Mittwoch, 28. März 2012

Totalplattform „Elgin“: Methan tritt in der Nordsee ungehindert aus

Uns wird ständig der Klimawandel unter die Nase gerieben. Mit all dem CO2, das wir verursachen, sind wir daran schuld. So wird es uns eingehämmert. Tatsache ist aber auch, dass mit jeder Ölförderung, das wirklich klimaschädliche Gas, Methan austritt. Die Plattform "Deep Water Horizon" im Golf von Mexico explodierte, weil 40% Methan in der Ölfördermenge enthalten waren. Es trat nicht nur Öl aus, sondern eine sehr hohe, ungesunde Menge an Methan. Das Bohrloch in der Nordsee befindet sich zwar in "nur" 90 m Tiefe,unterhalb des Meeresspiegels, aber die Bohrung selber geht  6000 m tief in die Ozeanische Platte hinein. Dort herrschen angeblich Temperaturen von ca. 190 C.

Der Unfall in der Nordsee war absehbar. Noch schlimmer ist, auf der Bohrinsel brennt noch die Abfakelflamme. Das Gasgemisch kann sich jederzeit entzünden. Dort gelang es nicht, das Bohrloch zu schließen. Nun heizen wir tatsächlich unser Klima auf - und das aus politischen Gründen.

Die Europäische Union will so wenig wie möglich Gas aus Russland beziehen. Dies ist politisch inkorrekt und wiederspricht der beschlossenen politischen Agenda des Westens, obwohl in Russland das Gas meist aus der Kontinentalen Platte gefördert wird.

In Deutschland unterstützt die Politik das "Fracking". Umweltgutachten sind gar nicht erforderlich. D. h. es dürfen Bohrungen durch die Grundwasserschicht in Gasfelder vorgenommen werden. In den USA kam es deshalb zu großflächigen Grundwasserverseuchungen. Die Kosten dafür trägt wie immer die Allgemeinheit. Die angebliche unternehmerische Verantwortung existiert in der Realität nicht. Außerdem wie kann man verseuchtes Grundwasser ersetzen? Genau - gar nicht. Deshalb sollten solche Risiken erst gar nicht eingegangen werden. Die Argumentationsschiene ist daher absolut falsch, wie auch bei der Atomenergie.

Diese politische Agenda hat nur ein Ziel. Russische und chinesische Firmen sollen aus der Wertschöpfungskette in Europa und den USA herausgehalten werden. Eine andere, feine Art des Protektionismus und Sanktionierung, auf Kosten der Umwelt und auf Kosten unseres Trinkwassers, hier in Deutschland. Der Nahe-Osten wird dagegen in unser System integriert. Die Verwaltung der Länder wird nicht übernommen, aber das Führungspersonal ideologisch geschult. D. h. Rohstoffveräußerung auf kosten der Förderstaaten durch westliche Firmen. Ein Kompromiss, der mit Russland nicht zu schließen ist. Es will seine Rohstoffe selber ausbeuten, verkaufen und verarbeiten. Daher ist es ein Systemfeind. 

Eine Politik die global marktwirtschaftlich denkt und agiert, hat nix für den Menschen an sich übrig. Er ist für sie nur Konsumvieh, das im Fluss des Geldes gehalten werden muss, um den Selbstbedienungsladen Marktwirtschaft aufrecht zu erhalten. Das Ziel selber ist die Einsicht der Menschen, dass kein Staat mehr von Nöten ist. Der Mensch wird in die Freiheit der Marktwirtschaft eigenverantwortlich entlassen. D. h.: Die "natürliche" Selektion gemäß den Marktwirtschaftsgesetzen kann sich ungehindert in Gang setzen. Ein BGE wird dies nicht aufhalten. Es beschleunigt die Unfinanzierbarkeit eines Staates und einer Gemeinschaft.

Man kann eine Muschel mit Gewalt aufbrechen, um an ihren Inhalt zu kommen oder aber man nötigt sie mit äußeren Einflüssen, zur Selbstaufgabe. Genau so wird momentan die Menschheit beeinflusst, damit sie sich freiwillig frei ohne Schutz den Marktgesetzen ausliefert.

Kommentare:

  1. Was allein das US-Militär für CO2 produziert...

    ...komisch das Greenpeace das nicht zu interessieren scheint ^^...

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  2. CO2 interessiert die NGO Greenpeace genauso wenig wie Chemtrails, Nanotrails, m. W. DU-Munition, Fracking u. v. a. m.

    Mit tut es inzwischen leid um jeden einzelnen Pfennig, den ich denen damals in gutem Glauben gegeben habe.

    Die mit den grünen Ökofaschisten in einen Sack und dann....

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  3. CO2 ist nur eine Möglichkeit, Natur in den Verkaufspreis einzurechnen, obwohl die Allgemeinheit für diesen Raubbau wieder aufkommt.

    So wird der Mensch, Bürger, Konsument, doppelt und dreifach zur Kasse gebeten.

    Auf der anderen Seite wir ein Abfallprodukt der Industrie plötzlich zur Sicherheit für neues Geld (CO2-Zertifikate) und ein Instrument um die asiatischen Märkte zu Rentenzahlungen an die Alte Welt zu verpflichten.

    ... alles finanziert vom kleinen Menschen, zur Mehrung der Vermögen der Reichen.

    Es funktioniert in allen Richtungen, egal wie sehr sich die Dögel anstrengen daraus zu entfliehen. Sie landen immer wieder im Hexenkessel des Profitdenkens.

    Es geht nicht darum Verbote zu erlassen, Verursacher oder Schuldige zu suchen, sondern die unsinnige Überproduktion unserer Marktwirtschaft außer Kraft zu setzen und zwar so, dass jeder Mensch davon profitiert.

    Doch dafür man man ans Allerheiligste, der Grund warum alles so ist wie es ist - an den Profit und auch an den eigenen Profitanspruch.

    Ja - den Profitanspruch DER ANDEREN sind wir bereit wegzunehmen und aufzuteilen, aber den eigenen nicht.

    Das ist ein Wortspiel "Profitanspruch aufteilen" ist für viele Profitanspruch zu verbieten. Wie pervers muss man im Denken sein, um das auch noch als Wahrheit ansehen zu können?

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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