Sonntag, 22. Januar 2012

Spanien: "Salvador - Kampf um die Freiheit" wird derzeit leider in keinem Kino gezeigt

Spanien, Anfang der 70er-Jahre: Eine kleine linke Gruppe von jungen militanten Spaniern und Franzosen verübt Raubüberfälle in Katalonien. Ihr Ziel: Geldbeschaffung zur Unterstützung des Arbeiterkampfs. Einer der Anführer, der Anarchist Salvador Puig Antich, geht im September 1973 der Polizei ins Netz.

"Salvador - Kampf um die Freiheit" wird derzeit leider in keinem Kino gezeigt.



Uns bleiben die amerikanischen Epen vorbehalten. ("J. Edgar - Der FBI-Chef als tragischer Held einer tragisch freien Nation ). Die Dastellung einer Demokratie, die in den 1950er, Gewerkschafter als Staatsfeinde ansah. Am Ende eines jeden Goldenen Zeitalters der Menschheit steht der ausgebeutete Arbeiter vor der Wahl, freiwillig im Elend zu sterben oder gegen Recht und Gesetz zu verstoßen, um zu überleben. Der Kampf ist daher immer schon ein verlorener Kampf, denn das Recht ist nie auf seiner Seite. Er hat nix, das ihm ein Recht auf Profit gibt. Er hat nur das Recht, sich selbst auszubeuten, indem er sich auf dem Arbeitsmarkt selbst verkauft. Der freie Mensch der heutigen Zeit auf der Jagd nach dem Profit; geprägt von der Hoffnung auf den gesellschaftlichen Aufstieg, getrieben von der Illusion ein besserer Herr zu sein ...

Heute herrschen wieder die GERECHTEN, die Angepaßten. Der Arbeiter ist sich selbst der Unterdrücker. Was früher Zwang war ist heute Freiwilligkeit, die als Freiheit verwechselt wird.

Er  - der Arbeiter - der kleine Mensch - erhält nur die Aussicht auf Gnade, wenn er sich dem RECHT beugt, sich gefällig und rentabel zeigt. Seinen Willen täglich wie ein Gelübte neu auflegt, noch rentabler zu sein.

So lange das amerikanische Zensurrecht erlaubt, verlinken wir auf die andere Sichtweise des Lebens und auf die Realtiät des verlorenen Kampfes der kleinem Menschen gegen das eigene Gesetz.



Teil 2




Über den Film

"Salvador - Kampf um die Freiheit" kann man sich seit dem 13.09.2007 in unseren Kinos ansehen. Der Film wurde im Original unter dem Titel "Salvador" bekannt. Freunde vom Genre 'Politthriller' werden den Film bestimmt auch spannend, aufregend und lebensnah finden. Darsteller wie Daniel Brühl, Tristan Ulloa und Leonardo Sbaraglia sind die Zugpferde in diesem Film. Beim Drehbuch zu "Salvador - Kampf um die Freiheit" erkennt man deutlich die Handschrift von Lluís Arcarazo, und die Regie stand unter der Leitung von Manuel Huerga, der diesem 134 Minuten dauernden Film seinen unverwechselbaren Stempel aufsetzte. Die Produktion dieses Films fand 2006 in Spanien statt. Für Zuschauer ab 16 Jahren ist "Salvador - Kampf um die Freiheit" freigegeben worden. Im Internet finden Sie unter weitere Informationen.

Kommentare:

  1. Der Film ist ziemlich brutal...

    ...aber ein interessanter roter Faden zieht sich durch...

    Es wird falsche Liebe parodiert!

    Statt eine Revolution zu starten, hätte ich mich erstmal mit dem Hass zu mir selbst beschäftigt!

    Merken die das nicht, dass sie ihren Selbthass nach außen projizieren? Merken die nicht, dass sie gar nicht liebesfähig sind?

    Das ist ziemlich kranker Scheiß...

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  2. Außerdem fällt mir auf, dass es kein wirkliches Fühlen der Menschen im Film gibt, sondern nur Selbstmitleid...

    Selbstmitleid ist die Pervertierung der Empathie und dient dem Hass auf das Leben!

    Sehr merkwürdig ist das Salvador und seine Anhänger ausgerechnet von den Unterdrückern/Beherrschern die Linderung ihrer Schmerzen wünschen...

    ...sie laufen ihren Unterdrückern immer wieder hinter her und fordern sie heraus, keiner kann ohne den anderen existieren... (Symbiose)

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  3. Ausnahme:

    die kleine Schwester von Salvador, die kann noch tief fühlen

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  4. Wo Du überall Liebe vermisst? Du hast die Ursache aller Ursachen gefunden. Wir lieben uns zu wenig.

    Ich schlage vor liebe einen Hungrigen satt!

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  5. @ politprofiler

    Der Hungrige muss nur verhungern, weil er keine bunten Papierschnipsel besitzt...

    ...nicht weil zu wenig essen da ist...

    Er stirbt also im Grunde genommen am Hass der anderen!

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  6. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, wir LIEBEN es Menschen verhungern zu lassen und zu opfern... ;-)

    ...Sadismus pur...

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  7. Es ist einfach nur grotesk, wenn diese Angelina Jolie (Borderline-Soziopath) der ganzen Welt falsche Liebe vorspielt...

    ...diese Heuchelei ist kaum zu ertragen...

    Niemand hat ein Interesse daran, den Hunger auszuschalten! Sonst wäre es schon passiert...

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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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