Freitag, 13. Januar 2012

Die demokratische Thierfarm: Das politische Sonder-Thier verhält ist halt doch nur ein Mensch

Die Fabelmetapher von der Farm der Menschen


"Wir behandeln unser politisches Personal ungerecht!",  schimpft FOKUS-Online-Korrespondentin Martina Fietz, Berlin. Sie ist der Meinung, eine ENTSCHULDIGUNG reicht - deshalb fällt die Strafe aus. Dabei denkt sie sicher an Bundespräsident Wulff. Die Entschuldigungskultur unserer Führungsklasse blüht wieder. Ein Indiz für das Ende einer Dynastie. Daher empfinde ich es bereits als Unverschämtheit, Politiker als "politisches Personal" zu bezeichnen. 

Manager sind offensichtlich die Vorbilder für die höhe Politik, wie in Georg Orwells berühmter "Farm der Tiere". Manager, die Leithammel unserer Gesellschaft, entlassen schamlos 100 Mitarbeiter und halten das für die beste Lösung, für uns alle.

Der demokratische Staat ist also nichts anderes als die "Farm der Thiere".  Die Wertelehre steht über dem Menschen. Sie beherrscht seinen Willen, so dass jede Entscheidung ein Irrtum wird. Der Staat mit seinen Repräsentanten ist ein juristisches DING und entmenschlicht. Der Beweis der Unmenschlichkeit an sich.

Wer sich die Menschheit in niederes und höheres Volk einteilt, in nieder Qualifizierte und hoch- und höher Qualifizierte, ist ein Menschenverachter in meinen Augen. Gerade die geldwertlosesten Arbeiten sind die wertvollsten. Doch glaubt der Volksbeauftragte in seiner irrsinnigen Logik, er sei ein Herrscher. Müsse mit Vorschriften, Verboten und Strafen bestimmen wer für was geeignet ist; alimentieren bzw. schickanieren. Doch in Wahrheit schafft er damit die Menschlichkeit und macht sie zum Geschäftsfeld des Managers. Der Putsch des Pöbels ist vollendet. Die feinen und edlen Menschen bewundern die Raffinesse des Pöbels, weil sie von ihnen abhängig machten. Sie vertrauten und gehorchten. Nun sind ihnen schutzlos ausgeliefert, weil sie sich der Wertelehre unterwarfen und nun glauben ein rentabler Mensch sein zu müssen. Das sei ihre höchste Aufgabe. Die Elite unser Menschenfarm hat sich gebildet.  Die Schweine von George Orwells Animals Farm sind endlich an der Macht.  Nun sitzen sie dick und fett auf dem Thron und stellt sich als Opfers dar, wenn ihre Geschäfte an die Öffentlichkeit kommen.

Frau Martina Fietz erliegt einem ganz persönlichen Selbstbetrug, wenn sie glaubt die Arbeitstiere behandeln ihr Personal schlecht. Politische Folgsamkeit ist Ideoligienreligion, aber nie Menschlichkeit. Sie hält sich für neutral, ist steht bei ihrer Beurteilung doch auf dem Scheffel der Sonder-Thiere.

Die Bevölkerung - die Farmtiere -  wollen keine Glamour-Schweine. Sie wollen Schweine sehen, die im Dreck landen. Sie wollen nicht, dass die im Reichtum wie die vorherigen Herrn residieren. Sie warten auf ihren Fall vom hohen Roß. Deswegen schafften die Revolutionen doch die Monarchien ab. Der Volkssardismus als Strafe für den ideologischen Putsch, den sie bis heute nicht verstehen, aber spüren.

Frau Fietz erhielt offensichtlich eine sehr einseitige Schulung und bildet ihre Meinung in einschlägigen Seminaren damit ihr Thier-Weltbild nicht einbricht. Sie vorgeben von UNTEN nach oben zu denken. so lässt sie die Ideologie der geteilten Menschheit besser glaubwürdiger verkaufen.   Martina Fietz mit der Gewalt der Wort und dem Privileg der Massenverbreitung ein Verteidigerin der natürlichen Ungleichheit der Menschen. Gleichheit akzeptiert sie nur, wenn es ihr bzw. ihren Günstlingen einen Vorteil verschafft. Zur Menschlichkeit wird immer nur dann aufgerufen, wenn ein Oberthier im Kreuzfeuer steht. Der arme, kleine, stimmlose Hartz4-Empfänger, der als Schmarotzer bezeichnet wird, kann sich ihrer empathischen Fähigkeiten nicht erfreuen. Denn diese Strafe ist vom Scheffel der Menschenbewertung RECHT.

Politische Demut ist die Falschheit eines Regenwurms

Politische Demut ist lediglich die Falschheit eines hirnlosen Regenwurmes. Er kringelt sich erst erst dann, wenn er getreten wird. Dies als Demut zu interpretieren ist freudsche Fehlinterpretation.  Der Wurm macht sich nur klein, um die Wahrscheinlichkeit zu verringen, noch einmal getreten zu werden. Bundespräsident kringelt sich momentan auch und Martina Fietz ruft laut: "MITLEID! Wer sich schuldig bekennt, wird die Strafe erlassen." Offensichtlich ist das das letzte Gebot der Orwellschen Schweine: Alle sind gleich, doch manche sind gleicher. 

Auf Tote urinieren ist im Krieg strafbar. Eine Entschuldigung
schützt hier nicht vor Strafe. Wer den Sprung in die Oberschicht
der Menschheit schafft, uriniert nur doch bildlich. 
Unser Personal sitzt mittlerweile im Herrenhaus - im hohen Haus der Republik - dem Parlament; residiert wie der alte Adel und lässt sich fürstlich entlohnen für seine Mühe am Herrschen. Abgeschottet und fett dirigieren sie die niederen Farmtiere. Martina Fietz versuchen der Bevölkerung immer noch einzureden, dass Politiker den Status eines Königs zu  haben haben. Wer das glaubt, wird Demokratie nie verstanden.

Demokratie bedeutet in seiner ursprünglich gedachten Form, Politik hat zu dienen. Das beinhaltet nicht die Gewalt für die Politik, Entscheidungen gegen Teile der Bevölkerung aus Systemzwang treffen zu müssen. Nur dem Pöbel mit seiner primitiven Gier fällt der Irrsinn unseres Systems nicht auf. Er hält es sogar für richtig. Edle Intelligenz kommt zur Erkenntnis, dass ein Kuhhandel nur immer ein Entschluss gegen die Menschlichkeit ist. Doch die Denkweise der Oberthiere aus "Animalsfarm" ist zum Charakter der heutigen Politthiere geworden.

Die Aufgabe des niederen Menschen ist, der Wirtschaftlichkeit zu dienen, zum Wohlstande der Elite, den Denkenden. Diese Logik zeigen die Schweine in "Farm der Thiere", ob man sie nun als Kommunisten oder Demokraten betrachten will. Die Wirtschaftlichkeit und die Unterwerfung des niederen Volkes ist bei beiden Programm.

So kommen die Schweine bei Georg Orwell zum logische Grund, Boxer - das verletzte Arbeitspferd, muss zum Schlachter - eine Rente wäre reine Verschwendung. Er war zu krank und daher nutzlos für die Farm - eben für die Elite. Sie ihn verkauftem ihn für eine Kiste Schnaps. Wie viel ist heute ein Leben wert? Die Geldwertesumme eines Kleinwagens schaffen sie nur, wenn sie schrecklich handeln.

Genau dieser Denke wollte der erste Funke der Demokratie entgegenwirken 

Die Staatsempfänge, unseres Bundespräsidenten oder Volksvertreter sind für mich als Demokraten beschämend. Ich fühle mich in die banale Märchenwelt der Gebrüder Grimm versetzt. Prunk soll mir ein gutes Herz signalisieren und doch weiss ich, das Prunk nur um den Preis der Gier entsteht. Es gibt nur einen König und die Lehre der Gebr. Grimm ist: Jeder kann König sein - also muss ein wirklicher König, sich andere unterwerfen, damit er Bedienstete als königliches Merkmal vorweisen kann. NEIN - unsere Politiker sind nicht die Dienstboten!

Die Welt der Gebr. Grimm blüht in jeder Demokratie wieder auf. Die neuen Demokraten-Könige halten Audienzen ab oder bittet zum Ball der Schönen und Reichen. Der tiefe, dumpfe Stockschlag des Ballmeisters kündet die prominenten Gäste an. Die Einfalt der Promiläufer ist nicht zu übertreffen. Sie fühlen sich wertvoller, wenn ein ausgezeichneter, offiziell als wertvoll Anerkannter, ihnen die Hände schüttelt und sie sich mit ihm ablichten lassen können. Das erzeugt in mir gerade zu das berühmte Fremdschämen.

Das Fußvolk, die übrigen Rassen der Menschfarm steht vor dem Schloss und stolz auf den Prunk ihres Königs. Voller Bewunderung drücken sie ihre Nase an die kalten Fensterscheiben  bzw. an den Mattscheibe. Liebe Frau Martina Fietz, wer ist nun das Personal, das schlecht behandelt wird? OK - ich gestehe ein. Niemand kann schlecht behandelt werden, wenn er es nicht merkt, sondern es sogar für richtig hält. Das ist wohl der antrainierte Volkssardismus. 

Der einzige Unterschied zwischen der Antike und heute besteht darin, wir wieder den Sozialdarwinismus des Mittelalters verfallen, anstatt Menschen nach ihren Hautfarben zu sortieren.

Sollte das der prophezeite Fortschritt sein, den die Menschheit nach dem dunklen Mittelalter und den brutalen Kriegen erringen wollte, verweigere ich mich jeder Neuerung. Selbst das Tier und die Natur wird in unsere künstliche Natur und Realität gepresst. Verlässt ein artgeschützter Elefant sein Naturschutzgebiet, ist er Freiwild für jeden Jäger.  Selbst der Baum gilt nur dann noch als natürlich, wenn er keinem Bahnhof im Wege steht.  Will der Mensch sich vor der brutalen Menschlichkeit seiner eigenen Rasse schützen, muss er sich auf artgeschütze Tiere berufen. Er selber gilt nicht mehr als schützenswert.


Mit der Natur kann man nur leben, man kann sie den künstlichen Werten der Rentabilität nicht unterwerfen

Der moderne, denkende - eben systemgebildete Mensch scheint nicht zu begriffen, dass wir nicht von der Natur leben, sondern mit ihr. Beherrschen und formen ist kein Ausdruck der gegenseitigen Wertschätzung. Doch heute ist alles der Wertschöpfung unter zu ordnen - sogar der Flusslauf und das Klima. Das Geheimnis des Leben ist, miteinander zu leben ohne die gegenseitige Leistung aufzurechnen oder in Mein und Deins aufzuteilen. Wer eine Mehrwert für seine Leistung erwartet verstößt damit gegen die Menschlichkeit, doch das ist heute Gesetz. 

Luxus darf nicht bedeutet, Macht durch irgendetwas zu erlangen, damit man sie abhängig machen kann und über sie bestimmen darf - sozusagen als Schutz. Der heutige Luxus ist lediglich das Recht, Lebensleistung von anderen Menschen sinnlos zu verschwenden. Das ist für mich unmenschlich. Nur Demokratieverachter wollen das Leben der Könige nachleben. Demokratie ist der misslungene Versuch, Monarchie abzuschaffen und die Unterdrückten durch ein neues Denkmuster des Materialismus wieder zu versklaven - es aber ein Freiheit zu verkaufen.

Deshalb empfehle ich Ihnen, liebe Frau Martina Fietz, sich auf den Grundgedanken der Demokratie zu besinnen, bevor sie solche Artikel veröffentlichen.

PS: THIER ist hier absichtlich mit "TH" geschrieben, gemäß der alten Rechtschreibregelung. Das TH bliebt nur noch bei THRON erhalten. ;-)

http://www.focus.de/politik/deutschland/fietz-am-freitag/die-wulff-krise-wir-behandeln-unser-politisches-personal-schlecht_aid_697113.html 

Farm der Tiere - kompletter Film (Georg Orwell)

1 Kommentar:

  1. ich empfehle immer noch:
    moneygoodbye.org
    dann wären wir ganz viele Probleme los.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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