Freitag, 13. Januar 2012

Deutschland: Das Benzinkartell - Sechster im Bund ist der BUND

Philipp Rösler, damals noch Wirtschaftsminister, sprach vom Benzin-Kartell, dem Oligopol der fünf großen Unternehmen auf dem Tankstellenmarkt. Das war im Mai 2011. Das Bundeskartellamt erstellte eine Studie über mögliche Preisabsprachen der üblichen Verdächtigen. Dem öffentlichen Druck ist damit Genüge getan. Doch der einzige Mitverdächtige im Bund des Oligopols - der Bund - kam damit nicht einmal ins Kreuzfreuer.


Bitte verschonen Sie mich mit der Weisheit, dass der Staat abgeschafft werden muss ... damit alles besser wird oder gar der Zins. Ich kann es nicht mehr hören - weil es nicht stimmt. Es bleibt alles beim Alten, auch ohne Zins und ohne Staat. Sonst wäre der Feudalismus ein Paradies auf Erden gewesen. 



>>>> Zum Thema Klimawandel siehe Video unten!

Die Bundesregierung unter Angela Merkel tut alles nur erdenkliche, um die naiven Vorstellungen der Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Zwar ist jedem die überdimensionale Höhe der Mineralölsteuer (heute Energiesteuer) bekannt, doch in der öffentlichen Diskussion um die hohen Spritpreise ist diese Tatsache leider nie wirklich und nachhaltig angekommen.

Im Grund hat der Bund das geringste Interesse an sinkenden Benzinpreisen. Während der Preishochphase, als Rohöl auf 150 Dollar pro Barrel stand, bezahlte der Deutsche fast genauso viel wie beim heutigen Rohölpreis von 108 Dollar. Die Preisabsprachen scheinen daher eine ganz andere Qualität zu haben, als die Bundesregierung uns darstellt. Wobei der Wechselkurs der Währung Dollar/Euro mit einbezogen werden muss.

Mehr Konkurrenz bei Tankstellen geht das Problem also nicht wirklich an. Im Grunde verdienen diese am Wenigsten an steigenden Benzinpreisen, den Löwenanteil kassiert nun mal der BUND. Einem Tankstellenbetreiber bleiben im Schnitt bei diesem hohen Preisniveau 8 Cent übrig. Doch auch hier gilt: Kleinvieh macht Mist. Eine kleine Landtankstelle setzt im Schnitt 140.000 Liter Treibstoff um. Das reicht zum Überleben. Für den BUND der eigentlich die Bevölkerung als gesamtes ist, ist es ein Goldesel. Doch dieser Bund hat sich gegen sich selber gestellt, gegen die Menschen.

Hier ein Vergleich: Superbenzin im Krisenjahr 2008 und 2011. Blau ist der Rohölpreis.





http://benzinpreis.de/statistik.phtml?o=7&display=superbenzin2008


Der ganz normale Irrsinn unserer Rentabilität

Dieser Teilaspekt unseres DASEIN beschreibt unser Paradox, in dem wir freiwillig und willig leben am Deutlichsten. Unser Staat ist aufgrund des Systemzwangs zum Erpresser geworden, damit wir unsere Wirtschaft unterstützen können, damit wir Arbeit haben und Geld verdienen, um überleben zu können.

Das Prinzip des rentablen Menschen ist immer und überall anzutreffen. Wir treiben unsere Kinder zu immer mehr Bildung, damit sie von der Wirtschaft benötigt werden und vergessen dabei, dass der Mensch als Energie/Leister für die Produktion immer weniger gebraucht wird. Das führt zu Kombilöhnen und Ein-Euro-Jobs - eben der finanzierbaren Menschlichkeit.

Das Kollektiv finanziert also die Beschäftigung von sich selbst aus den Einnahmen, die der Staat über die Gewinne und Löhne der Wirtschaft bezieht. Die einzige Reaktion, die ein vernünftiger Mensch aus dieser akzeptierten, aber falschen Logik heraus entwickelt ist: Der Mensch muss noch rentabler werden, um sie seine Menschlichkeit finanzieren zu können. Dazu gehören auch die hohen Benzin- und Strompreise, die zu Steuereinnahmen führen. Im Gegenzug wird die Industrie von diesen Steuern entbunden, als Honoratioren, weil alles was Arbeit schafft, als sozial gilt.

Wohlstandgesellschaften auf diesem Prinzip der Wirtschaftlichkeit, sind schon gescheitert, bevor der Wohlstand einsetzt. Wohlstand bedeutet heute, dass einer mehr wert ist als der andere und folglich in Form von Geld mehr verlangen kann, als seine Leistung tatsächlich Sinn für die Gemeinschaft Menschheit macht.

Man muss sogar eingestehen, je schädlicher ein Konzept für die Menschheit ist, desto höher ist der Profit für den Einzelnen (Menschheit dient dem Egoismus). Das ist dem irrsinnigen Bonusdenken unserer Hochkultur geschuldet, die nur durch die Opferbereitschaft des kleinen Menschen, der sich als wertlos einstuft, vorhanden ist.


In dieser hohen Schule des Lebens ist es der Menschheit leider noch nicht gelungen, auch nur die erste Grundschulklasse zu bestehen.





ACHTUNG: Philosophische Betrachtungsweise als Hilfestellung zum Lösungsansatz

Klimawandel
Der Klimahebel damit frisches Geld ins System kommt


Kommentare:

  1. Man sollte dabei bedenken, dass der Staat diese vorübergehend hohen Steuern benötigt, um die Energiewende zu finanzieren und den Klimawandel im Zaum zu halten.

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  2. Was für eine Erklärung ist das? Die Energiewende hätte müssen niemals finanziert werden, wenn Merkel nicht zu erst diesen Vertrag mit der Energiewirtschaft geschlossen hätte und damit den Atomausstieg verhinderte.

    Diese Verträge besagen, dass der Bund den Verdienstausfall der Energieträger bei einem erneuten Ausstieg - zahlen muss.

    Ich würde sagen, Merkel hat mit ihrem "Ausstieg" den Energiegrößen Gewinne beschwert, die sie nicht mehr generieren müssen, sondern vom Steuerzahler frei Haus bezahlt bekommen.

    Thema Klimawandel: Diese Argumentation ist gerade zu lächerlich. Im Grund entschließt
    sich gerade die Menschheit, die Eiszeit wieder einführen zu wollen.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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