Samstag, 7. April 2012

Ist Spanien der nächste Staat der unter den EU-Rettungsschirm muss?

>>> Zum Video "Internationaler Sozialismus"
Was für eine seltsame Frage. Klar müssen die Spanier unter diesen Rettungsschirm und danach auch die Italiener, Iren und am Ende die Deutschen. Deshalb wird der ESM aufgebaut und die Fiskalunion. Schließlich können Frankreich und Deutschland nur von einem gesamten Europa finanziell aufgefangen werden. Eine einfache kaufmännische Rechnung. Bürgen am Ende alle für alle ist das Kollektiv perfekt. Die Planwirtschaft kann starten.


Bitte nur nicht überempfindlich reagieren, und mit Kommunismus oder Sozialismus als Drohkulisse um sich werfen - es ist nicht nötig. Wir befinden uns in einer Wirtschaftsdemokratie. Es gab nie etwas anderes. Selbst die amerikanische Teeparty und die franz. Revolution war lediglich ein Aufstand des Pöbels, die Wirtschaft durch Mehrheitsentscheidungen, zu seinen Gunsten zu regulieren. Die Resultate sind unübersehbar. Die Mehrheiten wälzen sich mittlerweile global über immer größere Minderheiten hinweg.

Die natürliche Reaktion des Dögelhirns ist, die Wirtschaftsdemokratie zu vergrößern oder aber sich im kleinen Universum der Dezentralisierung abzuschotten, um übergroße Mehrheiten nicht mehr über sich abstimmen zu lassen. Der Käfig der Menschheit ist perfekt. Die Menschheit erkennt die eigenen Gitterstäbe nicht.

So lange der Demokrat nur fähig ist, wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen, um Minderheiten vor dem Hungertod zu schützen, ist der Mensch ein Höhlenmensch der Steinzeit mit Elektrizität und Maschinen.

Das Eigentum abzuschaffen, um es in die Administration einer großer, globalen Wirtschaftsdemokratie umzuverteilen,  ist der der natürliche Denkschluss eines Dögels. Doch in Wahrheit ist eines Planwirtschaft durch Bedarfsermittlung, ähnlich dem Marxistischen Vorbild - die Demokratie entwickelt ihre eigene monopolare Weltstruktur heraus. Nur so kann sie im marktwirtschaftlichen Denken überleben.

Die Konvergenz der monarchischen Demokratie mit der klassenlosen Demokratie des Urkommunismus wäre dann endlich erfolgreich. In der Summe ändert sich für den kleinen Menschen nichts. Er bleibt Arbeitervieh für die Administratoren der Welt. Sein Antrieb besteht lediglich im gesellschaftlichen Stand so aufzusteigen, dass er ein "Mach-mal-Mensch" wird, der andere zur Arbeit anweist.

Die Strukturen des Profitrechts bleiben auch im Kommunismus bestehen. Genau das hat Greenspan erkannt. Die Angst der Reichen vor dem Kommunismus ist abhanden gekommen. Sie haben erkannt, dass eine freiwillig anerkannte Administration der verfügbaren Rohstoffe keine Gefahr für ihre Macht ist.

Das verschärft die Situation des Humankapitals. Es ist mittlerweile derartig konditioniert, dass es glaubt, diese Ressourcen basierte Demokratie sei ihre Befreiung und der Weltfrieden. Das mag zwar im Denken als Staaten funktionieren, wird aber asymmetrische Kriege - also Bürgerkriege und Revolten - zum Alltag werden lassen.

Ein Streik ist nichts anderes als Leistungsverweigerung des Humankapitals. Er ist dann beendet, wenn der Nachschub an Nahrung nicht mehr erschwinglich ist. Daran ändert eine Ressourcen basierte Demokratie auch nichts. Wer die Regeln nicht befolgt, seinen Soll nicht erfüllt, wird sanktioniert und gehorcht spätestens dann, wenn der Magen knurrt.

Was die Weltgemeinschaft braucht wird nicht von der Basis der betroffenen Leister bestimmt und kontrolliert, sondern wie üblich von einer gewählten Elite oder von Computerprogrammen, die den Menschheitsbedarf ermitteln. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist daher der Einstieg in diese neue Welt der Leistungsbemessung. Die Menschen werden zu erst in Abhängigkeit gebracht und danach stellt sich heraus, dass diese Menschlichkeit nicht finanzierbar ist.

So wird das Humankapital in diese Neue Weltordnung freiwillig hinein manövriert, weil der Mensch nur sein Dögelhirn benutzt - eben nur marktwirtschaftlich entscheidet und denkt.



Europa: Eine Billion ist morgen zu wenig, wir brauchen also heute schon zwei

Vor http://politikprofiler.blogspot.de/2012/03/europa-eine-billion-ist-morgen-zu-wenig.html

nicht als zu langer Zeit konnte sich keiner einen Rettungsschirm vorstellen. Eine Billion war eine nicht gerade geläufige Zahl. Heute sind Milliarden, die Millionen von Gestern und Milliarden sind die heutigen Billionen. Die Inflation findet bereits in unsere Köpfen statt. So wird man nicht von der eigenen Entwertung seiner Leistung aus dem Nicht getroffen. Man gewöhnt sich langsam daran. Der einzige Wert in der Relation gleich bleibt, sind die Rohstoffe - so scheint es.

Kommentare:

  1. Diese Rituale sind doch schon ausreichend erprobt.
    1.Ritual:
    Man weißt Vermutungen über benötigte Hilfsgelder empört zurück.
    2. Ritual:
    Man weißt konkrete Hilfsangebote empört zurück.
    3. Ritual:
    Man würde unter gewissen Umständen Hilfsangebote annehmen; aber es sei im Moment nicht notwendig.
    4. Ritual:
    Man erlaubt den Gedanken, dass es doch möglich sein könnte.
    5.Ritual:
    Kurz danach werden die Hilfsgelder angefordert; man stellt noch Bedingungen
    6. Ritual:
    Man stellt keine Bedingungen mehr.
    7. Ritual:
    Man bekommt die ersten Hilfsgelder mit den üblichen Sparauflagen
    8. Ritual:
    Man erfüllt die Sparauflagen nicht vollständig.
    Bereitet aber die Bevölkerung auf extreme Sparanstrengungen vor.
    9. Ritual:
    Weitere Hilfszahlung werden davon abhängig gemacht, dass
    der Wille zum Sparen umgesetzt wird.
    10. Ritual:
    Brüssel über nimmt die Kontrolle über den Staatshaushalt.
    11. Nun können die Spanier ohne weitere Rituale auskommen, denn nun kehren griechische Verhältnisse ein, die zu einer Verelendung und Verarmung der Bevölkerung führen werden.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

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  2. Hihi Hihi Hihi

    Die Bankster machen wirklich gute Arbeit, am Ende werden alle Länder pleite sein und sie haben die totale Kontrolle! :D

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  3. @ Rituale

    Die Wirtschaftsdemokratie sorgt für die Einhaltung der Eigentumsgedeckten Ordnung. Der Systemzwang gilt nach wie vor als Naturgesetz.

    Geld war und ist immer nur ein Enteignungsmittel gewesen. Würde sich dies ändern, ist der kleine Mensch ohne Aussicht auf Eigentum.

    Es regiert immer noch das Tier im Menschen. Die Regierungen sind nur ein Spiegel von uns selbst.

    Wer kauft schon das Haus des Nachbarn und lässt ihn ohne Miete wohnen?

    Wer verleiht schon sein Auto für ein Jahr und bezahlt Versicherung und Tankrechnung?

    LG

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  4. Die Menschen benehmen sich auch schon wie Konzerne:

    Konkurrenzkampf

    einfache, pauschalisierende Weltbilder (Feindbilder)

    fehlende Kritikfähigkeit

    Gefühlsvortäuschung bzw. Selbstinduzierte Gefühlsblödheit

    Desinteresse

    Rechtschreibschwächen,selbstgewählte Dyslexie und schlechter Geschmack

    unachtsamesVerhalten gegenüber den Gefühlen anderer Wesen

    normale Demenz

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  5. Da gerade Deutschland nicht nur "Exportweltmeister" ist, sondern auch Weltmeister im abwarten, abwiegeln, "ausdiskutieren" und dann erst gaanz langsam in die Gänge kommt, wenn alles schon zu spät ist, werden sich dann kleine Demonstrationen bilden, die kaum auffallen werden. Natürlich auch deshalb, weil jeder (...) sein eigenes Süppchen kochen will (Profilierungssucht etc) Vorher wird aber noch ausgiebig über das Für und Wider diskutiert und gestritten. Da können die anderen Länder schon Bankrott sein, bis "die Deutschen" aufwachen.

    In den jetzigen "Krisenländern" gab und gibt es schon Proteste (teilweise auch gewaltsame), die man in den deutschen Medien suchen will. "Man will ja die Bevölkerung nicht unruhig machen".
    Der Suizid eines Rentners in Athen ist hier kaum bekannt, über die Bevölkerung der Länder, die gerade durch die Sparmaßnahmen leiden, wird auch wenig beschrieben, dafür aber vereinzelt "anti-deutsche Propaganda" in den Medien.

    Auch was die Rettungspakete angeht, wird und wurde die (deutsche) Bevölkerung angelogen, denn von den letzten 130 Mrd kam bei den Menschen in Griechenland 0 Euro an, ebenso wird es in den anderen Staaten sein. Europa wird Deutschland angepasst (niedrige Renten, niedrige Sozialleistungen, Niedriglöhne, gesundheitliche Grundversorgung und eine Bildung, die zwar "Bildet" aber für einen gut bezahlten Job (sofern vorhanden) nicht schlau genug macht.

    Am Ende wird es dann heißen "europäischer Bankensektor, früher EU"

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  6. Irgendwo in einer deiner Ausfürungen habe ich doch gelesen das die Perlen vor die Säulen zu werfen doch Sinnlos ist, das man Sie Fressen wird, bei euch kommt mir der Gedanke eher vor, wie die Murmeln vor die Wand zu werfen, und sowieso, falls das einer Versteht ist es Heuchlerisch diese Aussage zu treffen. So langsam fange ich an zu glauben ;-) Glauben, das ich nicht Lache, das es nicht richtig ist endlos im Hamsterrad zu laufen und dem Täglichen Wahn einen Gedanken zu Schenken der nur eine Trittleiter bietet um dieses nicht zum Stillstand zu bringen, aber weiter so, von mir gibt es einer Tritt mit dem Stiefelabsatz in Gesicht :-))) Gottloses Pack !

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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