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Sonntag, 31. Juli 2011

Gerechte töten und Böse morden! .. doch der Böse hält sich auch für gerecht ...

Eine gerechte Ordnung stützt sich auf ein klar definiertes Recht auf Eigentum und Besitz. Das ist das Grundgesetz einer funktionierenden Gesellschaft. Unserer Wertegesellschaft. Das oberste Recht ist, Vorrechte in Gesellschaftsschichten anhand von Eigentum zu verteilt. Der Kampf des Lebens besteht immer aus dem Kampf um das Vorrecht zu leben, die Belohnung ist das Vorrecht auf ein besseres Leben. Erst nach dem Tod sind wir angeblich von dieser Strapaze des Lebens befreit. Deshalb leben wir mit dem Ziel zu sterben, um vom Kampf erlöst zu sein. Wir haben einfach das Paradies auf das Leben nach dem Tod verschoben, damit wir uns im Leben das Leben schwer machen können. So gibt es Gerechte und Ungerechte! Wer gerecht ist, definiert das RECHT. Der Mächte hat das Recht, Recht zu definieren, damit sein Vorrecht auf Recht nicht als Unrecht definiert werden kann. Daraus ergibt sich der Kampf um die Macht. Doch alles hat seinen Urgrund im anscheinenden Naturrecht auf Eigentum an der Natur. Wer im Lebenskampf dieses Vorrecht verliert, hat kein Recht mehr Recht zu definieren, außer er schützt mit diesem Recht das Vorrecht, seine Rechte zu beschneiden.

... wann tötet ein gerechter Mensch?
... warum unterscheiden wir zwischen töten und morden?




Morden ist aus niedrigen Beweggründen - aber in unserer RECHTSPRECHUNG nur wegen GELD also RECHT AUF EIGENTUM. In einem Krieg wird nicht gemordet, sondern gemäß dem RECHT getötet und muss daher nicht bestraft werden, da es RECHT ist - also richtig. In einem Krieg wird um den Sieg gestritten, wer RECHT definieren darf.

Ist nicht jeder gewaltsame Tod eines anderen Mord, auch wenn es für eine GUTE SACHE geschieht - für das RECHT - eben für das RICHTIGE, das gerade als RICHTIG von den Mächtigen definiert ist?

Ist ein Soldat ein Mörder, wenn er das RECHT der Mächtigen befolgt - also ein Gerechter ist - und später als Besiegter mit dem RECHT des Siegers als Ungerechter und Mörder bestraft wird? Ist dann der neue Gerechte im RECHT zu morden? Wird dadurch RECHT zur RACHE?

Ist nicht jeder Mord eine Überwindung und wird mit jedem Mal mehr und mehr zur Routine? Wie viel richtige Kriegseinsätze braucht also Deutschland noch, um sich an das RECHT auf Krieg zu gewöhnen und es RICHTIG zu akzeptieren? ... ab wann haben wir uns wieder an den Krieg gewöhnt und vor allem am wann halten wir ihn für RICHTIG?

Ist morden mit neuen Maschinen einfacher, die verhindern, dass der Soldat sieht, wie er mordet upps tötet ... und ist morden damit gerechter?

... wann fangen wir uns an, uns zu empören, über unsere eigene Gerechtigkeit?
... wenn einer stirbt, wenn 10 sterben oder erst wenn 10.000 sterben? ... oder wenn einer mit einer Bombe 100.000de ermordet?

Ist dies dann Sieg ? ... gibt es ein eigenständiges Hauptwort für das Gegenteil von SIEG? ... oder gibt es diese Wort gar nicht, weil es zu schmerzhaft wäre ... es gibt nur die Niederlage - also zusammengesetzt - man muss sich niederlegen, wie ein Hund - sich unterwerfen vor dem RECHT des Siegers. So wandelt sich RECHT in UNRECHT und GERECHTE werden zu UNGERECHTEN - sie geben ihr RECHT auf VORRECHT auf RECHT zu definieren. Das ist SIEG! Der SIEGER schreibt RECHT und danach GERECHT, weil sein RECHT recht ist.

Doch wann ist jemand ein Gerechter? ... wenn er sich an die Gesetze hält, die gerade als RECHT gelten? ... Folglich ist auch der GERECHTE, der sich an das RECHT hält, ein UNRECHTER, wenn sein RECHT das VORRECHT eines anderen beschneidet.

RECHT ist also nur eine Erfindung des Menschen, sein Streben nach VORRECHT als RECHT zu definieren, damit sein VORRECHT von der Moral unterstützt wird. Wir streiten uns also immer nur um das RECHT auf VORRECHT. Dem Sieger gebührt RECHT.

Das ist unser Lebenskampf - der Kampf um das RECHT zu leben. Wir brauchen also das RECHT, um anderen Unrecht tun zu dürfen. Der Mensch hat aufgehört sein RECHT dann selber zu beschneiden, wenn das RECHT des anderen gekürzt wird. Recht ist heute das RECHT den anderen mit legalen Mitteln für seine Vorteile ausnutzen zu dürfen = das ergibt den Obermenschen, den vorgibt zu allen gerecht zu sein, in dem er das RECHT auf UNRECHT etwas einschränkt - das ist heute RECHT.

Die Basis allen RECHTS in diese Welt ist das RECHT - also VORRECHT - auf Eigentum - es zu schützen und zu mehren. Daraus ergibt sich das RECHT - Eigentum verpflichtet - das UNRECHT soll also mit einem neuen RECHT gerechter werden. Kann RECHT überhaupt gerecht werden, wenn seine BASIS immer gleich bleibt oder erst dann, wenn es kein Vorrecht mehr auf Eigentum gibt? Wird dann das Recht auf Leben unabhängig vom Eigentum zu RECHT oder ist dann dieses RECHT eine Natürlichkeit? Ist also unser heutiges RECHT unnatürlich? Kann es natürlicher werden, wenn neue Eliten RECHT auf der gleichen BASIS des Vorrechts auf Eigentum, neu definieren?

Gerechtigkeit wird über die definiert, die RECHT sprechen. Wer die Macht über Massen erlangen will, muss sich also das RECHT erkämpfen, RECHT zu erlassen. So kann er bestimmen, wann morden, nur töten ist. UNRECHT ist Kritiker ins Gefängnis zu werden. RECHT ist es aber Kritiker die Möglichkeit am Geldverdienen zu nehmen, das die das Vorrecht einer Elite infrage stellen. Meinungsfreiheit hört also dort auf, wo Vorrechte der RICHTIGEN kritisiert werden, doch das ist kein Diktat der Meinung, sondern Staatsräson.

Existieren also unsere Gefängnisse nicht, nur weil sie keine Mauern und Stacheldraht besitzen? Sind wir deshalb GERECHTER als andere Interessengemeinschaften, die um das VORRECHT in der Wertschöpfung in der Welt kämpfen?

... also kann derjenige, der die Gesetze schreibt, Gerechte erzeugen, um einen gerechten Krieg gegen das angebliche Böse führen zu können. So wird das UNRECHT des Krieges gegen ein weiteres UNRECHT angeführt. Der Mathematiker würde sagen minus mal minus ergibt plus.
Ist nach dem Sieg einer Partei, dann GERECHTIGKEIT erfolgt oder nur eine Quadratur von UNRECHT, das angeblich RECHT ergibt? ... denn ein Apfel, den ich nicht habe, multipliziert mit einem Apfel, den ich nicht habe, er gibt einen Apfel den ich habe?  Ist das Alchemie oder gar Zauberei?

Diese mathematische Regel wurde aufgestellt, weil sonst unser ganzes Weltbild von Zahlen und Logik nicht mehr funktionieren würde. Irgendwann einmal beschloss man deshalb, die Spiegelung der negativen Zahlen, um sie trotzdem als Zahlen begreifen zu können. ... denn einen Apfel den ich nicht habe mal einen Apfel, den ich nicht habe, ist ein doppeltes Wunschdenken von NICHTS - bei uns ergibt es aber einen Apfel. Warum soll dann doppeltes Unrecht (Krieg) nicht RECHT ergeben?

Dieses erkämpft RECHT ist also kein Recht, sondern NICHTS, es lediglich in der Definition und Akzeptanz zu RECHT und bietet für viele die Legitimation zu UNRECHT. Ein Mindestlohn ist das RECHT, den geringst möglichen Lohn zu bezahlen. Also ist dem RECHTSPRECHER bewusst, dass dieser Mindestlohn zu niedrig ist, aber RECHT definiert dieses UNRECHT zu RICHTIG. Sind wir deshalb GERECHT, nur weil wir ein UNRECHT durch RECHT RICHTIG machen?

Folglich ist Recht eine imaginäre, moralische und autoritäre Größe, an der sich Gerechtigkeit misst, die aber parteiisch ist. Recht ist also nur eine subjektive Wahrnehmung und abhängig vom Lebensort und seiner gesellschaftliche Stellung des jeweiligen Menschen. RECHT im eigenen Land wird so lange anerkannt, so lange die Masse davon profitiert unter der Grundvoraussetzung, es gibt genügend Ausland, das für das RECHT, das UNRECHT in der Waage hält... denn mathematisch gesehen würde RECHT multipliziert mit RECHT das Gegenteil - eben Unrecht ergeben.

RECHT ist eine Illusion. Eben das RECHT auf VORRECHT und VORRECHT braucht ein UNTERRECHT also UNRECHT, um abgeschöpft werden zu können - wir können es auch WERTSCHÖPFUNG nennen.

Recht wird als Legitimation von den Mächtigen genutzt, Menschen zum Morden und Ausbeuten anzustiften, ohne mit moralischen Konsequenzen rechnen zu müssen, denn RECHT ist immer moralisch richtig, weil kein RICHTER eine Klage führen darf. Deshalb kämpfen Parteien, Interessenverbände, Lebensgemeinschaft und Nationen so erbittert gegeneinander, weil sie die Angst treibt, für ihr RECHT auf UNRECHT bestraft zu werden, wenn sie Macht am RECHTschreiben, verlieren.


Die Neue Weltordnung ist also nur ein VORRECHT auf RECHT zu definieren, also VORRECHTE per RECHT zu manifestieren.

Solange die jeweilige Regierung im Amt ist, gilt dieses Recht und erzeugt so die GUTEN, die für dieses Regime RECHT mit GEWALT als richtig durchsetzen.

Krieg wird also immer dann geführt, um neues Recht in anderen Staaten einzuführen, damit das jeweilig Gute ein Rückgrat durch Gesetze und Recht bekommt. Wer die Gesetze auf seiner Seite hat, ist im Recht und folglich der GUTE, mit dem Recht auf Morden, das nur das Töten von Menschen ist, die das Recht nicht als RICHTIG anerkennen, sondern andere WERTE als RICHTIG erachten.

Kämpft nicht jeder, nur um die Macht RECHT zu erlassen, um seine eigenen persönlichen Ziele durchsetzen zu können, um mit diesem RECHT die Massen hinter sich zu versammeln. Ist das Bestreben nach politischer Macht in einer Demokratie?

Je mehr die eigen kleinen Eigentümer und der Wohlstand einer Bevölkerung bedroht sind, desto mehr sucht sich nach politischen Kräften, die bereit sind RECHT zu sprechen, um diese zu verteidigen, und zwar gegen den, der sein Anrecht geltend macht, seine eigenen Besitztümer nicht der Marktwirtschaft zur Verfügung zu stellen. Das gilt für ganze Staaten und Nationen genauso wie für Gesellschaftsschichten.


Je höher der Status, desto höher muss der Einsatz in der Marktwirtschaft sein, ansonsten hört das Spiel um Eigentum an der Erde auf und ein Krieg der Gerechten entbrennt. Die Gerechten sind die, die fordern und die Gerechten sind, die, nicht teilen wollen.

In der heutigen Auffassung von Recht ist das Nichtteilenwollen das Vorrecht gegeben, d. h., der Habenichts ist immer Unrecht. Im Verhältnis zwischen Industriestaaten und Rohstoffstaaten wird dieses Recht aber anders interpretiert. Hier gilt Teilen als Vorschrift - also RECHT - und Eigentumsanspruch gegenüber der Staatengemeinschaft der Industrieländer als UNRECHT - als FALSCH und BÖSE. So entbrennt ein Krieg um das VORRECHT, RECHT in einem Land erlassen zu können, damit im unterworfenen Land das empfundene UNRECHT zu RECHT wird und das alte RECHT zu UNRECHT.

Daraus ergibt sich die ewige Schuldfrage: Wer ist nun der tatsächliche Urheber des RECHTS, das eigentlich UNRECHT sein sollte.

Ist es dennoch eine demokratische Entscheidung, wenn eine Masse einen Diktator an die Macht wählt, oder ist es RECHT und keine Diktatur über parlamentarische Entscheidungen, die eigentlich nur persönliche Entscheidungen einiger weniger sind, RECHT über andere zu sprechen, was in manchen ein Gefühl des UNRECHTS auslöst?

Was also sind politische Marktschreier, die mit einfachen Parolen Massen hinter sich versammeln und nach RECHT rufen? ... es sind Diktatoren, Kämpfer und Krieger für ein Vorrecht, das noch kein RECHT ist aber RECHT sein soll.


Unser ganzes Leben besteht anscheinend aus dem Kampf um das VORRECHT, also um das ANRECHT etwas zu haben, was der andere nicht haben soll, weil er nicht genug gekämpft, gestritten oder mit genügend List erschlichen hat.

Der GERECHTE will also immer die aus seiner Sicht UNGERECHTEN bestrafen, obwohl sie sich an den geltenden RECHT des VORRECHTES hielten. Wer VORRECHTE für die Benachteiligten fordert, schafft also nur neues RECHT, das einem das RECHT gibt UNRECHT auszuüben.
Der Schlüssel zum Weltfrieden ist also durch RECHT nicht zu erreichen, wenn das Überleben der Menschen vom ständigen aufrichtigen Kampf im RECHT mit VORRECHT geführt werden muss. Es ist also nur eine Wippe, auf der das Ungleichgewicht immer wieder verlagert wird, damit sie im Fluss bleibt.

Doch braucht die Menschheit ein stetes oben und unten, um existieren zu können oder ist dieses RECHT auf RECHT nur ein Grund etwas in Gang zuhalten, was hätte nie in Gang kommen dürfen?

Daher ist es das Ziel der angeblich GERECHTEN, das RECHT so zu manifestieren, dass es zu keinem Wechsel mehr kommt. D. h. der zu UNRECHT gerecht behandelte hat dies ohne Gegenwehr zu ertragen. Ist das GERECHTIGKEIT? ... oder ist RECHT nur eine Fiktion, ein Ablass UNRECHT als RICHTIG unter moralischen Grundsätzen anzusehen?

Moral ist daher genauso wandelbar wie das RECHT. Die Moral im RECHT, ist aus einer anderen Sicht, die UNMORAL im UNRECHT.


Das Glück des Gewinners ist des Verlierers Schmerz.


Der Reichtum ist des Armen Armut.

Ist daher das RECHT auf Gewinnen gerecht oder das ganze Spiel UNRECHT? Ist es RECHT andere Länder in unsere Auffassung von Marktwirtschaft durch Krieg zu zwingen, weil unsere Versorgung und unser Wohlstand von ihrem Willen abhängt, sich ungerecht gegenüber ihrer Auffassung von RECHT zu verhalten? Ist RECHT also nur eine Interpretation der Wahrheit, die als Realität wahrgenommen wird, um die Wahrheit nicht sehen zu müssen, dass es kein RECHT ohne UNRECHT gibt?

Ist also Verzicht auf RECHT das Ende des UNRECHTs, um sich der Wahrheit widmen zu können? Wir streiten bzw. kämpfen allesamt ums einfache Überleben. Damit uns dies leichter gelingt, erschaffen wir RECHT auf der Basis von Moral, die andere unmoralisch werden lässt, weil sie um das gleiche RECHT kämpfen.

Wir sollten uns als nicht über UNRECHT und RECHT streiten, sondern um das, was uns angeblich das RECHT gibt, zu überleben und andere das RECHT nimmt zu leben. Wenn jeder ein RECHT auf Leben hat, warum gibt es dann das VORRECHT zu bestimmen, wer besser leben darf als der andere?

Ist dies nun RECHT oder UNRECHT? ... sicher es kommt immer darauf an, in welchem Teil der Erde man gerade geboren wird. Ist das nicht bereits UNRECHT? ... und weil das so ist, erfanden wir das Schicksal, das uns erklärt, dass UNRECHT zu ertragen ist, um RECHT gelten zu lassen.

Samstag, 30. Juli 2011

Propaganda-Maschine MEDIEN und die Gesundheitspolitik der CDU/FDP

Die letzte Schlagzeile: "Arbeitslose bekommen die meisten Medikament" in Welt-Online macht mich stutzig. Als Einleitung war zu lesen: "Macht Arbeitslosigkeit krank? Laut einer Statistik der Techniker Krankenkasse ja. Erwerbslose bekamen 2010 mehr Medikamente als jede Berufsgruppe." Die Grundlage für diesen Artikel war eine Studie der TK (Techniker Krankenkassen). An diesem Beispiel lässt sie sehr einfach zeigen wie das Herz eines Journalisten schlägt und vor allem wo es schlägt - es schlägt offensichtlich rechts, anstatt links. Die von der Bildzeitung als SCHMAROTZER längst ausgemachten Arbeitslosen durften wieder einmal eine Überschrift schmücken und in der neuen Staatsräson des Deutschen Staates, ihre einseitige Berichterstattung vom Stapel lassen.

Leider arbeitete die TK-Studie unter Gudrun Ahlers nicht ganz einwandfrei in ihrer Definition von "ARBEISLOS". Während in der Studie "Arbeitslose" pauschal erfasst werden, sind die übrigen berufstätigen Versicherten in Berufsgruppen aufgegliedert und verzerren so das Ergebnis der Studie in ein politisch motiviertes Bild. Richtig wäre gewesen, die Arbeitslosen der gesamten Anzahl von Berufstätigen gegenüber zu stellen. .... Oder aber die Arbeitslosengruppe genauso in Berufsgruppen aufzuteilen. Das würde Aufschlüsse geben, was krank macht und was eventuelle zu einer Entlassung führt. In der Studie wird nämlich nur von ALG I-Bezieher gesprochen, die in den meisten Fällen nicht länger als ein Jahr ALGI beziehen. Hier liegt wohl der Wille zugrunde, Arbeitslose (ALG I-Empfänger) ebenso auf die AOK abzuwälzen.

Die Politik trifft die Entscheidungen und auch SCHULD

Ständig wird der Eindruck erweckt, dass die Betroffenen der politischen Entscheidung SCHULD an den Entwicklungen in Deutschland sind. Das ist eine verschobene Wahrnehmung, erzeugt durch die Medien. Nicht der Betroffene trägt die SCHULD, sondern der Entscheidungsträger und das ist nun mal die Politik, egal welche Lobby Einfluss auf sie nimmt. Jeder kann Forderungen stellen, es obliegt der Entscheidungselite diesen nachzugeben. Der Arbeitslose ist das letzte Glied in unserer Leistungsgesellschaft und nicht der SCHULD-Träger, für das was ihm auferlegt wurde.

Ich bitte daher unsere Journalisten um mehr Sorgfalt in der Berichterstattung. Es ist nicht ihre Aufgabe, in der Öffentlichkeit den Eindruck zu erwecken, dass Arbeitslose auch noch Schuld an unserem maroden Gesundheitssystem haben. Es ist das klare Resultat einer seit Jahrzehnten verfehlten Sozialpolitik und hat seine Ursache in der Mauschelei zwischen Arbeitgeber und Politik. Das gleiche gilt für die Bildungspolitik. Die Leistungsfähigkeit unserer Schulden nimmt seit dem Zeitpunkt ab, seit sich Wirtschaft in Form von Bertelsmann massiv einmischen und mit Studien angebliche Misstände belegen, die mit politischem Maßnahmen zum Vorteil der Arbeitgeber geändert werden müssen.

Die Masse und damit die Medien sollten sich  nicht ständig mit irgendwelchen Studien auseinandersetzen, sondern die Augen öffnen und die Realität unserer Umwelt so wahrnehmen wie sie ist. Die hohe Arbeitslosigkeit, die heute als Vollbeschäftigung verkauft wird, widerspricht sich in jedem Punkt einer jeder Studie, die Arbeitslose als Schmarotzer darstellen will. Schließlich ist es unmöglich in einem Land das Vollbeschäftigung hat, eine hohe Zahl von Arbeitslosen für alles verantwortliche machen.

Entweder stimmt die Studie über die Vollbeschäftigung nicht oder aber die Studien über die hohen Kosten der Arbeitslosen sollen in die Irre führen. Es ist an der Zeit, den Schleier der Nebelkerzen mit einem Luftzug zu entfernen. Die frische Luft der Realität könnte das ganz einfach bewerkstelligen, wenn jeder - insbesondere Journalisten - ihre Fenster zur Welt öffnen würden und den Mief der politischen Korrektheit und der Staatsräson aus ihrem Schreibstufen wehen lassen würden.

Der Bürger ist mehr denn je aufgefordert, nicht die Zeitungsartikel zu Studien zu lesen, sondern die Studien selber. Kontrolle ist das beste Mittel, Lügen zu verhindern. Kontrollieren Sie die Schreibergilde und verlangen sie einen Link zur Studie, auf die sich beziehen.

Die Einleitung zur Erhebung ist lesenswert


In der TK-Studie geht es nicht wie durch den Artikel vermittelt, um die Erhebung des Medikamtenverbrauches von Arbeitslosen, sondern um eine allgemeine Analyse der Kassenausgaben. Als Einleitung ließen es sich die Verfasser nicht nehmen, auf die oft mutwillige Fehlinterpretation von Statistiken hinzuweisen. Gemäß einer Statistik hat ein Millionär und ein armer Schlucker jeweils eine halbe Million. Das sollten wir nie vergessen. In der Weiterverarbeitung von politisch korrekten Medien kommt nicht selten die Schlussfolgerung heraus, dass der arme Schlucker dem Millionär die Hälfte seines Vermögens klaut.

So wird offensichtlich wieder einmal eine Studie zur absichtlichen Fehlinterpretation genutzt.


http://www.tk.de/centaurus/servlet/contentblob/346642/Datei/61625/Medienservice-Juli-2011-krankes-Deutschland.pdf

Vor wenigen Monaten gab es eine ähnliche Studie über Jugendliche, aus der die Medien angeblich lasen, dass ausländische Jugendliche gewaltbereiter seien. Mir persönlich gelang es nur schwer, die in dieser Erhebung herauszulesen - aber das Gift war bereits in unserer Gesellschaft versprüht.

Freitag, 29. Juli 2011

Oslo: Trauer ohne Hass in Norwegen, ist ein Zeichen für eine besser Welt

Das war der Einstieg zum Hass, angefeuert durch schamlose
Medien auf der ganzen Welt!
Norwegens kleine Volksgesellschaft trauert um seine Jugend.  Tiefe Betroffenheit erschütterte dieses Land und vereint es in seinem Schmerz zu einer noch nie da gewesenen Besonnenheit. Keine populistischen Hassreden begleiten die das schwer geprüfte Land. Ministerpräsident Stoltenberg appelliert an noch mehr Demokratie und Dialog, anstatt auf Vergeltung und Hasse.

Es ist kein Vergleich zum Proletenauftritt der USA zum 11. September 2001. Es gibt keinen Präsidenten, der nach Vergeltung ruft und keinen Tony Blair, der die Ausrottung der Attentäter fordert. Nicht einmal die geplante öffentliche Anhörung des Andres Behring wurde in den Medien übertragen. Ein Land stemmte sich damit erfolgreich gegen den ausländischen Druck der vorgezeichneten Aufarbeitung. Norwegen zieht sich vom Populismus gegen den Islam offiziell zurück. Ganz anders wird in Deutschland verfahren. Zur Hungerkrise in Somalia hörten wir unentwegt, weiter rechte Propaganda gegen den Islam in Form von Al Qaida und nach und nach wird das Feinbild China ebenfalls aufgebaut.

Die Forderung nach Demokratie und Dialog ist dringend angebracht. Man darf Teile der Bevölkerung mit ihren Ängsten und Sorgen nicht durch Verbote und Kriminalisierung unpopulärer Meinungen ausgrenzen und gleichzeitig politische Sprüche in die Massen werfen, die gerade sogenannte rechte Kreis zu Taten wie in Norwegen auch noch motivieren. Das westliche Spiel mit dem Feuer hat Norwegen zu tiefst getroffen und sollte allen Medien und Politikern eine Mahnung sein. Mann kann und darf den Islam nicht verteufeln und gleichzeitig denjenigen das Wort verbieten, die offizielle politische Äußerungen als Bestätigung für ihre ausländerfeindliche Einstellung sehen.





Politikerklasse waren die Hetzer der ersten Stunde

Wir dürfen es nicht zu lassen, dass plumpe Schuldzuweisungen einer hilflosen Politikerklasse die Gesellschaften in unseren Ländern nicht nur sozial, sondern auch aufgrund der Hautfarbe und Religion trennen. Kultur ist und war immer wandelbar. Die angebliche Kultur eines Volkes entwickelte sich immer nur dann, wenn sie offen für andere Kulturen war. Unsere als eigene Kultur empfundene Lebensweise ist ein Produkt aus allen Kulturen, zu denen wir jemals Kontakt hatten. Selbstverständlich gibt es radikale Strömungen des Islams durch die Salafisten, aber auch radikale Strömungen aus dem christlichen und jüdischen Bereich. Wir dürfen keinem die Macht mit primitiven Schuldzuweisungen einräumen, unser Urteilsvermögen zu vernebeln. Die Anschläge von Norwegen und auch die Anschläge in den USA vom 9/11 sind das Resultat unserer zugelassenen Schwäche, Menschen oberflächlich zu beurteilen und sie aufgrund ihrer anderen Wertevorstellung zu unseren Werten bekehren zu wollen. Es kann sehr wohl eine Welt der Kulturen geben, die in Frieden leben kann, wenn keine der Kulturen den Anspruch erhebt, die bessere und höherewertige zu sein. Diskriminierung und Ablehnung entladen sich grundsätzlich und immer in brutalen Aktionen. Sie sind der Wille den Schmerz weiterzugeben, die Völker- und Glaubensgruppen durch die sich selbst erhobene Mehrzahl verursachen.



Verbale Kundgebungen, die angebliche Toleranz bezeugen sollen, sind nichts anderes als Diskriminierung und sind der Anfang der Ungleichbehandlung. Fängt eine Gesellschaft an darüber zu diskutieren, was im Rahmen der Toleranz noch gesetzlich für andere Menschen erlaubt ist, ist das der erste Schritt in die offizielle Diskriminierung. Thilo Sarrazin und die CDU/FDP-Diskussionen über Islamkonferenzen und Integration waren der Anfang dieser Teilung unserer Gesellschaft. Sie waren die Wegbereitung für die Schuldzuweisungen der noch vor uns stehenden Wirtschaftskrise. Der Zorn des Volkes soll nicht die politische Klasse treffen, sondern in gewohnter Manier auf Teile der Gesellschaft abgewälzt werden.

Deshalb ist es um so bemerkenswert, dass die zu tiefst betroffenen Norweger der Welt eine Besonnenheit vorlegen, die einer selbst ernannten Weltmacht wie den USA gebührt hätte. In respektloser Art und Weise wurden die Opfer der Anschläge in New York zu politischen Argumentationen ausgenutzt, die einen noch heute sprachlos machen. Terror und 9/11 wurden zum Inbegriff von Befreiungskriegen, die zu einer tiefen Spaltung der Weltgemeinschaft führten.
Selbstreflexion wäre gerade in den USA zum 11. September 2001 angebracht gewesen, doch die Welt ließ sich von einem nie da gewesenen Hass begeistern, der die Welt heute noch in regelmäßigen Abständen erschüttert. Oslo ist ein Resultat diese politischen Hetzkampagnen die als politisch korrekt über die Medien in die Köpf der Menschen gehämmert wurden. Die neue Staatsräson der westlich, zivilisierten Länder, war der Nährboden für diesen Anschlag, dessen Attentäter behauptet er hätte Unterstützer.

Selbstverständlich hat er mentale Unterstützer. Ein ganzes Heer von Befürwortern steckt als Heuchler mitten in unserer Gesellschaft, angeführt von einer politischen Klasse, die über die Jahre hinweg den Islam zu einem modernen Teufel hoch stilisierte und bis heute nicht davon ablassen kann.

Bundeskanzlerin Angela Merkel war nicht einmal imstande im Namen der gesamten Bevölkerung, Norwegen zu kondolieren. Sie räumte lediglich ein, im Namen von Teilen der Bevölkerung zu sprechen. Selbst sie ist sich bewusst, was in Norwegen tatsächlich geschehen ist. Es war ein Anschlag gegen eine politische Klasse, die sich dem Diktat der neu erwachten Wertedefinition nicht beugen wollte.




Aus meinem tiefsten Herzen heraus traure ich mit Norwegen und wünsche ihm Stärke, dem öffentlichen Druck standzuhalten; sich nicht dem Diktat des Hasses hinzugeben und damit keine neue Teilung in Europa zu begünstigen. Wir sollten unsere gemeinsame Kraft darauf konzentrieren, die ständigen Ungerechtigkeiten, die sich in unserem Wertesystem der Handelsströme immer tiefer verfestigen, konzentrieren. Ungerechtigkeiten, die sich mit Wertschöpfung rechtfertigen, entsprechen nicht den Menschenrechten.

Vielleicht braucht die Menschheit endlich eine Auseinandersetzung mit den banal formulierten Menschenrechten, die nichts anderes sind als Menschen noch mehr zu einer Ware zu machen. Wem nützt das Menschenrecht auf sauberes Wasser, wenn es so teuer ist, dass sich der kleine Mensch, dieses Wasser nicht kaufen kann. In meinen Augen ist dies kein Menschenrecht, sondern ein Menschenverachtungsrecht.

Unser Menschenrechte begünstigen den Handel mit Lebensnotwendigkeit. Sie sprechen dem Menschen das Recht ab, zu essen ohne Geld. Staaten entziehen sich ihrer Verantwortung für die Weltbevölkerung und starten Spendenkampangen anstatt faire Handelsbedingungen zu schaffen. Die WTO lässt Spekulationen mit Lebensmitteln zu und versucht China per Erlass zum Verkauf seiner Seltenen Erden zu zwingen.

Unser Rechts- und Werteauffassung hat sich längst der Kommerzialisierung gebeugt. Menschenrechte werden nur noch dann gewährt, wenn kommerzieller Gewinn abgeschöpft werden kann - siehe Wasserzugang. In unseren Gesellschaftskreisen spielt dies noch keine Rolle. Wir sind noch imstande unsere Wasserrechnung zu bezahlen, doch was machen wir, wenn andere Zeiten über das Land ziehen und die Bevölkerung so sehr verarmt ist, dass Wasser zum unbezahlbaren Gut wird?

Sind dann immer noch die Islamisten an allem Schuld? ... oder trägt die Schuld der heutige Besitzbürger, der seine Augen vor der Wahrheit einfach verschließt, weil es sich so am bequemsten lebt?

Afrika / Somalia-Propagande ... und wieder sind es die Islamisten und Chinesen

Die Antwort der Empathie heißt Nein.
 Der Westen darf sich nicht von den Shabaab-Fanatikern,
die mit al-Qaida verbündet sind,
vorschreiben lassen, wo er helfen darf und
wo nicht. Der Westen muss versuchen,
regionale Partner einzuspannen und dann humanitär
eingreifen. Wenn es nicht anders geht,
mit Hilfe militärischer Logistik. Kriegsschiffe,
Hubschrauber, Fahrzeuge, Soldaten – als Schutz für Hilfe,
für sichere Luftbrücken zu den Hungernden in Somalia.
Ohne Hilfe werden Tausende qualvoll sterben.
Zeitonline

Eigentlich kennt der durch die Mainstream-Medien informierte Bürger, Somalia lediglich als Hort von gefährlichen Piraten, die Öl-Tanker entführen und Lösegeld erpressen. Die gesamte Welt versammelte ihre Schiffe am Horn vor Afrika, um ihre wertvolle Fracht am ärmsten Land der Welt vorbei zu eskortieren. Nun gerät dieses arme Land, das doch reich an Rohstoffen ist, wieder in Schlagzeilen. Die schwerste Dürre seit 60 Jahren sucht dieses Land heim und Millionen von Menschen sind auf der Flucht. Große, unschuldige Kinderaugen blicken direkt aus dem Bildschirm in unsere Seelen und bitten um Hilfe.

Noch immer darf der offiziell Informierte nur am Rande erfahren, dass die Lebensmittelpreise sich in Somalia verdoppelten und weiter ansteigen. Viele der jetzt hungernden Menschen konnten sich schon vor der Dürre viele Lebensmittel nicht leisten und waren auf den spärlichen Ertrag ihrer Felder angewiesen. Fischfang war leider unmöglich geworden, das Europas Fischfangfabriken die Fischereirechte haben. Böse Islamisten verhindern die Hilfe der UN. Unser Islambild bekommt eine ganz neue Gestalt und bleibt unbeeindruckt von den Bilder aus Oslo, denn wir müssen alles getrennt betrachten, ansonsten könnten wir Zusammenhänge erkennen. Das will die Politik nicht und auch die Medien nicht. So bleiben wir nur bei einem Thema. Exkurse sind politisch inkorrekt und Verschwörungstheorien.

Deshalb empfehle ich politisch korrekten Menschen, die Lektüre der BILD.



Ströbele vs Guttenberg mit einer Ausführung über die Zustände in Somalia vom 26.11.2009
Fischfabriken vor Somalia sollten verboten werden. Die Fischer verlieren dadurch ihre Existenzgrundlage. Guttenberg sieht dies lediglich als intellektuelle Tiefe und freut sich über Schiffe, die vor Piraterie schützen.  


Unsere Medien konzentrieren sich lediglich zu berichten: Islamisten verhindern die Versorgung der Not leidenden Bevölkerung. Damit bleiben sie in der Staatsräson, wie damals als es galt die Piratenbekämpfung durch den Bundestag zu boxen. Von einer Luftbrücke wird heute gesprochen, wie damals für Berlin. Schon lange träumt der Westen von einem Kriegseinsatz uuppps humanitären Einsatz in Somalia. Schließlich gibt es dort Rohstoffe zu verteilen, die erst für den Westen zugänglich sind, wenn eine Demokratie das Sagen hat, wie in Libyen. Noch sind die Öl- und Uranquellen von Islamisten beherrscht, die westliche Handelsbedingungen offensichtlich nicht akzeptieren und als nicht zuverlässige Handelspartner gelten - wie die Taliban in Afghanistan.

Die Hungerkatastrophe existiert nicht erst, seit wir aus den Medien von ihr erfahren, sondern sie breitete sich schleichend vor unseren Augen aus. Unterstützt vom Kampf gegen den Terror bzw. gegen den Islam - nennen wir es doch beim Namen. Erst wenn die Menschen vor Hunger vor der Kamera sterben, dürfen wir davon erfahren, aber bitte schön immer in Verbindung mit den bösen Islamisten, die emotional jetzt als Verantwortliche dargestellt werden. Wer solch eine Berichterstattung aufbereitet, braucht sich nicht wundern, wenn Attentäter wie in Oslo die Bühne betreten und sich im RECHT fühlen.

Im Jahre 2008 verhängte die UN Sanktionen gegen Somalia. 2010 mussten sie gelockert werden, um die humanitären Organisationen überhaupt die Arbeit in Somalia ermöglichen zu können.
2006 unterstützte die USA (s. Wikileaks) einen äthiopischen Angriff auf Somalia. Damals kamen 20.000 Somalis  ums leben und 2 Millionen wurden Obdachlos. Auch damals galten die Islamisten als Grund für den Angriff und die Angst, sie könnten sich mit Al Qaida verbünden.




http://indepthafrica.com/news/east-africa/wikileaks-us-behind-ethiopia-invasion-in-somalia/

 Kein Geschäft mit Hunger und kein Blut für Öl

Bericht vom 25. Juli 2006 im Spiegel über die Einsätze
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,456526,00.html



SOMALIA: Den USA geht es ums Öl Montag, 19.07.1993, Jochen Oberstein
Amerikanische Ölgesellschaften sicherten sich schon vor Ausbruch des Bürgerkriegs Erdölkonzessionen. Weltbank: Öl ist da, kein Zweifel

Die „Los Angeles Times“ titelte beispielsweise: „Der Ölfaktor in Somalia. Vier US-Erdölgiganten schlossen Abkommen mit dem afrikanischen Land vor Ausbruch des Bürgerkriegs. Sie könnten große Gewinne einstreichen, wenn Frieden hergestellt ist.“

Mit den vier Giganten waren die Weltunternehmen Conoco, Amoco, Chevron und Phillips gemeint. Chevron ist inzwischen aus dem Unternehmen Somalia ausgestiegen.

http://www.focus.de/politik/ausland/somalia-den-usa-geht-es-ums-oel_aid_141804.html

Chaos-Strategie
Hintergrund. Zerstörung Somalias mit internationaler Unterstützung: Hilflosigkeit oder System?


Jagd nach Rohstoffen

Saracen International ist eines von zahllosen Unternehmen, die von EO gegründet wurden, um ihre Aktivitäten so unüberschaubar wie nur möglich zu machen. Bereits 1997 hatte die Zeit in einer ausführlichen Analyse der Umtriebe des Söldnerkonzerns EO festgestellt: »Schon jetzt haben selbst ausgefuchste Handelsjuristen oder Agenten den Überblick über das undurchsichtige Konglomerat verloren. ›Die Struktur von SRC ist bemerkenswert‹, bekennt man in den Korridoren des französischen Geheimdienstes. ›Die sind schneller als wir. Wir können ihnen einfach nicht mehr folgen.‹«
http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Somalia/chaos4.html

Die erste Berichterstattung über die Hungerkrise


Die Kamera blickt in ein Flüchtlingslager. Ein somalischer Sprecher zerrt als Beweis für die verheerende Lage der Menschen in Kind in die Kamera. "Seht her, sie ist wegen dem Hunger erblindet...", wird er übersetzt. Die Inszenierung war unübersehbar. In der nächsten Stunde kam ein Helfer zu Wort. Er erklärte: 15 % der eintreffenden Kinder seien unterernährt ... 70 % dieser Kinder stammen aus Somalia. Leider wurde nicht erklärt, woher die restlichen 30 % stammen. Es sollte bei dieser Berichterstattung auch keine Rolle spielen. Es ging lediglich um Spenden für Somalia.


Klar ist, die verantwortliche Welt wartete, bis es zur Katastrophe in Somalia kommt. Sie war absehbar. Ein ausgehungertes, verarmtes und mit Sanktionen belegtes Land, wartete auf den besten Zeitpunkt für eine Hilfsaktion. Die Piraten sind vergessen. Ein neues Feindbild muss her. Die Islamisten sind jetzt die Verantwortlichen für die Hungerkatastrophe, weil sie Hilfslieferungen der UN den Weg versperren. Die Nähe zu Al Qaida verheißt nichts positive. Auch dieses Land muss vom bösen Islam befreit werden.
Wir kamen niemals auf die Idee von christlichen Fundamentalisten zu sprechen, wenn es um die Apartheidspolitik in Südafrika ging. Noch vor einer Woche wandelte unsere Kanzlerin in Afrika als Wirtschaftsbotschafterin. Libyens Gelder fehlen Afrika. Gaddafi machte keinen Hehl daraus. Er unterstützte Afrika mit seinem Privatvermögen, was offensichtlich so manchem europäischen Konzern die Geschäfte vermiest. Afrika gewann durch ihn an Selbstvertrauen. Es wollte seine Geschäfte selber machen; Industrie aufbauen und seine Rohstoffe in Eigenregie verarbeiten. In solchen Ländern wird überall um die Macht gerungen. Es geht um die Macht, wer die Vorrechte über die Rohstoffe erhält. Man kämpft darum, ob Regierungen an die Macht kommen, die ausländischen Unternehmen die Tore öffnen oder um Regierungen, die selber etwas auf die Beine stellen wollen. Bereits vor Jahren kam es zu einem UN-Einsatz unter Bush, der sogar von Ölfirmen finanziert wurde - aber er scheiterte.

Libyen erhält eine neue Regierung, ie am Ende nicht mehr in der Lage sein wird, Afrika zu unterstützen. Der Geldhahn für Afrika ist zu und in Somalia erscheint plötzlich eine Hungerkrise aus dem Nichts, direkt in unsere Wohnzimmer hinein. Der Klingelbeutel reich bis zum Wohnzimmersessel.

Das Geschäft mit dem Hunger

Land gilt längst als sichere Wertanlage. Große Fonds erkannten dies längst und werben schon lange mit satten Kornfeldern. In den Prospekten wird natürlich nicht ausgeführt, wie man an all das Land kommt. Korrupte Regierungen eigenen sich einfach Land an, das schon seit Generationen von immer der gleichen Familie bestellt wird. Es gilt als ihr Land. Doch es fehlt der Grundbucheintrag, was vielen schon zum Verhängnis wurde. Heute starren sie über die Zäune der neuen Besitzer, die moderne Grünlandwirtschaft mit modernen Maschinen betreiben und gar keine Angestellten benötigen.

Somalia, so wie der gesamte Kontinent ist immer noch Spielball kolonial denkender Menschen, die anderen vorwerfen Menschenrechtsverletzungen zu betreiben. Sie geben Marschbefehle für Befreiungskommandos, die die Einhaltung der Menschenrechte gewährleisten sollen. Doch genau diese Verantwortlichen halten jetzt still, erheben keine Vorwürfe gegen die illegalen Landverkäufe, sondern bezahlen überteuerte Lebensmittelpreise für Hungernöte, die sie selber verantworten müssen.





Sanktionen gegen Somalia
http://www.aussenwirtschaftslupe.de/recht/ausfuhr/sanktionen-gegen-somalia-1026

Mittwoch, 27. Juli 2011

USA Pleite: Macht die USA den Lehmann?

Es wird spannend. Die USA können oder wollen sich momentan nicht auf ein Abwenden der eigenen Pleite einigen. Sie pokern, um der Welt klar zu machen, wie wichtig ihre Währung ist. Eine Pleite der USA würde Europa wieder dazu zwingen, seine Banken mit noch größeren Rettungspaketen zu unterstützen. Die Frage, wer dieses Geld gegen Sicherheiten aus dem Nichts erschaffen soll, ist damit noch einmal gestellt.



Über Nacht wüsste keiner mehr, wo der Öl- und Goldpreis in der Welt tatsächlich steht. Eine Welt-Währungseinheit würde ins bodenlose fallen und die Rohstoffpreise auf ein gefühltes Höchstniveau katapultiert. Würde sich der Dollar auf ein Viertel seines heutigen Preises zum Euro reduzieren, stünde der Ölpreis bei über 400 Dollar. Der Dollar wäre auf einen Schlag in Massen gefragt wie nie.


Sämtliche Öllieferländer würden taumeln und so manches europäische Geschäft, das in Dollar abgeschlossen ist, wäre über Nacht ein Schnäppchen bzw. ein Verlust, je nach dem von welcher Seite man es betrachtet. Die Welt stünde Kopf, weil sie sich nie einen Kopf darüber machte, ob es richtig ist, sämtliche Rohstoffhandelspreise an eine Währung zu knüpfen.

Ist das der Joker, den die USA jetzt ausspielen und wie wird die Welt auf diese Beißzangentaktik nach überstandener Angstkrise reagieren?

Zu viele Fragen sind noch lange nicht in der Öffentlichkeit angekommen, die längst beantwortet sein sollten, doch die politische Korrektheit verbot die Fragen und die damit verbunden Antworten. Die transatlantische Staatsräson wurde zum Stolperstein. Die Kompetenz zur Weltmacht hat die USA längst verspielt. Offen bleibt, ob die Welt eine Weltmacht braucht, die alle mit ihrer Währung und ihrer Militärpräsenz an der Leine hält.

Wenn ich in den Worten der Kanzlerin bleibe, müsste es heißen: "Diese Krise ist eine Chance ...", doch Europa ließ bis jetzt jede Chance unbeachtet an sich vorbei ziehen. Es ist anzunehmen, dass Europa auch diesen Schwarzen Peter ohne zu murren annimmt und die amerikanische Schuldenlast auf den europäischen Steuerzahler umlegt, wie die Lehmann-Pleite.

11 Juni 2011
US-Pleite in Sicht - Der Krimi beginnt. Lange wartete die Welt darauf, dass die überschuldeten Vereinten Nationen von Amerika ebenso ins Visier der Ratingagenturen gelangen. Natürlich war es nicht zu erwarten, ...
11 Juni 2011
USA / China: Chinesische Ratingagentur warnt vor US-Pleite. (Quelle: http://www.open-report.de). Während die großen, medial bekannten Ratingagenturen Amerika immer noch mit einer Herabstufung drohen, regiert die Bad ...
27 Juni 2011
Eine Pleite wäre ein Desaster für die USA. Doch die Menschen schreiben immer weniger Briefe, sondern verschicken E-Mails. Im Paketbereich erhielt das US-Staatsunternehmen massive Konkurrenz durch private Anbieter. ...
14 Juli 2011
Beide sind pleite, alles andere sind Tagträume ... eben keine Realität. Selbstverständlich werden die USA ihre Schuldenbremse lösen und noch mehr Geld druck, so wie Europa sein 1,5-Billionen-Rettungspaket schnüren wird. ...
 
25 Juli 2011
Eigentlich ist die USA ein bettelarmes Land - ärmer als Griechenland. Es verfügt nicht einmal über ein Tafelsilber, das noch privatisiert werden könnte. Einzige Option ist noch die Post, aber auch die gilt als marode und ...
 
05 Juli 2011
Im richtigen Leben gilt das Finanzspiel als gewonnen, wenn der Mitbewerber Pleite geht = Marktanteile und die Passiva können übernommen werden. Also bringt das Agieren zum eigenen Nachteil am Ende den Vorteil ...
 
 

S21: Hat der jesuitische Deal den Bertelsmann im Nacken?

Für die Präsentation des Stresstests zu Stuttgart 21 musste viel Hintergrundarbeit betrieben werden. Die Fronten mussten klar definiert sein, wer als Outlaw vor dem Rathaus demonstriert und wer im Inneren am Tisch der Guten sitzen soll. Der BUND verweigerte anfänglich seine Anwesenheit, ließ sich aber aufgrund innerer Zwänge oder gar Daumenschrauben zum jesuitischen Schlichtertisch treiben.

Heiner Geißler über die christlichen Werte (Materialismus) in der Politik (siehe am Ende des Artikels)

Die SPD versalzte dem agilen BUND (Bund Und Umwelt Deutschland) gehörig die Suppe. Seine Gemeinnützigkeit wird nun vom Finanzamt angezweifelt. Zu sehr mischte er sich immer wieder in politische Diskussionen ein und war Anlaufstelle für viele Bürgerinitiativen in Sache Umweltschutz. Deutsche Vereine dürfen sich einfach nicht so in politische Diskussionen einmischen. Auch der BUND soll bei seinem Juchtenkäfer bleiben, ansonsten wird ihm einfach die Gemeinnützigkeit und damit der Geldhahn abgedreht. So funktioniert eine kapitalistische Demokratie, wenn sie Vereine zensiert oder gar verbieten will. Das politisch motivierte Verbot kommt nicht per Gesetz, sondern per Finanzkeule. Es scheint fast so, als wolle sich Deutschland am ungarischen Zensurgesetz orientieren.


Bertelsmann verkaufte sich als christlicher Widerstand gegen die NAZIs und war doch williger Verlag.

Dagegen dürfen die Bertelsmann-Stiftung und die Initiative-Neue-Soziale-Marktwirtschaft locker und fröhlich weiter in den Bundesämter aus- und einmarschieren, ihre Gemeinnützigkeit zur Schautragen und sich bei jeder politischen Meinungsfindung offiziell als Ratgeber präsentieren. Die Bertelsmann-Stiftung muss auf Grund ihrer Gemeinnützigkeit keine Steuern zahlen, obwohl sie den größten Teil der Aktien der Bertelsmann AG hält. Das freut Liz Mohn, die angebliche Kaffeetischfreundin unserer Bundeskanzlerin. Selber bezeichnet sich die diese gemeinnützige Stiftung als maßgeblich beteiligt am EU-Vertrag und ist mittlerweile in der Position durch selbst in Auftrag gegebene Studien, die öffentliche Diskussionskultur in Deutschland leiten zu können. Ihre Studien werden ungeprüft vom politischen Personal unserer Republik übernommen. Es gibt keine Skepsis gegenüber den finanziellen Abhängigkeit von Universitäten, die diese Studien erstellen. Zu sehr wurde der Bildungsetat durch die regierungsverantwortlichen Parteien in den letzten Jahrzehnten gekürzt, so dass sich Universitäten oft nur noch mit Auftragsarbeiten über Wasser halten können. Der kleine Mensch sollte sich also nicht von wohlklingenden Namen von wissenschafltichen Institutionen mehr blenden lassen. Alleine die aufgedeckten Plagiate von Prominenten Doktortitelträgern sollte uns ein Warnung sein. Mit wissenschaftlichen Studien könnte es sich nicht anders verhalten. Sehen sie hierzu eine Diskussion zwischen Prof. Hüther (INSM) und Prof. Butterwegger am Ende des Beitrages.  


Gemeinützigkeit als Profitfeld


Die politischen Aktivitäten und Beeinflussungen sind natürlich kein Grund, die Gemeinnützigkeit der Bertelsmann-Stiftung durch die politische Klasse anzweifeln. Lediglich der BUND kommt der politischen Klasse in die Quere, weil er Positionen von Bürgern vertritt, die als nicht politisch korrekt angesehen werden. Ich sehe dagegen gerade die Gemeinnützigkeit der Bertelsmann-Stiftung als fragwürdig an. Sie unterstützte die Rente mit 67 und trat sie los mit Studien über einen demografischen Wandel, der bis zu Roman Herzog panische Angst entfachte. Ein höheres Rentenalter hat keinen gemeinnützigen Hintergrund, sondern ist eine klare Position der Arbeitgeber gegen die Arbeitnehmer. Das Gleiche gilt für die angeblich zu hohen Lohnnebenkosten und den unbedingten Willen, die Arbeitgeber komplett aus der sozialen Verantwortung nehmen zu wollen. Das umstrittene Bildungswesen in Deutschland lässt sich mühelos auf die Aktivitäten der Bertelsmann-Stiftung zurück verfolgen. Sämtliche Streitpunkte zwischen Politik und Bevölkerung haben seinen Ursprung in dieser Stiftung, die sich gemeinnützig nennt. Offensichtlich wird heute "Gemeinnützigkeit" damit definiert, politische Streitpunkte bundesweit zwischen Politik und Bevölkerung auszulösen, die in alternativlosen Lösungen münden und zum Nachteil der Arbeiterklasse umgesetzt werden.

Daher sollte die SPD keine Anfrage bezüglich des BUND und seiner Gemeinnützigkeit stellen, sondern die beiden großen Stiftungen, Bertelsmann und INSM ins Visier nehmen. Offensichtlich ist deren politischer Einfluss schon so groß, dass die angebliche Arbeiterpartei Deutschland kneift und lieber den BUND unter Beschuss nimmt, um nicht vom großen runden Tisch der gesteuerten politischen Elite gekickt zu werden.

Der Einfluss der Bertelsmänner ist groß. Das Medienimperium gigantisch. Unzählige verschachtelte Musiclabel gehören dazu. So tritt Xavian Nadoo zwar unter seinem eigenen Label an die Öffentlichkeit und simuliert Unabhängigkeit, schließt sich aber sofort wieder Tonpool GmbH an, die zum Bertelsmann-Imperium gehört. N-TV gehört genauso zum Bertelsmann-Imperium, wie die verpönten Trash-Sender Pro7 und RTL. Das ist es nicht verwunderlich, wenn jetzt plötzlich die Polterstars der Privatsender wie Stefan Raab und Comic-Schwätzer Einzug bei staatlichen Sendern halten. Raab kaperte erfolgreich den Grand Prix für Bertelsmann.Mit dem Berterlsmann-Forum versammeln sich mittlerweile sämtliche europäischen Politiker unter seiner Flagge und gewinnt so mehr europäischen, politischen Einfluss.

Gemeinnützigkeit lässt sich nirgends erkennen. Hartz4-Gesetze, die Agenda 2010 entstand in der Gütersloher Denkfabrik und wird auch noch Steuervergünstigen belohnt. Die eingesparten Steuern verwendet die Bertelsmann-Stiftung für Propagandazwecke für den Lobbyismus. So finanziert der Steuerzahler seinen eigenen Widersacher.

Das Gleiche gilt für die INSM. Es ist unverständlich, wie eine Unternehmerinstitution als gemeinnützig anerkannt werden kann. Öffentlich-rechtliche Sender präsentieren deren Botschaft und Kuratoren lediglich als unabhängige Spezialisten, dazu gehören Prof. Dr. Michael Hüther genauso wie Historiker Arnuft Baring, selbst Lothar Spät und Altpräsident Roman Herzog bekennen sich zur INSM.

Der Staat als Demokratie verlor längst seine Objektivität und wird zum Widersacher der Volksinteressen, weil er sie als Angriff auf die wirtschaftlichen Interessen sieht, von denen das politische Personal abhängig ist. Der fiskalische Effekt - "sozial ist, was Arbeit schafft" wurde ihnen in den Pelz und die Hirnrinde gebrannt. Nicht der BUND gehört auf die Watchliste, sondern Bertelsmann und die INSM.

Mittlerweile formiert sich eine weitere Interessengemeinschaft, die IGM (Interessengemeinschaft Mittelstand), sie belegt ihre wichtige Position genauso mit Studien wie die Bertelsmann-Stiftung oder die INSM. Der Bürger selber gerät immer mehr ins Hintertreffen. Ihm wird jede Möglichkeit des "Lobbyismus" genommen, er dient nur noch als Stimmvieh für die etablierten Parteien, die bestens mit diesen Stiftungen und gemeinnützigen Arbeitgeberinteressenverbänden vernetzt sind. Von diesen Verbindungen träumt jede Gewerkschaft, denn sie bleiben das Schmuddelkind, das sich nicht in politische Diskussionen einmischen darf, wie eben der BUND auch. Der Maulkorb wird jetzt mit drohenden finanziellen Einbußen verteilt, denn heute kann sich nur noch der Recht und Stimme verschaffen, der Geld zu Verfügung hat.
Das weiß auch die FDP, die ihren Wahlkampf mit gefüllten Kassen und einer starken Presse startete und zum größten Wahlbetrug der jüngeren Geschichte in Deutschland mutierte. GRÜN nutzte den BUND nur als Sprungbrett, um an die Regierungsmacht zu gelangen, um jetzt unter der Führung der alten Kräfte in gewohnter Manier das Schiff zu steuern.

Kertschmann will dies noch nicht anerkennen, seine Haltung zur Politik ist zu naiv. Er wollte die tatsächlichen Machtverhältnisse nicht sehen und mit Demokratie den Kräften standhalten. Doch er wird mit seinem Umweltminister immer mehr von der Presse demontiert. Die SPD ist ihm keine Hilfe. Sie ist zu lange im politischen Geschäft.
Playlist: Vollbeschäftigung Butterwegge (unabhängig) vs. Hüther (INSM)




Wie Heiner Geißler (jesuitisch erzogen) das Christentum in der Marktwirtschaft sieht. Wir können es auch Ethik in der Wirtschaft nennen, insofern es eine Ethik in der Wirtschaft tatsächlich gibt, denn der Gewinnorientierte ist ständig über dem Abgrund der ethischen Verantwortung. Lediglich der Glaub verleiht im Flügel und das Recht auf Rechtfertigung.






http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2011/07/der-kessel-brodelt/

Dienstag, 26. Juli 2011

Anders Behring Breivik war Freimaurer - Ist das die neue Inquisition!

Eine neue Religion scheint sich auf der Welt breit zu machen. Sie nennen sich Symboljäger und beziehen ihr Wissen aus Hollywood und Drehbüchern. Sie deuten die Welt nach Symbolen und in jedem Zacken eines Logos oder Wappens sehen sie den Teufel höchst persönlich. Sie werden zu Lehrern der Symbole und geben so leeren Zeichnungen eine Kraft, die sie gar nicht haben.

Ein Bild von Anders Behring Breivik mit einer angeblichen Freimaurer-Tracht löst panische Hysterie im Internet aus. Heute wird derjenige als unaufgeklärt bezeichnet, der sich nicht an irgendwelchen Symbolen festbeißt. Eine weltbestimmende, unverrückbare Elite beherrscht die Welt. Sie ist nur dazu da, uns zu drangsalieren und uns hinters Licht zu führen. Es scheint gerade zu, ihr Hobby zu sein.




Lassen sie mich etwas abschweifen, in die Zeit der Tempelritter und Kreuzritter. Sie waren nichts anderes als Raubritter, die einen Glauben und einen Fanatismus vor sich herschoben, um rauben und plündern zu können. Der Kampf ums Heilige Land war nur ein Vorwand sich zu bereichern. Der damalige Orient war reich an Schätzen, die Kreuzritter und deren Soldaten als Lohn behalten durften. Sie steigerten ihren Markt-Wert, indem sie angeblich Reliquien aus dem "Heiligen Land" in ihre Heimat brachten, die heute z. T. noch angebetet werden. So gewannen sie an Macht und das hieß, sie erhielten Länderei und eine Vielzahl von Menschen, die von ihnen abhängig waren. Ist heute mit einer Fabrik inkl. Belegschaft zu vergleichen.




Auch damals nahmen sie sich gegenseitig ihr Hab und Gut durch Krieg und Denunziation am Königshof und dem Papst weg. Der Höhepunkt war die Inquisition. Sogar der kleine Mensch durfte sich daran beteiligen, angefacht von Angst und Schrecken; im Glauben den Teufel zu bekämpfen. Grundlage dafür war das Lehren von Symbolen und Verhaltensmustern, die auffällig waren. Das Eigentum ging danach an den König, Fürsten, Papst und an den Gerechten, der den Ungerechten enttarnte.  Gab die Kuh keine Milch mehr, war im Glauben des kleines Menschen, die Hexe schuldig und nicht das schlechte Futter. Heute ist es Haarp, das jedes Naturereignis zum menschlichen Angriff macht. Wir sind Getriebene von Hollywoodproduktionen und Abenteuerromane. So werden wir zum Instrument simpler Manipulation. Wer Angst hat, hört auf zu denken. Das funktioniert heute wie damals. 

Das ungebildete Volk zuckt heute wie damals vor den Symbolen ehrfurchtsvoll zusammen und ergibt sich alleine aufgrund von irgendwelchen Flaggen, Mythen und Zeichen, den angreifenden Heeren - die nur als Befreier kommen und in Wahrheit plündern und ausbeuten. Der Massen Wille lässt sich mit Horrorgeschichten von bösen Herrschern steuern und macht sie so zu willigen Soldaten, die sich als Freiheitskämpfer sehen, um sich dem nächsten unterwerfen zu können. Wichtig ist vor allem eine attraktive Geschichte zu erfinden, die plausibel Kling und die Bedürfnisse im "normalen" Leben berührt.

Es sind moderne Roobin Hoods, die für den nächsten - aber wahren - König kämpfen und so die Reichen berauben, um Arme zu beschenken. (Funktioniert mit Wahlgeschenken auch). Der neue Kämpfer ist also nichts anderes als ein Inquisitor damals im Namen des Papstes. Ein williges Instrument, die Ordnung aufrecht zu erhalten, die er eigentlich verabscheut. Am Ende steht der Lohn von Macht und Ruhm. Mit Speck fängt man eben Mäuse und das war schon immer so. Der Speck lockt, die Ratten nennen und glauben sie seinen die Gerechten. Das nennt sich heute Motivation zur Selbsterkenntnis im Auftrag des Chefs. 

Die heutigen Bilderberg-Freimauerer-Aufklärer sind nichts anderes als Symbol-Lehrer. Sie lehren, das was vor Jahrhunderten die Menschen in Angst und Schrecken versetzte und diese Zeit soll offensichtlich wieder kommen. Sie unterrichten die Massen über Symbole, die eigentliche keine Macht haben. Sie erhalten erst Macht durch Angst, indem erklärt wird, dass hinter diesem simplen eine angebliche Macht steckt, die im Grund nur Macht und Einfluss ist, wie bei jedem anderen der keine Symbole benötigt.  Sie werden zu Jüngern einer Sache, die gar nicht mehr existiert.

Helf ich Dir, hilfst du mir

Freimaurerei ist Nostalgie. Erschaffen in Hollywood und unzähligen Historie-Romanen, die keinen historischen Hintergrund haben. Zu allen Zeiten haben sich gleich Mächtige zu Verbünden zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Eigentümer zu schützen oder gar zu mehren. Wir kennen diese Vereinigungen als Studienbruderschaften (helf ich dir, hilfst du mir = Tauschbörse) bis hin zur modernen Handelskammer. Mitglied wird nur der, der auch der Gemeinschaft von Vorteil sein kann. Nicht einmal der kleinste Sportverein wählt den ärmsten Hartz4-Empfänger zum Vorstand. 

Diese Gemeinschaften sind lose Interessengemeinschaft, deren Zusammensetzung wechselt, wie die wirtschaftliche Lage es notwendig macht.  Es sind reine Gewinnschöpfungsinteressengemeinschaft. Im Volksmund heißt das ganz einfach Vetternwirtschaft.

Jeder ist bestrebt, sich solchen Genossenschaften, Vereinen oder Kreisen anzuschließen und wenn es nur der Golfclub um die Ecke ist, um in "höhere Kreise" eintauchen zu können, um einfacher Geschäfte machen zu können. Wir sind also alle Bilderberger und hegen die Hoffnung, bis in die höchsten Zirkel aufsteigen zu können. Dafür brauchen wir Unterstützer, Gläubige, die glauben, wir könnten die Welt besser machen, als die anderen. Wir vergessen dabei, dass eine ungerechte Wertegesellschaft niemals gerecht werden kann, egal wer sie beherrscht. .... Weil keiner sich Gedanken darüber macht, was eigentlich die Berechtigung für Herrschen erteilt. Die Demokratie glaubt, sie herrscht. Sie herrscht aber nur über die Rechte zur Zwangsabgabe, die am Ende für wirtschaftliche Zwecke verwendet werden, weil die eigentlichen Herrscher wie im Mittelalter noch die Zügel in der Hand halten. Dazu muss man keine Freimaurer, Illuminati oder sonst was sein.


Freimaurer, Bilderberg und sonstige Eliten sind auch Hamsterradläufer

Im Grunde bewegen sich diese angeblichen elitären Kreise im gleichen Hamsterrad wie wir auch. Sie verfügen nur über eine effektivere Gangschaltung, die ihnen das Rennen erleichtert und genau aus diesem Grunde, will jeder in eine solche "Bruderschaft". Das sie aber nicht jeden reinlassen, werden sie zum Feindbild, mit der Hoffnung sie zerschlagen zu können, damit deren Vorteile sich auf mehr Menschen verteilt. 

... das ändert nix an der Tatsache, dass neue Bruderschaften entstehen werden, weil keiner danach fragt WAS Menschen überhaupt die Macht gibt, sich im Klassendenken zu vereinigen. Es geht beim kleinen Menschen wie beim großen Menschen lediglich und grundsätzlich immer nur darum sich etwas anzueigenen, was einem anderen gehört. Das ist das Grundprinzip des Kapitalismus, als ist dieser so alt wie das erste Schriftstück, auf das sich gesamte Welt beruft. Wir kennen nichts anderes, deshalb ist es eine Art göttliche Bestimmung,

Herrscher von Gottes Gnaden - heute von Volkes Gnaden

Das ging im Mittelalter so weit, dass Fürsten behaupten konnten, sie seinen von Gott eingesetzt. Ritter erhielten diese göttlichen Status durch Schenkungen des König, der anderen Fürsten dafür etwas wegnahm. Das ist Günstlingspolitik oder aber Vetternwirtschaft.

Wer sich also mit der Symbolik verwirren lässt, wird nie im Stande sein, zu erkennen, WAS ihnen tatsächlich die Macht gibt zu  herrschen. Sie können lediglich herrschen, weil wir akzeptieren, dass sie ein Vorrecht auf Aneignung haben. Dies wurde etwas durch das Geldsystem relativiert. Es machte den Anschein von Gleichberechtigung in einem Unrechtssystem.

Das ist das Wissen der Eliten. Sie wissen ganz genau was ihnen die Macht gibt und sie verschleiern es hinter Symbolen und Ritualen. So wird das Volk verwirrt und rennt im Dunst des Nebels durch die Welt ohne die Ursache zu erkennen. Wer also Freimaurer als die Urheber aller Macht sieht oder die Bilderberg und was weiss ich nicht noch alles - ist ein NEBELRENNER ohne Rast und Ziel. Am Ende wir er zu einem Apostel, der neue Lehren von Macht verkündet und das ganze System auch noch am laufen hält.

Wir sind wieder in der göttlichen Ordnung ....

Genau das war der eigentlichen Grund der Bauernaufstände im 15. Jh. Sie hatten die Ursache für Herrschen erkannt. Sie sahen was Herrschen möglich macht und sie wollten es abschaffen - nicht die Könige und Fürsten. Sie wären abgeschafft gewesen, wenn das Grundprinzip geändert worden wäre.

Für diese Erkenntnis wurden dahin gemetzelt und geschlachtet. In die Geschichte ging es als plumper Reformationkrieg ein und der eigentliche Verräter, Martin Luther, wurde zum Helden und zum Begründer einer neuen Religion. Ich bezeichne das GERONIMO-Effekt.

Montag, 25. Juli 2011

#Fuckyouwashington - Die USA empören sich für mehr Schulden

Ein Leitblogger der USA empörte sich mit Kraftworten auf Twitter über die Uneinigkeit der US-Führung zur Schuldenbremse und machte sich Luft:

"Hey, ihr Arschlöcher in Washington, das ist unser Land, unsere Wirtschaft, unser Geld. Hört auf, damit Unsinn zu treiben."

Die Welt ist von so viel Initiative begeistert und spring auf das Pferd auf. Jeff Jarvis, New Yorker Journalismus-Professor und einer der bekanntesten Blogger Amerikas versah seinen Tweet noch kurzerhand mit dem Tag "FUCKYOUWASHINGTON" und er Empörbürger legte wie auf Kommando los.


Amerika schreibt sich mittlerweile die Finger wund, um die Schuldenbremse zu lösen und um noch mehr Schulden zu machen. So einfach kann der Wutbürger für seine eigene Überschuldung begeistert werden. Die Amerikaner wollen mehr Geld für ihre Wirtschaft. Doch wem gehört die Wirtschaft und kann sie alle Amerikaner ernähren. Offensichtlich nicht? 42 Millionen Essensmarkenempfänger sind keine Glanzleistung, sondern ein Indiz dafür, dass die Wirtschaft versagte und die ganzen Billionen US-Schulden auf Privatkonten parkt und keine Steuern dafür zahlen will. Stattdessen soll der kleine Amerikaner noch mehr Schulden schultern, damit die Konten noch voller werden. Die Wall Street steht schon in Startlöchern und wartet begierig auf ihr Spielgeld.

Eigentlich ist die USA ein bettelarmes Land - ärmer als Griechenland. Es verfügt nicht einmal über ein Tafelsilber, das noch privatisiert werden könnte. Einzige Option ist noch die Post, aber auch die gilt als marode und unwirtschaftlich, weil zu viele Menschen dort ihr täglich Brot verdienen.

... also denkt sich der Amerikaner und der Europäer: Wir investieren in die Wirtschaft, damit die noch mehr Arbeitsplätze streichen kann. Wer Glück hat bekommt einen Job als Arbeitsablaufoptimierer und setzt den letzten Rest der Arbeiter auch auf die Straße, bis er sich selber optimieren muss und auf der Straße sitzt.

Vielleicht erbarmen sich Bill Gates und Warren Edward Buffett ab diesem Zeitpunkt und spenden auch  für die armen Amerikaner, die sich keine Krankenversicherung mehr leisten können.

Dieser Journalismus-Prof. beweist mit seinem Tweet lediglich, wie einfach Menschen zum eigenen Untergang mit Begeisterung und wehenden Fahnen geschrieben werden können. Der Aufgewachte ist immer noch ein Schaf.

Sonntag, 24. Juli 2011

Oslo Terror: Die Propaganda beginnt - Täter durfte durch Betäubungsschuss überleben

Wir alle kennen den Ausgang sämtlicher Amokläufe der Neuzeit. Alle Täter wurden von der Polizei erschossen oder erschossen sich selber. In Norwegen war alles anders. Der Täter beging keinen Selbstmord und die Terrorspezialeinheit braucht über 100 Min. um überhaupt auf die Insel zu kommen, um den Mörder der Kinder mit einem Betäubungsmittel niederstrecken zu können.

Die Propaganda des Täter gehört offensichtlich zum politischen Programm, ansonsten lässt sich die Vorgehensweise der Polizei in Norwegen nicht erklären. Mir ist kein SEK-Einsatz bekannt, der mit Betäubungsmittel ausgerüstet war bzw. dieses einsetzte. Es wäre auch ein leichtes gewesen Osama Bin Laden zu betäuben, damit er vor ein Gericht gestellt werden kann.  Doch das war politisch nicht erwünscht, er ist tot und schweigt.

Der Oslo-Attentäter darf leben und ein Statement abgeben. Beobachtet von der Weltpresse, die alles haarklein veröffentlicht wird. Sie wird uns erzählen, dass diese Morde notwendig waren im Kampf gegen Marxismus und Islamismus. Eine Erklärung, die sonst keiner in den Mund nehmen darf, als der Mörder selber. Die Masse wird sich aufgrund dieser Erklärungen öffentlich entrüsten und sich leiste umdrehen, wie beim Buch des Sarrarzins und denken: "Das musst mal gesagt werden....".

Selten kommt es vor, dass ein Täter in aller Öffentlichkeit Statement aufgeben darf und damit Propaganda betreiben darf. Sein Überleben und seine Verteidigungsrede ist der politische Wille der Verantwortlichen mit einem ungewissen Ausgang.

Welt-Online veröffentlicht bereits Teile des Manifests des blonden, blauäugigen Norwegers und sie lesen sich wie Stammtischbekenntisse, die sich auf Sarrazin berufen.
Anders Behring Breivik: "Wir müssen den Multikulturalismus zerstören, ihn auflösen, ihn deligitimieren und seine selbstzerstörerische Utopie sichtbar machen"

Angela Merkel: Mulitkulti ist tot


Wer ist Täter?
Wer ist Opfer?

Labile Menschen suchen sich Größen an denen sie sich anlehnen können. Die ihnen Idee geben, Lösungen zu finden. Nicht selten werden solche "verwirrten" Täter dann zu den Attentätern, die einen hohen politischen Nutzen bringen ohne dass politisch Verdächtige ausgemacht werden können.

Anti-Islamismus und Anti-Marxismus gehören zu unserem heutigen Kulturdenken und werden vor allem in Deutschland heftig diskutiert. Sarrazin war der Anstoß für eine Debatte, die kein Politiker wagte öffentlich anzustoßen. Nicht umsonst wurde Sarrazin von Bertelsmann verlegt und sein Buch als Stein des Anstoßes zur besten Sendezeit in den Öffentlich-Rechlichen propagiert. Es ging nicht um die Kritik, sondern um die öffentliche Diskussion, die laufen sollte. Deutschland sollte über Moslems negativ diskutieren. Die LINKE stellt so wie so die Bedrohung durch den Marxismus dar und es wird keine Gelegenheit ausgelassen sie als stalinistisch zu bezeichnen.

Wie weit weg ist die Masse von den Ansichten des Anders Behring Breivik?

Soll Anders Behring Breivik der Sarrazin für Europa sein? Der Wegbereiter für Hass und Missgunst unter den Völkern und den angeblichen Kulturen? Sind wir nur schockiert, weil er Norwegen angriff und nicht direkt die Islamisten und Marxisten?

Wären wir genauso schockiert, wenn er ein aus unserer Sicht islamistisches Regierungsgebäude in die Luft gesprengt hätte und ein dortiges Jugendlager überfallen hätte? Ich erwarte keine Antworten, denn jede öffentliche Antwort von vielen wäre eine Lüge gegen sich selber.

Daher ist das Überleben des Anders Behring Breivik eine politisch gewollte Tatsache, wir sollten der Propaganda, die nun bald über die Bildschirme flimmert wird und einen Großteil der Bevölkerung innerlich zerreißt, als publizierte Staatsräson werten.


Nur eine uneingeschränkte Presse, frei von Staatsräson ist fähig, Fehlverhalten von Regierung aufzudecken. Alle anderen sind Mittäter. Ich persönliche halte unsere Presse für nicht mehr frei.

... wenn eine Regierung die Demokratie hintergeht, um parlamentarische Entscheidungen zu erreichen, die mit der Wahrheit hätten nie erzielt werden können, ist es kein Geheimnisverrat, wenn Whistleblower dies veröffentlichen. Das gilt für Wikileaks genauso wie für die New York Times zur Nixon-Affäre.

Terror in Norwegen: Eine Katastrophe gibt Europa ihren eigenen Terror

Das Wort KATASTROPHE behalten wir uns für Naturereignisse vor und für technisches und menschliches Versagen an Maschinen, bei bei denen Menschen zu Schaden kommen. Es ist also ein Begriff, der für Tod von Menschen keine Schuldigen sucht und keine Rache verlangt. Anschlag und Terror erfordern Schuldige für die Toten und damit Rache und das Recht auf Selbstverteidigung sowie Richter. Das Wort "Katastrophe" nahm ich absichtlich in die Überschrift, denn auch Terror ist das Resultat unseres menschlichen Versagens.

Um die Bestürzung, die Trauer und die Fassungslosigkeit der Norweger nur annähernd nachempfinden zu können, muss sich der Deutsche als Berliner denken. In Norwegen leben im Vergleich zu Deutschland "nur" 4,6 Millionen Menschen. Eine kleine Volksgemeinschaft, in der fast jeder jeden noch kennt. Es ist eine Tragödie. Sie reißt eine tiefe Furche in die Seele eines Volkes. 

Die Katastrophe von Oslo und der Überfall auf das Jugendcamp kommen fast einem Auslöschungsversuch gleich. Die Trauer gilt allen Opfer dieser Tragödie und das Mitgefühl deren Angehörigen und Freunde. Doch Trauer kann schnell in Hass, Unverständnis und in das Verlagen von Genugtuung umschlagen. Dies sind schlechte Wegbegleiter auf der Suche nach Sicherheit und Geborgenheit. Solche Katastrophen können nicht mit mehr Überwachung, Kontrolle und Verboten verhindert werden. Man verhindert keinen Terror,  indem man Menschen, von denen man glaubt, sie seinen zu solchen Taten fähig, den Zugang zu Waffen verbietet oder sie ständig und überall unter Beobachtung stellt. Solche Maßnahmen beseitigen die Ursache für Terror nicht. Sie ­versuchen nur ungelöste Problem von der Oberfläche des Erkennbaren fernzuhalten. Am Ende schafft man noch mehr Misstrauen und weitere Gewalt. 

Das WAS, was Terrorismus auslöst, interessiert nicht

Der Terrorismus - das Aufbegehren der Unzufriedenen - ist nicht mit mehr Überwachung und Waffenverbot aus der Welt geschafft.  Die Ursache des Terrors will keiner aus der Welt schaffen, denn das würde Frieden bedeuten. Durch die aktuelle Berichterstattung wird Hass und Wut in Millionen von Herzen geschürt - nicht nur in den Herzen der Norweger. Der Ruf nach Vergeltung wird ansteigen und weitere Gewalt in Form von gerechter Rache über die Menschheit bringen ohne auch nur die Ursache erfassen zu wollen. Rache wird so zum Recht der Gerechten, eben zur Selbstverteidigung. Er muss sich selber nicht fragen, welches Unrechtsempfinden den Terror auslöste. Der Gerechte wird selber zum Fundamentalist auf der Basis seines Rechtes als Selbstverteidiger. Die ewige Spirale des Kampfes wurde wieder aufgezogen. 

Wer Katastrophen dieser Art verhindern will, muss das Unrechtsempfinden - ausgelöst durch unser Recht - durch Gerechtigkeit auflösen. Doch damit ist unsere Gesellschaft mit ihrem heutigen Rechtsempfinden absolut überfordert. Sie setzt psychologische Neuboots bei den Menschen ein, die eventuell zu einer Unrechtsempfindung durch unsere Rechtsprechung neigen. Die Überwachung ist darauf angesetzt, diesen Personenkreis bereits dann schon auszumachen, bevor es zu einer bewussten Unrechtsempfindung kommt - eben präventiv.  

Dieser ausgemachte Personenkreis (Gefährder) wird dann einem psychologischem Training unterzogen, das ihnen erleichtert, mit der Unrechtsbehandlung als Schicksal umzugehen. Sie erhalten Perspektiven in ihrer Wahrnehmung eingepflanzt, die besagen: Sie können dem Ausschluss aus der Gesellschaft durch mehr Anstrengung - also Anpassung, Bildung und Lernen, entfliehen. Diese Menschen sollen wieder auf NORMAL eingestellt werden. Sie sollen keine Fragen mehr stellen, auf die es keine Antworten gibt, sondern funktionieren.

Im Grunde erhalten sie Hoffnung, wo keine mehr ist, weil sie die Ausweglosigkeit im Kampf um ihren Klassen- und Statuserhalt erkannt haben.  Der Mensch kann viel ertragen, so lange er Hoffnung hegt. Hoffnungslose Menschen werden zu einer Gefahr der Mächtigen und natürlich auch der Gesellschaft. Sie könnten ein Recht einfordern, das nicht allen gleichermaßen gewährt werden kann. Das verbietet unsere Werteethik. Vorteile können nicht alle zugeteilt bekommen, denn Vorteile braucht Nachteile, die andere ertragen müssen. Die Gefährder sind also Menschen, die unser Gleichgewicht in der Ordnung stören und die Waagschale verlassen wollen.

Der Eiter der Welt

In all der Trauer um die vielen sinnlosen Toten für einen Kampf um das RECHT, GERECHTIGKEIT ausüben zu wollen, sollte man sich nicht zu Rache und Präventivmaßnahmen hinreißen lassen, die neue Gewalt darstellen. Das Opfer war schon hoch genug.  So viele junge Menschen, die ihr Leben noch vor sich hatten, starben durch Intoleranz und Rechthaberei. Die Schuldfrage kann nie eindeutig geklärt werden. Ist der Täter der Schuldige oder der schlechte Zuhörer - die Gesellschaft -  die den Täter erst zum Täter machte? Die Diplomatie und der Konsens zwischen den Gesellschaftsschichten ist als Kuhhandel enttarnt und machtlos geworden. Zu oft wurden Hoffnungen geschürt und keine bewahrheitete sich.

Gewalttäter erkennen wir sofort an der äußerlichen Gewalt, die sie anwenden. Verbalgewalttäter und Intriganten nehmen wir nicht wahr, denn sie schlagen ihre Wunden unsichtbar aber tief in den Seelen der Menschen. Sie verursachen den Eiter auf der Welt.  Sie schlagen die tiefen Gräben zwischen den Menschen, weil das RICHTIGE immer das FALSCHE als Beweis braucht.

Wer diesen Eiter der unsichtbaren Wunden beklagt gilt als schwach - er wird zur persönlichen Schwäche  und doch eitert jeder Mensch auf dieser Welt auf seine eigene persönliche Weise. Viele haben sich diszipliniert und ertragen die Nachteile des gelten Rechts. Sie pflegen ihre Wunden und trösten sich mit einem Pflaster. Sie verharren hoffnungsvoll in der Warteposition, in ständiger Lauer auf ihre Chance, im Hamsterrad unserer Gesellschaft wieder tätig werden können - wieder Teil der Ordnung zu werden. Doch nicht einmal das Hamsterrad bietet mehr für alle Platz, obwohl es die einzige Möglichkeit des kleinen Menschen ist, an der Gesellschaft teilnehmen zu können. Daraus entwickelt sich eine immer bedrohliche Situation, für die Wächter der Ordnung.

Die Solidargemeinschaften werden immer schwächer und können bald die vielen Unnötigen nicht mehr mitversorgen, die im Hamsterrad keinen Platz mehr finden.  Eine Angst, die die gesamte industrialisierte, zivilisierte Welt umtreibt. Der eine kann sie kontrollieren, der andere hält den psychischen Druck nicht mehr aus. Dieser Kreislauf kann NICHT mit mehr Überwachung und mehr Verboten und mehr Gesetzen aufgehalten werden. Wir müssen die Ursachen benennen und aus der Welt schaffen, das ist unsere einzige Chance. Schönreden, lamentieren und Halbwahrheiten erzählen, wird uns aus dieser Misere nicht herauslotsen.


Emotionalisierung als politische Mittel

Hingegen ist es nicht zu leugnen ist, dass gerade solche Katastrophen, wie in Oslo, von den Mächtigen dazu genutzt werden, die öffentliche Meinung - gesteuert durch Rachesinnen - zu Maßnahmen zu verleiten, die man mit einem klaren Kopf niemals GUT heißen kann. 

Die großen Psychologen der Weltpolitik werden auch diese Katastrophe zu ihrem Vorteil nutzen. Ihre Intrigententakel auswerfen und die öffentliche Meinung manipulieren, damit die Entscheidungen getroffen werden, die ihre Macht sichern. Sie suchen Beweise für noch mehr Brutalität und Gewalt gegenüber den Ausgestoßenen, die unsere Gesellschaft in nächster Zeit produzieren wird.

Nicht umsonst wird ständig von einem "blonden, blauäugigen, chr. fundamentalistisch" Attentäter gesprochen, der Egoshooter-Spiele bevorzugt. Mit solchen Aussagen werden Klischees (Meme) bedient, die schon seit Jahren in uns einprogrammiert wurden und einen automatischen Reflex und Entschlusskraft auslösen. Der Begriff "islamistisch, extremistisch" erzeugt vor unserem inneren Auge das typisch Bild vom Terrorist = Feind.

Der Mensch trifft seine Entscheidungen grundsätzlich und immer auf der Basis der ihm zur Verfügung stehenden Informationen. Er wird emotionalisiert durch Worte, die Bilder und Abwehrhaltungen auslösen und so zu einem anscheinend natürlichen Reflex in einer Gesellschaft werden. Zur Wahrnehmung seiner Realität bedient er sich der gängigen Interpretation der Wahrheit (die populärste Meinung) - wie im Fall Oslo. Wir werden durch die Berichterstattung in unserer Wahrnehmung von Realität geschult (gebrieft). Wir erhalten ein vorgezeichnetes Feindbild, das vor unserem inneren Auge manifestiert wird. Dies gleicht einer Hypnose - man reagiert programmiert und gleichgestellt, wenn bestimmte Reize, Worte oder Emotionen stattfinden. Auf dieser Grundlage akzeptieren wird dann die getroffenen politischen Entscheidungen als Konsequenz auf die Katastrophe und reagieren kollektiv.

Der große Blonde mit den blauen Augen

Gestern sprachen noch die Berichterstatter von einem islamisch, extremistisch motivierten Anschlag und die Welt glaubte ehrfurchtsvoll ihren Worten. Turbantragende Islamisten bevölkerten unsere Köpfe in den hellsten Farben des Hasses und der Rache. Heute wendete sich das Blatt und es ist ein neuer Feindtypus entstanden. Ein großer, blonder, blauäugiger Norweger mit Hang zu RECHTS, baut sich als neue Bedrohung vor uns auf. Ein neues Feindbild, das erst einmal erlernt werden muss. Es muss durch ständige Wiederholung in unsere Köpfe eingehämmert werden. 

Ab diesem Zeitpunkt sehen wir jeden großen, blonden, blauäugigen Menschen mit ganz anderen Augen und mit Misstrauen.

Die Welt kennt den Ausdruck "blond und blauäugig" aus der Berichterstattung über die Nationalsozialisten. Es ist daher unvermeidbar, dass im übrigen Teil der Welt (außerhalb von Deutschland), das Bild des Nazianalsozialisten wieder in den Köpfen der Welt aufgefrischt wird das unweigerlich zu einer negativen Haltung gegenüber Deutschland führen kann. Daher halte ich diese Art der Berichterstattung für sehr manipulativ und geschmacklos. Eines sollten wir gelernt haben: Äußerliche Merkmale spiegeln nie und nimmer die Gesinnung eines Menschen wieder.

Wie trifft ein Mensch seine Entscheidung?

Entscheidungen werden aufgrund der zur Verfügung stehenden Informationen getroffen. Daraus bildet sich der entscheidende Mensch seine Realität. Folglich ist das JETZT immer abhängig von der Wahrnehmung des Umfeldes, die Aufschluss über die Realität gibt.

Wir sollten also unsere Realität ständig überprüfen, ob sie tatsächlich real ist oder von falschen Interpretationen der Wahrheit entstanden ist. Falsch interpretierte Wahrheiten verleiten zu Maßnahmen und Entscheidungen, die gar nicht notwendig wären ... werden aber als unumgänglich (alternativlos) angenommen, weil die Wahrnehmung der Realität durch falsche Meinungsbildung falsch interpretiert ist.

Folglich ist die heutige Wahrnehmung der Realität durch die Postulierer von Informationen schwer geschädigt, weil wir uns auf die Auswirkungen konzentrieren, anstatt auf die Ursache der absichtlichen Fehlinterpretationen.


Die Berichterstattung zum Anschlag in Oslo hat gezeigt wie einfach Feindbilder in den Menschen auszulösen sind. Erst waren es die Taliban und die islamistischen extremistischen Islamisten. Das war Realität bis zu dem Zeitpunkt als der blonde, blauäugige Norweger auftauchte und das Feindbild dramatisch änderte.

Auf diese Art hat Europa plötzlich seinen eigenen persönlichen Terror und seine ureigene Bedrohung, vor der es sich schützen muss. Es braucht seinen Terror in Zukunft nicht mehr mit den USA (9/11) teilen und auch nicht mit Israel, das in ständiger Bedrohung durch den Islamismus lebt.

Bis heute ist es nicht gelungen, die Europäer für den US-Kampf gegen den Terrorismus zu begeistern und so die Industriewelt gegen die Rohstoffländer zu vereinigen. Der Kampf um das RECHT Recht in der ganzen Welt zum Vorteil der Rohstoffverbrauchern zu etablieren geht also nach dem Prinzip der Teilung weiter, um sich in der Gesinnung wieder zu vereinigen.

Ein letztes Aufbäumen, bevor der Schuldenhammer über uns hernieder sausen wird.

Samstag, 23. Juli 2011

Oslo Anschlag: Öl und Gas kostet immer Blut - Der Kampf um die Arktis

Norwegen, das kleine europäische Ölreich hat heute seine Unschuld verloren. Sprengsätze zerstörten das Öl- und Energieministerium. Kurz danach kam es zu einer Schießerei auf der Insel Utoya in einem Jugendlager. Augenzeugen berichteten, ein Polizist hätte das Feuer auf die Kinder gerichtet. Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg sollte dort eine Gastrede halten.

Europa bekam heute sein 9/11 zum 10jährigen Jubiläum des Originals in New York. Nachrichtensender überbieten sich mit Spekulationen über die Urheber des Szenarios und sind erwartungsgemäß bei Al Qaida und bei den Taliban angekommen - die üblichen Verdächtigen eben. Hinzu kommt, dass die Explosion angeblich von einer Autobombe ausgelöst wurde. So bleiben wir im gewohnten Muster der uns sonst präsentierten Bombenanschläge. Autobomben explodieren grundsätzlich nur außerhalb des Stammterritoriums der Terroristen. In Afghanistan sprengen sich die Attentäter grundsätzlich mit Sprengsätzen am Körper selber in die Luft.

Eine Katastrophe erschafft Europa seinen eigenen Terror

Das Wort KATASTROPHE behalten wir uns für Naturereignisse vor und für technisches und menschliches Versagen an Maschinen, bei bei denen Menschen zu Schaden kommen. Es ist also ein Begriff, der für Tod von Menschen keine Schuldigen sucht und keine Rache verlangt. Anschlag und Terror erfordern Schuldige für die Toten und damit Rache und das Recht auf Selbstverteidigung sowie Richter.  

Der Terrorismus - das Aufbegehren der Unzufriedenen - ist nicht mit mehr Überwachung und Waffenverbot aus der Welt geschafft.

Nicht umsonst wird ständig von einem "blonden, blauäugigen, chr. fundamentalistisch" Attentäter gesprochen, der Egoshooter-Spiele bevorzugt. Mit solchen Aussagen werden Klischees (Meme) bedient, die schon seit Jahren in uns einprogrammiert wurden und einen automatischen Reflex und Entschlusskraft auslösen. Der Begriff "islamistisch, extremistisch" erzeugt vor unserem inneren Auge das typisch Bild vom Terrorist = Feind.  




Unsere extremistischen, islamistischen Terroristen sind derartig in ihrem eigenen Klischee verhaftet, dass sich auf die einfachste Art und Weise sofort feststellen lässt, dass auch dieser Anschlag in Oslo den üblichen Verdächtigen untergejubelt werden kann. Es gibt lediglich nur ein Problem: Warum sollen auf einmal die Norweger ins Visier der Terroristen geraten.

Norwegen ist ein kleines Land mit nur 4,6 Millionen Einwohnern. Die Mohammed-Karikaturen von vor fünf Jahren können nicht der Auslöser für die Anschläge sein. Doch der Fantasie sind heute keine Grenzen gesetzt. Es war sogar zu hören, die Norweger seien ins Visier der Taliban geraten, weil ein Norweger an der Planung zur Ermordung von Bin Laden eine maßgebliche Rolle gespielt haben soll. Der nächste meinte: Norwegen würde sehr viel Geld in den amerikanischen Krieg gegen den Terror investieren.

Das Wettrennen um die arktischen Bodenschätze


Bei allem Eifer haben unsere Journalisten vergessen, dass Norwegen selber ein reiches Ölland ist und im Streit mit den USA liegt. Norwegen erhebt genauso Ansprüche auf die Arktis wie die USA, Russland und die anderen Anrainer, Finnland, Dänemark und Kanada.

Amerika kündete schon vor Jahren an, dass es seine Ansprüche auf die Arktis mit allen Mittel durchsetzen wird. Diese Drohung galt nicht nur Russland, sondern allen Anrainern. Russland verstärkte erst vor Kurzem seine Truppen im arktischen Meer und jetzt folgt der Anschlag auf das Öl- und Gasministerium in Oslo. Es ist daher verwunderlich, dass die Spekulationen noch nicht auf eine russische Aktivität eingegangen sind - aber das kann noch folgen.

Amerika beobachtet Europa schon länger mit einem sehr kritischen Blick. China kauft europäische Staatsanleihen und Angela Merkel wagt eine wirtschaftliche Annäherung an Russland in der letzten Woche. Auch die Nichtverleihung der Quadriga an Putin konnte diese Zusammenkunft nicht wirklich stören.

Der Streit um die Arktis

Die Bodenschätze der Arktis waren immer schon Begehrlichkeiten. Sie waren nur nicht erreichbar. Durch die Erwärmung des Meeres in den letzten Jahrzehnten schmolz das Eis und die Träume vom Reichtum wurden freigelegt. Der Streit um die Grenzen entbrannte. Es gibt längst Förderrechte, wo noch keine Möglichkeit zum Abbau besteht.

Deutschland ist seit 1966 Beobachter im Arktischen Rat und Mitglied des Spitzbergenvertrages von 1920. Norwegen ist durch den Vertrag verpflichtet, dass alle Unterzeichner auf den Inseln Svalbards gleichberechtigt ökonomisch tätig sein dürfen. Lediglich das Fischerrecht gehört Norwegen.

Russland wird 2012 vor den Vereinten Nationen seine Ansprüche auf den  Lomonosow-Rücken und den Mendelejew-Rücken nachweisen und manifestieren. Amerika vertritt hier natürlich eine andere Position und wird diesen Antrag nicht unterstützen. Während dessen sieht Russland schon lange einen militärischen Konflikt am Horizont aufziehen und beginnt seine Truppen am Nordmeer zu verstärken.

Wer legte die Bomben?

Während dieses anhaltenden Streites um die Arktis erfolgt der Anschlag in Oslo. Dieser soll von den Taliban und Al Qaida inszeniert worden sein. Zu erst stellt sich mir die Frage, woher bekommen kleine Wüsten-Terroristen aus den Bergen Afghanistan die notwendigen Sprengstoffmengen? Sprengstoff ist in erster Linie für Geheimdienste und verdeckte Operation von Spezialeinheiten frei zugänglich.

Geheimdienstoperationen wie Gladio oder die Ermordung Bin Ladens durch die Seals sind in der Öffentlichkeit nur als solche erkennbar, wenn sie erkannt werden sollen. Inszenierte Anschläge treten immer so in Erscheinung, dass die üblichen Verdächtigen angeklagt werden. Im Fall Oslo kann man davon ausgehen, dass den Journalisten der Weitblick fehlt, um die gewünschten Verdächtigen auszumachen.


Dieses Mal werden die Spuren des Sprengstoffes nach China oder Russland führen, davon bin ich überzeugt. Das europäische Vertrauen in Russland, vor allem in den nordischen EU-Staaten, soll erschüttert werden. Taliban könne alleine die Logistik für diesen Anschlag gar nicht ohne professionelle Hilfe von außen bewältigen. Nicht selten bedienen sich Geheimdieste extremistischer inländischer Gruppieren. Gladio benutzt für die die Anschläge in Bologna sogenannte Rechtsextremisten, um einen Anschlag der Linksextremisten vorzutäuschen.

Amerika ist in Zugzwang. Die Schulden drücken. Ein Ölalleingang Europas muss verhindert werden. Eine Abkopplung vom Petrodollar darf es aus der Sicht der USA nicht geben. Amerika kann sehr egoistisch sein, wenn es um Rohstoffe und Eigentumsansprüche geht und diese sichert sich die USA durch ihre Weltreservewährung. Teilen ist nicht ihre Stärke, auch die Akzeptanz von Verträgen ist nur dann zu erwarten, wenn die Vorteile für Amerika überwiegen.

Der europäische Versuch einen fairen Konsens um die Ansprüche auf die Arktis zu finden, wird von Seiten der USA als sehr ungerecht angesehen. Die USA sieht sich selber als Weltpolizei und erwartet dafür eine gebührende Bezahlung. So hegen die USA große Erwartungen auf die Vereinbarungen zur Arktis und einen Schulterschluss gegen den Erzfeind Russland, der offensichtlich nicht so erfolgte wie gewünscht.


28 Mai 2008
bis 29.05.2008 zur Arktis-Konferenz im kleinen Ort Ilulissat in Grönland. (Russland, USA, Kanada und Norwegen mit den Gastgebern Grönland und Dänemark). Sie wollen die künftige Orientierung und Verwaltung des Ozeans und der Antarktis ...
09 Sept. 2008
Nicht ohne Grund stammt seine Vize-Präsidentin aus dem Bundesstaat Alaska, das genauso Ansprüche auf die Arktis erhebt wie Russland. (siehe Video oben: Die Kriegsmacher) Der Kalte Krieg in Neuauflage ...
31 Mai 2008
bis 29.05.2008 zur Arktis-Konferenz im kleinen Ort Ilulissat in Grönland. (Russland, USA, Kanada und Norwegen mit den Gastgebern Grönland und Dänemark). Sie wollen die künftige Orientierung und Verwaltung des Ozeans und ...
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