Samstag, 3. März 2012

Organspende: Nur mit Schmerzmitteln ist eine "humane" Organspende in der Schweiz möglich

Ab wann gilt ein Leben nicht mehr als lebenswert, um ein anderes Leben, das lebenswerter ist, zu retten? Das ist keine verquere Frage, sondern eine Folge des Organsendeausweis. Es ist auch noch nicht geklärt, wie viele neue Organe einem Menschen zu stehen, bis sein Leben, als nicht mehr lebenswert gilt und doch soll jeder Bürger einen Spenderausweis ausfüllen. Hier wird aggressive Werbung für den Menschenteilhandel betrieben. Schließlich ist dies ein Riesengeschäft für die Pharmaindustrie. Wer ein Spenderorgan besitzt ist von Medikamenten lebenslang abhängig. Seine Lebenserwartet erhöht sich je nach Organ lediglich um max. 10 Jahren im Durchschnitt. Eigentlich sollte die Pharmaindustrie bemüht sein, Medikamente auf dem Markt zu bringen, die keine Leber- und Nierenschäden als "normal" ansehen, um hinterher Organspende als Gesetz zu etablieren. Echte Innovation sieht anders aus - aber damit lässt sich kein Geld verdienen.

So lange Organverpflanzung eine bezahlte Dienstleistung ist, ist Organspende aus meiner Sicht lediglich ein Geschäft, egal wie sehr man bemüht ist, Transparenz und Chancengleichheit darzustellen. Nicht jeder schafft es auf die Warteliste. Daher ist die Statistische Darstellung nur eine Schönung der Realität. Sie spielen mit gezinkten Karten und appellieren an ihr Eigenmitleid. Verschweigen dabei aber eine Frage: Wollen Sie, dass ein anderer Mensch stirbt, damit sie leben können? Diese Verantwortung übertragen wir an die Ärzteschaft. Die ihre Entscheidungen gemäß der Profitfrage treffen, die jeder Menschlichkeit entbehrt.
Also noch einmal: Wollen Sie eine Niere von einem verunfallten jungen Menschen, der angeblich tot ist; der aber am Leben gehalten wird, damit man ihm, ihre neue Niere entnehmen kann?

Das ist der Opferstein der INKAs. Wir sind nur etwas humaner und verabreichen vor der Organentnahme, Schmerzmittelt!

Steve Jobs bekam vor seinen Tod noch schnell eine Niere verpflanzt, es ist nicht auszuschließen, dass schwere, schädliche Medikamente seine eigene Niere zerstörten. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass ein kleiner Arbeiter mit Bauchspeicheldrüsenkrebs die gleiche Gleich genossen hätte, wie Steve Jobs.

Daher hat die Organspende eine faden Beigeschmack von legalem Organhandel. Er macht die Bevölkerung zu einem Ersatzteillager. So lange unser Gesundheitssystem in Private und Pflichtversicherung aufgespalten ist, sollte der Organhandel als Dienst des Kassenpatienten am Privatpatienten angesehen werden. Provokativ betrachtet, dürfte ein Kassenpatientenorgan nur an einen Kassenpatienten verpflanzt werden, doch in diesem Fall blendet man - die Politik und die besser Verdienenden und  Beamten - jede Art von Klassendenken notorisch aus. Plötzlich ist jeder Mensch wieder gleich - aber wenn es dann wieder um die Kleinigkeiten beim Arzttermin geht, wird die GOLDCARD "Privatpatient" mit kapitalistischer Menschenrichtigkeit gezückt.

Wertvolle Menschen sind in der heutigen Zeit, die rentablen für die Wirtschaft. Am Ende steht den Nachkommen eines Organspenders sogar noch ein Obolus zu, wenn sich der Spender mit vorbildlicher Ernährungsweise als AAA+ Organspender erweist.  In einer Welt, in der Profit alles zählt, ist dies keine Utopie, sondern eine logische Konsequenz, die sich aus dem Systemzwang ergeben wird.

Sie wollen keine alten Organe von Rentnern, sondern von jungen Menschen, die einen tragischen Unfalltod erleiden. Hören Sie sich die Geschichte einer Mutter an, die ihren Sohn zur Organspende freigab und lassen Sie sich im unten eingeblendeten Video einen Rückblick auf die Organspende erzählen.

Natürlich will man mit einem Organspendeausweis die Bedenken der Angehörigen umgehen, denn letztendlich stellt sich die Frage, wann ist ein Mensch wirklich TOD? ... Organe können nur lebenden Menschen entnommen werden. In der Schweiz gilt mittlerweile die Vorschrift, dass starke Schmerzmittel bei der Organentnahme einem angeblich Toten verabreicht werden müssen. In den Niederlande geht man dazu über, bereits den Herzstillstand als TOD zu bezeichnen, weil es zu wenige Organspender gibt.

Organspende ist keine emotionale Frage, die auf einem eigenen eventuellen Bedarf aufbauen könnten, sondern sie eine eine humanistische Frage: Darf ein Menschen von einem anderen verlangen, dass er sich an ihm wie an einem Ersatzteillager bedienen kann. Eigenverantwortung erhält so ein neues Gesicht, das EGO sollte sich der Menschlichkeit unterordnen. Organspende darf nicht zu einem neuen Bewertungssystem der Menschheit werden.

Kommentare:

  1. Die Organspende wird auch für magische Praktiken gebraucht...

    ...um das herrschende System energetisch zu fixieren...

    Das sind industrialisierte Opfer-Rituale, die nützliche Kräfte frei setzen sollen!

    http://bewusst.tv/2011/09/organe-spenden-besser-nicht/

    Siehe auch die vielen Pentagramme auf Flaggen und dem Euro! :D

    http://tagesenergie.com/gerade-aktuell/magische-symbole-und-zeichen-der-macht-das-pentagramm/#more-834

    * * * * *

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  2. Diese Opfer müssen immer größer und brutaler ausfallen, um das System zu stabilisieren...

    ...jetzt will man schon Neugeborene töten...

    http://www.focus.de/gesundheit/baby/geburt/legaler-kindsmord-forscher-plaedieren-fuer-die-toetung-von-neugeborenen_aid_719736.html+

    Über den Artikel bin ich gestern etwas erschrocken, aber es passt voll ins Bild!

    * * * * *

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  3. @ Pentagramme
    HAHAHA - Dass ich nicht lache. Machen wir jetzt eine neue Religion der Symbole auf? Das ist doch absoluter Schwachsinn.

    Ein Pentagramm ist eine optimale geometrische Figur. Diese Figur hat keine Macht, außer es gibt Idioten, die auf Grund ihres Aberglaubens, irgendwelchen Zeichen, Macht zusprechen.

    Ich würde mal sagen, Dein Pentagramm befindet sich in Deinem Kopf und das heißt: PROFIT und um den zu verteidigen, sind die alle Mittel des Lügens und Betrügens recht. Du bist ein wandelndes "Pentagramm". :-D Ein Marktwirtschaftshirn, dass nicht wahrhaben will, was es tatsächlich ist und Schuldige sucht, um seine eigene Schuld zu vertuschen.

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  4. @ brutale Opfer

    Mir scheint, dass ich immer absichtlich falsch verstanden werde. Die Betonung liegt auf "Schmerzmittel".

    Das INKA-Opfer ist ein Symbol der dargestellten Unmenschlichkeit diese Kultur, vor der wir uns immer schütteln.

    Ich habe nie gesagt, dass es sich um einen Opferkult handelt. Es ist ausschließlich eine Form der Ausbeutung.

    ... aber wenn man bereits von solchen Ideologien im Hirn verblendet ist, fällt eigenständiges DENKEN absolut schwer. Es kommt sogar vor, dass es unmöglich wird.

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  5. @ Politprofiler

    Ich habe nie gesagt, dass Magie und Rituale die Wirklichkeit darstellen...

    ...habe nur darauf hingewiesen, dass es Menschen gibt für die Magie, Pentagramme und industrialisierte Opfer Wirkung haben und sie deswegen auch einsetzen...

    ...und nicht zu knapp... ;-)

    Ich habe nie gesagt, dass es sich um einen Opferkult handelt. Es ist ausschließlich eine Form der Ausbeutung.

    Das habe ich nie gesagt...

    ...ICH habe gesagt, dass es ein Opferkult ist..

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  6. Also für mich ist es sowohl Ausbeutung als auch Opferkult...

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  7. Der rentable Mensch...wir warten nicht bis er wirklich tot ist, weil dann ist er nicht mehr rentabel, nur noch ein Kostenfaktor...

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  8. @ Politprofilerin

    Eigentlich ist doch der Opferkult bzw. die Magie auch eine Form der Ausbeutung...

    ...weil der Magier will die Realität zu seinen Gunsten/Vorteilen verbiegen...

    Er betrügt also alle anderen durch seine Einflussnahme!

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  9. @ Opferkult
    ... dann sollte das auch unter diesem Gesichtspunkt besprochen werden und nicht unter dem Aspekt der Esoterik und Symbolkultur.

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  10. @ Politprofiler

    Aber genau das wollte ich sagen, dass es Menschen gibt, die glauben ihre Mitmenschendurch Rituale und Symbole ausbeuten zu können!

    Ob das jetzt wirklich funktioniert, sei mal dahin gestellt...

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  11. Zum Beispiel werden Schalchttiere extra auf lange Reisen geschickt, um geschlachtet zu werden...

    ...wurde lange Zeit sogar subventioniert...

    Ich weiß nicht, ob das Quälen von Tieren Einfluss auf den Menschen hat, der später das Fleisch ißt...

    Du verdienst nämlich kein Geld damit, die Tiere lange zu transportieren, es kostest sogar Steuergelder!

    Also irgendetwas
    scheint man sich davon zu versprechen...

    Ob das ein Wahn ist, weiß ich nicht...

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  12. @ unnötige Tiertransporte

    Selbstverständlich verdient man an den Tiertransporten.

    Glaubst Du allen Ernstes, die transportieren die Tiere, um die Menschen brutal zu machen?

    Wer erzählt so eine Pampe?

    Deutsche Schweine fahren mit dem Zug nach Italien, werden "Parmaschinken" (urheberrechtlich geschützt) verarbeitet und kommen dann als teurer Schicken eben zurück.

    Profit oder Lust am Tier quälen. Erst denken ....

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  13. @ anonym

    Der Parma-Schinken ist doch wohl eher eine Ausnahme...

    ...ich dachte eher an das viele billige Fleisch z.B. aus dem Aldi...

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  14. Tiertransporte und Schlachtungen sind industrialisierte Opferrituale, um Schmerz und Leid zu erzeugen...

    ...das billige Fleisch kannst du dann im Aldi kaufen...

    Der Lastwagenfaher muss davon nichts wissen! Er denkt vi elleicht, es geht nur um Profit! ^^

    Interessant dabei ist auch, dass die Angst- und Panikerkrankungen immer weiter zu nehmen...

    http://www.zentrum-der-gesundheit.de/fleisch.html

    Gibt es da einen Zusammenhang?

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  15. Ich will mich nicht streiten, letztlich geht es auch bei Opferritualen um Profit...

    ...weil ohne eine ängstliche, degenerierte, domestizierte Bevölkerung, würde die Marktwirtschaft nicht so gut funktionieren...

    Das eine schließt das andere auch nicht aus...

    ...ich kann Geld machen und gleichzeitig absichtlich Tiere quälen...

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  16. Schaut euch mal an, was das System in den USA mit aggressivenund brutalen Menschen macht...

    ...sie werden ins Gefängnis gesteckt und arbeiten dort billiger als jeder Chinese...

    Im Land der Freiheit sitzen weltweit die meisten Menschen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung im Knast!

    http://youtu.be/KdpUMXfKDuc

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  17. Früher hat man noch Call-Centernach Indien ausgelagert...

    ...heute lagert man sie ins Gefängnis um...

    http://www.forbes.com/forbes/2010/0628/companies-televerde-hitachi-netapp-cisco-salvation-at-center.html

    Gefängnis-Call-Center in Graz sorgen wieder für Wirbel

    http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/1017595/index.do

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  18. Es ist überhaupt gar keine Resozialisation erwünscht! Ganz im Gegenteil...

    http://media.de.indymedia.org/media/2010/07//287031.pdf

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  19. @ Was willst Du mir jetzt eigentlich erklären?

    Jeder soll das Schwein, das er ißt, selber auf den Kopf hauen - kicher? ... und weil sich die meisten nicht trauen, essen sie dann Karotten?

    Doch um an Karotten zu kommen, müssen sie einem Bauern den Kopf einschlagen, damit sie ein Grund und Boden kommen?

    ... oder aber wir erfinden eine Planstelle, die uns allen befiehlt, wann wir wo zur Arbeit müssen, um Karotten zu hacken?

    Worin unterscheidet sich also Deine Logik, von denjenigen, die Du gerade versuchst zu kritisieren?

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  20. @ Politprofiler

    Was willst Du mir jetzt eigentlich erklären?

    Ich versuche nur die Zusammenhänge zu erkennen...

    ...warum der Systemzwang nicht erkannt wird und wieso du die einzige bist die darauf hinweist...

    Zumindest kenne ich sonst niemanden!

    Eigentlich wollte ich zu deinem Artikel über Organspende nur darauf hinweisen, dass möglicherweise hier auch noch okkulte Aspekte der Ausbeutung hinein spielen...

    Worin unterscheidet sich also Deine Logik, von denjenigen, die Du gerade versuchst zu kritisieren?

    ...habe nicht gesagt, dass meine Logik anders ist...

    Ich bin nämlich auch degeneriert und domestiziert! Kenne das nicht anders...

    ...und habe auch keine Lösung parat...

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  21. Du hast das so gut ausformuliert das ich mich mit meinem schwarz weiss denken da nicht ran traue. Guter Beitrag.

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  22. Eine objektive Aufklärung über OrganSpende ist auch von mir eine HerzensAngelegenheit .
    Dein Beitrag gefällt mir sehr,
    deshalb verlinke ich ihn.
    lg. Reiner Dung

    http://bilddung.wordpress.com/2012/03/26/organspende-hirntod-herzschlagtod-spenderausweis-sagt-man-uns-alles/

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  23. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich von Organspenden halten soll.
    Aber ich kann auch Menschen wie Mary Roos verstehen, die dafür sind, denn wenn man einem nahe stehende Menschen hat, die, um überleben zu können, auf eine Organspende angewiesen sind, dann denkt man vielleicht ganz anders darüber. Außerdem sagt sie ja nicht, man muss für Organspenden sein, sondern sie ist der Ansicht, dass man sich mit dem Thema auseinandersetzen und sich dann dafür oder dagegen entscheiden sollte.
    Du, liebe Keuronfuih, würdest doch sicherlich auch, wenn das Leben eines dir nahe stehenden Menschen von einer Organspende abhängt und es die Option Organspende gibt, dankbar sein, wenn ihm so geholfen werden kann.

    Grundsätzlich bin ich aber der Meinung, dass an den Ursachen gearbeitet werden sollte; damit meine ich dass es gar nicht erst so weit kommen sollte dass Menschen in diese Lage kommen, auf Organspenden angewiesen zu sein. Das setzt einerseits Selbstverantwortung voraus, andererseits auch ein Umdenken in der Gesellschaft.

    Organspende im Gesundheitswesen nur als Profitmaximierung für Ärzte und Krankenhäuser anzusehen, halte ich jedoch für sehr einseitig betrachtet. Ich habe da ein anderes Menschenbild.

    LG

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  24. P.S.

    Übrigens finde ich deinen Videobeitrag interessant.
    Was m. E. jedoch darin nicht so klar wird, ist, was du in diesem Kontext unter dem Begriff "Systemzwang" verstehst.

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