Donnerstag, 17. Mai 2012

EU-Energiepolitik: Warum musste Röttgens weg?


Pipelines
Produktivitätsumverteilung durch Durchleitungs-
gebühren (Dögelismus)
Tja - an Wulff hielt Merkel verbissen fest und Röttgen schickt sie selber in die Wüste. Das sind seltsame Weltanschauungen - oder doch nicht? Wo steckt die tatsächliche Moral von all dem. Ich bin es zwar müde, ständig innerhalb dieser Wertelehre eine Analyse abzugeben, aber eine andere Denkart gibt es heute nur selten. Röttgens hat nicht das Durchsetzungsvermögen. Altamier ist aber nicht der Intellektuelle, den man gerne aus ihm machen würde, sondern ein Experte des Dögelismus. Er ist ein Vertreter der "ökologischen, sozialen Marktwirtschaft". D. h. übersetzt, kommerzielle Erfolge fördern ökologisches Handeln. Das Problem, der Bürger muss immer mehr "guten Willen" in Kapital aus der eigenen Substanz, die gar nicht mehr vorhanden ist, vorweisen. Das führt zu der heutigen, hohen Staatsverschuldung. Es heißt als: Weiter im alten Trott, mit neuen Worten.


Die oberste Priorität von allem ist der Geldfluss und die innere Geldvermehrung. Doch bereits hier hört das Wissen vieler auf. Sie verfallen in indoktrinierte Glaubenssätze von Geld und Geldwesen. Sie erlauben sich keinen neutralen Blick auf die Dinge. Daher lasse ich es einfach so stehen.

Europäische Energiepolitik

Desertec-Stromnetz
Produktivitätsumverteilung durch
Durchleitungs-
gebühren (Dögelismus)
Der Vertrag von Lissabon stellt die Energiepolitik in das Zentrum der Tätigkeiten der Europäischen Union (EU). Er gibt ihr die Rechtsgrundlage, die ihr in den vorangegangenen Verträgen gefehlt hat (Artikel 194 des Vertrags über die Funktionsweise der Europäischen Union (AEUV)).

Die marktbezogenen Instrumente (im Wesentlichen Steuern, Subventionen und das System für den Handel mit CO2-Emissionsrechten), die Entwicklung von Technologien im Energiebereich (insbesondere von Technologien in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien oder von kohlenstoffarmen Technologien) sowie die gemeinschaftlichen Finanzierungsinstrumente unterstützen konkret die Verwirklichung dieser politischen Ziele. Außerdem hat die EU im Dezember 2008 ein Maßnahmenpaket verabschiedet, mit dem der Beitrag der EU zur Klimaerwärmung gesenkt und die Energieversorgungssicherheit garantiert werden soll.


Quelle: http://europa.eu/legislation_summaries/energy/european_energy_policy/index_de.htm
Infrastrukturbedarf und Diversifizierung der Energieversorgung
Die EU plant erhebliche Änderungen der Energieinfrastruktur, damit die Ziele der Initiative „20-20-20“ erreicht werden können. Sie schlägt sechs vorrangige Maßnahmen vor:
  • Anbindung noch isolierter Energiemärkte in Europa;
  • Einrichtung eines südlichen Gaskorridors für die Versorgung mit Erdgas aus Quellen im kaspischen Raum und im Nahen Osten;
  • Nutzung von Flüssigerdgas für die Flexibilisierung und Diversifizierung der EU-Märkte;
  • Verbindung Europas mit dem südlichen Mittelmeerraum über Strom- und Gasverbundleitungen;
  • Ausbau des Nord-Süd-Gas- und -Stromverbunds mit Mittel- und Südeuropa;
  • Aufbau eines Verbunds der Elektrizitätsnetze in Nordwesteuropa zur verbesserten Windkraftnutzung in der Nordsee.
 Nicht das Regime ist die Weltregierung, sondern die gemeinsam anerkannte Ordnung
Die Weiterentwicklung des Faschismus

Transsahara Pipeline
Wer die Marktwirtschaft, das kommerzielle Gewinnstreben, als einzige Lösung ansieht, um die Menschheit zu ernähren, will sich nicht mit den Ursachen beschäftigen, sondern mit den Auswirkungen. Europa ist versucht mit ihrer Energiepolitik eine Art Umlageverfahren für die europäischen Staaten aufzubauen. D. h. keine Öl- und Gaslieferungen aus Russland ohne eine Alternative aus westlichen Blockländern. Das hat allerdings nicht mit Monopoldenken zu tun, denn die eigenen Blockmonopole stören nicht. Es geht wie gesagt um die innere Geldvermehrung und den damit zu erzielenden Ausgleich.

Bezieht Deutschland als Industrie- und Produktionsstaat seine Energie aus anderen europäischen Ländern oder Transitstaaten, findet eine Umlage statt. Staaten und Volkswirtschaften werden durch die Energiekosten an der deutschen Wertschöpfung beteiligt. Daher blockiert man Länder wie Russland und China, sich in die europäischen, insbesondere in die deutschen Wertschöpfungsketten einzukaufen. Das ist die Energiepolitik, die angestrebt wird.

Röttgens ist nicht der Mann für die ideologische Energiepolitik. Er denkt zu neutral in diesen Angelegenheiten - seine Ausrichtung ist zu national orientiert, was am Ende die antideutsche Deutsche Einstellung in Europa schüren würde.


Es steht nicht auf der politischen Agenda, dass Deutschland seine Energie aus erneuerbaren Energie ohne Grundkosten erzeugt und damit die Wertschöpfung für sich selber behält und die anderen Länder damit noch mehr verarmt. Die Agenda sieht viel mehr so aus, dass die erzeugten Energiekosten west-global an die ideologischen Monopole verteilt werden und eine Teil davon per Arbeitsplätze an die Bevölkerung zurück. Das garantiert den sozialen Frieden und damit die Macht.

In der weiteren Agenda dieses Welt-Marktwirtschaftsdenken steht eine zentrale Verteilungsstelle der Rohstoffe und der Ressourcen zu einem Weltmarktpreis - bzw. Einheitspreis. Am Ende dieses Modells wird es zu einer strikten Spaltung des Geldwesens kommen.  D. h. Konsumgeld und Ressourcengeld. Der kleine Mensch, der Arbeiter - der Abhängige - dazu gehören auch diejenigen, die sich als bürgerliche Schicht oder Unternehmer bezeichnen - können mit ihrem Umsatzgeld keine Rohstoffe mehr einkaufen und Wertschöpfung betreiben. Dieses Recht bleibt in der Hände von sehr wenigen, die glauben gerecht und richtig im Sinne der Menschheit zu handeln.

weiter mit
"Konvergenz von Kommunismus und Demokratie zur "freien Marktwirtschaft"

Kommentare:

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  2. @ Wo diese gemeinsame Ordnung zustande kommt?

    Im Dögelismus - in der Wertelehre. Das ist die Basis auf der man sich überall auf der Welt trifft. Die Ordnung der Gewinne und Profit. Die allgemein anerkannte Grundregel für alles. Die Regel des Dienens und des Herrschens, basierend auf dem eigentumsgedeckten Denken.

    Nicht die Bilderberger schaffen die Ordnung, sondern sie sind ein Produkt der gemeinsam anerkannten Ordnung.

    ... ohne Bilderberger funktioniert die Ordnung genau weiter. Das entstandene "Machtvakuum" wird sogleich mit anderen gefüllt. Man trifft sich lediglich, um Gewinne umzuverteilen und hält dies für Gerechtigkeit.

    .... ohne Gewinn und Profit, kann der heutige Mensch keine einzige Lösung denken. Das ist Religion.

    ... ist wie wenn ein Gott stirbt und das Weltbild plötzlich nicht mehr existiert.

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  3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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