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Sonntag, 22. April 2012

GEMA vs Youtube: Die Musikindustrie braucht YOUTUBE

Egoismus und Geldgier beherrschen die Welt, auch in der Musikindustrie. Eure Videos sind besser ohne Musik! Warum wollt ihr für diese GEMA-Huren auch noch kostenlos Werbung machen? Eure Gefühlen gehören Euch und stecken in keinem Lied!

Die GEMA war einmal als Ausgleich zwischen kleinen und großem Künstler gedacht. Das ist lange her und längst in Vergessenheit geraten. Eine Satzungsänderung jagte die nächste und macht die kleinen Künstler zu Zahlmeistern der GEMA.


 Die Musikindustrie und damit die GEMA brauchen Youtube. Wer sonst sorgt für die Verbreitung der Songs und der Künstler? Wer macht sie bekannt? Lasst sie im eigenen Saft schmoren! Sie werden wieder kommen und dafür bezahlen, dass sie ihre Songs auf Youtube verbreiten dürfen.

Schaut Euch die Radiosendeformate an! Sie zahlen alle GEMA-Pauschalen, die nur an die Großverdiener der GEMA-Gebühren ausgeschüttet werden. Schaut Euch Stefan Raab an. Der Messias, der Deutschland von Ralf Siegel befreite und jetzt selber im fetten Nest der GEMA sitzt; den Grand Prix zusammen mit dem MDR bestimmt und nur seine Songs publiziert.

 

SIE KRIECHEN SCHON !!!


"Dennoch will die Verwertungsgesellschaft keine weiteren Titel auf YouTube sperren.

Sie hofft stattdessen auf „ernsthafte Verhandlungen“ mit dem Videoportal, die in einen neuen Vertrag münden sollen."
Quelle: http://www.focus.de 
...
Vertragen statt Klagen: Gema will keine YouTube-Videos mehr sperren - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/digital/internet/vertragen-statt-klagen-gema-will-keine-youtube-videos-mehr-sperren_aid_741202.html

Ihr schaut Euch DSDS an. Bohlen lernt seine provokanten Sprüche auswendig und ihr positioniert Euch vor dem TV-Gerät um Euch fremdzuschämen. Diese Pseudostars würden keine einzige CD verkaufen, wenn sie nicht bereits über die großen Sender in die Öffentlichkeit getragen würden. In der Musikindustrie gibt es die gleichen Nadelöhre wie in den Redaktionen der großen Meingungsverbreitungsverlage. Es gibt in der Musikindustrie die gleichen Mietmäuler wie in der Politik. Stehen keine zur Verfügung, macht man sie sich schnell. Da entstehen Kreationen wie Katzenberger. Dieter Bohlen oder Verona Feldbusch alias Poth.

TV-Sendungen sind GEMA-Shows. Die Sender zahlen brav ihre GEMA-Gebühren, am besten an ihre eigenen Verlage. Die Interpreten erhalten, wenn überhaupt nur einen Bruchteil der Einnahmen. Richtige Künstler schaffen es gar nicht mehr in die große Öffentlichkeit. Es gilt als abgemacht, dass keine Musikgruppe mehr ihre eigene Musik und Texte vermarkten soll. Die einzigen die dies seit langem wieder geschafft, sind Rammstein.

Die WELT braucht keine GEMA - sie nutzt den kleinen Künstlern nix

Die GEMA ist mittlerweile ein kleiner, elitärer Geldsammel-Verein der künstlichen Musiksuperlativen geworden, die sich ihre Position nicht mehr streitig machen lassen wollen. Wir sollten uns von ihr nicht gängeln lassen. Unlängst wollte die GEMA ihre Satzung dahingehend ändern, dass nur GEMA-Mitglieder in den Vorstand kommen, die ein sehr hohes Niveau von GEMA-Einnahmen vorweisen können.

Die GEMA ist genauso unterwandert wie die Politik, die Wirtschaft und die Demokratie. Lassen wir sie doch einfach am ausgestreckten Arm verhungern und stellen keine GEMA-Musik mehr online. Sie werden schneller angekrochen kommen und dafür bezahlen, dass YOUTUBE ihre Titel veröffentlicht.

Man kann reich werden ohne Copyright und wenig Geld verdienen trotz gesicherter Rechte, man kann, obwohl man durch Musik reich geworden ist, Zukunftsressourcen verspielen und mit den Ideen anderer Geld verdienen, ob es das Urheberrecht nun erlaubt oder nicht.

Diese These ist mit einigen Beispielen auch aus der Vor-Tauschbörsenzeiten leicht zu belegen. Wolfgang Amadeus Mozart bekam für ein Engagement als Pianist 1000 Gulden. Im Jahr verdiente er 10.000 Gulden. Wikipedia gibt an, dass Mozarts Zimmermädchen einen Gulden im Monat bekam, Mozart war also ein Top-Verdiener. Und das, obwohl in ganz Europa munter Notenblätter mit Mozart-Kompositionen gedruckt wurden, es gab schließlich noch kein Copyright.
Bach im Remix

Auch Mozart profitierte von dem noch nicht durch Verwertungskanäle begradigten freien Fluss des Geistes, denn seine eigene Musik war ebenfalls nicht frei von Einflüssen. Mozarts Requiem weist erstaunliche Übereinstimmungen mit dem Requiem Michael Haydns auf. Zudem bearbeitete Mozart Bach-Fugen und ersetzte die den Fugen voranstehenden Präludien durch für Streicher geeignete Eigenkompositionen. Dafür musste er nicht mit den Erben Bachs vor Gericht – er machte es einfach. Er remixte Bach. Er mashte ihn, er fledderte die toten Noten und schuf etwas Neues.


... wenn ihr etwas zu sagen habt, dann sagt es. Dazu braucht ihr in Euren Videos keine Musik. Sie haben Eure Gefühle längst in primitive, oft sogar geklaute und ummodifizierte Rhythmen eingesperrt. Viele sind nicht mehr fähig Worte zu hören, wenn nicht eine Musik die diktierte Emotion einleitet. Der Regisseur diktiert die Spannung durch Musik und erzeugt so eine Erwartungshaltung. Ihr seit arme Musiksklaven geworden, die nur dann Trauer empfinden, wenn die Hintergrundmusik es zulässt. Ihr seit nicht mehr fähig Worte ohne Fremdeintepretation durch Musik oder Geräusche in ihrer Aussage zu verstehen. Die Musik erspart Euch das Hören und Verstehen der Worte. Machen wir doch einfach mal ein Video mit trauriger Musik zu einem lustigen Inhalt oder wir erstellen einen Clip mit Ungeschicklichkeiten ohne Begleitmusik. Plötzlich lacht man nicht mehr, sondern sorgt sich darum, dass der Ungeschickte sich eventuell schwer verletzt hat.


Ihr seit beherrscht von leeren Sprüchen, wie: "Ich bin wer ich bin ...!" Ihr lasst Euch von diesen Euphemismen tragen und macht Euch nie Gedanken darüber, wer ihr seit, denn ihr seit ja. Ihr denkt nie darüber nach, wer Euch zu dem Denken verleitet, das ihr angeblich selbständig denkt, und trotzdem ruft Ihr: "Ich bin wer ich bin ...". Ihr seit nichts, ihr seit das, was sie aus Euch machen und das haltet ihr auch noch für real  und authentisch.

Woodstock war so gigantisch, weil dort nicht die bekannten und berühmten Künstler auftraten, sondern die No-Names. Woodstock war ein Auflehnen gegen die alten Dogmen und ihr wollte heute ein Woodstock simulieren, das es nie geben wird. Es gab damals keine Großveranstaltungen mit Rockbands. Sie machen mit Euch mittlerweile jeden Tag "Woodstock" und verdienen daran kräftig.

Joan Baez sagte einmal treffend: Musik macht keine Revolution, aber ohne geht auch nicht und Friedrich Nietzsche schrieb: "Die Deutschen glauben, dass Gott im Himmel Lieder singt". 

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - sagt man. Doch es sagt erst dann etwas, wenn es interpretiert oder mit Musik in die gewünschte Emotion gedrängt wird. Diese Bilder sind Diktate. Sie leiten nicht zum selbständigen Denken an. Wir sind nur zu faul zum Lesen und damit zum Denken.

Die Verteilungsungerechtigkeit der GEMA
http://www.zehn.de/verteilungs-ungerechtigkeit-4729612-4 
GEMA Zwei-Klassen-Gesellschaft - Club der Plutokraten
http://www.handelsblatt.com/panorama/kultur-literatur/musikrechte-verwertung-zwei-klassen-gesellschaft/4335898-4.html

Kommentare:

  1. Dieses Bild - es ist ein meisterliches Kunstwerk - sagt mehr als tausend Worte.. -es braucht allerdings ein eigenständiges Sehen, Fühlen und Denken des Betrachters: http://peace-all-over-the-world.blogspot.com/2012/03/der-weinende-clown-alfons-anders.html

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  2. Danke für den treffenden Artikel...

    Only support the underground!

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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