Sonntag, 15. Januar 2012

DNS-Changer: Kein Vertrauen mehr für Politik und Behörden

Am 11. Januar 2012 warnten BKA und BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) vor dem Virus "DNS-Changer". Jeder Internetnutzer wird gebeten eine Seite des BKAs aufzusuchen. Dort wird per Online-Check untersucht ob der jeweilige PC infiziert ist.

Doch die Bevölkerung gehorcht nicht mehr, weil sie nicht vertraut. Bundestrojaner, Vorratsdatenspeicherung und Überwachungsfantasien von paranoiden Politikern und Entscheidungsträgern machen nun mal misstrauisch. Fast täglich warnen sie vor Terrorgefahren, wie der Pfarrer vor der Versuchung des Teufels.

Manchmal entsteht der Eindruck, unsere Politiker und Behördenführer holen sich ihre Weisheiten aus Hollywood-Produktionen oder Ego-Shooter-Spielen. Offensichtlich lassen sie sich von der amerikanischen FBI- und CIA-Films-Tiefenpsychologie in Beschlag nehmen und inspirieren. Woraus sich die panische  Angst vor terroristischen Anschlägen entwickelt, die ihnen einflößt, sie müssen ihr Volk überwachen. Sie misstrauen ihren eigenen Legitimation als Politiker. Sie haben Angst vor dem Machtverlust, denn jeder Versuch eine Regierung zu stürzen ist Terrorismus. Eine Revolution findet nur statt, wenn die übrigen Regierenden, diesen Terrorismus für sich selber als positiv werten. Terrorismus ist also nur eine subjektive Begrifflichkeit.

Vertrauen stärken! Das oberste Gebot der Macht

Immer wieder hören wir: "Die Menschen müssen Vertrauen in die Politik haben ...". Auch Christian Wulff beschwört damit die Nation. Das Volk! Die Untertanen. Es ist unverkennbar, dass das Internet ein Stimmungsbarometer für den keimenden Ungehorsam der kleinen Menschen ist. Nur wer seinen Feind kennt, kann gegen ihn in die Schlacht ziehen. Der Feind der Macht, ist immer der Ungehorsam der Beherrschten - "ohne Beherrschte kann Macht nicht existieren". Das wissen Parteien und auch die Wirtschaft. Nur wer seinem Chef zutraut, dass am Ende des Monats das Gehalt auf dem Tisch liegt, kommt und arbeitet. Vertrauen ist eben alles. 

Konsumprofile werden schon lange durch die Analyse des Internets erstellt. Oft kennt der Schnüffler sein Opfer besser, als das Opfer sich selbst. So bekommt jeder seine persönliche Werbung. Machen sie den Test. Geben sie Suchanfragen ein und beobachten Sie die Werbung beim nächsten Zeitungsartikel, den sie online lesen.

Das ist passive Werbung. Natürlich gibt es auch eine aktive Werbung, doch das ist nicht das Thema hier. Internet wird nicht nur als absatzförderndes Instrument benutzt, sondern auch als politisches Stimmungsbarometer. Der Wutbürger wird unter die Lupe genommen und damit durch seine Wut hindurch gesteuert - ähnlich einer Beschwerdenhotline.

  1. Sie wollen wissen, wie und wann und über welche Wege Informationen gestreut werden.
  2. Sie wollen wissen auf welche Reizwörter die Menschen wie und wann reagieren.
So können Nachrichten bewusst in den berühmt, berüchtigten sozialen Netzwerken gestreut werden. Das Prinzip des Vertrauens wird ausgenutzt. Den allgemeinen Medien wird misstraut, aber wenn ein Freund aus den Netzwerk Nachrichten publiziert, gilt sie als geprüft. Wer der Urheber der Nachricht ist, ist irrelevant. So wird das Netzwerk zu Kommunikationsplattform der Politik. Ein Prinzip der Fuzzylogik, auch Chaos folgt einem System und kann beliebig zu einem Ziel gesteuert werden. Selbst große Menschenmassen lassen sich durch gezielten Einsatz von Personen, die innerhalb der Masse interagieren, manipulieren. Dies wird z. B. in Mekka bei der Wanderung der Gläubigen um die Kaaba schon lange angewandt. Kameras beobachten die Massenbewegung und sofort, wenn der Fluss ins Stocken kommt, werden Personen in die Menge geschickt, die alles wieder in Fluss bringen.


Die Glaskugel der Politik ist das Internet

gelöscht
Sie wollen wissen, was den Wutbürger, Kritiker, Benachteiligten, Opfer oder wie immer man sich bezeichnen will, empört, bevor er es selber merkt, was ihn auf die Palme bringt. Das ist die nächste Stufe der Meinungsmanipulation. Setzt sich plötzlich ein Pulk von Empörung los und verursacht Störungen, wird interagiert. Das geschieht durch moralische Bedenken oder Gewissensfragen. Passiert eine Katastrophe wie in Duisburg, kommt es zur kollektiven Trauer, anstatt zu empörten Fragen über die Verursacher. Der kritische Mensch erhält eine Weinecke. Zündet Kerzen an und paradiert so die Risikofreude der Stadtverwaltung ohne weiteres Fragen.

Die Informationsfreiheit ist also lange nicht gegeben, sie wird vorgetäuscht und Empörung in den Kummerkasten geleitet. Meinungsfreiheit ist zwar grundsätzlich von der Informationsfreiheit abhängig. Doch hier fällt Manipulation zu schnell auf. Also muss der Manipulator in den Willen der Menschen eingreifen. So verhindert er, dass Informationen, die zugänglich sind,  nicht wahr- oder ernst genommen werden.

Je ahnungsloser sich ein Mensch in der Welt der Informationen bewegt, desto anfälliger ist er für diese Art der Manipulation.

Wer seine Freiheit im Internet verteidigen will, sollte es sich zur Gewohnheit machen, Suchanfragen zu stellen, die gegen seine Interessen stehen. Wer einen Hund besitzt, googelt nach Katzen. Wer sich für Politik interessiert, googlet nach Starletts aus "Wer wird Superstar" usw. weiter. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Doch zu einfach sollte diese Fuzzylogik nicht ausfallen. Sonst bekommen sie eben Tiernahrung auf den Bildschirm.

Im Netz ist man niemals alleine und unbeobachtet. Mittlerweile können Programm den Urheber an Hand des Wortwahl und Ausdrucksform zielsicher erkennen, auch wenn bewußt versucht wird, andere Ausdrucksformen zu simulieren. Meinungsmanipulation ist daher vielleicht ein veralteter Begriff. Ich würde es eher Willensmanipulation nennen.

Diese psychologische Kriegsführung gibt es nicht erst seit es das Internet gibt. Doch das Internet erleichtert die Arbeit ungemein. Man hat direkten Zugriff auf das Individuum. Daher gehe ich davon aus, dass die Eigendynamik des Internets, längst in den Händen der Manipulierer ist. Der Mainstream der kritischen Masse ist längst kreiert und wird geführt.

Karl-Theodor zu Guttenberg hätte niemals gestürzt werden dürfen. Doch die Elite beugte sich der Internetstimmung. Das gibt Kraft uns Auftrieb. Nun ist Wulff an der Reihe. Dieses Mal wollte man nicht dem Internet den Vortritt für die Veröffentlichung lassen, sondern die große Presse übernahm die Federführung.  Schon bildet sich erwartungsgemäß die Gegenfront im Internet. Christian Wulff wird zum Helden ikonisiert, weil er angeblich gegen ESM sprach - genauso wie Merkel und Konsorten. Ein Indiz für die Inschutznahme des Medienopfers ist gefunden. Die Szene vergisst offensichtlich, dass auch Wulff seine Reden nach den strengen Regeln der politischen Rhetorik geschrieben bekommt. Offensichtlich log er so gut, dass auch Systemkritiker im glauben wollen. Ich spreche hier absichtlich von Willen, denn einer strengen Analyse des Verstandes hält diese Argumention niemals Stand. Sie folgen dem Eskapismus. Das ist keine neue Krankheit, sondern eine Uralte Bequemlichkeit der Menschen, ihren Verstand zu bewegen.

Im Gegensatz zu Wulff, war die Pro-Guttenberg ein Kinderspiel. Wulffs-Vergehen sitzen tiefer in der moralvorstellung der Bevölkerung und vor allem in Generationen, die sich nicht im in ausreichender Masse im Internet tummeln. Spendenaffären, Amigo-, Flick- und Schreiber-Affären sind Erinnerungen, die viele junge Internetnutzer nicht einmal vom Namen her kennen. Wissen erarbeitet sich eben nicht, durch das lesen von vorgefaßten Meinungen, sondern durch das Lesen und Hören, der tatsächlichen Vorfälle. Rückblickende Analysen neigen prinzipiell zur Meinungsverfälschung. Es geht dabei immer um die Interpretationshoheit über die Wahrheit. Der Interpretationskampf wird damit eröffnet, in dem Nebensächlichkeit zum Dreh- und Angelpunkt der Argumentation werden. Im Fall Wulff beißen sich die Eskapisten an seiner rhetorischen, aber offensichtlich als wahr eingestuften negativen Äußerungen zur Europa-Politik fest. Demnach soll Wulff absichtlich zum Präsidenten durch Merkel ernannt worden sein, um dann durch die Medien abgesägt zu werden. Ende der Argumentation! Näher will ich mich auch nicht mit dieser Thematik beschäftigen.

Medien und Politik kämpfen um das Vertrauen in der Bevölkerung - eben um die Macht. Sie wollen sich der 5. Gewalt, der freien Meinung und Informationsbeschaffung wieder ermächtigen - sie wollen das Internet beherrschen. Das geht nur durch Analyse - also Fuzzylogik (wie bereits oben beschrieben). Es ist der Kampf um unsere Köpfe. In diesem Fall ist Angriff ist nicht immer die bester Verteidigung, vor allem dann nicht, wenn der Gegner wissen will wie man denkt und gleichzeitig Denkanstöße liefert.

Sie wollen Euch nicht Ihre Meinung verkaufen, sondern sie wollen die Logik in jedem Kopf so beherrschen, dass das Individuum durch freien Willen zu dem Entschluss kommt, den aus Sicht der Eliten haben soll. Daher besteht für mich kein Unterschied zwischen Politik und Wahrheitsbewegung. Die Politik demontiert den Euro durch bewusste Fehlentscheidungen und positioniert so den Dollar wieder als Leitwährung. Die Wahrheitsbewegung bekämpft den Euro dagegen offen und fordert eine Rückkehr zur D-Mark. Der Effekt ist nach der Umsetzung beider Wege der gleiche. Sie ziehen also an einem Strang und merken es nicht.


Geschriebene Lügen, werden gerne als Wahr angenommen


Lügen werden zur Wahrheit, indem sie aufgeschrieben werden. Sie sind jederzeit nachlesbar, zitierbar und daher wahr, weil sie manifestiert sind. Wer mit offenen Augen durch die Flut der vorgefassten Meinung durch Bücher, Filme und Internet wandert, sollte hin und wieder sich auf den Weg der ersten verfassten Meinung machen, die sich wie ein Bodenwurzler in der Zwischenzeit verteilte und umformuliert wurde.

Vertrauen ist eine gefährliche innere Haltung. Sie bringt Menschen dazu, ungeprüft etwas als Wahrheit zu verbreiten - auch Lügen. In der heutigen Zeit ist daher eine große Portion Misstrauen gegenüber jeder Quelle angebraucht, besonders dann, wenn sie einfach, logisch nachvollziehbar ist. Misstrauen bewahrt die Eigenständigkeit des Denkens.

Große Redner versuchen nicht Denken zu begünstigen, sondern sie suchen Menschen, in denen sie Ihre Meinung vervielfältigen können. Sie impfen eine Logik in sie hinein. Das ist der Viren. Viren, die in die Köpfe gepflanzt werden und eine Logik erzeugen, die zu einem falschen Willen, eben zu einem manipulierten Willen führt.

Wer Menschen manipulieren will, muss ihnen den Vorteil auf dem Silbertablett präsentieren. Das schafft Vertrauen. Der Blick auf persönlichen Wohlstand trübt die kritische Haltung. So ist man offen die Meinung des Redners zu verinnerlichen, in dem man sie selber für sich erdenkt. Denkführung nenne ich da.

Die vervielfältigte Meinung in einem Menschen macht ihn zum Soldaten mit Mission. Er will seine und damit er nicht zu egoistisch ist, auch die gesellschaftliche Position verbessern. Das sind die erfolgreichsten Meinungskrieger. Sie kämpfen nicht für einen sogenannten Führer, sondern für sich selbst - das ist die perfekte Manipulation im Hirn. Der emanzipierte Faschismus ohne klassischen Führer. Der Führer steckt in Selbsterfüllung seines eigenen Ideals in jeder dieser gezüchteten Meinung. Sie vermehrt sich im Schneeballsystem. Wirkliche Änderung können aber nur herbei geführt werden, wenn jeder bereit ist, seine gesellschaftliche Position aufzugeben. Ein Unding für einen denkenden Menschen. Daher habe ich persönlich nur eine geringe Hoffnung, dass es tatsächlich zu einer globalen Denkwelle kommt.

Wer also auf Kritik seiner verinnerlichte Meinung stößt, dreht sich angewidert ab -ignoriert oder beschimpft. Fühlt sich diffamiert und beleidigt. Die Hoffnung auf Wohlstand ist als die Ursache für den Willen. Doch Wohlstand misst sich immer am Siechtum der Armut. Werden also diese Menschen nach dem Preis für ihren Wohlstand gefragt und wer ihn tragen muss, ist das bereits ein Grund sich abzuwenden. Man ignoriert die Fragen, die ein gesunder Menschenverstand ohne Anreize stellt, wenn er nicht manipuliert ist.


Informationsflut als Desinformation

Man will sein neu gewonnenes Weltbild nicht in Gefahr bringen. Das Kartenhaus der zusammengesuchten, gültigen Fakten soll erhalten bleiben. Kein Windhauch der Kritik darf es gefährden.  

So konzentriert man sich gerne auf das vorrangige Ziel der eigenen Übervorteilung. Die unaufgelösten Fragen nach dem Erreichen der ersten Etappe neu diskutiert werden. Auf diese Art, wurde die Menschheit - also die Masse - immer schon ins eigenen Verderben geführt und das aus tiefst Überzeugung.  Getrieben von der Hoffnung auf Wohlstand, sieht man die Klippe nicht auf die man zu schreitet.


Politische Ziele sind der heutigen Logikwelt immer wirtschaftliche Ziele. Der politische Mensch ist ein Ökonom Widerwillens. Es gibt keinen Primat der Demokratie, der jemals über der Wirtschaft stand. Es ist lediglich eine Manipulation, die in unserem Kopf immer wieder die Überzeugung hervor bringt, dass es so sein muss, man muss sich nur genug anstrengen.

Daher bin ich hier der Nihilist, der Neinsager als Programm. Ein Stoppschild für die barrierefreie Fortpflanzung von vorgefassten Meinungen. In Sachen Wulff war mir klar, dass es früher oder später zur gewohnten Abwehrreaktion der Berichterstattung kommt. Informationsstopp kann auch durch eine Überflutung von Informationen hervor gerufen werden. Das kennt man aus der Computerwelt zur zu gut. Zu viele Anfragen verursachen eine Kollaps und führen zum Abschalten.

Wikileaks ist leider selbst verschuldet, den Informationstod gestorben. Der gebildete Mensch ist heute viel zu bequem, sich selbst seine Meinung zu erarbeiten. Er begibt sich auf die Suche nach einer vorgefertigten Meinung, die die meisten Parallelen zur eigenen geglaubten Wahrheit aufweist.




Bequemlichkeit schützt vor Meinungsverlust

Es ist eine natürliche Haltung, die einmal gefasste Meinung vor dessen Zerstörung zu schützen. Der Mensch wäre leer und hilflos.  Im versteckten Dunkel der heutigen Informationsflut finden sich immer wieder Interviews oder Liveberichterstattungen, die ganze Meinungsgerüste mit samt ihrer Logik mit einem Satz zum Einsturz bringen.


Doch der gebildete Mensch, als der Mensch, der über eine vorgefaßt Meinung verfügt, betreibt seine Information selektiv. Er sucht sich lediglich die Meinung, die seine Meinung begünstigen. So beginnt das Meinungsshopping, das gerne als freies Denken interpretiert wird. 

Wer heute aus Büchern eines Autors zitiert, die er in jungen Jahren verfasste, sollte sich auch die Bücher des alten Autors zur Hand nehmen - denn oft werden ehemalige Schlussfolgerungen und Meinung darin wieder revidiert. Das geschriebene Wort kann so zur Last werden oder als Beweis für eine Meinung, die längst revidiert ist.

Schreibt einer ein Buch, versucht er seinen Gedankengang der zur Schlussfolgerung führte festzuhalten bzw. nachzuvollziehen. Bücher sind also nur ein Spiegelbild der aktuell vorgelegenen Situation an Informationsmöglichkeiten zur Meinungsbildung des Autor. Eine einzige, neugewonnene Information oder Frage, die vorher nicht erkennbar war, zunichte machen. Welcher Autor ist dazu bereit? Also verteidigen Autoren im Grunde ihre Meinung von Vorgestern, wenn sie ihre Bücher vorstellen.

Die Beurteilung von Meinung sollte eine Beurteilung der Sichtweise des Autors zu Grunde liegen. Damit meine ich nicht die persönlichen Lebensumstände, sondern die Sichtweise auf das Leben aus seiner Gesellschaftspyramide. Ein erfolgreicher Manager verfasst eine andere Wahrheit der Welt, als der  gescheiterter Wirtschaftsmensch am Boden unserer Hierarchie. Beide sind also nur eine Interpretation der Wahrheit, die nie zur Ursache führen. Sie beschreiben lediglich Auswirkungen auf die eigenen Lebensumstände innerhalb des Systems.

Deshalb sollt es wundern, dass Systemkritiker erst ein Sprachrohr in den Medien erhalten, wenn sie ein Buch - also ihre manifestierte Meinung - der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Sie werden an ihren vergangen Gedanken einfach festgenagelt. Sie hängen sich ans Kreuz ihrer eigenen alten Meinung. Ihr Buch ist wertlos, wenn sie erst durch das Schreiben, Selbstkritik erfuhren. Wer setzt sich selber und freiwillig der eigenen Schmach des Irrens aus?

Biographien werden über Menschen verfasst, um ihnen ein Glanz zu verschaffen und streichen eine Meinung der Person hervor, die ihn in jungen Jahren zum Star machte, weil viele einen Vorteil für sich selber darin sahen. Das wird dann Dreh- und Angelpunkt des Argumentationsschiene in diesem Buch sein. Wahrheit  - also die Selbstkritik an sich, findet man darin nicht, nur Bestätigung. Die Objektivität wird nur anscheinend gewahrt, in dem andere die Biographie über die Persönlichkeit schreiben.

Philosophen werden oft und gerne Häppchenweise zitiert, doch die Mühe machen sich die wenigsten, das gesamte Werk zu lesen. Man bevorzugt lieber Werke, die den Philosophen interpretieren, also seine Aussagen so aufbereiten, dass sie wieder in das Weltbild des Lesers passen und kein Weltbild zum Einsturz bringen. Wer wagt es einen Platon oder Schopenhauer zu kritisieren. Das sind zementierte Meinungen aus anderen Jahrhunderten. Verfasst von Günstlingen des Systems. Nicht einmal Künstler sind frei. Sie sind Schleimlecker. Sie wollen gefallen wie Frauen in schönen Kleidern. Künstler sind eine Laune der Reichen. Sie schmücken sich mit der Kunst und dem Künstler. Nun glaubt der Pöbel er müsse Kunstkenner werden und wartet doch immer nur auf den Impuls des Preisstempels.

Es ist mühsam sich ständige eine neue Meinung zu bilden


Welche Art von Meinung kann sich ein Mensch bilden, wenn er es nicht zulässt, dass sein Kartenhaus der Weltanschauung nicht immer wieder zusammen bricht? Er trägt immer schwerer an seiner Meinung. Sein Ballast von kollidierenden Informationen wird immer schwerer. Es wird immer schwerer die Balance zu halten, um nicht unter der eigenen festgefahrenen Meinung zusammen zu brechen.

Meinung ist eigentlich lediglich ein Vorhaben, ein bestimmtes Ziel ins Visier zu nehmen. Also ist das Lebensziel, die Daseins-Defintion für den Menschen, der Antrieb, Meinung in sich selber zu bilden. Dies beinhaltet immer den Konflikt zwischen Jung und Alt. Der Jung will das erreichen, was der Alte bereits hat und der Alte, sieht, dass es kein Ziel ist. Die gesamte Meinungs- und Lebenszielbildung der Menschen ist ein großer Selbstbetrug, aus Mangel an Ehrlichkeit sich selber gegenüber und dient lediglich dem Egoismus und den Werten.

Der Mensch ist alleine wertlos. Er wird nur vom Recht und Gesetz geschützt, wenn er Wert hat und dieser Wert wird in Haben gemessen. Daher ist der Mensch davon überzeugt, Eigentum sein natürlich. Im Grund muss die Menschheit ihre Meinung über Natürlichkeit abschütteln.

Kommentare:

  1. Wahre Worte die hier geschrieben sind und eine präzise Analyse. Ja es ist schwer die Lügen und Manipulationen hinter der vermeintlichen Wahrheit zu finden und sich micht in den Nebensächlichkeiten zu verfangen. Wir sollten nicht mehr nur googeln, wir sollten wieder anfangen auch uns selber unbequeme Fragen zu stellen. Du forderst uns dazu auf. Danke für den Blogbeitrag.

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  2. Je mehr Überwachung, um so größer das schlechte Gewissen!

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  3. Wieder ein hochinteressanter Beitrag, wofür dir Dank gebührt.

    Daher ist der Mensch davon überzeugt, Eigentum sei natürlich.

    Da hast du ja noch mal eben die Kurve bekommen, ich dachte schon, du schaffst es nicht mehr ;-)

    --

    Woraus sich die panische Angst vor terroristischen Anschlägen entwickelt, die ihnen einflößt, sie müssen ihr Volk überwachen.

    Geht das nur mir so, dass du der Meinung bist, dass sich bei den Machthabern Dinge "einfach so entwickleln"?

    Denn das dürfte m. E. ganz sicher nicht der Fall sein. Nichts geschieht zufällig. In der Politik schon mal gar nicht.

    Diese Inspiration ist sicherlich knallharte Vorgabe/Arbeitsergebnis der globalen Machthaber mit den USrael an der Spitze als Executive des globalen Großapitals oder bestenfalls Manipulation der Überwachungsinstanzen der Machthaber hier im Fast-Staat BRD wie überall auf der Welt.

    Es geht nur darum, Machtstrukturen zu festigen, das System zu erhalten und auszubauen.

    Wer da stört, gehört ausgeschaltet. In den USA bist du inzwischen schon kriminell, wie ich gestern Abend im Film "Food Inc." erfahren habe, wenn du Lebensmittel unangemessen kritisierst und gehst ggf. in den Knast.

    Mit "Lebensmittel" meine ich natürlich gentechnisch veränderten Giftmülldreck, und frage mich, wann die Gentechmafia solche Rechte auch hier durchsetzt.
    Ist eigentlich allgemein bekannt, dass Monsanto die private Mord- und Totschlags-AG Blackwater (auch bekannt unter Xe Services) aufgekauft hat?

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  4. Harte Kost am frühen Morgen, die mit ihrer Headline verlockt!
    In Sachen Wulff wird man sehen wieweit sich die hier zur Auslegung der vorgetragenen Theorie stützende Argumentation als haltbar erweisen wird.

    Was hat der Mann eigentlich verbrochen das man ihn so mit Dreck bewirft, und bei jeder Gelegenheit als schlechtes Beispiel heranzieht.

    Der Artikel in Friederike’s Becklog relativiert die Argumentation und macht die Sicht wieder Frei, auf die gegebenen Realitäten – die Angst, die für die Machteliten dahinter steht, sollte Wulff den Gesetzentwurf nicht unterzeichnen..
    http://becklog.zeitgeist-online.de/2011/12/26/weihnachtsansprache-an-christian-wulff/

    Ein „must read“ Artikel!

    Sie macht in dem Artikel deutlich, dass der hannoversche Klüngel längst bekannt gewesen sein dürfte. Der text macht die Heuchelei um den medialen Aufstand in dieser Sache deutlich.
    Dabei feiern doch die Banker bereits im Bundeskanzleramt mit den Politikern Geburtstag, und auf die vergessenen 100tausend im Schreibtisch macht doch nur ein holländischer Journalist bei der Amtseinsetzung als Wirtschaftsminister aufmerksam.
    Das die stetige Nähe von Politik mit Größen aus Wirtschaft und Banken nicht tägliches Einerlei in Deutschland wäre, und Wulff nicht der Langweiler und Grüßonkel sein wolle, sondern ein Jurist mit eigener Meinung.
    Ja, was wäre wenn der Jurist Wulff seine Unterschrift unter das Gesetz zum Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM)verweigert?

    … 2012 wird ein entscheidendes Jahr.

    Der Link zum EMS, der die Bedrohung deutlich macht. http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=27485

    Um den Bogenschluss auf den Artikel „DNS-Changer: Kein Vertrauen mehr für Politik und Behörden“ zu ziehen. Wenn alles Relativ ist, dann kann es doch nur gut sein dem augenscheinlich Guten anzuhängen.

    Die Besten Grüße
    Gib8

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  5. @Europa
    "Geht das nur mir so, dass du der Meinung bist, dass sich bei den Machthabern Dinge "einfach so entwickleln"?"

    Sage ich nicht. Sie agieren gemäß dem Systemzwang. Jeder der sich an das System hält, fällt innerhalb dieser Möglichkeiten seine Entscheidungen - auch DU und ICH.

    Es gibt keinen freien Willen. Solange der Mensch also das System nicht erkennt und die Ursache, den Ausgangspunkt seiner Willensbildung/Anpassung nicht ändert, wird sich nichts ändern - egal welche tolle Idee von Geld und Eigentumsverteilung hier im Internet favorisiert wird.

    Sie gehen alle verschiedene Weg zum gleiche Ziel. Daher hatte Konfuzius schon recht: Der Weg ist das Ziel.

    Beispiel: Die einen wollen den Euro per politischer Entscheidung kaputt machen (Regierung) und die anderen führen sofort die D-Mark oder eine andere Währung ein.

    Das Ziel ist das gleiche. Jede Währung muss auch danach in Dollar eingetauscht werden ... usw. um Rohstoffe einzukaufen.

    Es geht also immer und ständig nur um das Eigentum - nicht um das Geld. Nur der Dabbige ist ständig bestrebt das Geld zu ändern usw.

    Jetzt wiederhole ich mich wieder.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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