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Samstag, 7. April 2012

Dark-World: Das Tal der Hexenkönigin

Eine erfrischende russische Produktion im Hollywood-Stil. Doch wer kopiert, sollte besser sein als das Original. Das ist mit diesem Film mehr als gelungen. Man nehme eine Brise Mythologie der alten Sagenwelt und verknüpfe sie auf eine neuartige Weise in Filmmaterial ohne dem gewohnten Leitfaden von Hollywood zu folgen.

Der Film führt den Zuschauer ununterbrochen in die Höhen und Tiefen der Entscheidung zwischen Gut und Böse, während sich alles doch wieder zu nicht erkennbaren Konturen vermischt.

Tausende Jahre alte Geschöpfe wandeln unter den Menschen und gelangen zu Macht und Einfluss oder verharren in den Tiefen der Wälder unerkannt.

Es ist nicht die Technik die beeindruckt, sondern das Loslassen vom alten Denkklischee Hollywoods; der mehr als ermüdend ist und sich nur noch vom Blut der vielen Toten nährt, die im Kampf für das Gute sterben. Am Ende steht ein schweißnasser, schmutziger Held mit einem Maschinengewehr oder seit jüngster Zeit ein hoch ausgebildeter CIA-Agent inkognito. Während die USA heute noch Märchenfilme mit klaren Grenzen zwischen Gut und Böse drehen, ist Russland in diesem Film längst weiter. Gut und Böse wird zu einem Dimension, die der Mensch noch nicht beeinflussen kann.

Diese russische Produktion vergöttert nicht die Sehnsucht des Menschen für das Gute zu kämpfen, das uns antreibt, sondern es schwingt eine Sehnsucht mit, diesem unsäglichen Kampf zwischen Gut und Böse, ein Ende setzen zu wollen. Der Traum der Menschheit besteht darin, das Gute und das Böse zu besiegen. Nur das gibt wirklichen Frieden. Die Götter sind längst tot, wenn nicht doch ein offenes Ende für eine Fortsetzung benötigt wird. Schließlich lebt das Kino von zahlenden Gästen. Dieses Dogma kann selbst Russland nicht abwerfen.

Lassen Sie sich in eine moderne Welt der Hexen und bösen Zauberer entführen. Die ihren Kampf für die Menschheit austragen. Doch in diesem Film kämpft das Gut und das Böse für sich. Für sein Fortbestehen, die Menschheit an sich ist schnödes Beiwerk. Der Mensch ist Dekoration für deren Kampfkulisse.  Der Mensch ist nur ein Spielzeug und ein buntes Treiben; dem Schicksal und dem Glauben von Gut und Böse ausgeliefert, wie ein Blatt im Wind der Zeit. 

Eine neue erfrischende Denkweise, Filme zu realisieren, in denen es keine Rolle spielt ob russische oder amerikanische Hexen die Welt retten. Noch schlimmer ist wohl die Vorstellung von einem Blockbuster, indem russische Helden die Welt vor dem Untergang retten und die USA sich flehentlich an Moskau um Hilfe wenden.

Doch das ist in diesem Film noch in weiter Ferne. Was passiert mit den Kinogängern, wenn plötzlich die Helden die Nationalität wechseln? Verschiebt sich dann der Mittelpunkt der Erde?

Wir dürfen gespannt sein; wie sich dieser Kampf der Medien entwickelt.

Filmbeschreibung:
Zu Forschungszwecken machen sich einige Studenten auf den Weg in die Ödnis. Dort entdecken sie eine alte mysteriöse Grabstätte, die eine mumifizierte Hexe und ein unheimlich wirkendes Schild beherbergt. Als eines der Mädchen dieses berührt, entfacht sich der uralte Kampf zwischen GUT und BÖSE neu und schonungslos  … alte Mythen werden geweckt und plötzlich ist der Politiker ein tausende Jahre alter Sohn eines Zauberers, der die Weltmacht anstrebt.

Kommentare:

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  3. @Old Europe

    Klar - ist auch verständlich. Ich hab mich wohl schlecht ausgedrückt. Es ist kein Film zur geistigen Erweiterung, aber für jeden Hollywoodkonsument doch ein Fortschritt in der Betrachtungsweise der Mythologie.

    Ansonsten wird der Kinogänger nur von Engel des Herrn im Kampf für die Menschheit um Gut und Böse geschult. Ich bezeichne das immer als Bibelstunde der Evangelikalen.

    In diesem Film fehlt der universelle Gott. Unsere westliche Schlüsselposition.

    Markant war für mich in diesem Film: "Keine Hexen, keine Zauberer - kein Gut, kein Böse ... und dann ist endlich Ruhe." :-D

    ... doch dieses "Urkampfzeugs" scheint unverwundbar und rappelt sich immer wieder auf. :-D

    Tut mir leid, dass dich dieser Film enttäuscht hat.

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  4. Dr. Christian Rätsch - Ethnopharmakologie & Psychoaktive Pflanzen

    http://youtu.be/dnmF1MnG9X8

    Kategorien wie Gut und Böse sind anerzogene Kulturtechnicken, die durch den Genuss von Zauberpilzen wieder verlernt werden können...

    ...weil sie Verdrahtungen im Gehirn, die schon im Kleinkindalter angelegt werden, aufbrechen...

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  5. ...techniken nur mit k ^^....

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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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