Freitag, 10. Februar 2012

Griechenland soll freiwillig entscheiden, ob es aus dem Euro austritt

Euro-News berichtet heute am 10.02.2012, dass Griechenland bis Mittwoch, den 15.02.2012, entscheiden soll, ob es freiwillig aus der EURO-Gemeinschaft austritt. Die EU verfügt gar nicht über die Möglichkeiten, ein Land aus der Währungsgemeinschaft und der EU auszuschließen. Es gibt ausschließlich nur die Möglichkeit eines freiwilligen Austritt.

Bundeskanzlerin Merkel (Deutschland) wusch sich bereit öffentlich die Hände in Unschuld und verlautete, dass sie nicht für einen Griechenlandaustritt verantwortlich sein will. Dieses Problem der Schuld bzw. der Unschuld wird nun mit unmenschlichen Forderungen gegenüber über Griechenland umgesetzt. Der Systemzwang ergibt in diesem Fall die Freiwilligkeit des Austritt. Entweder stimmt Griechenland den von Troika auferlegten "Sparmaßnahmen" zu, muss sich die Regierung gegen das Volk stellen. Die dortige Demokratie würde also im ständigen Dauerkrieg mit den Menschen leben, ober aber Griechenland tritt aus.

Die Troika veranstaltet also einen psychologischen Krieg gegen Griechenland im Sinne der Wirtschaft; stellt sich im Nachhinein als unschuldig dar und spricht von einer freien Entscheidung der Griechen, egal wie sie sich nun entscheiden. Begeben sie sich nun freiwillig in die Zinssklaverei nach biblischen Vorbild oder entscheiden sie sich für die Freiheit, die letztendlich den Ausschluss aus der Gemeinschaft darstellt und ebenso einer Selbstbestrafung gleich kommt. So wird deutlich, was Systemzwang ist und jede von uns jemals getroffene Entscheidung basiert auf der Abwägung des geringsten Nachteil, den man erleiden kann.

In beiden Fällen ist die griechische Bevölkerung der Leidtragende, die voller Mitleid und Gerechtigkeit vom übrigen Europa bedauert wird. In beiden Fällen gewinnt die Wirtschaft - die Krönung der Schöpfung ! Die Politik hatte und wird niemals in diesem System die Oberhand über die Marktwirtschaft, den Kapitalismus und den Profit haben. Das können wir drehen und wenden wir wollen, wir sind alle Gefangene unserer eigenen Logik, die sich wie ein Käfig um unsere Entscheidungsfreiheit bildet.

Es ist an der Zeit, sich von emotional belegten Begriffen zu trennen. Demokratie ist nur in unserer Vorstellung an eine freie Marktwirtschaft und an Kapitalismus geknüpft, die in unseren Augen der Logik als FREIHEIT anerkannt wird. Wir dies deshalb immer noch dem großen Systemzwang der Empire des Eigentumsrecht unterworfen, aus dem wir das Recht auf Profit und Gewinn ableiten.

Der Kommunismus ist lediglich eine "freiwillige" Entscheidung der Menschen, gleich ein Staatsmonopol einzurichten, bevor die Privatwirtschaft diese Monopolbildung abgeschlossen hat und unterliegt dem systemischen denken, den erzeugten Profit wieder "gerecht" an die Bevölkerung umzuverteilen. Wir erleben also gerade eine Konvergenz zwischen den beiden Human(Menschen)kapitalverwaltungen Demokratie und Kommunismus unter den Richtlinien des Kapitalismus, der als Empire über all unserem Denken thront.

Die gesamte Welt denkt im Kapitalismus, ob nun eine Diktatur oder eine Demokratie das Sagen über das Menschenkapital hat. Die Entscheidungen für den Profit und gegen die Masse der Menschen ist daher immer vorprogrammiert und systemisch bedingt. Die Demokratie verfügt lediglich über die emotionalen, psychischen Werkzeuge, durch Abstimmung, freiwillig große Teile der Bevölkerung in das Nachteilslager unseres Human(Mensch)bewertung zu verdammen. Ist genügend Bildung in der Bevölkerung vorhanden, wir diese Diskriminierung sogar als Gerecht aus Mangel an Anpassung akzeptiert. Das entspricht dem mittlerweile "freiwillen" Verlangen, bestraft zu werden - ähnlich der Logik eines Klosters.

Die Menschheit muss endlich damit beginnen, ihr goldenes Kalb, den Kapitalismus zu hinterfragen und ihn nicht als natürliche Regel begreifen.

1 Kommentar:

  1. Politik ist doch nur dazu da, das Volk ideologisch auf eine Linie zu bringen (z.B. Frankfurter Schule)...

    ...es geht doch in politischen Diskussionen nie um etwas Konkretes...

    ...immer nur um Moral...

    Politik ist ganz klar ein Arm der Wirtschaft!

    AntwortenLöschen

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Neueste Meldungen

Regelmässige Leser

Internetradio

mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
---------------------------------------------
Ravensburg, Friedrichshafen, Lindau, Tübingen, Freiburg, Lörach, Memmingen, Augsburg, Ulm, Keuronfuih, Politprofiler, Wertelehre, Umwertung der Werte