"Für die Freiheit" ist das neue Motto der deutschen und internationalen Thinktanks. Ein Produkt der Internetanalyse aus Facebook, Twitter und sonstiger Softpower, der wir uns anschließen müssen, wenn wir untereinander kommunizieren. Doch die "neue Freiheit" besteht lediglich in einem freien Markt, der sich selber reguliert. Am Ende ist der Mensch sein eigener, bester Händler und freiwilliger Unterdrücker. Ja - das sind wir heute schon, aber es wird unter diesem neuen, noch heftigeren Systemzwang zu einer Selbstzerfleischung der Menschen kommen, die wir nur noch aus den Erzählungen über die Industrialisierung kennen.
Krupp war damals der erste, der sich "für seine Arbeiter" einsetzte; Arbeiterwohnungen bauten und kleine Städte für sie errichtete. So konnte er den an sie gezahlten Lohn, gleich wieder als Miete und Lebenshaltungskosten, einkassieren.
Wer nicht mehr gebraucht wurde, verlor seinen Job - Es gab kein Kündigungsschutzgesetz, keinen Mindestlohn, keine Arbeitsschutzmaßnahmen wie heute. Der Arbeiter war dem Markt willenlos ausgeliefert, empfand Krupps "Arbeiterhaltung" geradezu als Fortschritt. In früheren Zeiten, in der Zeit der Sklaverei, wäre es nicht so einfach gewesen. Der Sklaveneigentümer, musste für seine Sklaven sorgen, sie ernähren und kleiden, auch wenn er gerade für sie keine Arbeit hatte. Man unterschied zwischen Feld- und Haussklaven. Der Haussklave war der gepflegte Porsche des Eigentümers. An seiner Ausstattung maß man den Reichtum seines Eigentümers. Wie wird heute gewertet?
Die Charmoffensive der Reichen ist erfolgreich
Ganze Heere von neuen "Freiheitskämpfern" hat sich das Internet herangezogen. Manipuliert durch emotionale angefütterte Halbwahrheiten, die sich zu einer ausgewachsenen Manie von subjektiver Selektion der Informationen entwickelt hat. Das "niedrige" Volk hat sich so die Ziele und Vorteile der Reichen und Mächtigen auf die Fahne geschrieben und bemerkt es nicht einmal. Sie fordern mittlerweile die Abschaffung des Staates und ein bedingungsloses Grundeinkommen, das sie sich selber finanzieren müssen, ohne Einbindung der Arbeitgeber.Für Libertäre ist der Eigentumsbegriff der Schlüssel zur Freiheit, und der Übergang vom Eigentum des Einen zum Eigentum des Anderen kann nur durch einvernehmliche Vereinbarung zwischen beiden stattfinden. (Welt-Marktregeln) Libertäre in diesem Sinne sind deshalb nicht zu verwechseln mit manchen Vertretern des Links-Libertarismus und Links-Anarchismus, die sich verkürzt auch als Libertäre und Anarchisten bezeichnen, aber nicht für ungeteilte Freiheit und Privateigentum eintreten und z.B. das Eigentum an Produktionsmitteln ablehnen.Quelle: Was ist Libertarismus? Libertäre Plattform
Diese Glanzleistung von Selbstmanipulation, ausgelöst durch fachmännisch gesteuerte PR-Veranstaltungen, anfänglich nicht als gesteuertes Manipulation erkennbar werden, haben sich zu einem Selbstläufer entwickelt. Die größte Freiheit des Schafes ist, ohne Zwang sich dem Henker zustellen. In demokratischer Manier entscheiden sie über diejenigen, die für die Mehrheit zur Schlachtbank geführt werden. Das ist die "neue Freiheit", die sie in absehbarer Zeit sogar mit Revolten einfordern werden. Die Aufgewachten sind nichts anderes als Schlafwandler.
Daher ist die heutige Regelung mit Lohn und Staats/Steuerwesen eine wirkliche Bereicherung für den Besitzstand unserer modernen Zeit. Die Armutsverwaltung Staat übernimmt die Solidarleistungen durch entsprechende Besteuerung der Einkommen per Gesetz. Leider ist davon auch der Besitzstand betroffen und das passt ihm gar nicht. Deshalb reden sie dem kleinen Mann ein, man brauche keinen Staat.
Sie - die Thinktanks - reden uns ein, der Staat schränke uns in unserer Freiheit ein. Die neue Fahne heißt: "Für die Freiheit".
Diese Freiheit ist unsere Kette. Die wirkliche Freiheit liegt nicht darin, den Staat abzuschaffen, die Bürokratie zu minimieren, sondern echte Freiheit kann nur erlangt werden, wenn der Habenichts, sich von seiner Abhängigkeit gegenüber dem Besitzstand befreit. Schaffen wir freiwillig diesen, heutigen und nicht gerade optimalen Staat ab, werden wir wieder zum Arbeitervolk der Industriealiserungszeit - ohne Rechte, nur mit Pflichten. Diese Pflicht besteht darin gefällig zu sein, flexibel zu sein, damit man seinen Arbeitsplatz und damit sein Einkommen nicht verliert. Der Arbeiter hat bis zum letzten Atemzug, den Wert seines Arbeitgebers zu mehren, ohne Kosten zu verursachen. Es wird noch viel extremer als heute.
Arbeitslosengeld bzw. die dafür notwendigen Abgaben gelten als unprofitabel, vor allem wenn die Unternehmer einen Teil davon bezahlen müssen. Das ist aus ihrer Sicht eben keine Freiheit. Freiheit entsteht in ihrer Argumentation nur, wenn der Arbeiter diese Kosten zu 100 % übernimmt. Jeder sorgt für sich selber - das ist deren "neue" Freiheit. Deren Freiheit ist die Abgabe jeglicher Verantwortung gegenüber der, für arbeitenden Bevölkerung. Ist das tatsächlich die Freiheit, die der Arbeiter meint und er anstrebt?
... oder gehen wir gerade wieder irgendwelchen Rattenfängern auf den Leim, die uns schöne und geflügelte Worte vorkauen und uns hinterher in eine noch größere Misere hinein speien. Ihre Lügen müssen laut in die Welt hinaus geschrien werden, damit auch der Letzte die Lügner erkennt.




Für die Freiheit heißt Freiheit für
AntwortenLöschendie Bankster.
Fast 79% der Wahlberechtigten sagen
nein zum Wahlsieger.
Ist doch schon ein Merkelwürdiges
System bei dem das Votum der Mehrheit nicht berücksichtigt wird.
Mausland liegt halt immer noch im
Tiefschlaf trotz deiner unermüdlichen WachrüttelVersuche.
http://bild-dung.blogspot.de/2012/03/mausland-die-macht-der-denkzettelwahler.html
http://bilddung.wordpress.com/2012/03/26/mausland-die-macht-der-denkzettelwahler/
60 % Nichtwähler!
AntwortenLöschenDas heißt 60 % haben ihre Energie (Stimme) nicht abgeben...
...das hat natürlich Konsequenzen...
Das System wird also weiter zerfallen, weil ihm Energie fehlt!
Wenn die Leute anfangen die Politik nicht mehr ernst zu nehmen und sich mehr um ihre Hobbies kümmern! Dann ist das Ende schnell da!