Montag, 9. Januar 2012

Neuwahlen: Wie demokratiefähig sind unsere Politiker/Parteien überhaupt noch?

Erst wird Horst Köhler gegangen, weil er die Wahrheit über Wirtschaftskriege aussprach. Nun wird eine Bundespräsident mit aller Gewalt im Amt gehalten. Der andere, der Guttenberg soll dagegen schon wieder in Amt und Würde. Die Politik ist mittlerweile derartig ausgeschämt, dass es zur Willkürherrschaft in Deutschland kommt.  

Wullf war der Wunschkandidat der CDU/CSU und FDP-Koalition. Ein Wirtschaftspräsident sollte in Bellevue einziehen. Ganz im Sinne der Geld spenden Lobbyisten. Nun sind seine Geschäftsbeziehungen, die eigentlich alle privat sind, doch an die Öffentlichkeit gedrungen und nur noch peinlich. Selbst der Lobby erscheint die Bande von Politiker nicht mehr tragbar. Springer & Co. rüsten zum Angriff. Sie lassen sich nicht von diesen daher gelaufen Bauernburschen, die zufälliger Weise ein Studium ergatterten, nicht erpressen.

Jetzt wird gezeigt wo der Bartel den Most holt.

Was ist peinlicher? Das Amt oder der Präsident mit samt der Regierung? 

Einerseits spricht man vom Staatsoberhaupt, obwohl der Präsident nur repräsentative Aufgaben inne hat. Er ist lediglich der obligatorische Gesetzesgegenzeichner der Bundesregierung. Ein triftiger Grund warum dieser Mann nur von der Wahlversammlung mit ein paar Wahlmänner/frauen aus dem Volk gewählt werden darf. Es ist nichts anderes als ein Wahlevent für Lobbyisten und Gönner. Manch Künstler darf sich auch unter die Politiker mischen, doch wann war erfolgreiche Kunst nicht politisch?

Christan Wulff mit Frau sollten das deutsche Duplikat von Jackie und K.F.Kennedy abgeben. Ein glamour Präsidentenpaar wie zu vor Karl-Theodor und Stefanie Guttenberg oder die Obamas oder Sarkozy. Teure Roben und Galaauftritte abgedruckt in Boulevard- und Yellowpresse. Damit die Frisörsalons vom Bundestraumpaar schwärmen und verzückt von der Politik sind - oder soll ich sagen vom Schein der Reichen? Ein Kunstadel für schlechte Zeiten sollte gezüchtet werden. Doch nun werden die Schausteller frech und schreiben sich ihr eigenen Drehbuch.



Sie spielten  nicht nur den snobistischen Adel, sondern sie sind es durch und durch. Sie sind die junge Generation von Politikern, die nur aus Geldgier an die Machtstreben; alles und jeden - ja sogar sich selbst an die Presse verkaufen, um ihren Politikerstatus abzusichern. Die fetten Pensionen in Aussicht und die nachpolitische Karriere bereits in Planung.

Guttenberg hat nicht funktioniert. Das Internet war zu fleißig. Es scheint fast so, dass die BILD-Zeitung mehr Charakter hat, als die Politik selben. Sie fiel ihrem heiß geliebten Gutti genauso in den Nacken, wie nun Wulff. Guttenberg und Seehofer, die Schlagzeilenjäger der CDU scheren sich nicht darum . Sie planen tatsächlich die Rückkehr Guttenbergs in den Politiker Himmel Deutschland. Das dürfte für Seehofer kein Problem sein. Er verschaffte sogar Strauß-Tocher Hohlmaier einen Sitz im EU-Parlament. Dazu wechselte die Bayerin ungeniert ins verhasste Frankenland und sahnt heute als EU-Abgeordnete ihre Sitzungsgelder fett ab.

"Ein Geschmeiß und ein Gesocks", würde der Bayer sagen. Politik ist nur noch eine Postenschacherei. Die FDP ist das beste und lebendigste Beispiel. Zu erst mobbten die Jungen Wilden, Rösler, Lindner und Bahr, Guido Westerwelle weg. Versprechen das Blaue vom Himmel und hatten während dessen anscheinend nur die Ministergehälter im Blickwinkel. Nun steht die Partei bei 2 % und zeigen immer noch keinen Charakter und kündigen die Regierung auf.

Bitte keine zweijährigen Wahlkampf, sondern sofort Neuwahlen 

Das Mindeste was jetzt noch stattfinden kann, sind vorgezogene Neuwahlen. Wir brauchen keinen Wahlkampf der sich nun von 2012 bis 2013 hinzieht. Wir brauchen keine Wolkenuckucksheime, die nur dem Zweck dienen, Bundestagsabgeordnete in Lohn und Brot zu halten, weil sie sonst keine Anstellung mehr finden. 

Diese Parteien sind nicht nur vom Lobbyismus durchtränkt, sondern bereits so infiltriert, das sie den Lobbyismus im voraus eilenden Gehorsam ohne Interventionen mittlerweile erfüllen. Sie verabschieden anscheinend Gesetze und kontrollieren gleich danach ihre Spendenkonten. Sie verwechseln Demokratie mittlerweile mit freiwilligem Feudalismus und einer neuen Adelsklasse, der Politik.

Sie bauen sich Bahnhöfe als Paläste. Inszenieren Volksentscheide mit falschen Informationen, um Mehrheites Entscheidungen für ihre Prunkbauten zu erlangen und jeder der dagegen demonstriert wird zwar nicht erschossen, aber mit dem Wasserwerfer grün und blau geprügelt. Die politische Klasse ist mutiert. Sie sehen ihre Familien bereits in der Erbfolge auf die frei werdenden Bundestagsmandate.

Wahlen sind nur Demokratie-Event. Guttenberg wird einen entsprechenden Listenplatz bei der nächsten Bundestagswahl erhalten, so dass er auch ohne eigene Stimme in die Verlegenheit kommt, hohe Diäten und Vergünstigen, sowie eine satte Pension einzuheimsen. Das ist das Wenigste, was die CSU für die Familie Guttenberg tun kann - nicht wahr Herr Seehofer. Wer Strauß-Kindern hilft, hilft auch dem alten Raubrittergeschlecht Guttenberg?

Politik ist nur noch peinlich. Ich würde mich nicht wundern, wenn ein Shakespeare wieder die Kunstbühne betritt und Komödien schreibt, die dieses Mal der politische Adel vorlebt.

Im Schlossviertel - das Bundestagesviertel und die Landesregierungen - dinieren, flanieren und verdienen die Landesfürsten und Knappen wie zur Zeit der Renaissance. Die Schlichtheit der Demokratie ist dem Dandygehabe gewichen. Die Parlamentarier der ersten Stunden werden noch in den Gräber blass vor Neid oder Scham. Sie würden ihr eigenes Grundgesetz nicht mehr erkennen. Auf der anderen Seite wird heute dem kleinen Mann nicht einmal mehr die Rente oder die Sozialhilfe gegönnt. Es gilt nicht mehr als finanzierbar. Der Geiste des alten Kaisers wird längst aus dem GRAB herauf geschworen.

... aber ihre Parteispenden lassen sich diese feinen Herren und Damen, die sich Demokraten nennen, mit ihrem schicken und nicht reformierbaren Parteienspendengesetz auf Staatskosten verdoppeln. Sie geniessen ihr Privileg sich ihre eigenen Gehälter, Zuschüsse und Vergünstigungen zu bestimmen. Das ist der Vorzug der herrschenden Hierarchie. Der Fürst bestimmte immer schon sein eigenes Gehalt. Dafür ließ man früher schon mit dem größten Recht das Volk hungern. Jeder Stand hat seine angestammten Privilegien. Das galt schon im chinesischen Kaiserreich.

Wie demokratische sind die heutigen, regierungsfähigen Parteien noch?

Ja - der Feudalismus ist längst in Deutschland und in Europa ausgebrochen. Es wird Zeit, dass die Demokratie sich erneuert und nicht nur die NPD auf den Prüfstand der Demokratiefähigkeit stellt, sondern vor allem die eingesessen Parteien, die schon davon überzeugt sind, dass sie eine Erbfolge auf die Regierungsbank haben. 

Leider verbietet das die aktuelle Gesetzeslage. Daher wird sich der Demokrat schwer tun, einer CDU, FDP, CSU oder SPD nachzuweisen, dass sie die Demokratie in Deutschland abschaffen wollen. Das ist der verwässerten "demokratischen" Struktur unserer "Drei GEWALTEN" geschuldet. Es wird da enden, wo es begann. Nur dieses Mal, lassen wir uns die Schuld nicht mehr in die Schuhe schieben.

Kommentare:

  1. Diese Banditen in der Politik, den Massenmedien und ihre Hintermänner und HintermännInnen (nicht empört sein!) - werden sich noch umschauen!!

    Ich bin zur Zeit im Gespräch mit meinem Friseur.

    Ja gut, das mag nun nicht spektakulär klingen, sachichgetzeinfachmal.

    Aber mein Friseur wird, so wie es momentan ausschaut, wahrscheinlich der erste sein, der seinen Kunden "Friseurware" auf einem preiswerten, speziell programmierten Reader anbieten wird als Alternative zur Lesezirkel- und damit Massenmedienscheiße!

    "Friseurware", das ist das, was ich momentan für lesenswert halte im alternativen Medienbereich. Also z. B. Artikel von Politprofiler, Antikrieg, Honigmann und vielen anderen.

    Es mal erst über die Option "Drucken in PDF-File" zur Verfügung gestellt werden, weil es nur so wahrscheinlich keine Rechteprobleme gibt.

    [Unabhängig davon werde ich mich aber mit der Politprofilerin u. a. noch in Verbindung setzen.]

    Ich denke, das wird den Politdrecksäcken und den verdammten Massenmedien so zusetzen, dass ich gewaltig etwas ändern wird.

    Wenn Oma Schmitz, Herr Meier vom Getränkeshop und klein Lars-Leander-Deppmann plötzlich lesen, was in der Welt wirklich passiert, wird ein für alle Mal ein neues Informationszeitalter beschritten werden. Jede Art von Information wird dann jeden erreichen können.

    ARD, besonders der Psychopathensender ZDF und viele andere können schon einpacken! Den Propagandamüll von denen will bald keine Sau mehr hören.

    Und so könnte der Reader, etwas das ich bisher abgelehnt habe, vielleicht dennoch ein ßuppa Tool sein.

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  2. "Daher wird sich der Demokrat schwer tun, einer CDU, FDP, CSU oder SPD nachzuweisen, dass sie die Demokratie in Deutschland abschaffen wollen."

    von wollen kann da meiner meinung nach schon lange keine rede mehr sein. die vereinigten korruptis von schwarz bis grün haben das längst erledigt.

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