehen durch die Straßen und sehen die Massen von Heuchlern, die sich durch die grauen Schluchten unserer modernen Welt wälzen. Sie sehen den wandelbaren Menschen, der seine Identität je nach Gefühlslage wechseln kann. Sie wissen aber auch, dass sich diese Massen ihrer inneren Zerrissenheit gar nicht bewusst sind. Wüssten sie es, würden sie sich selber hassen. Durch ihre strikte Bilanztrennung halten sie sich für selbstgerecht und gerecht gegenüber all den anderen Menschen, die sie aus ihren vielen ICHs heraus bewerten. In dieser Welt gibt es keine Einheit, denn sie würde die Lösung aller Probleme bieten und den Machtverlust der wenigen, von denen wir abhängig sind.

Die grauen, geteilten Menschen geben Hilfestellungen, indem sie in ihrer inneren Buchhaltung den Schalter auf Mitleid und Empathie umlegen; sich in die Welt des Gegenüber hinein versetzen und gemeinsam mit ihnen Lösungen für diese Sparte des ICHs suchen. Der Rest der Persönlichkeit bleibt vor der Tür. Eine Gesamtheit als Mensch, als Menschheit gibt es nicht. Nur mit Mehrfachbuchführung kann er in unserer Gesellschaft existieren.

Wir denken unser Privatleben als Unternehmer. Wir stellen Kalkulationen auf, in denen wir Lösungen suchen, ob es effektiver ist eine bezahlte Arbeit anzunehmen oder kostenlose familiäre Dienstleistungen an fremde Dienstleister gegen Bezahlung abzugeben. In dieser kleinen ICH-AG ist das ICH alles. Es ist Chef, Abzocker, Arbeiter, Putzfrau, Kapitalanlage und Nächstenliebe. Wir sind in uns  Finanzunternehmer, die mit List und Tücke sich durch das Leben schleichen. Wir sind die Versteher, die all das Leid, das sich vor unseren Augen ausbreitet mit faulen Kompromissen zu heilen versuchen ohne selber finanzielle Verluste hinnehmen zu müssen. Wir sind unsere Fortpflanzungsplaner. Wir müssen uns gegen unsere vielen ICHs in uns selber durchsetzen und uns selber erklären, das Kinder finanzielle Einbußen für die anderen ICHs in uns bedeuten. Wir müssen in dieser Situation vor den anderen ICHs in uns schützen, die von Medien und Bildung immer zum Leben - also zum Konsum - animiert werden. Wir haben so viele ICHs in uns zu befrieden, dass wir alleine schon von dem Gedanken daran überfordert werden. Das Ungeborene ist bereits Erwachsen bevor es das Licht der Welt erblickt. Von Balance sprechen wir, wenn wir unsere vielen ICHs nicht mit einander kommunizieren lassen. Bilanziert wird in jeder Kammer still und leise ohne die Konten zusammen zusammenzuführen. In einer Zeit der finanziellen Not und Unsicherheit ein schier unlösbares Vorhaben.

Wird dieser Selbstbetrug durchschaut und das WIR im ICH vereint, sieht man die Ausweglosigkeit des Individuums unserer Gesellschaft. Sie teilt sich in mehrere Schichten und im nächsten Moment ergibt sich eine neue Struktur. Das ICH ist in so vielen Schnittmengen unserer Gesellschaft mittlerweile vorhanden, sodass sie im völligen Gegensatz zum gesamten Menschen stehen. Der Mensch hat sich selber verloren. Wie eine Wolke teilt er sich im Wind in viele kleine Wolken gemäß der politischen Korrektheit. Er weiß nicht mehr wo er eigentlich steht.

Mal sehen wir uns als Arbeitnehmer benachteiligt und ergreifen Partei für die Gewerkschaften; mal sehen wir die Misere der Unternehmer und nehmen Lohnkürzungen in Kauf, weil wir von ihnen abhängig sind. Mal fordern wir als Eltern mehr finanzielle Zuwendung für unsere Kinder und müssen für Zwischenmenschlichezuwendung dafür finanzielle Einbußen hinnehmen.

Wir sind für gesunde Lebensmittel für alle und kaufen doch den verseuchten Fraß, weil das Geld nicht reicht oder die Zeit für die lange Zubereitung einer anständigen Mahlzeit nicht ausreicht. Die Politik genehmigt Patente auf Heilkräuter, Zuchtiere und Saatgut. Als hungriger Menschen sehen wir dies kritisch, aber als Unternehmer, Arbeiter und Geldabhängiger ist es eine Notwendigkeit für das Wachstum. Jedes kleine Aufbegehren unserer vielen ICHs in uns scheitert an der Summe der zur Verfügung stehenden Geldmittel.

Sogar der organisierte Widerstand gegen all diesen gesetzlichen Irrsinn erfordert Kapital, ansonsten gibt es keine Chance von der Allgemeinheit wahrgenommen zu werden. Der Kreislauf des modernen Lebens schließt sich nicht mit der Geburt und dem Tod, sondern mit der Eröffnung eines Bankkontos und dessen Liquidität. Früher war diese Konto ein Stück Land, das bewirtschaftet werden konnte, bevor das OberICH als Staat bzw. vorher als König, Fürst oder Zar, in Erscheinung trat. Plötzlich war ein OberICH vorhanden, der den Übermenschen, den vereinten Menschen mit all seinen ICHs überragte und dafür sorgte, dass diese ICHs ständig und immerzu in Widerspruch stehen. Die Menschheit wurde zum Schwarm und übergab ihm die gesamte Verantwortung. Schwärme bilden nur Beutetiere, in der Gewissheit, dass der äußere Ring die Opfer sein werden.



Wir sind in Bewegung wie Sand, der durch die ständigen Erschütterungen der Hungerangst - also der Gier - vibriert. Unser Herz, das eigentlich leicht wie eine Feder sein sollte sinkt immer weiter in den tiefen Morast unseres SELBST. Es ist gefangen von all den vielen Persönlichkeiten, die im ständigen Streitgespräch nach einer besser Welt suchen.

Das Unterdrücken der Arbeitslosen scheint gerecht, weil Arbeitnehmer für sie aufkommen. Atomkraftwerke müssen abgeschaltet werden, damit es zu keinen weiteren Katastrophe mehr kommt und doch soll der Strom weiter aus der Steckdose kommen.

Wir wollen Veränderungen ohne dass sich etwas ändert. Sie wollen unsere Mehrfachbilanzen nicht erschüttern und als ein Mensch denken. Es würde uns zerreißen. Die Last der Falschheit und der Heuchele würde uns die Luft zum atmen nehmen. Dieses Unrechtssystem kann nur mit dieser Schizophrenie jedes einzelnen aufrecht erhalten werden.

In unserer modernen Welt werden nicht nur Minderheiten gegeneinander aufgebracht, sondern Schnittmengen, die durch einzelne Menschen hindurchgehen. Wir sind alle einzelne und viele kleine Persönlichkeiten, die keine innere Mitte mehr kennen. Die ihren Vorteil gegeneinander abwiegen und in einer Mischkalkulationen die besten Vorteil für sich erarbeiten wollen und sich so selbstzerstörerisch verhalten.

Mit derartigen unselbständigen Individuen haben die Politik und das Kapital leichtes Spiel. Sie sprechen immer den gierigsten Teil in uns an und zerreiben uns damit in uns selbst. Der Schwarm regiert nach Programm und gibt seine Opfer preis. So werden wir zu Lottospielern, die immer höhere Einsätze wagen, damit die Mischkalkulation in uns aufgeht. Erst wenn der Mensch am Ende ist, sich selbst nicht mehr betrügen kann, sieht er das hoffnungslose Unternehmen "Marktwirtschaft" und "Wirtschaftswachstum" vor sich.

Doch dann gilt der ungeteilte Mensch für all die vielen schizophren Menschen als verwirrt, weil er nicht mehr mit dem Schwarm ziehen will. Er wird zum Geächteten und landet in der Psychiatrie, in der ihm in vielen Sitzungen wieder beigebracht wird, sich je nach Bedarf zu teilen, damit er den Irrsinn dieser Welt wieder ertragen kann und den Regeln des Schwarms gehorcht.

Erst wenn wer beweisen kann, dass er dem Druck der Gesellschaft und Leben wieder gewachsen ist, wird er in die Freiheit entlassen - in den Schwarm entlassen -  und wird zum Roboter der sich opfert und jede Ungerechtigkeit erträgt.

Freitag, 22. April 2011

RWE: Utz Claasen - der Abfindungszocker - als neuer RWE-CHEF?

Noch will RWE-Chef Jürgen Großmann seinen Chefsessel nicht frühzeitig räumen, aber mit seinem Namen erleidet RWE einen riesigen Imageverlust. Großmann ist zum Synonym für Radioaktivität, Atomkraftwerk-Deal und Kungelei geworden. Eine untragbare Tatsache für eine Aktiengesellschaft, die ihren politischen Einfluss nicht verlieren will.

Großmann wird daher zur Gefahr. Er steht als Persönlichkeit zu sehr im öffentlichen Focus.  Spendenaktionen oder gar eine Kehrtwende in der Energiepolitik werden Großmann genauso wenig abgenommen wie Merkel, Rösler und der CDU bzw. FDP.

Mit Großmann verliert RWE seine Unschuld als Energielieferant und Arbeitgeber. In nächster Zukunft wird wohl der Chefsessel bei RWE neu besetzt werden müssen. Bestimmt suchen die Vorstände schon fieberhaft nach einem Nachfolger, der über gute Kontakte zur Politik verfügt und in der Öffentlichkeit als unbelastet gilt. Utz Claasen arbeitet schon länger an seinem neuen Manager-Image. Er schreibt kritische Bücher und verkauft sich als neuer Denker. Große Konzerne planen akribisch ihre Umbesetzung in den Chefetagen.

Utz Claasen als neuer RWE-Chef?

Vielleicht fällt sogar die Wahl auf Utz Classen, ehemaliger Chef von EnBW und kurzfristiger Chef einer Solarfirma. Utz Claasen ist zwar kein unbeschriebenes Blatt, aber seine WM-Tickets an baden-württembergische Politiker sind nicht so tief greifend in das Gedächtnis der bundesweiten Bevölkerung eingedrungen. Auch der Abfindungsstreit mit Solar Millennium findet man weitgehend in der Regionalpresse. Utz Claasen sieht nicht ein, dass er für 74 Arbeitstage, sein Antrittsgeld von 9 Millionen Euro wieder zurück zahlen soll.

Utz Claasen ist von sich sehr überzeugt. Er bezeichnet sich selber als hoch intelligent, weil er eine Klasse übersprang und so frühzeitig sein Abitur mit 0,7 abschloss. Meines Erachtens gehört nicht Intelligenz dazu, sich von einer Firma engagieren zu lassen, um dann überstürzt die Zelte wieder abzubrechen und dann auch noch Abfindung einzufordern, sondern absolute Kaltschnäuzigkeit und Verachtung gegenüber den Menschen, die in dieser Firma arbeiten und seine horrende Abfindung erwirtschaften müssen.

Natürlich sind solche Menschen in den Chefetagen unserer Aktiengesellschaften gefragt. Es schafft nicht jeder, diesen Menschenhasserjob auszuüben und dabei auch noch Gewinne zu erwirtschaften. Das ist die neue Intelligenz, die in unserer Wertgesellschaft unbedingt gefragt ist. Wir brauchen hoch intelligente Menschen, die ohne Skrupel entlassen, Hungerlöhne bezahlen und Monsterrechnungen stellen.  Manager sind dann erfolgreich, wenn sie über entsprechende Kontakte in die Politik verfügen und auf diese Art Aufträge kreieren, die keiner braucht; Ängste in der Politik schüren und mit der passenden Lösung Milliarden erwirtschaften.




Die Energiewende ist eine große Herausforderung für unsere Energieoligarchen, die ihre Marktanteile gegen Bürgerstrom verteidigen. Ihre kleine "Nebenfirmen" und "Energieprojekte" in Sachen Wind- und Sonnenenergie müssen noch geraume Zeit im Dunkeln bleiben. Die Verquickungen dürfen nicht vor dem finanzierten Netzausbau der Steuerzahler an die Öffentlichkeit. Erst muss der Deal wieder in trockenen Tüchern sein.


Die Laufzeitverlängerungen für die Atomkraftwerke war ein voller Erfolg für die Energiewirtschaft, vor allem der Stolperstein, falls der Deal platzt und die Energieriesen keine weiteren Zahlungen für die Energiewende aufbringen müssen. CDU und der FDP ist damit wieder einmal ein Meisterwerk der Abzocke gelungen und unsere Energieriesen reiben sich jetzt schon die Hände mit Blick auf die vielen ökologischen Gründe einer Strompreiserhöhung. Auf dieser Art füllen sich die Kampfkassen der Energiekonzerne, wenn zum Krieg gegen die Bevölkerung geblasen wird.


Der dickste Fisch ist Mappus in Baden-Württemberg gelungen. Er kauft sich weit überteuert bei EnBW ein und bekam durch den Machtwechsel in Baden-Württemberg durch die Kommunen Rückendeckung. Sie beschafften sich aufgrund des Vorkaufsrechtes eine Mehrheit bei EnBW für die Atombefürworter. D. h. die CDU benutzt Steuergelder, um die Energiewende abwenden zu können. In einigen Monaten soll EnBW an die Börse gebracht werden. Das bedeutet für den Steuerzahler, dass seine Aktien noch weiter sinken werden.


Mappus braucht sich keine Sorgen machen. Noch kann er in seinen alter Job bei Siemens zurückkehren.
(Von 1988 bis 1993 studierte Mappus Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Hohenheim und erlangte den Abschluss Diplom-Ökonom. Von 1993 bis 1995 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Wissenschaften an der Universität Hohenheim. Von 1995 bis 1997 arbeitete er teilzeit im Bereich Vertrieb von Telekommunikationsanlagen bei der Siemens AG in Stuttgart.)


http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.claassen-solar-millennium-klagt-gegen-utz-claassen.5861c263-070c-47ed-a3b9-bfb7c3b6ec75.html

http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=7870580/jmqeg6/index.html

Spionagesoftware andersherum: Obama bei Zuckerberg (Facebook) - und bald bei Apple und IPHONE

Obama gibt ein Live-Interview bei Facebook. Jeder kann seine Fragen stellen. Das ist sicherer als jeder offizielle und reale Auftritt. Volksnähe durch Meilen weiter Abstand. Der Internetpolitiker ist geboren und faule Eier auf Politiker werfen wird zur Vergangenheit. Es ist weit aus günstiger sich auf Facebook einer breiten Masse zur Verfügung zustellen, als ganze Dörfer abzusperren und Idylle zu inszenieren. 

Facebook ist sozusagen der private CIA-Dienst. Der ohne großen Aufwand Daten, Emotionen und Bewegungsprofile erstellen. Deshalb muss der Boss der USA für die fleißige Arbeit der Zuckerberg-Bienen mit einem Interview die Wichtigkeit von Facebook unterstreichen und indirekt als Werbeikone dienen. Die WinWin-Arrangement bekommen einen neuen Anstrich.

Unlängst war Zuckerberg zum IT-Treffen im Weißen Haus eingeladen. Er saß direkt neben Obama. Damit ist Zuckerberg nun geadelt und die Aufträge sind für Facebook sicher. Sogar Apple durfte an der Tafelrunde der neuen Ritter für die USA Platz nehmen.

Die US-Softpower muss glaubwürdig bleiben und in der Welt als neutraler Ort angesehen werden. Apple, mit seiner Billigware aus China, die sich in den USA und Europa teuer verkaufen lässt, erweist dem CIA ebenfalls Bärendienste. Das Iphone sammelt einfach die Bewegungsdaten seiner Besitzer. Die Speicherung erfolgt unverschlüsselt und kann bequem von jedem angerufen werden.  Ein El Dorado für die datengierigen Kraken unserer Demokratien, die ihrem eigenen Volk nicht mehr trauen.

Obama führt Kriege als Friedensnobelpreisträger. Er stellt sich als Humanist dar, indem GUTE REBELLEN in Libyen unterstützt und in Afghanistan gejagt werden. Die Schizophrenie unserer Wertegesellschaft ist unverkennbar. Sie definiert je nach Wertlage beliebig in GUT und BÖSE.


Die Taliban sowie Gaddafi sind keine Garanten für Projektsicherheit ausländischer Unternehmer in ihren Ländern. Sie wollen die Wertschöpfung in ihren eigenen Ländern selber betreiben und sie nicht Globalisten überlassen. Eine gefährliche Einstellung in einer Zeit, in der bei den Industrienationen die Schuldeneintreiber an die Türe klopfen.

American Softpower - der Spion der Zukunft

Politiker haben vor nicht größere Angst als vor dem Zorn des eigenen Volkes. Es könnte wie ein Feuersturm über die Mächten eines Landes hinwegfegen und all das zerstören, was in mühevoller Ausbeutungsarbeit angesammelt und erschaffen wurde. All die Macht und der Einfluss wäre mit einem mal dahin und müsste von neuem, mit neuen Illusionen und Lügen aufgebaut werden.

Aus diesem Grund scheint es für die Industrienationen einfacher, die Konfliktherde in der Weite zu züchten und zu schüren, damit der Energiezufluss nicht ins stocken gerät. Energie ist ihr Lebenselixier! Energie muss für ihre eigenen Bevölkerung erschwinglich bleiben, damit es folgsam und artig ist.



Das Elend der Welt muss fern ab den Grenzen der westlichen Länder bleiben. Daher vergrößern sie ihren Einfluss und errichten ihr eigenes Armenhaus, regiert von Demokratien, die die selben Werte verfolgen wie unsere Demokratien. sie akzeptieren sich als Pufferzone und Bollwerk, für den Kern des Imperiums.

Das erscheint so freiheitlich und liberal. Es ist an der Zeit, dass auch die Menschen im arabischen Sprachraum ihre eigene Armut selber verwalten und zu diesem Zweck Demokratien gründen. Despoten werden unter den kommenden Zuständen nicht mehr so lange an der Macht bleiben können wie es einmal war. In Demokratien wechseln die vermeintlichen Schuldigen alle vier Jahre ihre Positionen. So können die eigentlichen Macht- und Abhängigkeitsstrukturen besser und effektiver verschleiert werden. Das Volk entscheidet selber wie es seine Schulden bezahlen sollen. Ein Despot könnte die Schulden aberkennen.

Facebook und Apple leisten ihren Beitrag für diese Gehirnwäsche der Völker. Sie kundschaften den gefühlten Zorn der Völker aus. Mit den erworbenen Daten können Medien, Politik und Wirtschaft der Zorneswelle begegnen bevor sie sich bewusst aufbaut oder Zorn schüren, vor eigentlich keiner ist.

Blogger gehorchen dem Ruf der Medien aufs Wort und thematisieren, das was die Zorneswelle steuern soll. So gelangen Informationen auch in die Ecken der Gesellschaft, die sich dem Mainstream entziehen wollen. Die Tiefenpsychologie ist weit aus effektiver und unerkannter als es uns eingestehen wollen.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/obamas-tafelrunde-mit-den-it-goettern/3861172.html

Dienstag, 19. April 2011

Fukushima: Strahlenwerte sind zu hoch für menschliche Arbeit

Fukushima ist mittlerweile ein sehr langweiliges Thema geworden, wenn nicht abstrakt darüber berichtet wird und Erdbebenmaschinen (Haarp) als Ursache für die Katastrophe anführt wird. Dadurch wird das Leid der Menschen zwar nicht gemildert, aber wir können unsere Menschlichkeit und Verantwortung für zukünftige Generationen aus diesem Blickwinkel abstreifen und im gewohntem Maße mit GUT und BÖSE messen. 

Japan leitet in seiner Verzweiflung verstrahltes Kühl-Meerwasser zurück in den Pazifik. Selbstverständlich ist dieses Vorgehen nicht lobenswert, doch wo sollen all diese Mengen an kontaminiertem Wasser gelagert werden? Es ist eine logische Schlussfolgerung, dass die Menschheit die Folgen dieser Energiegewinnung ertragen muss und damit leben muss. Das ist das beschriebene Restrisiko, das all die Jahr auch in Deutschland herunter geschrieben wurde.

Die gesamte Menschheit trägt das Restrisiko aller Kernreaktoren, die auf dieser Welt zur Energiegewinnung genutzt werden. Tschernobyl und Fukushima zeigen, dass all die Gewinne, der Wohlstand und die Bequemlichkeit, einen Reaktorunfall nicht aufheben können. 

Irgendwann wird sich auch Japan die Frage stellen, wer unternimmt die todbringenden Arbeiten an den Reaktoren und die Welt wird fassungslos zusehen müssen, wie sich Männer für die Menschheit opfern werden. Sie werden nicht an Schussverletzungen sterben, sondern an einer Strahlungskrankheit, die sich langsam durch den Körper frisst. Es ist kein schneller Tod, von dem es heißt: "Für das Vaterland gefallen". Diesen Schmerz wird uns keiner nehmen. Es eine andere Art von Krieg. Es ist kein Kampf um Gut oder Böse wie in Afghanistan oder Libyen. Es ist kein Kampf um weltliche oder ideologische Werte. Es ist sind Opfer, die wir mit unserer Ignoranz längst einbuchten und jetzt eingelöst müssen. Diese Rechnung steht in jedem Land, das Kernkraftwerke betreibt.



Es ist eine ungewohnte Situation für uns aufgeklärte Menschen. Plötzlich wird der Soldat zum Menschen. Er kann sich nicht mit einer Waffe gegen den eigenen Tod wehren und doch noch als Sieger hervorgehen. Die gewohnte Selbstverteidigung scheidet daher in der Betrachtungsweise aus. Der Mensch ist an seiner Grenze angekommen.

Trotzdem gibt es noch sehr viele Menschen, die bereits jetzt wieder anfangen Kernenergie als harmlos und beherrschbar darzustellen. Ja, es gibt sogar Menschen, die Strahlenbelastung mit Beispielen wie Guarapari, herunterspielen.

Am Montag, den 18. April 2010, waren ferngesteuerte Roboter in den Reaktoren 1 und 2 von Fukushima 1 unterwegs. Sie machten Fotos und Messungen. 

Die ermittelten Strahlenwerte in Fukushima lagen pro Stunde bei:
Reaktor 1 =  bei 49 mSv/h ) 49.000 µSv/h.
In Reaktor 3 = 57 mSv/h = 57.000 µSv/h

Im ersten Moment sieht die Strahlung nicht gefährlich aus. Wir leben in einer Wahrnehmungswelt, in der immer noch gilt: "Höher - Weiter - Schneller". Fukushima erfüllt diese Kriterien nicht. Es explodiert nix mehr und die Strahlenwerte steigen nicht im Stundentakt. Das ist der Grund warum wir das Interesse an Japan verloren haben.



In Fukushima stehen mindesten drei Reaktoren, die Radioaktivität ausstrahlen. Die Werte summieren sich also und liegen daher bereits weit über denen von Tschernobyl. Eine Verharmlosung der Situation ist daher nicht angebracht. Sie wird auch nicht ungeschehen, indem man sie zu ignorieren oder herunter zu spielen versucht. Auf diese Art verhindert man den Lernprozess der Menschheit, wie damals in Tschernobyl.

In Deutschland spielte die Atomlobby den Nuklearunfall Tschernobyl immer noch herunter, obwohl besonders Süddeutschland vom Fallout aus Tschernobyl schwer betroffen war und ist. Seit diesem Zeitpunkt leben Menschen unter höherer Strahlenbelastung als vor dem Reaktorunfall. Natürlich wird sich kein loyaler Wissenschaftler dazu bereit erklären, Krebserkrankungen in diesen Gebieten auf Tschernobyl zurück zu führen. Es gibt keine Studien vor dem Unfall und schon gar keine nach dem Unfall. Deutschland führt trotz aller Überwachungsmaßnahmen keine Statistiken, in welchen Gebieten, welche Krebserkrankungen vorkommen.

Das Verwirrspiel um Mikro- und Millisievert geht weiter. Die Öffentlichkeit ist mehr als verwirrt. Sie hat keine Relation zu diesen Maßeinhalten. Es sind lediglich Zahlen, die aussagelose ein- oder zweistellig erscheinen. Es fällt schwer diese einzuordnen. Oft werden Strahlenwerte pro Jahr genannt und ergeben auf den ersten Blick keine wirkliche Größenordnung, wenn die angegebenen Meßwerte pro Stunde dargestellt sind. Nicht jeder macht sich die Mühe, seinen Taschenrechner zu holen.

Die gemessen Strahlenwerte in Reaktoren von Fukushima sind sehr hoch. Während der Katastrophe in Tschernobyl erfolgten die Messungen noch in Rem. ( 1 Sievert = 100 Rem). Aus diesem Grund haben wir viel höhere Zahlen um Kopf und Fukushima erscheint als vernachlässigungsfähiger Reaktorunfall.


In Tschernobyl wurden im Umkreis von 400 m um den Reaktor folgende Messwerte erzielt:

5 bis 10 rem gemessen =
50 mSv/h bis 100 mSv/h =
50.000 µSv/h bis 100.000µSv/h

In Fukushima steht aber nicht nur ein Reaktor, sondern es gibt drei strahlende Unikums, die ihre Radioaktivität abgeben. Es ist also sehr leichtsinnig hier das Thema herunter zu spielen, wie es viele Kommentatoren in "die Welt-Online" versuchen.

Spiegelbericht aus dem Jahre 1986

In Russland galten 200 mRem/a  = 2 mSv/a = 2000 µSv/a.

Guarapari in Brasilien ist kein Beispiel für ungefährliche Radioaktivität

Oft wird auch der brasilianische Strand "GUARAPARI" genannt. Hier geistern Werte von 800 mSv = 800.000 µSv/h durchs Internet. Diese Werte sind natürlich heillos übertrieben. Es wurden Hotspots am Strand von ca. 40 µSv/h gemessen, das entspricht einer Jahresbelastung von 350 mSv/a (pro Jahr). Da diese Hotpots natürlich nicht permanent bewohnt sind, sind sie kein Vergleich für eine regelmäßige Strahlenbelastung durch einen Reaktorunfall im Umkreis von Fukushima. In Guarapari findet man auch kein Jod, Cäsium, Strontium oder gar Plutonium, das den Organismus weiter belasten würde. Die durchschnittliche jährliche Strahlungsbelastung der Einwohner liebt bei ca. 1,5 mSv/a pro Jahr.

Wer Guarapari als Präzedenzfall für die Verträglichkeit von Radioaktivität anführen will, handelt daher fahrlässig und verschließt die Augen vor der Wahrheit. Er verweigert den Blick nach Tschernobyl und all die erkrankten Menschen, die heute noch unter den Folgen der Radioaktiven Strahlung leiden. Diese Menschen nehmen täglich und überall mit ihrer Nahrung und ihrer Atemluft Radioaktivität auf. Diese Umstände sind mit Guarapari in keinster Weise vergleichbar.

Ich persönlich kann es mir nicht erklären, wie Menschen sich zu derartigen ignoranten Äußerungen hinreißen lassen und gar das Rauchen als größere radioaktive Gefahr darstellen, als Fukushima.

Selbstverständlich wird auch Europa die Strahlung erreichen. Die ruhige Wetterlage in Japan wird nicht auf Dauer so bleiben. Noch sind die Reaktoren nicht geschlossen. Es ist auch nicht absehbar, wann sie geschlossen werden können. Zu viel Wasser ist in den Reaktorgebäuden und auch unterhalb der Gebäude. Durch die Tsunami ist der Grundwasserspiegel angestiegen. Japan befindet sich nicht auf einer Kontinentalplatte wie Russland bzw. die Ukraine. Es kann jederzeit Meerwasser in den Untergrund eindringen. Das wäre auch eine Erklärung dafür, dass trotz dem Abpumpen von Wasser, in den Reaktorgebäuden, der Wasserspiegel wieder ansteigt.





Das St.-Florians-Prinzip

Das St.-Florians-Prinzip ist nicht die Natur des Menschen. Es die missverstandene Demokratie, die Minderheiten gerne unterdrückt. Die Folgen von Egoismus auf wenige abwälzt, anstatt verträgliche Lösungen für alle zu suchen. Demokratie ist mittlerweile nur noch eine Ansammlung von faulen Kompromissen.  

Diese St.Florianisten werden wir bald vermehrt in Deutschland antreffen. Sie werden sie Hochspannungsleitung über die Köpfe anderer Menschen einsetzen und von ihnen den Preis der Erneuerbaren Energie einfordern, während sie ohne Beeinträchtigung ihrer Lebensqualtität den Schalter für ihr Abendlicht umlegen. Sie werden die Lärmentwicklung der Windräder herunter spielen und von gefühltem Lärm sprechen, weil sie nicht im Umkreis von 500 m einer Infraschall-Lärmquelle leben müssen.

Wir als Mensch - als Mitmensch - von anderen haben noch so viel über Demokratie zu lernen. Wir missverstehen die Demokratie und sehen sie als Überstimmungsinstrument von Minderheiten, die sich gefälligst für die Mehrheit aufopfern müssen. Unser sogenannte Gemeinschaft existiert nur im EGO - in einem ICH. Von anderen erwarten wir alles, wozu wir als einzelner niemals bereit sind.

Dieses Stromnetz wird eine Herausforderung für uns Deutsche und dürfen uns nicht wie gewohnt von der Politik und Wirtschaft teilen lassen. Die Stromkonzerne haben wissentlich verschlafen ihr Stromnetz auszubauen, also gibt es keinen Grund die Kosten für die neuen Netze auf den Steuerzahler oder Stormkonsumenten umzuwälzen.

Es ist Aufgabe der Politik hier endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Die Strompreise für die Energieoligarchen festzuschreiben, damit sie die Kosten für die Netze aus ihren immens hohen Reserven bezahlen. Es gibt Möglichkeiten die Leitung unter den Boden zu verlegen. Wir leben nicht mehr in der Nachkriegszeit, wir sind ein hoch technologische Land und sollten uns den neuen Standard des Energietransportes gönnen.

Windparks gehören nicht in die Hände von Investmentfirmen oder Energieoligarachen, sondern in Bürgerverwaltung. Die Wirtschaft der Zukunft muss ich ihre Energie nicht aus der Wirtschaft kaufen, sondern vom Bewohner des jeweiligen Landes. Das ist mehr als eine gerechte Verteilung der Wertschöpfung. Wenn wird diesen Umbruch nicht schaffen und die Wertschöpfung der Energie in die Hände der Bevölkerungen legen, werden sie uns aussaugen und Arbeitssklaven machen.

Schon jetzt prescht die Politik vor uns will Hartz4-Empfänger in den Pflegedienst von privaten Firmen stellen, die keine Löhne bezahlen wollen. Worin soll in Zukunft das Einkommen der Bevölkerungen bestehen? ... in redlicher Arbeit wie vor 100 Jahren, obwohl immer weniger bezahlte Arbeitskräfte benötigt werden.

Wir müssen endlich anfangen die Augen aufzumachen und sehen wie navi-unternehmerisch wir im Denken erzogen wurden. Jedes politische Zugeständnis an die Arbeitgeber kam wie ein Bumerang zu uns zurück und verletzte unsere Selbstbestimmtheit. Die Wertschöpfung in unserer Marktwirtschaft darf nicht nur durch Lohnarbeit des Einzelnen bestehen, sondern  die Bevölkerung muss in die Lage versetzt werden, ihre Wertschöpfung durch Energiegewinnung zu betreiben.

Das ist eine einmalige Charge für die Deutsche Bevölkerung, wir dürfen diese nicht verschlafen und von Parteien in Negative umkehren lassen.

Samstag, 16. April 2011

Fukushima: Bentonit / Zeolith vs. Corexit - Zeolith erhitzt Flüssigkeiten

Tecpo hat immer noch Probleme mit seinen Unmengen an verstrahltem Kühlwasser. Bis jetzt wird es angeblich in Behälter abgefüllt, aber ihre Kapazität geht zur Neige. Bereits vor einer Woche wurde angeblich weniger radioaktives Wasser einfach ins Meer abgelassen, um Platz für noch höher radioaktives Wasser zu schaffen.

China warnte Japan davor, das Meer zu verseuchen, das die Lebensgrundlage für alle Anrainerstaaten ist. Jetzt auf einmal kommt Bentonit / Zeolith ins Gespräch. Diese Mineral soll die Radioaktivität im Meer binden. Es ist ein sandähnlicher Stoff, der offensichtlich die Radioaktivität mit auf den Meeresgrund nehmen soll. Neutralisiert wird die Radioaktivität damit nicht. Sie soll nur angeblich wie bei einem Schwamm von Bentonit / Zeolith aufgenommen werden. So verbreiten es die Nachrichtenagenturen rund um die Welt. Mit Zeolith kann man Flüssigkeiten erhitzen ( siehe Video) . Japan will also das Meer zum Kochen bringen.



Bentonit kam auch in Tschernobyl zum Einsatz, Es wurde über den Reaktor als Sand geschüttet. In Fukushima ist das nicht möglich. Heute wurde wieder gemeldet, dass der Wasserstand in den Reaktorgebäuden wieder angestiegen sein, obwohl 6000 Tonnen (6.000.000 Liter) abgepumpt wurden. Der Wasserstand sei sogar gestiegen. Niemand kann sagen woher das Wasser kommt, sagen die Nachrichtenagenturen. Logisch betrachtet läuft das Kühlwasser offensichtlich durch Lecks in das Reaktorgebäude, Grundwasser wird wohl kaum in die Gebäude eindringen.


http://www.arnold-chemie.de/downloads/Zeolithe.pdf

http://www.zsr.uni-hannover.de/arbeiten/drazerou.pdf

Korrosionsprodukte des Stahles wirken als chemische Puffersysteme und
können die freigesetzten Radionuklide aufnehmen. Die Abfall-Kanister werden mit einer
weiteren Ton-Barriere (Bentonit) ummantelt. Diese wird als geotechnische Barrieren
genannt. Die Verfüllung mit Bentonit ermöglicht eine sehr lange Verzögerung der
Widersättigung mit Wasser, niedrige Wasserfließraten, hohes Sorptionsvermögen und
trägt somit zu einer deutlichen Verzögerung des Radionuklidtransports bei. Bentonit
bietet eine gute chemische Pufferung, eine niedrige Radionuklidlöslichkeit bei Auslaugung,
eine gute Abfiltrierung kolloidaler Nuklide und ist durch eine gute Plastizität gekennzeichnet.
Die Einlagerung in einem Wirtsgestein (z. B. Ton) schützt die Lagerzone
vor Wasserzuströmen, bietet eine günstige Geochemie (z. B. Puffferkapazität) und
eine mechanische Stabilität der Lagerzone. In der Geosphäre trägt das Wirtsgestein
zur Verzögerung des mit Wasser transportierten Radionuklids bei, es reduziert die
Radionuklidkonzentration durch Verdünnung und Retardation und schützt die technischen
Barrieren von eventuellen physikalischen Phänomenen (z. B. Gletschererosion).

Wir erleben gerade ein Weltbevölkerungsberuhigung. Japan streut sein Zeolith ins Meer und alles wird wieder gut. Die Menschheit ist vor der Radioaktivität geschützt. Das ergibt das gleiche Szenario wie vor einem Jahr. Damals ließ BP Millionen Liter der hoch giftigen Chemikalie - Corexit - ins Meer pumpen. Damals wurde auch behauptet das Öl würde sich dadurch zerstäuben.

http://politikprofiler.blogspot.com/2010/06/supergau-im-golf-von-mexiko-159.html
http://politikprofiler.blogspot.com/2010/07/das-bohrloch-neues-leck-methan-und-ol.html





Grundwasserspiegel vs Überflutung

Mischwasserzone weiter Inland als gedacht
Wie die Wissenschaftler beim Treffen der Geological Society of America in Denver berichteten, mischen sich Salz- und Süßwasser auf eine sehr viel komplexere Art und Weise als bisher gedacht. Das hat unter anderem zur Folge, dass unter bestimmten Bedingungen eine Zone von gemischtem Brackwasser bis zu 50 Prozent weiter ins Land hinein reicht als die oberirdische Überflutung.
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-7350-2007-11-07.html


Freitag, 15. April 2011

Fukushima ist meldungstot - Wie viele Pompeji müssen aufgebaut werden?

Seit Fukushima auf die höchste Stufe 7 - als Supergau - eingestuft wurde, gibt es kaum noch Meldungen über das Kernkraftwerk und das nukleare Ausmaß der Verseuchung. Die Atomruine in Japan muss unbedingt aus den Schlagzeilen. Medial ist der atomare Vulkan in Japan längst erloschen.

Japan erwacht langsam aus seiner Schockstarre und wird sich über das Ausmaß der Katastrophe bewusst und die Weltwirtschaft versteckt sich vor ihrer Verantwortung. Hundetausende von Menschen sind obdachlos. Notunterkünfte können keine Dauerlösung bleiben. Große Evakuierungen stehen an, die wahrscheinlich über das Militär organisiert werden müssen. Noch ist nicht bekannt wohin all die vielen Menschen umziehen sollen. Viele besitzen nur noch das, was sie am Leib tragen.



Die Versorgung von hunderttausend Menschen muss aufrecht erhalten werden, obwohl Treibstoff rationiert ist. Mittlerweile kam es zu Protesten vor der Firmenzentrale des Kraftwerksbetreibers Tepco. Japaner werden zu Kritikern, nicht einmal ihre Religion und Kultur kann sie daran hindern. Die Realität ist zu erdrückend, man kann vor ihr nicht mehr in Illusionen fliehen, damit das Elend leichter ertragen werden kann.

Viele Agrarflächen des Landes sind durch die Flut und/oder durch Radioaktivität zerstört. Die Bauern haben ihre Lebensgrundlage verloren und können nicht mehr zur Versorgung der Bevölkerung beitragen. Unmengen von Kühlwasser werden ins Meer geleitet und zerstören die Fischgründe. Es gibt einfach keinen Fahrplan für die Beseitigung einer Kernschmelze. Mit der Energiewende muss eine Wertenwende einsetzen. Der Konservative muss anfangen seine falschen Werte abzustreifen, damit er seinen angestrebten Humanismus endlich leben kann. Tepco will aus Verzweiflung jetzt das Wasser aus den Reaktorgebäuden abpumpen, damit die Kühlsysteme repariert werden können. Die Übel für die Menschheit werden jetzt abgewogen. Dies ist das Resultat einer Technologie, von der sich die Menschheit hätte schon längst entledigen müssen.

Chinas Premier Wen Jiabao bat Japans Staatschef Naoto Kan in einem Gespräche darum, nicht mehr das Meer mit radioaktiven Wasser zu verschmutzen. Selbst China kennt und ahnt die tatsächlichen Folgen dieses Entgleisung der Reaktoren. Japans Anrainerstaaten sind sehr besorgt über dieses Verhalten, aber es gibt keine Alternativen. Es gibt keinen Behälter, der all dieses Wassermassen aufnehmen kann. Alternativlos scheint das Vorgehen der japanischen Spezialisten. Tepco wurde in der Zwischenzeit angewiesen das Grundwasser dreimal wöchentlich zu überwachen, anstatt nur einmal die Woche.

Der kleine Ort Nagatoro am Rande der 30 km Zone um Fukushima weist gemäß Greenpeace-Messungen 17,5 µSv/h auf. In Iitate schlugen die Geigerzähler bereits von 8 bis 10 µSv/h aus. In der Regel gilt ein Grenzwert von 1 mSv pro Jahr. dieser wert ist bereits nach 5 Tagen Aufenthalt in Iitate erreicht. Die Lebensdosis für den Menschen liegt bei 400 mSv. Dieser kann in Iitate nach einem Aufenthalt von ca. 333 Tagen erreicht. werden.

Japan das Land der vielen Pompeji


Pompej, das Synonym für Zerstörung. Diese Stadt wurde 79 J. n. Chr. durch einen Ausbruch des Vesuvs komplett zerstört und nie wieder aufgebaut. Japan hat viele Pompeji. Mit Geld alleine kann diese Herkulesaufgabe niemals bewältigt werden. Unsere Wertegesellschaft kann nur in Geld rechnen, das in Wahrheit Materialien ohne Leistung darstellt. Eine langsam gewachsene Infrastruktur wie in Japan, kann nicht binnen Monaten wieder hergestellt werden und der Zusammenhalt der Welt hört wie jede andere Freundschaft beim Geld auf.

In den 1980er stellte Deutschland Berechnungen an, wie hoch der Schaden durch einen Supergau wie in Tschernobyl in Deutschland wäre. Damals stand eine Zahl von c. 3,5 Billionen Euro im Raum, der heute wahrscheinlich weit aus höher liegt. Das liegt in der "Natur" unseres Wertesystems. Es unterliegt einem Wertverfall, damit die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes erhalten bleibt.

Schlaue Wirtschaftsberater kamen in Japan auf eine Summe von ca. 210 Milliarden Euro. Das ist nicht einmal der Umfang unseres Banken-Rettungspaketes. Alleine die Tsunami zerstörte geschätzte 600.000 Gebäude und Wohnstätten, inkl. Infrastruktur wie Straßen, Schulen und Stromleitungen. Japan steht also vor Billionen schweren Ausgaben. Geld das nicht da ist, denn sämtliche Sicherheit (Wohnungen, Häuser, Produktionsstätten) sind vernichtet. Wer über keine Sicherheiten verfügt, erhält in unserer Wertegesellschaft kein Geld. Wer über kein Geld verfügt, kann keine Rohstoff einkaufen. Ein Kreislauf der Armut beginnt.

Japans Mitbewerber freuen sich auf die frei gewordenen Marktanteile

Sollte Japan Kredite vom IWF, der Weltbank oder anderen Ländern erhalten, muss es diese wieder mit Heller und Zins zurück zahlen. Eine ganze Nation gerät so bedingungslos in die Fänge der Geldverleiher und wird zum ewigen Zinssklaven. Auch Spenden helfen in diesem Dilemma in Wirklichkeit nicht weiter. Es ist nur ein teilweise Freikaufen durch die private Weltgemeinschaft. DasGeld selber fließen wieder in die Wirtschaft zurück, die jetzt schon die Hände reibt, mit Blick auf das Jahrhundertgeschäft.

Wirkliche Gerechtigkeit kann nur dann entstehen, wenn die Wirtschaft unentgeltlich Materialien und Leistung zur Verfügung stellt bzw. die Kosten dafür selber beträgt. Das ist die einzige Möglichkeit für Japan, einigermaßen glimpflich aus diesem Desaster herauszukommen. Doch es findet sich keiner der industriellen Mitbewerber Japans, der auf eigene Kosten sich beim Aufbau beteiligen will. Sie wollen nur die Produktionslücken, die Japan hinterlässt, mit Gewinnen schließen. Deshalb ist die Börse so unbeeindruckt von den Geschehnissen in Japan bzw. bekommt Feierlaune. "Des einen Leid ist des anderen Freud".

Mit Sicherheit wird bereits hinter verschlossenen Türen darüber spekuliert ob die Weltmarktführer Toyota oder Nissan überhaupt noch überlebensfähig sind. Für Japan wäre das eine unvorstellbare Dragödie. Für die ohnehin gebeutelte Weltwirtschaft ein Segen, wenn man sich die Welt in Geldzahlen denkt. Geld kennt keine Menschlichkeit, wenn nicht dafür bezahlt wird. Deshalb spenden wir. Das sind die modernen Opfergaben, um die Götter zu besänftigen.


Es reicht nicht aus, wenn die obdachlose Bevölkerung in 10 Jahren mit einer neuen Behausung rechnen kann. Notunterkünfte sind keine Dauerlösung für Hunderttausende. Die Anrainerstaaten China und Korea haben bereits jetzt schon Zusagen für den Wiederaufbau geleistet. Doch noch weiss niemand wie dieser Aussehen wird.

Die Bevölkerung um das Kernkraftwerk Fukushima 1 wird nun schrittweise auf die Evakuierung vorbereitet. Tepco spricht von Entschädigungen von 1 Million Yen (9000 Euro) pro Familie. Alleinstehende sollen 750.000 Yen erhalten. Eine durchschnittliche 3-Zimmer-Wohnung kostet in Tokio ca. 50 Millionen Yen = 450.000 Euro, außerhalb der Stadt halbiert sich der Preis schnell Ein Milliarden schweres Versprachen der Firma Tecpo, doch das eigentliche Problem ist damit nicht gelöst. Japan benötigt innerhalb kürzester Wohnungen hundertausende von Menschen, die sämtliche Grundlagen verloren haben. Oft existieren die Städte- und die Arbeitsplätze nicht mehr. Finanzierung durch die Menschen selbst ist nicht möglich. 

Japan braucht andere unkonventionelle Lösungen

Japan ist die einmalige Chance für die Menschheit sein Wertesystem als falsch zu begreifen. Tote Materialien als Grund für die Geldentstehung heranzuziehen war schon immer falsch, aber es wurde nie revidiert. Leistung muss in Zukunft der Wert sein und nicht der Sklavendienst, der die Zinsen garantiert und die Menschen zu mehr Leistung antreibt, um nicht ganz im Elend zu versinken. 

Wir dürfen es nicht zulassen, dass eine ganze Nation nun von den Geldmachern dieser Welt überrollt wird. Wir müssen unser Geldentstehungssystem neu erfinden. Die Welt ist längst im Umbruch. Sie streift nur ziellos umher und versucht zu flicken, was nicht zu retten ist. Behalten wir dieses Geldentstehungssystem bei, werden wir alle in der vollkommen Sklaverei (Abhängigkeit) enden.



Bereits heute führen wir Kriege wegen Rohstoffe, die als Sicherheit für neues Geld dienen sollen. Soll Japan nun einen Kreuzzug starten, um sich das Geld für den Wiederaufbau zu beschaffen? .... Wohl kaum! Spenden  anderen Länder, fehlt es ihnen wieder an Kaufkraft im eigenen Land. Japan ist kein Rohstoffland wie Deutschland auch. Kopfleistung ist nur dann gefragt, wenn Materialien zur Verarbeitung zur Verfügung stehen. Doch auch die Konkurrenz, um die beste Kopfleistung ist längst entbrannt und für den Westen verloren.

Die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) haben sich jüngst dazu entschlossen, ihren Handel in den eigenen Währungen zu betreiben. Der Dollar wird von ihnen nicht mehr als Reservewährung anerkennt. Sie wollen ihre "grünen Scheine" noch schnell in Rohstoffe eintauschen. Dafür geht China auf Einkaufstour in Europa und kauft die dortigen Staatsanleihen ein. Europa hat die Zeitwende verschlafen. Es orientiert sich heute noch an den USA, das finanztechnisch gar nicht mehr existiert. Es existiert lediglich noch in den Buchhaltungen, die ihre Rohstoffe in Dollar eintauschen.

Wir wird Zeit, dass wir uns dieser Zeitwende anpassen, wenn wir den Anschluss in die Neuzeit nicht verpassen wollen. Es ist unsere letzte Chance, damit wir beim Wandel in eine neue Wertegesellschaft noch eine Stimme haben, die gehört wird.

Asien, das über Jahrhunderte vom Westen ausgebeutet wird wohl keine Gnade kenne und seine ehemaligen Ausbeuter nicht schonen. Es wird die Wertegesellschaft als Knüppel zur Züchtigung der westlichen Dekadenz benutzen, bevor es zur Umwertung der Werte kommen wird.

Wir könnten uns einiges an Leid ersparen, wenn wir endlich nicht mehr die Augen vor der Wahrheit verschließen und über den "Schatten des Esels" diskutieren.

Des Esels Schatten

Der antike Redner Demosthenes sprach vor den Athenern und wurde daran gehindert, seine Rede zu beenden. Da fing er an von einem Athener zu erzählen, der sich einen Esel gemietet hatte und sich in der Mittagshitze im Schatten des Esels ausruhen wollte. Der Eselstreiber jedoch hinderte ihn daran, weil er ihm zwar den Esel vermietet habe, aber nicht dessen Schatten. Der Athener jedoch behauptete, auch den Schatten gemietet zu haben. Danach hörte Demosthenes auf zu reden. Als ihn die Athener aufforderten, seine Rede zu beenden, sagte er ihnen:
Demnach wollt ihr zwar über den Schatten eines Esels hören, aber über ernsthafte Dinge wollt ihr mich nicht reden hören!
Quelle: Wikipedia

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Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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