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Montag, 31. Oktober 2011

Wegen Reichtum geschlossen!

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor:

Die Quantfamilie beschließt BMW wegen Reichtum zu schließen.
Was passiert?




Der Mensch denkt ausschließlich und nur wirtschaftlich. Er hat keine andere Denkstruktur. Wer an einem Spiel teilnimmt bei dem das Gewinnen, der Verlust des anderen ist, wird niemals einen Ausgleich oder gar Gerechtigkeit finden. Diese wird heute sogar fälschlicher Weise als Kultur angesehen.

Der Demokrat - der eigentliche als Wirtschaftsmanager bezeichnet werden muss - kann sich nur Sozialprogramme leisten, wenn der Staat einen Überschuss aus den Steuereinnahmen auf die Löhne- und Gehälter der Menschen, erwirtschaftet. Diese Art der mentalen Abhängigkeit erkennt der Mensch nicht - will es nicht erkennen - er verdrängt es und fleht nach Menschlichkeit.

Doch eines muss der Mensch wissen: Wirtschaft war noch nie ein soziales Unternehmen. Das kann sich der Mensch nur dann leisten, wenn er sich der Wirtschaft bedingungslos unterwirft und hofft, dass er nicht zu sehr verliert.

Genau das ist das Bestreben der Politik und der nun aufsteigenden Gegenbewegung zur Politik. Sie wollen nicht einsehen, dass die Ungerechtigkeit in der Welt nur dann aufhört, wenn man nicht mehr Spiel - nicht mehr gewinnen will - denn wer nicht mehr gewinnt, nimmt niemanden mehr etwas weg.

Für den heutigen, systemisch denken Menschen ein Ding der Unmöglichkeit. Der Spieler erliegt seiner Sucht, die nur dann Ruhe findet, wenn er gewinnt. Das ist die Glückseeligkeit des Menschen, des Politikers, des Demokraten, des Kommunisten und des Kapitalisten. Da wir aber Menschen sind, vernichten wir die Verlierer nicht, sondern versuchen sie mit dem geringsten Aufwand am Leben zu erhalten, um unser Gewissen zu beruhigen.

Das ist die Ethik der Politik, der Wirtschaft und des kleinen Wirtschaftsmanagers in uns. Dies als Nächstenliebe zu bezeichnen ist bereits der erste Selbstbetrug im Begreifen dieser Welt, dieser künstlichen Realtität - erschaffen aus falschen Grundsätzen der Gemeinschaftsregelung - basierend auf dem Grundsatz - bzw. dem Gegensatz GEWINNEN - VERLIEREN.

Dieser Zustand kann nie ausgeglichen werden. Gewinner suchen sich ständig potenzielle Verlieren. Stockt dieser Fluss, muss die Politik hilfreich eingreifen, um den Staat zu erhalten. So kommt es zu Kriegen, denn Staaten alleine haben die gesetzliche Legitimation durch Krieg für weitere Verlierer zu sorgen, die sie ihrer Wirtschaft auf dem Tablett präsentieren können.

Seit der ersten Hochkultur hat sich an diesem Prinzip nichts geändert. Wir stecken immer noch in dem simplen Denkmuster der ersten Kultur zwischen Euphrat und Tigris.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Der Gewinn muss garantiert sein: Angela Merkel und die Lohn-Untergrenze

Nach EFSF und 55 Mrd. Euro Bilanzfund in der HRE, muss der Bürger abgelenkt werden. Der Mindestlohn ist jetzt im Mund der CDU, wie der Atomausstieg nach Fukushima. 




Ein flächendeckender Mindestlohn kommt für die CDU/FDP natürlich nicht infrage. Das würde die staatlichen Auftraggeber in extreme Schwierigkeiten bringen. So könnten die Briefe nicht mehr durch Billigstlöhner zugestellt werden, sondern Angebot unterhalb der Mindestlohngrenze müssten ignoriert werden. Das kann sich der deutsche Staat nicht mehr leisten, aber ein bisschen Anschein muss gewahrt bleiben. Schließlich gibt es die versprochenen Steuersenkungen für den Pöbel, der diese Parteien wählte immer noch nicht und sonst bewegt sich auch nicht viel - außer die Staatsverschuldung steigt immer weiter an.

Die CDU/FDP-Wähler sind immer mehr verunsichert. Die Aussichten der FDP bei der nächsten Bundestagswahl noch im Parlament vertreten zu sein, sind gering und die Piraten gewinnen an Sympathie. Falls es nicht zur großen Koalition reicht, nimmt man auch noch die Grünen mit ins Boot, um das sinkende Schiff in den rettenden Hafen der Schuldenlosigkeit zu steuern.


Zumindest ist das die Botschaft, die diese Parteien aussenden. Sie sind Hoffnungsmacher und Glückgefühlerzeuger; Wolkenmaler und Himmelsschieber der neuen Politik/Wirtschaftsideologie. Sie arbeiten verbissen am Aufrecht erhalten eines Gewinnspiels, das schon seit tausenden von Jahren überholt ist. Die Welt ist kein Schachbrett und der Mensch keine Holzfigur. Sie hängen an alten Wertvorstellen, die Menschenverachtung als Preis für Erfolg und Anerkennung fordern.

Noch nie war eine Menschheit mit so viel Zugang zu Wissen gesegnet. Die Grenzen zwischen Spezialisten und Allgemeinwissen verschwinden. Studierte Persönlichkeiten können nur noch mit Mühe ihre tatsächliche Kompetenz nachweisen. Eine Doktorarbeit gilt schon lange nicht mehr als Nachweis von Wissen und Fachkenntnis. Das Wissen vermehrt sich rasant und findet oft gar keinen Eingang mehr in die heiligen Hallen der Universitäten. Wer aus ihnen als Akademiker entlassen wird, ist oft mit mittelalterlichem Erkenntnissen gespickt, die längst keine Gültigkeit mehr haben.

... und doch hängt vor allem die Politik an diesen alten Ausbeutungslehren. Sie glauben tatsächlich, dass diese sich mit mehr Toleranz und Moral aufrecht erhalten lässt. Dieser Logik kann nur Ignoranz von Wahrheiten zu Grunde liegen. Es gibt keine vernünftige Erklärung für das was wir heute praktizieren. Es ist eine Katastrophe der Menschlichkeit. Angestachelt von Wissensträgern, die in Wirklichkeit keine sind, sondern Glaubensanhänger der Ausbeuterreligion WIRTSCHAFT.


Unser Moral ist: Der Gewinn ist des anderen Verlust

Sie - die Politik, die Wissenschaftler, Professoren und Wirtschaftsführer - erzählen mit Inbrunst, dass es Ethik in der Wirtschaft gibt, obwohl deren einziges Bestreben der Gewinn ist, der auf dem Verlust des anderen beruht. Das sind die christlichen Grundwerte, die wir hochhalten unter dem Primat der Nächstenliebe. Wer diesen Widerspruch für natürlich hält, sollte endlich anfangen seine rosa Brille nicht nur zu putzen, sondern abzunehmen. Selbstverständlich wird die Realität anfänglich nicht als solche wahrgenommen. Doch da muss jeder für sich alleine durch und erkennen, welchem Betrug er aufgesessen und diesen auch noch als RICHTIG bis aufs Blut verteidigte. Wer glaubt dieses Elend mit neuen Gesetzen und anderen Steuerregeln in den Griff zu bekommen, muss sich einen Narren schimpfen lassen; einen Illusionär und Träumer. Die menschliche Geschichte kennt nur solche Träumer als Sieger und Gewinner. Der Mensch macht sich das zum Vorbild, was er eigentlich verachten sollte. Große Feldherren bleiben habgierige Mörder, egal welches Argument sie für einen Krieg heranziehen. Wer andere ausbeuten will, darf nicht erwarten, dass er mit offenen Armen empfangen wird. Die als gerechten Kriegsgrund anzugeben für denkende Menschen lächerlich, der der breiten Masse klingt es einleuchtend, das sie selber habgierig ist und auf ihren Wohlstand nicht verzichten will. 

Unser Abhängigkeitssystem basierend auf einem Jahrtausende alten Dogma und ist längst überholt. Die Menschheit spürt schon lange, dass nicht das Eigentum an Materie die Leistung ist, sondern die Leistung, die aus Rohstoffen Dinge für den täglichen Gebraucht macht. Doch das würde den Pöbel erheben. Davor hat der Pöbel selber Angst. Er will doch gar nicht auf Augenhöhe mit allen anderen stehen, sondern er will sich hinter breiten Schultern verstecken, damit er mit dem Finger auf die vermeintlichen Schulden zeigen kann - Hauptsache er selber bleibt frei von aller Fehlentscheidung.

Die Leistung des Menschen sollte der Grundwert aller Gesellschaften dieser Erde sein. Das ist die Gleichberechtigung die angestrebt werden muss. Es gibt keine Leistung die mehr oder weniger wert ist. Es gibt nur negative Taten, die andere sinnlose Leistung zum eigenen persönlichen Vorteil abverlagen.

Das ist eine Moral, die in keinem Gesetzbuch stehen muss. Solche Gesetze brauchen nur System, die von vorne herein, das Betrügen als Ziel haben. Je dicker die Gesetzbücher und je höher die geforderte Moral ist, desto hinterhältiger, ist der Vorgang der Ausbeutung, in diesen Gesellschaften.

Wäre Leistung der Grundwert, würde das Streben nach materiellen Eigentum plötzlich wertlos. Niemand würde sich mehr dafür interessieren. Niemand hätte einen Anreiz zu stehlen oder zu betrügen. Es gäbe eine ganz andere Basis von Miteinander. Das Gift, das wir immer mit Moral bekämpfen wollen, wäre ohne viel Aufheben aus der Gesellschaft abgeflossen. Es gäbe nicht mehr die unsägliche Frage der Finanzierungsmöglichkeiten für soziale Leistungen an den verelendeten  Menschenmassen, die Opfer unseres Gewinnstrebens werden, sondern der Mensch stünden im Mittelpunkt aller Entschlüsse und Handlungen. Fürsorge wäre eine Selbstverständlichkeit und stünde nicht in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Wirtschaftswachstum.

Hochkulturen kennzeichnen sich grundsätzlich durch mangelnde Sozialität.  Sie verteilen nur Almosen. Sie schaffen die Ursachen des Elends nicht aus der Welt, denn sonst wären sie keine Hochkultur mehr. Sie wären Barbaren, die nicht nach Gewinn streben, wenn sie Leistung für die Allgemeinheit erbringen.

Die Barabarei - ist also das Menschsein - und die Hochkultur die Perfektion der Menschenverachtung, deshalb brauchen wir auch Menschenrechte, damit wir nicht zu sehr unter uns selber wüten für den Gewinn, des kleine Glück des armseligen Verblendeten einer großen Klitzerwelt.

Hochkulturen schneiden sich im Namen der Moral, den letzten Rest von Anstand aus den Rippen, finanzieren die Wirtschaft, in der Hoffnung, es fällt ein klein wenig Gewinn für den Staat aber, der  Sozialprogramme finanzieren, damit die verarmenden Massen, nicht die Eliten angreifen und enteignen. Das ist der wahre Sinn unserer angeblichen Moral. Sie das Mittel zur Hinterhältigkeit.

Demokratien können sich nur über Steuereinnahmen von ihrer in der Wirtschaft arbeitenden Bevölkerung finanzieren. Welcher Abstrakt ist auf diese irrsinnige Lösung für eine Demokratie gekommen. Das kann nur ein Monarch gewesen sein, der keine Lust mehr hatte sich mit dem ständigen Gebettel des Pöbel zu konfrontieren.

Wir arbeiten für Eigentum, das uns nicht gehört, wer zerstören dafür die Natur und bezahlen dafür auch noch Zerstörungsgebühren. Wir wollen mit aller Gewalt gewinnen und die Verlierer dann mit Nächstenliebe über ihren Verlust hinweg trösten. Das ist die abwägende Moral unserer Gesellschaft- und Wirtschaftsordnung. Auf dieser Basis kann sich nicht besseres aufbauen - es kann nur noch schlimmer werden - aber nie besser.

Merkel und das Projekt HOFFNUNG - HRE findet 55 Mrd. Euro

Immer, wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Das Wunder des Vertrauens und der Hoffnung gilt ganz besonders für die Wertschöpfungskette. Je größer die Hoffnung auf Wertschöpfung - Gewinn - desto höher das Wachstum.

... das einzige Übel, das uns dabei immer verfolgt, wir brauchen die blöden Sicherheiten für neues Geld. Doch mit dem richtigen Geschäftsmodell, lässt sich aus Schrott (toxische Wertpapiere), ein Haufen Geld aus Dummköpfen pressen, für das sie ihre Leistung gerne verkaufen.



Angela Merkel über ihre Politik-Philophie und das Projekt Vertrauen (Zuversicht)- Wertschöpfungsmodell.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Bundeswehrstandorte: Der Staat kann die Wertschöpfungskette nicht mehr bedienen

Der Urheber dieser neuen Bundeswehr ist kein geringer als Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg. Der sich längst in die USA absetzte und sich seinen adligen Bauch in der Sonne bräunt. Er ist in das Land seiner politischen Ziehväter zurückgekehrt, unter dem Vorwand, seiner Frau folgen zu müssen - abschalten zu müssen, vor dem deutschen Promistress. Seinen neuen Job in den USA erhielt er wegen seiner außerordentlichen Leistung bei der Bundeswehrreform und seinem Einsatz zu transatlantischen Beziehungen, so Kompakt.

In seiner Abschiedsrede, die viel mehr eine Trotzrede war, stellte er genüglich fest, dass er ein "bestelltes Haus" hinterlässt. Seine getroffenen Entscheidungen müssen nun in die Realität umgesetzt werden. Er wäre dieser Aufgabe niemals nachgekommen. Sein Stolz hätte dies nie zugelassen. Er müsste nun den Menschen an den vielen Bundeswehrstandorten die Existenzgrundlage unter den Füssen wegziehen. Sei gesamtes Image des Saubermannes wäre spätestens dann zerstört worden, wenn ihn nicht die Plagiatsaffäre nicht vorher weggeräumt hätte.

31 Standort werden in Deutschland geschlossen. Die Sprache ist von 90.000 Stellen. Die eigentliche Auswirkung dieser Sparmaßnahme nahm niemand richtig wahr, obwohl es schon beim Abgang Guttenbergs im Raume stand. Um Bundeswehrstandort siedelt sich prinzipiell eine ganze Wertschöpfungskette an, die von den Einkommen dieser Soldaten lebt. Es fängt mit Gaststätten und Freizeitindustrie an bis hin zu Immobilien und Versorgungsstrukturen. Diese Wertschöpfungsketten brechen nun die Einnahmen weg - also die Gehälter der Soldaten und deren Angehörigen. Es ergibt den berühmten Dominoeffekt, dem Arbeitsplätze zum Opfer fallen.

 Das sollte uns wachrütteln! Einsparungen sind zwar auf der einen Seite ein Gewinn - an nicht anfallenden Nebenkosten, verursachen aber auf der anderen Seite Gewinneinbußen.


Wertschöpfungskette als politisches und demokratisches Entscheidungsmoment



Wir entscheiden momentan nur auf der Logik der Wertschöpfungskette. Wie diese aufrecht erhalten oder ausgeweitet werden kann. Die Politik denkt hier großflächiger als der kleine Mensch in bezug auf seinen Arbeitsplatz und Umfeld. Aus diesem Grund lassen sich unattraktive industrielle Vorhanden immer unter dem Vorwand der Synergieeffekte und Arbeitsplatzschaffung durchsetzen. Die öffentliche Hand ist dann immer bereit Kosten zu übernehmen, denn mehr Arbeitsplätze bedeuten mehr Steuereinnahmen, also staatliches Überleben.

Kommt es dann zu Sparmaßnahmen wie bei der Bundeswehr, wir einer ganzen Region die Kaufkraft entzogen. Der Staat spart nicht nur, sondern beraubt sich gleichzeitig seines fiskalischen Effekts, den Steuereinnahmen. Das ist Guttenbergs Werk und stammt aus der us-amerikanischen Betriebswirtschaft. Wobei angemerkt werden muss. Die USA würden ihre Streitmächte nicht abspecken. Das sind wohl die außerordentlichen Leistungen für die transatlantischen Beziehungen. Deutschland schwächt seinen Binnenmarkt selbst und die betroffenen Bürger laufen Sturm.

Das gleiche Phänomen gab es schon einmal. Zu erst gab es einen Freundentaumel als die US-Soldaten aus Deutschland abzogen, danach kam der Katzenjammer, durch die Gewinneinbußen. Noch extremer war das Wankelgefühl, als die Produktion eines Kampfjets abgesetzt wurde. Im Vorfeld kam es Demonstration gegen die Kampfjets und danach standen die Arbeiter auf der Straße, weil sie ihren Arbeitsplatz verloren. Marktwirtschaft ist besonders für den Staat ein zweischneidiges Schwert, die ihnen nicht nur erpressbar macht, sondern abhängig. 

Die blumige Vorstellungen von Einsparungen, um sie an anderen Orten als neue, effektivere Wertschöpfungskette zu integrieren funktioniert nicht. Bei diesen betriebswirtschaftlichen Berechnungen bleibt der Mensch auf der Strecke - er wird zur Verbrauchseinheit. Nun soll der Bund mit Ausgleichszahlungen bei den betroffenen Gemeinden einspringen, die ihre Haupteinnahmequelle verlieren. Der Einspareffekt wäre damit weg und erzeugt für die Allgemeinheit erhebliche Mehrkosten. Die Allgemeinheit wird so zur Vollkaskoversicherung bei Gewinnausfällen für die Wirtschaft, über die sich der Staat, die Länder und die Kommunen durch Arbeitsplätze finanzieren bzw. die Wirtschaft ist nur so leistungsfähig, wie der Staat Gelder in der Wertschöpfungskette zur Verfügung stellen kann. Das ist die eigentliche Aufgabe des Staates und damit der Demokratie. Solidarität wird so zum Wirtschaftsfaktor.


Arbeitsplätze als einzige Einnahmequelle des Staates


Betrachten wir dieses Phänomen mit dem nötigen Abstand, muss sich jeder eingestehen, dass der eigene Arbeitsplatz im Grunde subventioniert ist. Wirtschaft siedelt sich nur dort an, wo Staaten Stabilisierungsmaßnahmen ergreifen können. Wir sind eine ganze Nation von Schmarotzern, die sich auf den Schultern der Allgemeinheit als freie, unabhängige Menschen fühlen. Das ist auch der Grund für die Schuldenberge in den westlichen Industrieländer. Sie lassen sich ihre Wirtschaft verdammt viel kosten. Daher ist es nur ein politisches Gewäsch, anzustreben, dass die Politik das Primat über die Wirtschaft und Banken wieder erhalten muss. Der Staat hatte nie die Dominanz und auch nie eine Wahl. Die Wertschöpfung - unsere Wertelehre - lässt nur diese Art von Humankapitalverwaltung zu. 

Wir organisieren unsere Demokratie immer noch wie Monarchien. Die Abhängigkeitsverhältnisse sind gleich. Der kleine Mensch ist nur dazu da, den Wohlstand des Eigentümers der Ländereien und Produktionsmittel zu mehren. Früher war es der Kaiser, heute ist es die Industrie. Das ist das Primat des Staates - auch unter der Selbstverwaltung einer Demokratie. Alleine der Selbsterhaltungstrieb der Politik lässt asoziale Lösung als ausweglose Gangart akzeptieren. Die Verantwortung gegenüber den Bürgern macht die Demokratie zu ihren eigenen Zwangsvollstrecker bis zur Zahlungsunfähigkeit. So kann die Wirtschaft, anstatt der Monarchie das Staatswesen wieder übernehmen und es wird als natürliche Abhandlung empfunden, basierend auf der aktuellen Gesetzesgrundlage, die überall auf der Welt in Einklang gebracht wird. 

Demokratisch verwaltetes Humankapital schließt leichter Handelsabkommen mit anderen Demokratie ab, als mit Despoten, die ihre eigene Wertschöpfungskette noch direkt betreiben und ihren Profit daraus schlagen. Staaten verfügen über die nötige Autorität, Gerichtswesen, um so gegen eventuelle Verstöße vorzugehen - sei es durch Sanktionen oder Klagen vor internationalen Gerichten. So bleibt der eigentliche Nutznießer immer im Hintergrund. Er hat sich ein automatisiertes, vernunftgesteuertes Denkmodell des Menschen zu Nutzen gemacht. Das alles Denken und Handel auf der Definition des Eigentumsrechts aufbaut.

Demokratie als  Abklatsch eines monarchischen Verwaltungsapparat

Gegensätzliche Entscheidungen werden als unvernünftig und asozial empfunden, obwohl es nicht so ist. Es muss allerdings angemerkt werden. Lediglich nur neue Gesetze und mehr staatliche Betriebe kann das Blatt nicht gewendet werden. Das Eigentumsrecht muss selber auf den Prüfstand. Es kann nicht sein, dass sie 7 Mrd. Menschen nach dem Vorrecht von ein paar wenigen auszurichten haben. Der Mensch kann sich nur selber Wert geben, wenn er die Leistung als Grundwert definiert ohne gegenseitige Wertschöpfung, denn diese wäre kontraproduktiv und würde jede Gemeinschaft zersetzen, wie heute die Staaten und Demokratien unter einem ständigen Aderlass stehen.

Demokratien sind also willige Helfer für die Wirtschaft. Das scheint die einzige praktikabel Lösung für die Menschheit zu sein. Es ist die Pest und nicht Cholera unter den Selbstverwaltungen, in dieser Wertlehre. Demokratien interessant sind nur dann am effektivsten für die Wirtschaft, wenn sie sich selber die direkte Wertschöpfung durch staatliche Betriebe per Gesetz untersagen, da dies als unfairer Wettbewerb gemäß den internationalen Statuten gilt. Ein Produkt des Lobbyismus. Verstaatlichung kommt nur dann in Frage, wenn Unternehmen überschuldet sind - wie momentan in der Finanzkrise. Die Wirtschaft und nicht nur das Bankwesen verdiente an diesem großflächigen Betrag an den Menschen und die Demokratien sind immer noch nicht bereit das Primat der Wirtschaft durch einen anderen Grundwert zu brechen. Jetzt wäre die richtige Zeit für eine neue Vernunft, die die Wirtschaft ohne Wertschöpfung in den Dienst der Menschheit stellt. 

Doch die Vernunft spricht sich dagegen aus. Das Programm der Wertschöpfungskette ist noch voll intakt. Mittlerweile will der Pöbel sich sein eigenes Konsumgeld sogar per Gesetz garantieren lassen - er nennt es bedingungsloses Grundeinkommen. Damit er die Wertschöpfungskette als Garant für sein eigenes Zubrot - den Arbeitsplatz - aufrecht erhalten kann.


Die Wahrheit der Wahrheit ist: Hört der Mensch die Lösung für all seine Probleme, wir er sie nicht verstehen, weil er die Zusammenhänge der Dinge nicht begreift. Er sucht in Wahrheit nicht nach Lösungen, sondern nach Plänen, wie er sich einen eigenen Vorteil auf Kosten der anderen für sich schmieden kann.

Das ist die Logik der Lösungs- und Wahrheitssucher und dafür geht der Mensch über Leichen. Die heutigen Leichen werden nicht mit eigener Hand ermordet, sondern sie das elende letzte Glied in unserer Fresskette. Deshalb erlauben wir uns, sie als Faulenzer und Schmarotzer zu beschimpfen. Doch in Wahrheit sind die, die sich wohlständig und fleißig begreifen, die der Abschaum, der sich auf den Thron geschlichen hat und sich als Krönung der Schöpfung darstellt.

Das gesamte Geflecht unseres Staates ist nichts anderes als ein Selbstsubventionierungsunternehmen. Die Subventionen erzeugen aber nur dann einen betriebswirtschaftlichen Effekt für die Staatskasse, wenn diese Gelder über die Wirtschaft und Industrie durch Arbeitsplätze beim Bürger ankommen. So verspricht sicher der Staat einen fiskalischen Effekt. Jeder staatliche Euro, soll sechsfach als Steuer zurück kommen. So die Betriebswirtschaft. Der Staat rechnet also nicht anders als eine Bank, die durch Geldtransfers sich höhere Profite verspricht.

Ein Staat kann sich nur aus den Steuereinnahmen der Arbeitnehmer finanzieren. Jede Steuer für Unternehmer schlägt sich auf den Verkaufspreis um. Es gibt in Wahrheit keine Unternehmenssteuer, au0er die Einkommenssteuer. Doch zur Ermittlung der Unternehmergewinn, können Mehrkosten steuerlich abgesetzt werden, von denen der kleine Bürger nur träumt.

Würde der Staat, dem Bürger die gleichen steuerlichen Absatzmöglichkeiten wie Unternehmen gewähren, wäre unser Demokratie nicht finanzierbar.  In Wahrheit bezahlen wir Fresssteuer und Daseinssteuer, um damit die Wertschöpfungskette aufrecht zu erhalten. Der Staat ist nicht zum Selbstzweck da und die Demokratie nur ein Entscheidungsinstrument gegen das Gemeinwohl, das es sich anders nicht überleben lässt - in dieser Wertelehre.

Staat definieren sich ausschließlich über die Wirtschaft; weil wir das Eigentumsrechts akzeptieren. In Wahrheit ist jeder Industriestaat von Rohstoffen abhängig. Selbst die große deutsche Industrie, auf die wir stolz sind, ist nur ein Abklatsch von Abhängigen, die lediglich die Produktionsmittel für die Staatsbürger bereit halten. Vielleicht lässt sich so der Drang nach Globalisierung am besten erklären. Plötzlich kämpfen Wirtschaft und Politik in Rohstoff armen Ländern für gemeinsame Ziele - für das Recht auf Wertschöpfung in anderen Ländern.

Die Gier als Lebensprogramm der aktuellen Wertelehre

Wir sind allesamt abhängig; abhängig in einer Verstrickung von Geben und Neben, wobei darauf geachtet wird, dass beim geben, immer mehr raus kommt als rein geht.


... denn die Gier ist der einzige Lebenswille, der unsere Gesellschaft aufrecht erhält. Es ist der Leitfaden unserer Vernunft. Sie ist gesteuert von der Wertschöpfung und dem Mehrwert. Das lässt uns rücksichtslos werden und in jeder moralischen Art und Weise erklären, warum Benachteiligung eine gerechte Sache ist und die Ungleichheit unser höchsten Gut des Weiterkommens. Moral ist daher nur ein Bremsklotz für den ungezügelten Kapitalismus (Wertschöpfung). Unternehmen praktizieren das nicht, deshalb gibt es Demokratien. Sie können gemeinsames Leid besser ertragen und kompensieren.  Die natürliche Gemeinschaft wird zu einem Wertschöpfungsinstrument und Arbeitslosigkeit zur Arbeitsindustrie und soziale Notlagen zur bezahlten Caritas-Verwaltung der Kirchen.


Das geht sogar so weit, dass viele glauben, Wertschöpfung sei ein Wesenszug des Menschen. Es sei ihm von Gott und von der Natur gegeben - das Eigentumsrecht sei natürlich, weil Wolfsrudel Reviere markieren: Dazu sei angemerkt, selbst Wölfe müssten sich anders organisieren, wenn sie in dieser hohen Population leben würden wie der Mensch. Daher sind Eigentumsansprüche eine veralte Weltvorstellung. 



DIE LEISTUNG MUSS DER GRUNDWERT SEIN - und nicht die Materie.

Wir schlagen uns wegen Geld, weil wir damit Materie kaufen können, also den Grundwert (Nahrung) der nur über ein Eigentumsrecht gegen Wertschöpfung entsteht - Geld ist die moderne Nahrung. Um diese falsche Annahme von Richtigkeit haben wir uns ein Konstrukt von Handelswesen aufgebaut, das nur dafür sorgt, dass jeder doch irgendwie in Mangel lebt und schon die Möglichkeit nach mehr erzeugt diesen Eindruck von Mangel, der eigentlich gar nicht existiert. Es ist nicht der Mangel, sondern der Neid, der andere könnte zu viel haben. 

Wertschöpfung durch moralische Grundsätze als erweiterter Markt

In unserem Gerechtigkeitswahn fällt uns nicht auf, dass wir die Arbeitslosen nicht alimentieren, weil sie sonst verhungern, sondern weil sie so über die Gemeinschaft die Wertschöpfungskette in Gang halten; für den Staat wieder Steuern generieren, wo bei Gewinn für die Wirtschaft abfallen. Das ist die ungeschminkte Wahrheit über unser Rechtsempfinden. Nicht umsonst nennt der Staat auch Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger "Verbrauchseinheiten". Es gibt genügend unter uns, die ihnen alles verwehren würden, nur damit keiner zu viel hat und er am meisten. Die Demokratie ist also so weit, Teile seiner Gesellschaft auszuschließen, weil es sonst zu keiner Wertschöpfung mehr kommen kann. Das ist der antizipierte Mensch, Staat und Demokratie.

Würden die heutigen Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger keine Gelder mehr aus den öffentlichen Kassen erhalten käme eine gesamte Wertschöpfungskette ins Stottern. Der kleine Besitzbürger wäre auf einmal mittellos und arbeitslos. Das Heer der Arbeitslose zahlt dann keine Mieten mehr und beschafft sich die Nahrung auf illegale Weise, denn dafür haben wir Gesetze. In unserer Gesellschaft ist selbst der Arbeitslose, den wir als Mittellos begreifen noch ein Wertschöpfungsinstrument, an dem wir uns vergehen und Gewinnsucht befriedigen. Gleichzeitig beschimpfen wir ihn aber als Schmarotzer und Faulenzer.

Der Staat - die Allgmeinheit - die Demokratie - hat sich mit ihrer höheren Vernunft bereits so in ihrer Lethargie der Ignoranz gegenüber der Realität verbarrikadiert, dass sie selbst in dieser hohen Verschuldung immer nach Vernunft und Wertschöpfungsregeln agiert und entscheidet. Sie kennt nichts anderes und will sich auch nichts anderes zeigen lassen.

Ihre Augen und Ohren sind fest verschlossen, wie bei einem ängstlichen Kind, das feststellen würde, wenn es dem Unbekannten in die Augen schaut, keine Angst mehr haben wird. Denn nur das Unbekannt macht Angst, also sollten wir es kennen lehren.

Leistung ist in unserer gesamten Weltgemeinschaft nichts wert. Sie wird nur angedient aus Angst vor dem Hungertod = Hungerlohn. Der Grundwert unserer Gesellschaft ist nicht die Leistung, wäre sie es würde die Menschheit erkennen, dass Wertschöpfung - wie wir sie heute auf unmenschliche Art betreiben - nicht notwendig. Der Mensch wäre der Mittelpunkt und die Leistung die Produkte schafft hätte einen anderen gesellschaftlichen Wert und wäre nicht reines Konsumgut zur Wertschöpfung. Es käme zu einer Wertschätzung von Allgemeinheit, die man nicht anruft, wenn der eigenen kleine Gewinn einbricht.

Gemeinschaft wäre nicht das zentrale Objekt der Begierde für die Wertschöpfenden und Wertsuchenden, sondern sie wären eins. Alles was geschaffen wird, hätte Sinn und nicht der Unsinn könnte den höchsten Geldbetrag verlangen, weil er Arbeitsplätze schafft und Verlangen durch Schulden gestillt werden könnten.

Der Mensch bekäme eine andere Logik, eine andere Vernunft. Diese Vernunft würde ihn nicht beraten wie er sich selbst einen Vorteil auf Kosten des anderen verschaffen kann, sondern er würde sich selbst beraten wie er über die Gemeinschaft, die er zum Vorteil als gesamte bringt, sich selbst belohnt. Es ist keine Utopie und es funktioniert.

Das muss kein Traum der Menschheit bleiben, den sie sich hofft zu erfüllen, wenn sie aus dem Leben scheidet, um das Leben nach dem Tod zu leben. Nein !!!! Es lässt sich im hier und jetzt leben, wenn der Mensch es zu lässt, einen andere Vernunft zu denken.



Guttenbergs neuer Job in den USA
http://me-magazine.info/2011/09/29/guttenberg-neuer-job-usa/

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Andreas Popp ist ein Genie

Ich kann jedem diesen Mann wärmsten empfehlen. Seine Lösungen sind genial. Er führt eine Bodenreform durch, entschädigt die Eigentümer mit Geld - woher das kommt (vermutlich wird es aufgrund von Rohstoffen generiert)  und bietet danach jedem an, diese Grundstücke wieder gegen Geld zu kaufen, damit er einen Zaun um sein Grundstück ziehen kann, damit es kein anderer betritt. Er muss also für das Recht Wertschöpfung zu betreiben eine Steuer bezahlen.





Mit dieser Art von Grundsteuer wird das BGE finanziert und alle sind glücklich.

BRAVO!!!!

Der Schüler, Andreas Popp, hat die Note EINS PLUS. Es ist ratsam, sich zu überprüfen, ob man ein Dögel ist und im Dögelismus bewertet und auf diesen Grundlagen seine Entscheidungen und Befürwortungen trifft.



Ein Dögel findet niemals eine wirkliche Lösung

--> Wer die tatsächliche Funktionsweise unserer aktuellen Wertelehre kennt, erkennt, dass Andreas Popp seine Lösungsansätze lediglich als Marktwirtschaftshirn ausbrütet. D. h.: Er will lediglich Auswirkungen mildern und schafft auf der anderen Seite - neue, noch negativere - die nach einiger Zeit wieder nach Reformen verlangen.

Lösungen wie von Popp gibt es überall und an jeder Straßenecke. Dafür braucht es nicht viel. Selbst die aktuelle Politik baut auf den selben den Grundlagen auf, wie Popp. In dieser Hinsicht braucht der Bürger sich keine Sorgen machen. Es werden genau die Ansätze von den Regierungen umgesetzt, die heute Popp, Hörmann und all die Anarchokapitalisten fordern. Sie sind im Einklang mit der Wertelehre und dienen damit genau denen, gegen die sie entworfen werden. Man befindet sich im Denken, immer noch im Dienst der Reichen, sogar aus innerer Überzeug und mit dem größten Recht.

Das Hamsterrad läuft immer noch perfekt. Es will keiner aufgeben. Der Wunsch der Menschen besteht lediglich darin, freiwillig darin zu laufen und selber das Tempo zu bestimmen.

Die Wahrheitssucher

Im Grund interessiert die Menschen die Wahrheit nicht. Sie wollen sie gar nicht kennen, denn die Wahrheit ist tatsächlich eine Lüge. Da aber der Mensch selektiv sucht, d. h. er sucht nur dort, wo er auch diese Antworten findet, die ihm gefallen, wird er nie die Wahrheit finden.

Ich sage Leistung ist heute nix wert und wird auch nie etwas wert sein, egal wir dieses System drehen und wenden; ob wir eine Bodenreform machen oder nicht; ob wir die Zinsen abschaffen oder nicht; ob wir einen Negativzins einführen oder nicht; ob wir ein BGE einführen oder nicht;

Das Resultat wird immer das Gleiche sein = KRISE

Warum soll ich also den Menschen noch erklären, warum es so ist. Sie wollen die Wahrheit gar nicht hören, weil sie ihnen nicht gefällt. Ihr System, in dem sie denken ist schlichtweg falsch und kontraproduktiv. Und doch lassen sie nicht davon ab.

Also macht, was ihr nicht lassen könnt! Verbessert ein System, das nicht zu verbessern ist und packt noch ein anderes Zahlungsystem obendrauf; verabschiedet das aktuelle Zahlungssystem, wie den Goldstandard und all die anderen Tauschsysteme, die der Mensch seit Urzeiten sich erdachte.

Es geht immer nur um das eine - um das Recht auf Futter. Ihr könnt es sogar in Galaxiendinare verschieben und gegen Gutenwillen als Sicherheit herausgeben - es geht immer nur um das Recht Futter zu fassen. Alle Eure Denkmodelle drehen sich darum, andere vom Futter abzuschneiden, damit ihr über sie bestimmen könnt. Das macht der Unternehmer bis hinunter zum kleinsten Arbeitnehmer und der bestimmt über den Arbeitslosen usw.

Einer ist immer der DEPP. Das ist das Prinzip unseres Wirtschaften und alle Eure Denkmodelle drehen sich in der Lösung nur darum, dass ihr nicht der DEPP seit, sondern irgend ein anderer. Die ganz schlauen bemühen sich, dass sogar die Depp noch ein wenig zu leben haben, damit das System länger hält und nicht üblichen Chaos wieder aufgeht, um sich dann doch wieder zum alten ausbeuterischen Verhalten zusammen zu rotten.

Der Mensch ist nicht fähig zu lehren, weil er sich der Wahrheit verweigert und sie nicht als Lüge anerkennt. Alles was ihr jemals über Geld dachtet, herausgefunden oder gelernt habt, ist ein Lüge - egal wie sehr ihr es auch Wahrheit nennt.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Europa: Was jetzt noch hilft, ist eine grundsätzlich andere Steuerpolitik

Der britische Premier David Cameron wollte ein Referendum zum Austritt aus der EU starten und ist kläglich gescheitert. Im Grunde stellt sich die Frage, was Großbritannien überhaupt in der EU verloren hat. Es will keinen Euro und Großbritannien bleibt vertraglich festgelegt immer Netto-Zahler. Einen optimaleren Vertragsabschluss kann es für eine Land nicht geben.

Es steht unter dem Schutz der EU und wird bei Zahlungsschwierigkeiten genauso gestützt wie Griechenland sogar noch drastischer, da es kein EURO-Land ist. Es erhält die Vorteile der Zollfreiheit und kann sich in alle Angelegenheiten der EU einmischen, wie ein vollwertiges Mitglied.


Ich denke hier sollten alte Befindlichkeiten - der verlorene Weltkrieg - nicht mehr im Vordergrund stehen, sondern rational gehandelt werden. Großbritannien hat sich für sein Pfund entschieden und seine zukünftigen Probleme im Alleingang erledigen. Die Europäische Union ist keine Vollkaskoversicherung für überhebliche Majestätanhänger, die sich eine Queen als Aushängeschild leisten; junge Arbeitslose niederprügeln und Sozialhilfekürzungen als Strafmaß ansehen.

Der momentan gefühlte Wirtschaftsaufschwung in Großbritannien ist der Geldflucht aus Europa geschuldet. Es wäre ehrlicher Großbritannien würde sich als europäischer Teil in die amerikanische Union eingliedern lassen, anstatt innerhalb Europas zum ständigen Vorteil der USA zu drangsalieren. Großbritannien kann als europäischer Kriegstreiber angesehen werden, der in den letzten Krieg mit Libyen sogar Frankreich dazu begeisterte.


Die Überheblichkeit der westlichen Alliierten aus dem II. WK

Das Resultat der Krieg kennen wir mittlerweile. Afghanistan verharrt in einem endlosen Stellungskrieg, denn Großbritannien ist nicht bereit sein Alliiertentum abzulegen und mit der nötigen Distanz zu betrachten. Der zweite Weltkrieg wurde nicht gewonnen, weil die USA in den Krieg eintrat, sondern weil Russland an ihrer Seite kämpfte. Sämtliche Krieg, die die USA nach den Weltkriegen begann, endeten in einem Desaster und Elend - weil ohne Russland eben doch kein Stich zu machen ist. Eine entsetzliche Tatsache für die allmächtige Demokratie - insbesondere für die USA.

Der Irak wird jetzt überstürzt verlassen, damit die Türkei (NATO-Partner) die autonomen kurdischen Ölgebiete überrennen kann. Dazu darf sogar eine Allianz mit dem Weltfeind Iran geschlossen werden ohne dass auch nur ein kritisches Wort über die Tagesblätter der Welt huscht. Libyen ist zerrissen und besteht einzig und alleine aus dem Machtkampf um die Hoheit der Ölquellen. Der arabische Frühling war ein einziger PR-Gag für die freiheitliche, westliche Welt, für den die betroffene Bevölkerung bitter bezahlen muss.

Man legte sozusagen den Grundstein für Unterdrückung, um wirtschaftliche Vorteile für den Westen rauszuschlagen. Ob das ein Sieg der Demokratie ist, ist für mich fraglich. Schließlich werden diese Auseinandersetzung zwar von Demokratien finanziert, aber nur zum Vorteil der ansässigen Wirtschaft geführt, wie Frankreichs Ölverhandlung eindeutig beweisen.

Einen direkten oder gar indirekten Vorteil der jeweiligen Landesbevölkerung ist nicht zu erkennen, lediglich noch mehr Schulden, die durch Sparpakete aus der Bevölkerung herausgepresst werden. Wer derartige Politik als demokratische Basispolitik begreift, ist einem kommunistischen Grundsatzdenken verfallen, das auch immer mehr in Europa durchsetzt.

Wie die Demokratie zum Instrument der Industrie wurde

Wir machen keine Politik, sondern Parlamente sind schlichte Justierungsapparate der Wirtschaft. Die Demokratie ist in ihrer Meinungsbildung derartig abhängig von der Wirtschaft, dass sie über keinerlei Handlungsspielraum mehr verfügt, sich für die Bevölkerung zu entscheiden.

Der importierte Liberalismus aus den USA war nichts anderes als Umprogrammieren der europäischen Demokratie, hin zu einem verlängerten Arm der nun global agierenden Industrie. Wäre der eingeschlagene Weg der USA ein tatsächliches Vorbild, würde dieses Land nicht in noch größeren Schwierigkeiten stecken wie Europa.

Demokratien handeln heutzutage grundsätzlich gegen ihre Grundsätze und sind zu Wirtschaftsschaltzentren verkommen. Das mag zum einen an den immer wieder angepriesenen Spitzenkräften liegen, die gerade in den USA ihre Ausbildung genossen und mit falschen Vorstellung vom Zusammenwirken von Wirtschaft und Demokratie über den Ozean zurückkehrten und zum anderen am unbebändigen Glauben "vom Tellerwäscher zum Millionär". Ein Slogan, mit dem der kommunistische Erdteil über Jahrzehnte umworben wurde.

Betrachtet man die Welt als Ganzes kann man sagen, dass der Liberalismus - der viel mehr als Markt ohne Grenze - verstanden werden muss, als als Mensch ohne Grenzen - hat kläglich versagt. Er hat die Menschheit in ein Abhängigkeitsverhältnis gestürzt, das Demokratien hätten nie zulassen dürfen. Die Soziale Marktwirtschaft, eine Errungenschaft der Deutsche, um die ungezügelten Märkte einzudämmen und in den Dienst der Menschen zu stellen, wurde mit libertärem Unterrichtsmaterial systematisch in der Hirnen zerschlagen.

Nun will keiner für das angerichtete Dilemma Verantwortung übernehmen. Man lässt sich treiben, wie ein Blatt im Wind, weil man glaubt ohne Wirtschaft nicht mehr leben zu können, weil die Staaten am Tropf der Wirtschaft hängen.

Selbst der Säugling empfindet einen Schmerz, wenn er abgenabelt wird. Er verlässt sein wohl gehütetes Vorleben und beginnt ein eigenständiges Leben. Besteht allerdings die Aufgabe der heutigen Demokratien darin, die Menschen in einen noch höheres Abhängigkeitsverhältnis zur Wertschöpfung zu bringen, muss die Demokratie gleichsam als gescheitert betrachtet werden, das sie sich den falschen Zielen verschreibt.

Europa war ein Traum der Menschen und wurde für sie zum Albtraum, weil die Wirtschaft sich wie ein Kuckucksei ins gemachte Nest legte. All die vielen Subventionen, die über die EU-Kassen an die Wirtschaft verteilt wurden, unter dem Vorwand, Arbeitsplätze zu schaffen, war ein riesiger Fehler und sollte in Form von Gewinnbegrenzungen zurückgefordert werden. Steuererleichterung sind nur dann zu erteilen, wenn mehr Beschäftigte vorgewiesen werden. So kann der Gewinn von Firmen an die Bevölkerung weitergeben werden.


Wir brauchen eine neue Steuerlogik

Das was die heutige Politik als Steuerpolitik begreift basiert auf den Gesetzen des Liberalismus, der aber nichts mit Demokratie zu tun hat. Die Wirtschaft ist der Gegenpol der Demokratie- Sie frisst sich vom kleinen Finger bis ins Hirn - und dort scheint sie angekommen zu sein und richtet großen Schaden im Demokratieverständnis der Menschen an. Die Demokratie wird zum Wirtschaftsfaktor und der Mensch zum Wertschöpfungswerkzeug, das nach belieben und auf der Basis von Recht in die Unsolidarität der Marktwirtschaft entlassen werden kann.


Anstatt ständig konzertierte - ein schönes Wort für gemeinsam agieren - anstatt konzertierte Rettungsaktionen für Banken und Industrie zu veranstalten oder eine eine Finanzmarktsteuer einzuführen, sollte darüber nachgedacht werden, wie die Gewinne der Wirtschaft gedeckelt werden. Es muss Gewinnobergrenzen geben in bezug zur Produktivität der Beschäftigten. Der Rest wird an den Staat als Steuer abgeführt. Sollt die Firma mehr Beschäftigte nachweisen, kann die Gewinnobergrenze gerne angehoben werden. Das verstehe ich als Steuererleichterung. So werden Steuererhöhungen nicht in den Verkaufspreis umgelegt, es gibt mehr Beschäftigte und der Staat kann sich wieder selber versorgen und seiner Solidaritätspflicht nachkommen, weshalb er auch gegründet wurde.

Steuererleichterungen für die Wirtschaft, in der Hoffnung, dadurch Arbeitsplätze zu schaffen, haben kläglich versagt. Es hat noch nie funktioniert - daher sollte diese Steuerlogik verworfen werden. Werden die Gewinne der Unternehmen gedeckelt, wird der Börsenhandel automatisch abflachen, denn die Gewinne - die nicht anderes als Preistreibereien sind - kommen immer in der Gemeinschaft an.

So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Erhöhen die Unternehmen ihre Preise, kommen sie als Gewinnsteuer an den Staatttt zurück. Bleiben die Preise stabil, muss nicht mehr mit Finanzmarktpolitik eingegriffen werden. So schafft sich die Demokratie ein Mittel zur direkten Mitsprache in der Wirtschaft und zügelt die Wertschöpfung. Es wird keine Notwendigkeit mehr geben, Umverteilungsmaßnahmen durch Reichensteuer zu unternehmen.

Doch in diesem Falle wird es wohl keine konzertierten Unternehmungen der Demokratie geben, denn sie können nur konzertiert zum Wohle der Industrie entscheiden - also brauchen wir andere Parlamente mit anderen Parteien, die zu diesem Denken fähig sind. Die etablierten Parteien sind dazu zu sehr von Lobbyisten unterwandert und gebrieft.

Montag, 24. Oktober 2011

Wertelehre: Die Vernunft ist lediglich ein Anpassungsinstrument an die Wertschöpfung

Diese Videoreihe ist eine Erklärung für das LGG (Leistungsgedecktes Geld), sondern lediglich ein Versuch, die momentane Situation rational darzustellen und die Reaktionen der Politik, Wirtschaft und des kleinen Menschen als systemgetreue zu beweisen. Wer mit der heutigen Vernunft nach Lösungen sucht, wir immer wieder im gleiche Chaos enden. Doch wie kann die Vernunft irren?

Der Vernünftige ist als noch nicht neutral oder gar skeptisch gegenüber unserem System, sondern systemkonform. Er sucht lediglich Lösungen im Rahmen seiner Akzeptanz, egal wie falsch sie auch sind, denn er erkennt nicht, die Lüge und den Betrug, sondern hält sie RICHTIG.



Alleine das Wort "Zeitgeist" sagt bereits, sie agieren auf der Basis der Vernunft, dem Geist der heutigen Wertelehre. Sie suchen lediglich eine Welt mit mehr Moral ... doch wer das Wesen der Moral erkennt, sieht die Lüge und die Hinterhältigkeit in diesem all zu hoch gehaltenem Instrument der Nächstenliebe.

Freitag, 21. Oktober 2011

Wertelehre: Was ist Wertschöpfung - wie beeinflusst sie jede Entscheidung von uns?

Jeder von uns ist ein Ökonom. Er muss es sein. Es ist für das Überleben in der aktuellen Wertelehre wichtig. Wichtig ist auch die Erkenntnis, dass man abgeschöpft werden muss, um selber Wertschöpfung betreiben zu können.

Samstag, 15. Oktober 2011

Demonstrationen: Es begann in Griechenland und Spanien - nicht in den USA

Nein !!!!! ... Es begann nicht in den USA mit "Besetzt die Wallstreet" - es begann in Griechenland und Spanien! Bitte keine Hollywood-Inszenierungen mehr. Amerika sollte Demut vor dem Rest der Welt zeigen und sich nicht wieder als Ritter der Barmherzigkeit verkaufen ...

Amerika muss erst einmal vor der eigenen Tür ihren Dreck wegschaffen, bevor es sich als Befreier der Menschheit wieder aufmacht, Hollywood-Geschichten zu produzieren. Die Demonstrationen in den USA nehme ich erst an, wenn Amerika vom eigenen Volk aufgefordert wird, die Dollar-Dikatur in der Welt abzuschaffen.

Es macht keinen Sinn die Börsen zu schließen. Der Dollar als Welt-Leit- und Reserverwährung versklavt den Planeten weiter. Amerika muss aufhören, seine Schulden um die Welt zu schicken und andere Völker für seine Dekadenz bezahlen zu lassen.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Terror-Hysterie: Die Sehnsucht der Polizei nach der RAF 4.0

Die Aussichtslosigkeit in Erwartung der Dinge, die auf uns alle zu kommen, spiegelt sich auch in den Reaktionen von Politik und Polizei. Die nun entdeckten "Brandsätze" entlang der Berliner Schienen sind ein Zeitzeuge von Hoffnungslosigkeit.


Manchmal mag man glauben, wir werden nur noch von paranoiden Politikern regiert, umgeben vom dem selben Schlag Menschen in Entscheidungspositionen. Es scheint fast so, dass Geheimdienstberichte die morgendliche Fibel dieses Personenkreises ist. Keiner wagt mehr eine Selbsteinschätzung der Situation oder gar eine Selbstreflektion, in wie weit er zur aktuellen Situation beigetragen wagen. Der höchste Grundsatz einer Demokratie wird mit Füßen getreten.

Selbstverständlich lassen sich die aktuellen Geschehnisse emotional aufarbeiten, wie es momentan Politik und Polizei praktizieren, doch damit ist niemanden geholfen, außer man will tatsächlich die seit 10 Jahren erzeugte und importierte Paranoia aus den USA aufrecht erhalten.



Seit den angeblichen Anschlägen vom 11. September 2001 in New York tickt die Welt nach der amerikanischen Uhr der ständigen Angst vor imaginären Bedrohungen. Man hat sich in den Sog einer Angst reißen lassen, die sich durch nichts anderes kennzeichnet und als Angst vor Veränderungen beschrieben werden kann. Es die Stumpfheit einer Wirtschaftspolitik, die ohne Rücksicht auf Verluste angeblich den eigenen Vorteil verfolgt und sich immer mehr in den Sumpf der eigenen Verkommenheit reißen lässt. Die selbst erzeugte Paranoia der Staaten, verleitet sie selber, ihre hohen Vorgaben von Recht, Freiheit und Gesetz zu verlassen und sich umzudefinieren, in das was sie nie sein wollten.

Immer höhere Militärausgaben und Sicherheitsmaßnahmen belasten die Staatskassen. Das Volk wird zu seinem eigenen höchsten Kostenfaktor, durch die Selbstüberwachung und den Kollektiverdacht, der aus verängstigten Politikerseelen ungeprüft als Wahrheit angenommen wird. Man hat sich einer bedingungslosen Gefolgschaft gegenüber den USA verschieben, die ihre eigene Angst zum Geschäft macht.

Analytisch, basierend auf alten Geschehnissen, läßt sich nun die deutsche Polizei und Politik zu Vergleichen mit der RAF hinreissen, weil in Berlin ein paar Flaschen mit brennbarer Flüssigkeit gefunden wurden. Das ist Paranoia! Niemand kann mit Sicherheit sagen, wie lange diese Flaschen bereits neben den Gleisen liegen, denn erst seit Montag wird das Schienennetz abgesucht.

Deutschland scheint seine Identität aufgegeben zu haben, durch seine fast schon hörige Freundschaft zu den USA. Die Polizei entwickelte sich zu einem Schlägertrupp des Regimes und ließ sich mental umbauen. Eigentliche Polizeiarbeit ist in Spezialeinheiten abgewandert und der Aussicht der öffentlichen Polizei, also dem Wachmann aus der Nachbarschaft, entzogen worden - wie die Bundeswehr, durch die Wehrpflichtbefreiung. Das Herzschlag der Demokratie ist für den Bürger nicht mehr zu hören. Der Staat wird zur Bedrohung für den Bürger. Die Kommunikationen, die eigentlich eine Demokratie auszeichnen sollten, sind abgeschnitten bzw. von Misstrauen durchzogen. Keiner traut dem anderen mehr über den Weg. Dieses ungesunde Klima ist überall in der Republik zu spüren und wird zum Nährboden einer Angst vor dem Alltag.

Die inneren Probleme, durch Wirtschafts- und Finanzkrise, mit allen direkten Auswirkungen und Erwartungen sind mit einer Abkehr vom gegenseitigen Vertrauen nicht zu heilen. Die Demokratie fühlt sich ohne Regierung. Diese Regierung wird nicht mehr als ein Teil der Demokratie empfunden. Irrationale Entscheidungen der Politik, getragen von angeblichen Erkenntnissen fremder Geheimdienste machen die deutsche Politik zu einem ausländischen, willenlosen Instrument. Gerade das kritische Denken, die Grundvoraussetzung für eine funktionierende Demokratie, ist dadurch abgeschafft.

So kommt es zu eklatanten Fehleinschätzungen wie im Beispiel der "Brandanschläge in Berlin". Die Polizei spricht tatsächlich von Parallelitäten zur RAF in vierter Auflage - also RAF 4.0. Das ist bereits eine Todessehnsucht des eigenen Staates. Der Wunsch aus seinem eigenen Albtraum aufzuwachen, den er sich selber herbei rief. Doch diese Situation ist nicht auswegslos. Selbständiges Denken kann auch in der Politik Wunder bewirken.

Parlamentarier sind doch mittlerweile keine eigenen Meinungsträger mehr. Sie sind umwimmelt von Lobbyisten, die tagtäglich mit neuen Erkenntnissen und Studien herkommen, um die Wegrichtung der Politik zu ihren Gunst zu beeinflussen. Hinter der nächsten Ecke lauert die importierte Bedrohungsangst aus den USA vor einem Terrorismus, den man sich selber heranzüchtete, um sich verteidigen zu können.

Das was wir als Terrorismus bezeichnen, ist der hilflose Schrei einer unterdrückten Masse, die sich längst nicht mehr in dieser Demokratie vertreten sieht. Unser Parlament ist ein verkrustetes, altes Gebilde, das nur noch in Parteiinteressen denkt mit dem Zweck des Selbsterhaltes. Die FDP ist das beste Beispiel. Es ist an der Zeit, dass Selbsterkenntnis gerade in diesen Kreisen wieder Mode wird. Parteien, die über Jahre hinweg gegen die Bevölkerung Entscheidungen trafen, können sich nicht mehr mit besser klingenden Parolen sanieren, sie haben die Bühne zu verlassen. Mit einem tiefen Diener vor dem Volk und einer Entschuldigung für die eigene Dekadenz, die den übermenschlichen Auftrag (also die Entscheidung ohne Rücksicht auf das Ego und Parteiego) vergessen ließen. Demokratie ist Demut und nicht Herrschen. Das ist offensichtlich noch nie bei den Entscheidungsträger angekommen. Sie sehen sich als uneingeschränkte Macht, die Entschlüsse auf der Basis von Engstirnigkeit fasst, nur weil die Empfehlungen aus vermeintlichen Spezialistenkreisen kommt.

Keiner macht sich die Arbeit zu überprüfen wie es zu Spezialistenaussagen gegenüber der Politik, welche Auswahlverfahren längst jede zwingend notwendige Neutralität der Meinung unterlaufen. Man lässt sich nur noch von Instituten beraten, zu denen die Politik schon fast freundschaftliche Verhältnisse pflegt, aber in Wahrheit keine sind.

Es lediglich Zwangsfreundschaften, aus Mangel an Vielfalt. Der Ring der Lobbyisten ist ein Bollwerk gegen andere Ansichten und Meinungen geworden. Die Politik nimmt dies nicht als Abschirmen wahr, sondern sieht jede andere Meinung bereits als Angriff gegen sich selbst. Das ist Selbstaufgabe, die momentan in unserer Politik stattfindet und auch überall auf der Welt zu sehen ist.

Sie sind Getriebene ihrer eigenen Beschlüsse und lassen sich blindlings in Sackgassen manövrieren, aus denen sie sich nur noch verbal und durch Gesetzesänderungen frei schießen können. Die Demokratie demontierte sich auf diese Art selbst und hält das auch noch für Selbstverteidigung, weil es ihr an Selbstkritik mangelt. Aussichtslose Wegrichtungen werden nicht aussichtsreicher, wenn man sie beschreitet wie ein alter Esel, der sich des Abgrundes bewußt ist, auf den er zusteuert.

Man sollte Augen, Ohren und Hirn aufmachen und Fragen, warum es überhaupt zu dieser ausweglosen Situation gekommen ist. Das ist Selbstreflektion. Das ist der Beginn, die einmal getroffenen Entscheidungen auf Fehler abzuklopfen und auch einmal einen Rückwärtsgang einschlagen zu können.

Stillstand ist kein Beinbruch. Die Wirtschaft wird sich ihre Staaten zerstören von denen sie so gut lebt. Auch der Abhängige hat Macht! Viel mehr als er sich wahrscheinlich in seinem kleinen Sklavenhirn vorstellen kann. Die Politik und die Polizei ist nicht der Wirtschaft verpflichtet, sondern dem kleinen Menschen, der wie Wassertropfen im Netz dieser Verstrickungen hängt.

Ist es nicht auch ein Terroranschlag aus den USA gewesen, als die Lehman-Bank mit purer Absicht pleite ging und all die Finanzanlagen vorher auf Empfehlung von Jörg Asmussen noch in die Portfolio der staatlichen Banken legte? Das wäre Selbstreflektion, die zu der Frage führt, warum Asmussen gerade der Mann der Stunde für die Politik in der EZB sein soll?

Die Politik sollte sich ganz genau fragen, wer und wann Asmussen als Spezialisten empfahl und eigenständig überlegen - WARUM? Vielleicht sind Politiker an die Spitze gelangt, die keine eigenen Kanten mehr haben, sondern sich diese längst von Lobbyisten haben abschleifen lassen. Politik ist keine Lebensaufgabe, sonst wird sie zur Rechthaberei und genau das passiert überall auf der Welt. Das politische Geschäft wird sogar vererbt. Die Kinder der Politiker erlangen Ämter gemäß einer Erbfolge wie in Monarchien. Ein kritischer Demokrat muss da selber entgegen wirken. Das ist Eigenverantwortlichkeit.

Wer erarbeitet Studien, die einen Polizeisprecher dazu verleiten von einer RAF 4.0 zu sprechen, weil ein paar Flaschen mit brennbarer Flüssigkeit neben den Schienen finden? Ist ein Forumseintrag im Internet tatsächlich ein Bekennerschreiber oder nur eine emotionale Reaktion auf die aktuelle Berichterstattung.

Man malt heute den Teufel solange an die Wand, bis er kommt und wenn er nicht kommen will, hilft man nach. Wie beim berühmten "Zeller Loch". Keiner wollte die RAF befreien, dann inszenierte der BND eben die Befreiung selber, um sein Vorgehen zu rechtfertigen.

Warum gibt es keine offiziellen Stasiakten über die RAF, die nach offiziellen Angaben so sehr mit der DDR verknüpft war?

Warum ist Helmut Kohls Stasiakte immer noch unter Verschluss - sie könnte Aufschluss über die Spendenaffäre bringen? Schließlich kann man davon ausgehen, dass die DDR nicht nur wusste, welchen Rotwein Helmut Kohl bevorzugte.

Unser Staat ist nicht mehr unser Staat. Es ist ein Funktionärsbüro, das so viel Dreck am Stecken hat, dass es sich mit solchen Maßnahmen vor der Demokratie schützen muss. Der Dreck unserer Regierungen, der unter den Teppich gekehrte wurde ist mittlerweile zu einem Berg angewachsen, der nicht mehr durch die Tür passt. So wird Politik zum Selbstzweck, zum Selbsterhalt.

Das führt zu einer Verschiebung der Wahrnehmung. Nicht die Bevölkerung radikalisiert sich, sondern der Staat ist radikal geworden.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Prof. Hörmann - Sein Denkfehler zum Geldsystem ist Lehrprogramm

Mir wurde zwar mitgeteilt, man greift sich nicht gegenseitig an, aber Aussagen, die aus meiner Sicht falschen Wahrheiten erliegen, müssen zur Sprache kommen und zur Diskussion gestellt werden. Lehrstühle oder Auszeichnungen dürfen dafür kein Hindernis sein.

Wann begann die Finanzkrise wirklich? Man möchte fast meinen gleich nach den II. WK, mit dem Marshall-Plan für Deutschland. Deutschland als Industriestaat wurde nicht zerschlagen, sondern als solcher wieder aufgebaut. Deutschland blieb ein Arbeiterstaat, zwar getrennt aber der Westen kaufte die Rohstoffe für seine Wirtschaft ein und sorgt so für Wohlstand - eben Geldfluss - in Europa und in der Welt. Der größte Warenumschlagsplatz der Welt nahm damals wieder seine Arbeit auf. Es gab eine neue Währung, die D-Mark. Die erste Auflage stellte den fiktiven Wert von Grund- und Boden der BRD dar, obwohl der Staat nicht Eigentümer seines Territoriums ist.


Schon vor dem Krieg kam es zur Gründung der BIZ (Bank für Internationalen Zahlungsverkehr). Sie sollte das Bankenwesen, nach dem berühmten Börsencrash von 1929 kontrollieren. Am Wesen des Geldes als Enteignungsmittel hat sich dadurch nicht geändert. Es funktioniert heute noch so wie eh und je. Das gestartete Finanzbriefing zur Finanzkrise aus den USA kam voll und ganz in Europa an. Geld entsteht aus dem Nichts, das ist die neue Wahrheit und der Zins ist an allem schuld.  Doch das ist nur die halbe Wahrheit über Geld, sein Geheimnis ist damit noch lange nicht gelüftet. Das Wertschöpfen soll doch keine Ende nehmen. Es ist der Lebensinhalt aller Strebsamen, das ist auch eine Religion.  Doch wen interessiert die Wirklichkeit, wenn die Märchen so schön klingen und Luxus, Reichtum und Wohlstand versprechen. 

Ich behaupte nach wie vor, dass diese Finanzkrise zwar systemisch bedingt ist, aber mit der Lehman-Pleite, direkt und bewusst von den USA nach Europa transferiert wurde. Europa reagierte gemäß der amerikanischen Ausbildung seiner Finanzexperten. Die wahre Enteignungskraft des Geldes kann mittlerweile nicht mehr geleugnet werden, ist aber noch lange nicht Bestandteil der Lehrbücher. Es stellt sich die Frage muss dieses System überhaupt gerettet werden, wenn es funktionsuntüchtig ist.  Diese Wertelehre, die Geld lediglich als Enteignungsmittel benutzt, ist es nicht wert weiter diskutiert zu werden. Wir müssen anfangen über das DANACH nach zu Denken. 

Der Zusammenbruch Europas ist nicht das Ende der Welt, aber das Ende einer Hochphase für die europäische Bevölkerung in dieser Wertbemessungsreligion. Die neuen, großen Rohstoffabnehmer befinden sich längst in Asien. Sie sind bereit höhere Preis zu bezahlen - das ist der Wettbewerb. Europa ist abgegrast; enteignet und entmündigt. Es hat seine Schuldigkeit getan. Das Weltfinanzsystem stützt sich nun mal auf eine Leitwährung, den Dollar, der ebenfalls ums Überleben kämpft. Sein Rivale ist Europa und der wird momentan heftigst attackiert.  Was aus politisch motivierter Ideologie immer ignoriert wird, vor allem bei den us-amerikanischen Überlegungen über Geld im Internet. Eine ganze Generation ließ sich dadurch unter den Scheffel einer Finanzpolitik stellen und zu falschen Schlussforderungen motivieren.

Lug und Trug in der Beurteilung von GELD

Die einmal gefundene Wahrheit wurde niemals überprüft, sondern einfach für WAHR angenommen. Man hält Deutschland für eine Wirtschaftsmacht, obwohl dieses Land lediglich eine große Fabrik ist, die von überall her ihre Rohstoffe beziehen muss. Das alleine ist der Motor für die Welt. Deutschland kann seinen Status als Produktionsstätte nur so lange halten, wie es sich Rohstoff - meist gegen Dollar - auf dem Weltmarkt noch finanzieren kann. Dafür gab es als kleinen Obolus, Arbeitsplätze für die Bevölkerung und damit Wohlstand, den heute jeder als normal ansieht und erhalten will. Dieser Wohlstand kam aber nur aufgrund von Schulden zu Stande. Eine Realität, die verdrängt wird. Der Verzweifelte hält diesen Wohlstand für einen realen Wert und möchte diesen durch einen Schuldschnitt ergaunern.

Die internationale Wirtschaftspolitik wir nie eine WIN-WIN-Situation für die Bevölkerungen. Es war eine Illusion der Ökonomen, die Geld niemals als Enteigungsmittel ansahen. Es soll kein Vorwurf sein. Sie haben es nicht anders gelernt. Geld ist auch kein Wertaufbewahrungsmittel. Geld braucht immer einen Gegenpart, der bereit ist WERT gegen Geld einzutauschen. Dazu sind massive Abhängigkeitsverhältnisse notwendig, die heute nicht einmal als solche angesehen werden, sondern als Synergieeffekt.

Schulden beinhalten grundsätzlich eine Bringschuld von Waren und Rohstoffen. Die erbrachte Leistung der Menschen, die zum Endprodukt führt, ist nie in der entstanden neuen Geldmenge durch Schulden enthalten. Ein fataler Denkfehler oder einprogrammierte Absicht? Diese Frage muss jeder für sich beantworten.

In jedem Falle fehlt immer und grundsätzlich das Geld für Leister im System. Leistung war noch nie etwas wert. Der Zins soll diesen Defizit ausgleichen, aber damit steigt die Bringschuld an Waren und Rohstoffen noch weiter an. Im Grund ist es also nicht beabsichtigt, dass Schulden durch Geld wieder abgeglichen werden, sondern durch die hinterlegten Sicherheiten für das entstanden Geld aus dem Nichts, das ins System gelangte. Das ist der Enteignungsmoment des Geldes, weil Geld lediglich endliche Ressourcen als Privateigentum annimmt.

So entstehen Monopole - globale Monopole, gegen die sich der kleine Mensch nicht erwehren kann. So entstehen immer größere und massivere Abängigkeitsverhältnisse. Diese können nicht mit einem neuen Geldsystem geheilt werden, in denen der Staat, die Demokratie basierend auf der gleichen Werteidologie, Geld aus dem Nichts entstehen lässt. Für mich ist es unbegreiflich, warum man solch einer Ideologie überhaupt anhängen kann.

Die Spirale des Wachstums gilt als einzige Möglichkeit erträglich in dieser Wertelehre der verkehrten Wertschöpfung existieren zu können. Das macht das Armutsgefälle zu einem MUSS, basierend auf der heutigen und doch uralten Wertevorstellung des Menschen.

Das Konzept "Europa" ist nicht gescheitert. Er hat seinen Zweck erfüllt. Es verschleppte den Niedergang durch Schulden nur etwas in die Zukunft, in der wir jetzt ankommen. Noch kann es sich finanzieren. Gelingt es Europa selbst als neuen Schuldner zu etablieren, können wir noch etwas länger die Zukunft hinaus zögern. Das Spiel gilt erst als verloren, wenn das jeweilige Land keinen Einsatz, also keine neue Schulden bzw. Umschuldung erbringen kann. In dieser Beziehung lag Nobelpreisträger Nash falsch. Im Finanzwesen kommt es zu keinem Unentschieden, wenn eine Partei beim Pokerspiel keinen Einsatz mehr vorlegt, sondern dann setzt der Bankrott ein. Das Unternehmen wird aufgeteilt.

Es geht wie in alten Zeit nur darum, wer die Steuereinnahmen von Völkern einstreichen kann, schließlich das der letzte funktionierende Markt, basiert auf Zwangsabgaben. Staaten sind heute lediglich noch Zwischenhändler für unternehmerische Gewinne. Längst genieren Staaten durch Gesetze eine Art Konsumzwang oder starten Konjunkturpakete. Die Wirtschaft verschmilzt mit dem Staat auf eine Gegenposition zur Demokratie.  Regierungen sind nur noch Betriebsräte. Sie kämpfen lediglich um die Bevorzugung ihrer eigenen Bevölkerung und müssen dafür immer höhere Abstriche in den Solidarisierung in Kauf nehmen. Die ist nicht erst sei der Finanzkrise zu beobachten, sondern es begann bereits in den 1980. Wirtschaftsdelegationen begleiten die Bundeskanzler auf ihren Auslandsreisen und hoffen mit vollen Auftragsbücher zurück zu kommen. Dafür muss der Staat, der Steuerzahler, bei anderen Nationen Zugeständnisse machen. Also finanzieren wir uns so unsere Arbeitsplätze. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn es heißt: "Sozial ist was Arbeit schafft...".

Die Finanzkrise selber war absehbar. Deutschland bereite sich mit seiner Agenda 2010 vorausschauend darauf vor. Diese Feststellung ist keine Wertung, sondern lediglich der Beweis, dass die Abläufe in unserem Finanzsystem kein Geheimnis sind. Man wollte mit massiven Streichungen einem neuen Desaster gemäß der Vorlage von 1932 entgegen wirken. 6 Millionen Menschen waren 1932 in Deutschland arbeitslos. Heute versteckt man die hohe Arbeitslosenquote in Statistiken und Arbeitsprogrammen, mit einem hohen psychologischen Effekt für die Menschen - alles finanziert mit neuen Schulden.

Prof. Hörmanns Bonissystem basiert auf dem gleichen Irrtum wie das heutige Wertesystem

Nichts desto trotz  wird es wie damals zu massiven Verstaatlichungen von Banken kommen und ein Großteil der Bevölkerung wird ihn Angespartes verlieren. Das ist nun mal das Wesen unserer Wertelehre, die auf Wertschöpfung beruht. Man kann sich nicht auf Dauer Aufschub mit neuen Schulden erkaufen. Die Enteignungswelle wird einsetzen. So lange wir keinen anderen Grundwert global  für den Handel annehmen, wird sich an diesem Enteignungssystem, das wir Wirtschaft nennen, nichts ändern. Es kann nie zum Wohl der Menschheit eingesetzt werden, schon alleine aufgrund der Boni, die für Wirtschaftsleistung - also Wertschöpfung/Ausbeutung - bezahlt werden. Jedes Bonussystem beinhaltet einen automatischen Mehraufwand für den Rest der Menschheit - also kann Leistung ohne Notwendigkeit für die Allgemeinheit von einzelnen für ihren persönlichen Vorteil eingefordert werden. Daher ist das Modell von Prof. Hörmann aus Wien keine Antwort auf das aktuelle Wertesystem, sondern lediglich ein WEITER SO, mit schönen Illusionen.

Der Mensch wird weiterhin Raubbau an der Natur betreiben müssen, um der Wertschöpfung genüge zu tun. Es geht auch nicht um Eliten, die angeblich die Weltherrschaft an sich reissen wollen. Sie sind dem Spiel der Wertschöpfung genauso ausgesetzt wie der kleine Mensch. Bei ihnen handelt es sich lediglich um höhere Summen und größere Werte, die verloren gehen und um die sie kämpfen.

Im Grund kann diese Wertelehre als Gesellschaftsordnung mit einem Selbstzerstörungsmechanismus angesehen werden. Heute wird lediglich versucht die Lunte immer wieder ein wenig zu verlängern ... denn bei diesem Neustart, wird Deutschland keinen Marshall-Plan mehr erhalten - also ist das Spiel für uns damit aus.

Eine neue Währung oder ein EU-Austritt katapultiert Deutschland trotzdem nicht an die Spitze zurück. Schließlich muss diese neue Währung im Stande sein, große Mengen von Rohstoffen und Energie einkaufen zu können. Die D-Mark als kleine Landeswährung würde innerhalb von Monaten auf den Märkten zerlegt werden. Deutschland ist nicht mehr wichtig für den Weltmarkt, auch wenn wir gerne etwas anderes glauben möchten.

Unser Knowhow lässt sich auch für weniger einkaufen. Ein Abhängiger, ein Hungriger, akzeptiert am Ende jeden Lohn. Das was die deutsche Wirtschaft mit seinen Arbeitern machte, macht heute die Weltwirtschaft mit den deutschen Unternehmern.

Jeder findet irgendwann seinen Meister - doch daraus will keiner lernen, sondern man träumt von einer alten Stärke, die niemals da war. Sie war erkauft mit Schulden, weil wir nicht im Stande sind, Geld als Enteignungsmittel anzuerkennen und den Grund, welches das Geld dazu macht einfach nicht mehr als Wert akzeptieren.

Das wäre ein Lösungsansatz, der allerdings weltweit diskutiert werden müsste. Denn nur wenn die Menschheit sich global zu einer anderen Handelsbasis durchringt, haben wir alle hier auf dieser Welt eine Chance endlich in Frieden leben zu können.

... mit den aktuellen Wertvorstellungen und Sicherheitsansprüchen ist dies nicht möglich - außer mit purer Unterdrückung und Gewaltherrschaft. Ich denke die Welt hat etwas besseres verdient, als noch einmal das DUNKLE MITTELALTER durchleben zu müssen.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Slowakei sieht sich in der Opferrolle - In der Not ist das eigene Hemd am nächsten

Machen Sie sich keine Sorgen, die Logik der Wertschöpfung wird gewinnen. Noch fechtet die Slowakei einen inneren, schweren Wertekampf mit sich aus. Die Bevölkerung sieht sich selbst als arm und ausgebeutet an. Es will von der Gemeinschaft der EU profitieren, aber sieht sich nicht im Stande, anderen zu helfen ohne selber Nachteil zu erfahren. Das ist ein schlichtes Abwägen der Wirtschaftlichkeit von Hilfsmaßnahmen - mehr nicht. Solidarität ist lediglich die Aufgabe der starken Schultern. Aus der Sicht der Slowakei ist Deutschland eine starke Schulter.

Armut wird je nach Standort anders empfunden. Über diese Tatsache sollte sich der Deutsche klar sein und einen kritischen Blick auf sich selber wagen, auch wenn es schmerzt. Wer Wertschöpfung betreibt und nun kein Fass mehr zum Abschöpfen zur Verfügung hat, wird zur Kasse gebeten. Das "Naturgesetz" unserer Wertelehre. Er muss von der eigenen Substanz leben. Das sind die uralten Wertvorstellungen der Pharaonen, Sumerern, Minoren  und aller anderen Kulturen, die wir uns zum Vorbild genehmen. Es gab nie eine Befreiung der Menschen. Die Ungleichheit als Gesellschaftsordnung existiert bis heute. Lediglich die offensichtliche Sklaverei ist abgeschafft. Eine effektive Lösung auf der Basis des Wertedenkens. Der moderne Sklave kommt heute für seinen Lebensunterhalt selber auf. Kost & Logis wurden sogar den großen Herrschern irgendwann zu teuer. Deshalb organisiert der neue Sklave in selbstverwalteten Staaten. Trennt Kirche und Wirtschaft von der Politik, um so eine bessere Verhandlungsbasis mit den Eigentümern der Erde zu haben. Leider ist ein Staat nichts anderes als eine Armutsverwaltung - zurzeit regiert sich Habenichts in Form der Demokratie. Sie gilt als die effektivste und menschlichste Humankapitalverwaltung. 

EUROPA:
Ohne eigene Leitwährung ist kein Großstaat zu machen


Die Idee EUROPA war es eine Chance auf optimierte Wertschöpfung für alle. Doch mit einen Euro, der von Ölstaaten nicht als Zahlungsmittel akzeptiert wird,  war Europa gescheitert bevor es begann. Es bleibt die Frage offen, ob dies absichtlich ignoriert und vergessen wurde. Europa stand unter dem Motto: Gleiche Ausgangsbedingungen für alle. Diese WIN-WIN-Situation hielt solange an, wie das Schuldenkarussell  reibungslos lief. Lehman war der Startschuß aus den USA für den Niedergang Europas. Illusorische Vorstellungen von Makroökonomie dominieren heute noch die Köpfe. 

Nun wird das Fass der Wertschöpfung, von dem sich alle bedienten, immer leerer - der Geldfluss gerät ins Stocken. Es geht lediglich noch darum, neue Wege zu finden, dieses Fass ohne Schulden neu zu befüllen. Momentan sollen Sparprogrammen über die Durststrecke hinweg retten, die mit harter Hand durchgesetzt werden. Diese werden Deutschland, aber auch den Rest Europas treffen - unabhängig ob diese Nationen nun zur europäischen Wirtschaftsallianz gehören oder nicht. Ließe sich Europa zerschlagen, wäre jeder kleine Staat eine einfache Beute für die Finanzhaie und damit die gesamte Bevölkerung. Im jetzigen Wertedenken kann es keine Lösung geben.

Eine tatsächliche Rückgewinnung der Wertschöpfung bis in die letzten Bürgerstuben hinein ist nicht mehr möglich. Es ist niemand mehr da, der dafür ausgepresst werden kann.

Fusion oder Pleite?


Das berühmte Fressen der großen Fische wird nun einsetzten. Staaten ohne funktionierende Wirtschaft sind dem Untergang geweiht. Ein Rückfluss der globalen Betriebsgewinne an die Bevölkerung kann aber nur dadurch gewährleistet werden. Die aktuelle Wertelehre fordert ihren Tribut. Dafür rüstet sich Europa. Es will am Ende noch eine einigermaßen funktionierende Infrastruktur und Industrie vorweisen können und nicht wie eine ausgemerkelte Zivilisationswüste in die Geschichte eingehen.

Noch werden nicht die richtigen Fragen nach den Ursachen dieser immer wiederkehrenden systematischen Verarmung der Völker gestellt. Der kritische Mensch sieht ihn nur im Geld. Ein Irrtum, der genauso alt ist wie die Wertelehre selber. Der urtümlichste Werte, der als Ziel am Ende jeder erfolgreichen Wertschöpfung gekauft werden kann, ist der Auslöser für den Automatismus unserer Entscheidungsfindung und unserem politischen, demokratischen und wirtschaftlichen Denkstrukturen.  Die Formel der Werte ist noch nicht bis aufs äußerte zurück gekürzt worden. Die Menschheit ist noch nicht bereit für die schonungslose Wahrheitsfindung.

Europa schafft das Umdenken nicht


Ich bin mir sicher, dass Europa nicht der Kontinent sein wird, der diesen Umbruch, dieses Umdenken und die schonungslose Selbstkritik einleitet. Zu sehr sind wir mit unserer Kultur in dieser Wertelehre verhaftet. Es gibt keinen einzigen Funken Erinnerung an etwas anderes. Es ist ausgelöscht und längst aus dem kollektiven Gedächtnis der Völker verschwunden. In unser Kultur herrscht nicht einmal ein Ahnung von all dem was möglich sein könnte. 

Das erschwert es, andere Abhandlungen auch nur anzudenken, die außerhalb unserer Wertelehre - also unserer Denkstruktur - liegen. Freie Gedanken sind zugemauert mit TABUS, Vorurteilen und irreführenden wissenschaftlichen Ergebnissen. Es ist geradezu ein Zwang, diese Wertelehre mit aller Gewalt aufrecht zu erhalten. Aufstände, Revolutionen und Unruhen sind der Beginn eines Wandels gewesen. Es ist lediglich der Drang der verarmenden Massen, diese Wertelehre mit besseren Regeln und Gesetzen wieder in Gang zu setzen - eben gleiche Ausgangsbedingungen wieder für alle herzustellen - eben Umverteilen. Diese Lösungen empfinden viele als gerecht, weil das falsche Spiel neu begonnen werden kann. Wie amerikanische Siedler stellen wir uns in die Startposition und hoffen ein Stückchen Land zu ergattern. Das ist unser Freiheits- und Unabhängigkeitstraum.

Die Menschheit stritt sich noch nie um eine neue Wertelehre. Lediglich um das Vorrecht auf Eigentum und Macht. Bis jetzt gelang es nicht, die zerstörerische Kraft der Wertelehre mit Umverteilungsmechanismen aufzuhalten. Nicht einmal eine Entschuldung der ganzen Welt würde den Drang nach einer erneuten Wertschöpfung nicht aufheben. Der Dualismus bleibt in der Welt und gilt als Grundregel.

Dieser unbedingter Drang zur Wertschöpfung (Gewinn - Verlust) kann nicht durch Selbstdisziplin oder Enthaltung aus der Welt geschafft werden. Diese Entsagunglehre findet ihre natürliche Grenzen - entweder verhungern oder im gleichen Muster weiter agieren. Die Denkschleife ist damit wieder geschlossen und verwehrt jedem anderen Lösungsansatz das Ohr.


Montag, 10. Oktober 2011

Günther Jauch: Moden ART Gutmenschentum oder die Schlaufe im Hirn

Was wurde heute, am 10. Oktober 2011, bei Günther Jauch wirklich diskutiert?
Es war eine Schlechte-Gewissen-Mach-Sendung.

  • Der Deutsche ist zu doof, um abzuschätzen, wann ein Lebensmittel verdorben ist. Der Staat hat für bessere Gesetze zu sorgen ... weil der Deutsche denkt, das Mindesthaltbarkeitsdatum ist ein Befehl zum Wegwerfen.
  • oder musste wieder einmal eine weitere Fehlinterpretation von "Wegwerfgesellschaft" in den hohlen Raum der Erkenntnislosigkeit?
  • oder ist das Leben aus der Mülltonne gar Diebstahl - eine moralische Frage?

Das Gutmenschentum feierte bei Günther Jauch wieder seine Sternstunde der Selbstliebe. Würden wir nicht alles achtlos wegwerfen, könnte die gesamte Menschheit damit ernährt werden. Die größte Lüge, die Massen begeistert.

Der heutige Mensch tut nix ohne Wertschöpfung

Ernährung für die gesamte Menschheit gibt es nur, wenn dabei ein Gewinn, eben eine Wertschöpfung dabei herausspringt. Würden all die "weggeworfenen" Lebensmittel tatsächlich in Somalia landen, müssten wir die Transportkosten plus Gewinn für die Wirtschaft noch finanzieren. Das ist die Wahrheit - alles andere ist Idealismus!

Lidl & Schwarz oder ALDI bringen die abgelaufenen Artikel doch  nicht auf Kosten ihres Privatkapital ans andere Ende der Welt, das macht nur der kleine Steuerzahler - weil der über die höchste Moral verfügt - so kommen erst die wirklich großen Vermögen der zustande.
 
Als "weggeworfen" gilt heute nur dann ein Lebensmittel, wenn es bezahlt ist - also bereits im Verkaufspreis mit einkalkuliert ist, wie bei den Supermärkten oder vom Konsument voll bezahlt auf dem Müll landet. Eine Wegwerfgesellschaft sind wir deshalb noch lange nicht. Wir sind erzogene Konsumeinheiten, die jetzt auch noch mit einem schlechten Gewissen vollbeladen am Sonntagabend vor dem Fernseher wegknicken.

Ich möchte den Aufschrei der Bauern und Einzelhändler erleben, wenn der Konsument plötzlich nur noch das einkauft, was er wirklich essen kann. Ich sehe schon das nächste Konjunkturprogramm auf uns zukommen. Also mit Moral und Eigenverantwortung kommen wir nicht weit. Das System bestraft jeden guten Willen mit Liebesentzug - also Geldentzug.

Selbst der EHEC-Alarm im Frühjahr 2011 produzierte keine sinnlos weggeworfenen Gurken, schließlich bezahlte der Konsument seine Konsumverweigerung mit Ausgleichzahlungen an die Landwirte. Es bleibt alles am Endverbraucher und Steuerzahler hängen. Ein perfektes System, das sie selbst reguliert und jedes Gutmenschentum sich zum Nutzen macht.

Darüber sollten wir nachdenken - über das, was das alles möglich macht. Doch wir halten uns an Kleinigkeiten auf, die bei näherer Betrachtung ein Riesenproblem sind. Also behalten wir den Fokus auf, damit uns auch ja keine Kleinigkeit entgeht. Das große Ganze verschwindet damit wieder aus dem Hirn, denn Systemkritik kann auf diese Art und Weise abgewöhnt werden bzw. die kann erst gar nicht aufkommen.

Die Gutmenschenwelt der "Wegwerfgesellschaft" funktioniert doch nur, solange dieser Konsumwahn anhält. Jeder Argumentation wird überflüssig, wenn der Deutsche plötzlich aus Geldmangel sich an Bescheidenheit übt. - Dann bleiben die Mülltonnen leer - es findet sich dann nur noch wirklicher Müll drin.

... also haben wir nur die Wahl zwischen Pest und Cholera:

... entweder weiter sinnlos konsumieren oder
... gleich alimentieren - die Reichen und die Armen
... eine Herkulesaufgabe für die Mittelschicht, die nicht zu schaffen ist

Sonntag, 9. Oktober 2011

Bundestrojaner/Staatstrojaner - Deutschland hat aufgehört ein Rechtsstaat zu sein!

Der CCC schreibt:

Sicher können wir sagen, daß bei der Infektion zwei Komponenten installiert
wurden: eine Windows-DLL im Userland c:\windows\system32\mfc42ul.dll
sowie ein Windows-Kernel-Modul namens winsys32.sys.
Das Laden und Ausführen des DLL-Codes wird über den Registry-Key
SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Windows\AppInit_DLLs
realisiert, das Kernel-Modul wird über einen Windows-Kernel-Modul-Service
vom Betriebssystem geladen.

Das Kernel-Modul liegt in Form einer unsignierten 32-bit-Datei vor. Es kann
daher in dieser Form nur auf einem 32-bit-Windows funktionieren. Uns liegen
keine Erkenntnisse vor, ob es auch eine 64-bit-Version gibt. Dies wäre daher
interessant, da 64-bit-Versionen zwangsläufig signiert sein müssen. Über die
Signatur könnte man eventuell Rückschlüsse auf den Urheber der Software
ziehen.

War wohl ein Fehlalarm. In der Tiefe der Nacht ging das "l" unter und wurde von dem Vorhanden sein der Winsys32.sys sowie der AppInit_DLLs zu einem kleinen Selbstbetrug. Ich bin also clean, wie man so schön sagt und das ist wiederum eine gute Nachricht für mich - was an der Tatsache nichts ändert, dass unsere Regierung Ausspähprogramme verteilt. 




http://www.ccc.de/system/uploads/76/original/staatstrojaner-report23.pdf

http://www.abendblatt.de/politik/article2054420/Bosbach-fordert-Beweise-vom-Chaos-Computer-Club.html

Freitag, 7. Oktober 2011

Arbeitsministerin v. d. Leyen (CDU) will keine Arbeiter(fressen) sehen

Jetzt stellen Sie sich bitte nicht so an. "Fresse" als Bezeichnung für einen Menschen seit dem Pofallaausrutscher gesellschaftsfähig, wie damals der Rundumschlag mit dem harmlosen Doppelwörtchen - Sozialschmarotzer. Ich möchte gar nicht wissen, wie Politiker uns Arbeiter und Steuerzahler intern benennen, wenn sie sich schon gegenseitig als FRESSE bezeichnen. Der feine Unterschied: Darüber hängt die Nachrichtensperre, sogar in der BILD.

Die kleine Prinzessin des ehemaligen Ministerpräsidenten Albrecht und Europafan hat keinen Bock auf Arbeiter. Sie will keine gestressten Gesichter sehen; keine Stories über unerfüllte Träume vom Wohlstand hören, sie will in Ruhe mit den Arbeitgebern, den nächste Coup gegen die Arbeiterschaft bzw. den Steuerzahler aushandeln. Nicht einmal Betriebsräte sind erwünscht.




Sie wissen schon von wem ich spreche? Ich meine die kleine zierliche Frau, die bei jeder Talksendung vor allem denen ins Wort fällt, die Wahrheiten über die Arbeitslosenzahlen aussprechen wollen. Die ehemalige Familienministerin, die es tatsächlich schaffte, sich siebenfach zu reproduzieren; dabei noch ein Studium absolvierte und heute eine erfolgreiche Karrierefrau ist. Die, die sich der YellowPress mit teuren Abendkleider abbilden lässt, um die Herzen der Frauen vor dem Frisörspiegel zu erobern. Ja - genau die mein ich.

Die tourt jetzt durch Deutschland. Jeder größere Arbeitgeber ist ihr ein Halt wert. Parkplätze werden abgesperrt, damit Madam mit ihrem Tross bequem parken kann und der Pöbel, der Arbeiter, das nutzlose Arbeitsvieh kann dadurch einen weiteren Weg in die Arbeitsfabrik auf sich nehmen. Ist nur Sport und Bewegung. Die Deutschen sind eh zu fett und sitzen zu lange vor dem TV-Geräte, wir sie sich denken, angeknüpft an die logische Schlussfolgerung der Mädresse des Sonnenkönigs, die da meinte: Das Volk soll Kuchen essen, wenn es kein Brot mehr hat.

Sie spricht nur mit der Geschäftsleitung. Die Betriebsräte versuchen vergeblich, an diesen Sitzungen teilzunehmen. Das ist zu viel Demokratie - schließlich ist v. d. Leyen die Demokratie, die mit dem Kapital am Tisch sitzt. Danach gibt es leckeres Essen und einen Rundgang durch die Hallen, will sich die hohe Dame erst gar nicht antun. Sie könnte sehen was Arbeit ist. Daher ist ihre Berufsbezeichnung "Arbeitsministerin" sehr wohl angebracht. Sie die Arbeitsministerin der Unternehmer, ansonsten wäre sie Arbeiterministerin.

Zu viel Fragen könnten auf sie einstürmen und es würde ein schlechtes Bild auf ihr Sauberfrauimage werfen, wenn Bodyguards sie abschirmen müssten. Dann wäre das tolle Bild von der volksnahen Politiker in futsch.


Von der Leyen braucht nicht annehmen, ihr abgeschirmter Besuch von der Arbeiterschaft nicht wahrgenommen wurde. Es traf die bayrische Seele mitten ins Herz. Der Wähler macht keinen Unterschied zwischen CDU und CSU, ist eh überall das gleiche Pack, so war der Tenor. Die Arbeiter, die bald wieder als Stimmvieh umgarnt werden müssen - Frau v. d. Leyen - haben diese Geste nicht vergessen.  Das ist der neue Wutbürger - er macht sich eine Spickzettel für die nächste Wahl.

... ein Rindvieh vergisst nicht so schnell .....

 vor allem a bayrisch.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Europakrise: »Occupy Wall Street« Warum bezahlt Europa US-Schulden?

Welch ein Hohn und Spott. Amerika zeigt mit dem Finger auf Europa und fordert durch einen Präsidenten, der sich selbst als Underdog für die nächsten Präsidentenwahlen sieht, Europa auf,  es solle schleunigst seine Schuldenkrise in Griff bekommen. Die USA würden sonst massiv gefährdet werden. D. h. Europa soll seine Völker verarmen und auspressen, damit die amerikanischen Schulden aus den Steuern der Europäer bezahlt werden. Jetzt denkt so manch einer: Das ist doch Quatsch - die Bankenrettungspakete basieren doch auf unseren eigenen Schulden? WIRKLICH?


Alles fing mit der Pleite der Lehman-Bank in New York an. Bereits 2007 kam es Krisensitzungen bei Lehman. Die Folgen einer Pleite sollten minimiert werden, aber wie?  Ihre verbrieften Immobilienhypotheken mussten weg, raus den USA, um den Schaden global zu verteilen. 

Seltsamer Weise gelangten nach diesen Sitzungen, gerade diese toxischen Papiere der Lehman-Brother-Bank in die IKB und KfW. Jorg Asmussen empfahl diese wärmsten, damals noch Mitarbeiter der Deutschen Bank. Seine Karriere ist beachtlich, quer durch alle Parteien wurde er protegiert und demnächst wird er auf Empfehlung von Finanzminister Schäuble sogar EZB-Volksbetriebswirt.

IKB und KfW nahmen seine Empfehlung an, auch weil Ratingagenturen diese Papiere mit AAA+ auszeichneten. Das waren das Signal für andere deutsche Banken, wie Kreissparkassen, und das Privatkundengeschäft. Die USA hatten ihr Finanzrisiko sicher unter die Leute gebracht.  Die faulen Kredite waren außer Land und würden den US-Steuerzahler bei einer Pleite nicht mehr belasten. Europa, die europäischen Steuerzahler müssen so für das Schuldendesaster aufkommen.  Einer Pleite stand nichts mehr im Weg und so geschah es.

Wie aus heiterem Himmel platze die Bombe, mitten in den deutschen Banken. Europa bzw. Deutschland musste regieren und ersparte so den USA eine Menge an Neukrediten. Nun fordern die USA ungeniert, wir sollen unsere Schuldenkrise lösen, die eigentlich eine us-amerikanische ist.

Welch ein Hohn und welch ein Spott. Doch das wäre zu viel der Aufklärung! Deutschland schweigt und zahlt. Europa schweigt und zahlt. Die aufgebrachten Mengen vor der Börse in New York sehen sich selber als Opfer und erwarten wieder einmal Gefolgschaft aus Europa und werden USA folgt, muss teuer bezahlen. Das sollte man so langsam gelernt haben.

Etwas mehr Selbstkritik würde den USA nicht schaden, schließlich brachte die USA den Schuldenstein ins Rollen, aus purem Eigennutz. Würde Europa jetzt nicht die arglistig importierten US-Schulden bezahlen, wäre die USA längst Pleite und die US-Bürger frei von ihren kapitalistischen Eliten - diese wären nämlich arm und regierungslos. Sie müssten nicht mehr vor der Börse demonstrieren - sie wäre längst geschlossen.



Stammt aus dem Jahr 2008 und ist eine Überlegung in der aktuellen Wertelehre. Die zwar Linderung schafft, aber das Elend nicht abschafft. Vielleicht bleibt uns mehr Zeit, die Wertelehre zu begreifen, um wirkliche Änderungen zu schaffen, die in einer neuen Wertelehre enden.

Wer ist reich genug, um besteuert zu werden?

An dieser Frage wird sich die Mehrheit, die sich heute gegen die Reichen engagiert kläglich scheitern. Die dumpfe Masse sieht sich als Einheit wo keine ist. Sie erliegt ihrem eigenen Trugbild. Es ist lediglich eine Ansammlung von Egoisten, die im Schutz der Masse, nach ihrem eigenen kleinen Vorteil streben. Sie glauben sie können all das erfahrende Unrecht, durch die Umverteilung von Geldern beheben. Ihnen fällt nicht auf, dass genau dies seit Jahrhunderten immer und immer wieder versucht. Jede Nation strebt Steuergerechtigkeit, doch diese Gerechtigkeit sieht je nach Gesellschaftsschicht unterschiedlich aus und lässt sich niemals auf einen Nenner bringen. Jeder fühlt sich selber nur benachteiligt. 


Amerika verhält sich sehr irrational, sich selber und der Welt gegenüber. Stand noch vor einem Jahr eine Krankenversicherung nach dem europäischen Modell auf der politischen Agenda, war ein großer Teil der Bevölkerung diese sein ein zu tiefer Eingriff in ihre Privatsphäre. Es wurde gar als kommunistisch angesehen. Jetzt plötzlich schleudert man gar marxistische Töne in die amerikanischen Häuserschluchten. 


Die demokratische Regierung, angeführt von Barrack Obama als Präsident, bekräftigt einen sich aufbauenden Hass gegen Europa. Er fordert Europa zur Lösung der Banken- und Krise auf, damit Amerika nicht in den Strudel der Schuldenkrise gerät. Es ist längst die offizielle Meinung, das Europa die Schuld an Amerikas Finanzdilemma trägt. Schließlich führt die USA die Kriege für Europa und den Rest der Welt. 

In der amerikanischen Wahrnehmung ist immer noch angekommen, dass seine Erfolge im I. und II. WK nicht der eigenen, starken Armee zugeschrieben werden müssen, sondern Russland. Es verheizte seine Armeen für die amerikanische PR-Maschine, die sich als Befreier der Welt selber feiert. Seit dem taumelt es von einer Friedens- und Demokartierungsmission in die nächste und breitet nur Elend und Schrecken. Glorreiche Siege der Gerechtigkeit sehen anders aus, als das was Amerika als solche präsentieren will.


Amerika muss anfangen in sich selbst zu kehren. Seine Probleme als hausgemacht begreifen und nicht jede wirtschaftliche Schwankung als äußeren Angriff anzusehen. Der Tod von Steve Jobs zeigt die Schizophrenie unseres globalen Denkens. Vor den Börsen versammeln sich die Massen und klagen die Millionäre, die mit Aktien handeln, als Diebe an. Gleichzeitig wird ein Milliardär ein amerikanischen Traum wieder geehrte und als Held betrauert.


Die Hilflosigkeit der Menschheit wird immer klarer erkennbar. Sie hält die Wertschöpfung als solche für das Vorankommen der Menschheit wichtig  und ist dadurch bereit die Repressalien des Wettkampf zwischen Gewinnen und Verlieren hinzunehmen.


Man kann es schon fast als Ritual bezeichnen. Wird das Verlieren der Massen in dieser Wertschöpfungslehre zu offensichtlich, füllen sich die Straßen mit bildwütigen Gerechtigkeitsfanatikern, die nicht anderes wollen, als ein bisschen zu gewinnen und das Verlieren in das nächste Land, die nächst untere Gesellschaftsschicht oder auf das nächste Kontinent zu verschieben.


Nein, der Mensch lernt nicht aus seinen Fehlern und auch nicht aus seiner Vergangenheit. Er lebt in dem Wahn, etwas Ungerechtes, das vom Armutsgefälle lebt, zu Verbessern und das ist schlichtweg nicht möglich.


Es muss ein neue Wertelehre mit einem neuen Basiswert her, der Wertschöpfung nicht mehr für das Zusammenleben der Menschen nötig macht. Dies Umkehrung der Wert, muss all das, was heute mit Gesetzen, Steuern und Beschlüssen ausgeglichen werden soll, asozial machen. Wer auf dem Rücken der anderen sich selber und alleine zu Reichtum bringt, sollte nicht mehr als Held gefeiert werden, sondern als Antivorbild.


Die Menschheit folgt heute noch diesen falschen Träumen und Helden, weil sie den Urgrund all unserer rationalen Entscheidungen noch nicht erkannte und als FALSCH akzeptiert.



Mittwoch, 5. Oktober 2011

Sparen ist auch WERTSCHÖPFUNG

Psycho-Obama holt wieder aus. Nach "YES we CAN", produziert sein PR-Team, einen demütigen Underdog, dem Mitleid entgegen gebracht werden soll. Der Polit-Star , der in Berlin von Hunderttausenden in Berlin euphorisch bejubelten wurde, kommt diese Mal als Leiden Christi auf die Politbühne. Gegeißelt und geschunden, die Dornenkrone tief in die Stirn gepresst, bereit die Sünden der Welt zu tragen.

Es ändert nichts. Die Welt ist pleite. Sie hat sich in ihrer Gier gegenseitig aufgefressen und schon längst in den Schwanz gebissen

Eine Mörderin, die dann doch keine ist, verdient ohne Scham 23 Millionen Dollar, am Tod eines jungen Mädchens. Kein Wort der Entschuldigung an die Eltern der Toten, schließlich ist das ihr verdientes Kapital, für das sie unschuldig vier Jahre im Gefängnis saßt. Setzt sich nach ihrem Freispruch in Italien ungeniert in die USA ab und wird dort wie ein Superstar empfangen. Ja das ist die Moral des Wertschöpfers. Die Auslegung von gerecht und ungerecht - von gut und böse - von sein oder nichtsein.

Wir sind alle Ereignisjäger. Jeden Tag aufs neue will jeder wissen und bestätigt bekommen, wie schlecht die Welt ist und giert doch nach dem einem Funken Hoffnung, der irgendwo sein muss, damit es weiter geht - eben nach einer Lösung, doch nicht in der Armut zu enden.

Was den Menschen in der Matrix hält

Die Matrix lässt sich nicht 30 Sek. begreifen und nicht in 5 Min. erklären. Was Jahrtausende als richtig anerkannt ist, ist nicht mit ein paar Parolen wie: "Der Mensch muss sich selber ändern...." erklärt. Das sind hohle Worte. Wäre es so einfach, hätten wir diese Probleme nicht.



Unbemerkt von den Massen, sagte Merkel, Griechenland ein Konjunkturpaket zu. Griechenland soll für Deutschland Sonnenstrom produzieren. Die Solarförderung geht damit nach Griechenland. Jetzt kann sich der neidische Deutsche, ins Fräustchen lachen. Bereits Anfang vor Jahren wollte ich verklären, wie Produktivitätsumverteilung innerhalb Europas funktionieren wird. Deutschland ist die Fabrikhalle der Welt, unterhält mit seinen Rohstoffeinkäufen nicht erst seit der Krise die Welt in Schwung, sondern seit Beginn der Industrialisierung. Deutschland ist ein Habesnichtsland - ich wiederhole noch einmal ein - Habenichtsland. Es verfügt nicht über so viel Rohstoffe, dass es damit Handel - eben Wertschöpfung - betreiben könnte, muss aber sein Millionenvolk in Arbeit halten, damit es sich ernähren kann.

Wer heute davon träumt, der deutsche Binnenmarkt, könne mit seinem Konsum einen Weltmarkt ersetzen, ist eben ein Träumer. Mir liegt es fern die Ereignisse emotional zu bewerten. Ich will meine Videos nicht als Kritik an Politik und Mensch verstanden wissen, sondern mein Anliegen ist, die Systematik, die Matrix und die Entscheidungsfindung aufzuzeigen. Die Aussichtslosigkeit darzulegen.


Es wird keine Änderung in dieser Wertelehre geben, die Abhilfe schafft. Es ist unmöglich. Ein Ungleichsystem, das von seiner Ungleichheit lebt, kann nicht gerecht werden, egal wie viele Gesetze und Maßnahmen ergriffen werden, um Gleichheit zu erzwingen. Wertschöpfung braucht Ungleichheit, sonst kommt es zu Stillstand. Und selbst der Stillstand ist in dieser Wertelehre genauso tödlich wie der Betrieb des Systems.

Der Mensch will sich nicht nur von dieser Wertelehre trennen, er kann es nicht. Er ist so tief mit ihr verwurzelt. Er ist es selber, bis in die letzte Zelle seines Körpers. Er begreift das Wertesystem als etwas unumstößliches, als natürlich. In vielen Videos versuchte ich auf alle möglichen Wegen zu erklären, dass der Urgrund, der Urwert geändert werden muss und zeigte damit auf die Leistung. Doch der verzweifelte Mensch kann nur in der Wertschöpfung denken. Er kennt es nicht anders. Er ist der Affe im Käfig, der keine Ahnung von Leben und Werte hat. Rede ich über Werte - denkt jeder sofort an Moral. Gebe ich den Beweis dafür ab, dass die Moral ein Teil der Wertelehre ist, wendet man sich angewidert ab, denn es gehört zur guten Note moralisch zu sein. Deshalb wird immer und immer wieder die Wertelehre gelebt, weil der Mensch Moral haben will. Eben den imaginären Wert, der ihm solange eingeprügelt wurde, bis er es als natürlich empfand.

Ohne Moral funktioniert dieses Matrix gar nicht. Deshalb will jeder immer mehr Moral, das ist die Wertschöpfung des kleines Menschen, wenn er Hungerangst hat. Wir pflegen das Elend und das Leid, mit Moral. Keiner will es abschaffen. Das ist Wertelehre. Es soll lediglich ertragbar sein. Das ist Nächstenliebe und das ist Moral oder nennen wir es Gewissen. Ein und das Selbe. Der eingebaute Bremsklotz, dass diese Wertelehre nicht sofort wieder an die Wand fährt. Mit Moral, Tugend und inneren Werten, wird sich also nur der Aufprall etwas lindern, aber das ist doch keine Änderung und schon gar keine Lösung.


Der Mensch ist nicht fähig sich etwas zu denken, das fern ab der heutigen Wertelehre ist und auf der Leistung des freien Menschen als Urgrund aufbaut. Er erkennt die sich daraus ergebenden Strukturen nicht...  - erkennt die Umkehrung nicht - weil es dafür keine Worte gibt.

Erfinde ich neue Worte, muss ich sie doch wieder mit den alten erklären. Also hat Platon RECHT, wenn er sagte:
Wer sich aufmacht, mit Worten die Dinge zu erklären, für die es gar keine Worte gibt, ist ein IDIOT. Der Mensch muss es selber sehen.

Ich machte mich zum IDIOTEN, weil ich glaubte, der Mensch kann denken.



Es wird keine Lösung und keine Umkehrung der Werte geben, weil sich keiner bewegen will, sondern nur bewegt werden will.


Warum kann der Mensch sich die Leistung nicht als Grundwert denken?

Der Mensch empfindet heute die Leistung als Wert schaffend, weil sie entlohnt wird. Das macht sie nicht zu einem Wert, sondern den Menschen zu einem Sklaven.


BLABLABAL
Wiederholung
Wiederholung
Wiederholung

Was nicht sein soll, darf nicht sein. Der Mensch will doch nicht ändern, er will nur wieder besser leben als jetzt und die Zukunft soll noch mehr Luxus versprechen. Mit solchen Gedanken wird die Welt sich nie wandeln. Jeder will nur Wert schöpfen, aber nicht abschöpft werden. Das geht nicht!!!! Egal wie moralisch angeblich jemand ist. Er bleibt ein Abschöpfer ein Ausbeuter, egal wie human es ist und egal wie hoch er die Menschenrechte hält. Er ist und bleibt ein Wertsystemiker.

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Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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