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Freitag, 20. April 2012

INSM: Prof. Straubhaar will Strafsteuer für Pendler - wenn die Wirtschaft dem Staat zu teuer wird

Es stehen Landtagswahlen an und die neoliberale FDP kämpft um den Wiedereinzug in die Länderparlamente. Schafft Sie den Einzug nicht, fällt ein kleiner wichtiger Fürsprecher des Neoliberalismus im Bundesrat weg. Die CDU würde auf einsam Flur ohne Pingpong mit der FDP die Lobbyistenvorlagen durchboxen müssen. Das ist schier unmöglich. Nichts desto trotz, die Pendlerpauschale ist besonders in Zeiten der Geldknappheit ein Objekt der Begierde, vor allem im Anblick der hohen Benzinpreise. Noch konnte der Bund so einfach und bequem dem Bürger ganz tief in die Tasche greifen und die Schuld auf die Ölkonzerne lenken. 


Tatsache ist, dass der Nettopreis für Benzin in Deutschland der niedrigste überhaupt ist. Teuer wird er erst, wenn der Staat anfängt zu besteuern, damit wir uns unsere Industrie noch leisten können. Die Wirtschaft ist die teuerste Hure, die sich ein Arbeiter leisten muss. Deshalb haben wir uns den Staat erfunden, ansonsten wäre der Arbeiter längst pleite. Das sieht man an unseren horrenden Staatsschulden. Erzeugt, durch die demokratische Liebe zur Wirtschaft.





Die Unternehmerlobby interveniert nun wieder mit einer ganz typischen, neoliberalen Rechnung, "Sozial ist, was Arbeiter schafft!" Die Pendler sollen in Zukunft ihren Weg zur Arbeit nicht mehr steuerlich geltend machen können, sondern eine Arbeitsfahrtsteuer bezahlen. Sie verursachen Lärm und Gestank. Damit könnten die Städte Lärmmaßnahmen bezahlen, so Prof. Straubhaar. Umwelt- und Menschenschutz kann so viel Gewinne bringen, wenn man dem Kleinsten in der wirtschaftlichen Fresskette, die Schuld zu weist.

Die Pendler als Lärm- und Gestankursache auszumachen grenzt an absichtliche Ignoranz der Tatsachen. Wer realistisch ist, muss sich eingestehen, die Demokratien können sich ihren Kapitalismus nicht mehr leisten, wie der Kommunismus, sich den Sozialismus nicht mehr leisten konnten.

Die Staatsbilanzen der Welt, sprechen eine eindeutige Sprache. Das kapitalistische Marktwirtschaftssystem, das als moralisch wertvoll und gerecht gilt, zeigt sich in seiner wahren Pracht der Ungerechtigkeit und unmenschlichen Umverteilung.

Längst gibt es einen Wettbewerb der Kommunen um Gewerbeansiedlungen. Unternehmen erpressen Kommunen, wenn es darum geht eine bequeme Anbindung an Schnellverkehrsstraßen oder Autobahnen zu erhalten. Dafür muss der Bürger oft tief in die Steuerkasse greifen. Es kommt nicht selten vor, dass für diese Prestigeprojekte, Straßen an vormals ruhigen Wohngebieten gebaut werden. Nun darf wieder einmal einen Mietmaul der Industrie sich in den Mittelpunkt stellen und die Tatsachen einfach verdrehen.

Der Bürger soll und muss für die Umweltsünden der Unternehmen bezahlen, damit deren Gewinne nicht geschmälert werden. Das alte Lied des Neoliberalismus summt nicht nur durch die Republik, sondern es heult wie Sirenen, die vor einem Luftangriff warnen. Der Systemzwang wird nun zum Sündenfall für den kleinen Menschen.

Geht es um die Genehmigung von Gewerbeanlagen, auch in Naturschutzgebieten oder Schongebieten, ist keine Auflage zu hoch, um doch mit irgendeinem Gutachten umgangen zu werden oder es werden erst keine Gutachten benötigt.  Die Kommunen gehen dazu über Gewerbegebiet zu subventionieren und buhlen wie auf dem Viehmarkt um jede Industrieansiedlung. Kauft der Deutsche aber keine Autos mehr, muss der Staat, die Demokratie bzw. die Allgemeinheit, den Autokauf subventionieren.

Wieso gesteht sich keiner ein, dass sich Demokratien die kapitalistische Marktwirtschaft nicht mehr leisten können? Die DDR kapitulierte damals auch vor dem unfinanzierbaren Sozialismus in der Marktwirtschaft.

Die traurige Bilanz unserer Republik ist:
Wir können uns unsere Industrie nicht mehr leisten

Die Forderungen der Wirtschaft gegenüber der Demokratie bzw. unserem Staat sind mittlerweile in utopische Höhen geschnellt. Unsere Arbeitsplätze sind jetzt schon unrentabel. Zu hoch sind die Forderung der Industrie an die Allgemeinheit, dagegen sinkt ihre Leistungsbereitschaft sich durch Steuern an der Allgemeinheit zu beteiligen - das ist Bürgeraufgabe.

Als Bürgeraufgabe gilt:
Bereitstellung einer kompletten Infrastruktur. Zu erst müssen Fußgängerzonen saniert und verschönt werden, bevor auch nur eine Straße ausgebessert wird oder eine Schule. Unser Staat lebt längst auf kosten seiner Substanz. Wer sich in Deutschland umschaut, sieht wie alles verfällt. Viele notwendigen Sanierungsarbeiten an Kanalisationen und Wasserversorgungen werden immer weiter in Zukunft verschoben, um den Subventionshunger der Wirtschaft stillen zu können.

Die Demokratie ist nicht im Würgegriff der Wirtschaft, sondern sie wird am ausgestreckten Arm ausgehungert und wenn damit keine Profit mehr zu machen ist, einfach wie eine heiße Kartoffel fallen zu lassen. Selbstverständlich könne nun argumentiert werden: "Wir haben keine richtige Demokratie" - doch eine richtige Demokratie ist mit dieser Wirtschafts- und Werteordnung niemals zu erzielen, egal wie sehr wir uns mit "mehr Demokratie" bemühen. Die Demokratie ist nicht die Ursache für das aktuelle Wirtschaft- und Wertesystem.

Die Wirtschaft offeriert angeblich immer mehr Minijob, Niedriglohnarbeitsplätze und Praktika, deren Einkommen unter dem Existenzminimum liegen - den Rest soll der Staat subventionieren. In Wahrheit hatten wir noch nie einen realen Arbeitsmarkt, sondern es gab nur Arbeitsplätze, wenn der Staat zahlt und sei es nur mit Steuervergünstigungen. Eine natürliche Folge unserer Weltanschauung. Der Mensch kennt es nicht anders. Er ist wie der Esel, der auch ohne Geschirr das Wasserrad dreht, obwohl er immer weniger zum Saufen bekommt.

Wir sind ein Volk der Leiharbeiter geworden. Nicht einmal unsere Arbeitskraft dürfen wir frei in der Marktwirtschaft verkaufen. Wir benötigen mittlerweile einen Zwischenhändler - die Leiharbeiterfirmen. Das nennt sich Liberalisierung des Arbeitsmarktes - ohne Jobdealer - bleibt man arbeitslos und damit hungrig.

Diese Maßnahme drückt nicht nur die Sozialabgaben für die Unternehmen ungemein und hungert die Sozialkassen aus, sondern nimmt dem kleinen Menschen seine letzte Achtung vor sich selber. Leiharbeiterfirmen sind nur eine Angriff auf die gefühlte Freiheit der Menschen, sondern der Genickbruch des freien Menschen. Wir müssen nicht die Bedingungen für Leiharbeiter verbessern, sondern wir müssen diesen Zustand abschaffen. "Unsere" Wirtschaft wird nicht dadurch zusammenbrechen, sondern nur die überhöhten Unternehmergewinne werden damit geschmälert.


Sklavenbefreiung in den USA war nur Schaffung von gleichen MarktwirtschaftsbedinGungen


Die Sklavenbefreiung in den USA sollte uns eine Lehre sein. Die damaligen Nordstaaten befreiten zwar die Sklaven, damit sich hinterher zu unmenschlich niedrigen Löhnen an ihren alten Sklavenhalter wieder kaufen konnten. 

Nein, das war und ist keine Freiheit, sondern nur eine Liberalisierung der Märkte. Die Nordstaaten sorgten lediglich im gesamten amerikanischen Staatsgebiet, lediglich für die gleichen Wirtschaftsbedingungen. Im Laufe der Zeit, hat sich dies zum einem Befreiungskrieg verklärt. So wie wir heute immer noch von Befreiungskriegen im Nahen-Osten sprechen. Dies alles ist lediglich eine Marktwirtschaftsregel-Liberalisierung.

Jeder zweite deutsche Leiharbeiter schafft es trotz Arbeitslosenversicherungsabgaben nicht mehr, Arbeitslosengeld zu beziehen, sondern rutscht sofort in Hartz4 wieder ab. Die vorgegaukelten Wiedereingliederungserfolge sind gerade zu eine Farce. Die meisten Leiharbeiter werden meist nicht für ein ganzes oder gar zwei Jahre am Stück in Lohn gehalten.

Das sind alles Resultate der "freundschaftlichen" Mitsprache der Institutionen wie INSM oder Bertelsmann-Stiftung. Neoliberale Thinktanks beherrschen schon lange die demokratische Politik und boxen mit geldintensive Überzeugungsarbeit, alle ihre Interessen gegenüber der Allgemeinheit durch.

Kommentare:

  1. Mir stehen die Haare zu Berge.

    Wahnvorstellungen von Menschen die nicht begreifen, dass das von ihnen, freiwillig oder auch nicht, gewählte aber auf jeden Fall mitgestaltete Gesellschafts-/Wirtschaftssystem so nicht funktioniert, wie am Monopoly Spielbrett. Elfenbeintrum Fantasten - Prioren der Neo Klassischen Wirtschafts(un)ordnung im Gewand des Kaisers - Nacktheit der Realitätsferne, Zipfelmützchen als Ausdruck des Realitätsverlusts, die Krone der Schöpfung - die Ökonomie der Moderne und ihre Vasallen.

    Weniger ein Problem des Kapitalismus, das ist eher das Problem der Neo sog. Liberalen. Es gibt keine Liberalen, die am Rockzipfel der Gesellschaft hängen oder besser gesagt der Regierung oder Parteien. Ich vermute eher so in die Richtung 'back to the roots' - Merkantilsmus und die Förderung von Feudalherrschaft. Die wollen in die Zeit vor dem Kapitalisums - Retroprogressiven.

    Die Prioren haben schon Probleme wenn sie in Duplo wurden ausbildet mit Matador zu spielen, auf dieser Ebene bewegen sie sich auch, verwöhnte Prinzen und Prinzessinnen mit viel zu viel Taschengeld. Deutschland ist sehr tolerant. Die Indianerstämme haben auch verwirrte Geister akzeptiert, aber die konnten sich schwerlich Gehör verschaffen.

    Die konsequente Erziehung hin zur Anwendung von Musterlösungen fördert nicht zwingend das Systemdenken und schon gar nacht das Hinterfragen der bestehenden Strukturen und deren Entwicklung. Die Muster können ja durchaus komplex sein. Eine Leaky Abstraction im Untergrund und Industrien entstehen in der IT, in der Ökonomie nicht anders. Dort heißt es Denkrichtung. Das Hinwenden in eine solche Denkrichtung führte zur einer 180 Grad Wendung - Hinrichtung des Denkens.

    Machen sie sich keine Sorgen. Systeme die nicht funktionieren richten sich von selbst. Man nennt das, die Blase platzt. Herbeiführung eines Rauschzustandes durch Alkohl führt zu änhlichen Ergebnissen, besonders wenn der Gürtel eng geschnallt wird.

    Es ist viel einfacher. Nehmen wir die Austrians. Die sind noch eher an der reinen Form von den Grundlagen nach Adam Smith orientiert ohne zu großem Überbau. Die Erklärungsmodelle funktionieren meiner Ansicht nach ganz passabel für Metropolen mit einer Einwohnerzahl so um die 5. Mio seien es 10. Mio. Da ist alles überschaubar.

    Wenn man aber die den Moderneren Formen der 'Economy' zugrundeliegenden Annahmen anschaut organisiert die Welt just in diesem Moment entlang der gewählten Grundbedingungen - Gesellschaftsformen die zwangsläufig in Richtung bedarfsminimalen aber steigenden Konsum tendieren, erwirkt durch Frust am Arbeitsplatz und geringe Entlohnung. Besonders durch Zweiteres wird jede Kaufentscheidung zwingend rational/minimal und damit Finanzoptimal. Leider steht die Idee in krassem Gegensatz zur Dynamik des aktuellen Finanzsystems. Systematische Anwendung top down von Musterlösungen führt unweigerlich zur Erfüllung der Prophezeihung in der Theorie, deswegen wird es ja auch gemacht. In der Praxis scheitern solche Versuche an der Realität.

    Der Arbeitgeber muss dass Auto sowieso zahlen und die damit verbunden Abgaben, also kann er es der Arbeitnehmer gleich zur Verfügung stellen. Möchte sehen wie dann die Argumentation unter diesem Gesichtspunkt anschaut, ob sie sich ändert? Arbeitgeber und Arbeitnehmer sitzen im selben Boot. Ausgenommen die großen Kapitalgesellschaften, die Merchanten.

    Steuern beheben ja das Problem nicht, genausowenig wie die Abgaben auf Zigaretten und Alkohol. Ein Raucher der viele Abgaben zahlt wird nicht gesünder. Der Arbeitnehmer der mit dem Auto fährt, damit überhaupt dem Unternehmer eine flexible Standortwahl erlaubt, der soll die Rechnung zahlen? Der Unternhemer muß es sowieso am Ende, es ist allein teurer. Also ist der Rat nicht weise. Andere Idee. Machen wir die Standortwahl abhängig von der Erreichbarkeit mit öffentl. Verkerhsmittel, sog. Schichtbus, die klassischen Öffis, das Fahrrad. Es wird vermutlich sowieso in diese Richtung gehen - Sharing Modelle.

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  2. @Bunny - Feudalismus ist auch Kapitalismus und Wertelehre.

    Feudalismus ist lediglich eine andere Art der Humankapitalverwaltung.

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  3. Wer etwas ändern will muss das Wertesystem ändern und nicht danach streben eine bessere Verwaltung für das Humankapital anzustreben.

    ... auch im Feudalismus steht das Recht auf Profit als Priorität im Hirn des Menschen. Der kleine Mensch im Feudalismus dachte für seinen Herren, wie heute der kleine Mensch für seine Wirtschaft denkt.

    Der einzige Aufstand, der diesen Zustand anzweifelte und aufheben wollte, war der Bauernkrieg - besser bekannt als 30jähriger Krieg.

    Das Recht der Fürsten auf Profit wurde in Frage gestellt. Es ging niemals um eine Kirchenlehre. Sie war lediglich das Gewand, indem der Aufstand daher kam.

    Luther war nicht der Anführer der Bauern, sondern Meltzer. Bereits hier haben wir eine emotionale Verschiebung der Geschichte.

    LG

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  4. Ich sehe diesen weiteren Afront der Politbetrüger auch im Zusammenhang der Agenda 21.

    Schon mal von von gehört?

    Die spielt m. E., auch wenn es momentan kaum eine sieht, da auch schon mit. Denn es geht darum, die Leute in die Städe zu locken, mglst. zum Fußgänger zu machen oder zum Radfahrer auf dem Holzrad.

    Es geht letztlich natürlich darum, den status quo der internationalen Finanzarchitektur aufrecht zu erhalten: Sie, die Bankster, die sich die Welt aufgeteilt haben, drucken Geld aus dem Nichts - Das ist, wenn man Geld, was man nicht besitzt verleiht gegen Zinsen, Gebühren und Sicherheiten, auch wenn das viele einfach nicht glauben wollen. Das dürfen natürlich nur Banken -, und die dummen, dummen Menschen fügen sich einfach so, weil sie es nicht besser wissen.

    Agenda 21, wieder so ein Verbrechermachwerk, das supranational an den jeweiligen Bevölkerungen von UN-Organisationen mit korrupten, verkommenen Politikern in den Nationalstaaten beschlossen wurde.

    Keine Politmarionette kennt es wirklich, aber alle haben unterschrieben, wie diese Deppen und Betrüger auch ESM unterschreiben werden.

    Und klar, die meisten Agenda21-Verhandlungen wurden wie stets bei diesen Politmarionetten der Elite im Geheimen geführt, denn sie wissen wohl ziemlich genau, dass sie Dreck am Stecken haben.

    Die Durchsetzung der Agenda 21 ist in den USA schon ziemlich weit fortgeschritten, wie überhaupt der Faschismus im monströsesten Terrorstaat aller Zeiten recht fortgeschritten ist, wie wohl viele wissen, die sich partout nicht von den MSM zum Affen machen lassen wollen.

    Es geht wie immer um private Profite auf Kosten der Allgemeinheit. Und klar, der Klimaschwindel ist zentaler Bestandteil dieses Vereinbarung.

    D. h. u. a. ländliche Gebiete werden mehr oder weniger enteignet und die Menschen in die Städte gesperrt, wo sie dann dort leben müssen, wo man sie im Auge hat, und natürlich in den Immobilien der privaten Verbrecherkonzerrne.

    Hier mal eine Übersicht, wo sich in den den USA der näheren Zukunft noch Menschen aufhalten dürfen:

    http://gulagbound.com/wp-content/uploads/2011/01/Agenda21web.jpg

    Mehr Informationen bei euro-med.dk oder auch in vilen YT-Videos, z. B. von Rosa Koire u. a.

    http://www.youtube.com/watch?v=GEzbQotyu9k
    http://www.youtube.com/watch?v=JPX_H5qxfKw

    und vieke andere

    http://www.youtube.com/results?search_query=agenda+21+rosa+koire&oq=agenda+21++rosa+k&aq=0L&aqi=g-L1&aql=&gs_nf=1

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  5. Die traurige Bilanz unserer Republik ist:
    Wir können uns unsere Industrie nicht mehr leisten


    Ja wenn die fast ganzen Steuer draufgehen dafür, dass die Hälse der nimmersatten Bankster gestopft werden, sicherlich nicht.

    Von denen "Arbeitslosen" mal abgesehen, die mit ihren Zinseinkommen fürstlich leben. Oder auch nicht fürstlich, sondern am Existenzminimum, denn es ist ebenso Teil des Systems, das auf dem System Übervorteilung aufgebaut ist.

    Nur, wenn nun bald 100 Prozent der Steuern dafür draufgehen, dass die Forderungen derer, die das Geld aus dem Nichts schöpfen im Zuge der Kreditgewährung, dann ist hier zappenduster. Aber das will keiner wirklich verstehen, weil es nicht ins Schema passt.

    TBTF?

    Wozu brauchen WIR die Banken? Die Banken benutzen uns nur, um sich den Planeten unter den blutverschmierten Mördernagel zu reißen!

    Und ja, "eigentlich" müssten die Werte umgewertet werden. Aber bis dahin sollten wir die Banken mal erst umwerten. Meinetwegen in Zwieback.

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  6. Irgendwie scheint der Link zu diesem Beitrag von Straubhaar mit dem hier geschriebenen nicht zu passen.

    So ganz unrecht hat er nämlich nicht ------ nur eben nicht weiter gedacht und das kann man kritisieren.

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  7. @ Frank
    Klar, denkt Straubhaar weiter. Er kann abschätzen welche Konsequenzen, was nach sich zieht. So werden mit Ahnungslosen Fakten geschaffen.

    ;-)

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  8. @ Frank
    PS: Vorschläge wie von Straubhaar klingen natürlich "vernünftig" und erhalten deshalb die Unterstützung der Öffentlichkeit.

    .... ansonsten wäre die Politik heute nicht da, wo sie ist. So wurden die Fakten geschaffen, die wir heute ausbügeln müssen. :-D

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  9. @ Anonym 20. April 2012 16:06

    So war das nicht gemeint, mit "die Demokratie kann sich ihre Industrie/Wirtschaft nicht mehr leisten".

    Ihre Vorwürfe - Arbeitslose/Banken - müssen aufgrund der Wertelehre finanziert werden. Das ist nicht erst seit heute bzw. 2008 so. Das war schon immer so.

    Arbeitslose müssen vom Staat unterstützt werden, ansonsten schwindet die Konsumkraft. Sobald die Arbeitslosenzahlen über 5 Millionen gehen, wird alles zum Taschenspielertrick.

    Jede Million Arbeitslose erzeugt 10 Millionen unzufriedene Bürger. Was wäre wohl los, wenn 10 Millionen Arbeitslose in Deutschland öffentlich anerkannt würden?

    Staat wurden von der Wirtschaft zur Armutsverwaltung des Humankapitals erschaffen. Siehe Staatelehre des Konfuzius.

    Das Wissen ist alt. Die Funktionälität/Regeln der Wertelehre hat sich seit ihrer globalen Anerkennung durch die erste Landnahme als Privateigentum nicht verändert.

    Es bringt gar nix, wenn man ständig Regeln verschärft und auf der anderen Seite entschärft.

    Das Grundprinzip ist falsch. Ein Motor braucht nun man einmal den Kolben ob und dann wieder unten. Der Mensch kann nicht ohne Gegensätzlichkeit denken.

    Das muss er erst lernen. Doch dann kann er keinen Profit mehr erwirtschaften und damit niemanden mehr ausbeuten.

    Selbst jeder Vorstellung von Linearität braucht in seiner Denkart einen externen Antrieb, was wiederum ein Minus und PLUS erzeugt.

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  10. @ Wertelehre
    Der ständige "Energieverlust" unseres Wertedenken besteht im erforderlichen Mehrwert/Profit/Gewinn.

    Selbst in der Marktwirtschaft gibt es kein Perpetuum Mobile - nur in der Natur, denn Energieumwandlung bedeutet keine Rückumwandlung in den Urzustand.

    Marktwirtschaft ist also der verzweifelte Versuch der Menschheit ein Perpetuum Mobile zu betreiben und verschleißt seit her immer mehr Menschen für diesen Irrsinn.

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  11. @Politprofiler

    Du hast es selbst oben geschrieben "Arbeitsmarktliberalisierung".
    Das heißt das auch lange Wege zur Arbeit in Kauf genommen werden müssen. Gleichzeitig ist der ÖPNV vielerorts mehr schlecht als Recht, also ist man auf ein Auto angewiesen. Wenn man dann eher die Steuern auf das Benzin senkt (was einen großen Teil des Preises an den Tankstellen ausmacht, dann wäre eine Erhöhung der Pendlerpauschale hinfällig.

    Eine Abschaffung der "Zumutbarkeitsregelung" bei den Fahrtzeiten und der Entfernung zum Arbeitsplatz, wieder mehr in den ÖPNV investieren und mehr Arbeitsplätze in der Nähe schaffen, wäre hier die bessere
    Lösung:

    Denn ständige Umzüge, gerade bei befristeter/prekärer Beschäftigung würden kaum bis nichts bringen, nur um Benzin oder Anfahrtszeiten zu sparen.

    (irgendwie kann ich gerade nicht meinen vorherigen Kommentar lesen)

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  12. @ Frank

    ... wenn ich das Paradox unseres Systems beschreibe, heißt das noch lange nicht, dass ich dafür bin, innerhalb dieser schizophrenen Situation, nach Lösungen zu suchen.

    Alleine die Tatsache, dass ein Arbeitnehmer seine Arbeitsanfahrt nicht steuerlich geltend machen kann, aber jedes Unternehmen, jede Kaffeebohne als Betiebsausgabe aufführen darf, kann es keine Gerechtigkeit geben.

    Würde bereits auf dieser Basis, Gerechtigkeit hergestellt und jeder Arbeitnehmer führt seine Miete als Betriebsausgabe für seine Arbeitskraft, platzt jede Vorstellung von Marktwirtschaft, als unrentabel.

    Daher sollte sich der kleine Mensch nicht wundern, wenn er immer der Benachteiligte ist. Das ist das Grundprinzip unserer aktuellen Daseinsdefintion und Wirtschaft.

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  13. was hat das jetzt mit dem von mir geschriebenen zu tun? Garnichts.

    Wenn man schon kritisieren möchte, sollte man zumindest einige Alternativen aufzeigen.

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  14. @ Frank
    klar - ich schreibe in jeden Blog meine Alternativen, weil immer irgendeiner kommt der nix mit Wertelehre anfangen kann.

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  15. welche Wertelehre?

    Deine?

    Es bringt aber auch nichts, wenn man nur Deine Antworten lesen kann, meine Posts aber nicht, ist das Deine Wertelehre?

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  16. Hallo zusammen,

    wir können uns in Deutschland die Wirtschaft schon noch leisten aber die Steuren und Abgaben sind enorm, da unsere Berufspolitiker leider das einmaleins nicht beherschen und unser geld verprassen oder an ihre bedürftigen Kollegen in Europa oder sonst wo verschenken.
    Aber leider zeigt Ihnen ja niemand wer dieses Geld erwirtschaftet und dreht Ihnen den Hahn zu und tritt Sie gehörig in ihre fetten Ärsche!

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  17. P.S.: Diese Strafsteuern gibt es schon!
    Sie heißen in Deutschland Mineralölsteuer, KFZ-Steuer und Mehrwertsteuer!!!
    Sind allesamt von geldgeilen Dummschwätzern gemacht und nicht von Menschen, die für Ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen und dabei Werte und Wohlstand schaffen!

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  18. Männer sehen sich auch immer als Wölfe, Löwen, Schlangen, Haie, Adler, Skorpion, Krokodil...

    ...diese Tiere wäre typisch männlich, dabei gibt es von dieser Spezies genauso Weibchen mit demselben aggressiven Verhalten...

    Deswegen ist das Löwe - Antilope Beispiel für den Mülleimer!

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  19. @Löwe - Antilope

    Es geht auch einfacher: Die Marktwirtschaft ist ein binäres System. Gewinnen oder verlieren. Dazu muss Mann nicht einmal als Weibchen denken.

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  20. Es stehen Landtagswahlen an und die neoliberale FDP kämpft um den Wiedereinzug in die Länderparlamente.

    Kann sein, dass die Piraten der FDP ein böses Erwachen im Bereich der Nullkommanix-Marke bescheren.

    http://www.radio-utopie.de/2012/04/20/piratenpartei-nrw-analyse-und-hintergrunde-fur-den-kommenden-wahlerfolg-am-13-mai/

    Aber was regen wir uns über diese Pauschale. Die ist doch ein F. im Wind gegen die Abschaffung des Bargeldes, die man uns nun nahebringen will. Weil, eigentlich ist das Bargeld Schuld an allem. Komisch, dass das jetzt erst auffällt.

    Die "Euro-Krise" ist im Kern eine Geldsystemkrise...
    Das "Papiergeldsystem" gehe dem Ende entgegen.
    ...Sein Fazit: "Nach jeder Währungsreform war man mit Sachwerten bessergestellt als mit Papiergeld."


    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/9930-polleit-ende-des-papiergeldes-naht

    Und damit willkommen im bargeldlosen Zeitalter, in der "Unternehmen zu Rohstoffbanken werden, die nur noch die Nutzung verkaufen..."
    Die Schlinge um den Hals wird enger und enger....

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  21. Immerhin, bei diesem Sender werden wohl bald Köpfe rollen:

    http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=1&broadcast=444482&datum=20120420&playtime=1334942100&fileid=6b8ac98c&sendung=444482&beitrag=1701931&/

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  22. hm ich mag mich ja Irren Prolitprofiler aber war der 30 jährige Krieg nicht im 17 Jahrhundert? Der Bauernkrieg war doch um 1525 oder? Der 30 jährige war doch vom 1618 und 1648 und ein Krieg der den Machtkampf um Profite und Pfründe auf Kosten des kleinen Mannes unter dem Deckmantel eines Religionskrieges bis zum Exzess führte?

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  23. @ Steuben

    Nein - Du irrst Dich nicht. Für mich ist diese zusammenhängend. Leider gibt es dafür keinen Begriff, deshalb verknüpfe ich.

    Ich weiss mir nicht anders zu helfen. Soll ich ein neues Wort dafür erfinden? Unzufriedenheit und Ausbeutung der Unteren Stände?

    Ich halte das nicht für treffend.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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