Freitag, 27. April 2012

Israel weint jeden Tag - Es ist ein Staat ohne Volk

FAZ 08.04.12
Im Grunde ist Israel ein Vielvölkerstaat. Alle Nationen dieser Welt haben sich unter der Schirmherrschaft ihres jüdischen Glaubens zu einem Staat versammelt. Längst wollen die jungen Israelis ein Volk zusammen mit den Palästinensern sein. Der Glaube alleine macht noch kein Staatsvolk. Das aber widerspricht der israelischen Staatsräson der ALTEN MÄNNER. Moslems können und dürfen nach diesem DOGMA, niemals richtige israelisches Staatsvolk sein und das zeigt man ihnen jeden Tag.  

Als "Kultur" wird im Allgemeinen eine gemeinsame Erinnerung angesehen. Der neue Staat Israel brauchte also eine neue Kultur, um sich als Staat - als VOLK - begreifen zu können. Für das neue Israel blieb nur der Holocaust als gemeinsame Erinnerung übrig. Die mythologische Vertreibung aus Ägypten ist zeitlich zu weit entfernt und kann als Identifikation mit dieser neuen Staatsbürgerschaft nicht ausreichen. Der angebliche, weltweite Antisemitismus gab einem jedem Staatsbürger seine jüdische Identität, aber eben keine israelische.

Daher empfindet Israel jedes Anzweifeln des Holocaust als Angriff auf sein Existenzrecht, weil er sich als Jude fühlt und nicht als Israeli. Die jungen Israelis begreifen sich längst als Staatsvolk - unabhängig vom Glauben und die gemeinsame Erinnerung an den Holocaust.





"Die meisten Tränen werden über erfüllten Träumen vergossen."

Der Staat Israel hat der jüdischen Glaubensgemeinschaft nicht die Einheit verschafft, die sie zu erlangen hoffte. Israel weint täglich und sucht verzweifelt nach einer Gemeinsamkeit im Volk. Der angeblich vorherrschende Welt-Antisemitismus existiert längst nicht. Manchmal bekommt man den Eindruck, "Antisemitismus" wird von der israelischen Staatsführung und machen "Intellektuellen" krampfhaft herbei geredet, um sich als Israeli fühlen zu können. 


Die Welt akzeptiert Israel längst als Staat und seine Einwohner als Staatsvolk. Es ist nicht mehr erforderlich, den Antisemitismus als Existenzrecht für Israel anzuführen, doch seine Regierung sieht sich immer noch als Jude mit Staat. Es ist an der Zeit erwachsen zu werden und sich als Israeli mit Verantwortung als Staatsbürger zu fühlen.

Reich-Raniki will das Gedicht von Günter Grass unbedingt als Angriff gegen den "Judenstaat" sehen. Er streitet dafür auf allen Ebenen der Publikationen. Altersstarrsinn darf nicht mit der Weisheit des Alters verwechselt werden.

Die jungen Israelis begreifen sich längst als Staatsvolk, und zwar mit den Palästinensern an ihrer Seite. Sie brauchen den Antisemitismus und den Holocaust nicht mehr als "Kulturerinnerung" - sie sind erwachsen geworden - was manchen "alten" Männer und Frauen in Israel immer noch nicht gelungen ist.


Kommentare:

  1. Alle Nationen dieser Welt haben sich unter der Schirmherrschaft ihres jüdischen Glaubens zu einem Staat versammelt.

    Stimmt! Und jeder Kriminelle mit etwas Asche an die Füße bekommt einen Pass dieses Landes!

    Glaubst du nicht?

    http://www.youtube.com/watch?v=GX72evnav2c

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  2. Manchmal bekommt man den Eindruck, "Antisemitismus" wird von der israelischen Staatsführung und machen "Intellektuellen" krampfhaft herbei geredet...

    ...um sich als Israeli fühlen zu können.

    Hahaha, sicherlich nicht deswegen! Sondern weil es eine der perfidesten Waffen ist, die die die zionistischen Machthaber besitzen, um die ganze Welt zu erpressen.

    http://www.perlentaucher.de/buch/norman-g-finkelstein/antisemitismus-als-politische-waffe.html

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  3. Na ja, Nationen und Staatsbürgerschaften, sowie Religionen sind eigentlich nur halluzinierte Konstrukte ohne wirkliche Substanz...

    ...deswgen ist das alles total lächerlich und absurd...

    Es wäre für die Menschen weltweit viel gesünder sich von Religionen und Nationen zu distanzieren und im Gegenzug sich mehr mit ihrem wahren Selbst und ihrem Menschsein zu befassen!

    Statt sich mit irgendwelchen zusammen gezimmerten Identifikationen und Konditionierungen abzugeben!

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  4. Israel weint jeden Tag?

    Das tun andere auch - wegen Israel.

    http://www.youtube.com/watch?v=RgHd5nWmHng

    Aber das ist keine Story für die Marionetten bei ARD/ZDF, die von der jüdischen Lobby kontrolliert werden wie fast alle Massenmedien.

    http://medien-luegen.blogspot.de/2012/04/nicht-syrien-sondern-gaza-deshalb.html


    Mich erschreckt es immer wieder, wenn ich solche Filme sehe. Wie erträgt man so einen dauernden Terror, dieses unermessliche Leid, dass die israelischen Schlächter ihren Nachbarn, von denen sie das Land geraubt haben, jeden Tag zumuten?

    Und ich frage mich, wie es öffentlich-rechtlichen Scheißsender es rechtfertigen, dazu nicht laufend Sondersendungen zu bringen sondern uns stattdessen mit Lügen und Dreck zu Lybyen, Irak, Afgahnistan, Jemen und zig anderen Ländern, in denen USrael ihre marodierenden Banden rumziehen lassen, und seit neuestem nun der Ukraine vollzumüllen und zu steuern versuchen.

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  5. @ Systemdenken

    Das ganze kann auch mit der Mechanik verglichen werden. Wer es schafft die Menschen wie ein Magnet nach einem einer einzigen Priorität - in unserem Falle den Gewinnen der Industrie - auszurichten, kann derartige Spiel mit den Menschen machen.

    Es gibt auch Kritiker, die einzelne Punkte wie Israel oder den aktuellen EM-Boykott monieren, aber auch sie sind genauso nach Profit und Gewinn ausgerichtet. Auch ihre "moralischen" Entscheidungen richten sich an dieser Polarisierung aus.

    Diese Systemmenschen kennen nur ein Ziel. Ihre Wirtschaft, ihren Arbeitgeber zu Gewinnen, Macht und Einfluss zu verhelfen, um in Arbeit bleiben zu können.

    Aus diesem Grund funktioniert alles, wie es funktioniert. Es reicht nicht aus, Marionetten durch andere auszutauschen, wenn das Denken immer noch an der selben Priorität ausgerichtet ist und die Bestimmung der Werte sich dieser Fakturierung wie "natürlich" ausrichtet.

    Die Menschheit hat mit dieser Ausrichtung nach Gewinnen und Bonus ihr Menschlichekeit aufgegeben. Sie hat sich dem System der Unmenschlichkeit verschrieben und ist nun bemüht, das unmenschlichste nicht auszuüben. So schützt sich das System vor der Erkenntnis der Menschheit.

    ... also selbst der Selbstloste ist und bleibt ein Systemmensch, wenn er es nicht schafft, die gesamte Denkart in sich selber abzustellen und den Menschen als Priorität anzuerkennen.

    Ich weiss, viele glauben dem Menschen mehr Priorität zu geben, indem sie mehr Menschenrechte und mehr Moral fordern. Doch das ist immer noch das heutige Systemdenken.

    Wer eine andere Denkart erlangt, weiss, dass er keine Moral mehr braucht, denn die Menschlichkeit ist das Grundstock der Gemeinschaft - sie braucht dafür keine Gesetze.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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