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Montag, 23. April 2012

Der Neo-Nationalsozialismus als Regionaliserung Europas

Ich fragte mich schon lange, warum "Nationalsozialismus", so heißt wie er heißt. Im Nationalsozialismus wurde der eigene nationale Besitzbürger vor dem Verlust seines Eigentums durch die vorherrschenden Marktgesetze geschützt. Die Nationalsozialisten arbeiteten mit einem bekannten einfachen psychologischen Trick. Ersetzt man in der nationalsozialistischen Propaganda das Wort "Jude" mit "Kapitalist", kommt man der Sache bzw. dem Wort "Sozialismus" in der Regimebezeichnung näher.

Die Bevölkerung wurde geteilt. Der Deutsche Jude, war plötzlich kein Teil der Gemeinschaft mehr und der Kommunist konnte immer noch als Staatsfeind verfolgt werden. Die Marktgesetze wurde so einem Nationalistischen Gedanken gebeugt - daher der Begriff Nationalsozialismus. Von dieser Finanzmarktlogik blieb bis in die heutige Zeit die leidige Fehlinterpretation übrig, dass unser Geldsystem von Juden erfunden wurde und heute noch dominiert wird. Was falsch ist!

In diesem Privaten Staatskapitalismus ab dem Jahre 1933 war der Staat die harte Hand der Marktgesetze. Hitlers Finanzexperten entwarfen das Mefo-Wechselgeldsystem, um sich aus dem Internationalen Währungssystem zu entziehen. Die Welt konnte sich nicht mehr aus den Reparationszahlungen des I. WK refinanzieren, die Gewinne der Marktwirtschaft blieben im Land. Ein Schock für die Welt. Ein Finanzschock. Der mit Isolation und Sanktionen beantwortet wurde und eine weitere Abschottung der Deutschen vom Weltmarkt bedeutete.



Doch das alles will ich nicht erörtern, ansonsten landen wir wieder in einer Schuldfragensuche. Meiner Ansicht nach ist der Systemzwang unserer Marktwirtschaft eine Auswirkung, die zu den extremen Auswüchsen der Umverteilung führt. Es ist ihre Natur der Logik. Es bringt nichts, innerhalb dieser Denkart nach Lösungen zu suchen. Es gibt allerhöchsten Erleichterungen, die sich nach längerer Laufzeit als noch unerbittlich und unmenschlich herausstellen. Die EU war ein Aufbäumen gegen diese Marktwirtschaftsregeln. Das Resultat kennen wird. Auch die Flucht in die Nationalitäten wird zum gleichen Elend führen.




Die Fronten sind in diesem Denken immer klar: Es steht ARM gegen REICH - dazwischen stehen lediglich noch die Staaten bzw. die Regierungen, als ausgleichenden Puffer oder als Bollwerk. Doch die Fürsprache der Staatsregierungen für die Armen wird immer dünner. Die Marktgesetze drücken mit Schulden und Forderungen immer mehr auf die Volkswirtschaften. Das ist zwar als Resultat des Geldsystems im ersten Blick eindeutig erkennbar, doch in Wahrheit finanzieren die kleinen Menschen seit Menschengedecken, mit ihrer Armut die Wirtschaft, die Monarchien und heute ihre eigenen Sozialsystem, und zwar immer als Bringschuld gegenüber den Eigentümern dieser Welt.


Nun unterwerfen sich die Bevölkerungen der Nationen wie in allen Krisen harten Rentabilitätsprüfungen. Das Loch in der Kasse wird gesucht. Eine systemische Ursache in der Denkart und Beurteilung der Welt, wird daher kategorisch ausgeschlossen. Sozialprogramm stehen in der Diskussion bzw.  kurz vor der Abschaffung. Sie sind unrentabel, sie werfen keine Profit mehr ab und gelten daher als unfinanzierbar. Das Volk muss in sich selber seine eigenen Rentabilität erzeugen - aus dem eigenen Konsum ohne Berücksichtigung der Unternehmergewinnen. Diese sind längst globalisiert und für Nationen nicht mehr greifbar. Das IG-Farbenprinzip funktioniert bestens. Keiner will sich an die Ursache heranwagen, man will lediglich die Auswirkungen mildern.

Die Menschen begeben sich immer mehr ohne Schutz in die freie Marktwirtschaft hin. In der Hoffnung der eigene Egoismus schützt sie vor der harten Realität, dass zu jedem Gewinn ein Verlierer gehört. Eine Welt ohne Gewinnen und Haben kann nicht existieren. Das ist die heute Scheibe, als Weltanschauung. Daran wird nicht gerüttelt.

Das ist unsere Rechenart und unser mathematischen Grundverständnis von WELT. Selbst die Wissenschaft kann aus dieser Denkart nicht aussteigen. Ihre Ergebnisse, die uns die Welt beweisen, wären plötzlich ungültig. Man müsste alle Wahrheiten revidieren.

Im Jargon der "freien, sozialen Marktwirtschaft", nennt sich diese Freiheit in der Unfreit schlicht und einfach Eigenverantwortung. Der Mensch macht sich freiwillig zum Spielball von Marktgesetzen, die in keinster Weise natürlich sind, sondern unmenschlich. Aus der Sicht dieser Menschen teil sich die Gesellschaft lediglich noch in ein Zentrum und in eine Peripherie auf - in Menschen, die sich die Bürgerrechte leisten können und in andere denen dieses Recht aufgrund ihrer sozialen Situation verwehrt bleibt - als Universum und Schöpfer dieser Welt der Abhängigen steht die Wirtschaft und der Rohstoffhandel. Sie bestimmen, welche Gesellschaft gerade zu den Privilegierten gehört, die sich ihre Bürgerrechte leisten können. 

Vorwahlen in Frankreich

Die Vorwahlen in Frankreich zeigen, das die Allianz der Dollar-Leitwährung in Europa keine Zukunft mehr hat. Europa will sich auflösen. Jeder soll seine Probleme selber, im harten Kampf der Marktwirtschaft anpacken. Der Konkurrenzkampf wird sich dramatisch verschärfen. Leidtragender wird der Deutsche sein, der so gar nix von den Erfolgen seiner Wirtschaft hat, außer einen Berg von Schulden. 

Das bedeutet, es wird um Rohstoffe gefeilscht und gestritten. Argentinien enteignet die spanische RESPOL-Tochter YPF. Das kommt der Enteignung der russischen Öloligarchen gleich. Deutschland wird keine Rohstoffe für seine eigene Binnenwirtschaft haben. Es muss seine Arbeiter im Einkommen drücken, um gegen die neue Konkurrenz in Europa ankämpfen zu können. Deutschland kann nur vom Export leben und dafür muss man auf dem Weltmarkt der billigste Anbieter sein. Der Deutsche darf und kann eben nur dann seine Arbeitskraft verkaufen, wenn seine geliebten Fabriken Rohstoffe zur Verfügung haben. Was tut ein Sklave dann? Er holt sich das Material, damit er arbeiten kann - nur so kommt er an Geld. Geld, mit dem er Nahrung kaufen kann. Geld mit dem er andere zu noch billigerer Lohnarbeit antreiben wird. Die Unmenschlichkeit nimmt ihren Lauf. Genau dieser rechtschaffene und gerechte Mensch, wird plötzlich differenzieren und die Peripherie der Gesellschaft zur kostenlosen Arbeit in den Fabriken abstellen. IG-Farben ist also keine Erfindung der Bösen und Schlechten, sondern ein Resultat der aktuellen Wertelehre.

Bis heute ist es mir leider nicht gelungen, einer breiten Masse der Menschen zu veranschaulichen, dass der Zugang zu Rohstoffen die Grundvoraussetzung für Leistung jeglicher Art ist. 

Nur wer im heutigen Wertesystem und - verständnis Rohstoffe zuteilen kann, ist der Magnat. Auf gut Deutsch. Wir können unseren Stolz - die Deutsche Wirtschaft - in der Pfeife rauchen, wenn sie sich keine Rohstoffe für die Produktion im Inland beschaffen kann. Geld spielt in diesen Belangen, dann keine Rolle mehr. So sehr Sie es auch glauben mögen.


Frankreich weiss ganz genau, dass seine wirtschaftliche Schwäche, die Stärke Deutschlands ist. Warum soll Frankreich zu Gunsten Deutschlands auf seine Wirtschaftskraft verzichten? Die Franzosen sind dem Gesülze zwischen Sarkozy und Merkel nicht auf den Leim gegangen, doch die Deutschen liebten Sakrozys Kniefall vor den Deutschen. Es war keine Wahlhilfe von Merkel für Sarkozy, sondern genau umgekehrte. (Habe ich bereits in meinem Blog ausgeführt).

Russland und China schauen dem bunten Treiben in Europa genüsslich zu. Die USA werden zusehens nervöser. Zerbricht Europa in seine Regionalität - also in seine Nationalitäten wieder auf - werden sich gerade die großen Industrienationen, Deutschland und Frankreich, den Rohstoffländern wie China und Russland direkt annähern. Das wäre das AUS für die US-Dollar-Leitwährung und damit das Ende der US-amerikanischen Wirtschaftsdominanz.

Wir kleinen Menschen können es drehen und wenden wie wir wollen. Wir werden immer die Peripherie dieser Gesellschaft sein, die abgehängte Masse, die ihrer eigenen Abhängigkeit hinterherläuft. Wirkliche Ausstiegsszenarien ergeben sich nur, wenn wir eine andere Basis für die Bewertung der Dinge finden und sich daraus eine andere Wahrheit der Existenz herausbildet, als die heutige. 


Kommentare:

  1. Winston Churchill4. April 2012 19:34

    CORR: Balfour-Dekret -> Balfour-Deklaration

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  2. Den Kriegsgrund auf den Punkt gebracht.

    Man lese den Punkt 11 im Programm.

    http://www.dhm.de/lemo/html/dokumente/nsdap25/index.html

    Keine Partei oder Bewegung der Geschichte hat je zuvor noch nachher diesen Punkt wieder aufgegriffen.

    Nun ja, wer steht schon auf goldmann'sche Nackenschläge wie Dresden und Hiroshima?

    Auch Jesus musste lernen was es heißt sich mit den Händlern die er aus den Tempeln vertrieb anzulegen.

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  3. Was soll die Aufregung über die BRD-GmbH?

    ...jeder Staat ist eine dreckige mafiöse Vereinigung von Verbrechern...

    Sonst funktioniert Kapitalismus/Sozialismus nicht!

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  4. Aufregung?

    WER REGT SICH HIER AUF???

    W E R ? ? ? ? ? ? ? ?

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  5. @ Politprofiler

    Der Mann hier spricht auch über das kollektive Marktwirtschaftshirn...

    http://bewusst.tv/korruption/

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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