Sonntag, 11. März 2012

Homo mentis wo bist Du? ... oder warum der heutige Mensch nicht denkt, sondern funktioniert (Systemzwang)

Die autorisierten Bundesbehörden unserer parlamentarischen Demokratie griffen ca.6,8 Millionen E-Mails der Deutschen im Jahre 2010 aus dem Datenverkehr ab. Der Filter war der Begriff "Bombe". Wie simpel. Ich schlage daher vor, in jeder E-Mail, die gefährlichen Begriffe zu benutzen, damit die E-Mail abgegriffen wird. Damit sie tatsächlich von echtem Spam sprechen können und nicht wie heute. E-Mail als Spam bezeichnen, die sie versehentlich abgriffen, weil aus Zeitungsartikel über Bomben zitiert wurde. Vielleicht werden diese ja in Zukunft an die neue Zeitungs-GEMA weitergeleitet, gemäß dem Leistungsschutzgesetz. So muss jeder, der einen Zeitungsartikel zitiert, einen Bonus bzw. Profit an den Springer-, Bertelsmann oder Burda Verlag überweisen. Sie könne auch gleiche eine Einzugsermächtigung unterschreiben, ansonsten gehen diese großen Verlagshäuser und Hüter der Demokratie Konkurs. Es wäre ein großer Verlust für uns alle. RTL wäre pleite. DSDS wäre pleite. Dschungelcamp wäre pleite.

Wir wissen alle, dass sie uns überwachen, weil sie uns misstrauen. Sie zittern um ihre Macht, die sie mit ihrer eigenen Immunität vor der Verantwortung ihrer Taten schützt.

In den Medienberichten wird von den vielen E-Mails gesprochen, die keine terroristische Handlung einleiten könnten. Sie nennen diese E-Mail kurzer Hand "SPAM". Welche eine Verkehrung der Worte. Sie tun so, als ob wir ihnen unsere E-Mail ohne Aufforderung zugeschickt hätten, obwohl sie sich einfach mit Filtern in die Datenströme einklinkten, wie Diebe.

Während dessen kommen Sie uns mit dem Urheberrecht, das Recht auf Profit, das es zu schützen gilt, aber das Briefgeheimnis und die freie Meinungsäußerung, sowie die Informationsfreiheit, treten diese Demokraten mit Füßen - also mit ihren von oben herunter erlassen Gesetzen. Das sind ihre Füße und ihre Peitschen.  Wer das Wort "Bombe" verwendet ist verdächtigt. Natürlich werden sie auch  noch andere Suchworte und Kombinationen, aber das darf uns die BILD natürlich nicht verraten.

Darüber wundern brauchen wir uns auch nicht, schließlich werden wir von einer Pfarrerstlocher aus der DDR regiert, die offensichtlich sehr gut mit der STASI klar kam und nun erhalten wir noch einen Pfarrer bzw. einen Theologen aus der DDR, der sich plötzlich als Bürgerrechtler verkauft. Ganz so als ob die Kirche immer schon die Freiheitsbewegung der DDR gewesen sei.

Wo sind all die vielen namenlosen, aber mutigen Menschen der DDR, die Reden hielten, als die prominenten Bürgerrechtler für die BRD noch nicht geboren waren, als sie noch nicht mit einer medialen Welle der künstlich erzeugten Sympathie zu Gerechten ernannt wurden.

Sie, diese Menschen da oben, ganz oben an der Spitze der Pyramide unserer Demokratie, die wir nicht einmal direkt gewählt haben, sprechen von Wiedervereinigung und haben dieses Land gespalten und geteilt. Für diese Teilung stehen diese Obersten. Sie stehen hinter ihr. Sie stehen hinter der sozialen Ungerechtigkeit und immer tiefer geteilten Gesellschaft. Sie überwachen uns nicht aus Angst vor terroristischen Anschlägen, sondern sie zittern vor dem Zorn der wirklichen Demokraten, die keine Gesellschaft der geteilten Gerechtigkeit anstreben. Sie zittern vor den Menschen, die keine STASI oder Gestapo mehr wollen; die keine Gesinnungsdateien wollen. Sie wollen keinen Geheimdienst der NAZI-Terroristen fördert und sie hinterher als ihre detektivische Arbeit wieder aufdeckt.

Geheimdienste, die einer angeblichen RAF bzw. einer Verena Becker oder rechten Organisationen zu arbeiten, damit wir den Eindruck bekommen, wir seien bedroht. Das sind Stasi- und Gestapo-Methoden und pure Volksmanipulation - Ablenkungsmanöver vom Wesentlichen - vom Untergang unserer Gesellschaftsstrukturen.

Sie spielen mit uns Schach unter der Bedingung, dass der Verlierer bedingungslos und für alle Ewigkeit ihrem Diktat des Profits sich unterwirft. Es wird keine Revanche mehr geben. Verloren ist verloren und ist für immer akzeptiert. Das ist die Aufgabe jedes kleinen Fünkchens Menschlichkeit, das sich unsere hierarchisch organisierte Gesellschaft jemals leistete. Sie gewährt den Armen in naher Zukunft nicht einmal mehr die kleinste Lebenshilfe, wenn unsere Leistungsgesellschaft sie nicht mehr braucht.

Was ist Systemzwang?

Der kleine Mensch definiert dieses Wort lediglich auf Beispiele. Er traut sich nicht, dieses Wort, neutral zu definieren:

 Systemzwang ist, seinen freien Willen zur Entscheidung, einem einzigen ultimativen, künstlichen Grundwert (Recht auf Eigentum und Profit)  zu unterwerfen.

Dieser Voluntarismus führt zur radikalen Menschlichkeit. Das gibt Menschen das Recht, andere von der Menschlichkeit auszuschließen, wenn sie kein Geld mehr zur Verfügung haben.

Wir denken wir müssen Arbeiten zu gehen, um Geld zu erhalten, damit wir leben können. Doch es muss auch Unternehmer geben, die uns diese Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, damit wir diesem Systemzwang folgen können  ... und schon sind wir in der Logik des Systemzwangs angekommen. Wir formulieren ganz freiwillig und aus angeblich freiem Willen unsere eigenen Nachteile.

Die Angst der Oberen ist, dass die kleinen Menschen diese angebliche Logik verlassen uns sie hinterfragen. Doch noch wird das Urheberrecht an sich nicht in Frage gestellt, sondern nur dessen Umsetzung. Noch wird das Recht auf Profit nicht in Frage gestellt, sondern lediglich die Verteilungsform des Profits.


Das BGE im Systemzwang

Ein Grundeinkommen soll die Versorgung der Menschen in der Zukunft garantieren. Geboren aus dem Gedanken der Gerechtigkeit, der Profit und Bonus nicht anzweifelt, sondern wieder ins Kollektiv umlegt. In der Schlussfolgerung bedeutet das. Höheres Grundeinkommen aufgrund steigender Preise, höherer Profit, damit mehr umverteilt werden kann. Es ändert sich also nichts. Lediglich die Ausbeutung kommt einem im ersten Augenblick gerechter vor.

Auf der anderen Seite wird trotz BGE vom einem Menschen mehr abgeschöpft als vom anderen. Das ist bereits die erste Ungerechtigkeit, die zweite findet in der gleichmäßigen Umverteilung an alle wieder statt. Wer sich also am wenigsten abschöpfen lässt, profitiert am meisten (Spareffekt/Konsumverweigerung). Auf der anderen Seite wird nicht der gesamte Gewinn an allen Dingen in die Umverteilung gebracht, sondern eben nur ein festgelegter prozentualer Teil. Es kann also mit der heutigen Einkommensteuer verglichen werden. Die soziale Ungerechtigkeit bleibt weiter bestehen. Man hält lediglich die Armen per Gesetz, Verfassung und Dünkel mit einem festgelegten Almosenpaket, das sie selber finanzieren müssen, in Schach. Schließlich soll es zu keinen sozialen Unruhen kommen. Heute nicht und im morgigen System ebenfalls nicht.


Der Homo mentis!


Aller Anfang ist schwer! ... aber je mehr Menschen der aktuellen, unnatürlich Logik nicht mehr folgen, weil sie auf dem falschen Grundwert aufbaut, desto unwiederbringlich wird die Hierarchie der Befehlsverteilung zerstört. Der Mensch kennt seine eigene Natürlichkeit nicht mehr. Er vergaß was natürliche Menschlichkeit ist. Seine Vorstellung von Menschlichkeit von einer künstlichen Wertigkeit nicht nur in Vergessenheit geraten, sondern sie ist schlichtweg nicht mehr denkbar. Sie steht unverträglich der momentan gültigen Systemlogik gegenüber. Sie scheint auf der anderen Seite unserer Realität zu liegen.

Der heutige Mensch begreift Leistung lediglich nur dann als Leistung, wenn er dafür eine Bezahlung oder einen anderen Bonus bzw. Tauschwert erhält. Leistung ohne einen lukrativen Gegenwert ist daher für den Homo sapiens undenkbar. Es ist wider seiner Vernunft.

Ist Leistung aber der Grundwert – der Ausgangspunkt seiner Entscheidungen - hebt sich jeder heutige Systemzwang auf. Der Mensch tritt in seine Natürlichkeit wieder ein. Es gibt keine Notwendigkeit, Hierarchien und Befehlsstrukturen aufzubauen. Der Mensch kann Eigenverantwortlich über die Gesellschaft für sich Entscheiden. Er wälzt die Nachteile, die durch seinen persönlichen Vorteil entstehen, nicht in die Gemeinschaft ab, sondern verhält sich aufgrund seiner zurück gewonnen Natürlichkeit, so dass die Allgemeinheit durch seine Leistung Nutzen ziehen kann. Er stellt dafür keine Rechnung. Er erwartet dafür keinen Sonderstatus oder Bonus, sondern es ist für ihn natürlich, also selbstverständlich. Luxus wird als Leistungsverschwendung von anderen erkannt. Nützlichkeit, Leistungs- und Ressourcenverschwendung wird so über die gesamte Menschheit in ihrer Konsequenz gedacht. Das ergibt den berühmten ÜBERMENSCHEN von Friedrich Nietzsche, der so oft und so gerne falsch interpretiert wurde. Vermutlich aus Unwissenheit, weil die Interpreten „über“ ausschließlich in hierarchiescher Form denken konnten. Letztendlich unterwirft sich das heutige Ego der Gemeinschaft und wird dadurch größer und schöner, als es in der heutigen Denkform überhaupt möglich ist.

Es ist eine neue Form des Denkens, es ist das Verstehen der Dinge, die den heutigen Menschen zu etwas motiviert, was ihn in seiner tiefsten Seele täglich verletzt – ihn zu einem Unmenschen aus Zwang, aus Systemzwang macht. Es reicht nicht aus, den Systemzwang anzuprangern, sondern man muss verstehen lernen, wie er abgeschaltet werden kann. Der Mensch muss lernen aus seiner künstlichen Realität auszubrechen. Er muss neue Wege des Denkens kennen lernen. Er muss sich selber überwinden. Damit überwindet er den Systemzwang und sieht den Lösungsweg ganz klar und vor allem verständlich vor sich. Dies kann nicht mit neuen Regeln oder Normen geschehen. Der Mensch braucht dafür kein Verhaltenskorsett und keine drohenden Strafen, sondern er begibt sich in seine Natürlichkeit hinein.

Der Mensch wird vom Homo sapiens zum Homo mentis - er wird vom vernunftbegabten Menschen, der nur im Systemzwang denken kann, zum Homo mentis - zum Mensch mit Verstand.

Ich gehe davon aus, dass wir diesen Schritt schaffen werden, wenn wir nur genügend an uns selber und an unserer Beurteilung der momentan vorherrschenden Realität arbeiten. D. h. wir müssen uns die unangenehmen Fragen selber stellen.

  1. Was zwingt mich das zu tun?
  2. Was macht es möglich, dass es mich zwingen kann?
  3. Was löst diese Tatsache für Denkstrukturen in mir selber aus?
  4. Warum unterwerfe ich mich Gesetzmäßigkeiten, die nur mir Vorteile bringen sollen und anderen dafür Nachteile?
  5. Was ist das für eine Moral, die diese Ungerechtigkeit auch noch rechtfertig?

usw.

Es ist nicht einfach all diesen Betrug schonungslos vor sich selber zu offenbaren. Doch nichts anderes kann in diesen heiligen Büchern gemeint sein, wenn sie von OFFENBARUNG UND APPOKALYPSE sprechen. Es ist das Ende der aktuellen Wertelehre.

Es ist nicht der Untergang der Welt an sich, sondern der Untergang der heutigen Wertelehre, die uns alle in unserem Denken zu Gefangenen macht. Es gibt keine weltlichen Mauern einzureißen, sondern wir müssen das hinterfragen, WAS alles möglich macht, dass der Mensch das tut, was er heute entscheidet.

Er entscheidet aufgrund des Grundwertes, wer zu hungern und zu sparen hat. Wir entscheiden, wer die Last und den Schweiß des Lebens und unseres Wohlstandes zu tragen hat und wer die Vorzüge des dekadenten Lebens genießen darf.

Wir müssen aufhören uns über die Vorteile und Nachteile unserer Gesellschaftsordnung zu streiten, sondern wir müssen sie grundlegend in Frage stellen und das geht nur, wenn jeder für sich selber den Grundwert - den Ausgang aller Entscheidungen - in seinem Kopf vor sich selber offenbar. Natürlich ist dies schmerzlich. Man sieht plötzlich als das Leid und Unrecht, das auch nur mit einer aus heutiger Sicht, richtig getroffenen Entscheidung, als das möglich macht und unterstützt, was wir besser machen wollen.

Doch der Mensch muss vorsichtig sein. Er kann die Welt nicht von seinem Inneren heraus heilen - ich sage nicht verbessern - denn er muss sich selbst offenbaren, dass sein empfundenes Innere eine Resultat des Systemzwangs ist. Erst wer erkennt, dass die äußeren Umstände der stetigen Akzeptanz des Falschen, auch das Innere ohne großen Aufwand und Enthaltsamkeit bereinigen kann, hat den Schritt zum Homo mentis geschafft.

Das darf aber in keinen Krieg der Menschheit ausarten. Das wäre wiederum "radikale Menschlichkeit", die jedes anderes Denken und Werten einfach ausrotten will. Nein, der Homo mentis ist da und er war immer da, er ist nur verschreckt, wegen all den Strafen, die vom Homo sapiens aufgestellt wurden, falls er sich zeigt.

Niemand hat behauptet, dass die Evolution des Geistes einfach sei. Es ist wohl der schwerste Schritt eines Menschen, wenn er sich selber überwinden muss.

Kommentare:

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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