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Samstag, 31. Dezember 2011

2012: Das Jahr der Angst

Ich bin davon überzeugt, dass die Welt auch im Jahre 2012 nicht untergeht. Dazu hab ich bereits zu viele Weltuntergänge überlebt. Das einzige was für manch einen untergehen wird, ist sein perfektes Wohlstandsleben. Das Vorrecht des Ausbeutens wird ihm im Zuge des selbst aufgebürdeten Lebensspiels entzogen. Er muss sich den Regeln für die Verlierer beugen. Das wird oft als Weltuntergang bezeichnet. Doch diesen Weltuntergang haben wir hier für viele andere Menschen auf dieser Welt, bereits verursacht. Nun sind wir an der Reihe und vollführen einen Gnadentanz der Bettler.

Es gibt keine universell gültige Richtlinie zum Glück - zum Reich der Reichen - zum Himmelreich. Die einen sammeln Geld, die anderen Seelen - die Währung nach dem Tod. Es ist ein Märchen, das wir uns immer wieder selber erzählen, bis wir es leben - im Theaterstück auf der Weltbühne. Nun in dieser Aufführung wird ECHT GESTORBEN.

Es kann auch Selbstmotivation genannt werden. Das tägliche Selbstgespräch vor dem Spiegel. Wir erklären uns selber wie toll, erfolgreich und unentbehrlich wir sind - denn schließlich versetzt Glaube Berge.

Wir trägen die Wahrheit in den Hintergrund. Jeder Reichtum braucht die Armut, sonst ist es kein Reichtum. Wer die Welt sehen will wie sie ist, muss zuerst die eigenen vier Wände einreisen, in die er sich selber einsperrt. Es hilft nichts, sich Gleichgesinnten anzuschließen, die gerade in die gleiche Richtung aus ihrer Box heraus gucken wie ich. Das erweitert nicht die Perspektive, sondern vervielfältigt sie nur. Es ist ein Zeichen der Macht, nicht des Wissen. Auch wenn viele einer Meinung sind, muss es noch lange nicht bedeutet, dass sie RECHT haben. Das hat uns die Geschichte schon viel Male bewiesen.

Entpersonifizierte Selbstverwaltung im Systemzwang

Betrachten wir doch einfach einmal den Staat vs. Bevölkerung, die ihn schaffen durfte, weil sonst die Wirtschaft- das System - nicht funktioniert. Man würde sonst heute noch im Feudalismus leben – der universellen Macht des Eigentums. Der Staat befindet sich sozusagen in der Vogelperspektive. Er ist ein imaginäres Individuum. Erschaffen von uns Einzelmenschen, für uns, zur Optimierung der Rentabilität für die Wirtschaft, von der wir alle leben. Wir erschufen uns ein Gesetz, mit eingebauter Moral (den Religionen nachempfunden), die das Unrecht unseres Handelssystems ausgleichen soll. Die Gnade wurde zum Recht. Doch wir bilden als Bevölkerung keine Einheit, sondern viele Millionen Einzelstimmen, die alle nur ihren eigenen persönlichen Vorteil (Gewinn) aus den Massen ziehen wollen. Die Grundaufstellung unseres Kollektives heißt: „Alle für EINEN!“ - 80 Millionen wollen Nutznießer sein. Keiner will das Nießrecht bedienen.

So kann das Überwesen, niemals jedem gleichsam dienen - es muss einen Kuhhandel nach dem anderen abschließen. Der Staat – die Politik - ist ein Spiegelbild unseres angeblich erfassten Seines, hinterhältig und gemein. Ein Grund mehr ihn zu hassen, anstatt uns selbst zu überdenken. Wer am lautesten schreit, wird beachtet, oder aber es findet ein großes Unrecht statt - dann rückt es in unser und damit in das Blickfeld des Staates. Das Überwesen reagiert in Mitleid. Das ergibt den Drang zum Gruppenzwang. Man buhlt um die Liebe - eben um die finanzielle Zuwendung, mit der Liebe - Nächstenliebe und Gemeinschaftswesen – eben Menschlichkeit - erkauft werden kann. Das Grundübel unserer Lebenserfassung. Wer hungert hat dient sich an, und zwar bei dem der etwas hat. Un wer was hat, muss Großmut zeigen – dann hat er ein Recht auf Profit = „sozial ist was Arbeit schafft!“ - Ein Hoch auf den Arbeitgeber und deshalb ist es die hohe Pflicht des Staates, den Unternehmer zu fördern, denn damit fördert er das Volk. Tut der Staat dies nicht, ergreift das Kapital die Macht und herrscht – denn ein Menschenleben ist nix wert, wenn es keinen Profit abwirft. So wird jeder Arbeitnehmer zum Kapitalist in seiner eigenen kleinen Welt. Er gehört sich selber und kann sich verkaufen, an wen er will - er ist frei.  

In Wahrheit steckt das Volk, jeder einzelne Bürger in seiner Box und guckt sich die Welt durch seinen kleinen Spion in der Wand an. Er glaubt er sieht die Welt, die Realität und doch ist es nur ein Bruchteil – eben das was er sehen will. Passt ihm das gesehene nicht, hat er die Möglichkeit sein Loch an anderer Stelle zu bohren, damit er das nicht sieht, was ihm nicht gefällt oder ihn persönlich nicht berührt. Er macht sich so seine eigene kleine Realität – Eskapismus. .... und deshalb ist der Staat der erklärte Feind von allen und doch das Spiegelbild eines jeden. Der Kampf jeder gegen jeden – ohne Rücksicht auf Verluste. Man würde am liebsten die Wirtschaft zermalmen, um hinterher festzustellen, dass ohne den Umschlagplatz des Profites – eben den Schlachtfeld, des Kapitals, nichts zu gewinnen gibt.

Der Einzelmensch will keine Entscheidung treffen, denn jede Entscheidung bedeutet VERLUST, das sagt ihm seine Vernunft.


Doch was sieht der Einzelmensch tatsächlich?

Er sieht die Box seines Nachbarn. Hat er Glück und steht er auf einer Anhöhe, kann er sogar mehrere Boxen überblicken – welch ein Glück und doch sieht nur das gleiche Elende der Entscheidungslosigkeit. Dem Nächsten versperrt die Box der Bank den Blick auf die Welt – ein willkommener Feind der freien Sicht. Und ein anderer findet keine Zeit in die Welt hinaus zu schauen, weil er sich um seine Kinder kümmert. Doch jeder kann ganz bequem den Blick nach oben richten - zum Überwesen zu seinem Staat zu seinem entpersonifizierten ICH. Das böse Wesen der Vernunft, das ausgelagert ist und die Entscheidungen treffen soll, zu denen man selber als Einzelmensch gegen das Kollektiv nie fähig wäre.


Was sieht der Staat – das ausgelagerte Wesen?

Der kleine Mensch sieht sein Oberich; verschmolzen mit allen anderen ICHs in dieser Nation und doch glaubt er, das Oberich muss nur auf ihn hören, ihn betüddeln und mit Wohlstand nähren. Tut das Oberich dies nicht, fühlt sich jeder kleine Mensch benachteiligt – der auf seine Art. Der Arbeitnehmer will mehr vom Arbeitgeber. Der Arbeitgeber fühlt sich vom Arbeitnehmer überfordert und jeder ist im RECHT. Die Schizophrenie ist auf ihrem Höhepunkt angelangt. Der Irrsinn, die Manie nimmt seinen Lauf. Gegen wen soll der Staat Amok laufen? Immer und grundsätzlich gegen die Minderheit. Die Minderheit kann sich aber auch in der Masse befinden, wen jemand etwas von Mengenlehre versteht.

Das Oberich löst also seine Zwangslage mit Raffinesse. Es ist geschaffen aus der Schizophrenie des Volkes und daher eine Puppe, ein Diener des Systemzwangs. Sein Ziel ist die Einhaltung der Systemregeln. Wer sich durch die Macht des Habens gängeln lässt wird nur etwas größeres schaffen, das durch Rechte noch besser gängelt. Geht es schief, war es immer dieses entpersonifizierte ICH – nie das ICH im Einzelnen. Das ist der kollektive Freispruch, den diese Art von Selbstverwaltung parat hält.

Das Erschaffene kann nicht besser sein als sein Schöpfer – es ist und bleibt klein und erbärmlich - eben wie sein Ebenbild – eben wie der Einzelmensch, habgierig und korrupt. Im Staat kämpfen Wirtschaft vs. Menschlichkeit – wie Raubtiere. Doch niemand stellt die Frage, ob Menschlichkeit die Wirtschaft braucht. Wie soll das Überich (das hätte erschaffen werden sollen), nicht zu verwechseln mit dem Oberich, etwas verteilen, was der kleine Mensch nicht zu teilen vermag, denn der Profit ist unnatürlich, wer also den Zins abschaffen will, muss gleichsam den Profit abschaffen, - aber das will keiner – keiner will sein „goldenes Kalb“ schlachten.

Kriegserklärung an Freud
Definition Oberich:
Das Oberich, wird aus der Seele des kleinen Einzelmenschen erschaffen, das in seinen Augen die Aufgabe hat, nur für sein Wohl zu sorgen und dafür die ganze Menschheit in die Pflicht zu nehmen.
Definition Überich:
Das Überich kennt kein Vorrecht des ICHs. Es denkt als Einheit – nur was GUT für alle ist, ist für den Einzelnen gerade gut genug. Es ist die Demut, die keine Vorrechte kennt.


Das Hirn braucht ARM(E) – es hat Vernunft – doch der Arm kennt den Verstand

Das Oberich kann nur verteilen, was es vorher stahl. Also mästet es, um zu rauben. Und der Arme schreit: "Mäste mehr, um mich satt zu machen." So glaubt die Menschheit mit der Moral des Unrechts, Recht zu schaffen. Der Dieb ist sein eigener Richter, Ankläger und Kläger. Nur nicht zu viel nehmen, sonst stirbt der rechte ARM(E) ab. Das Hirn, der Kopf, die Intelligenz braucht ARME zum Arbeiten. Die Moral sagt: "Die Mühsal ist der ARM(E) Lohn.“

Warum KOPF?? , frage ich ... Warum, soll der ARM(E) sich ins siedende Wasser strecken, um das Gold heraus zu holen? Nur die Vernunft des Profites wird dies RICHTIG heißen, der Verstand hält es für falsch. Daher ist anzunehmen, dass der Verstand heute im ARM(E) steckt.  


Das is der ARM(E) Lohn und des Hirnes Profit. So entsteht ein Riese mit übergroßem Kopf, der kippt. Das Ziel des Menschen ist ein Hirn, das keinen Arm mehr hat, der ihn füttert. Das ist die Logik des Profits. 

Das Oberich - der Staat - ist also nicht der Verstand, sondern die Vernunft der Menschheit, Die jeden zum Kopf machen soll, weil jeder den Profit will - ohne die Mühsal. Wäre der Verstand das Überich, würde er sagen: Es gibt keinen Profit mehr und Du Kopf bist nicht mehr als der ARM(E).
Kopf sagt: "Hand, wenn Du schnell genug bist, wirst du den Schmerz erst merken, wenn Du längst schon aus dem Wasser wieder heraus bist. Ein kleiner Lohn für diese Mühsal sei Dir aber sicher.

Wie oft verbrennen wir uns noch selbst und winden uns hinterher im Schmerz, weil die Vernunft immer und immer wieder den Verstand überlagert. Die Menschheit ist eins. Sie ist nicht Kopf und auch nicht Arm. Kein ganzer Körper denkt in sich aufgeteilt in Profit und keine Zelle gehört sich allein. Sie ist da, weil der Körper als ganzes da ist. Kein Zellstamm kann über den anderen herrschen oder gar den ganzen Körper als seinen Besitz beanspruchen.

Es gibt kein natürliches Recht auf Eigentum und damit kein Recht auf Profit und Vorrecht. Der Arm füttert nicht den Mund als Teil des Kopfes, sondern alle Zellen des Ganzen. Der Kopf hat nicht das Vorrecht auf, das neue, Sauerstoff angereicherte Blut. Dafür gibt es kein Naturgesetz. Gnade ist daher auch kein Naturgesetz, sondern das wohlmeinende Öffnen einer zwanghaft angebrachten Armpresse.
Sprengen wir die Ketten der Vernunft und atmen frei ohne den Zwang des Bonusdenkens. Das Hierarchiedenken ist nur eine Erfindung der Profitvernunft. Sie sah sich einen Körper an uns sagte, der Kopf ist oben - also ist er der Chef. Im gehört der Körper, alles andere unterwirft sich. So übernahm das Oberich zu erst als Monarchen, später als Demokratie das kognitive Nervensystem der Menschheit und so atmet die Menschheit nur noch, wenn der Profit stimmt.

... also kleiner Mensch arbeite, damit der Kopf nach Luft japst. Schalten wir also die Vernunft ab, wird nach einer kurzen Ohnmacht der Körper ganz von selber und ohne denken anfangen zu atmen, wenn wir aufhören nur noch etwas gegen einen Bonus zu tun. Die Menschheit wie die Erde sind in sich geschlossene funktionierende Systeme, jede Aufteilung in Eigentum ist daher unnatürlich und lebensbedrohlich.

Dänemark zahlt keine Zinsen mehr - Ist das das neue Zeitalter?

Das Unmögliche ist wahr geworden. Dänemark muss keine Zinsen mehr für neue Schulden bezahlen. Bei der letzten Auktion von Staatsanleihen waren die Geldgeber sogar dazu bereit, Dänemark Geld zu bezahlen, damit sie Dänemark, Geld leihen können.

Insgesamt kapitalisierte Dänemark 310.000.000.000 Euro, und zwar zu einem Minuszinssatz von 0,07-0,21 %. bricht nun das Zeitalter einer neuen Zinsrechnung an?... dagegen musste Italien für seine zehnjährigen Anleihen fast 7 % Zinsen gezahlt.

Man darf allerdings nicht vergessen, dass trotz Negativ-Zinssatz, Schulden eben doch Schulden bleiben. Eine wirkliche Sensation wird es erst dann geben, wenn Banken ihr Geld an Staaten verschenken. Das Würde zwar bedeuten, dass ihr Geld in nichts mehr wert ist, doch bis dahin wird es noch ein langer Weg sein.

Noch steht jeder Form des Geldes, die Sicherheit eines materiellen Wertes entgegen. Erst wenn das Eigentum an Rohstoffen nicht mehr anerkannt ist, ist die heutige Vorstellung von Geld überwunden. Der Mensch kann nur so ohne Profitdenken (Bonusdenken) eine neue Logik entwickeln, die ihn befähigt, die heute, aktuell gültige Vernunft, überwinden.

Der Grund - das Eigentumsrecht - und dem daraus resultierenden Recht auf Profit und Gewinn, kann nur so als Fehlentscheidung der Menschheit enttarnt werden. Erst dann lässt sich für jeden ganz einfach erkennen, dass der banale Grund - das Recht auf Eigentum - die Ursache unserer Vernunft ist, die uns Entscheidungen treffen lässt.

Keiner muss hungern

Erst wenn der Mensch das Eigentumsdenken überwunden hat, kann Menschlichkeit, also der Humanismus, der tragende Gedanke einer neuen Gesellschaft sein. Heute kann sich eine Gesellschaft Humanismus nur dann leisten wenn die Kassen gefüllt sind. Dies gilt ebenfalls für die aktuell kursierende Formulierung: "Keiner müsste hungern. Es ist genug da."


Im Grunde ist dies lediglich die Aufforderung, den momentanen Überfluss zu verteilen, den man bei anderen sieht. Ist er aber verteilt, sind die Kassen leer, die Nahrungsmittelvorräte sind aufgebraucht und keiner hat eine Idee, wen meinen ohne dass aktuelle System, die Kassen und die Läger wieder auffüllt.

Daher ist diese Forderung lediglich Wunschdenken, denn wer sich etwas wünscht macht sich keine Gedanken darum, wie der Wunsch erfüllt wird. Das ist auch eine Form von Eskapismus. Sollte wider Erwarten dieser große Traum der Menschheit in Erfüllung gehen, wird sie sich hinterher wieder freiwillig und verzweifelt dem Joch der Rentabilität unterworfen ... denn denn Wunschgeist aus der Lampe gibt es noch nicht.

... UND DAS HAMSTERRAD LÄUFT WIEDER AUF VOLLEN TOUREN

Ägypten: Konrad Adenauer Stiftung wird durchsucht - Die NEUE DEMOKARTIE

Die deutsche Bundesregierung zeigt sich empört über die Razzia, die in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kairo durchgeführt wurde. Hier ist bereits der Name Programm. Es ist unverkennbar dass es sich hier um eine Stiftung der aktuell regierenden Partei CDU handelt. Die deutschen Medien stellen sich dumm. Noch sei nicht klar, warum 17 Menschenrechtsorganisationen und ausländische Institutionen von ägyptischen Behörden durchsucht wurden. Sie sprechen lediglich von Gerüchten, dass nach Fremdfinanzierungen für Stimmungsmache in der Bevölkerung gesucht wird.

Laut offizieller Erklärung kümmert sich die Stiftung vor allem um Themen wie Rechtsstaatlichkeit, soziale Marktwirtschaft, Frauenrechte und Jugendprojekte.“ Soziale Marktwirtschaft“, ist ein Wort, das klingt, wie Initiative Neue soziale Marktwirtschaft (INSM).


Die Vordenker der öffentlichen Meinung

Das berühmteste Mietmaul der IMSN ist Michael Hüther vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln). Die meisten von uns kennen ihn aus zahlreichen Talkshows. Beim Maybritt Illner bezeichnete er sich sogar einmal als Neoliberaler, der einen starken Staat forderte, der seine Aufgaben kennt. Das war im Jahre 2009. Jetzt befindet sich diese Forderung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bereits in der Umsetzung – sogar auf EU-Basis.

Hüther war vor seiner Karriere im Institut der deutschen Wirtschaft für die CDU und die Konrad Adenauer Stiftung tätig. Er war auch gleichsam das Sprachrohr der bayerischen Arbeitgeber, das Roman Herzog Institut. Roman Herzog (Ex-Bundespräsident) hat also auch seinen Weg in die Wirtschaft gefunden, nachdem er seine Ruck-Rede erfolgreich durch einen medialen Hype als wirtschaftliche Meinungsbildung in die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland absetzte. Er wurde von den Medien und dadurch auch von der Bevölkerung euphorisch als der neue Reformator für Deutschland.

Der Slogan, der INSM „Sozial ist, was Arbeit schafft“, ist mittlerweile Parteiprogramm für jede regierungsfähige Partei in Deutschland, ganz besonders für die CDU. Aus diesem Grunde muss die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) nicht auch noch CDU Parteigenossen auf ihrer Mitgliederliste haben. Sie ist die CDU.

Das neoliberale Gedankengut, oder besser gesagt, die Freihandelsanhänger, mit Drang zur Abschaffung der Bürokratie, also des Staates, kommt oft mit dem schlichten Wort soziale Gerechtigkeit daher. Diese Think Tanks sind bemüht die Rechtsstaatlichkeit und die soziale Marktwirtschaft in Einklang mit den aktuell geltenden Gesetzen in dem jeweiligen Land zu bringen. Es geht also nicht darum neue Ideologien in die Menschen hinein zu pflanzen, sondern die Auffassung von Richtig oder Falsch grundlegend nach ihren Vorstellungen von Profiterzeugung zu ändern.

So ergab sich die neue öffentliche Meinung, dass niedrigere Strompreise erzeugt worden, wenn sie Energieerzeuger privatisiert sind. Gleichsam ergibt sich daraus die Logik, das System relevante Banken, die in Zahlungsschwierigkeiten gelangen, wiederum auf vom Staat gerettet worden müssen – also von der Allgemeinheit. Kurz gefasst bedeutet dies: Gewinne privatisieren – Verluste kollektivieren. Das ist das Prinzip der NEUEN SOZIALEN MARKTWIRTSCHAFT.


Die INSM in Ägypten

Daher war ich auch nicht überrascht, auf der Homepage der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) entsprechende Informationen und Geschäftsverbindungen nach Ägypten zu finden. Bereits im Jahre 2007 vermeldete die INSM – deren Nähe zur CDU und damit auch zur Konrad Adenauer Stiftung, auf ihr Homepage schreibt, “Kairo merkelt“.

Seit der Bundestagswahl im Jahre 2005 führt die INSM einen Merkelmeter. Dort wird ganz genau verfolgt ob Angela Merkel, die neue Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, auch die Forderungen der Wirtschaft korrekt umsetzt. So wird der Bundesregierung und auch die Bundeskanzlerin in regelmäßigen Abständen ein Leistungszeugnis ausgestellt. Das Prinzip der Evolution wird also nicht nur in unseren Schulen nach der Ruckrede von Roman erzog umgesetzt, sondern auch für die Bundesregierung. Damit ist klar, das Leistungsprinzip gilt für alle – die Wirtschaft ist nun unverhohlen der Initiator, der Vordenker – für die demokratische Meinungsfindung.

Diese Art der Kontrolle gefiel dem ägyptischen Unternehmerverband in Kairo (Alexandria Business Association) offensichtlich so gut, dass Dr. Benjamin Scharnagel, wissenschaftlicher Koordinator des INSM-WiWo-Projekts, Mitte September 2007 nach Kairo flog und half, den Reformindex Egypt, aufzubauen.


Wie Wirtschaft Demokratie koordiniert

Dieses Projekt wird durch die Weltbanktochter IFC und die Sequa, eine gemeinnützige Gesellschaft der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft unterstützt. Diese Sequa Preis sich selber auf ihrer Internetseite mit hervorragenden und den Werten Beziehungen zur Politik Zivilgesellschaft und Wirtschaft in allen Weltregionen an. Zu ihrem Geschäftsfeld gehören PPP Projekte ( Private Partnership Projekte). In ihrer Referenzliste wird aber kritisch nach Weltregionen aufgeteilt. Ägypten findet sich unter dem Begriff MENA (Naher Osten und Nordafrika). Zu dieser Region gehören auch Algerien, Irak, Jordanien, Libanon, Marokko, Palästina (hier wird es als Land genannt) und Syrien.

Als Partner wird aufgeführt Verband Deutscher Unternehmerinnen (VdU). Auf diese Art verknüpft die deutsche Wirtschaft ihre Interessen in Ägypten bereits seit dem Jahre 2007. Sie konzentrieren sich besonders auf das Frauenrecht. Derartige Propaganda lässt sich natürlich leichter unter dem Schlagwort „soziale Gerechtigkeit“ verkaufen.

Daher gehe ich persönlich davon aus, dass Nichtregierungsorganisationen, wie zum Beispiel die Konrad-Adenauer-Stiftung, ein Hilfsinstrument für Think Tanks wie die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist und indirekt unterstützt, demokratische Meinungsbildung, durch Wirtschaftsorganisationen bildet. Auf diese Art wird verhindert, dass die momentan noch staatlichen Betriebe in Ägypten nicht auch als solche in der neuen ägyptischen Demokratie landen. Deutschland benötigte fast 20 Jahre um sich von seinen Staatsbetrieben zu trennen.

Heute ist diese Art von Lobbyismus in Europa und auch den USA längst die Norm. Sie erzeugen öffentliche Meinung und führen die Menschen dazu freiwillig Organisationen zu gründen die genau ihre Ziele verfolgen. Der psychologische Trick dabei ist, die Organisationsmitglieder glauben die vertretene Meinung sei ihr eigener freier Wille und persönlich entstandene Meinung.


Ägypten muss die neue Demokratie erst lernen

Für ein Land, dass gerade die Demokratie lernt und noch von der alten Vorstellung von Demokratie geprägt ist, nach dem Fehler. Wie im Falle der Razzien gegen über Nichtregierungsorganisationen. Die junge Demokratie in Ägypten weiß noch nicht, dass Demokratie und Meinungsbildung lediglich aus dem Profitdenken eines Wirtschaftsmenschen entsteht. Schließlich war die große Aufgabe der ägyptischen Revolution die Trennung von Politik und Wirtschaft. Für diese Menschen, die noch die naive Vorstellung von Demokratie umsetzen wollen, ist es schier unbegreiflich, dass auf diese Art demokratische Politik gemacht werden soll. Schließlich wollten sie diese durch den Sturz von Mubarack vom Staat trennen - wie die Religion. Die neue Betrachtungsweise von „getrennt“, erscheint heute noch als Verknüpfung - sie müssen er neoliberal denken lernen. NGOs helfen dabei. Selbst manch einem Deutschen fällt es heute noch schwer, Wirtschaftsdemokratie als Politik zu betrachten.

Wir hier in Deutschland sind es längst gewohnt, dass die Bertelsmann-Stiftung oder auch die INSM, Studien heraus gibt, die hinterher zum politischen Programm werden. Wir achten schon gar nicht mehr darauf. Genau diese Art von Wirtschaftsdemokratie muss nun auch in Ägypten und wahrscheinlich auch in den  übrigen Nordafrikanischen Staaten – die sich gerade durch Revolutionen zur Demokratie putschen – erlangt worden. Aus diesem Grunde war es notwendig, dass die USA in Ägypten eingreifen. Nein - nicht militärisch, sondern mit einem väterlichen Gespräch. Die neue ägyptische Führung erhielt sozusagen einen Crashkurs in Sachen Neoliberalismus – freier Handel – Neue Soziale Marktwirtschaft.

Schließlich ist Demokratie nicht das was landläufig darunter verstanden wird, sondern Demokratie ist heute das freiwillige Umsetzen von Marktwirtschaftsgesetzen.“ Freie Meinungsbildung“ ist daher in dieser neuen Demokratie von Nichtregierungsorganisationen, Initiativen und unternehmernahen Stiftungen vorzunehmen. Die neue Demokratie in Ägypten muss also auch lernen, wie der heutige, neue Journalismus funktioniert. Investigativer Journalisten beschränkt sich dabei lediglich nur noch auf wirtschaftlich sinnvolle Enthüllungen. Es wäre daher kontraproduktiv gewesen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) –Meinungskoordinatoren aus der Wirtschaft – als Fremdfinanzier von Demonstranten aufzudecken.

Freitag, 30. Dezember 2011

Nordkorea: Kim ließ 100.000 Menschen verhungern - nun kommt Mc Donald und macht sie satt

Die westlichen Medien überschlagen sich. Der böse Diktator Kim Jong Il ist tot. Ihr Botschaft kommt mit viel Sarkasmus in unseren Wohnzimmern an. Das Leid der Menschen wird lediglich auf die Anwesenheit einer schlimmen Diktatur geschoben. Der rentable Mensch bleibt seinem Wesen treu und sucht Schuldige, um selber unschuldig zu wirken. Sanktionen durch die UN sind daher kein Schuldbeweis für 100.000 verhungernde Nordkoreaner, sondern ein Beweis für die Brutalität des Kommunismus. Die westlichen Demokratien sind satt, weil der Rest der Welt hungert. Doch von einem Hamburger für 3 US-Dollar ist der Traum von Freiheit. Danach tut jeder alles für 3 US-Dollar, um in den demokratischen Traum beißen zu können. Das Hamsterrad läuft!

Kim Jong Il  - das US-Feinbild des lebenden Kommunismus starb angeblich eines natürlichen Todes. Offiziell gilt die Version: Die USA erfuhren erst aus den aus den koreanischen Medien vom Tod des Systemfeinds. Es gibt keinen wirklichen Grund anzunehmen, dass die USA in diesem Fall freiwillig und ohne öffentlichen Druck die Wahrheit verbreiten lassen. Unsere Nachrichten sind keine Fakten, sondern Wiederholungen von Gehörtem und Gesagtem. So werden Behauptungen innerhalb kürzester Zeit zu Wahrheiten, wie im Fall Bin Laden. Er erhielt auf diese Art einen offiziellen Todestag und die USA ein kollektives Erfolgserlebnis durch seinen angeblichen Tod.

Nordkoreas Machthaber musste leise und eines natürlichen Todes auf einer Zugreise sterben. Vielleicht erinnern sie sich noch an die beiläufigen Zeitungsberichte über seine streng bewachten Zugreisen und seine Angst einem Anschlag zum Opfer zu fallen.

Die Hoffung der USA: Sein Nachfolger liebt US-Basketball

Nun ist sein Nachfolger, sein Sohn, Kim Jon Un, die große Hoffnung der größten Demokratie der Welt (USA). Sie verbreiten: "Er (Kim Jong Un) habe in der Schweiz studiert und interessiere sich sehr für die US-Basketball-Liga". Na - mit solchen Informationen lässt sich doch mit Leichtigkeit eine Revolution von oben anzetteln. Vielleicht gelingt es, die US-Basketball-Spiele inkl. Werbung in Nordkorea ausstrahlen zu können. Das wäre weniger aufwändig, als die vielen Luftballons mit Neckermankatalogseiten, die in Richtung DDR abgelassen wurden. So lässt sich der Wunsch nach Demokratie etablieren, man steigert das Konsumbedürfnis der Menschen. Schließlich ist Demokratie gleichzusetzen mit Einkaufcentern und Wohlstand.



Nordkorea soll Konsum wollen und Demokratie fordern

Vielleicht feiern wir bald die erste Eröffnung einer McDonald-Filiale in Nordkorea als den Anfang einer Befreiungsrevolution - mit dem Slogan: WIR SIND DAS VOLK UND WOLLEN HAMBURGER! Auf diese Art bekam man die DDR-Bürger auf die Beine, bevor das Land Pleite ging. Es wird leider vergessen, dass auch dieser Luxus nur mit Geld erkauft werden kann. Die Geigen hängen also immer noch genauso hoch, wie im Kommunismus - nur mit Geld gibt es Freiheit - das gilt in der Demokratie, wie im Kommunismus. Nur das Hoffnungspotenzial, dass man eine Leiter findet, die zum Himmel voller Geigen führt, ist höher. 


Für diese Illusion sind Doku-Soaps und ständig plappernde, demokratisch gewählte Politiker von Nöten. Diese Art des Selbstregimes bietet den Vorteil, dass die Regenten in regelmäßigen Abständen abgelöst werden, so bald ihre Lügen als enttarnt gelten. So kann sich die Bevölkerung der nächsten, schöneren und wohlklingenderen Lüge widmen und seiner Demokratie - der "freien Wahl" - also dem Wunschdenken, frönen.

Natürlich wird im keinen der ausgestrahlten Berichte über Nordkorea versäumt, zu erwähnen, dass Kim Jong Il - der tote Diktator - für den Tod von 100.000 Nordkoreanern verantwortlich ist.  Die Vorgeschichte wird tunlichst unterschlagen, ansonsten verfehlt die Zahl ihre erwünschte Wirkung in den Köpfen der Berieselten. 



Kim Jong Il - der verhasste Feind der USA -  musste leise sterben. Es ist kein Geheimnis: Nordkorea besitzt Atombomben. Eine militärische Intervention wie in Libyen muss daher kategorisch ausgeschlossen werden. Eine medienstarke Hetzjagd, wie im Falle von Gaddafi ist ausgeschlossen. Sein Tod sollte als Kriegsverletzung bzw. Kopfschuss dargestellt werden, doch übereifrige Richter der Revolutionäre stellten Beweismaterial ins Netz, in dem offensichtlich wurde, dass sie Gaddafi zu Tode gemartert haben. Auslandskorrespondent Scholl-Latour spracht kürzlich davon, dass Gaddafi auf seiner Eisenstang aufgepfählt war - als Trophäe. Ein Beweis der vorherrschenden radikalen Menschlichkeit. Die sich das Recht zuspricht, die dahin zu morden, die als Feind ausgemacht sind. Das Regime und das Recht wechselt daher nicht, sondern nur das Personal und die Nutznießer. Heute gilt in Libyen sogar die verhasste und verachtete Scharia, die als menschenrechtsfeindlich angesehen wird, doch diese Tatsache spielt in unseren Medien keine Rolle. Die Öllieferverträge sind unter Dach und Fach. Frankreichs Lohn für seinen NATO-Einsatz wurde fürstlich bezahlt. Die Söldner sind also immer noch die gleichen, nur ihre heutigen Rüstungen bestehen aus falscher Menschenschutzpflicht und ihre Menschlichkeit wird vom Profit geleitet. Daher muss Gaddafi postum zugestanden werden, dass seine Aussage: "Der Krieg ist ein Kreuzzug...", stimmte. Der Ausgang der Revolution stempelt alle anderen als Lügner ab. Doch das sind wir gewohnt. Deshalb sind wir nicht schockiert. Schockiert wären wird dann, wenn es tatsächlich einmal eine Revolution geben würde, die nicht der Profitgier unterliegt.


Wie man Staaten mobbt

Doch zurück zu Nordkorea. Angeblich ließ Kim Jong Il 100.000 Tausend Menschen während seiner Regentschaft verhungern. Die ständigen Widerholungen in unseren Medien haben dies längst zur Wahrheit gemacht. Um hier nicht einem falschen Eindruck durch Schnelllesen oder sonstigen Aufnahmefehlern des Lesers zu unterliegen, betone ich noch einmal, dass es sich um einen Versuch handelt, diese Sachlage neutral - also ohne emotional vorgeschriebene Reaktionen auf hohe Opferzahlen, zu verfassen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir genau entrüstet sein müssen ob nun ein Mensch oder 100.000 oder Millionen sterben. Ebenfalls ein Trugbild unserer Wahrnehmung, das sich längst als "normal" verfestigt hat und mit Lichterketten äußert.


Vorgeschichte der 100.000 Toten des Kim Jong Il

Diese Geschichte beginnt wieder einmal in den USA. Korea erlitt das gleiche Schicksal wie Deutschland nach dem II. Weltkrieg - wie Deutschland. Es ist ein Relikt des "Kalten Krieges" - dem Krieg der zwischen der besten Humankapitalverwaltungsform zur Optimierung der Profite.

Kurzer Überblick der politischen Intrigen und dem Aufbau einer chinesischen Widerstandsgruppe, die nach dem II. WK die Macht für die USA in China übernehmen sollte - bis hin zum Smith-Act und den unzähligen Verhaftungen von Gewerkschaftern und Asiaten.
http://politikprofiler.blogspot.com/2010/11/korea-wurde-genauso-geteilt-wie.html

Nordkorea war bereit unter der Präsidentschaft von Clinton sein Atomprogramm abzubrechen. Die USA sicherten Öl- und Energielieferungen zu. Doch nach dem Machtwechsel im Weißen Haus - Georg W. Bush zog ein - wusste plötzlich niemand mehr von diesen Abmachungen. Bush brach wissentlich und in purer Absicht die Verträge. Nordkorea blieb nichts anderes übrig, als sein Atomprogramm zu beenden.

Es musste sich zum Schurkenstaat machen. So konnten die USA und UN ihre Sanktionen gegen dieses Land aussprechen, das vielen Menschen indirekt den Hungertod brachte. Nun soll Kim Jong Il der böse Diktator sein, der all diese Menschen auf dem Gewissen verbuchen muss. Etwas mehr Selbstkritiker der angeblich gerechten Welt wäre hier mehr als angebracht. Kollektivbestrafung ist heute noch ein weitverbreitetes Instrument und wird momentan auch gegen die Iran angewendet.

Am Arbeitsplatz würden wir in solchen Situationen längst von Mobbing sprechen. Der Chef nimmt alle Bleistifte weg und diszipliniert, weil nix geschrieben wird. Der Erpresser und Aggressor war und ist nun mal die USA. Sie ist Ideengeber und Initiator von politischen Wahrnehmungen. Im Grund ein unzuverlässiger Verhandlungspartner. Wer sind auf deren Diplomatie einlässt, wird früher oder später als Verräter enttarnt.

USA: Die Weltherrschaft auf freiwilliger Basis der Pflichterfüllung

Die Großmacht spielt mit ihren Karten und versteht es darauf, immer der Retter der Welt zu sein und zwar vor denen, die sie zu vor zum Feind der Welt machte. Wahrheit ist daher ein relatives Geschäft. Die einzige Wahrheit, nach der sich alle Entscheidungen und Einschätzungen ausrichten, ist: Die wirtschaftliche Sicherheit seiner Industrie. Unlängst veröffentlichte das US-Außenministerium unter Hillary Clinton eine Listen von strategisch wichtigen, wirtschaftlichen Standorten im Ausland, die als schützenswert gelten. Wer also in den Genuß kommen will, von dieser Großmacht als schützenswert erachtet zu werden, muss ich in der Nähe von Großindustrieanlagen wie BASF aufhalten. Das Auswahlverfahren ist schlicht. Nur wer wirtschaftlich unersetzlich ist, wird verteidigt. In der Umkehrung bedeutet dies, wer seine Wirtschaftskraft nicht mehr in den Dienst der US-Wirtschaft stellt, sondern selber davon profitieren will, ist aus der Perspektive der USA ein Staatsfeind und damit Weltfeind.

Ob diese Art der Weltherrschaft als militärische Überlegenheit angesehen werden kann, ist fraglich. Gewalt ist immer der letzte Ausweg, zuvor werden wirtschaftliche Sanktionen ausgesprochen. Dazu bedient sich die USA der UNO und ihrem Vetorecht. Militärische Interventionen werden immer nur unter dem Aspekt der Rechtssicherheit getroffen. Das Abstimmverfahren kommt mehr dem Cliquenverhalten von Halbstarken gleich, als demokratischer Willensbildung. Zu schnell gerät eine Nation unter moralischen Weltbeschuss, wenn es sich nicht der Meinung der Supermacht anpasst. Um innenpolitischen Querelen zu entrinnen, bietet sich die Möglichkeit der Stimmenthaltung - also die Unterwerfung des Mehrheitsbeschluss. Diese Enthaltung kann im eigenen Land mit raffinierten Formulieren sogar als NEIN verkauft werden. Funktionierte im Falle Libyen hervorragend.

In Bezug auf Nordkorea und den darauf folgenden Sanktionen durch die UN, kann man behaupten: Nordkorea hätte dem Druck der USA und UN nachgeben können, keine Atomkraftwerke bauen und keine Öllieferungen erhalten - doch warum? - es gab  bereits ausgehandelte Verträge, die einfach von den USA unter Bush missachtet wurden. Das eigentliche Problem kam in der UN niemals zur Sprache. Die USA hatten sich durch Mobbing und Scheinverträge, einen Staatsfeind gezüchtet, den nun die Welt züchtigen muss.

Daher ist die Schuldfrage irrelevant. Schuld ist immer der Staatsfeind - also Nordkorea.



Die Berichterstattung über den Tod und Beerdigung von Kim Jong IL

PEINLICH - kann ich da nur sagen. Sie zeigen weinende Menschen am Straßenrand und machen sich indirekt darüber lustig. Ganz so als ob dadurch die kollektive Schuld der westlichen Welt an diesen vielen Menschen, mit den angeblich vorgetäuschten Tränen der Nordkoreanern, weggewischt werden kann.



Auf der anderen Seite segnete Deutschland und Österreich einen Habsburger nach seinem Tod drei Mal aus. Mit jedem nur erdenktlichen Prunkt wurde dieser letzte Kaiser in Wien beerdigt. Sie übertrugen diese Märchen-Trauerfreier live - wie die Thronfolgerhochzeit aus England. Ich frage mich selber, worin unterscheiden wir uns eigentlich - von den bösen Diktatoren. Wir erbauen unseren demokratischen Führern Paläste, statten sie Prunkt aus, der nicht ausreicht, sie zur Loyalität gegenüber dem Volk zu verpflichten. Und wir halten uns für die Gerechten, weil wir die Führerschaft alle vier Jahr neu vergeben - wenn auch an die Gleichen.

In Deutschland freuen wir uns über Dokusoaps, die den Anschein erwecken, es handelt sich um Tatsachenberichte. So erziehen wir uns durch das angucken von Fehlern, die ein Schauspiel sind. Sie geben uns damit Lebens-, Erziehungs- und Verhaltenshilfe. Weinende, schreiende und kreischende Frauen, Kinder und Männer sind lediglich Schauspieler, aber ihr Drehbuch stellt das "echte Leben" dar, und zwar mit Verhaltensregeln, die wir verinnerlichen sollen - obwohl sie gegen die Natur des Menschen sind.

Wir lernen Rücksichtslosigkeit ist ein notwendiges Übel in dieser Welt, also dürfen wir sie nur praktizieren, wenn wir uns gleichzeitig sozial darstellen. Deshalb gilt auch "sozial ist was Arbeit schafft - auch wenn der Mensch daran langsam verelendet".

Die Bundeskanzlerin Merkel hält Ansprachen vor ausgesuchten Schülern, die ihr danach höfliche Fragen stellen dürfen. Putins Interviews sind dagegen alle nur gestellt. Wir selber sind das Resultat unserer freiwilligen Selbstprogrammierung, weil wir nicht fähig und gewillt sind, die Lehrbücher und die Lehrmittel auf ihre Neutralität zu prüfen. Vielleicht sind wir bereits die westlichen Nordkoreaner, die einer Illusion folgen, die nackt, schäbig und blutgierig durch unsere Köpfe wandelt - wir sie aber für einen Engel halten.

Diese dekadente Selbstgerechtigkeit unserer Medien ist nicht mehr zu ertragen.

http://politikprofiler.blogspot.com/2010/11/korea-wurde-genauso-geteilt-wie.html

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Petrodollar: Der neue, innere Feind als Ablenkung vor dem Zusammenbruch

In der Zeit den "kalte Krieges" galten die Linken als innerer Feind und potenzielle Terroristen. In der Zeit den Ethnozentrismus auf der Basis des Neoliberalismus, entdeckt man die radikalen Positivisten, die der Globalisierung im Wege stehen.

In Israel wird der orthodoxe Jude entdeckt, in Deutschland der Nationalist und im Islam der Fundamentalist. So erhält jedes Völkchen seinen eigenen privaten Terror. Das lenkt von den amtierenden Regierungen ab. Sie erscheinen plötzlich in einem positivem Licht, das sie schon lange nicht mehr hatten. Die aufkeimende Sozialkritik gegen die politischen Vorhaben kann so schnell mit Nebensächlichkeiten übertüncht werden.

Daher nehme ich die Aneinanderkettung von Zufällen, die zur Entdeckung des Nazi-Terrors führten, nicht erst. Ich soll tatsächlich glauben, dass sich Terroristen freiwillig und unter freiem Willen mit samt der Mordwaffe in ihrem Wohnwagen anzünden und verbrennen? Ihre Komplizin sprengt ihre eigene Wohnung in die Luft und ist dann widererwartens nicht anwesend, um ihren Suizid zu begehen? Nun steckt sie im Gefängnis und die Justiz kämpft händeringend um Beweise, um sie für das schuldig zu erklären, was sie gemäß Polizeikonstrukt zu verantworten hat. Dabei möchte ich den Opfern nicht zu nahe treten, aber ich bin davon überzeugt, dass niemand zu einer politischen Propaganda werden will. Diese Morde müssen gesühnt werden, die Täter überführt. Doch diese gewaltsamen Tode als Nazi-Terroranschläge eines Trios darzustellen, halte ich für sehr gewagt und utopisch. Zumal sie sich dann auch noch nach jahrelange Skrupellosigkeit und BND-Überwachung, selber richten.

Hier werden Schuldige inszeniert, um tatsächlich Schuldige zu decken oder aber man wurde den eigenen Mitwissern überdrüssig. Nichts kann ausgeschlossen werden, nicht einmal ausländische Geheimdienste, die aus Angst vor terroristischen Anschlägen mordeten - schließlich entführten die USA auch Unschuldige - von überall auf der Welt.

In der heutigen Zeit, darf man nicht alles, nehmen wie es einem präsentiert wird. Das schuldet man den Opfern und der Wahrheit, so wie dem Verständnis für die Zusammenhänge des Systemzwangs.  Zu oft stellte sich die nachgewiesene Wahrheit als falsch heraus.


Die Hilflosigkeit der Regierungen

In Israel treten plötzlich medial orthodoxe, radikale Juden in Erscheinung, die schon Jahrzehntelang für ihre Ansichten kämpfen und nach strengeren Regel, gemäß ihrer Auslegung der Bibel kämpfen. Nun dürfen sie TV-Stars für eine Woche spielen. Israel braucht genauso Ablenkung von seiner Innenpolitik, wie Europa oder die USA. Überall schwelt der Zorn über die soziale Ungerechtigkeit und es wird noch schlimmer kommen.

Die westlichen Regierungen kämpfen verzweifelt um Begründungen in naher Zukunft hart zu richten, gegen die, die sich gegen die nun bald formulierte neue Gerechtigkeit stellen werden, weil sie ein Unrecht nach heutigen Auffassung von Recht darstellen wird.  Der übliche Konflikt in Situationen, wo der Systemzwang unerbittlich zuschlägt, ist wieder einmal gekommen. Man braucht Mittel und Argumentationen Bevölkerungen ruhigzustellen.

Gesetz und Recht hören auf, der Mehrheit dienlich zu sein. Die enttäusche Mehrheit wird sich gegen die Regierungen richten. Der andauernde Kampf der Menschheit geht weiter, aber direkt vor unserer Haustüre. Sie werden zu einer Gunst der Privilegierten. Die Definition von Recht und Gesetz tritt wieder in die dunkle Phase der Zwiespältigkeit ein. Unangenehme Entscheidungen stehen an. Staatspleiten sind zu verhindern und das gelingt nur, wenn das Volk dafür blutet und ausgezehrt wird.


Das Volk der freiwillig Ausgebeuteten 

Noch wird daran gearbeitet, dieses sozialen Konflikte friedlich und einvernehmlich mit einer neuen Art von Freiwilligkeit und Gesetzmäßigkeit zu erzeugen. Man versucht die Menschen zu freiwilligen Hütern der neuen Gesetze zu machen. Sie müssen lernen ihr Los mit Geduld und Härte gegen sich selbst zu ertragen. Das zeigen auch die jüngsten Meldungen über die angeblich vielen Frührentner in unserer Republik.

In der üblichen Manier des Eskapismus, wir dies so dargestellt, dass alle freiwillig auf ihr Geld verzichten und mit wenig Geld ihre Renten genießen. Vom Systemzwang spricht keiner; von den Kranken, für die es keine Arbeit mehr gibt; von den Arbeitslosen, die keiner mehr einstellt, weil sie zu alt und für die volle Rente zu jung sind.

Jeder Misserfolg der Politik wird so zum Erfolg hochgejubelt. Selbst der Sozialhilfeempfänger wird als glücklicher Ein-Euro-Jobber oder Angestellter in der Armutsindustrie Deutschland gefeiert. Es ist eine seltsame Kunst der Ignoranz, die nur dann in der Masse zu Tage tritt, wenn die Aussichtslosigkeit der Situation unübersehbar geworden ist. Wie sonst wäre es möglich, diesen Irrsinn zu glauben und deshalb auch noch zu diskutieren.


Ölpreis sinkt trotz angeblicher Irankrise

Es sind die unübersehbaren Anzeichen eines zusammenfallenden Imperiums. Noch verspricht der Speckgürtel der USA die Treue. Nicht einmal die Drohung gegen den Iran kann die Börse dazu bewegen, den Ölpreis hoch zu prügeln. Er sinkt sogar. Entweder ist die Ente erkannt, denn es handelt sich lediglich um ein Manöver des Irans oder aber die wirtschaftliche Schieflage des Westen ist so beängstigend, dass nicht einmal ein Ölstopp ins Gewicht fallen würde. 

Es kann nicht mehr darüber hinweg gelogen werden, dass es keine liquiden Käufer für Wirtschaftsprodukte vorhanden sind. Die Wirtschaft lebt von Gesetzesaufträgen - oder anders formuliert vom gesetzlichen Konsumzwang. An die Sparvermögen der Bevölkerung kommt die Wirtschaft eben doch nur über den Staat heran, egal wie gerne sie ihn abschaffen würde.


Der blutlose Kampf gegen die Leitwährung US-Dollar

Es gibt niemanden mehr, der Geld verleiht bzw. frische Geld erschafft - außer China, Asien und eben Russland. Die BRIC-Staaten kratzen am Petrodollarstatus - dem Statussymbol der USA - das Siegel des Imperiums. Sie wollen nicht einmal den Yuan als neue Leitwährung, sondern eine Leitwährung auf der BASIS der SFR - in dem alle Währungen gemäß ihres Handelsaufkommen repräsentiert sind.

Die Angst der USA vor einem neuen Herren ist daher unberechtigt, doch der Statusverlust und damit die Meinungshoheit muss von ihnen aufgegeben werden. Doch das wäre sozusagen sogar ein demokratischer Akt.

Den USA würde nicht einmal mehr ein Krieg gegen die Iran helfen. Es hat seine Leitwährung längst verloren. Doch wer gibt so etwas ohne offensichtlichen Kampf gerne zu. Niemand wird in naher Zukunft mehr eine Dollar brauchen, da die neuen Handelsvolumen in einer anderen Währung abgewickelt werden.

Es wäre daher sinnvoller gewesen, die USA hätten in diesem Fall eingelenkt und sich nicht wie eine alte Diva in Erinnerung an alte, gute Zeiten gewunden. Der Dollar wird nach wie vor Zahlungsmittel in den USA sein und verliert daher für China nicht an Wert. Es kann für diese Währung im Stammland bequem die zusammenbrechende Wirtschaft aufkaufen.


US-Staatsanleihen für China immer in USA einlösbar

Ich würde sagen, die feindliche Übernahme ist geglückt. Die USA wurde mit ihren eigenen Waffen auf voller Länge vernichtend geschlagen. Das Restrisiko wurde in in Fukushima einfach ausgeklammert, da die Wahrscheinlichkeit des Eintrittes zu gering erschien. Man hielt sich an Nashs-Gesetz. Eine Analyse des Spielerverhaltens, das angeblich auch auf die Ökonomie umgesetzt werden kann. Doch dem unbedingten Willen des Glaubens unterlief ein Riesenfehler. Wer im Spiel der realen Ökonomie über keine Einsätze mehr verfügt, hat verloren, auch wenn Nash sagt - es sei ein Remis. 

... wer seine Schulden nicht begleicht und im Verlustgeschäft nicht mehr mithalten kann - geht Konkurs. Auch die us-amerikanischen Insolvenzschutzgesetze werden hier nicht auf Dauer hinweghelfen. Es bleibt das Problem der Geldbeschaffung.

Was Amerika einmal groß machte, wir den Vereinten Nationen nun zum Verhängnis. China könnte sich irrational verhalten und die us-amerikanischen Staatsanleihen einfach als Verlustgeschäft betrachten. Die angenommene Abhängigkeit Chinas zu den USA existiert nicht mehr, wenn China eigene neue Absatzmärkte in Europa findet. Dies scheint die einzige Möglichkeit zu sein, den Dollar als ungeliebt und wertlose Leitwährung endlich abstoßen zu können. Amerika wäre plötzlich ein Land wie jedes andere auch. Könnte sich auf seine inneren Probleme konzentrieren und müsste nicht ständig seine Leitwährung militärisch schützen. Es wäre sogar für die USA ein Gewinn und Entlastung.

Noch ziert sich Europa und fühlt sich verpflichtet. Doch die Schuldenkrise, die ihren Anfang in den USA nahm und als vernichtende Waffe gegen den Euro geschleudert wurde, um Asien zu treffen, könnte sich zum Vorteil der neuen Weltmacht China auswirken. In diesem Falle nützt jedes us-militärische Auflehnen nichts, es würde nur sinnloses Blutvergießen bedeuten.


Die philosophische Frage dem Faktum - der Ursache

Es wird Zeit, dass wir uns auf wesentliche Fragen besinnen; die uns erklären, warum wir so handeln wie wir es tun - uns als freier Wille vorkommen und trotzdem wissen wir, dass es nicht so ist. Wir wissen, dass wir im Handeln gezwungen werden. Wir gehorchen wie Roboter und das bei vollem Bewusstsein.

Folglich kann das Bewusstsein und die Vernunft nicht das Instrument sein, das uns endlich einen freien Willen in der Entscheidung gibt. Dazu müssen wir uns der Philosophie widmen, die diesem Phänomen schon länger und näher auf der Spur ist als jeder Wissenschaftler oder Ökonom.

Es geht darum das Eigentumsrecht als Naturrecht in Frage zu stellen. Es geht nicht um das hergeben, damit es ein anderer verwaltet. Man gibt auch keine Religion auf, indem man einen neuen Gott erschafft.


Warum der Wille des Menschen ein Zwang ist

Es ist nicht einfach, dem Menschen zu erklären, dass sein erfasster Wille, nicht frei ist. Er ist die Reaktion auf einen äußeren Zwang. Wir erkennen einfach etwas als echt und natürlich an ohne es zu hinterfragen. Dieses Gesetz führt zum vorgegaukelten "freien Willen".

Seit jeher sträubt sich der Mensch gegen die Erkenntnis des Verstandes. Die Empire - die falsch angenommen Natürlichkeit unserer selbst erschaffenen Realität, darf nicht hinterfragt werden. Das Faktum, das jedem Gesetz, jeder Norm und Regel zu Grunde liegt ist das Eigentumsrecht. Es wird einfach zur Natur erklärt und darf daher nicht hinterfragt werden.

Doch genau diese angenommene Natur ist die Ursache unseres falschen Willens. Er ist das Diktat und die Diktatur aus uns selbst heraus. Er wer das Faktum durch Fragen eliminiert, enttarnt gelangt zur Freiheit, nach der wir schon immer strebten. Die heutige Freiheit ist lediglich das Recht auf Geld, mit dem wir uns die falsche Freiheit aufgrund der falsch angenommen Natürlichkeit, kaufen können.

Ich bediene mich hier Friedrich Nietzsches "Götzendämmerung". Er erahnt und analysiert, aber leider nennt er das Kind nicht beim Namen, denn wer das Eigentumsrechts als unnatürlich bezeichnet macht sich nicht nur aus Sicht des Gesetzes strafbar, sondern auch moralisch.  Ein eindeutiges Zeichen, dass es sich bei der heutigen Realität, um eine künstlich erschaffene Realität handelt, die lediglich nur ein Glaube, eine Religion und/oder Ideologie ist.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

China zeigt den USA wo der Hammer hängt - Angela Merkel holt sich eine blutige Nase

Angela Merkel bzw. die EU erhielten heute zwei blaue Veilchen und eine blutige Nase. Chinas Schlag ins Gesicht der Angela Merkel war präzise platziert.  China signalisiert Europa schon geraume Zeit, dass es an der Zeit, sich vom Dollar zu emanzipieren. Die USA und damit auch deren Währung sind nicht mehr in der Verfassung als Leitwährung aufzutreten. Diese ausgestreckte Hand schlug Angela Merkel stolz aus. China wäre bestimmt bereit gewesen Teile des EFSF aufzukaufen, wenn - ja wenn Deutschland und damit Europa sich zu einem neuen Handelsabkommen mit China durchgerungen hätte. Für China gibt es keinen Grund mehr seinen eigenes Handelsvolumen mit Dollars bezahlen zu lassen. 

Japan zeigt mehr Courage. Es verweigerte sich schon lange im Afghanistankrieg; zahlte nur noch Hilfslieferungen und betanke nur noch Hilfsschiffe. Deutschland konnte unter Karl-Theodor zu Guttenberg nicht genug Soldaten zur Verfügung stellen und stockte auf wo es nur ging.

Nun nun macht Japan Nägel mit Köpfen. Vor wenigen Wochen kaufte Japan chinesische Staatsanleihen auf und beruhigte die Welt mit der Aussage: "Japan kehre dem Dollar nicht den Rücken". Nun kommt die knallharte Rechte des ehemaligen Kriegsgegners der USA, das Trauma von Pearl Habor wiederholt sich abermals! Japan schmiedet eine Währungsallianz mit China und wickelt von nun an alle Handeisströme nicht mehr mit Dollars ab.  Eine Vereinbarung, die von den BRIC-Staaten schon lange befolgt wird - aber von unseren Medien als Meldung in die Masse hinein verschleppt wurde.

Das ist nicht nur ein Tiefschlag für die USA, sondern auch für Europa. Unter der Federführung der Amerikaner Merkel und Sarkozy wurde Europa blind gemacht. Dieses Duo hält sich transatlantische Verträge, die immer schon einseitig eingehalten wurden.  Der Euro war in diesen geheimen Absichten erschaffen worden, um im Falle der Fälle für die Wirtschaftsmacht USA geopfert zu werden. Angela Merkel schluckte genüsslich us-amerikanische Schulden, die durch die Lehmann-Pleite nach Europa transferiert wurden. Kein einziger Hauch von Kritik kam über ihre Lippen und über die Lippen ihrer hochgeschätzten Wirtschaftsberater wie Hüther von der INSM.

In Asien ist es längst kein Geheimnis mehr. Der Euro wird zwar nicht sterben, aber Europa ist auf dem absteigenden Ast und gilt als NO-GO für Investitionen. Thailand verweigerte aus diesem Grund die Finanzierung durch den EFSF. Angela Merkels Glanzstück ging unter, wie ein nasser Lappen. Nun bleibt nur noch die Agonie der Selbstzerstörung durch die Eigenfinanzierung der EZB. Asien finanziert sich doch keine Laus im Pelz. Europa hat die einmalige Chance verpasst, ein Gleichgewicht in der Welt wieder herzustellen. Es hält am Ungleichgewicht durch den Dollar fest. Die ausgestreckte Hand Asiens war für Angela Merkel nicht zu fassen. Angela Merkel hörte die Signale der Zeit nicht. Ihr Hand war aalglatt und damit lässt sich China nicht packen.


Der Währungskrieg

Was wir momentan erleben, ist ein Währungskrieg. Die USA attackieren Europa und Brüssel glaubt, es sei die Finanzwelt. Hier steht Dollar gegen Euro. Es ist ein wirtschaftlicher Überlebenskampf.

Wer in diesen Krieg einsteigt, sondiert zu vor, wer über die größten Chancen verfügt, zu gewinnen. Europas Chancen sind mit einem Paukenschlag gesunken. Die notwendige Hilfe, in diesem Krieg bestehen zu können, wurde ausgeschlagen. Angela Merkel opfert ganz Europa einer neoliberalen Ideologie, in der Europa nur noch eine Statistenrolle zuteil wird.

... wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritt. Der Dritt ist nicht China allein - es sind die BRIC-Staaten, zu denen sich nun Japan gesellt.

Europa traut sich nicht. Es ist zu verliebt in seine Transatlantische Brücke, die nie dafür gebaut wurde zu halten bzw. benutzt zu werden. Es ist nur ein Traumschloss um Europa für die us-amerikanische Wirtschaftspolitik gefügig zu machen. Angela Merkel ist sogar bereit die Nord-Stream-Pipeline lieber heute als morgen abzuschalten. (Sie Einweihungsfeier). Die Nordstream widerstrebt dem transatlantischen-europäischen Energiekonzept, (siehe Wikipedia) das vorsieht - Europa soll nur Öl aus us-amerikanischen Quellen beziehen. Russische Energie gilt als politisch-inkorrekt.

.... Doch auch Afrika und Afghanistan rücken ab. Der nächste Schreck steht ins transatlantische Wellness-Nest. Afghanistan rückt auch an die Seite von China. Es sieht China als zuverlässigen Partner für den Abbau seiner Rohstoffe. Die erste Erschließung eines afghanischen Ölfeldes durch China wurde heute vertraglich besiegelt.

Der Iran probt bereits die Blockade der Meerenge Hormuz (Hormus) und zufälliger weise kommt es wieder zu einem Piratenüberfall vor Somalia, wo auch chinesische Schiffe für die Sicherheit der Öltanker sorgen. Die Nerven liegen Blank. Amerika wird niemals seinen eigenen Untergang durch seine eigenen aufgestellten Regeln akzeptieren. Es wird einfach neue Regeln, zu seinen Gunst ausrufen. In diesem Krieg braucht die USA, die Deutschen, denn Russland wird diese Mal nicht an seiner Seite kämpfen. Das ist längst klar.

Finanzkrieg und dann Bombenkrieg?

Die USA geraten in die Enge. Die Unruhen im Nahen-Osten kommen nicht richtig in Gang. Putin bleibt in Russland an der Macht und Europa konnte nur noch mit Ach und Krach auf Kurs gehalten werden. Seine Völker bezahlen dafür einen sehr hohen Preis.

Die Türkei rückt von Europa ab. Eine Neupositionierung ist nicht ausgeschlossen. Auch die Türkei erkennt, wie sich die Machtverhältnisse auf der Welt verschieben. Man schließt sich nicht dem Verlierer im Kampf um die Macht an. Deutschland ist noch weit davon entfernt, mobil zu machen. Die Privatarmee des K-T Guttenberg steht noch nicht und das Parlament hat nach wie vor, die Entscheidungsgewalt. Eine unsichere Sache für die anstehenden Konflikte, die für die USA für den Dollar noch gefochten werden müssen. Die Kassen sind leer und werden noch leerer, wenn der Dollar und damit der Euro als Währung auf dem Weltmarkt nicht mehr zu halten sind.


Die Arktis und der Streit um die Rohstoffe

Während dieser Querelen erhält der russische Ölkonzern "Rosneft drei arktische Öllagerstätten". Eine hochkarätiger, anit-neoliberalistischer Fehler Putins. Ein weiterer Grund, diesen Mann zu stürzen. Diese Aktion wird das Störfeuer aus den USA, gegen seine erneute Regentschaft noch mehr entfachen. Es begeht ein NO-GO in der us-amerikanischen Wirtschaftsphilosophie, der Freihändler, die jeden Staat als Feind betrachten. Staatliche Betriebe in systemrelevanten Positionen werden heute nicht mehr als Soziale Marktwirtschaft definiert, sondern als Kommunismus.

Schließlich haben amerikanische Firmen ein natürliches Recht, um jede Art von Rohstoff auf dieser Welt mitzubieten - egal welche Folgen es für die jeweilige Nation hat. Auf dieser Beratungsgrundlage verkaufte vor allem Deutschland all seine staatlichen Betriebe und privatisierte das Stromnetz. Die versprochenen günstigeren Strompreise sind zwar ausgeblieben, doch das kümmert die DAX-Unternehmen keineswegs. Sie feiern seither die Dummheit der Deutscher um die Wette. Nun soll über die berüchtigte Wirtschaftsregierung aus Brüssel, das gleiche in ganz Europa erfolgen. Der Systemzwang ist dabei Programm - siehe Griechenland. Wer Geld will muss sein Tafelsilber verhökern.

Die BRIC-Staaten holen in der Zwischenzeit auf. Brasilien überholt als Wirtschaftsmacht das stolze Inselvolk, Großbritannien und verweist es auf den siebten Platz.  Großbritannien  wollte den Euro nie. Es wollte am Festmal teilhaben, wenn er bricht. Nun wird es von seiner eigenen Finanzpolitik eingeholt. Großbritanniens Wirtschaftswachstum steht und fällt mit den Finanzmärkten im Westen. Die chinesische Falle für ausländische Investoren ist längst zugeschnappt. Die nun bald folgenden Pleiten in China werden vor allem die Geldgeier aus dem Westen treffen.

Der Drache zeigt seine Zähne. Der Reigen des Go-Spiels ist geschlossen. Die BRIC-Staaten hören auf das geduldige Lamm zu spielen. China drosselt nun seine Exporte von Seltenen Erden. Das WTO-Urteil verhallt ungehört. Europa hat sich dazu entschieden, die Treue zum Dollar zu halten. Nun muss Europa die nun bald wertlosen Dollarscheine aus Asien zur Finanzierung der eigenen Schulden annehmen und ist mit Gedeih und Verderb dem Willen der USA ausgesetzt.

Merkels Fehlentscheidungen

Diese Fehlentwicklung ist ganz alleine Angela Merkel, der CDU, der FDP und der SPD geschuldet. Sie verlassen sich auf einseitige Beratung, die lediglich ihre Vermögen am Untergang Europas noch vermehren wollen. Gerhard Schröders privater Ausflug zu Gazprom und Nordstream, hilft nicht über diese gravierenden, politischen Fehlentscheidungen hinweg.

Europa und insbesondere Deutschland kann es sich nicht leisten auf den Lebensstandard von Brasilien abzurutschen. Alleine die klimatischen Verhältnisse würden in diesem dicht besiedelten Gebiet verheerende Folgen haben. Deutsche Obdachlose können nicht bei sommerlicher Temperaturen im deutschen Winter unter den Brücken schlafen. Der deutsche bzw. europäische Binnenmarkt reicht nicht aus, um 500 Millionen Menschen mit einer Währung zu ernähren, die auf dem Weltmarkt keinen Wert mehr darstellt, um Rohstoffe einzukaufen.

In Deutschland mögen zwar Rohstofflager vorhanden sein, aber dieser reichen nicht aus, um die heutige Exportleistung wieder herzustellen. Auch der Export von fertigen Gütern setzt zwingend große Rohstoffmengen voraus, die in Deutschland nicht vorhanden sind. China und Russland sind daher in einer unschlagbaren Position. Sie verfügen über Rohstoffe und Produktionstechniken. Etwas, was Deutschland nie erreichen wird. Jeder Vorstoß endete in einem verlorenen Krieg.

Europa kehrt nach und nach den Deutschen den Rücken und kümmert sich um seine eigenen Schulden. Dieses imperiale Gehabe geht nur für eine Nation im Westen auf und das ist die USA. Doch es hinkt dem eigenen Zeitplan hinterher. Es war nicht vorgesehen, dass China so schnell und so massiv in die Offensive geht.

Deutschland hat sich wie so oft für die falsche Seite entschieden. Tragen wir es mit Fassung. Der Machtwechsel steht an. Der WEISSE MANN muss seine Macht abgeben. Es bleibt nur die Hoffnung, dass wir besser behandelt werden, als wir andere behandelten.

Ich glaube das ist die eigentliche Angst dieser Krise, die schon so viele Namen erhalten hat.

Korea:
"Smith Act" - Wer den Sturz der US-Regierung in Wort oder Schrift fordert macht sich strafbar
http://politikprofiler.blogspot.com/2010/11/korea-wurde-genauso-geteilt-wie.html




Warum der Wille des Menschen ein Zwang ist

Es ist nicht einfach, dem Menschen zu erklären, dass sein erfasster Wille, nicht frei ist. Er ist die Reaktion auf einen äußeren Zwang. Wir erkennen einfach etwas als echt und natürlich an ohne es zu hinterfragen. Dieses Gesetz führt zum vorgegaukelten "freien Willen".

Seit jeher sträubt sich der Mensch gegen die Erkenntnis des Verstandes. Die Empire - die falsch angenommen Natürlichkeit unserer selbst erschaffenen Realität, darf nicht hinterfragt werden. Das Faktum, das jedem Gesetz, jeder Norm und Regel zu Grunde liegt ist das Eigentumsrecht. Es wird einfach zur Natur erklärt und darf daher nicht hinterfragt werden.

Doch genau diese angenommene Natur ist die Ursache unseres falschen Willens. Er ist das Diktat und die Diktatur aus uns selbst heraus. Er wer das Faktum durch Fragen eliminiert, enttarnt gelangt zur Freiheit, nach der wir schon immer strebten. Die heutige Freiheit ist lediglich das Recht auf Geld, mit dem wir uns die falsche Freiheit aufgrund der falsch angenommen Natürlichkeit, kaufen können.

Ich bediene mich hier Friedrich Nietzsches "Götzendämmerung". Er erahnt und analysiert, aber leider nennt er das Kind nicht beim Namen, denn wer das Eigentumsrechts als unnatürlich bezeichnet macht sich nicht nur aus Sicht des Gesetzes strafbar, sondern auch moralisch.  Ein eindeutiges Zeichen, dass es sich bei der heutigen Realität, um eine künstlich erschaffene Realität handelt, die lediglich nur ein Glaube, eine Religion und/oder Ideologie ist.

Dienstag, 27. Dezember 2011

... von der Blutzelle, die kein Geld mehr für die Arterienmaut hatte

Die größte Angst des Menschen ist nicht der Tod, sondern das STERBEN. Das hinüber Gleiten in den Tod. Leben ist Energieumwandlung. Kommt sie zu einem Ende. Erlischt für das Individuum die Zeit. Für den heute denkenden Menschen ein inakzeptabler Zustand. Er glaubt: Energie geht nie verloren, doch sie wandelt ihren Zustand und treibt für etwas anderes die Zeit in den Raum. Doch davon später. Wir sind bei der Angst den Menschen, der kleinsten Zelle der Menschheit. 

Ihre Gedanken kreisen um die Zeit vor dem nahenden Tod. Sie hat Angst davor, auf welche Art und Weise ihr das Lebenslicht ausgelöscht wird.

Ist der Hunger?
Ist die Kälte?
Ist es eine Krankheit und der Schmerz?

In ihrer Angst, stirbt sie jeden nur erdenklichen Tod. Sie fragt sich, welchen Preis sie für den Tod zu zahlen hat. Jeder Tag ist ihr Kampf gegen diese Angst. Helft sie den Hungernden, hilft sie sich selbst und stärken damit ihre Hoffnung, dass ihr geholfen wird, wenn sie hungrig ist. Hilft sie den Kranken, malen sie die Beschwörungsformeln in die Zeit, die dann Wirkung zeigen sollen, wenn sie Hilfe braucht. So selbstlos, wie alles scheint, ist es nicht. Mitleid ist Selbsthilfe.

Die Angst ist ein schlechter Berater und Mitleid das größte, eigene Elend. Wer seine Angst verliert, verliert die Angst vor dem Sterben. Vor dem Tod braucht sich keiner fürchten, er sagt nur aus, dass das Sterben vorbei ist. Wer keine Angst mehr hat, weiss, dass er nur einmal sterben kann. Wer Tod ist, stirbt kein zweites Mal. Die Zeit hat aufgehört für ihn zu existieren. Die Körperzelle ist kein Bestandteil des Energieflusses mehr.

Wer verdurstet, kann nicht auch noch verhungern. Wer an mangelnder Gesundheitsversorgung stirbt, erfriert nicht gleichzeitig. Wir lassen uns von Angstflüsterern jagen. Sie erzählen uns jeden Tag über eine neue Form des Sterbens, die uns ereilt. So halten sie uns mit Angst vor dem Denken ab. Der informierte Mensch ist schon auf derartige viele Formen durch das Sterben hindurch gewandert und sah doch nie die Konsequenz des Sterbens - es gibt nur einen Tod.

So kommt man zu der Überzeugung - "was mich nicht umbringt, macht mich stark". So fühlt der Ängstliche sich stark, weil er Angst hat. Angst kann zur Sucht werden. Man sucht jeden Tag aufs Neue nach einer noch abartigeren Art des Sterbens ohne den Tod als Schlussaccord zu sehen.

Die Realität berät aus dem Blickfeld der Angst. Ihr Tunnelblick sucht wie ein Feldstecher nach einem Lichtblick der Angst, nach dem bühnengerechten Sterben und hält Ausschau nach dem Helden, der den Sterbenden vor dem Tod rettet oder gar für ihn stirbt.

So erzittert die heutige Menschheit vor sich selber. Unser Vernunft sie der Krebs, der jeder Einzelzelle einflößt, sie muss Hirnzelle werden. Die kleine Blutzelle erkennt die Arterie, durch die sie fließt, als Feind - als Feindbild. Sie fühlt sich eingeengt. Irgendwann hat sie angefangen zu glauben, dass eine Hirnzelle mehr wert ist als sie. Der Muskel fühlt sich eingesperrt in der Haut, die ihn umspannt und die vorbei eilenden Nervenblitze signalisieren das Ende der kleinen Welt der Körperzellen - die das große Ganze noch nie sahen. Es liegt einfach nicht in ihrem Ereignishorizont, dass alles Eins ist.

Jede Zelle fühlt sich wichtiger als die andere und verlangt das frische, mit Sauerstoff angereicherte Blut, zu erst. Das ist der Lohn ihrer Leistung. Diese neue Vernunft kommt zu sonderbaren Entscheidungen. Sie pumpt es großen Mengen in das Hirn. Das ist das neue Gesetz des Lebens - hat die Vernunft entschieden, damit es  aus der Nase heraus spritzt - Je höher der Druck desto mehr fließt. Die Zunge - die GERECHTEN nehmen es auf und über den Magen gelangt es wieder in die Blutbahnen zum Rest des Körpers, damit dieser nicht abstirbt.

Denn alle Zellen spüren, dass der Koloss wankt; die Zehen absterben und der Kopf zum Bersten anschwillt. Manch einer spricht vom Bypass aus dem Kopf heraus in die nächste Arterie nach unten.  Schließlich macht es keinen Sinn den Kopf abzuschlagen und die Zehen auf den Hals zu setzen - auf dem Kopf läuft sich so schlecht.

.... wenn die Vernunft zur Vernunft kommt


Vielleicht muss die Vernunft zur Vernunft kommen und erkennen, dass das ihre Anweisungen und Entscheidungen den falschen Gesetzmäßigkeiten folgen. Das vegetative Nervensystem kann nicht mit Vernunft gesteuert werden, die Menschheit hyperventiliert. 

Doch wie soll die Vernunft vernünftig werden, wenn sie nicht glaubt, dass nur ohne Bonusdenken, das Atmen automatisch passiert. Dafür braucht es keine Manager oder Politiker. die Gesamtheit der Menschheit kann sich einfach nicht vorstellen, dass der Blutkreislauf - die Leistung aller Körperzellen zusammen ohne Bonusdenken auf der Basis vom wertvoll/weniger wertvoll oder gar wertlos, viel besser funktioniert. Die Menschheit braucht keine Oberstübchen, das ihr den Takt für den Herzschlag angibt oder gar für das Atmen.

Der Countdown

Die Angst der kleinen Blutzelle vor der Blutbahn ist also unberechtigt, sie muss Angst vor der übergreifenden Kollektivvernunft haben, die bereits genetisch in ihr selber steckt. Die sie zwingt im vorauseilendem Gehorsam sich selbst abzutöten, weil der Kopf glaubt, er kann ohne Beine besser gehen, indem er robbt. Am Ende steht die Menschheit als Kopfatmer da, weil sie sich selber wegrationalisierte. 

Es bräuchte also nur einen Countdown ... und bei NULL wirft jeder seine verkrustete und falsche Vernunft aus sich hinaus: Jeder ist gleich und keiner wir jemals mehr in Wert und Rentabilität gemessen. Doch die Menschheit wurde schon so angezählt. Die Vernunft schlägt immer noch den Atmentakt. Die Körperzelle traut der anderen nicht. Die Angst regiert; sie lässt uns nicht los.

Die Körperzellen haben bis heute nicht begriffen, dass sie nur als Gesamtes existieren können. Keine einzige Körperzelle ist daher die Menschheit. Was nützt es dem Auge, wenn es sich von der Menschheit befreit und autark leben will?

Egal wie wichtig sich eine einzelne Zelle macht - sie wird nicht zu einem gesamten Menschen. Es gibt kein Recht Wegezoll für eine Blutbahn zu verlangen, nur weil irgendwann einmal behauptet wurde, sie sei das Eigentum des bestimmten Zellstamms. Das Gesetz der Vernunft/des Eigentums hört auf zu korrekt zu sein.

Doch wer fängt an zu zählen und wer reinigt sich selbst, von sich selbst, wenn NULL angesagt ist? Wer gibt den Traum vom Luxus auf, als Krebsgeschwür im Körper den Menschheit leben zu können?

Wir haben ein paar Körperzellen erlaubt das vegetative Nervensystem unserer Menschheit mit Vernunft und Eigentumsrechts zu steuern. Diese Entscheidung war falsch. Doch wer gibt schon gerne zu, einer falschen Entscheidung Folge zu leisten?


Die Notwendigkeit des Krebsgeschwürs

... Es ist bequemer um das Vorrecht des Krebses zu streiten. Die Suche nach den Schuldigen, die heute Krebs sind, ist viel interessanter. Wir schneiden den Krebs heraus, um uns selber einzunisten. 

Es geht nicht darum den Profit wieder gerecht zu verteilen - also dass jeder ein bisschen Vorrecht auf Krebs bekommt, sondern es geht darum, das Profitdenken abzuschaffen. Keine Blutzelle muss Maut bezahlen, wenn sie ihre Bahnen zieht. Und doch haben wir aus Vernunft - also aus Profitgier Arterien erschaffen, die das Blut von den Beinen weg pumpen und nun sollen die lahmen Beine eine neue finanzieren, die sie wieder versorgt. Das ist VERNUNFT.

Profit und Bonus bedeutet grundsätzlich für andere ein Defizit. Es ist also eine Frage der Dekadenz. Wie viel von unserem Wohlstand werden wir als ungerecht akzeptieren? Profit und Bonusdenken ist unmenschlich. Das ist keine Menschlichkeit, egal wie gerecht man dieses Unrecht auch gestalten mag. Ein Arzt behandelt nur gegen GELD. Fragt ein Antikörper in unserem Körper nach seiner Bezahlung oder reicht es ihm aus, dass der Organismus an sich überlebt - das ist sein Lohn.

Die Hand führt das Essen zum Mund, ganz ohne Lohn. Ihr reicht es aus, dass der Körper satt ist. Der Magen verdaut die Nahrung ohne Bonus, um selber dick und fett zu werden.

Doch was der vernunftige Mensch - die Einzelzelle der Menschheit. Sie verschreibt sich einen systemischen Aderlass der Vernunft, der die Fehlentscheidung übertünchen soll, dass das vegetative Nervensystem bewusst von Einzelzellen übernommen wurde.

Die Menschheit braucht keinen Trommelschlag der Sklaventreiber, der ihr den Rhythmus des Atems vorgibt, damit Sauerstoff in die Blutbahnen kommt. Die Überlebenswahrscheinlichkeit einer Menschheit wird nicht höher, wenn sie hyperventiliert. Die Menschheit muss sich auch nicht den Kopf abschlagen, um wieder atmen zu können.

Die Menschheit als Ganzes muss es einfach nur tun; die Mauern der Wertschöpfung - den Wegezoll - abschaffen und einsehen, dass jeder Einzelmensch - die Zelle der Menschheit - genauso wertvoll ist wie jede andere Zelle - auch die Hirnzelle ist nicht mehr wert. Nur als ganzes ohne den Begriff der Rentabilität ist die Menschheit frei zu leben und die kleine Zelle ist endlich bereit von ihrer Angst des vielfachen Sterbens.

Iran: Ehebrecherin (Mörderin) droht Todesstrafe

Seit geraumer Zeit erfüllt die Schlagzeile"Ehebrecherin zum Tode verurteilt", die westlichen Medien. Die Medien legen Ihre Betonung auf "Ehebrecherin". Getragen von dem Wissen, dass die meisten nur die Schlagworte der Überschrift lesen und zu braven Soldaten der Staatsräson werden. Doch in Wahrheit handelt es sich  um einen gemeinschaftlichen verübten Mord. Aschtiani plante mit ihren Freund den Mord an ihrem Ehemann. Ein Verbrechen, das im Westen, in den USA, als kaltblütig, geplanter Mord bezeichnet wird, der in den USA schon mehrfach mit der Todesstrafe belohnt wurde.

Dieser Justizfall wird ganz offensichtlich politisch ausgeschlachtet. Der Islam ist ein Frauenfeind. Die Frau ist der Willkür des Mannes ausgeliefert - was in unseren westlichen Kreisen niemals vorkommt.

Ich bin kein Freund der Todesstrafe und unterscheide nicht zwischen Steinigung und Todesspritze. Es wird Zeit für Selbstkritik gegenüber unserer eigenen Gesellschaft, anstatt ständig mit erhobenen Zeigefinger, wie Blinde, größere Schandtaten aufzudecken, um die eigenen zu übertünchen.


Die Fragen sollte sein:

WAS macht es möglich, dass der Mensch mordet ... und wann ist töten gerecht? Genau diese Fragen offenbaren sich in der Diskussion über die Todesstrafe und doch geht es nur um Rache und Genugtuung.

Was unternahmen die Angehörigen der Ermordeten, dass der Mörder sich nicht ungerecht behandelt fühlte?

Wie unschuldig sind wird alle an jedem Mord oder gerechtem Töten auf dieser Welt?
Wann erscheint Gewalt sinnlos? ... Doch wenn es "sinnlose Gewalt" gibt, gibt es auch eine sinnvolle Gewalt.

Was macht Gewalt sinnvoll? ... Wenn sie die Menschlichkeit verteidigt oder ist gerade die Verteidigung die Aufgabe der Menschlichkeit?

Der Grund unserer Unzufriedenheit und damit die Sehnsucht nach Zufriedenheit/Frieden muss also da liegen wo wir anfangen Menschlichkeit als Gesetz zu definieren, weil wir einem System freiwillig unterworfen sind, das Unmenschlichkeit als Norm anerkennt.

Ist jeder der nach Frieden ruft, bereits ein Kriegshetzer und Beschwörer der radikalen Menschlichkeit?

Setzt er nicht seine Rache als Maß für Gerechtigkeit an?

Jeder Horde von Revolutionären beseitigt ihre Peiniger mit der Argumentation der Gerechtigkeit. Doch was ist das für eine Gerechtigkeit, die nur Ereignisse und Auswüchse dahin metzelt und die Regel für die systemische Ungerechtigkeit - als Gerechtigkeit im Wappen trägt?


Das falsch verstandene Bild der Frau in der Bibel

In vielen Geschichten, Mythen und Religionen gilt die Frau als das Böse, die Versuchung. Die armen Dummen dieser Welt, die sich anmaßen diese Schriften zu interpretieren und sich heute Priester oder Gelehrte nennen, haben damit eine Welt geschaffen, die berechtigt, Frauen zu Unterdrücken.

Die Gier und die Begierde nach Macht, Ruhm und Reichtum wurde so einfach in die Wohllust hinein interpretiert. Die eigentliche Systemkritiker, die sich wie ein roter Faden durch die Menschheitsgeschichte zieht, ist so eine Fehlinterpretation zum Opfer gefallen. Das Herrschen kann ohne Hemmungen durch Eigentumsanspruch kann so ohne Kritik weiter gehen.

Wer sich selber als Eigentum empfinden, entwickelt kein schlechtes Gewissen, einen anderen mit Haut und Haaren besitzen zu wollen. Frauen könne aus Mangel an Kraft, ihren Willen nur mit Raffinesse durchsetzen. So entschloss sich der Mann, eine Frau zu sein und die Frau zu verteufeln.

Der Islam steht in dieser Hinsicht der Interpretation der Bibel noch an der Spitze. Er hat noch nicht gelernt, den verweiblichten Mann zu spielen, der mit Raffinesse unterdrückt. Doch die Raffinesse einer Frau dient nicht dem Eigentum, sondern dem Erhalt der Familie und dem Leben der Kinder. Deshalb ist es an der Zeit, dass Mann und Frau sich nicht als Konkurrenten empfinden, sondern als Einheit.

Die Frau muss kein Mann sein und wie eine Bärin ihre Jungen alleine großziehen. Der Mann muss keine Frau und diese nur noch decken wie ein Zuchthengst. So erliegen wir dem Wahn der Gleichmacherei, der Uniformierung in Herz und Vernunft - wobei die Vernunft die größte Täuschung unseres Seiens ist. Entgegen der Gelehrten Meinung ist die Vernunft nicht natürlich, sondern ein Resultat und Ergebnis unserer künstlich geschaffenen Realität, die Eigentumsrecht über die Menschlichkeit stellt. 

Die Vernunft kennt nur das Eigentumsdenken und diktiert uns das auf, was wir so hassen. Die Vernunft ermöglicht und Herrschen überhaupt zu akzeptieren. Sie ist ein Anpassungsinstrument an diese künstliche Realität - erzeugt durch die Fehlinterpretation von alten Mythen, wie die Bibel.

Diese Ungleichheit, erzeugt aus falschen Weisheiten, dient als Grundlage für unser Sein und unsere Gesellschaft. Es wird Zeit, dass wir eine denkende Menschheit werden und die Vernunft, die uns denken vorgaukelt, mit Fragen enttarnen, bis sie entsetzt aus unseren Gedanken verschwindet.


http://www.stern.de/panorama/iranische-ehebrecherin-droht-aschtiani-nun-doch-die-todesstrafe-1766875.html

http://www.thailandtip.net/index.php?id=nachrichten&tx_ttnews%5Bpointer%5D=14&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2205&tx_ttnews%5BbackPid%5D=185&cHash=790bb626efa0b480cd895b6a1426a202

Samstag, 24. Dezember 2011

Wulff: Weihnachtsrede im Wortlaut 2011

„Fröhliche Weihnachten, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! An diesem Weihnachtsfest grüße ich Sie alle: die Gläubigen, die heute der Geburt Jesu Christi gedenken – und all diejenigen, die einen anderen Zugang zu diesem Fest haben.

Mit mir grüßen aus dem Schloss Bellevue Frauen und Männer, die meine Frau und ich in diesem Jahr kennen gelernt haben. Sie haben uns alle beeindruckt, weil sie auf ganz unterschiedliche Art und Weise für andere da sind. Einfach so – weit über all das hinaus, was man eigentlich erwarten könnte. Sie helfen ihren Mitmenschen und stiften den Zusammenhalt, der unsere Gesellschaft letztlich trägt. Auf diesen Zusammenhalt wird es auch weiterhin entscheidend ankommen.

Menschen machen sich Sorgen, nicht zuletzt um die Zukunft ihrer Kinder: Bekommen wir die Staatsschuldenkrise in Europa in den Griff? Was wird aus unserem Europa, das wir seit Jahrzehnten als Garant für Frieden und Wohlstand erleben? Ich bin zuversichtlich: Regierung und Opposition haben in den vergangenen Monaten unter höchstem Druck gemeinsam weitreichende Entscheidungen getroffen. In diesem Geist der Gemeinsamkeit wird es auch mit unseren Freunden in Europa und der Welt gelingen, den Weg aus der Krise zu gehen.



Wichtig ist: Europa ist unsere gemeinsame Heimat und unser kostbares Erbe. Es steht für die großen Werte der Freiheit, der Menschenrechte und der sozialen Sicherheit. All das ist in unserem Europa nur gemeinsam zu erhalten. Wer etwas anderes sagt, findet vielleicht kurzfristig Beifall. Aber er irrt sich. Wir Deutschen haben selber immer wieder europäische Solidarität erfahren, und wir sind auch zukünftig solidarisch gegenüber Europa.

Alle müssen in unserem Land in Sicherheit leben können. Das gilt für jede und für jeden. Umso stärker hat uns alle schockiert, dass rassistisch verblendete Verbrecher über viele Jahre Menschen ausländischer Herkunft geplant ermordet haben. Das haben wir nie für möglich gehalten. Ich habe dann die Angehörigen getroffen. Die Gespräche mit ihnen haben mich tief bewegt. (...) In unserem Land gibt es aber keinen Platz für Fremdenhass, Gewalt und politischen Extremismus.

Wir schulden den Angehörigen und Freunden der Ermordeten und den Verletzten Mitgefühl und Respekt. Wir schulden nicht nur den Opfern die lückenlose Aufklärung dieser Verbrechen und die unnachsichtige Verfolgung der Täter und ihrer gewissenlosen Unterstützer. Wir schulden uns allen Wachsamkeit und die Bereitschaft, für unsere Demokratie und das Leben und die Freiheit aller Menschen in unserem Land einzustehen. Das fängt schon im Alltag an: Es hängt auch von mir selbst ab, welches geistige Klima in meiner eigenen Familie, in meiner religiösen Gemeinde, in meinem Stadtteil oder in meinem Verein herrscht. Offenheit für Fremde und Fremdes fängt ganz im Kleinen an – und vor allen Dingen bei den Kleinen. (...) Wir können gar nicht früh genug begreifen, wie dumm und schädlich Ausgrenzung oder gedankenlose Vorurteile sind.

Eine offene Gesellschaft stellt sich auch ihrer Verantwortung für das Wohl der Menschen in anderen Teilen der Welt. Wir denken heute Abend deshalb auch an diejenigen, die sich weit weg von zu Hause für Frieden, Sicherheit und menschenwürdige Lebensbedingungen einsetzen, gerade an unsere Soldatinnen und Soldaten. Sie leisten nämlich einen Beitrag dazu, dass unsere Welt besser wird.

Deutschland hat in der Welt einen guten Ruf. Auch deshalb, weil fast nirgendwo sonst die Bereitschaft anderen zu helfen so groß ist, wie bei uns – bei Katastrophen, Unglücksfällen und bei den regelmäßigen Aufrufen der großen Hilfsorganisationen. Dafür sagen mir viele im Ausland immer wieder ihren Dank – und diesen Dank will ich heute an Sie alle weitergeben. Denn wir können stolz sein auf unser Land. (...)

Ich wünsche allen frohe Weihnachten - Es ist der Wunsch nach Menschlichkeit

Der Moment der Weihnacht

Ich wünsche alle meinen Freunden und Kritikern eine frohe Weihnacht. Weihnachten kann vieles sein; Lichtfest, Sonnenwende, Geburt Jesus oder einfach nur ein schönes Familienfest - ein Grund alle für einen Abend an einen Tisch zu bringen.

Doch ich meine das einzigartige Gefühl, sich nicht den gesellschaftlichen, konsumentischen oder religiösen Zwängen hinzugeben. Ich meine nicht das Schauspiel, das Drehbuch für Weihnachten,  sondern die pure innere Freiwilligkeit, das Streben aus sich heraus, eine Einheit mit der Welt, mit der Menschheit zu bilden. Einfach nur das SEIN der Menschheit zu sehen - sie zu SEIN - DAZUSEIN.

Es ist nur ein kurzer flüchtiger Moment. An Weihnachten steht unser geschäftige Welt still.  Sie ist still. Der Mensch ist still. Wir treibt uns nicht mehr vor einander her. Die Gesamtheit der Menschheit wird greifbar. Jeder Mensch reiss für diesen kurzen Augenblick seinen Elfenbeinturm hinter sich ein und begibt sich auf den Boden der Tatsachen. Er sieht das Trümmerfeld seiner gerechten, rechtmäßigen und richtigen Taten. Er tritt auf die andere Seite seines SEINS. 


Der Mensch ist da, weil die Menschheit da ist. Warum also soll die Menschheit für den Menschen da? 

Der tiefe Schmerz der Gemeinsamkeit, des Einsseins durch zuckt den Geist, wie eine Harpune. Der Schmerz ist schier unerträglich.  Nicht jeder kann den Blick auf das eigene Versagen, was auf der anderen Seite des Spiegels als Erfolg gilt ertragen.   Jede Abwechselung kommt daher mehr als gelegen. Die Elfenbeintürme stehen wieder in ihrer vollen Pracht und die Menschheit hat dem Mensch zu dienen.

Welch eine Erleichterung. Nichts muss sich ändern. Weihnachten bleibt ein schöner, inszenierter Traum der Glückseligkeit mit dem kommerzielle Konzept der Glücksjäger. Wobei das Glück eher beim Käufer des Geschenken zu suchen ist, als beim Beschenkten. Seine große Aufgabe besteht darin, sich zu freuen, es zu zeigen, damit der Schenker ein kurzes Glücksgefühl erhält.

Glück ist nur ein flüchtiger Augenblick, der, wenn er beginnt bereits schon wieder verflogen ist. Glückjäger sind daher Augenblicksjäger. Anhaltendes Glück kann es nicht geben, außer man verfällt dem Kaufrausch und beschenkt nur die, die sich freuen können.

Glückseligkeit ist dagegen Zufriedenheit und Sicherheit. Sie vollkommen, wenn es keine Bedrohung mehr gibt. Betrachte ich die heutige, gläserne Glückseligkeit der Menschen, sehe ich, dass es die Angst ist, das sie Glück nennen. Sie messen ihr Glück, am Grad der Angst die sie haben, ihr Glashaus könnte brechen und sie wären der Realität unseres Systemzwangs schonungslos ausgesetzt.

Der kalte Wind der Menschen, die sich die Menschheit zu Untertanen machen, wird sie einfrieren. Zu Eisklötzen erstarren. Diese Starre hört nur dann wieder auf, wenn der Mensch anfängt sich einzuhämmern, dass er kein Teil der Menschheit ist, sondern die Menschheit ein Acker, den er bestellt, um leben zu können.


Der Mensch lebt gegen sich selber, wie ein Parasit im eigenem Pelz. Auf diese Art, wird es keinen Frieden auf der Welt geben. Es reicht nicht aus, so zu tun, als ob der Elfenbeinturm zerborsten ist und in den Hintergedanken bereits die Baupläne für den nächsten ersonnen werden.  So lange der Mensch sich nicht eingesteht, dass er nur da ist, weil die Menschheit existiert, wird er die Glückseligkeit nie erlangen, sondern ständig und immer in Angst leben.

Sich unter Zwang ablenken und Glücksjäger bleiben. Den Acker der Menschheit ausbeuten und damit sich selber.



Ich hoffe für Euch, dass ihr einen Hauch der Weihnacht spürt. Der Mensch als Mensch und gleichwertiges Teil der Menschheit, die nur als Gesamtheit friedlich und frei überleben kann und jeder Elfenbeinturm ist ein Zeichen dafür, dass der Moment der Einigkeit bereits wieder zu Ende ist.

Eure Keuronfuih

Donnerstag, 22. Dezember 2011

US-Killervirus: Die größte Atombombe der Welt bleibt ein Geheimnis der USA

Großartig berichten unsere Medien über den gefunden Killer-Virus. Kreiert und geschaffen in US-amerikanischen Labors. Nun soll niemand wissen wie sich dieser Virus aus dem H1N5-Virus zusammensetzt. Eine Biowaffe bleibt eben nur eine Waffe, wenn keiner das Gegenmittel kennt. 

In amerikanischen Labors (ausgelagert auch in den Niederlande) wurde so lange experimentiert, bis sich das Vogelgrippevirus nun leicht von Mensch zu Mensch übertragen lässt. Dieser Virus könnte, wenn er ausgesetzt wird, Millionen von Menschen das Leben kosten. Diese Nachricht ist mehr Wert, als jede neue und noch größere Atombombe. Die Tötungsrate soll bei 60% liegen.

Selbstverständlich dürfen diese Forschungsergebnisse nicht an andere Länder verteilt werden, weil sonst Terroristen diesen gefährlichen Virus klauen und als Waffe verwenden. Ich denke, es ist nicht im Sinne der USA, dass andere Länder ebenfalls über ein Antiserum verfügen. Biowaffen sind eben nur so lange Waffen, wie andere kein Gegenmittelfinden.

Die USA will dieses Killervirus für seinen eigenen Schutz unter Verschluss halten. Das ist Wirkungsvoller als jedes Raketenabwehrschild in Europa, das Raketen gegen Russland richtet.

http://www.oe24.at/welt/Vogelgrippe-manipuliert-Forscher-zuechten-Killer-Virus/50256693





USA baute 2005 die "Spanische Grippe" nach

Von vier Toten wurden Proben aus dem Lungengewebe entnommen, aus einer davon konnten Bruchstücke der Grippevirus-Gene isoliert werden. Schließlich gelang es, das komplette Genom des Erregers der Spanischen Grippe zu sequenzieren. Dieselbe Forschergruppe des Instituts für Pathologie der US-Streitkräfte in Rockville isolierte zudem 1996 und 1997 unter der Leitung von Jeffery Taubenberger Teile des Grippevirus aus unterschiedlichen Gewebeproben, die von der US-Armee aus dem Ersten Weltkrieg aufbewahrt wurden.

Im Jahr 2003 konnte durch Reid et al. bestätigt werden, dass das Virus zu den Influenza-A-Viren gehörte.[6] 2004 haben Gamblin et al. durch Strukturanalyse des Hämagglutinins H1 gezeigt, wie sich das Virus der Spanischen Grippe an menschliche Zellen bindet.[7]

Im Oktober 2005 berichteten US-amerikanische Wissenschaftler um Jeffery Taubenberger, dass sie in einem Hochsicherheitslabor der CDC (Centers for Disease Control and Prevention) in Atlanta das Virus von 1918 rekonstruiert haben. Ihre Forschungsarbeiten wurden am 6. Oktober 2005 zusammen mit der kompletten Gensequenz in den Fachzeitschriften Science und Nature veröffentlicht.[8]

Die Forscher kamen aufgrund ihrer Analysen zu dem Schluss, dass die RNA-Polymerase des menschlichen Influenza-Virus direkt von einem Vogelgrippevirus abstamme und der Übergang auf den Menschen wahrscheinlich erst unmittelbar vor Beginn der Pandemie stattgefunden habe. Aufgrund der großen Ähnlichkeit mit bekannten Varianten der Geflügelpest vertreten sie ferner die Meinung, dass das Virus seine Gefährlichkeit als Folge weniger Mutationen erzielt habe und nicht durch einen Austausch von Erbanlagen mit bereits zuvor vorhandenen Varianten der menschlichen Influenza, d. h. nicht durch eine Reassortierung (vgl. auch Antigenshift bei Influenzaviren).

In Tierversuchen erwies sich das rekonstruierte Virus (wie aufgrund der hohen Todesraten der Epidemie von 1918 zu erwarten war) als extrem aggressiv: Es tötete Mäuse rascher als jedes andere bisher bekannte Influenza-Virus des Menschen und war – im Unterschied zu den meisten menschlichen Influenza-Viren – auch für Hühnerembryos tödlich. Im Gegensatz zu anderen Experimenten mit Mäusen musste das rekonstruierte Virus hierzu nicht erst an Mäuse angepasst werden. Dies zeigt, dass die Proteine Hämagglutinin wie auch möglicherweise die Neuraminidase des Virus Virulenzfaktoren für Mäuse enthalten. Seine Polymerase-Gene ähnelten denen von A/H5N1 und anderer Geflügelpest-Viren. Außerdem erwies es sich als äußerst vermehrungsfreudig in Epithelzellen aus menschlichen Bronchien, was im funktionstüchtigen Organ zur Lungenentzündung führen würde. Zusätzlich ist es in der Lage, anders als heute kursierende Influenza-Viren, sich ohne Trypsin vermehren zu können, was einen bisher unbekannten Mechanismus der Neuraminidase voraussetzt, der die Abspaltung des Hämagglutinins vereinfacht.

Quelle: Wikipedia

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Niemand außer Wulff beschädigt das Amt des Bundespräsidenten

Die öffentliche Diskussion um das Verhalten des Bundespräsidenten wird absichtlich in die falsch Richtung gedrängt. Nicht die Diskussion um Wulff beschädigt das Amt des Bundespräsidenten, sondern Wulff als Bundespräsident beschädigt das es.

In der heutigen Auffassung von Recht beschädigen Wulffs Kritiker das Amt. Das Opfer wird so zum Täter. Selbstverständlich darf über den Amtsinhaber, Christian Wulff, als Bundespräsident, diskutiert werden. JA! - Es ist sogar die Aufgabe eines freien Volkes es zu tun - aus Respekt vor dem Amt des Bundespräsidenten.

... Es geht nicht um einen Saubermann, sondern um die Prinzipien einer parlamentarischen Demokratie. Wer Repräsentant einer solchen sein will, sollte nicht in Unternehmervillen urlauben und von Unternehmern Privatkredite annehmen.  Die Diskussion um Wulff ist also eine demokratische Lebensart.

Wir sich wie Wulff  in genau dieser Elite bewegt, die dem Staat konträr gegenüber steht; überall und ständig versucht, die politischen Geschäfte zu ihren Gunsten zu drehen, ist kein Freund der Masse, sondern ihr Feind. Er widerspricht dem demokratischen Grundgedanken.

Wer das angeblich "höchste Amt" im Staat bekleiden will, muss also frei von jeder wirtschaftlichen Gesinnung sein. Wulff ist kein freier Mensch im Geist. Er ist ein Produkt seiner Machtgier.


"Besser die Wahrheit" - das Buch für das Maschmeyer die Werbung bezahlte

Wulffs Buch "Besser die Wahrheit" war der Werbegeschenkartikel für die CDU. 100.000 Exemplare wurden lt. Bayern-Aktuell aufgekauft und während dem Wahlkampf verschenkt. Die Anzeigen Kampagne von Maschmeyer ist daher nur die Spitze des Eisberges. Es wäre daher wichtig, zu überprüfen, wie die Spendengelder flossen; ob der Verlag bzw. Personen aus dem Verlag einen Teil des Umsatzes rückspendeten usw.




Politiker sind Zeitungshuren

Zeig mir Deine Freunde und ich sage Dir wer Du bist! Das gilt nicht nur für Wulff, sondern für alle politischen Amtsträger. Politiker sind Zeitungshuren. Zeitungsberichte sind Kapital für Politiker. Volksnähe wird nur dann praktiziert, wenn sie für irgendeinen Unternehmer das Werk eröffnen oder zum Jubiläum gratulieren. Das garantiert einen Pressebericht und gleichzeitig bereits die indirekte Bezahlung für die Gefälligkeit, einem Unternehmen politische Würden zu verabreichen.

Politiker tun alles, damit ihr Kopf so oft wie möglich in der Lokalpresse abgebildet ist. Dafür können nur einflussreiche Unternehmer sorgen, die groß genug sind, um von den Redakteuren als Ereignisse anerkannt zu werden, damit darüber berichtet wird. Die Mechanismen des Systemszwangs funktionieren also auf allen Ebenen.

Daher ist es für den kleinen Menschen keine wirkliche Wahl, zwischen Bauarbeiter oder Akademiker im Gemeinderat wählen zu müssen. Er entscheidet gemäß seiner Bildung und die besagt: Der Akademiker als Mediziner hat mehr Kompetenz die Arbeitswelt des Fabrikangestellten zu beurteilen, als der Mensch, der selber drinsteckt.

So formuliert klingt es unlogisch, aber was ist schon logisch in unserer emotionalen Welt. Wir kaufen Schokolade, weil sie glücklich macht oder gar laut Werbung gesund ist; wir besitzen ein Iphone nur weil es angesagt ist und bei an allen Ecke und Enden mit vielen Fehlern ist. Der Mensch bezahlt dafür einen horrenden Preis und weiss, doch, dass diese Gerät zu Hungerlöhnen in China produziert wird. So kommt Apple pro IphoneS zu einem Reingewinn von ca. 320 Dollar - pro Verkauf!!!!

Es geht also nicht darum, den Chinesen einen höheren Lohn zu bezahlen, sondern darum die Gewinngier der Globalisten einzudämmen. Diese Gesinnung ist natürlich unpopulär und sollte auch nicht in der Politik wiederholt werden. Die Politik hat das hohe des "Freien Marktes" zu singen, der uns alle glücklich macht.


Die Moral im Flipperautomat

Sämtliche Bundespräsidenten haben daher ihr Amt verfehlt und wirtschaftlich missbraucht- auch Roman Herzog mit seiner Ruckrede. Die nichts anderes war, als das hohe Gebet des freien Marktes ohne Rücksicht auf den Menschen. Der Mensch macht sich die Menschheit zum Diener, zum Sklaven - dabei vergisst er oft, dass er selber ein Mensch ist.



In der heutigen Finanz- und Wirtschaftskrise wird dieses Logikdefizit immer offensichtlicher und führt zu Depressionen und Aussichtslosigkeit. Keine Lüge ist nun groß genug, um die Wahrheit zu verdeckten. Sie blitzt überall hervor und wird wieder mit neuen, kleinen Notlügen verdeckt werden, bis sich die Aufmerksamkeit auf den nächsten Blitzer der Wahrheit konzentriert - besten ganz weit weg vom aktuellen Nebenkriegsschauplatz. Wir werden dirigiert und gelenkt. Von unserer eigenen Neugierde ohne dass wir die Flut der Informationen zu Nachrichten oder gar Wissen verarbeiten.

Der Adlerflug über die Moral

Noch lehnt Wulff die Verantwortung für sein Verhalten ab. Schließlich steckt er in einer neuen Lebensphase als Bundespräsidenten. Er will keinen Zusammenhang erkennen. So wie Guttenberg sein Plagiat anfänglich abstritt. Für Guttenberg stand die Doktorarbeit nie in einem Bezug zu seinem Ministeramt. Das ist die geteilte Moral in der Politik und auch in uns selbst. Sie sehen in ihrem Verhalten keinen Betrug, da sie nur aus ihrem kleinen Kämmerlein die Welt beurteilen. Das große Ganze bleibt ihnen versperrt. Nun erwarten sie von uns relative Moral,  Großmüttigkeit, eine Entschuldigung bzw. Absolution herbei zu führen, das ist opportunistisch, heuchlerisch und charakterlos.

Wir sollten uns nicht mehr auf die Moral unserer Zeit verlassen - sie ist wirtschaftlich korrupt, sondern Charakter einfordern. Charakter steht weit über der Moral. Es ist der Adlerflug über die Landschaft der Moral. Ein Charakter kann sogar die Moral als Lüge entlarven. Diese Größe besitzt keiner der Politiker. Es sind Moralanhänger die wie ein Ball im Flipperautomat von einer Seite zur anderen geschleudert werden. Wenn sie dann durch ein Loch fallen und aus dem Spiel sind, soll wenigsten noch eine hohe Punktzahl dabei heraus springen.

Guttenberg hinterließ uns eine privatisierte Bundeswehr und eine latente Freiwilligkeit zum notwendigen Wirtschaftkrieg. Was wird Wulff uns hinterlassen?

Die Selbstaufgabe der Solidarität zu Gunsten des Wirtschaftswachstums?

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mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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