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Mittwoch, 30. November 2011

Dollarflut: Das letzte Aufbäumen?

Vor einigen Tagen kaufte die EZB noch Staatsanleihen von über 300 Mrd. Euro auf. Hauptsächlich von den offiziell angeschlagenen Staaten war zu hören. Im Gegenzug sollten die Banken diese wieder zurückkaufen, aber einige hielten sich nicht an die Abmachung. Lediglich ca. 190 Mrd. flossen zurück an die EBZ. Auf dem Rest blieb sie sitzen. Der Wirtschaft selber werden diese Maßnahmen nicht wirklich helfen. Wir müssen unsere Ordnung der Dinge grundsätzlich infrage stellen. Eine freie Menschheit kann es nur geben, wenn wir aufhören Menschen in Rentabilität zu denken und mit ihrer Leistung Wertschöpfung am eigenen Eigentum zu betreiben, den EIGENTUM ist DIEBSTAHL - es hört nicht auf Diebstahl zu, nur wenn man es gleichmäßig an alle verteilt oder andere Möglichkeiten sucht, Gewinne wieder zurück in die Massen zu verteilen. Unser Tauschmittel basiert auf dem falschen Grundwert EIGENTUM, aus diesem Grunde kommt es immer zu diesen Ungleichgewichten, weil es den Menschen zu Konkurrenz und Wertschöpfung treibt. ( Siehe Wertelehre und Leistungsgedecktes Geld). 

Die heutige "Dollarschwemme" (30.11.2011) gab es bereits im Oktober 2008. Damals öffneten sich auch die Geldschleusen. Es gab Dollars für die angeschlagenen Banken, so wurde es damals formuliert. Heute ist es angeblich ein Segen für die Wirtschaft. Heute herrscht wieder die gleiche Situation wie damals. Keiner will dem anderen mehr Geld leihen. S & P stufte Banken auf der ganzen Welt herab. Die meisten der betroffenen Banken kommen aus den USA und aus Europa. Eine Stufe schlechter bewertet werden unter anderem die großen US-Banken Citigroup, Wells Fargo, Goldman Sachs, Morgan Stanley, JPMorgan und Bank of America, die britischen Banken Barclays und HSBC sowie die UBS aus der Schweiz. 20 Ratings behielt S&P bei, höher eingestuft als bisher werden nur die beiden chinesischen Bankriesen Bank of China und China Construction Bank. S&P veränderte auch das Rating der Deutschen Bank leicht. Der Ausblick für das „A+“-Rating, das im Vergleich zu anderen deutschen Banken solide ist, sei negativ, das Rating somit gefährdet, teilte S&P mit.

Das ging im DAX-Feuerwerk unter. Lediglich die gesunkene Arbeitslosenquote in Deutschland drang durch.

Europäische Banken hatten offensichtlich einen Dollarnot stand. Amerikanische Anleger zogen sich vom europäischen Markt zurück; auf der Gegenseiten vergaben die europäische Banken Kredite in Dollar, die sie nicht haben. Dieser Engpass wird nun gestopft. Vermutlich mit SZRs (Sonderziehungsrechte). So gelangt Zentralbankgeld direkt in den Markt.



Mit SZR teilt der IWF Ländern Sonderziehungsrechte von Devisen zu. Seit 1971 sind im SZR-Währungskorb nur noch US-Dollar, Euro, Pfund-Sterling und Yen enthalten. Um genau diesen Währungskorb ging es beim letzten G20-Treffen. China bzw. die BRIC-Staaten fordern schon lange eine Neugestaltung der Zusammenstellung der SZR. Sie könnten am Ende als neues Zahlungsmittel für den Rohstoffaustausch dienen, wenn eben alle Währungen entsprechend ihrer wirtschaftlichen Gewichtung enthalten wären. Das wäre die endgültige Entkopplung der Weltmärkte vom Dollar.

SZRs stellen ein Guthaben gegenüber dem IWF dar. Sie stellen einen Teil der Währungsreserven der Länder dar. Mit SZRs können Länder, die in Devisenschwierigkeiten sind, ihre Gläubiger bedienen. Mitgliedsländer müssen die SZRs als Zahlungsmittel akzeptieren. (Ob sie nun wirklich zum Einsatz kamen ist lediglich eine Vermutung von mir, doch letztendlich könnten sie in beliebiger Höhe erzeugt werden). 

Es ist nicht absehbar, wie sich die Regierung aus der Affäre ziehen wollen. Tatsache ist, dass das Finanzmarktsystem mehr und mehr in sich zusammenbricht. Vergleiche ich es mit den Abläufen von 1929, wäre 2012 der tatsächliche Crash zu erwarten; mit großen Bankenpleiten und den tatsächlichen Tiefstständen der Börsen. Es ist nicht zu erkennen, dass beim Zusammenbruch im 21. Jh. auch nur ein Handschlag anders vorgegangen worden ist.

Tatsache bleibt nach wie vor: Wer über eine Währung verfügt, die nicht mehr glaubwürdig ist, erhält in naher Zukunft keine Rohstoffe mehr, die seine Wirtschaft verarbeiten könnte. Das löste damals die berüchtigte Verelendung aus. Es gilt auch zu berücksichtigen, dass in der Zeit von 1929 der Informationsfluss nicht in dem Tempo von Statten ging, wie heute. Das erzeugt in der heutigen Zeit den Eindruck, es sei alles anders. Auch damals stiegen die Börsen.

Der nächste Schritt wäre der Protektionismus, der zum Teil bereits gegen die Rohstoffländer angewendet wird, wenn sie sich nicht den gültigen Marktgesetzen unterwerfen und internationale Verträge akzeptieren und damit ihre Eigenständigkeit aufgeben.

Das alles wird aber den Zusammenbruch nicht verhindern. Sie werden heute bereits nach den neuen Geldmarktregeln suchen und beraten, die sie nach dem Chaos errichten werden. Ich persönlich gehe davon aus, dass sie eine Art Tauschmittel für das Humankapital entwickeln werden, das es vom Erwerb von Rohstoffen abschneidet. Cradle to Cradle, sowie Visionen über Minutos oder ähnliche Modelle von Regiogeld, die an das fliegende Rad aus China erinnern. Zwar war damals das fliegende Rad entwickelt worden, um die kaiserliche Steuer zu umgehen.

Doch diese Thema hab ich schon mehrfach ausgeführt.

http://www.bis.org/press/p090629_de.htm

BIZ-Jahresbericht: Von der Rettung zur Reform – die Gratwanderung vor uns
29. Juni 2009

In ihrem heute veröffentlichten 79. Jahresbericht wirft die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) einen Blick auf die Gratwanderung, die aus der Finanzkrise herausführt. Der Bericht betont die Notwendigkeit eines klaren Augenmerks auf mittelfristige Ausrichtung und auf Tragfähigkeit bei der Ausgestaltung wirtschafts- und finanzpolitischer Maßnahmen.

Die Krise hatte sowohl makro- als auch mikroökonomische Ursachen: umfangreiche globale Ungleichgewichte, eine lange Phase niedriger Realzinsen, verzerrte Anreizgefüge und unterschätzte Risiken. Einige Märkte versagten, und die Regulierung vermochte den Aufbau einer übermäßigen Fremdfinanzierung nicht zu verhindern.

Im September und Oktober 2008 verschärfte sich die Finanzkrise, sodass sich die geld-, fiskal- und aufsichtspolitischen Instanzen gezwungen sahen, sowohl ihren Kampf für die Wiederherstellung eines soliden Finanzsystems auszuweiten als auch den Gefahren für die Realwirtschaft entgegenzutreten. Die ergriffenen geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen sind hinsichtlich ihrer Bandbreite wie auch ihres Umfangs beispiellos.

Dennoch sind die Bilanzen vieler Finanzinstitute nach wie vor nicht saniert. Hier sind weitere Maßnahmen erforderlich. Ein solides Finanzsystem ist eine zwingende Voraussetzung dafür, dass expansive Maßnahmen wirklich greifen können und es zu einem stabilen langfristigen Realwachstum kommt. Wie im Jahresbericht vermerkt, ist es unabdingbar, dass die staatlichen Stellen die Sanierung des Finanzsystems in Angriff nehmen und konsequent umsetzen. Die Entscheidungsträger sollten ferner darauf achten, nicht in Finanzprotektionismus zu verfallen – zuweilen die unbeabsichtigte Folge von nationalen Stützungsmaßnahmen für den Finanzsektor –, denn dies würde Wachstum und Entwicklung bremsen.

Die Durchführung der Sanierung ist eine komplexe, risikobehaftete Aufgabe. Die Maßnahmen sollten einen geordneten Anpassungsprozess unterstützen, nicht behindern. Es muss ein ausgewogenes Verhältnis zwischen kurzfristiger Ankurbelung und klar formulierten Strategien zur Rücknahme der Maßnahmen gefunden werden, damit die langfristige Tragfähigkeit sichergestellt ist. Ein Schrumpfen des Finanzsektors muss zugelassen werden, während die Kreditnehmer ihre Schulden verringern. Und es muss eine Neuausrichtung der Produktionsstrukturen gefördert werden: weg von rein export- bzw. schuldeninduzierter Expansion und hin zu ausgewogeneren Wachstumsmodellen.

Der Staat und der private Sektor müssen gemeinsam am Aufbau eines widerstandsfähigeren Finanzsystems arbeiten. Um die durch die Krise vielerorts aufgezeigten Schwachstellen zu beseitigen, müssen die Systemrisiken in all ihren Formen erkannt und entschärft werden. Dazu ist ein systemorientierter Aufsichtsansatz erforderlich – seit vielen Jahren ein Kernthema der Arbeit der BIZ. Guillermo Ortiz, der Vorsitzende des BIZ-Verwaltungsrats, hielt fest, dass diese Arbeit international koordiniert werden und eine große Zahl von Ländern einbeziehen müsse. Im Besonderen werden Gremien mit entsprechender Erfahrung – wie beispielsweise das Financial Stability Board und die normgebenden Ausschüsse – eine führende Rolle spielen müssen.

Im BIZ-Jahresbericht wird argumentiert, dass Finanzinstrumente, Finanzmärkte und Finanzinstitute allesamt der Reform bedürfen, damit ein wirklich robustes Finanzsystem entsteht. Für die Finanzinstrumente heißt dies: ein Mechanismus, der ihre Sicherheit abschätzt, der nicht alle Instrumente allen zugänglich macht und der Warnsignale gibt, wenn Instrumente ungeeignet oder zu riskant sind. Hinsichtlich der Märkte heißt es, dass Handel und Abwicklung vorzugsweise über zentrale Gegenparteien und Börsen laufen sollten. Für die Institute heißt es, dass verbesserte Aufsichtsstandards flächendeckend zum Einsatz kommen und eine systemorientierte Perspektive eingenommen wird. Vor allem aber müssen die Regulierungs- und Aufsichtsinstanzen ihre Tätigkeit auf das System als Ganzes ausrichten. Wenn der Stabilität des Finanzsystems ebenso viel Gewicht beigemessen wird wie der Solidität jedes einzelnen Instituts, würde dies die Wahrscheinlichkeit gleichzeitiger Ausfälle mindern, die sich aus zusammenhängenden Engagements ergeben, und gleichzeitig würde es den prozyklischen Charakter des Finanzsystems mäßigen. In seiner heutigen Ansprache unterstrich BIZ-Generaldirektor Jaime Caruana, dass es mehrere Vorhaben gibt, um den systemorientierten Ansatz in die Praxis umzusetzen, unterstützt durch den inzwischen erreichten internationalen Konsens in dieser Frage. Die BIZ ist an all diesen Initiativen beteiligt.

Aber eine bessere Regulierung allein genügt noch nicht. Die Wirtschaftspolitik kann und muss das Ihre zur Förderung der Finanzstabilität beitragen. Entsprechend muss die Geldpolitik Vermögenspreis und Kreditbooms vermehrt berücksichtigen, und die Fiskalpolitik hat auf mittelfristige Haushaltsdisziplin und langfristige Tragfähigkeit zu achten.

Der 79. Jahresbericht wurde der heutigen ordentlichen Generalversammlung der BIZ in Basel, Schweiz, vorgelegt. Diese wurde von Guillermo Ortiz geleitet. In ihrem Jahresabschluss weist die Bank per 31. März 2009 eine Bilanzsumme von SZR 255 Mrd. (bzw. USD 381 Mrd.) aus, was einem Rückgang von SZR 56 Mrd. gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Reingewinn beläuft sich auf SZR 446 Mio. (USD 666 Mio.), 18% weniger als im Vorjahr. Die Währungseinlagen von Kunden machen rund 4% der weltweiten staatlichen Währungsreserven aus.

Den 55 Aktionärszentralbanken der BIZ wird eine – gegenüber dem Vorjahr unveränderte – Dividende von SZR 265 je Aktie ausgezahlt.

Montag, 28. November 2011

EFSF ist misslungen - von NIX kommt NIX

Die viel beschworene "FEUERKRAFT" des EFSF wird ausbleiben, verlauten die Medien kleinlaut. Die erhoffte Billion bleibt aus. Die wundersame Geldvermehrung durch China ist gescheitert. Die Roadshows in China und Brasilien, den neuen Hoffnungsträger der mittellosen Industriestaaten, muss verheerend ausgefallen sein. Es fand sich einfach kein Dummer, der Europa ohne großartigen Garantien Geld leihen will. Frisches Geld will nun mal Sicherheiten. An dieser Tatsache hat sich trotz Finanzkrise nix geändert.

Eine schmerzliche Erfahrung für den Westen, das den USA auch nicht erspart bleiben wird. Der einzige Ausweg wird wohl sein, dass Europa nun endlich dem Drängen der BRIC-Staaten nachgeben muss und sich vom Dollar als Weltreservewährung lösen muss.

Entsprechende Verhandlung laufen bereits. Eine Tatsache, die den USA nicht gefallen wird. Die ersten Reaktionen donnerten bereits um den Erdball, wurden aber nicht in ihrer Gefährlichkeit wahrgenommen. Amerikanische Truppen werden sich in der Nähe von Asien stationieren. Die alten Bande werden wieder aufgefrischt und Australien bietet den USA einen Stützpunkt.

Wohl gemerkt: Es geht hier um ein neues Welt-WÄHRUNGSSYSTEM und nicht um eine Weltwährung oder gar um ein neues Geldsystem, sondern der Dollar soll als alleiniges, akzeptiertes Zahlungsmittel für den Handelsaustausch abgelöst werden. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um etwas Ähnliches wie SZR (Sonderziehungsrecht), die seit 1969 in Europa gelten.



Damit würden sich die BRIC-Staaten endlich durchsetzen und könnten so den Dollar umgehen, der ihnen wie ein Klotz am Bein klebt. Der Dollar könnte so im internationalen Handel massiv an Wert verlieren. die verbliebenen Dollar könnten dann fast nur noch ausschließlich in den USA verkonsumiert werden. Die Länder würden nach und nach ihre Dollarreserven auflösen. Das hieße in den USA gegen Dollar einkaufen und in anderen Währungen verkaufen. Plötzlich fände sich die USA im eigenen Währungskrieg, den sie momentan noch gegen andere Nationen einsetzt. Daher ist es verständlich, dass das US-Militär in Asien stationiert wird. Der Angriff gegen Pakistan verwundert somit auch nicht mehr. Es ist eine Provokation gegenüber China.

http://politikprofiler.blogspot.com/2009/04/szr-als-leitwahrung-anstatt-dollar.html
Donnerstag, 23. April 2009
SZR als Leitwährung anstatt Dollar

Experten fürchten um die Stabilität des Dollars und sehen ihn nicht mehr den Aufgaben einer Leitwährung gewachsen. Schon 1969 wurde die Kunstwährung SZR vom IWF ins Leben gerufen. Dieser soll nach Ansicht von China und Russland, die übrigens die meisten US-Staatsanleihen halten, als neue Leitwährung eingesetzt werden. (TAZ 16.04.09)

http://www.welt.de/print/wams/politik/article13700699/Euro-Rettung-Angriff-auf-die-Bundesbank.html
Bei den Verhandlungen in Cannes ging es um die sogenannten Sonderziehungsrechte (SZR), eine Art Ersatzwährung des Internationalen Währungsfonds (IWF). Diese SZR sind Ansprüche der Staaten an den IWF; sie sind bares Geld wert. Die SZR werden von Staaten gehalten oder von deren Notenbanken. In Deutschland liegen sie bei der Bundesbank. Sie gehören wie der Goldschatz im Wert von rund 130 Milliarden Euro zu den ureignen Währungsreserven.

S21: Der Filz gewinnt mit Unterstützung der SPD

Der Filz gewinnt, welch ein Segen für die Schwarze SEELE! Nun jubelt der Fanclub über seinen Sieg gegen die Wahrheitssager. Es kann doch nicht sein, dass man das Kind beim Namen nennt und den Klüngel von Wirtschaft und Politik öffentlich benennt. Das ist so, als ob man nachweist, dass die ganze Bundesliga ein FAKE wäre. Die Nation wäre um ihr Wochenende betrogen.  

Mir sagte einer,  die Demokratie hätte gesiegt und ich solle zurück in mein Erdloch kriechen. Jetzt weiss ich, was Demokratie bedeutet. Der Masse wird eine Meinung einfach per Abstimmung aufgezwungen. Auf deutsch heißt das: Halt die FRESSE ... jetzt ist es verboten die Wahrheit zu sagen. Die Demokratie bestimmt so! Ich werde auch nach der Abstimmung ein Gegner dieses Projektes sein. Bis heute bin ich kein Befürworter des CDU-Spendenskandals, obwohl er längst unter den Teppich gekehrt ist.




Der ESM ist vom DEUTSCHEN verpönt, doch Stuttgart 21 beweist, jede sinnlose Geldverschwendung lässt sich mit dem Versprechen von neuen Arbeitsplätzen und Wohlstand erkaufen. Heute verspricht der politische FILZ eben Arbeitsplätze mit dem Bau von Bahnhöfen, anstatt Autobahnen.

Das ganze erinnert an den grandiosen Wahlsieg der FDP. Von den überschwänglichen Siegern hört man heute längst nix mehr. Es ist fast so, als ob sie keiner gewählt hätte!!! Die langen Gesichter sitzen aber immer noch an den Stammtischen und haben heute endlich wieder ein Genugtuung erhalten. Das ist Balsam für die verletzte Seele des überzeugten Parteifans. Eigentlich könnten auch Fußballclubs bei der nächsten Bundestagswahl antreten.

Der Fisch stinkt nicht vom Kopf, sondern ist durch und durch verdorben; gierig und rechthaberisch. Die Demokratie hatte längst ihren Adelass. Ihr Blut ist ersetzt durch den Fluss des Geldes. Heute ist die Demokratie ein bequemes Mittel populäres Geldgierdenken, als freie Willensäußerung durchzusetzen. Selbst die SPD macht sich zum Sklaven der Fiskalrechnung: 4 Mrd. investieren und 500 Millionen als Steuern zurück erhalten. Das ist politisches Wertschöpfen. Der neue Starke Staat ist da. Er setzt gemäß dem voluntaristischem Prinzip, dem ein Grundwert - die Vermehrung des Eigentums - zu Grunde liegt, jeden wirtschaftlichen Willen als freie Willensentscheidung der Demokratie um.

... und der Stuttgart 21-Befürworter darf in 20 Jahren "seinen" schönen Bahnhof bestaunen, der ihm nur gefühlt gehört. Er wird bis dahin längst einem privaten Investor für "en Apppel und en Ei" verkauft sein - schließlich ist eine Bahn im Staatseigentum, wettbewerbsverzerrend. Letztendlich gilt nach wie vor, die Demokratie stimmt ab, die Wirtschaft kassiert.

Samstag, 26. November 2011

Der Systemmensch und wie er Moral lernt

Driftwood



Problemjugendliche - als solche von ihren eigenen Eltern entlarvt. Sie schicken ihre Kinder als Vorbeugung in private Erziehungsanstalt. Die Story des Films ist für mich zweitrangig. Jeder Film braucht eine Story, um vom eigentlichen Inhalt abzulenken. So läuft die alltägliche Gewalt plötzlich als Horrorfilm.

Das Kernthema dieses Film ist, wie die Jugendliche zu angepaßten Wesen werden, die sich an die Gesetze/Regel der Anstalt halten. Diese Anstalt sieht ihre Aufgabe besser Menschen aus diesen Jugendlichen zu machen; ehemalige Heimbewohner werden zu skrupellosen "Erziehern"; Zimmergenossen zu Züchtigungsinstrumenten, denen Strafe droht, wenn sie sich nicht an der kollektiven Prügelstrafe beteiligen. Am Ende befreit wiederum die Gewalt und eine erstarkte Moral, die Gewalt als Mittel zum Guten rechtfertigt. Doch was zwingt den Menschen immer wieder zu diesem letzten Mittel der Ausweglosen zu greifen? Es ist immer und immer wieder das Recht auf Eigentum und Gewinn/Wertschöpfung.

Es stellt sich immer die Frage nach RECHT und UNRECHT; nach Moral und Amoral; um Gewalt oder gerechte Bestrafung; Manipulation; um Täter, die Opfer sind, aus Gehorsamkeit und dem Einhalten von Regeln.

Wagner - das BILDSCHANDMAUL - stellt die Frage: Wer macht unsere Kinder zu Verbrechern? Die Eltern, die diese angeblichen Verbrecher - unsere Jugendliche - erzogen haben, sitzen in verantwortlichen Positionen; sie interagieren so in ihrer Verantwortung wie Erzieher, die mit Bestrafung und Zucht und Ordnung, bessere Menschen - Systemmenschen - erzeugen wollen.

Jeder will seinem Kind alles ins Leben mitzugeben, um in diesem Raubtierkapitalismus zu überleben. Unsere Gesellschaft unterscheidet sehr prägnant zwischen körperlicher und seelischer Gewalt. Seeliche Gewalt - Mobbing - gilt, so lange es nicht als solche erkannt wird, als Stärke und Führungsstärke; nur wer Prügel ist als Gewalttäter in unserer Gesellschaft entlarvt.

Systemzwang gilt als natürlich, doch die Prostituierte gilt als moralisch verwerflich.


Das Schachbrett in unserem Kopf ergibt die Regeln


Unsere schöne Realität kann als Schachbrett brachtet werden. Der freie Wille besteht lediglich darin sich für SCHWARZ oder WEISS zu entscheiden - eben Pest oder Cholera. Das große Arrangement aller Beteiligten ist: Einer muss verlieren; die Hoffnung besteht darin, bei den Gewinnern zu sein. 

Daher gibt es vor Spielbeginn immer die heißesten Diskussionen auf welche Seite man sich schlagen will. Jeder fühlt sich bereits als Gewinner und hofft: Je weniger sich für die andere Seite entscheide, desto schnell wird das Spiel für uns gewonnen. Das ist Meinungsbildung der Massen.

Wer außerhalb des Schachbettes denken will, ist im OFF - im Nirwana - denn der gebildet Mensch kann sich sein Leben und seine Gesellschaft ohne Brettspiel als Denkmuster nicht vorstellen. Selbstverständlich existieren noch andere Varianten des Brettspiels, wie das asiatische Go. Hier wird ebenfalls ein Sieger ermittelt, aber nicht vernichtetend geschlagen wie im Schachspiel. Es geht darum die Größe des eigenen Spielfeldes auszuweiten und den Gegenspieler handlungsunfähig zusamchen, indem er eingekesselt wird. Die Spielwelt (unsere moderne Welt der Hochkultur) bleibt daher immer aufgeteilt,umkämpft und einem höheren Gehorsam unterstellt, der nicht der Gesamtheit der Menschheit dienen will, sondern nur den Spielregeln für das Brettspiel.

Grundlegen ist also zu fragen, braucht die Menschheit, um gemeinschaftlich existieren zu können, ein Spielfeld, das mit Regeln immer zu einem Verlustgeschäft für einen Teil, der Teilnehmer führt? Im Schach selber finden wir uns hierarisches gesellschaftliches Denken wieder. Jeder Figur stellt in sich selber einen Wert für die Verteidigung des Königs dar, der nichta anderes kann, als von einem Feld zum anderen zu hüpfen. Die freiwillige Verteidigung und Opferbereitschaft seiner "Armee" ist grundlegende Voraussetzung für dieses Spiel. Steht aber in keiner Spielregel. Sie wird einfach praktiziert, weil es unserem anglichen naütrlichen Denken entspricht  - denn wer sich für die Pest entschiedet, wird diese bis zum bitteren Ende verteidigen - für seine freiwillig gewählte Überzeug angeblich freiwillig sterben, obwohl es nur eine Spielregel in unserem Kopf ist. Die Gegenseite denkt genauso, denn es geht um alles - um das Recht zu Leben. Das ist unser Leben. Vielen erscheint diese Spiel längst sinnlos. Sie wollen nicht mehr Bauer sein, sondern Springer; Dame oder Turm; und der Turm findet sein Dasein mehr als langweilig und wäre lieber Springer. Man einer träumt, König zu sein.

Im Go-Spiel gibt es dagegen keine hierarchischen Rangfolgen der Spielsteine. Sie sind alle gleich viel wert. Ihre Wichtigkeit entwickelt sich im Spiel. Vielleicht erschließt sich so manch einem die asiatische Vorstellung von Gemeinschaft und doch unterliegen auch sie dem Gewinn und Verlieren wie wir - lediglich die Art und Weise - der Weg - zum Ziel ist anders - aber das Ziel ist das gleiche wie bei uns hier im Westen.

Der Mensch denkt sich die Welt, das Leben eben nur als Brettspiel. Da ist die Vorstellung von großen Marionettenspieler und Schachspielern nicht weit. Doch im echten Leben, entscheiden diese Spielfiguren - also auch jeder kleine Mensch -  freiwillig im Determinismus der gelten Spielregeln für dieses Brettspiel. Sie sind verinnerlicht. Sie kennen nur ein Ziel - den SIEG, um die Vormacht auf dem Spielbrett - wie ein Spermien, das seine Eizelle sucht.

Würden die Bauern aus ihrer Verteidigung für den schwarzen König ausbrechen und sich für den weißen König entscheiden, ändert sich lediglich der Spielverlauf zu Gunsten des weißen Königs. Die Spielregeln selber und das Feststellen eines Verlierers wird aber nicht aufgehoben oder gar beigelegt. Das Schachbrett dominiert und suggeriert nur einen freien Willen, weil seine Spielregeln als natürlich anerkannt werden - doch in Wahrheit erzeugen sie einen künstlichen freien Willen, der zur Selbstzerstörung im Überlebenskampf auffordert. Eine freie Marktwirtschaft wäre also ein Schachbrett, auf dem jeder, jeden schlagen kann, um zum Vorteil zu gelangen. Einige werden sich wieder zu kleinen Gruppen zusammenschließen, um gemeinsam für eine Sache zu kämpfen. Das Hamsterrad ist also noch voll intakt. das Gewinn und das damit zwingend notwendige Verlieren werden als Marktgesetze immer noch freiwillig anerkannt.

Wie also soll die Menschheit sich ein Leben ohne Spielbrett vorstellen, auf dem ausgemacht wird, wer zu verlieren hat, damit der andere angenehm leben kann?

Das heutige Wirtschafts- und Gesellschaftssystem ist also lediglich ein Brettspiel. Der freie Wille, der Voluntarismus, ist lediglich sich freiwillig an die Spielregeln zu halten und zu entscheiden ober der Springer vor oder zurück geht, im Strategiespiel. Würde er sich plötzlich kreuz und quer über das Schachbrett hüpfen wie es ihm paßt, wäre das Spiel zerstört. Die Sinnlosigkeit des Gewinnens und Verlierenmüssens erkannt, doch dann wäre es kein Voluntarismus, sondern wirklicher freie Wille der anscheinend sinnlos ohne Regeln ist.

Würde sich daher die Menschheit auf ein Leben außerhalb des Schachbrettes einigen, ergäbe sich ein Zusammenspiel ohne feste Regeln, aber mit dem Ziel des gemeinsamen Überlebens. Das Eigentum, auf einem Spiel stehen zu dürfen, wäre nicht mehr wichtig. Man wäre Eins im Überlebenwollen. Die Menschheit hätte plötzlich eine nie dagewesene Kraft, die nicht mehr mit einem selbstzerstörerischen Planspiel vergeudet werden würde.

Der Grundwert wäre die Leistung, die jeder Mensch für das gemeinsame Überleben einbringen könnte. Hierarchiedenken und Rangfolgen erschienen kontraproduktiv, das Vorteilsdenken und Bonidenken, die Gemeinschaft an sich schwächt. All diese Dinge fallen uns aber heute nicht auf, da jeder kontraproduktive Schritt auf einem Schach- oder Gobrett zum Vorteil einem Teil der Menschheit dient, aber eben nicht allen.

Um diesen inneren Konflikt zu unterdrücken erfindet sich der Mensch die Moral. Sie soll den späteren Verlieren zu Gute kommen, damit er sich wieder aufrappelt,  um beim nächsten Spiel voller Hoffnung aufs Neue antreten zu können.

Nun ist unser Schachspiel längst in einem Remis angekommen. König und König stehen sich gegen über und flüchten von einem Feld zum anderen. Im Hintergrund brodelt es in den geopferten Schachfiguren. Sie verlangen nach neuen Spielregeln, damit sie wieder in Aktion treten können.

Das ist immer noch der freie Wille zwischen Pest oder Cholera. Egal wer gewinnt, die Menschheit an sich verliert immer. Ich will mich für keines entscheiden. Ich bin für ein Leben ohne Brett!


Pest:
... auch als schwarzer Tod bezeichnet – eine hochgradig ansteckende, bakterielle Infektionskrankheit. Sie tritt in Epidemien auf und war bereits in der Antike bekannt. Seitdem hat sie unzählige Todesopfer gefordert. Unbehandelt verläuft die Pest in der Regel tödlich. Allerdings sind auch milde Verläufe möglich.
(Quelle: www.onmeda.de)

Cholera:
... eine durch das Bakterium Vibrio cholerae ausgelöste Durchfallerkrankung, die unbehandelt in bis zu 60 Prozent der Fälle tödlich endet.
(Quelle: www.onmeda.de)

GEBT UNS UNSER TÄGLICH SYMBOLBROT

Wahrheiten zur gegenwärtigen Brotkultur

Viele Kampagnen weisen uns darauf hin, dass Körner wichtig sind - uns gar gesund und vital machen. Das füllt die Bäckerei und steigert den Umsatz. Das Geschäft mit der Gesundheit blüht überall. 98 Prozent aller Bäcker stellen fleißig ihr Sortiment aus den bunten Katalogen der Fertigbackmittel zusammen und greifen zu den entsprechenden wohlfeilen Hilfen aus Chemie und Biotechnologie. – Jeder weiß es, (fast) jeder nimmt es, nur gegenüber dem Kunden schweigt die Branche wie ein Grab. – Lüften wir es für einen Moment. Dagegen werden die Fertigbäckerei in den Discountern verteufelt, obwohl sie mit den gleichen Mitteln arbeiten, wie die Handwerksmeister. Wie sonst käme das üppige Angebot unserer Bäckerei zu Stande.



Leider ein sehr suggestiver Bericht. Am Ende wird total unterschlagen, dass anscheinend 98 % der Bäcker, die Backmischungen verwenden - auch für ihre "gesunden Körnerbrötchen".

Insbesondere wird gar nicht erwähnt, dass die meisten Bäcker Teiglinge verwenden, um die Vielfalt ihrer Verkaufstheke aufzuhübschen. Sie sind also in Wahrheit auch Discountbäcker.

Der heutige Bäcker kommt nur noch selten in die Verlegenheit Backrezepte selber zu mischen. Es ist ein Billiglöhner geworden; geködert mit flexiblen Arbeitszeiten, die ihn noch weniger wert werden ließen. Das Image der Branche ist besser, als das was über die Ladentheke geht.

Der Neoliberalismus ist längst im Urhandwerk angekommen und blendet mit internationalen Werbekampagnen und lancierten Berichten in Zeitungen und Zeitschriften, die Wohlfühlgesellschaft verkünden, wenn man Körner isst.



http://www.haraldlemke.de/lehre/Lemke_Symbolbrot.pdf

Dienstag, 22. November 2011

Stuttgart21: Ja, zum Ausstieg - NEIN stimmt nur, wer keine Ehre hat

Ich bin für den Ausstieg von Stuttgart21. Teufel /Öttinger / Mappus, das CDU-Dreigestirn von Stuttgart 21  log und betrog. Es hatte leichtes Spiel. Ihre Wähler waren keine kritischen Bürger, sondern ein blinder Haufen von Parteianhängern, die niemals hinterfragen. Die CDU war und ist für viele die einzige Partei wie die SED in der DDR. Der Filz stank schon lange von innen heraus. Es half nichts mehr, sich gegenseitig den Pelz zu waschen. Das Volk hatte längst vom Betrug Wind bekommen und schrie es in die Welt hinaus. Nicht einmal Wasserwerfer konnten die Wahrheit aufhalten.

Skrupellos veruntreuten sie Milliarden und stellten Gewinn in Aussicht, die in Wahrheit ein Draufzahlgeschäft sind. Stuttgarts Bürgermeister verweigerte die bürgerliche Mitsprache und die Presse spielte eine parteipolitische Rolle, der sie sich heute nicht einmal schämt. Man bezichtigte die Gegner einfach als Nihilisten des Fortschritts.

Die verantwortliche Bagage ist längst über alle Berge. Entzieht sich ihrer Verantwortung und hinterlässt nicht nur ein Loch in Stuttgart, sondern auch in der Landeskasse. Teufel hält heute Vorträger über Ethik in der Wirtschaft. Öttinger sitzt in Brüssel und Mappus suhlt sich im Schlamm der Wirtschaft.

Was falsch und unter Lügen begann, wird mit einer Volksabstimmung nicht richtiger. Meiner Meinung nach gehört das Verhalten der CDU-Landesregierung vor Gericht. Bewusste Verschleierung und die damit verbundene Veruntreuung von öffentlichen Geldern ist kein Kavaliersdelikt, über das mein einfach hinweg sehen darf. Politik ist kein Bundesligaspiel, denn es mangelt an Schiedsrichtern.

Selbstverständlich fällt es schwer, sich selber einzugestehen, dass man durch seine heiß geliebte Partei, die das christliche Prädikat im Namen trägt, selber zum Deppen gemacht wurde. Doch Sturheit hebt die Schande nicht auf. Es müssen Zeichen gesetzt werden: So NICHT - NICHT mit uns - wir sind doch keine Deppen.

Selbst mit den Kosten für den Ausstieg wollen Sie uns noch anlügen; der Landesregierung verbieten, die echten Zahlen vor der Volksabstimmung zu veröffentlichen. Da ich nur - Gehts noch? Dem Hartz4-Empfänger gönnen sie die Butter auf dem Brot nicht, ihre Kinder schicken sie in alte Schulen und maulen bei jeder Elternversammlung, aber für Stuttgart21 stecken Sie Gelder förmlich in den Reißwolf.

Ja - das ist Parteigefolgschaft wie in alten Zeiten. Man geht durch Dick und Dünn; durch Lug und Betrug, Hauptsache man verliert das Gesicht nicht. Das gilt ganz besonders für die schwarzen Ecken im Ländle. Man denkt nicht und hinterher wars keiner, der seine Stimme abgab. So versteckt man sich in der Masse und in der Wahlkabine zittert die Hand vor Frust und doch hält man dem CDU-Filz die Teure, weils immer schon so war.  Das ist die Ethik der Kirchgänger, die sich jeden Sonntag vor dem Altar versammeln und um Absolution beten. Das ist die Ethik des Geldbeutels und der Unterwürfigkeit.

Stuttgart21 muss ein Mahnmal für missverstandene Demokratie sein. Nur Mut! Gerade die Belogenen und Betrogenen müssen mit Ihrer Stimme für das Kündigungsgesetz ein für alle Mal für Gerechtigkeit sorgen - denn so gehts nicht! So springt man nicht mit Menschen um, die einem das Vertrauen schenken. Wir sind schließlich nicht in der DDR, wo die Partei immer Recht hat, auch wenn sie im Unrecht ist.

Europa muss seine Rentablität unter Beweis stellen - die Gemeinwohl-Ökonomie ist im Anmarsch

Ok - über was wollen wir uns unterhalten… ???


Über die spitzbübischen Banken, die Ratingagenturen oder die Politiker. Der Mensch hört am liebsten: "Das sind alle Betrüger ... und die gehören weg!" - fertig ist die Berichterstattung. Das ganze kann man noch mit Interviewausschnitten würzen, um dem Empörten Salz in die Suppe zu geben. So erlebt sich der Politkritiker am Liebsten - das erhöht seinen Blutdruck und befriedet. Man hat für diesen einen Tag wieder einmal einen Schuldigen gefunden, der für all das Böse in der Welt verantwortlich. Sicher wird Frankreich abgestuft - auch Deutschland. Die Staaten sind nicht mehr rentabel - es kommt nicht mehr MEHR raus, sondern die überflüssigen Menschen essen und heizen zu viel.

Kann ein Staat keine Schulden mehr machen, muss er seine Menschlichkeit - seine Solidarität - aufgeben. Das ist der Preis, den der Mensch gerne bezahlt - die Moral kehrt sich - wenn es um seine Butter auf dem Brot geht, schließlich leistet der Hartz4-Empfänger und der Ausländer nix - also braucht er nix - er wir eben so zum freien Menschen in unserer Wertelehre. Unrentable haben nix zu erwarten, nicht einmal Gnade, denn die kostet Geld und wenn keiner mehr Geld hat, wird eben durch Hunger aussortiert - das ist human - eben die Konsequenz der radikalen Menschlichkeit, die sich auf Recht und Gesetz aufbaut.



Sicher wird die EU Steuern erheben, das gehört zum Prinzip unserer Wertelehre, in der wir mit all unserer Vernunft gefangen sind. Worüber regen wir uns also auf? Über unsere eigene Intelligenz und Logik, die uns keinen Ausweg präsentiert, sondern uns lediglich darin bestätigt, dass nichts zu ändern ist - außer wir erhöhen die Moral der Reichen, die freiwillig oder per Gesetz etwas von ihrem Reichtum abgeben - denn das Höllenfeuer und die Qualen nach dem Tod ziehen als Druckmittel nicht mehr.
Das diebische Vorhaben mit dem EFSF ist misslungen. Es finden sich einfach keine Deppen, die Europa Geld leihen wollen ohne volle Sicherheiten. Nun müssen die Eurobonds her ohne diesen Finanzkniff kann Europa keine eigenen Steuern erheben.

Die Politik folgt also blindlings der Wertelehre und stockt im Kampf gegen den Bankrott noch einmal kräftig auf. Gemeinsam sind wir stark ist ihr Motto. Deutschland hängt am Tropf des Exportes und wenn seine Handelspartner mangels neuer Schulden keine Einkäufe mehr tätigen. Der Deutsche stünde plötzlich ohne Arbeitsplatz da.

Raus aus der EU?

Doch noch immer stellt sich sein Verstand quer. Er glaubt sein HEIL im Nationalistischen Denken zu finden. Raus aus der EU und rein in die Kleinstaaterei, doch auch als Kleinstaat braucht Deutschland das Ausland als Abnehmer seiner vielen schönen Produkte - nur wenn die kein Geld haben, wirds auch als Kleinstaat mit D-Mark oder Reichsmark nix mit dem Wohlstand für das fleißige Volk.

Noch krasser ist der Ausblick auf die Rohstoffe, die jede Fabrik braucht, um überhaupt Arbeitsplätze anbieten zu können, damit der fleißige deutsche Arbeiter, schöne teure Produkte daraus machen kann. Ein kleine Land mit einer D-Mark, das keine Produkte mehr verkauft, kann sich auch keine weiteren Rohstoffe für die nächsten Produkte kaufen, so mündet auch diese Kleinstaaterei in das Desaster, das uns mit der großen EU erwartet. Das Wirtschaftswachstum wird aufhören und der fleißige Deutsche bleibt ohne Arbeit, verelendet und kann sich letztlich seine Humanität aufgrund mangelnder Rentabilität nicht mehr leisten.

Er verweigert sich der Realität. Er will einfach nicht wahrhaben, dass alle seinen Arbeitsplätze nur solange aufrechterhalten werden, wie der Staat, die Staatengemeinschaft kreditwürdig ist.

... also muss der Kleinstaat Deutschland wie auch die EU ihre Rentabilität beweisen und das geht nur, wenn ein Überschuss an Steuereinnahmen vorzuweisen ist. Deutschland muss also wohl oder übel die Kaufkraft seiner ausländischen Kunden sichern, um nicht selber als insolvent zu erscheinen. Da stellt sich nicht mehr die Frage, welchen Weg man geht, denn alle Wege in der Vernunft auf Basis der heutigen Wertelehre stehen unter der Flagge der absoluten Selbstaufgabe.

Selbstaufgabe auch für Staaten?

Staaten müssen sich also genauso selbst aufgeben, wie das jeder kleine Arbeitnehmer längst tat. Gewerkschaften sind die besseren Unternehmer und jeder Arbeiternehmer ist voller Verständnis für seinen Chef, weil er keine höheren Gehälter und Löhne bezahlen kann - denn jeder weiß aufgrund seiner Vernunft, dass jede gerechte Forderung in letzter Konsequenz den Arbeitsplatzverlust für sich selber bedeutet, deshalb ist die Vernunft das größte Hindernis in der Suche nach Lösungen. Die Vernunft ist das Anpassungsinstrument an die aktuelle Wertelehre. Sie ist unsere heiße Herdplatte, an der man sich verbrennt, also stelle man lieber einen Kochtopf drauf und befüllt ihn ständig mit frischem Wasser bzw. Geld, koste es was es wolle - anstatt den Ausschalter zu drücken - denn diese Wertschöpfung ist Leistungs- also Energieverschwendung.

Unser gesamtes Denken, Handeln und Vernunft ist dem Zwang der Wertschöpfung unterworfen. Selbst der kleine Mensch stempelt sich als wertlos ab, wenn er von Transferleistungen lebt. Er sieht diese nicht als Instrument zur Aufrechterhaltung der Wertschöpfungskette an. Würde heute Deutschland beschließen, sämtliche Transferleistungen zu stoppen, bräche unsere gesamte, geheiligte Wirtschaft mit einem Mal zusammen.

Die Armutsverwaltung Demokratie will noch nicht kapitulieren, wird aber unter dem hohen Druck der Wertschöpfung nach und nach zusammenbrechen, begleitet von der logischen Vernunft, die auf dem Eigentumsrechts als universelles Recht überall auf der Welt gilt.

D. h. die Steuereinnahmen eines Staats werden am Ende ausschließlich noch für die Aufrechterhaltung der Wirtschaft herangezogen und der Bürger mit einem Schweigegeld als BGE gespeist. Die Firmen geben vor für das Allgemeinwohl nützlich zu sein, was dem Prinzip: "Sozial ist, wer Arbeit schafft" entspricht. Die Gemeinwohl-Ökonomie wird als Stiftung daher kommen, wie Thyssen-Krupp oder die Bertelsmann-Stiftung. So fallen keine Steuern mehr an. Die freie Marktwirtschaft braucht keinen Staat, sie braucht lediglich noch eine Polizei und eine Justiz, die überwacht, dass die Marktgesetze eingehalten werden, natürlich auf Kosten der Allgemeinheit, weil Wirtschaft allgemein nützlich ist - das ist der Starke Staat der Neoliberalen - der Libertären, die sich in "Freiwillig Frei" organisieren oder andernorts neoliberale und libertäre Lösungsvorschläge in die Welt posaunen, wie der Rattenfänger von Hameln. Man hört sich was sie sagen, sondern man will verstehen, was man hören will - der Eskapismus funktioniert in unseren Hirnen perfekt. Dazu ist kein TV notwendig. Wir suchen uns ach im Internet nur das raus, was uns gefällt und was angeblich uns einen persönlichen Vorteil - also Wohlstand verspricht. Geht es uns wieder GUT, werden wir auch wieder etwas Gnade in der Welt verbreiten und die Armen speisen.

Da Staat in naher Zukunft nicht mehr als Person fungieren und Schulden aufnehmen können, kommt das Konsumgeld von Prof. Hörmann mehr als gelegen. Da wird dem Bürger einfach ein Minuskonto aufgedrückt - so wird der Staat als Schuldenmacher überflüssig - das gefällt den Libertären. Da bekommt die bürgerliche Pflicht auch ohne Staat einen ganz neuen Anreiz. Er muss Leistung für die Allgemeinheit in der "gemeinnützigen Firmen" erbringen, also in den Stiftungen - wie Thyssen-Krupp oder Bertelsmann. Sein Zubrot wird darin bestehen, die Gemeinnützigkeit der Unternehmen zu erhöhen, die innerhalb ihrer Stiftung die Gewinne verteilen und ein klein wenig an ihre Mitarbeiter verteilen. Ich muss gestehen, das gibt es doch heute schon- die Mitarbeiterbeteiligungen. Den höchsten Bonus gibt es, wenn Arbeitsplätze rationalisieren also zu reduzieren werden, schließlich gibt es das BGE als Minuskonto. ....... der fleißige Bürger kann sich also irgendwann vom unrentablen Bereich wieder in den positiven Bereich seines Lebenskontos arbeiten. Auf diese Art kann noch einmal eine Rentabilität erzeugt werden, wo eigentlich längst keine mehr ist. Würden wir heute die Deutschen Staatsschulden auf des BGE-Konto buchen müsste jeder lediglich ca. 30.000 Euro abzuarbeiten - das ist doch zu schaffen - LEUTE oder nicht! Da spucken wir doch gleich mal in die Hände!!! und erhöhen das Bruttosozialprodukt – upps.. das ist ja dann das Glücks-BIP und das liegt weit über dem Weltdurchschnitt und Deutschland hat wieder Kreditwürdigkeit - da nur glückliche Menschen dort leben.

Wir füllen also den Kochtopf mit unseren letzten Wasservorräten weiter auf, damit uns der Herd nicht um die Ohren fliegt - Dieser Supergau ist die größte Sorge des Menschen, der in der Wertlehre denkt. Für ihn ist es undenkbar, den Herd abzuschalten und ihm dadurch die Gefährlichkeit zu nehmen. Es macht also mehr Sinn, die Allgemeinheit als sinnlosen Wasserträger einzustellen, damit einige ihre Suppe kochen können. Das wir uns als Gemeinnützigkeit verkauft, obwohl es die gleiche Ausbeutung ist - Rentabilität ist nur dann gegeben, wenn er noch Wasser tragen kann bzw. wenn er noch ein Wasserloch findet, das er abschöpfen kann - ist zwar inhuman - aber logisch und vernünftig - wenn man die Wertelehre nicht lassen kann.

Das Problem mit den Rohstoffen

Sie - die Politik und die Wirtschaft - werden in naher Zukunft internationale Organisationen und Verträge erschaffen, die einen Rohstoffabgabeplan enthalten. So kann bequem bestimmt werden, wer wann arbeiten - also essen darf. Das ist der Plan einer globalen Planwirtschaft, mit dem Menschen als Nutzvieh, das rentabel sein muss - ist er das nicht, wird er in die Eigenverantwortung ohne Rechte entlassen. Das ist unsere Zukunft, die wir herbei reden und herbei sehnen - mit allen möglichen und unmöglichen Konzepten. Immer vom Leitsatz: "Du darf nicht stehlen" - voller Ehrfurcht geleitet. So gliedert sich jeder freiwillig in die Kriminalität des libertären Systems aus und die Allgemeinheit hat den größten Kostenfaktor - den unrentablen Menschen - moralisch einfach ausgegliedert. Das sind die freiwillig freien Menschen, die Unmenschlichkeit als Preis für den eigenen Wohlstand als Leistung erbringen.

Es kommt keinen in den Sinn, dass der erste Eigentümer der Welt, der erste Kriminelle war - also der erste Dieb. Nein!!!! Wir schützen sein Recht auf sein Eigentum, weil er es sich redlich erarbeitet hat, mit unserer Leistung, die er aufgrund seines Eigentums aus uns herauspresste. Unser angebliche Freiheit besteht also lediglich darin, die vom Ausgebeuteten zum Ausbeuter aufzusteigen und genau das hält uns in der Vernunft der Wertlehre fest.

Die Erde ist ein autarkes System und der vernünftige Mensch glaubt heute immer noch, es sei rentabler, wenn man dieses System in Einzelparzellen und Eigentum aufteilt - sei es Privat, in Genossenschaften, Staaten oder Stiftungen. Jede Definition von Eigentum hat die Folge, dass ein bestimmter Personenkreis vom Zugang zu diesem Eigentum abgegrenzt ist und nur gegen den Verkauft von Leistung überhaupt in die Lage versetzt wird, am Reichtum der Natur teilhaben zu können - das ist unsere Menschlichkeit.

Ich muss gestehen, diese Menschlichkeit und Gnade widert mich an. Doch es gibt eine Alternative zu dieser Welt.

Alternativlose Lösungen?

Wir bauen Roboter, die all die Drecksarbeit erledigen, für die wir uns längst zu schön sind. Sie erhalten alle eine Teslaantenne und erhalten unendliche Energie. Sie werden sich selber bauen und die dafür benötigten Rohstoffe aus dem Boden wühlen. Wir schaffen uns eben unsere künstlichen Sklaven und erneuern so unsere alte Welt mit einer wundervollen Moral der Menschlichkeit - den Roboter kann man ausbeuten, auseinander bauen, ausschlachten und abschalten, wenn man sie nicht braucht. Der Mensch muss sich nicht mehr als rentabel erweisen, nur noch sein Roboter. Warten wir ab, wann wir anfangen den Roboter des Nachbarn zu klauen, um mehr Luxus zu haben und nicht fragen, wie jeder Mensch einen Roboter bekommt, sonst bricht das ganze Kartenhaus zusammen.

Der nächste guckt in die Natur und sieht ein Wolfsrudel mit Revier. So erklärt er sich das Eigentumsrecht als Bestandteil der Natur. Er vergisst nur dabei, dass Wölfe sich keine Arbeitssklaven gegen Bezahlung halten und dass der Alphawolf die schwerste Arbeit bei der Jagd auf sich nimmt; in keinem Palast wohnt, den ihm seine Untertanen bauen und keine Steuern bzw. Pacht verlangt, weil sie auf dem Boden seines Reviers im Dreck hausen. Vielleicht veranstalten wir in Zukunft Boxkämpfe anstatt, Wahlkämpfe - das würde die Einschaltquoten einer jede WM brechen.

Ja - wir können alles irgendwie doch in der natürliche Tierwelt erkennen und trotzdem eine Grund für Wertschöpfung und Steuern daraus ablesen - aber kein Wolf wird sich den Magen so voll schlagen, dass für die kleineren nix mehr übrig bleibt. Auf packen wir es an!!! Die Wertschöpfung und das Eigentum bleibt an erster Stelle - sie sind natürlich - dann kommt lange nix und erst viel, viel später das menschliche Leben, das dann mit Menschenrechten geschützt ist. So bleiben wir mit unserer göttlichen Natur, die uns dieser Gott verlieh wenigsten immer unterhalb der Insektenintelligenz - denn schließlich ist ein Ameisenhaufen mit Genfutter (je nach Futterart erzeugen sie Arbeiter oder Krieger) höher entwickelt als der Mensch.

... und wenn alles nix hilft, stellt der Mensch plötzlich fest, dass es zu viele Menschen auf dieser Erde gibt, die essen wollen, aber nix leisten.

Mit unserer radikalen Menschlichkeit, die durch Gesetze und Ordnungen manifestiert ist, können wir so jeden unrentablen Menschen, der nichts mehr zu verkaufen oder zu tauschen hat, mit einem reinen Gewissen der Wertschöpfungslehre, verhungern lassen.

Wo befinden sie sich gerade mit Ihrer VERNUNFT?

Sonntag, 20. November 2011

Wertelehre 5: Der rentable Mensch

Wie rentabel sind sie - oder der Mensch als Sache in der heutigen Wertegesellschaft

Rentabilität ist die neue Form des Rassismus. Rentabilität, die als Fortschritt wahrgenommen wird. Jeder wähnt sich sicher, dass Bildung den Wohlstand in der Zukunft bedeutet, d. h. sie müssen ihre Rentabilität für die Wirtschaft durch Bildung erhöhen. Genau diese Kosten soll die Allgemeinheit schultern - das ist unsere Auffassung von Humanität.

Der klassische Rassismus, der sich an Hautfarbe und Religion festmachte, gibt es nicht mehr. Rassismus hat sich genauso globalisiert wie die Wirtschaft auch. Die ehemaligen Dritte-Welt-Länder bieten momentan rentable, also gut ausgebildete Menschen, in Hülle und Fülle an und im Inneren der Nationen werden auf einmal Ungebildete bzw. Niedrigqualifizierte als unrentabel von der Gesellschaft ausgeschlossen.

Hier muss sich die Bevölkerung er noch einem Lernprozess unterwerfen. Die neue Freiheit - der Liberalismus - ist noch nicht überall richtig verstanden worden. Deshalb sollte sich jeder auf seine Rentabilität überprüfen.

Rentabilität für den kleinen Menschen bedeutet, dass er Abstriche in seiner eigenen Bewertung machen muss, damit die Wirtschaft und damit auch der Staat aus seiner Leistung Wert schöpfen kann. Daraus generieren wir, dann zusammen als Demokratie, das was wir Humanität nennen - doch das ist eine falsche Menschlichkeit.

Wir betreiben ein Handelssystem, der guten Sitten - billig einkaufen - teuer verkaufen. Das gilt auch für den Menschen. Natürlich betreiben wir keine Sklaverei mehr, sondern der Mensch verkauft lediglich seine Leistung. Ein echter Sklave wäre zu teuer. Der Arbeitgeber müsste für Kost und Logis aufkommen. Eine seltsame Vorstellung von Freiheit haben wir heute.

Jeder Handschlag muss sich rentieren - also einen Mehrgewinn einbringen - also einen Mehrwert erzielen; davon leben wir, davon finanzieren wir uns, unsere Alterssicherung, unsere Krankenkasse, unsere gesamte Vorstellung von Menschlichkeit. Heute ist selbst Menschlichkeit den Gesetzen der Rentabilität unterworfen. Wirft der Mensch keine Rendite ab, kann er keine Menschlichkeit erwarten. Das ist der Radikalismus (Gesetze und Vorrecht über den Menschen zu stellen) der Menschlichkeit in unseren Köpfen.

Wir bewerten alles und jeden. Spreche ich von der Leistung als Grundwert, kommt sofort die Frage: ... Ja, und welche Leistung ist was wert?" - Jeder will wissen, ob er mehr wert ist als der andere - denn das sind sein Gewinn und Wohlstand mit Ausblick auf Menschlichkeit als Nebenprodukt.


Das einzige was der Politik- und Geldsystemkritiker will ist: Mehr Rentabilität für alle und damit mehr Menschlichkeit. Sämtliche Konzepte spiegeln das wider und münden in einer neuen Gesetzgebung der Umverteilung der Wertschöpfung, zurück an den Menschen. Das sind meines Erachtens Wasserschöpfer, die voller Gnaden versuchen dem verwerteten Menschen ein bisschen Gerechtigkeit wieder zu geben, ohne seine Verwertbarkeit aufzuheben.

Das ist das Prinzip unseres Denkens, Handels und letztendlich unserer wirtschaftlichen Strukturen, in denen die Staaten als Armutsverwaltung ihre Funktion erhalten. Ein Enteignungssystem, das ist nix Neues, .... aber es wird nicht besser, wenn die Enteignungen wieder ein bisschen mehr oder in anderen Formen an die Enteigneten zurück verteilt werden.

Doch der Mehrzahl der Menschen reicht das vollkommen aus. Wir sind lediglich und immer nur bemüht, Substanz/Geld in den Endverbraucher zurückzuführen (BGE), damit auch der Unrentable wieder rentabel wird. Das bezeichnen wir als Gnade z. B. Hartz4 oder ein Bedingungsloses Grundeinkommen.


So sieht unsere gnadenlose Menschlichkeit (Radikalismus der Menschlichkeit) in Wahrheit aus. Sie ist ein Alibi für die Selbstgerechtigkeit des Einzelnen und der Grundstock einer jeden Religion - auch der christlichen Nächstenliebe. So fordert man immer gnadenloser neue Gesetze und Ordnung, die diese Gnade mit Gewalt und Strafe durchsetzen.

Radikalismus will das Vorrecht auf die Macht, um Gesetze zu erlassen, mit denen er bestimmen will, wie Menschlichkeit innerhalb der Wertschöpfungslehre (Wirtschaftswachstumskirche) verteilt und erteilt wird - das ist sozusagen die gesetzlich verordnete Gnade - die früher einfach mit der Drohung des Höllenfeuers herbeigeführt wurde. (Recht und Unrecht)

Verfolgen andere die gleiche Sache, nur auf einem anderen Weg, werden sie unterdrückt und zum Sünder, die bestraft werden müssen. Früher reichte die Drohung mit der Hölle, heute macht es die Gesellschaft durch Ausgrenzung. Dieser radikale Humanismus kommt überall immer wieder hervor gekrochen. Jede Revolution endete im selber radikalen Humanismus, bei dem nicht der Mensch der Wert ist, sondern die neu aufgestellten Regeln sind das Maß aller Dinge.

Gemäß den Verfehlungen gegen über den neuen Regeln wird gerichtet, angeklagt und gemordet. Sei es im Krieg, im Bürgerkrieg oder mit einer neuen Justiz. ... Und doch bleibt die Rentabilität des Menschen als Grundordnung auf der alles andere aufbaut.

Die Leistung als Grundwert, hebt sämtliches Wertschöpfungsdenken und die Rentabilitätssucht auf und eliminiert diese.

Der Ingenieur erfindet eine Maschine zur Arbeitserleichterung. Das sind sein Verdienst und seine Rentabilität und doch ist jeder Preis für diese Erfindung zu gering, denn viele verlieren deswegen ihr Einkommen. Welcher Preis wäre also gerecht, für eine automatischen Webstuhl oder einen Industrieroboter, der bis in alle Ewigkeit des Systems das Ungleichgewicht verschiebt. D. h. der Preis des „technischen Fortschritts“ muss eine höhere Rentabilität des Menschen herbeiführen.

Dies ist aber nicht möglich, da sich nur die Rentabilität einiger Weniger erhöht und der Rest als unrentabel als niedrigqualifiziert aus der Gesellschaft ausscheidet. So muss der Staat - die Armutsverwaltung - mit neuen Krediten für Menschlichkeit sorgen.

Das ist momentan unsere höhere Logik, die uns beherrscht. Also sucht der Reformer, nach Möglichkeiten, den Staat durch neue Steuern zu finanzieren - manchen nennen das auch Umverteilung oder Gerechtigkeit.

Die Löhne müssen so ansteigen, damit die Humanität noch bezahlbar ist - das ist die berühmte Preisspirale. Damit es dazu nicht kommt, tritt wieder der Staat in Aktion und verschuldet sich im Namen von allen. So ergeben sich die Schuldenberge von heute. Sie sind der Preis für unsere Humanität - also für unseren Wohlstand - den wir uns auf Pump gekauft haben, weil unsere Wirtschaftswachstumskirche uns seit Jahrtausenden anlügt und predigt - alles lohnt sich, man muss nur daran glauben.

Der Mensch ist also nur da, um rentabel zu sein. Ist er das nicht ist, er überflüssig. Das sind unsere Wertelehre und Gesinnung. Die Gnade entspringt nur aus dem Gewinn, den wir anderen abgeschöpft haben. Um diese Tatsache herum baut sich unser Geldsystem auf. Es wurde erschaffen, um radikale Gnade üben zu können. Um das wieder umzuverteilen, was gar nicht hätte verteilt werden sollen. Doch der Mensch in seiner Selbstgerechtigkeit, sieht sich selber als Wert, somit als mehr Wert und will die andere Leistung zu einem geringeren Wert, um Wert schöpfen zu können.

So erzielen wir niemals das ganz Gute, sondern immer etwas fast Gutes, das wiederum seinen Preis hat. Der Mensch wird nur auf seinen Nutzen und seinen Zweck reduziert - also auf die Rentabilität für die nächst höhere Gesellschaftsschicht.

Wir müssen uns klar werden, dass es nichts umzuverteilen gibt, wenn wir vorher nichts verteilen.

Nun kommen wir an den höchsten Wert unserer Gesellschaft - an das Eigentum. Eigentum versetzt uns erst in die Lage wertschöpferisch zu denken.


Die Insektenintelligenz des Menschen


Ich möchte die Menschheit nicht einem Ameisenhaufen vergleichen. Schließlich ist dort die Königin lediglich eine Gebärmaschine und das Ameisenvolk wird entsprechend den Bedürfnissen der Gemeinschaft gefüttert, um Soldaten oder Arbeiterinnen zu erzeugen. Das entspräche der heutigen Gentechnik.

Daher liegt die Vermutung nahe, dass ein Ameisenstaat mit den Menschen geplant ist. Schließlich führen sie auch Kriege wie Ameisen, aus demselben Grund = Futterneid. Sämtliche Vergleiche mit der Natur hinken aber letztendlich, denn wir denken uns kein tierische Beispiel angepasst auf die Population der heutigen Menschheit und dem entsprechenden Größenverhältnis.
Nicht einmal ein Ameisenstaat würde mit seiner Insektenlogik in der Relation zur menschlichen Population funktionieren. Wir haben also sehr viele Knoten in unseren Denkstrukturen, die wir nicht bereit sind zu lösen.

Das Geld selber ist nicht unser Problem, es erscheint nur im ersten Moment wichtig, da es der einzige Wert ist, den der heutige, moderne Mensch gegen Nahrung eintauschen kann. Letztendlich geht es um die Rentabilität. Der heutige Mensch muss rentabel sein, um Humanität damit erkaufen zu können.

Jeder Handschlag, den der heutige Mensch macht, muss einen Mehrwert erbringen - wir können dies aus Wirtschaftswachstum nennen. Der heutige Mensch ist nicht bereit anzuerkennen, von was er in Wirklichkeit abhängig ist. Der heutige Mensch erkennt auch nicht, dass er Leistung nur dann erbringen kann, wenn ein Rohstoff zur Verarbeitung vorhanden ist und bevor er überhaupt leistet, muss er essen.

So muss der heutige Mensch enorme Vorkosten in Kauf nehmen, um überhaupt eine erträgliche Rentabilität zu erzielen. Darin besteht die Ausbeutung des Menschen. Er muss Mehrwert schaffen und zwar für den, der ihn bezahlt und am Ende kauft er wieder die Produkte, wo all der Mehrwert einberechnet ist. Das ist nun mal keine WIN-WIN-Situation, sondern ein Verlustgeschäft. Die Verluste glichen die Staaten bis heute durch Schulden aus - wir können diese Schulden auch als Leistungsschuld ansehen ohne einen Geldwert zu nennen. Das Resultat ist immer das Gleiche = Sklaverei.

Nun bemühen sich die Menschen, dieses Ungleichgewicht, durch Umverteilung, wie Herr Popp zu regulieren. Ich nenne es radikale Gnade und Menschlichkeit, basierend auf Regeln, Gesetzen und Ordnung. Man will also einen starken Staat, der die Einhaltung der Marktgesetze durchsetzt, aber der Mensch selber muss eigenverantwortlich für seine Humanität sorgen. Das bezeichne ich als Neoliberalismus und ist daher keine Lösung, sondern ein Verschärfen der Situation, bei der Mensch noch rentabler werden muss. Und ist er dies nicht, wird er von der Gesellschaft bestraft.

Wertschöpfung ist aber nur dann nicht mehr notwendig, wenn der Mensch sich nicht als rentabel von dem Eigentümer der Welt; der Ressourcen und der Monopole berechnen lässt. Das ist nur erzielbar, indem man den Grundwert auf Mensch - auf Leistung - einstellt ohne Wertung. Dann gibt es keinen Grund mehr zu töten, zu neiden oder der Gier zu verfallen, denn nun wird nicht mehr Rentabilität für Humanität verlangt, sondern Humanität ist nur erreichbar, wenn keine unnötige Leistungsverschwendung durch Zwang am Menschen betrieben wird.

Wie Hochkulturen entstanden

Stellen wir uns eine Dorfgemeinschaft vor. Sie arbeiten zusammen, um zu überleben. Der Mensch wird nicht in Zweck und Nutzen gemessen, sondern das gemeinsame Überleben ist das höchste Ziel. Jeder tut das was notwendig ist, um als Gemeinschaft zu überleben. Eigentum an Ressourcen wäre da nur störend und würde das gesamte Gefüge durcheinander bringen.

Nun kam einer und sagt: Der Acker mit dem Flusslauf gehört mir. Natürlich wollte es ihm keiner glauben und sie ignorierten seine Forderungen. Als aber der Fluss über die Ufer trat sprach der Alte: Seht her, das ist die Strafe des Gottes, weil ihr mir nicht glaubt und er ging fort. Nach einigen Wochen kam er zurück und sprach: Gott sprach zu mir: Ihr sollt tun, was der Prophet Euch befiehlt, denn er spricht in meinem Namen. Das Land gehört Euch. Schlag Pflöcke und Pfähle um Eurer Grundstück. Errichtet Zäune, damit kein anderer außer Euch es betritt.

Was ihr auf Eurem Land anbaut, gehört Euch. Ihr müsst nicht teilen. Der Prophet. Euer Oberster Priester ist von nun an Euer Gebieter. Er verlangt nichts unmenschliches, sondern nur einen Teil Eurer Früchte und Gaben, als Dank für seinen Schutz.

Danach machen Sie sich an die Arbeit und grenzten Ihr Hab und Gut sein, wie ihnen befohlen wurde. Jeder bestellte seinen Acker und gab den 10. Teil der Ernte an den Propheten ab. Dieser musste nicht mehr auf dem Feld arbeiten; lebte im Überfluss und zeigte sich großzügig, wenn die Bevölkerung Notleiden musste. Er übte sich in Gnade.

Als die Menschen begannen an ihm zu zweifeln, sprach er: "Gott befahl mir. Er baut ein Haus für mich, in dem ich ihm huldigen kann. Die erste Hochkultur war geboren. Die Menschen arbeiteten Tag und Nacht an diesem Tempel und vernachlässigten ihre Feldarbeit. Als der Winter kam, waren die Vorräte aufgebraucht und die Kornkammern des Priesters waren leer.

Nun sprach der König - der Stellvertreter und Sprachrohr des Gott: Ihr hab gesündigt. Ihr wart nicht fleißig genug. Unser Gott braucht mehr Gläubige, die ihn anbeten. Er ist der Gott aller Menschen. Er beschützt alle und führt sie in das Himmelreich, das nach dem Tod kommen wird. Indem ihr Leben werdet ohne Sorgen, wie im Leben.

Auf spitzt Eure Waffen, wir werden hinausziehen und den Glauben verkünden. So zogen sie hinaus in die Welt und bekehrte alle, die sie da trafen. Sie zeigten ihnen, wie man Zäune um sein Eigentum baut. Erklärten ihnen, wie man Abgaben bezahlt und als rentabler Mensch für die Humanität des Herrschers leistet, nützlich ist und von seiner Großzügigkeit überlebt. Sie brachten einen Teil der Besiegten als Sklaven zurück unbeschäftigten sie auf ihren Feldern als Arbeiter – als rentablen Menschen. So entstand unsere Hierachievorstellung von Gesellschaft und der Rentabilität des Menschen, der nur, wenn er rentabel für seinen Herren arbeitet, Humanität zu erwarten hat.

Wir erschufen uns so ein Hamsterrad ohne Sinn und Nutzen für den Menschen. Doch ein Leben ohne Wertschöpfung können wir uns nicht mehr vorstellen. Dafür fehlen uns die Denkstrukturen. Diese müssen wir erst wieder neu ausbilden und eine andere Vernunft erspüren, die irgendwann einmal eine Selbstverständlichkeit war.

Diese Vernunft bedeutet nicht, dass wir ein Leben wie in der Steinzeit führen müssen, wir müssen lediglich den Gedanken der Rentabilität aufgeben und die ist an der heutigen Definition von Eigentum festgemacht. Wer Eigentum als ultimatives Urrecht und natürlich ansieht, verhält sich unnatürlich und beschwört eine Vernunft der Menschenverachtung herauf, die heute existiert.

Das bedeutet nicht, dass Eigentum in andere Hänge gelegt werden muss, wie in den Staat, in Genossenschaften oder gemeinnützige Vereine, sondern es bedeutet, dass das Vorrecht auf Eigentum als Recht und Gesetz nicht mehr existiert. Es ist nicht einmal der größte Mühe und Anstrengung möglich Eigentum zu erkaufen, um andere wieder abhängig machen zu können, wie im obigen Beispiel durch den alten Mann, der dafür als List einen Gott erfand.

Kairo: Die enttäuschte Demokratiebewegung

Von Euphorie und Demokratieglaube getragen, protestierte ein Teil der ägyptischen Bevölkerung angeblich erfolgreich gegen Mubarack und stürzte ihn. Die Welt folgte ihrem Eskapismus und ignorierte sämtliche Fakten, die auf Absprachen zwischen der westlichen Welt und dem ägyptischen Militär lange vorher getroffen wurden.

Es war klar, dass die Bevölkerung aufsteht und Demokratie fordern wird. Viele junge, studierte Ägypter sind ohne Job. Die Traumschlösser waren als unerreichbar erkannt. Eine normale Reaktion in unserer Vernunft ist daher, die Regierenden tragen daran Schuld.

Da scheint eine Demokratie gerade zu als Erlösung. In ihr wird die Regierung für vier Jahre gewählt und danach kann ein neuer Anlauf mit einem neuem Diktator genommen werden. Die Psychologie der Massen funktioniert perfekt. Sie ist sich selber der beste Hypnotiseur.

Doch in Kairo und auch auf der ganzen Welt hält diese Hypnose nicht auf Dauer an. Die Verelendung der Massen gehört zum Spiel der Wertelehre. Die Kunst des Spieles besteht darin Hoffnung zu verteilen wo keine ist. D. h. immer wieder Reformen herbeizuführen, die zwar keine Änderungen hervorrufen, aber zumindest das Wohlfühlbarometer der Bevölkerung wieder ansteigen lassen.

In Ägypten hielt die Wirkung dieses Placebos nicht lange an. Die Menschen sind ungeduldig, sie wollen besser leben - sie wollen mehr Konsum und daher eine andere Regierung. Sie wollen wählen. Sie wollen das Militär loswerden und frei entscheiden, wer sie regiert.

Sie wollen ihre Puppen im Parlament haben, die ihnen eine schöne Zukunft mit Vollbeschäftigung und Wohlstand als Wolkenschlösser bauen  und mit jeder neuen Wahl in ihrem Gedächtnis aufgefrischt werden. Sie wollen mehr Staatsschulden und damit mehr Wohlstand und Solidarität, die wiederum vom armen Teil der Bevölkerung, die beim Aufstand gegen die Reichen in Ägypten gar nicht beteiligt waren.

Es sind die armen Bauern, die nicht viel Land besitzen und darauf will auch keiner ein Hotel bauen. Ägypten schreit förmlich nach der Angliederung an die Globaliserung, um abgeschöpft werden zu können. Die leiste Hoffnung, dass ein paar Krümmel für die studierte Elite in Ägypten abfällt kann nicht von der Hand gewiesen werden.

Der Mensch ist durch seine Vernunft so derartig verkommen, dass er sich selber mit der größten Freund und Vorfreude auf Gewinne, hinters Licht führt. Doch was bleibt uns anderes übrig. Wir wollen uns mit der Wahrheit nicht auseinandersetzen und sie als die größte Lüge aller Zeiten anerkennen.

Wir orientieren uns an denen, die uns ausbeuten und wir träumen davon gerechte und rechtschaffene Ausbeuter zu werden. Daher schreien wir nach einer Demokratie, weil wir glauben sie sein gerecht. Sie aber nur gerecht, weil wir sie als solche akzeptieren. In unserer Auffassung von Gerechtigkeit gilt: Eine nicht betroffene Mehrheit stimmt über die Minderheit, die Nachteile für die Allgemeinheit zu ertragen haben. Das ist unsere Vorstellung von Gerechtigkeit und wir sind nicht fähig uns diese tieferliegenden, inneren Selbstirrtum einzugestehen. Der Sinn einer Demokratie kann nicht sein: Minderheiten zum Vorteil einer Mehrheit, die nur aus Glauben und Hoffen besteht, zu unterdrücken. Es muss bessere, gerechter Formen der Demokratie geben, die Eigentumsrecht nicht über das Leben eines Menschen stellt.


MENSCH - WER BIST DU?




ICH BIN DA, WEIL ICH DA BIN.

Mein Recht zu existieren ist universell
und darf durch Eigentumsrechte auf Lebensnotwendiges von Niemandem eingeschränkt werden.

Ich kann nur durch die Gemeinschaft existieren,
die aber durch jede Art von Eigentumsrechtes nicht per Gesetz oder Recht befähtigt wird,
mich als rentabel oder unrentabel zu bewerten. 

Jede hierarchische Gesellschaftsform ist unnatürlich. 
Jede Bewertung des Menschen ist unnatürlich. 

Die alte Ordnung einhalten und neue Gesetze und Normen erfinden,
die das Dasein des bewerteten Menschen erleichtern,
sind genauso unnatürlich. 

  ... Daher muss der Grundwert unserer Gesellschaft geändert werden.  

Wertelehre 6: Burnout - der Preis für unsere Vernunft

Mit meiner Beitragsreihe möchte ich lediglich erklären, was, warum passiert. Alle unsere Entscheidungen basieren auf unserer Vernunft - doch niemand fragt, was unsere Vernunft als Urgrund annimmt, um ihre Kausalität zu entwickeln.


Burnout ist der momentane Renner in den Medien und der Lebensbewältigung. Wikipedia schreibt darüber: "Ein Burnout-Syndrom (englisch (to) burn out: „ausbrennen“) bzw. Ausgebranntsein ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Es kann als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt.[1]

Als Hauptursache wird Stress im Beruf angegeben. Gleichzeitig verweist Wikipedia auf  ICD - Lebensbewältigung. Im Internet gibt es bereits Solidaritätsbanner für Burnout Betroffene. Man könnte es auch als Desillusionierung bezeichnen. Der Mensch bewegt sich auf den Boden der Realität zu. Er bemerkt plötzlich, dass er niemals so rentabel sein wird, wie es notwendig ist, um in diesem System zu existieren.

Der urbane Mensch - bzw. der zivilisierte Mensch, hat im Zuge seiner Vernunft, viele Einzelpersonen in sich gebildet. Der Mensch selber als ICH hat aufgehört zu existieren. Er verfügt lediglich über ein ICH-Management, dessen Vorsitz immer eine andere Persönlichkeit in uns übernimmt - in Abwägung der Vorteile, die erzielt werden sollen.

Wie viele ICHs hast DU?

Betrachten wir eine moderne Frau. Sie ist:
  • Tochter
  • Frau
  • Arbeitnehmerin/Unternehmerin
  • Mutter
  • Ehefrau
  • Steuerzahlerin
  • Autofahrerin
  • Konsumentin
  • Freundin
  • Umweltschützerin
  • Parteimitglied
  • Sportvereinsmitglied
  • Theaterabo
  • usw.

Wir haben unendliche viele Möglichkeiten uns aufzuspalten. Dabei ergeben sich immer wieder innere Konflikte, da immer nur eine einzige Person - für das außen - für die Realität sichtbar wird. Die Arbeitnehmerin steht grundsätzlich und immer im Konflikt mit der Mutter. Das ICH-Management wird als abwägen müssen, wann die Mutter ihre Forderungen vortragen wird und wann die Arbeitnehmerin nach Vorteil ruft, um eventuelle beide Teil-Ichs zu befriedigen.



Die Mengenlehre in uns selbst

Der heutige, moderne, zivilisierte Mensch befindet sich in der Mengenlehre. Er sucht sich immer wieder neue Schnitten, um seinen Vorteil zu ergattern. Diese losen Interessengruppen dienen lediglich dem eigenen Ego, obwohl sie vorgehen ein WIR zu erzeugen. Jeder Einzelne in dieser Gruppe ist nur solange Mitglied, wie er sich von ihr Vorteile verspricht. Man verlässt diese Interessengemeinschaft genauso schnell wieder, wenn man darin keinen Vorteil mehr sieht und wechselt zu anscheinend besseren Schnittmenge, mit einer einer anderen Persönlichkeit in sich.

Unser Gesellschaft bietet zwar Interessengemeinschaften, wie Elternrat, Gewerkschaften oder Parteien an, aber diese gelten längst nicht mehr als Schnittmenge, man ist oft nur noch aus Gewohnheit Mitglied. Die Sinnhaftigkeit dieser Interessenverbände ist längst verloren. Tarifabschlüsse werden mit dem Bewusstsein eines Unternehmers getroffen, da sonst die Wertschöpfung nicht mehr möglich wäre. Elternbeirat in der Schule ist auch nicht einfach, dass die Kinder für die Wertschöpfung vorbereitet werden müssen usw.

Alleine an diesen Beispiel erklärt sich bereits, dass eigentlich immer nur ein Ziel vor Augen ist = Wertschöpfung = Abschöpfen lassen. Wo zu soll ich also der Mensch noch trennen? Das erzeugt das Burnout in vielen Menschen.

Plötzlich steht der Mensch ganz alleine mit seinem EGO da und findet niemanden mehr der mit ihm zusammen seine Interessen durchsetzen will - seine Vorteile für ihn manifestiert. Das ist ein Schock für viele Menschen, die in ihrer wunderbaren schönen Welt des Eskapismus leben; ihre Informationen selektiv sich holen, um ihre Realität aufrechterhalten zu können. Hier von einer Manipulation der Medien zu sprechen halte ich für kurzsichtig. Im Grund wird alles gesagt, aber es wird immer falsch von den Menschen verstanden, und zwar so, dass sie von ihrer selbst erschaffenen Realität nicht ablassen müssen.

Das Burnout ist daher kein Erwachen, sondern ein innerer Zusammenbruch und wie beschrieben eine unendliche Hoffnungslosigkeit, weil dem Menschen in unserer Gesellschaft mit ihrer Vorstellung von Gemeinschaft und Wertschöpfung keine andere Vernunft nahegelegt wird. Daher hält er das Burnout tatsächlich für eine Krankheit, doch es ist die bedingungslose Kapitulation von einer selbsterfunden Realität der Menschheit - der berühmte Teufelskreis oder das Hamsterrad, in dem jeder steckt, sogar die sogenannten Eliten.

Im Burnout-Syndrom kommt man sehr langsam an, denn der Mensch sucht mit all einer "überlebensnotwendigen" Schizophrenie in all seinen Ichs, nach Möglichkeiten Vorteile zu erreichen und nach und nach in jeder Persönlichkeit erkennen, dass es keinen Vorteil mehr zu langen gibt. Nun steht er vor einer unüberwindbaren Mauer der Vernunft. Die Unlösbarkeit unserer Gesellschaftsordnung wird immer offensichtlicher, aber der Mensch kennt nichts anderes und wird so Leidensfähigkeit und wird auch seinen Mitmenschen mehr Leiden zumuten.

Der Burnout ist keine psychische Störung, sondern möglicher Weg zu Genesung

Der Mensch beginnt beim Burnout sich mit seinen vielen ICHs zu vereinigen, oblässt aber einem Teil -Ich das Kommando. Der heutige, moderne Mensch gibt auf und sucht Zuflucht in einer psychischen Bankrotterklärung.  Die Wertelehre hat mittlerweile Auswüchse erzeugt, denen nicht einmal der anpassungsfähigste Mensch gewachsen ist. Er kann nicht mehr im Hamsterrad laufen. Er sieht mehr und mehr, dass es sinnlos ist. Er erfasst plötzlich, sein Daseinssinn besteht darin immer mehr Rentabilität erzeugen zu müssen, wo keine mehr zu erzeugen ist. Das Abschöpfen ist am Grund des Fasses angekommen, egal welches ICH beschwört wird, Vorteile auszuloten. Plötzlich muss der Mensch erkennen, dass der DA ist weil er DA ist, auch ohne Grund. 


Eine gefährliches Situation für die Wertelehre, da es in der Masse keine Lösung ersichtlich ist, die ohne die Wertelehre auskommt. D. h. sie kann die aktuell gültige Vernunft in ihrer Entschlussfassung nicht verlassen. Vielleicht hatten die Bauern im 30jährigen Krieg auch einen Burnout erlitten, als sie unter der Steuerlast nach und nach zusammenbrachen.

Die sinnlose, vernünftige Suche nach Lösungen


Teile der Gesellschaft versuchen diese Daseinskrise mit angeblichen Lösungen zu bewältigen, die versprechen, Gerechtigkeit in der Verteilung der Gewinne aus der Wertschöpfung, zu erlangen. Dazu muss man wissen, dass die VERNUNFT lediglich ein Anpassungsinstrument des Menschen an die aktuelle Begebenheit der Wertelehre ist. Sie ermöglicht es dem Sklaven zu überleben. Sie erzeugt die Logik ins uns, die uns beherrscht. Hinzu kommt: Es gibt keine alles beherrschende Elite, sie ist in der Rotation, wie unsere ICHs. Wir sind also Teil der Elite und Teil der Sklaven. Das ist der Dualismus, der begriffen werden muss. Diese Erkenntnis wird aber nur dann erreicht, wenn man sich nicht auf die Suche nach der Wahrheit macht, sondern nach der Realität - nach dem WAS - das alles erst möglich macht und das ist nun mal die Definition des Eigentumsrechts als Grundwert für all unseres Seins und Handelns. 

Die Mutter ist nicht mehr der innere Antrieb für die Arbeitnehmerin, weil der Lohn eh nie ausreicht. Der Steuerzahler sieht keinen Vorteil mehr in der Solidarität, da diese sich nur durch Konsum erkaufen lässt und die Konsumentin aufgrund des niedrigen Lohnes, keine Möglichkeit mehr sieht, Stützkaufe in der Wirtschaft vorzunehmen. Der Mensch verbindet sich also zu einem gemeinsamen ICH - nach Außen - in die Realität hinein.

Ein gefährlicher Vorgang, für die Wertelehre. Folglich muss mit psychiatrischer Hilfe, der Mensch wieder aufgeteilt werden. D. h. in unserer modernen Zivilisation kann man nur mit einer akzeptierten Schizophrenie überleben = Vernunft, die aber nur dann aufrechterhalten werden kann, wenn die Politik oder NGOs für genügen Hoffnung sorgen, die auf wenigstens eine unsere verschiedenen Persönlichkeiten wirken. Woraus sich wieder der gewünschte Antrieb für die Sinnlosigkeit des Einzelnen ergibt, die aber wie einen Ball von einer Persönlichkeit zur anderen reicht und danach wieder Hoffnung schöpft.

Auf diesem Wissen sind die geplanten Maßnahmen wie Glücks-BIP, BGE und Wohlfühlbarometer für das Volk aufgebaut. Sämtliche Sozialprogramme in unserem Umfeld dienen dazu, Hoffnung zu erzeugen, wo keine mehr ist - weil die Aussichtslosigkeit unserer Wertelehre erkannt ist.  Natürlich beschreibe ich hier nur wieder eine Auswirkung der Wertelehre, die nicht behoben werden kann, wenn der Urgrund - die heutige Akzeptanz und Definition von Eigentum als Grundwert nicht in Leistung geändert wird. 

Das zu wissen genügt nicht, um Lösungen herbeiführen zu können. Es ist wichtig die Frage zu stellen, WAS macht dies alles möglich und WAS gibt unserer Vernunft vor, uns in uns selbst zu teilen? Wir müssen uns in uns selbst vereinigen. Es kann keine Basis für eine Gesellschaft sein, dass immer nur Teile des ICHs wertschöpfen können, um andere Teile seines Ich, wiederum dafür benachteiligen zu müssen. Das ist extremste Form des Dualismus, der durch unsere Zivilisation und dem unbändigen Glauben das Eigentumsrechts als universelles Recht anerkennen zu müssen. Wir kommen niemals auf die Idee, dass der erste Eigentümer eines Teils unserer Erde, der erste Dieb gegenüber den anderen war. Daher kann es niemals ein universelles, natürliches Rechts sein, sondern die größte Lüge aller Zeiten, die wir als Wahrheit anerkennen und darum all unsere Gesellschafts- und Wirtschaftsformen aufbauten.


Hierzu empfehle ich meinen ersten Beitrag "Wertelehre 1" er beschäftigt sich mit dem Ursprung unserer heutigen Vernunft, auf der sich all uns angeblich logisches Denken aufbaut - die Kausalität bzw. der Determinismus.




ICH BIN DA, WEIL ICH DA BIN.

Mein Recht zu existieren ist universell
und darf durch Eigentumsrechte auf Lebensnotwendiges von Niemandem eingeschränkt werden.

Ich kann nur durch die Gemeinschaft existieren,
die aber durch jede Art von Eigentumsrecht 
- nicht per Gesetz oder Recht oder Grundwert befähigt werden darf -
mich als rentablen oder unrentablen Menschen zu bewerten. 

Jede hierarchische Gesellschaftsform ist unnatürlich. 
Jede Bewertung des Menschen ist unnatürlich. 

Die alte Ordnung einhalten und neue Gesetze und Normen erfinden,
die das Dasein des bewerteten Menschen erleichtern,
sind genauso unnatürlich,
da sie der Ursprung jeder Ungerechtigkeit sind.  

  ... Daher muss der Grundwert unserer Gesellschaft geändert werden,
denn erst die Leistung schafft Wert und nicht das Eigentum. 

So wird Eigentum zum Unwert
- zur Amoral.

Nur so kann der Mensch seine natürliche Vernunft wieder erreichen. 

Donnerstag, 17. November 2011

NPD: Ohne Verfassungsschutz keine NPD! Rechts bleibt nur die CDU übrig

Nichts ist politische korrekter in unserem Land, als der Hass auf Neo-Nazis. Deutschland würde tatsächlich eine Identitätskrise erleiden, könnte es sich öffentlich und immer wieder gegen Rechtsradikalismus wehren. Zwar wird seit dem 11. September 2001 international zum Hass gegen den Islam aufgerufen, doch das wird in keinster Weise als faschistischer Auswuchs wahrgenommen, sondern als gesellschaftliche Kontinuität.


Der Kampf um die rechten Wählerstimmen im Land


Die CDU sieht sich als das Rechteste im Land, das zulässig ist. Aufgrund der sinkenden Umfragewerte gerät die CDU in demokratische Not. Jede Stimme zählt und jede Stimme, die an die NPD bei der nächsten Bundestagswahl vergeben wird, ist nicht ihre RECHTE STIMME.

Hier geht es um nichts anderes als die parlamentarische Mehrheit für die nächste Regierung. Die Piraten und Linken kosten die Volksparteien zu viele Wählerstimmen. Am Ende wird Deutschland von einem Dreiergespann - CDU/SPD und Grüne - regiert - als letzte Alternative für die internationale Vertragssicherheit, die Regierungen zu gewährleisten haben. Selbst die griechischen Parteien sollen einen Vertrag unterschreiben, dass sie in jedem Fall, die Sparvorschriften der EU im eigenen Land umsetzen, egal in welcher Koalition sie stehen und schlecht die Lage im Land ist.


Die NPD am Finanztropf der geheimen Organe unserer Republik

In Wahrheit finanziert sich unsere Demokratie den ideologischen Feind selber, sozusagen als Alibifunktion für moralische Korrektheit der heutigen Politik. An die 100 V-Männer sollen in der NPD tätig sein. Ihre Anzahl ist seit 2003 sogar noch angestiegen und das obwohl ein Verbot der NPD gerade an diesen V-Männer scheiterte.


Der Eskapismus des Politisch-Korrekten

Nun darf die Öffentlichkeit erfahren, dass ein großer Teil der verantwortlichen Schlüsselposition des Verfassungsfeindes aus Mitarbeitern des Verfassungsschutzes besteht. Wir finanzieren uns sozusagen den eigenen Feind, unter dem Motto "Brot und Spiele" für das Volk.

Neo-Nazi-Demostrationen sind ein Aufruf zum kollektiven Gegenprotest und Kerzenaufstellen auf Marktplätzen. Die Linke versammelt sich als moralisch-korrekte Position hinter den Ansichten der regierenden Parteien unserer Republik. Die Einheit der Vielfalt wird gerade durch die NPD gewährleistet. Das fällt ebenfalls bei der aktuellen Berichterstattung wieder auf.

Die betroffene Stadt Zwickau will sich heute, am 17.11.2011, mit einer öffentlichen Aktion von den NAZI-Terroristen distanzieren, die ihre Stadt mit ihrer Existenz befleckten. Auf diese Art wischt sich korrekte Bürge den selbstinszenierten und finanzierten Schandfleck der Nation mit Gutmenschenaktionen vom Gewissen. Öffentliche, kollektive Entrüstung gehört zum politischen Programm. Versammeln sich aber Bürger, um gegen parlamentarische Entscheidungen zu demonstrieren, werden sie mit Wasserwerfern attackiert und vertrieben.

Das ist Volksbeschäftigung. Unlängst schrieb der baden-württembergische Verfassungsschutz besorgt, dass die Linke müde werden, gegen die Neo-Naziszene zu demonstrieren. Nun muss wohl das Volks als moralisch-korrekter Gegenpol motiviert werden.

Der Staat - das abgekoppelte, ferne Wesen, mit dem keiner mehr etwas zu tun haben will, außer er will Geld, braucht etwas BÖSES, um sich selber ins GUTE und GERECHTE LICHT rücken zu können. Die Taliban taten Wolfgang Schäuble und den andere Innenministern einfach nicht den Gefallen, einen Anschlag in Deutschland zu planen.

Nun wird eben eine NEO-Nazi-Gruppe entdeckt, bei denen Polizistenmörderwaffen gefunden werden; angebliche Mordlisten mit CSU-Politikern und jede nur erdenkliche Art von Verbrechen soll auf ihr Konto gehen. Sogar Manichel, der unter Verdacht stand, das Attentat auf sich, selber inszeniert zu haben, soll durch die Bundeverfassungsterrorgruppe von diesem Verdacht entlastet werden.

Das ganze erinnert an das "Zeller Loch" und an die RAF in zweiter und dritter Auflage, die sogar Bankchef Herrhausen auf dem Gewissen haben sollen, der beabsichtigte die Dritte Welt zu entschulden.

Das "Zeller-Loch" - der gekaufte Terrorist des Geheimdienstes



Ackermann will nicht enden wie Herrhausen




http://www.wochenblatt.de/nachrichten/welt/Verfassungsschutz-hat-bis-zu-hundert-Leute-in-der-NPD%3Bart29,77703

http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/verbotsdebatte-nach-verfassungsschutz-skandal-die-npd-ist-von-bis-zu-hundert-v-leuten-durchsetzt_aid_685249.html

Freiwillig Frei: Das Eigentum ist absolut! Der Markt ohne STAAT

Der Neoliberalismus entwickelt sich weiter zum Libertarismus. Freiwillig frei sagt: "Mein Recht auf Eigentum ist absolut...". Mit einem absoluten Recht, kann der Inhaber, andere von der Benutzung ausschließen. Freiwillig Frei sieht daher keine Pflichten des Eigentümers gegenüber der Allgemeinheit. "Man kann tun, was man will - mit seinem Eigentum..." - so die Vorstellung der Libertären (Markt ohne Staat). 

Politische Gruppen schmücken sich oft mit Worten, die Nestwärme und Sicherheit ausstrahlen, wie "liberal, christlich oder sozial". Gerade mit dem Wort "Freiheit" wird gerne gespielt, doch es hat längst eine ganz andere Bedeutung.

Spricht heute eine politisch aktive Gruppe über "FREIHEIT" ist meinst die Marktfreiheit gemeint. "Freiwillig frei", spricht auch über den freien Markt und glaubt, dadurch den Menschen frei machen zu können.

... dass diese nicht gelingt, sollte spätestens heute im Jahre 2011 jedem klar sein. Ein freier Markt, macht den Menschen lediglich zum Freiwild. Der Mensch wird so nur noch zur Sache. "Ich gehöre mir... !!" - ist der erste Weg zur absoluten Akzeptanz des Menschen als DING.

... wer sich selbst gehört, kann sich auch verlieren, im Spiel der Marktwirtschaft. In der lediglich das Gewinnen zählt und dazu braucht man Verlieren .. die sollen offensichtlich nun auch noch ihre Persönlichkeit verlieren.

Mittwoch, 16. November 2011

Italien: EU-Kommissar Monti übernimmt Italien

Berlusconi nimmt in Italien den Hut. Der ungeliebte Multimillionär nimmt den Hut. Nun hat die EU vollen Zugriff auf Italien und das demonstriert sie mit Monti. Es scheint fast so, also ob Italien glaubt Berlusconi habe die Staatsschulden für sich alleine gemacht. Nun kommen die Sparpakete, die in Italien keiner wollte und niemand stellt sich denen mehr entgegen.

Selbstbewusst verkündet Monti, am 14.11.2011, dass er zuversichtlich sein, Italien aus der Schuldenkrise zu führen. Damit meint er nicht, dass die Schulden getilgt werden, sondern er wird Italien als lukrativen Zinszahler umkonstruieren, damit die Investoren ihre Renditen für ihr Kapital wie gewohnt einstreichen können. Die Geldmengen, die eigentlichen bereitwillige, kostengünstige Leistung der Bevölkerung ist, kann nur durch drastische Sparmaßnahmen in den Sozialleistungen erzielt wieder - wie überall. Deutschland sollte sich nicht schadenfroh im Kreis drehen und genießen wie schlecht es den anderen geht. Deutschland genießt momentan nur eine Schonfrist der Renditejäger.

Deutschland ist momentan noch der Garant dafür, dass Investoren Gelder in die EU investieren. Schließlich ist das der fettes Brocken an Steuergeldern, der zu holen ist.


Ein ehemaliger EU-Kommissar an der Spitze Italien

EU-Kommissare sind diejenige in der EU, die all die vielen schönen Gesetzesvorschläge für das EU-Parlament ausarbeiten. Sie alleine verfügt über eine echte Kompetenz zur Gesetzgebung (Initiativrecht). Das Parlament ist immer noch ein Abnickautomat trotz neuer Regelungen.

EU-Kommissare kommen in diese Positionen nicht durch demokratische Wahlen. Kommissare werden von den Regierungen vorgeschlagen und vom Rat der Europäischen Union (EU-Ministerrat) angenommen. Die Wahl selber ist obligatorisch. Im Rat der Europäischen Union befinden sich lediglich Vertreter der jeweiligen Landesregierung, die berechtigt sind, eigenständige Entscheidung für sein Land zu treffen. Alleine diese Konstruktion auf den angeblichen drei Säulen der Demokratie, zeigt eindeutig, wie undemokratisch und totalitär die EU bereits ausgerichtet ist. Ihr wahres Gesicht, wird sich erst nach den "nötigen" Finanz- und Wirtschaftsreformen zeigen, die im Zuge der Schulden- und Finanzkrise gezogen werden. Die EU muss zu einer Wirtschaftsregierung umstrukturiert werden. Dies entspricht einer nie dagewesenen Ehrlichkeit, denn unsere Vorstellungen von Demokratie war nichts anderes als Wirtschaftsdiktatur auf freiwilliger Basis. Diese Art der Demokratie war lange genug für uns sehr angenehm, da wir indirekt vom Wirtschaftswachstum als Humanität profitierten.

Nun kommt die Stunde der Wahrheit für alle Wohlstandsgläubigen, die meinen ein menschliches System auf der Grundlage eines rentablen Bevölkerung kreieren zu können. Sie werden plötzlich mit Wahrheiten konfrontiert, die noch vor einigen Jahrzehnten als Restrisiko, das nie eintrifft, konfrontiert.

Eine europäische Bevölkerung zu führen, in absehbarer Zeit unter dem wirtschaftlichen Einbruch - also seiner Einkommensquelle leidet - kann nur totalitär regiert werden. In der Konvergenz zwischen Diktatur und Demokratie ergibt dies das Konstrukt der EU. Es befinden sich also alle auf voller Linie der Wertelehre. Wer einen Ausstieg aus der EU befürwortet, er liegt lediglich der Hoffnung, ein wenig mehr Zeit bis zur Zukunft herausschinden zu können.


Das einzige was wirklich hilft, ist eine Abkehr vom Wirtschaftsmodell der RENTABILITÄT (WERTSCHÖPFUNG), das nur dann funktioniert, wenn man verwertbare Menschen in Form von wertvoller und weniger wertvoller Arbeit bemisst, um damit Rentabilität für Wirtschaft und Staat zu erzielen, damit man sich damit Humanität erkaufen kann.. Wir müssen aufhören daran zu glauben, dass man sich durch einen unterwürfigen, rentablen Menschen Solidarität finanzieren kann - denn alleine diese Vorstellung von Gesellschaft ist bereit unmenschlich und unnatürlich.



EFSF: Kein Geld in Sicht

Erstmals wird offiziell in den Medien von einem Währungsgriff gegen Europa gesprochen und trotzdem beherrscht der "neue Neo-Nazi-Terror" die Meldungen. Es steht nicht gut für Deutschland auch auch nicht für die EU. Die großen Sparmaßnahmen der Mitgliedsstaaten fordern ihren Tribut. Die deutsche Wirtschaft kommt ins Stocken. Dieses Mal können keine weiteren Konjunkturpakete geschnürt werden; der Staat kann die Kurzarbeit nicht wie 2008 finanzieren. Dieses Mal werden die Dinge ihren Lauf nehmen, bist zu den leeren Kassen der Kommunen.

Staatsanleihen des EFSF können nur schwerlich am Markt platziert werden. Englische Medien berichten bereits, dass die EZB entgegen allen Aussagen ihre eigenen Anleihen aufkauft. Während dessen werden die Ratingagenturen wieder einmal als mit Verursacher der Schuldenkrise diskutiert. Der Fauxpas, durch die angeblich falsche Herabstufung Frankreichs wird ihnen zu Schulden gelegt. Vermutlich war diese Abstufung des zweit größten EU-Zahlers kein Versehen, konnte aber in letzter Minute noch als Missgeschick dargestellt werden.
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mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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