Freitag, 20. Januar 2012

SCHLECKER ist Pleite!

Götz Werner, dm-Chef wird sich freuen. Eine Konkurrenz weniger! Er hält lieber Reden über eine schöne neue Welt und stellt sich als der ultimativ beste Arbeitgeber der Welt dar. Schon komisch, dass dieser Herr überhaupt noch Gewinne schreibt. Doch so lässt sich die beste PR gestalten - gemäß dem seinem Apple-Vorbild, Steve Jobs.

Mit Schlecker geht ein schwäbisches Familien Unternehmen pleite. Nach der Pleite von Merkel (Ratiopharm, Heidelbergzement usw.).

Schlecker mietete in sämtlichen,  kleinen Gemeinden ein Ladenlokal an und sorgte so für die Verteilung seines Vermögens, ganz ohne Mithilfe der Politik. Der Dank kam prompt. "Wer bei SCHLECKER einkauft ist DOOF - GÖTZ WERNER IST BESSER".

Götz Werner, der dm-Chef, lässt sich dagegen ohne Taten feiern.  Hält Vorträge und beweihräuchert sich selber vor seiner Fangemeinde. Schlecker dagegen finanzierte so manche Gemeindeplanung, die nichts anderes als Investorenschacherei war. (Ich vermute unter der Regie der Kreissparkasse). Herr Schlecker hätte wohl besser ein Buch geschrieben und Theorien über eine himmelblaue und rosane Zukunft geschrieben, anstatt sich für die Gemeindeförderung einzusetzen. Altes Unternehmerisches Denken ist heute nicht mehr gefragt. Fragen Sie Prof. Würth (Dübelkönig) oder Götz Werner ebenfalls Prof. des Unternehmertums.

Nun ist Schlecker PLEITE. Von seinen Mitbewerbern, wie Müller-Markt oder dm-Markt ist an diesen Standorten nix zu sehen. Sie thronen lediglich in den 1A-Lagen auf der grünen Wiese neben LIDL und ALDI und lassen sich als politisch, korrekte Arbeitgeber von Politik und Medien feiern.

Hingegen überschlugen sich die Medien in der Berichterstattung über den bösen Schlecker. Er beschäftigte in seinen Filialen lediglich eine, arme Mitarbeiterin, die auch noch unterbezahlt ist. Ich muss gestehen in unserem Tante-Emmaladen steht auch nur eine Verkäuferin hinter der Theke. Danach folgte die reißerische Berichterstattung über die hauseigenen Leiharbeiterfirma der Firma Schlecker.

Natürlich ist das kein feiner Zug, das will ich damit nicht andeuten, doch zu einer objektiven Berichterstattung gehört auch, dass Großindustrie mit ihrer Auslagerungspolitik in Leiharbeiterfirmen bzw. Subunternehmeren genauso berichtet wird, wie über Schlecker.

Das Konzept "Just in Time", das unsere Straßen zu rollenden Lagerhäusern macht, Straßen verstopft  und den Steuerzahler durch marode Straßen Milliarden kostet, fällt genauso unter die freiwillige Zensur unserer Berichterstattung, wie die herrschende Personalpolitik überall in Deutschland. Bei Schlecker traf ich jahrelang immer die gleiche Verkäuferin. Im dm-Markt herrscht eine atemraubend schnelle Fluktuation, schlimmer als im teuren Fisörsalon.

Nun kann Götz Werner seinen Großmut zeigen. Schleckerleute waren darauf, dass er die Filialen auf dem Land übernimmt.

Herr Werner ich erwartet ihr humanistisches Statement!




PS: Götz Werner ist Prof. des Unternehmertums

Als Nachfolger von Reinhold Würth wurde er 2003 zum Professor des Instituts für Entrepreneurship [3] am Karlsruher Institut für Technologie (ehemals Universität Karlsruhe (TH)) ernannt. Werner zog sich Mitte Mai 2008 aus der operativen Geschäftsführung zurück und wechselte in den Aufsichtsrat. Nachfolger wurde sein damaliger Stellvertreter Erich Harsch, der zu diesem Zeitpunkt seit fast 27 Jahren für dm arbeitete. Werners ältester Sohn Christoph (* 1973) gehört seit 2011 auf Wunsch von Erich Harsch der erweiterten dm-Geschäftsführung an, zuvor war er beim Pharmakonzern GlaxoSmithKline in den USA tätig. Werner ist in zweiter Ehe verheiratet [4] und hat sieben Kinder.

Kommentare:

  1. Im Grunde sind alle ohne Ausnahme gnadenlos den Zwängen dieses Systems ausgeliefert: nur nicht der letzte in der Kette sein.

    Ich finde es auch schade, dass sie zumachen. Denn du hast recht, außerhalb gibt es die anderen nicht.

    Ist der Werner nicht der BGE-Werner, der große Firmen-Patriarch und Überchrist?

    Tja, so ist das, es gibt eben überall die Show-Männeken, die ihr Ding ein klein wenig besser verkaufen können als die anderen - sie wie dieser bekannte Künstler, der auch nur etwas in die Ecke stellt, aber eben ein wenig anders und das suppa verkaufen kann -, und deshalb dürfen Sie auch in die Flimmerkiste.

    "It's the little differences.", wie es in "Pulp-Fiction", dem festen Film aller Zeiten, direkt hinter "Spiel mir das Lied vom Tod", heißt.

    (http://www.moviequotesandmore.com/pulp-fiction-quotes-1.html#.TxmTx4Hp_DM)

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  2. Wer Mitarbeiter ausspioniert und unterbezahlt hat seine Insolvenz selbst verschuldet.
    Das hat nichts mit DM/Werner zu tun.

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  3. @Abonym
    Ob es daran liegt? Das machen die anderen doch auch, sach ich getz einfach mal. Was war denn mit Lidl, Aldi & Co.? Denen geht es aber mehr als prächtig. Bei uns macht fast jede Woche irgendwo eine neue Filiale auf.

    Ich denke, es ist vielfach einfach die Lage, so gut das für die Kundeschaft ist.

    Erstes Semester Betriebswirtschaft: Standort, Lage, Position.

    Da kannst du noch so dolle Produkte haben, ist die Lage des Ladens nicht optimal, da reicht schon eine Seitenstraße oder eine Straße abseits der Hauptstraße, kann das das Aus bedeuten.

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  4. götz werner gibt wunderbare denkanstösse und argumente für ein bedingungsloses grundeinkommen.
    setzt euch erstmal damit auseinander, bevor ihr hier rumzickt.
    Warum hacken die alternativen gerade auf ihn ein?
    Wo ist hier die ausgewogenheit, frage ich mich.

    Der einzige großunternehmer der der finanzindustrie an die wäsche gehen will und ihr habt nichts besseres zu tun als gerade auf ihn einzudreschen.

    Es ist immer das gleiche mit den "linken".

    Ihr teilt und herrscht über euch selbst,... wie schon damals vor dem II.WK.
    ein einziger zickenhaufen, der kein plan un d keine power hat um was zu bewegen...

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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