Israel gehört alles und den anderen, die dort lebten nix. Manchmal kommt es mir so vor, als ob ein neues Land für die Palästinenser auf der Landkarte gefunden werden muss. Das ist die Botschaft, die aus der israelischen "Friedenspolitik" ins Auge springt. Israel wartet geduldig wieder auf einen Fehler der Araber, damit es weitere Landgewinne vornehmen kann.
Lange Jahre konnte sich Israel und auch die internationale Staatengemeinschaft auf die Feindschaft zwischen Fatah und Hamas verlassen. Es war ihr Argument, keine wirklichen Friedensverhandlungen führen zu müssen. Völlig unerwartet bilden jetzt Fatah und Hamas eine Übergangsregierung für Palästina. (Siehe Video weiter unten).
Der Traum Israels sind die Grenzen von Hesekiel. Sie schließen auch Syrien bis hinter Damaskus mit ein.
Wer aus GAZA raus will, muss einen Passagierschein bei den Israelis beantragen, wie ein Gefangener. Israel streitet kategorisch ab, dass GAZA ein Gefängnis sei. Israel muss sich vor Terroristen schützen. Das ist ihre Argumentation für die Kasernieren der 1,5 Millionen Menschen in GAZA.
Die Bibel als Drehbuchvorlage des "neuen" Israels
Als Moses die Israeliten aus Ägypten führte und sie im "gelobten Land" ankamen, mussten sie feststellen, dass es bereits besiedelt war. Damals wie heute befreiten Sie "ihr" Land von den Menschen, die darauf lebten. Es wurde nie bewiesen, dass die vorfahren der "Israelis" tatsächlich aus Israel stammen. Sie beziehen sich lediglich auf die uns bekannte "Bibel" und die ganze Welt versucht seither die Bibel als WAHR zu beweisen.
Palästinenser übernehmen jetzt die Rolle der Kanaaiter, die aus Israel blutig und mit "Hilfe Gottes" vertrieben wurden. Ob dies Glaubensfanatismus ist, kann jeder für sich selber entscheiden.
Was ist Zionismus?
Nach dem II WK erhielten die Juden von England, Palästina als ihr Land zugesprochen. England erfüllt damit die Balfour-Deklaration vom 2. November 1917, in der sich Großbritannien für eine "nationale Heimstätte" des jüdischen Volkes in Palästina aussprach. 1948 beschloss die UN die Teilung Palästinas, die arabische Welt war damit nie einverstanden. Dies war ein schwerwiegender Eingriff in das Völkerrecht. Kolonialisten verschenkten nach Gutdünken Land und glauben bis heute den Unfrieden den sie stifteten mit Waffengewalt eindämmen zu können.
Jüdische Siedler strömten bereits nach 1945 in dieses Land, wie damals die Europäer nach Amerika. Für Sie war es ein Land, auf dem sie willkürliche ihre Siedlungen errichten konnten. Das blieb natürlich nicht ohne Gegenwehr. Vor der offiziellen Unabhängigkeitserklärung des Staates Israels leben die arabische und jüdische Bevölkerung ohne Konflikte und Hasse, ruhig und friedlich zusammen. Die jüdische Bevölkerung hatte keine Repressalien durch die arabische/muslimische Bevölkerung erfahren.
Israel ist der erste künstlich geschaffene Staat für eine Glaubensgemeinschaft. Ein einmaliger Vorgang in der Menschheitsgeschichte. Bereits besiedeltes Land, wir einfach einer Glaubensgruppe übergeben und darf von ihr besiedelt werden. Es war klar, dass diese Bevölkerung niemals friedlich von statten gehen wird.
Mit dieser Staatsgründung Israels wurde der Startschuss für das größte Theaterstück der Welt abgegeben.
Eine ganze Glaubensgemeinschaft spielt die Bibel unter der Schirmherrschaft des Westens nach! Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wer der Antichrist sein wird, der im Tempel von Jerusalem seine Rede halten wird. Vielleicht findet sich auch hierfür noch ein Schauspieler.
Die biblische Schuldsklaverei für die westliche Welt
Im Alten Testament wird von einer Schuldsklaverei berichtet, in der der Gläubiger dem Schuldner seine Schulden erlässt, wenn er bei ihm in die Sklaverei geht. Die Bibel unterscheidet ausdrücklich zwischen israelischen - also jüdischen - Schuldsklaven und nicht jüdischen. Es ist auch nicht klar ausgesagt ober die Sklaverei nach dem Jobeljahr (7x7=49 Jahren) wieder aufgelöst wird, doch die Schuldsklaverei des Westen gegenüber Israel hält immer noch an. Die Welt ist einfach nicht im Stande die Vorgänge in Israel neutral zu beurteilen und entsprechende Sanktionen zu verhängen. Nicht einmal der Angriff auf den Hilfskonvoi im Jahr 2010 hatte Folgen für Israel.
Israel genießt seit seiner Gründung den militärischen und mentalen Schutz der internationalen Staatengemeinschaft. Mit dieser Armee kam es zum berüchtigten Landgewinn für Israel, mit dem es sich in die biblischen Grenzen ausdehnen will. Seit dieser Zeit sehen die Europäer und Amerikaner die arabische Bevölkerung als Terroristen an. Die Überheblichkeit der Kolonialisten, die Afrika mit dem Lineal aufteilten und verschenkten spürt die Welt noch heute. Auch die Innerafrikanische Unruhen zeigen von dieser unsensiblen Landaufteilung, die keinerlei Stammesgrenzen berücksichtigt.
Im Jahre 2006 durften die Palästinenser freie Wahlen abhalten und sie wählten die HAMAS. Ein schwerer Fehler aus internationaler Sicht. Die internationale Staatengemeinschaft inkl. Israel hätten diese Wahl am liebsten revidiert und die Palästinenser solange wählen lassen, bis der Wunschsieger Fatah an die Macht gekommen wäre. Seit diesen Wahlen wurden Sanktionen gegen den GAZA-Streifen verhängt. Das bedeutet für diese Menschen, dass Nahrungslieferungen willkürlich ankommen.
Das ärmste Gefängnis der Welt ist GAZA
In Israel leben 7,6 Millionen Menschen = 340 Einwohner je km2. In GAZA sind 1,4 Millionen auf 360 km2 eingepfercht. Sie leben in für uns nicht vorstellbaren Lebensbedingungen. Lediglich 14 % des Gebietes ist landwirtschaftlich nutzbar. Die Bevölkerung in GAZA ist gefangen und umrandet von Mauern, die Israel zu seinem eigenen Schutz um diesen Landstrich zieht. Der GAZA-Streifen kann nur an bestimmten, von Israel kontrollierten Punkten verlassen werden.
Der Traum Israels sind die Grenzen von Hesekiel. Sie schließen auch Syrien bis hinter Damaskus mit ein. GAZA ist also auf Lebensmittellieferung angewiesen. Die ganze Welt finanziert dieses Gefängnis, das von Israel für landlose Palästinenser großzügigerer Weise eingerichtet wurde. Ein souveräner Staat für Palästina würde bedeuteten, dass die Lebensbedingungen im GAZA-Streifen akzeptabel sind.
Aus israelischer Sicht ist GAZA ein Speckgürtel, es kann nach belieben billiger Lohnarbeiter ins Land lassen und sie nach den Arbeitszeiten wieder abschieben.
Ariel Scharon fragte bereits, ob der GAZA-Streifen geräumt werden kann und stellte fest, dass sich die Palästinenser auch unter den widrigen Bedingungen noch exponentiell vermehren.














