Freitag, 18. Mai 2012

Facebook / Die Weltvolksaktien ... wenn Kleinvieh Milliarden scheißt

Drei Milliarden Profile  - jetzt sind es 900 Millionen soll Facebook haben. 100 Mrd. bringt das ein. Das macht 33,3 USD pro Profil. Sind Sie das wert?

Facebook legte für das Jahr 2011 einen Gewinn von 1 Mrd. USD vor. Die jetzige Börsenkapitalisierung mit dem Börsengang soll also das hundertfache des Jahresgewinnes betragen. Das ist eine Riesenwette. Schon jetzt verspricht Zuckerberg, dass Facebook kostenlos bleiben wird. Wer es glaubt wir selig. Doch wo Gewinne zu erwarten sind, das sind die Massen und mit der dumpfen Masse macht man den Schotter. Viele Dumme machen den Bock fett.

Facebook wird garantiert ein Erfolg für Zuckerberg und die Bank. Es ist keine Volksaktien wie die Telecom. NEIN - sie wird zur Weltvolksaktie. Über Wochen hinweg läuft die PR-Sendung "Facebook" auf allen TV- Medienkanälen dieser Welt. Auch ich als Kritiker muss mich leider da einreihen.

Occopy-Bewegung gegen Banken - und wo bleibt der Aufstand gegen das Grundgesetz der Profite?

Die Teaparty-Bewegung konzentriert sich nur auf die Börse und die Banken. Der Lieblingsfeind der angebliche Systemkritiker, der kleinen Wollte-Gerne-Kommunisten, die keine Systemkritik üben wollen. Schließlich haben sie in der Schule gelernt, dass der Kommunismus der Klassenfeind ist - sie überprüften diese Aussage nie - NEIN - sie glauben. Aus diesem Grunde ist ihnen nie aufgefallen, dass der Kommunismus und der Sozialismus - eine Humankapitalführung im Kapitalismus ist.


Betrachten wir die Zahlen einmal nüchtern und ohne die Scheuklappen der Populisten, muss auffallen, dass die Deutsche Bank mit ca. vier Mrd. Gewinn, gegenüber Facebook und Apple ein Großarbeitgeber ist.

Apple - die Firma, um deren toten Chef die Menschen trauen und vor der Firmenzentrale Blumen legten, schaffte von Januar bis März 2012 einen Gewinn von sagenhaften 13,9 Mrd. USD. Alles auf dem Buckel von armen, chinesischen Arbeiter erwirtschaftet und gegen Kredite bzw. Telefonjahresverträge vom Weltvolk für eine einzige Firmenzentrale finanziert.

... und doch sehe ich nur die Empörten vor den Bank- und Börsenzentralen dieser Welt. Ihnen ist offensichtlich nicht aufgefallen, dass auch die Banken nur die Handlanger für die Menschen hinter den Banken, wie hinter den Regierungen sind. Streiken ein paar Arbeiter für höhere Löhne, empört sich der korrekte Systemmensch über seine ausgefallen Dienstleistungen, die er schließlich bezahlt und in Empfang nehmen will. 




Politprofiler: Ricky Rich/ Facebook: Eine Staatsräson geht an die ...
16 Mai 2012
Er geht mit Facebook an die Börse. Geld hat immer eine moralische Entschuldigung parat, wenn es darum geht, es zu verdienen. Kurz vor seinem Börsengang kaufte Zuckerberg noch schnell eine kleine Software für eine ...

Spionagesoftware andersherum: Obama bei Zuckerberg (Facebook ...
22 Apr. 2011
Facebook ist sozusagen der private CIA-Dienst. Der ohne großen Aufwand Daten, Emotionen und Bewegungsprofile erstellen. Deshalb muss der Boss der USA für die fleißige Arbeit der Zuckerberg-Bienen mit einem ...


Das Geldsystem simuliert nur die Marktwirtschaft


Die Bank ist der Mittelmann, nicht der Abzocker. Das Geldsystem ist nur die Simulation der Tauschwirtschaft und der Zins des Geld, stellt den Gewinn des Unternehmers - als Eigentümer der Rohstoffe und Produktionsmittel dar. Der Feudalismus hat also sämtliche Revolutionen überlebt, weil der Empörte immer nur die Auswirkungen als Ursache ansah. Bildung ist eben noch lange kein Wissen. Wissen fängt da an, wo Bildung hinterfragt wird und Empire nicht als solche angesehen wird, sondern erst einmal getestet wird, ob eine Naturregel wirklich vorlegt. Blindes Glaube schafft kein Wissen.

Der Pöbel als Gebildeter fordert eine gesellschaftliche Durchlässigkeit - d. h. "Vom Tellerwäscher, zum Millionär" - die moderne Version der Gebr.-Grimm-Märchen - oder vom Schneider zum König. Der Reiche hat heute immer noch sein REICH - oder, soll ich sagen Königreich? Die Fakturierung von Eigentum auf Geld, macht die Abhängigkeit - so entgeht den heutigen Menschen, was heute tatsächlich Grundwert ist und immer war. Sie glauben wirklich, sie könnten die Welt besser machen, indem sie das Geld abschaffen oder Geld selber entstehen lassen - ohne den Grundwert zu ändern. Wer ihnen widerspricht ist ein Psychopath, wie in früherer Zeit die Hexen auf dem Scheiterhaufen landeten. Die angeblichen Aufklärer sind die Inquisitoren der Moderne und Diener des großen Ganzen, das sie selber kritisieren.

Die Demokratie hat die Welt nicht besser gemacht, nur etwas durchlässiger, damit der Pöbel auch eine Möglichkeit hat, vom Tellerwäscher zum Millionär aufzusteigen. Menschen wie Zuckerberg sind gerade deshalb so beliebt und Steve Jobs ist genau deswegen eine Ikone für die dumpfe, hohle Weltmasse. Sie können sich mit einem selfmade König identifizieren und davon träumen, selber einmal so zu werden wie sie - REICH, REICHER, AM REICHSTEN.



... und doch beschränkt sich die Kritik - ach wie folgsam - nur auf die Banken und die böse Politik - "diese Marionetten der Reichen". Nein - der Pöbel beißt nicht in die Hand die ihn füttert, er beißt nur in die Hand seines Aufsehers . .... Wie charakterstark!

Sie schreien etwas vom ausbeuterischen Staat und den nimmer satten Banken. Sie finden Fairtrade klasse und glauben mit Teuerjeans und Markenklamotten, die Welt zu verbessern. Ein Iphone ist daher ein Ding, das wertvoll macht. Es ist kein Ausbeutungsprodukt, sondern edel. Der Edelmann und die Edelfrau schmückt sich also nur mit dem Edelsten, was die Welt momentan zu bieten hat - wen interessieren da Arbeiterrechte, wenn es Menschenrechtsverletzungen gibt in China gibt?

Der Zorn der Marktwirtschaft - der Golem - die Psychose der Menschheit

Wer sich nicht daran hält, wird vom Zorn der Marktwirtschaft bestraft, eben vom Verhalten der Gesellschaft  - d. h. Arbeitslosigkeit, Armut und Verelendung - soziale Aufstände (die Armen holen sich, was ihnen rechtmäßig gestohlen wurde). Das ist der Frevel in der Marktwirtschaftsreligion - Der TEUFEL!

Der Gewinn ist zwar natürlicher Weise Unrecht und Diebstahl, doch nach unserer inneren Ausrichtung in der Wertlehre, ist es ein gerechter Diebstahl - Wer Unternehmer ist und Kapital einsetzt, darf und muss einen rechtmäßigen Zins verlangen - sonst funktioniert das System nicht  - unrechtmäßiger Zins, ist nur der Zins der Banken und die Steuern des Staates. Das System will in seinen Ursprung, den Feudalismus zurück.

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1 Kommentar:

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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