Sonntag, 13. Mai 2012

BVB: Klopp, Du bist der Größte! Die Bayern-Millionäre verlieren 5:2

Noch vor wenigen Wochen kam es zum Showdown, in der Fußballwelt. Der BVB (Borussia Dortmund) gewann gegen die "großen, roten Bayern" und wurde vorzeitig Deutscher Meister. Plötzlich war die Deutsche Meisterschaft für den Superbayern Hoeneß, der eigentlich Schwabe ist, nicht mehr wichtig. Die angesprochenen 45 Millionen Personalkosten der Bayern, waren plötzlich pure Lüge und Arbeitergehabe. 

„Die Märchen, die Herr Watzke erzählt, mit seinen 45 Millionen Personalkosten. Die kann er denen erzählen, die keine Ahnung haben“, unterstellte Hoeneß den Westfalen, deutlich höhere Gehälter zu zahlen, als offiziell bekannt ist.
http://www.donaukurier.de/sport/fussball/erstebundesliga/Bremen-Frueher-war-mehr-Gift;art154805,2595952 

Nun kam es zum Superderby zwischen Werbemillionärsspieler aus Bayern und dem Pleiteverein BVB, die über keinerlei internationaler Erfahrung gemäß der Aussage von Hoeneß verfügen. Trotzdem schlug der BVB den "internationalen Fußballsuperstar" aus der Allianzarena in München mit sagenhaften 5:2. Ein verdienter Sieg für einen brillant spielenden BVB und eine gewaltige PR-Delle für Bayern München. Die "private Fußballnationalmannschaft" gerät ins Straucheln. Die einzige wirkliche Einnahmequelle ist das UEFA Champions League Finale in der Allianzarena. Das auch ohne Bayernteilnahme dort stattgefunden hätte.




Eigeninitiative hat sich für den BVB gelohnt

Die Mühe und harte Arbeit des börsennotierten Fußballclubs BVB lohnte Man kaufte keine teueren Superspieler ein, sondern man formte sich seine eigenen Spieler aus der eigenen Jugend. Oder man holt sich ein japanisches Fußballtalent, wie Shinji Kagawa, für 350.000 Euro und machte ihn zum Juwel. Eine Kunst, die Bayern München längst verlernte. Es ist bequemer fertige Spieler einzukaufen.

Nun steht er zum Verkauf.  doch von Menschenhandel will man nicht sprechen. Schließlich wird der Spieler am Gewinn beteiligt. In der Marktwirtschaft ist es üblich, ganze Firmen mit samt der Belegschaft zu verkaufen. Leiharbeiterfirmen machen nichts anderes und sie leben ganz gut davon.

Werbung, Werbung über alles - Fußball ist Politik und EM

Die Stars aus Bayern, die vor dem Spiel unentwegt in Werbespots zu sehen waren, verloren im Pokalspiel ihren Glanz. Das Scheinsteigerische Deo sinkt im Marktwert und Jogi Löw sieht ziemlich beschämend als Werbeträger aus  - für was wirbt er eigentlich? - Ich hab es schon wieder vergessen. Die Werbebelagerung des GEZ-finanzierten Senders ZDF war unerträglich und geradezu armselig. Braucht Deutschland den Fußball so dringend, damit er über Allgemeinaufwendungen finanziert werden muss?

Alles in Allem war es ein schönes Fußballspiel - aber doch nur ein Spiel um die Gewinne und Eintrittskarten. Armer Verein spielt gegen reichen Verein. So traurig ist nun mal die Welt. In den Nachrichten wird bereits von "Fußball-Deutschland" gesprochen und trotzdem ragen die Nasen der politischen Führungselite (Gauck und Merkel) von der Tribüne. Ein trauriger Beweis der Propaganda - der an die ehemalige DDR und ihren Sportkult erinnert. Hinzu kommt der Austragungsort - das Berliner Olympia-Stadion, in dem Hitler die Deutschen als Sportnation feiern ließ. Wer die Fußball-EM in der Ukraine boykottiert und den Sport zum Politikum macht, hat auf keiner Stadiontribüne jemals mehr etwas verloren.


Der Fußballfreund sah ein wundervolles Spiel

Dem Spielerwillen und der hohen Konzentriertheit der BVB-Auswahl hatte Bayern München nichts entgegenzusetzen. Nicht einmal das Foul gegen den Torhüter der Dortmunder, Wiedenfelder, der in der zweiten Halbzeit nicht mehr antreten konnte, verhinderte die Niederlage der Bayern. 

Ein geschenkter Elfmeter für Bayern durch den offensichtlich angeschlagenen Wiedemann wurde zwar von Arjen Robben realisiert, doch das tat der mannschaftlichen Einstellung der Dortmunder keinen Abbruch. Sie kämpften bis zur letzten Minute, als ob sie ein Tor im Rückstand lägen.

Die Bayernpässe kamen nicht da an wo sie wollten. Das ist wohl ein schlechtes Omen für die EM 2012 in der Ukraine und Polen. Zumal die Bayer doch immer so stolz betonen, dass sie die größten Teil der Nationalmannschaft stellen bzw. einkauften und auf die Reservebank setzten.

Die bayrische Nationalelf der Deutschen

Wer Geld in diesem Leben besitz, kann sich eben die Konkurrenz einkaufen und auf der Reservebank stilllegen. Das war und ist die Philosophie der Bayern. Man tauscht Trainer aus wie Socken und sucht platziert die Spitzenspieler als Kommunikatoren zwischen Bild und Fußballplatz. Lahm schreibt ein Buch und Balack ist längst vergessen. So schnell wird man ausgetauscht, auch Lahm verliert seinen Glanz. Robben und Ribery prügeln sich angeblich der Kabine. Offensichtlich herrscht ein hoher "Resultatdruck" in der Mannschaft. Wer weiss wie die Boni dieses Jahr ausfallen.

Der BVB gewann mehr als Verdient den DFB-Pokal. Die Deutsche Meisterschaft des BVB war als kein Zufall, sondern Können. Die Geldstrategie der Bayern ist damit eindeutig widerlegt. Viele Einzelstars machen eben doch kein Team, egal wer sie trainiert.


Fußball ist kein Maßstab für das Spiel des Lebens

Fußball ist ein Spiel, an dessen Ende ein Gewinner und natürlich ein Verlierer steht. Doch es ist eben nicht wie im echten Leben. Die Spielsaison geht zu Ende und das Spiel beginnt mit gleichen Voraussetzungen für alle von vorne. Im echten Leben gilt - einmal verloren - immer verloren. Daher sollte der Fußball und der Sport nicht all zu ernst und schon gar nicht als Lebenshilfe herangezogen werden. 

Wer im Spiel des Lebens seinen Arbeitsplatz verliert, beginnt nicht von vorne - er muss immer weiter spielen und seine Teilnahmebedingungen werden mit fehlenden Einnahmen immer schlechter. Man spielt jeden Tag ein Relegationsspiel und oft wird ein Spiel bereits als verloren gemeldet, obwohl man nicht einmal wusste, dass gespielt wurde.

Der Abstieg in die nächste Liga kann daher plötzlich und unverhofft erfolgen. Nach Punkten wird im Spiel des Lebens nicht gespielt. Es nur Hop oder Top! Die Unterklasse der Weltmannschaft bzw. der Weltbevölkerung schwillt verdächtig an. Das Jedermann-Turnier läuft schonungslos weiter. Irgendwann haben wir Verlierer gegen die keiner spielt, weil es keinen Gewinn für den Sieger zum Abholen gibt.

  • In welcher Liga spielen Sie gerade?
  • Finden Sie noch Gegner für ihr Spiel des Leben, damit sie sich Ihren Gewinn fürs Überleben abholen können?
  • ... oder spielen sie bereits in der Showkampfarena, in der der Verlierer für das Verlieren auch noch bezahlen muss? 

Die Evangelien der Marktwirtschaft ist unergründlich und der Gott des Gewinnes schlägt immer unverhofft und schonungslos zu. Am Spiel des Lebens darf aber nur der teilnehmen, der einen Einsatz bringt und sei es nur seine Leistung, die er gegen ein Stückbrot verkaufen kann - aber nur wenn seine Leistung gebraucht wird.


Der Traum vom bezahlten Ersatzbankspieler der Lebensteilnehmer

Klar - viele träumen davon Ersatzbankspieler zu sein, gegen hohe Bezahlung. Doch wenn jeder auf der bezahlten Ersatzbank sitzt, zahlt keiner mehr den Eintritt. Es gibt keinen mehr, der die Gewinne mit frischem Geld bezahlt.  Das Dilemma der  Marktwirtschaft ist wohl damit zur Genüge erklärt. 

In diesem Sinne viele Freunde den BVB-Fans
und "Kopf hoch" für die Bayernfans!

Es gibt immer eine nächste Saison - nur im echten Spiel des Lebens eben nicht.

Euer Politprofiler



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